1827 / 99 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

witter, 1 durch Brandstiftung (in Untersuchung), 2 durh wahrscheinlihe Brandstiftung, 2 durch Undorsich- tigkeit, 14 durch niht zu ermittelnde Zufälle.

Durch diese Brände sind 41 Bebäude “eingeäschert: nämlich: 9 Wohnhäuser, 11 Kathen, 3 Scheunen, 2 Schaafställe, 5 Viehställe, 7 kleine Ställe, 1 Kornspei cher, 1 Wagenschauer, 1 Thorhaus, 1 Windmühle,

Nach der Berechnung der Direktion für die Stralsundishe Feuerassecurañnz : Societät betragen die Ausgaden für das Jahr 1826 im Ganzen 714 Thlr. 23 Sgr. 10 Pf., nämlich: An Vergütung für einen Brandschaden 693 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf.; an Vergütung sür beschädigte Löschgeräthe u. dgl. 10 Thlr. 23 Sgr. « Pf. ; - außerordentlihe Administrationsfkosten 10 Thlr. 16 Sr. 9 Pf. z laufende Aèministrationskosten fallen nh vor, indem die Geschäfte unentgeldlich betrieben und der Sekretair so wie die Diener aus einem durch die (S IAIAL SENE gERERRATEN gebildeten Fonds renumerirt werden.

Zur Deckung obiger Ausgaben ist auf das bis zum

Z. Márz v. J. assecurirte Capital von 2,371,529 Rrthlr.

J s 26 Sgr. 3 Pf. ein Beitrag von # per mille ausge-

taus schrieben worden. Es hat sich im gedachten Jahre nur ein Brandschaden ereignet.

Düsseldorf. Folgendes sind die Resultate der Bergischen Provinzial - Feuerversiherungs - Anstalt aus dem Jahre 1326, Erforderlich ist gewesen 1) an Vergütung für : “f RRE Brand|chäden . 63,839 Thlr. 1 Sgr. 2 Pf. wv 2) Schadenschüßungsge- Es 1 L D R L 4 0 3) Belohnungen fürAus- zeihnungen beim Lö- \chen der Feuersbrün stte 2938 5 4) Verwaltungskosten, : i ein]chließlich 700 Thir. | für die Vorjahre, Auss- fálle, Druckkosten 1c. nach Abzug der extra» ordinairen Einnahme

4 von 65 Thlr. 28 Sgr. 9 Pf. . ? - e 4.967 5 4 ; 3 s

im Ganzen 74,3819 Tyir, 24 Sgr. 11 Pf.

Zur Deckung dieser Ausgabe ist ejn Beitrag von 1 Sgr. 8 Pf. auf jede hundert Thaler der Haupt - Ver- sicherungs- Summe von 107,616,570 Thlr, ausgeschrie- ben worden, Der Mzuinderbetrag cer Einnahme gegen die Ausgabe wird mit 13 809 Thir. 11 Sgr. 9 Pf. aus dem Kassenbestande von 1825 gedeckt werden.

Die Zahl der Feuersbrún fte betrug im Jahre 1826 144, Davon entstanden 10 duch Blibschlag, 123 durch Unglücksfälle und nicht |e:mittelte Zufälle, 1 durch Ua; vorsichtigkeit, 1 durch |chlechte Bauart, 4 durch Fahr lájsigkeir und 5 durch muthmaßliche Brandstiftung. Von diesen 4144 Feuersbrünsten ereigneten sih im Monat Sanuar 11, im Februar 9, März 12, April 7, Mai 18, Juni 20, Juli 8, August 23, September 10, Oktober 410, November 8, December 8. Die 144 Feuersbrüuste haben 239 Mitgliedér der Gesellschaft betroffen , deren Gebáude dadurch theils eingeäschert, theils mehr oder weniger beschädigt worden sind; die Anzahl diejer Ge- báude ist-339, námlich: 2 Kirchen, 186 Wohnhäujer, 7 Nebengebáude, 706 Scheunen, 45 Stóálle und Schop-

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Gedruckt bei Feister ynd Eisersdorff-

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pen, 14 Brau-, Brenn- und Backhäuser, 5 j 4 Meÿhl- und Oelmühlen. Mal Sámia Trier.“ Jm hiesigen Regierungsbezirke starbe den natürlihen Blattern, im Jahre 1826: auf dem platten Lande, mäunlih 67 weiblih 75

142

ín den Städten . männlich 9

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reußishe Staats - Zeitung.

weidlich 6

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Summa 157 NZ 99,

Individuen. Demungeächtet war die Sterblihfe P

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Verhältniß zu“ den Geburten nicht groß. Jm 1826- wurden nämlich geboren a) auf dein platten de, männlih 6322, weiblih 5979, sind 12301; | den Städten, männlih 817, weiblih- 736, sind die Summe der Geburten also 13854. Gestorbey a) auf dem platten Lande, männlich 2646, weibl, | find 7224; b) in den Städten, männlich 562, wi 544, sind 1106, Summa der Sterbefälle 8330, E daher mehr geboren 5524, Bei der Niederkunft im Kindbette starben 150 Personen, eine bedeute ringere Summe, als die von frúhe:n Jahren. J ärztliche Hülfe auf dem Laude ijt; um so meh n sih die Sterdefälle der Wöchnerénnen vermin du, (e die meisten fommen auf dem platten Lande, inß den vor, wo keine Aerzte sind,

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Königliche Schauspiele,

Freitag, 27. April. Jm Schauspielhause: vigo‘/ 2c. Hierauf; ¿„„¿Die Eut?eckung‘“ 2c.

Í ea Aufang der heutigea Vorstellung ist um ar.

Sonnabend, 283. April. Jm Schauspielhause: , mann und Docrethea,‘/ idyllij ches Familiengemäálde Abtheilungen, vom Dr. C. Töôpfer, Vorher : ¡Mi Quadrat,“ Lustspiel in 1 Aufzug.

Zu dieser Vorstellung werden Schauspielhaus lets verfauft, welhe mit Sonntag bezeichnet sind,

Wegen eingetretener Hindernisse, kaun die (i ¿Die Hochzeit des Gamacho,‘/ an diesem Tage nid geben werden; die dazu bereits gekausten, - wit 6 adend bezeichneten Schauspielhaus - Billecs , sind mehro für Sonntag gültig; auch werden die zu| Oper noch zu verkaufenden Billets, ebeufalls mit 0 abend bezeichnet sein.

Sountag, 29. April, Jm Schauspielhause: Ecstenmale 7 „Die Hochzeit des Gamacho,‘/ fo Oper in 2 Abtheilungen, mit Ballet; dem Ron Cervantes; Don Quixote de la Mancha, nachgi Ja Musik geseßt von Felix Mendelsjohn - Bai Für die Königliche Bühne umgearbeiter und inf gejezt vom Negisseur Hrn. Baron v. Lichtenstein, lec von demn Könmsgl. Balletmeister Herrn Telle.

Zu dieser Oper werden Schauspielhaus Bille! faufr, welche mit Sonnabend bez-ihnet sind.

m Opernhause: Auf Begehren: p, Kabalt Liebe‘/ Trauerspiel in 5 Abtheilungen, von Schil

Moncag 830, April, Im Schauspielhause: pon-Barnhelm,/ oder: „Das Soldatenglúck,// Ls in 5 Adtheilungen, von Lessing. (Herr Julius: 9 von Tellheim, als leßte Gastrolle),

Berlin, Sonnabend,

——

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Seine Königliche Majeftät haben dem bei der Jm- at- Kommission für die- abgesonderte Rest: Verwal- angestellcen Geheimen Secretair Bergemann, Charafter als Hofrath zu ertheilen und das dies- je Patent Allerhöchst zu vollziehen geruhet.

A. Bekanntmachung,

fend die Regulirung des Preußischen Antheils an Central :- Schuld des E Königreichs West» phalen.

Jn Gemäßheit der beiden Allerhöchsten Kabinets- res vom 31. Januar d. F. wegen Regulirung des Preußischen Antheils an der Central, Schuld des ehemaligen Königreichs Westphalen

und wegen des zu erlassenden präclusivishen Auf- rufs zur Liquidation der von Prenßen zur Re- gulirung übernommenen Westphälischen Central- Schulden ‘jährige G:seßbsammlung, drittes Stück, Nr. 1046. 1047 ) ist nunmezr nicht nur der Königlichen Ge- l, Verwaltung der Rest: Angelegenheiten im Finanz isterium unter dem Vorsiß des Directors derjelben, eimen Dder - Finanzrath Wolfart, die weitere Aus- ug Úbertragen, und die fúr das Franzôósische Ber- tr, Westphälische- und Warschauer - Liquidations- en hieseibst jchon bestehende schiedsrichterlihhe Kom- lon für die ihr durch die allegirte Allerhôchste Kabi- Ordre beigelegte Attribution mit der erforderlichen ruftion versehen worden, sondern auch. die Aller- st angeordnete_Liquidarions- Kommisson, uud zwar Stendal in der Altmark, unter dem Vorsi6 des Kd. ihen General, Kommissarius Schulz daselbst nieder- bt, und zu dem allerhöchsten Orts vorgeschriebenen itlihen präclusivischen Aufruf veranlaßt woxden, wel- hierdurch zur ôffentlihen Kenntniß gebracht wird. Da alle Anerfenutcnisse oder Verwerfungen den Li- \anten durch die Liquidations; Kommission zu Sten- zugehen werden und ihnen gegen die erfolgenden werfungen der Recurs an die Schiedsrichter - Kom; sion und Provokation aúf deren definitive Entschei, g zusteßt, so muß der Recurs binnen 10 Tagen nach pfang der Verwerfungs Verfügung bei der gedachten lidations, Kommission angemeldet werden, und zwar er näherer Ausführung behaupteter Gerechtsame, wo-

Redacteur Joh

den 28sten April 1827.

L 0

bei jedoch auf faftishe Ergänzung mangelhafter Justifi- fatorien niht weiter eingegangen werden fann, N Berlin, den 22. März 1827. Der Finanz Minister. ; s von Mos,

Bekanntmachung. :

Mit Bezug auf vorstehende Befanntmachung des Herrn Finanz - Ministers Excellenz werden, in Gemäß- heit der Allerhöchsten Kabinets-Ordres vom 31. Januar d. J., von der unterzeihnetén Liquidations Kommission, Behufs der ihr aufgetragenen Verification und Fests se6ung der bei Regulirung des Preußiichen Antheils. an der Central - Schuld des ehemaligen Königreichs West- phalen zu berúcsichtigenden Ansprüche, die Gläubiger aufgefordert, ihre diesfälligen Forderungen, soweit sie

entweder; s

A. auf den Grund ftüherer Allerhöchsten Bestims mungen von Preußen übernommen, aber noch nicht zur Liquidation und Verification aufgerufea worden, na- inentlich

1) aus Documenten über die schon im Jahre 1806 und früher auf Preußishen Domainen gehafteten Schulden ;

2) die Ausprüche an die in den jeßt Preußischen Pro- vinzen aufgehobeneu Stifter uud Klöster, die Auf- hebung mag vor der Errichtung des Königreichs Westphalen oder durch die Westphälishe Regierung verfügt sein, mit alleiniger Ausnahme der Ansprüche an die ehemaligen Besißuigen des Deutschen- und Johanniter- Ordens ; Z

Z) die Forderungen an die Westphälishe Amortisa- tions : Kasse und an den Staatsshaß, wegen der in dieselben eingezahlten gerichtlichen und vormund- shaftlihen Depositen: Gelder, wenn sie diesseitigen oder fremden“ Unterthanen gehören, deren Vermö- gen, von jeßt Preußischen Behörden, in die Amors tisations - Kasse der westphälischen Regierung einge- zablt ist ; so wie, wenn der Reclamant ein persôn- licher Unterthan einer mitbetheiligten Regierung ist, nah e:folater Nachweisung daß seine Regie- rung dasselbe Verfahreu gegen diesseitige Untertha- nen beobacbte ; L j

4) die von ehemals westphälishen Beamten in west- phálishen Neichs - Obligationen, die aus ursprúng- lih Preußischen Landes - Schulden entstanden sind, bestellten Cautionen, oder, insofern die Caution in andern westphälishen Reichs - Obligationen, oder baar, bestelle worden, falls der Cautionssteller ein Preußischer Unterthan ist, und seine Rendantur sich in einer jeßt Preußischen Provinz befunden hat, so wie, wenn der Cautionssteller fein Preußi- scher Unterthan ist, die Caurion aber in westphäli-

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T O T O SGOME Gi: (7ER E E a SMEE T; L M PREM D U N R id R T x u C

F ENDANOR Mr p: an n n s;