1827 / 135 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Allgemeine. ,

reuß is ch e Staats - Zeitungs. J f

uren , daß es gehoben war. Jn dem unglückli- T A GAIRE arbeitete der-Meister mit einem Lehr- jungen faum fünf“ Schritte von dem verhängnißvol- während aber jener von der Macht des Strahles und unter den Tcümmern seiner einstürzenden Werkstätte unberührt und wunderbar erhalten blieb, war Jungë in “einem jammnervollen Zustande dem Tode Ehe noch Hülfe herdeieilen fkoante, die Kleider, bis auf einen, noch hell flammenden Theil am Leibe verbrannt. hatce ihn rückwärrts erfaßt, Die umher zerstreuten, mit Pulver ganz Überzogenen Stücke vòn gzérschmetterten Zuckerhüten deuten auf den Ursprung. des Unglükes. War die Aufnahme des Sackes unbefangene Dienstwil-

mosa hier wieder an6 Unser Minister der autwz Angelegenheiten hat auf das Ansuchen des von Toledo alle Mitglieder des diplomatis gebeten, die Zeitungen; welche sie aus i pfangen, niemand mitzutheilen.

m Spreagel durch Strafe der Verdammniß das L Bücher und der Ueberseßungen ausländischer wie auch die Journale, vecboten, nahme ; seivst die Jahre herausgefommen Köuig angenommen hat fen, nur die Gelobußen begreif gleih wird das Eintreten in alle

hren Ländern Der Erzbischof h, einen Hirtendrief esen aller

gleich in se

waren ihm

] und: zwar ohne Psalmen Davids, die im verwis sind, und deren Dedikatig in dem Verbot eint ser Judex nit zu- Madrid besi

des Hemdes, Der Feuerstrom

Ne 136.

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ligfeit, war sle im Bewußtsein der Gefahr sorglose Nachläßigfkeir möge das Unglück orsiht lehren.

Lesekabinette untersagt. Gestern zog vo¿ Jufantado eine lan Könige ganz allein,

Abeud hatte de; lange Unterredung. mit man |chließt hieraus, daß

zur Warnung jein,

Berlin, Donnerstag, den l4ten Juni 1827. "B 1

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Aus den Taunusbädern meldet man, daß der Lenz- monat durch die fortwährenden Strichgewitter und häu: figen Regengüsse keine günstige Witterung dargeboten, soust würde die“ Anzahl der Fremden, wenigstens zu Wiesbaden, Emgsg-und Schlangenbad, wo die Saison zum Gebrauch der Bäder früher als zu Schwalbach an fangt, bereits zahlkeicer sein, .-als sie wt1rklih noch ist ; jedoch befinden sich zu Wesbaden und Ems |[ch0,7 mey- rere Kurgäste äus den höheren Ständea, Wiesdaden bereits die erfte Kurliste ausgegeben werden konnte, und zu Ems wird diese gleichfalls erster Tage Aber in allen Taunusbädern sind- bereits eine bedeutende Anzahl Logis, von fremden Herrschaften aus allen Gegenden, für die diesjährige Saijon bestellt, so daß ihre frühere oder spätere Anfunst von der Be. shaffenheit der Wicterung abhängen wird.

: Die Redaktion der Frankfurter fürstlih taxischen Oberpostamts Zeitung befindet sich schon seit der Befdr- derung des vormaligen Redakteurs Dr. Krapp zum färst lih taxishen Oberpostrath in den Händen des Anhalt; Kötheuschen Legationsraths Dr, Pfeiljchifter, Redakceurs des Offenbacher Staatsmanns, der bisherige Redaktions Namensträger Oehler -abtreten zur Zeit bei der Redaktion des Katholiken angestellt, seine Stelle übernehmen, die Verhältnisse der Oberpostamts-Zeitung, wie sie der- malen bestehen, feine Veränderung erleiden werden.

Ma drid, 24. Juni (Privat Correspondenz aus der deutshen Pariser Zeitung,) Dem Vernehmen nach wird der Köaig am 16. Juni hierher zurückkommen. Bekanntlich hat ein Dekret des Königs die Auflôsung der Polizeigendarmen zu Pferde und deren Eiuverlei-

dung in andere Kapallerieregimenter verordnet, oder 3 Compagnien sind durch Hrn, Reccacho pon dieser Maaßregel ausgenommen worden, und sie fahren fort, den ‘Dienst der Polizei: und beim Generalcapitain der Provinz zu versehen, die von den Königlichen Freiwilli wurde, verschiedene Beweggründe von den Öberintendant der Polizei selbst provoçirt wor: den, indem dieses Corps einen großen Theil des Ein- fommens dieses Departements aufgezehrt habe, da z, B der Obrist allein eine Besoldung von 35 000 Realen be; Andre behaupten, diese Maßregel sei d nes fürzlih zwischen den Gendarmen und lichen Freiwilligen auf- dem nen Streites, wodurch auch Kommandeurs beider C Meinung der Freiwilligen i der Vorbote anderer Ereig Polizei zusammen stürzen werden.

ehemaliger Gesandter in Paris, Herzog vou Villa: Her

der hohen Aemter des Staats werde anvertrau Seit einigen Tagen ist der Der Finanzminister hat ihi gezogen, ob man fernerhin die E Steinkohlen erlauben werde, deren man

nen von Eisen, Blei und Quecksi Gewerken bedient,

dem Staatsrath eit reihen Desertionen der C ruppen eingesandt, und ihn gebeten, S tel zur Beendigung die jebt ein großer Prozeß

Ma tarais sehr besi Bergen von Catalonien in Banden von 24 his 30 Köp, 1 ver die F fen vertheilt, und sih entschlossen, den Krieg auf eigene R:chnung zu führen. durch ‘olche Banden verübt: worden ;" "allein man “hatte noch die df-ntlihen Postwagen verschont. Gestern aber wurdezy zwischeu Barcellona üigd Girona, nahe bei leßz- terer Stadt, die beiden Schneliwägeti von Figueras und Perpignan zugleih von einer Bande von 32 Köpfen ' die unter 'dem Befehle eines Mannes mít aroßem Schnurrbart stand, den dite Räuber mit dem Namen Hauptmann beehrten, Alles Geld und alle Kost barfeitei, die die Reisenden und der Kondufteur bes sich führten, wurden ihnen weggenommen ; übrigens Ges P shah thnen nichts zu Leide. Unter denselben befand Z sich Hr. Oudinots, Hauptmann im 1. leiten Jufantes N 20 rieregtment, Die Räuber behändigten die ganze Beute ihrem Hauptmann. Die Carlisten haben bereits in mehreren Gemeineú noch andere Bewegungen gemacht, Zu Palasurgos waren 60 königl. Fceiwillige, mit einem Bâker an ihrer Spiße, ausgezogen, nachdem sle diesem Städtchen eine Schaßung von 60 Espardillas (Schuhe von Stricfen) auferlegt hatten. Sie zogen gegen Polamosz allein die Einwohner dieser Stadt griffen zu den Waffen, und trieben sie zurück. Verflossenen Dienstag führte eine “Abtheilung Gendarmen einige gefangene Carlisten von Girona nach Barcellona: -es- befand sich / darunter ein Capuziner und ein Franzisfaner. Diese Abtheilung wurde auch von einer Bande angegriffen, und mußte nach einem lebhaften Gewehrfeuer ihr Heil in der Flucht Von beiden Seiten blieben einige Todte und Verwundete auf dem Plaße: unter ‘den erstern befand sich der Capuziner. Die Chefs der Apostolischen schrei- : | ben allen diesen Unfug auf Rechnung der Liberalen. Unter andern wird dieses in einem Hirtenbrief des Ge- neralvicars von Barcellona vom 17, April deutlich aus: gesprochen. 4 Ein Brief aus Pernambucco (Brasilien) vom 26. | April meldet Folgendes: Seit ungefähr 10 Tagen hausen | zahlreiche Seeräuber an unsern Küsten. Ein solches | Schiff liegt beständig auf unserer Rhede, und hat be- reits mehrere Küstenfahrer weggenommen ; die fremden Schiffe werden jedoch nicht beunruhigt. Fünfprocentige Rente 101 Fr. 10 C. Dreiproc.

rage zuf infuhr der auslän sich in dy lber, so wie in Auch hat der Ma1quíis v. Zu 1e Auseinander

Amtliche Nachrichten. Kronik des. Tages.

Des Königs Majestät haben den bisherigen Assessor Zeneral , Post - Amte, Hofrath Timme, ‘zum Ge en Post- Rathe allergnädigst zu ernennen und darüber sprehende Patent Allerhöchstselbst zu voll;

Des Königs Majestät haben die Assessoren der Ober: Hartwich und Daehnert, zu Rechnungs Räthen zu ernennen, und die Patente stselbsst zu vollziehen geruhet.

?n sebuig Über tj so daß zu onscribirten sowohl, als ° M. N ses Unfugs vorzu1chlagen. bij instruirt. Bekanntlich wut ehemalige Vicekónig von Peru, Joaquin de la Yj durch den Generallieut. Joseph de L Andes, abgeseßt, und nach sterer “hat nunmehr gegen le aller Grade,

Handlung bei

angefallen, erscheinen.

ungs : Kaminer,

aserna, Graf y, Europa zurúckge|chickt, btern und gegen die Vf die ihm in dieser angeblich willfühil die Stecenge der t die Ermächtigun egeben , zu Tag fördern

diesclben Allerhdch

Jm Bezirk der Königl. Regierung legn ist-der zeitherige Prediger Zimmermann Nodten zum Pastor zu Merzdorf, im Hoyérswer- jen Kreise ernannt, und der Candidat der Theologie dessen als Substirut und fkfünfciger Nachfolger 6 Vaters, des Ober: Pfarrers Gerdessen in Sei, erg bestätigt worden. i S ret ist der bisherige Konrektor zu Pyriß, th, zum Prediger Abjunccus in Köseliß bei Pyrcib int worden.

gestanden- haben, angerufen, und der König ha Einleitung dieses Prozesses g manche merfwürdige Ereignisse große Anzahl Zéugen sind bereits vorgeladen, Juan Loriga, jebiger S it diesem nig

Mit dem 1, Juli wird ter aydern der General gersohn des Pezuela, mer einerlei Meinung war. Der päbstliche Nuntius, Hr. Justiniani, Hat 1 aj. eine weitläuftige Denkschris ih worin er sih über die spanijchen Gerichte hi die die Privilegien der Geistlichkeit misfennyu, Ÿ werde darüber, daß die Reini während sle do Spaniens demselben einzig zu verdu nur wenn der Thron sich einzig auf dea fônne Spanien Ruhe erhalten, und die m ch den Clerus die vorzúgliche fei der Geschäfte anvertrauen. Es ist hier eine Di tion der Provinz Guipuscoa, den Grafen Penafi an ihrer Spiße, anzefommen, der Tercios zu reclamiren. Königliche Schauspiele Jm Schauspielhause. ter,‘ Lustspiel in 5} nach einer Bearbeitui

und Dr. Goldmann, der damals m

ner Abreise Sr. M

leich Besch h ree

e Los a a Zeitungs-Nachrichten. Restauration : Ausland.

Paris, 7. Juni, Gestern haben Se. Moaj. dem serl, Oesterreichischen Betschafter , } Privat - Audienz zu ertheilen geruht. :

Die heutige Etoile enthätr folgende Artikel in ihrem Aus dem E H ULGA Die in es ausgerústeten Schisse sind dazu bestimmt, fei S eounaen gegen Haiti auszuführen. Ein russisches [chwader freuzt im wittelländishen Meere. Rußland bam 15. d, M. anfangen, kräftig gegen die Pforte handeln. Aus dem Courrier fr.: Jn Konstantino, hat ein großer Aufcuhr stattgefunden ; viele ehema- Janitscharen haben in Pera die größten Ausshwei. Das Journal du Commerce: mnitlihe in Wien anwesenden Franzosen habén von Polizei den Befehl erhalten, die Stadt innerhalb 8 zen zu verlassen ; auf ihre Beschwerde bei dem fran, hen Botschafter wurde ihnen der Bescheid gegeben, mie eine Polizeisache, wobei der Gesandte nichts

begúnstige,

rung müsse demaa Grafen -Apponi,

Mau uncerlegr dieser Auflösung, gen ‘als ein Fest gefeiert

um gegen die Aufl - Einige sagen, sie sei

ens Register.

Mittwoch, 13. Juni, Erstenmale ; „Der Westind lungen, von Cumberland, Kobebue.

Donnerstag, 14. Juni. Zauberflôte,‘/ Oper in 2 Abt (Mlle. Heinefetter, als Gastrolle.)

ie Folge ei: dea König- großen Plaße statt gefunde- Mishelligkeiten zwischen den orps entstanden seien.

Im Opernhause; # Musik von V vom Hoftheater zu Cassel ; Pal

Jn Potsdam : „Die Mäntel,‘ Lustspiel in zug, aus dem Französischen, von Carl Blum, Hil ¿Der flatterhafte Page,‘ pantomimisches Ballet | | Abtheilungen, nah d’Auberval, von Titus.

mei Saamen nes

Gedruckt bei- Feister und Eisersdorff.

London, 5. Juni. Ueber das am 1. d. vom Hers zog von Wellington im Oberhause in Antrag gebrachte und (wie bereits gemeldet worden) ‘mit einer Majorität von 4 Stimmen angenommene Amendement zur Korn- bill wird von unsern meisten Blättern sehr streng ges Der Globe and Traveller sagt, es sei entwes der ein Eee O den E Us Man reibt aus Perpignan uncerm 29, Mai: s Entrepotshandels habe beibringen wo en, dessen Vor-- er Cairaitt Guré hat i seine Leute in den } theile jedoch ganz unläugbar anerfaunt seien, oder es

gen begangen.

Nach der st jene Königliche Verfügung usse, die das Gebäude der Gestern langte ynser

urtheilt.

Redacteur Joh

Megrere Diebstähle waren bisher