1827 / 169 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

689

Somit wurde eine Feierlichkeit beschlossen, die als erste ibrer Arc, seit Aufhedung des Janiticharen - und Eiaführung der neuen Truppea, und dur Pomp, mic dem sie degangen wucde,

Aurmerksamfkeit au1 si< gezogen hatte. selden war nicht viel kürzer, als die geachter die joust üdlihen So Janitsharen) wegfi-len Ju Hi1nsicht des dot fie, wie aus „em Gauye ocrselbea gendes Neue dar: 1) Dec Gejandce wie bisher, unter dem zweiten Tyore des Serails, dern begab sid, n«<h seinem Etutette durch das eist Thor, unmittelbar nah dem ODiw ans Saale. 2) Sámm. lie sonst von den Jautticharea deciebten ‘Post.n, wa- ten von regulár:n Truppen bejsebt. Austatt der Sc.n des Zulaufens der Jauttschoren auf die im zweite Hofe des Serails aufge (Uten Pilav Schüsselu dein Eintritte des Geiandten, dot sich das Schau'ptel mili tairischer Haltung nach eu’opäisher Disciplin dar 3) Der (8ejaudte fkeh-te, nach der Audienz, in den Di waus Saal zurü>, und erwartete daselbst den Großwe fir, start ihn, wie bisher unter dem zweiten Thore z: erwarten. 4) Nachdem man si< im Divan das Ab schieds Compliment erwiesen, ritt der Gesandte geradee Weges nach Hause, ohne auf den Grepwefir z1 war ten, 5) Hr. v. Ribeaupiecte, obwohl Gejandter vom zweiten Range, vom G:oßderrna ein Pterd zum Gescheuke Diese Auszeichnung, welche in der Regel nur . ftern zukommt, wird von der bésondere «Gust für Hen. vergnügliheu Ausgan erflärc, s filzen / Untèr den neuern Verfügungen der Regierung ist vorzüglich diejenige bemerkenswerth, welche die Aufstel lung eigner Civil Gouverneure in den Provinzen an ordnet, |0 daß fünftighin den Pascha's nur -das Com mando Úder die Truppen, und die Militäc-Gewalt zu: Aufrechthaltung der Ruhe und Sicerheit bletben, die eigentliche Administration aber, und bejoude-6 die Ver waltung der öffentlichen Einkünste Und Vertheilung der Steuern und Auflagen eignen, unmittelbar von der Pforte abhängigen, Oberdeamten anvertraut wurde. Mit dieser neuen Einrichtung ist bereits in Smyrna der Anfang gemacht worden: jedo 1 der Umfang dec Arktribute des neuen Civil Gouverneurs noch nicht hin: - lánglih befannt. Jn der Hauptstadt hat sich in der leßtern Zeit keine andere Veränderung in den höheren Aemtern ergeben, als die Abseßung des bisherigen Sahire-Nasiri oder Jutendanten des Proviant-Wesens, Aäaris Efendi, gegen welchen sowohl von den Uùtertha- nen der Pforte, als von den fremden Kaufleuten vte!- fältige Klagen erhoben worden waren ; ein gewisser Risa-Efendi bat seine Stelle erhalcen, Uebrigens wer- den hier“ sowohl, als in den Provinzen, die Werbungen, Truppen - Uebungen und Kasernen-Bauten aufs Thäctg- ste fortgeseßt. Ueber die Operationen des Serasfiers von Rumelien, Reschid Pascha, hat die Pforte seit der _Uebergahe der Citadelle von Athen feîno weitern Na ch- richten erhalten; Jbrahim Pajcha soll mit einem Theile seiner Truppen von Patras gegeg. Korinth aufgebrochen _-seyn*). Aus Salonick erfährt man vom s. d. M., daß

Die Dauer der der disherizen, un-

hervorgeht fol wartete n><t,

ehalten.

Piorte als Ausnahme unt v. Ribeaupterre, wegen des ges. der Couserenzen in Nckermann,

*) Berichten aus Corfu vom 26. Juni rasfier, bald nah der Einnahme Westgriechenland aufgebrochen,

zufolge, war der Se- der Akropolis > nach und gegen die'Mitte ge-

/

Gedru>t bei Feister

die Corps < den die allgemeine

ldauszaylungen (an die Leremonicle

hat eenno< sowohl vom G oßwesir als.

Botscha]y

sh ad< immer griechische Kreu aufhalten, ohne jedoch etnen uncernommen- zu haven, auf Bifehpl der Piorte, nah Volo gesendet, wel nem Gouvercuemenu von Saloaick wur

ber im Golf von ueuen Lancungs:N Der ‘Paicha von S 10 j seinen Soha ma 1500 | che t vereinigt worcen ist. Der de fortváh-end von Séeeräuh: uuruhizet, weiche fürzlih auf den J'iselu Tyass Jubro gelandet waren, 910 mehrere O ischastea y, ¿ert hatten, ‘Auf Jmbro nahmen sîc alle fostare; cameute und Gercacge aus cen griehiihen Kirchen ter dem jeltjamen Vorwande, daß dieje Ste ais G lechen, gehd ten, Zwei jont1ch- F ‘hrzeuqg en von diejeu P:raten (m Golf von >Sa!s8:1> riffen, und verdanfcen ihre R- tung nur cem Frá!

W oeritand , woder der Kapitän eines dieser Fah erwund.t wurde e ' i

dachten Monats

l in Theben angelangk ; er wurde i solongi erwartet,

| Etn Tbeil \einer Truppen foll| zu Galona und Nachova (wo im verflossenen Wi bitigen Gefechte zwischen Omer - Pascha und Ka vorgefallen waren,) eingetroffen sein. Nach d Berichten hatte Jbrahim Pascha einen Theil sein ber nah Tripolizza, den andern gegen Korinth chen lassen, um diese Feste (Akro Korintb) zu be Die Duistrikte- von Patras und Gastuni, Kalavril Vojtizza, und mehrere andére- Sfädte und ¿Ort schaf Miorea sollen sich dem Ibrahim Pasha unter haben. (Anmerk. des Oesterr. V -_*»)- Jn emem Schreiben aus’ Corfu vom 26, Juni he e-Gestern Nachmiitags langte aus den Gewässer Mîorea die englische Kriegsbrtgg Pelican, Kapitán mit Depeschen: für den - Vice - Admiral Sir Cdua; drington (welcher . den Admiral Sir Harry Ne Kommando der englischen Station im Archtpelagi Ilóst, und unläángsk am Bord des. Lintenschiffes Corfu angekommen is) und deu Lord Ober Kom Sir Fr. Adam auf dieser Rhede an. verbreitet sich das Gerücht, Seeräuber sich in dem und diese Jnsel wahr fc>< und zur Niederlage der Da sámmliliche auf ‘der lischen Kriegsschiffe , Artadne, ‘die beiden

daß eine bedeutende À Besis von Skyro geseut etnlih zu threm Hauptq geraubten Waaren“ rnachen hiesigen Rhede befindlichen das Linienschiff Asia, die F Briggs Pelíican und Alacrity der zum Admiral Schiff gehörige Kutter Nacer, det febl’ bekommen haben, sich für morgen segelfertig ; ten, so glaubt man hier állgemein, daß- Sir Eduar drington auf die Nachrichten von dèm Unfuge, di Piraten, árger als je, in den Gewässern des Archipi “treiben, beschlossen habe, sie zu züchtigen. General wird sih am- Bord der Asia nach Cerigo. begeben, thn der jon!sche “Kriegsschooner, Lord Castlereagh, taín Torrini, begleitet, um ihn, nach beendigtem halte auf Cerigo, nach Zante und Corfu zurükzufü (Anmerk. des Oesterr. Be

S E

Königlihe S < auspiele mi de abgereijet.

Monrag, 23. Juli. briele,‘/ Drama in 3 Ab von Castelli. (Mle.

Im Schauspielhause : theil, ha<h dem Französ Müller : Gabriele, als Gas Hterauf: „Der Paría,‘‘ Trauerspiel in 1 Aufzu M. Beer. (Mlle. Múáller : Maja, als Gastrolle.) Dienstag, 24. Juli, Im Opernhause: „Der \<ä6,// Oper in 3 Abtheil,, voni F. Kind. Mus

GeRenE, Weber.) E Sghechner : s

und Eisersdorff. | Redacteur. Jo

«Bi °!- R E T (A NATEAG a "O ORONGETE S B 15 E T G0 5B

D rovinz uvlán jt Mit

Heute Vio

Allgemeine

Ircußishe Staats-Zeitung.

N

ap

170.

[Berlin, Dienstag,-d

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

. Mejeftät ter König haben geruhet den Ober. E E ge Karl Fölr ster zum Rache bet Ovetrlandesye:14 te zu Jnt rbdurg zu Ln Seine Maj-stät der König haben den Land- und dtgertchte - Assessor Besch zu Braunsberg zum Ju- ath' zu erneunen getuhet,

Sh

Dem Regieruna6-Bau- Jn‘peftor Sachs hieselbst ünterm 1. Juli c. ein vou gedachtem Tage an Achc h einander folgende r und für den ganzen Un

6s Siaats güitizes Pateut x T n die aüslchltKlichs Ausführung und Benußung eines von ihm angeqébenen Fensters, in. so weit die Coiuistructioo dess lden nah den davon iu Verwahrung genommenen Proben, mit und ohne aufgehenden ‘Pfosten, als neu von der Königl. Technischen Depuaiacion anerkannt ist,

eilt worden. : /

, N -c< dem Antrage des Gutsbesißer Wimmel hie bst ist das demjelben unteim 1. Juli d. F. ertheilte tent (Siehe Nummer 164, diejer Zeitung) dahin de, 2 pad daselbe auf eine Methode der Darstellung eines Zuckersyrups und eines f:ystallini schen Zuckers aus dem in allen Getreidearten

enthaltenen Stärfemehl“ gerichtet ist.

Berichtigung Nicht (wie gestern irtthumlih gemeldet worn) - Exc der General Lieutenant 2c, v. Schöler S dern Se. Exc. der Genectal Lieutenant, außerordent: e Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kaiser Russischen Hofe, v. Schöler L, ist nach Swine»

Zeitungs - Nachrichten. “Ausland. ;

Paris, 17. Juli. Der König hat eine Verord, M A worin vorläufig und bis zur Beendigung r angeordneten »Vorarbeiten zur Einführung des pein-

: ini dere n Geseßbduchés auf Martinique und Guadeloupe, | von 4 in Anf Colonien zu beobachtende Ge; | geden ,

ihtsordnung festgeseßt wird.

en 24sten Juli 1827.

volution‘/ sind hier -die beiden etsten Bände, die dem guzen Werke zur Etnlettung dienen, gugleih in Engli- ichec uno franzdsisher Sprache ershizuen, Etn Eritis ¡her Aufiaß in der Gaz eee de France fállc darúber im dillgemeinen das Urtzyeil, daß die beiten et stea Bände, aeden manchen histortiichen Unrichtigkeiten und yandgreif- lichen Wiodechprüchen, auch noch häufige Spu-en etner groyen U-bereilung und N-chlássigkeir im Style, die Nan sonsi cem berähmten Schriftsteller nicht zum Vor- wurf machen fdunte, enthalten ; so daß es als eine Souderdarkeit erscheinen müsse, wie ein Mana, ter von lauêm Weicke zu glauven berechtigt war, daß er für galtz Euiopa scheide, auf die Entwerfung einer so in- tecessiuten vg “eas weniger Socgfalt verwenden founte, s guf einen Roman. E: Dae 174ite Stúcf der Geseßfammlung vom 13. d. M. euthälc uatex andern zwei Kövig!iche Verocd uns gen, enthaltend die Bejiätigung zweier Frauenklöster, uidinllh das der Carmeltiterinnen zu Naocez und das der Schwestern des heil. Joseph zu Allanche (Depart.

antal). : n Die R zidtinne will ein Schreiben aus Lissabon erhalci.n haben, worin eine abermalige Veränderung im WMunsterium angefüudizt wird, Der Graf, von Pal- meifá würde danah das Portefeuille der au:wärttgen änzgelegeuheiten utcht M I und Herr von Villg-

dasselde erhalteu. (? i : T N Ca Theater de l’Ambigu-comique war bei der Phdôniy- Assekuranz. Gesellichaft mit 300,600 Fr. versichert.

f grund 1<cyleudert ?

ie hiesigen Theater beeilen- sich, Vorstellungen zum Birsten bes E O zu geben. Das Theater de Madame machte schoa vorgestern damit den Anfang, (Schluß oer gestern abgebrochenen Mittherlungen aus

der Rede dcs- Professors Blanqui). Woher fêômme aber, fragt man sich, solch ein shlageuder Uncer}<hied? welche Macht erhebt Eagland ‘und Frankreich auf den Gipfel der Größe, während sle Spanien in den tiefsten ab; | Wir bcauchen, um ima Is unden Contrast zu erklären, nicht [die Politik z

O die vernünstiger- und schicklicherweise unseren Studten ewig fremd bleiben muß ; wir finden den Auf: ¡<luß in dem Fleiße und’ der Arbeitsamkeit des Volkes, oie hier desser wie dort befördert und geachtet werden. Nietnand ernährt die Nationen wenn sie fih nit selbst ecuährea, und Unsere Bestimmung ist, wir mögen uns nun als ganzes Volk oder als einzelne Menschen betrach- ceñ, zu ardeiten, damit wir leben. Die drei Staaten, ren innerem Zustande wir hier einen Ueberblick bestätigen die Wahrheit dieser Behauptung. Wenn wir die Zollregister vom vorigen Jahre nahs<la-

dap 3730 Engliiche und 81 Franzsd- s Leben Napoleon Buonapar- | gen, so fiuden wir, e Ne iscdrs tes, medi les baren: Aideciae der Französischen Re- | lishe Schiffe, ader auch nicht ein einziges Spanisches,