1827 / 207 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Fund; Bürgermeister der Stade“ der Hauptmann Tib. z Der Gesundheitszustand ist im Allgemeinen von dé, Dieser G undstein ist gelegt den 22. August 1827“! gewöhulichen Laufe niche abweichend, nur das Wes, Auf der zinnecuen Platte stedt: „„Die Maurerarbeit | fieber fommt häufiger als sonst vor. Ju den Kreise wurde durh den Stadt - Maurermeister Martiú Gott- f Dortmund, Estohe und Olpe war die Zahl der an sp L lied Keútel aus Colberg ausgeführt, mit Bethúlfe seines f radishen hauptjächlih durch Witterungs , Einflüsse (F Sohnes Wilzelm Kelicel und des Polirers Reicherdt | dingten Krankheiten Leidenden am größten. Wehre aus VBoibeuburg./ J Grasmäher im lestgenannten Kreise haben durch ij}

Der Grundstein wurde hierauf mit einem andern unvorsichttges Benebmen, daß sie leicht bekleidet in de g“oßen Steine belegt. Beide haben au der Siromseite | kühlen Frühstunden bis zur Echi6ung fih abmühen uy einen Einschnitt, in welchen eine dec vier Schleujeu, | daun reichlih faltes Wasser trinken, Lungen - Entz| shüßen einfällr. Der ganze Bau wird circa 50000 Thl. | dungen uud andere Krankheitsformen mir Fieber fosten, wozu die Stadt ungefähr den vierten Theil bei f zugezogen. Verschiedene Jndividuen im Kretse Arn trâgt. Er dauert seit dem 96. Márz- d. J. Die Arbe | verg rate -ein nicht austeckendes Faulfieder weg. Y ter waren bisher thetls mit dem Bau einer I¿othdrúcke | zu Bochuin ausgedrocheuen Menscheublattern sind, uny und zweier Fängdämme, dem Adbrechen des alten Wer- f orúckc, dagégen haben in den Gemeinden Heim, fes, des Thores und dem Aufräumen des Grundes be: f unv Uelzeu, Kreijes Hamm, zwei Personen, resp! schäftigt, wo man ein vierwöchentlihes unerwartetes f und 22jäprigen Alters, diese Krankheit bekommen well Hinderniß darin fand, daß an 2000 alte, oben nicht | wahrjheialich ein nah Leipzig reisender Fuhrmann

Allgemeine

reußische Staats - Zeitung |

Ne 208.

Berlin, Donnerstag, den 6ten September 1827.

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R E A

sichtbar gewesene Ptáhle mit unsäglicher Mühe ausge: Frautreih, der sie jüngst überstanden hatte, dahin j i i i s ; | ; zogen und viele große Feldsteine herausgesch° fft werden bracht hat. Zur- Adwe dung der weitert: Verbreiti Am tliche Nachr 1 ch ten. Gericht ‘gestelle/ worden. Es war ißm gelungen, durch mußten; theils nahm das Schlägen der 1000 Stü, } des Uebels sind die bestehenden*polizeilihen Vorschrift ; : Colleften so viel zusammen zu: bringen um si: ín der 90 bis 40 Fuß langen, zum Grundbau- gehdreuden Rest. | sofort vollzogen und die benachbarten inländischen Kre Kronik des Ta g e S. ;y mnen" E a Ea o Wese Snee r eret

e ort trieb er haup ih sein Wesen. r walisahrtete

und Spundpfähle, so wie das Belegen derselden diè f behdcden und Regierunge:“ von diesem Ereignisse Kräfre von 300 und mehr Arbeitern in Anspruch, bis Kenntniß geseht worden. Die- Schubpocken - Jmpfu

Am 25, v. M. rútten die 24 Linien- und Landwehr- | nah Rom bei Gelegenheit des Jubiläums und- brachte ; zum Mauerwerk vorgeschritten werden fkounte. Die | ijt in den meisten Kreisen vollendet: : f

jataillone des von Sr. Königlichen Hoheit dem Prin- | von dort eine Leiche zurück, die er für eine Reliquie n Wilhelm, Sohn Sr. Majestät, befehligten dritten | ausgäb. Ein Pfarrer in dec Nachbarschaft s{döpfte zus

Seitenwände der Schleusea werden von 90 hier schon IX. Jülich, Cleve, Berg. Köln. Der È 2 S Î y i hehauenen großen Piryaer Sandsteinen“ und 500,000 | sandheitszustand hat sich “einigermaßea vershlimms ge orps t ihren Herbstübungen in ein Lager bei | erst Verdacht ; es erfolgte eine Untersuchung, woraus Klínkern nunmehr aufgerichtet werden, indem mehrere Krankheiten besonders gastrische ü E . Am 31, v. M. rücen ebendaselbst auch die 7 sih ergab, daß diefer scändliche Mensch sich unter: der : Galle fieber vorkommen, jedo is die Sterblichkeit nfen- und Landwehr: Kavallerieregimenter dieses Corps, | Masfe der Frômmigfeit die s{ändlichsen- Lästerungen -

d ns ie f R R »| ringe. : Mp vie Artillerie der dritten Artillerie- Brigade in das] gegen die Religion unddie Priester zu Schulden foms erichte per. Ce F V Es ustan X. Niederrhein, Koblenz. Die Blatt Se. Majestäe ter König waren an diesem Tage | men ließ und die Jugend von der christlichen Religion, aus dem Junnern des Reichs vom Ende ei dem Einmarsh der vom Exerziren zurückkehrenden |- die er als eine Zusammenhäufung von Lügen schilderte,

und Varioloiden siad noch immer niht gauz verscchwu den. Sporadish haben si Fälle von Gallen- und N veufiebero gezeigt. Sonst ist- der Gesundheitszustand | Monat Juli befriedigend gewesen. Trier. Der d gemeine- Krankheitsecharakter war im Monat Juli |

i Julie ({Schluß.)

VIL Sachsen. Magdeburg, Die kalten Fieber yaben zu Ende de-s Monats Juli mérklih abge- nommen, dagegen famen gastrische Fieber von längerer

uf das Einrücken der Kavallerie în Augenschein zu | und’ zur Ausstellung am Schandpfahl verurtheilt worden.

men, Am 2. d. wohnten Se. Maj. der König mit Der Constitutionel meldet: das brasilianische Kriegs:

t [ri i én“ hier anwesenden Prinzen und Prinzessinnen des | s{chiff Don Juan VI., welches den 29. Januar in-Brest

und turzerer Dauer, Brechköoliken und Durchfälle und i\ch-kacharrhalische. A Hal d Bri Zniglichen Hauses dem Gort?esdienst im Lager bei. Se. |'angekommen ist, um- Don Miguel abzuholen, habe den

hin und wieder selbst wickliche Ruhren zum Vorschein. L ): atharrha A, ugen, Ha 6,00 f R snigl, Hoheit der Prinz Wilhelm haven Hôchst- Jhr 125. Aug. nach Brasilien wieder absogeln sollen. i ;

Kontagidse Krankheiten haden nicht geherrscht und die M E E bo, dauptquartier in Teltôw-z die Kavallerie lagert auf der |- - Fünfprocentige Rente 103: Fr, 90- Cent. Drei. f tische und fatharrhalishe Fieber waren . die häufig! echtèn, die Jufanterie auf der linken Seite des Tel: E 72 Fr.-85 C. ' h

jufauterie in das Lager' gegenwärtig, und geruhten dar jed pes bemüht: war, Er ist zu 10 Jahr Gefängniß

Sterblichkeit hat den gewöhnlichen Grad nicht úberschrit, f * i , : i / ten. Merseburg. Der Gesundheitszustand erhielt sich D B Et V go Zahl der Krankheiten war indes ver Sees. im Monat Juli im Allgemeinen gut und die Sterblich- nur mittelmäßig und die Sterdblichkeir gering. Ein- u

Vom Main, 1. Septbr. Der ehemalige Oberbe- fehlshaber- des kaukasischen Armee-Korps, General Yers

E 7 y E A Ha : und zweitägige Wechselfieber kamen jedoch im gan i : : c ;

29 feit war gering. Der gastrisch bilidse Krankheits - Cha d S 2 R y molow, is vorgestern von St. Petersburg: fommend, in O rafcer trat am meisten hervor. Wèchselfi-ber zeigten sich Regierung Lis U S aber im Kreise N itu s - Nachri . Frankfurt angefommen. ‘- -— 4

L mehrere; auch starben mehrere Judividuen schn«ll an „noth A O o en zeigten sich e Va vie G Zei ungs - Ia richten. | Zufolge Nachrichten aus. Kehl vom- 26: August (im f Schlagflussen. Erfurt. Krankheiten und Srerblich- | den E Prüm a Saarbrücken, 9 a8 | N ualaud _FFrankfarter Journal) ist das (lehthin: gemeldete) Verbot A feit dieten keine auffallend Erscheinung dar. Am mei- [ken die Jartotol en, we he indessen immer gefahrlos A B: der allgemeinen Zeitung in Frankreich bereits wieder:aufs- L sten kamen Masern und Keichhu|ten unter den Kindern, liefen. Jebt hôrt wan von beiden fast nichts m Paris, 30, August. Die größte Geschäftigkeit | gehoben. | y

“G fatharrhalish.rheumatishe Fieber, verbunden mit gastri- besonders von den Erstern, da alle pocfenähige Indi erésht in allen Städten und Dörfern „. welche an der f Nach einem Schreiben aus Wien vom- 25. August E sen Zufällen und Schlagflüsse- vor, duen geimpfr sind. Jn den leßten Tagen--des Juli (Straße liegen , die der König auf sétiner Reise nach | (in: der Allgemeinen Zettung) soll- die: dsterreichische Ars A N y eine ziemlich allgemein verbreitete rheumatische Diar|t. Omer folgen wird. Ueberall erheben sich. Triumph- | meé im Laufe des fünftigen Monats durch ein neues

VIIL, Westphalen. Münster, Wegen des häufigen Temperaturwechsels fonnten fkatharrhaliseh: rheumatishe Krankheiten nicht ausbleiben, in den mets-

ôgen und Ehrensäulen, Feste werden bereitet, Häuser Refkrutirungssystem, das. sowohl dem Militairdienste als

häufig auf, die sich bei mehreren frästigen und zuge bgepubt, Ehrenwachen eingefleider und eingeübt. * Am | auch dem Lande mehr als das bisherige augemess:n. zu

lichen Jundividuen durch Diätfehler, insbesondere dl

A : en Kreijen litten auch viele am falten und Wechsel, | Trinken bei erhißtem Körper verschlimmert, zu eispihtigsten und. ersprießlichsten sind aber die: auf den | sein scheint, ergänzt werden, Die-Reserve (meldet jenes 4 ficher. Jn der Bauerschaft Hahlen, Kreis Eifenb, wahren Ruhr ausgebildet hat. Die Einrichtung Mon dem Könige zu befahrenden Wegen. und Straßen | Schreiben weiter) die für den Militairpflichtigen feine d hatte das Ner venfieber noch nit ganz aufgehört, und | ärötlthen Distrikte und die Bestellung von Distrifktéifn- den Städten vorgenommenen “Ausbesserungen ; in | Diensterleichterung in“ dem Aftivstande darbot, da. die 4 ah, [ten findet bei den Gemeinden immer mehr AufnahMWille, wo die meisten und glänzendsten Vorbereitungen | bei der Reserve zugebrachte Zert in- die - Kapitulation

rr\chte dieses auch in den Gemei : - ps „herricte diele § fa den Gemeintég, Lotte J und wird allgemein danfbar anerfapnt, emacht werden (die Stadt hat 150,000 Fr. dazu vo, | nicht eingerechnet wurde, wird nach der: neuen- Anords-

L B 1búcen und Cappeln desselben Krei i : y j ur: RTS 4 v N Bar L C Tbat A. irt), wird auch“ eine recht würdige Feier- der Anwesen, | nung ganz aufgehoben. “Die Jahre der Militairpflichs 2 bôsartigen Charakter. Diè Sterblichkeit war im Allge» Königlihe Schauspiele M ‘des Monarchen , nämlich eine Ausstellung der ge- | tigkeit , die nah dem bisherigen System mit dem acht- 2 meinen gering. Mit Erfolg wurde die Schu6blattern- Mittwoch , 5. Septbr. Jm Opernhause: //2 erblichen Erzeugnisse der Stadt “und der Umgegend | zehnten Lebensjahre anfingen, und--erst mit dem vierzig- À Fmpfung übecall fortgesest. Minden. Der vor, j Juan,‘/ Oper in 2 Abtheilungen, Musik von Mo)j áttsiuden, und die O welche die vorzüglich, | sten endigten, erstrecken- sich jeßt nur auf d S,

G derrshende Krankheits Charakter im Monat Juli war | (Hr. Cornet, erster Tenorist beim Stadttheater zu H" Marne M yaLan o P E sollen dazu be- | raum vom neunzehnten bis zum mr stbrévs C dar ae p Le)

2 gastri]ch, mit rheumatischer Komplifkation. Als gelinde | burg: Octavio, als lebte Gastrolle.) jonders geprägte Medaillen erha N : _| Lebensjahre, wodur der Armee. ein fr aae da : 24

A Epidemie konnte ein Rest von Blattern in der Stadt l. Wegen Unpäßlichkeit der Mlle. Schechner ‘Mi Gestern haben die Gärtner der Königl. Gärten bei | gesichert wird, und der Zudusirit: Bw hures L mge it 4

28 Minden , einige Nerveufieber zu Stuckenbreck, Kreises | dieselbe die Parthie der Donna Elvira Heute 1 elegenheit des Festes ihres Patrons, des heil. Fiafers, | geübten Hände nicht entzogen werden, Die A en L E F

2 Paderborn, und Großeneder, Kreises Warburg, endlich | singen. die Ehre gehabt, Sr. Majestát Blumensträuße zu über, | freiungen die gegenwärtig statt geiunden ha Me: DES L M etivas Keichhusten im Kreise Bielefeld betrachtet wer- Donnetstag, 6. Septbr. Im Opernhause: ¿V MEE K i: of blicher Eremi (0d it E fut T Qa t C elizpet waren

den, Rheumatishen Personen und Brusikranken -war | beth,‘ Trauerspièl in 5 Abtheilungen, von Shakespt Vor Kurzem is ein- angeblicher Eremit, Namens | bende Klasse zur Bildung de eer 4 T L 4

: Pancratius Wurß aus Lothringen gebürtig, der seit | sind sehr beshránft’ worden; so z, B- werden jeßt von L

ungefähr 20 Jahren si in der Kleidung eines Einsied- | den Studirenden nur diejenigen befreit, die mit Aus- aa

* der Monat Juli sehr uaheilbringend. Arnsberg. | übérseßt von Dr, S, H- Spiker-

lers in abgelegenen Capellen umhertrieb, in Nancy vor | zeihnung den Studien obliegen. Hierauf beschränken

I E E N Rente rean

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff

Redacteur Joh!

A E S PEREN A R E E V E S, B A V Ed BC A E GRNESE Q; C BRTRTE E E S: ta) 0 S M vir R U ER R R OPE S T PRD