1827 / 254 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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haus will haben: in Allem; allein darein will der.

Senat nicht willigen, Jozwischen hofsea wir, es werde morgen finaliter passiren, ohne dur ciese Claujilt ver- wicrt zu we.cen, Heute war eine warwe Dedattce üder den Hermarsh der Teuppen von Venezuela. Die - vou Gironoe’s (?) Partei wareti seyr alarmiit, Soco jagee: Der Lidertacor sei nichts weiter als etn Geueral undo durfe derglethea Bewegungen nicht machen. Sie möch- ten gecn die Debatte diejen Abeud fortjeßen und wir siad im Begriff, zu unsern Freunden 1m Senat zu ge- hen, um zu ve:hindern, dap ste micht in den Aus{chuß treten, deun die andern würden diejes beuußen, um Alarm zu machen und si< jür unubhängig zu ectlären. Werden Sie es glauben, theurer Freuad, dap 1h, die sen Brief |chretbend, ein Paar Pistolen neben mie lie gen habe? Ja, so ist der aufgerezte Zustano hier-und

ih glaube, daß man 1< bestrebt, diejen dis nach Zhuen

hin zu verbreiten. Wir, die wir Bolivianer oder Ser, vile gescholten werden, slud unterdrückt uno sg;lieseu vo rige Nacht alle beisammea, wie wir diese uno die pol genden Nächte wieder thun werden, Die ., . . haden schon $00 Pferde jür uns berett stehen und es gtedt Menschen hier, die zu allem fähig stu, Täglich füzleu wir uns stätfer und der Libertador- wicd J bt wahcrueh men, welches seine würkiichen Freunde sind.“

Folgender Äärrifkel is „„untec Aucoritáe des Li- bertadors,‘“ wah scheinlich in einer Cartagena» Zeitung, erschienen: „Der tapfe:e Divisions, General _Cocdoba, vorhin Befehlshaber der Hülssdivision von Bolivien, ist in Popayan angefommei, um sih vor dem compe teuten Gerichte wider etne, auf den Tod eines Sergeau ten in Popayan gegründete Auflage zu vertheidigen, Die großen uno ausgezethneten Dienste diejes Generals während des ganzen Kriegsverlaufs und insouderhe.t. seit 1819 sind wohl befannt; so wie jein glänzenoes Benebmen bei Ayacucho, welchem dielec unsterbliche Sieg ohne Zweifel ia großem Maaße zu verdanken s. Die ser General, der mic so aroÿem Verdienste jeinem Va terlande gedient hart, fommt, mit Lorbeeren gekrönt, um si< dem Geseße zu unterwerfen, und den, nah dem, selben eingesebten Richie-n Rechenjchaft voù einer Thäi zu geben, die nicht erläutert, seinen gere<ht erworbenen Ruf defle>en kônute, Hier ein repudlicanisher Gene rot, der m<t des Rechtes vergessen hat, das sich sein Vaterland erworben, Gesehe zu- stiften, denen der Sie: ger und der- Besiegte, der Soldat: uud der Bauer, der Prâsidevt des Staats und der bloße Bürger unterwor- fen sind. Mit Soldaréèn, die so dem Gesebe gehorsam sind, muß die Repukblik gesichert und dauernd. sein,-

Die -Staatzzeitung von Bogota vom 15, und 22. Juli- eathält zwei sehr ausführliche Berichte des Secre-. tairs des Libertadors, Hrn. Ravenga, an den Finanz- minister, aus Caracas vom 14. April und 12. Ma1, worin er von den Ursachen des Ausbleibens allèr Staats Einkünfte aus Venezuela die grünclichste Rechenschaft giebt und die in diesec Beziehung von dem Libertador in Kraft außerordentliher Bevollmächtigung ‘gemachten Verfügungen anzeigt.

i E E Posen, 22. October, Gestern wurde bieselbst der erste Provinzial Landtag feiezlih- erdfnet. Nach abge:

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff.

haltenem Gottesdienste in den beiden chen d.s Orts, degab sich ote

: Haupt der fatholischen und dec uned

Verjammlung in da zu den ständiichcu Berathungen in A4 Durchl. (ham ‘Posen, Fü: sten Radziwill, eingeräumt, und eucjpced nd „eivgecthtec ist. Se. Dut<hlaueht der 4 Süiatihalter eióffuete hier den Laùdtag- und (tellte N vel Siänoen deu Oberpráäsidenten- der Provinz, ales nigen Laudtags Ccmmissarius vor. Lelzterer nahm » aus das Wort, uno händoigte dabei namentlich dey 24 |ten Ocoinaten Sultowsfi, als Allergô chs Clntin Tandsags- Macjchall, das Allerhöchste Köuigl. Pu 5 ti0us D kiec necst den darin tn Bezug genom Schr![(jtucen aus. Die Versammiung war übr tandesväte:lihè Huld und Mitde, so wie die hot zen Ac sichtèn Sr+ Maj., die aus den Aeußerungen @ Du: chlauchc des Sütsten Statthalters und des Hi Lauctays:-Comnissariùs heivorleuchtreten, eben 0 ged als vou dem ledyajiesten Dante ergrisen. Der Hr. fj Landtags Macichall gab ‘diesen Gejúhlen innige i hecóliche, von der treuesten Verehrung ‘und Ergeb sür Se, Majestác deu König, eingegebene Worte, auf h Allcs ta den levéadigen Wun1<- verein igu Vorlequug segae: die Berathungen ces Landtages! un0 erhalte 0eu besten der Könige !! Ein glän Diner bi Se. Darci;lauche dem Fürsten Statthu au welh.m die: Vecjammlung insgejammt Theil n uud zu dem auch Se. Excellenz der fommandirende ( uecal, nebst dea höyeren Milicair: uno Civildehördi jo wie die hdôzere Geistlichkeit beider Confessionen gelacen worden, beichloß die Feier des Tages. Solingen, 21. Ofrbr. In. der jüngst vergan nen Woche feterte Solingen zwei Feste, námlich am die Einweihung der neuerbauten fatholischen Kirche Tags darauf die funfzigjähtige Amtsführung desl anten und Pfarrers Evers das:lbst. - Die Einweihú Ceremonie wurde von dem Weihbischof v. Beyer | richtet, ber demnächst auch ein feierliches Hochamt hi dei welchem der würdige Jubelzreis, Dechant Ey eine rührende Rede hielt, worin er seine Gemei daran erinnerte, daß Kiader. uùd Kindeskinder es vergessen tücften, wie hauptsächlich durch die wohl tigen Gesiuvungen ihrer Mitbrüder der ‘evangelisd Gemeinde diejer Tempel erbaut worden und ders

fommenden Geschlechieru cin Denkmal christlicher Y derliebé sei. _ 4/0

- : : _ Kön iglihe Scha uspiele | Dienstag, 30. October. Jm Opernhause; n beiden Türenue,““ Liederspiel în 1 Aufzug, aus

Franz. , von C, Blum. Hierauf: eKiaking,‘ gi pantomimi|<hes Ballet in 3 Abtheilungen.

Mittwoch, 31. Oftober. _Jm Opernhause: „/ Barbier von Sevilla,‘ komische Oper in 2 Abtheilu von. Rossini, (Mle, Sontag : Rosine.)

Die bereits bestellten Billets werden stag 9 Uhr- Morgens an, abgeholt; auch. sind die nun noch zu verkaufen Ÿ lets des dritten Ranges, des Parterre und Amyzhih lers von vorbewerfter- Zeit: ab, daselbst zu- haben '

vom A im Billet : Verkaufs, i

Nedacteur Jo

Hierbei die Bekanntmachung der Stadt: Pol

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meine

des Köutglichen Sieetbaltece o E l c U ß i \< ce S f a at S E I ( l f U N Q-

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255.

Berlin, Mittwoch, den 31 sten October 1827.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Angekommen, Se, Excellenz der Großherzoglich sische wirklihe Geheime Rath, außerordentlihe Ge- lle und bevollmächtigte Minister am hiesigen Hofe, herr Schuler von Senden, aus Schlesien,

Secitungs-Nachrichten.

A u sl and.

Paris, 24. October. Die Gazette de Fr. meldet,

j der zum Präfidenten Griechenlands ernannte Graf 10 d’Istrias von hiér. nah Marseille abgegangen ist,

Das Aisisengericht zu Quimper hat über einen ganz udern Fall zu entscheiden gehabt. Ein gewisser Le h war näml:< angeflagt, den Lieutenant Schmitteau,

Negiment Hohenlohe, auf dessen Bitte und gegen zahlung einer Summe Geldès, erschossen zu haben, 1 Schlusse scines an die Geschwornen gerichteten Vor: gs sagte der Práfidenc: „Wenn Sie in Verlegen- { sind, so sagen Sie, daß der Angeschuldigte des. itschlages auf die Bitte des Verstorbenen {chuldig ist.‘ t Ausspruch der Geschworenen fiel au<h so aus, und < wurde zum Tode verurtheilt, indem der Prási- t bemerkte, daß die erwähnte Clausel in der Sache his ändere, Der Atvokat des Beklagten hatte verge- s gegen die Schlußvemerfkung ‘des Präsidenten prote: i; der Gerichtshof stimmte darüber ab'und billigre

leflo< wird vermuthlih um Cassation einfommen.

o Be odd eiue Reute 101 Fr. 95 C. Dreiproe,

N, . /

Nadrid, 12. October. Es heißt, die englische jirung habe der- unscigen eínen Credit von 20 Mil u Realen eröffnet, die für die Bedürfnisse der Ar- tvon Catalonien verwendet werden sollen.

Die, wie schon gemeldet, aus der Hauptstadt ver- lten Offiziere der Königlichen Freiwilligen, Seca Valan und Cardenas haben Madrid bereits verlassen. leter begiebc sich na< Sevilla und Leßterer nach Ca- wo er si<h, einem Befehl des Marine- Ministers ge. j, auf dem Linienschiffe Soberano nah Havanna ein; fen wird.

‘Der General: Direktor der Hospitien, Salome, ist gleicher Zeit mit dem Lieferanten del Pont verhaf und vorláufig in ein Kloster gesperrt worden. Beide ten schon bei der Sache von Bessieres verdächtig ge- den, und sind bei den Angelegenheiten in Catalonien

t compromittire. Jhre Verhaftung hat in Folge ei- Ÿ aus Tarragona erhaltenen Befehls stattgefunden.

Es sind außerdem verhaftet wordeu.

…_ Der Corregitor von Segovia, Fuentenebro, is vers shwunden, wie man glaubt, weil er in großer Besorge niß war, weil die Wittwe des Empecinodo béi dem Kd- nige eine Audienz gehabt und Sr. M. Aufsc{hlú}e in Beziehung auf den Prozeß ihres verstorbenen Mannes gegeben hat, wodurch das Verfahren des Corregidors in einem sehr uitgünstigen Lichte erscheint. i

Die diesjährige Kunstausstellung ist nicht so s<ôn, als diejenigen, welche in frühern Jahren stattgefunden haben. Am meisten zicht ein Gemälde voa Esparicio, und zwar weniger wegen der Vorzúglichfeit der Aus- führung, als wegen des Jnteresse des Gegenstanbes, an. Es stelle die Landung des Königs im Hafen von Sta, María im J. 1823, na<dem er Cadix verlassen, vor, Dieses Gemálde enthält an 50 Portraits, worunter das des Dauphin, des Prinzen von Carignan und mehrerer französishec Generale. Es if auf Kosten der Stade Madrid angefertigt und Sr. K. M. ge|chenkt worden. Eín anderes vorzügliches Werk, der von seinem Sohne vertheidigte verwundete Greis, ist aus der Ge|chichte der Belagerung von Sarragossa entnommen. Es ist von dem spanischen Bildhauer Alvarez in Rom in Mar- mor ausgeführt, und vor Kurzem bierher gebracht worden.

Lissabonn, 6. October. Unsere Behörden haben hinsichtlih der Flúchtlinae aus den Depots der span#is schen Flüchtlinge große Thätigkeit gezeigt; es sind mehs rere derselben verhaftet worden ; unter andern der Graf Torre, Major Algo, Don Manuel Nunez, ehemaliger politischer Chef von Burgos, dessen Bruder- und einige andere namentli<h viel Militairpersonen. Sie werden, wie man sagt, eingeschissc und nah der Fremde gebracht werden,

Der General Saldanha befindet si<h- no< immer unter Aufsicht der Polizei in Oniras, wo er si dur< seine Mäßigung und Klugheit die allgemeine Achtung erwirbe, Es scheint , daß seine Feinde es darauf anges legt hatten, ihn dur< Schmähungen zu Schritten zu verleiteu, die man hernach benußt haben würde, um ihm zu schaden ; er hat aber diese Anschläge alle. zu Schan- den gemachte. Man sagt, er hege die Absicht, wenn die Sache der Constitution verloren gehn sollte, si< na< (Monte. Video zu begeben, und dort als Privatmann zu eben. | :

Rom, 18. October. Der Pabst begab si< gestern nah Tivoli, um die Arbeiten zu besichtigen, die daselbst, Behufs der nöthigen Wiederherstelungen in Folge der dur< die befannte Ueberschwemmung im vorigen Jahre angerichteten Verwüstungen, statt finden und den er- wünschtesten Fortgang haben. Abends kehrte Se. Heil. na< dem Vatican zurück.

Nachrichten aus Palermo vom 1. October zufolge

sieben weniger angesehene Personen

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