1827 / 263 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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beiden vorigen J1hren 1823 und 1824 în Großbrittan- nien je!bst gedaucen Sebisfe. Wäre ucht Steck{1ng ein getreten, so würden 1825 aus Unter Canada allein 35 bis 40/000 Tons an Gehalt ausgeführt worden sein. Dieses Zahr wird die Abnahme in dieser Ausfuhr sehr auffallen» werden ; st1tî 17 000 Tons, wie noch 1826 wohi nur 5000, ein U .terschied von 100,000 Pf. St. im Werthe dieses etnzizen Artikels,“

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Elberfeld, 4. November. Am 24. v, M. hatte hier die- siedente General Versammlung des deut|ch-:ame rifani\chen Bergwerksvereins Statt, dem 98 Afttionatre als Besiber oder Bevollmächtigte von 1522 Aktien bei wohnten. Hr. Johaun Adolph vvn Carnap wurce zum Prásidenten der Viisammlung erwählte, Der Antrag der Direktion in derseiben lautete: Jn E:wágung, day es von der dringendstea Nothwendigkeit ist, die Ve:pfl:ch tung gegen die Nheinsh Westindishe Komp 1gnte zu erfüllen, so wie solche in der General Verjammlung vom 7/16 Ocrobver v J. bestimmt ‘ausgesprochen, und weiter in der vom 10, Juli d. J. bedingt worden, beschließt die Direktion : , ;

es soll eine Zubüße von 30 Procent in der General Verïlammluag am 24. d. vou Seiten der Direktion in Vorschlag gebracht werden ; und zwar auf die Weise,

daß bis zum 24. Januar 1828

10 pCe. baar und 5 pCte. durch die den 1. Ja nuar 1828 fälligen Zins - Coupons, 10 pCe. 1n Promessen pr. 24. April, und S pCt. in Pro messen pr, 24. Joli geleistet werden.

Es stehet jedem Afkrtonair frei, seine ganze Zahlung der ersten und zweiten Quote, abzüglich der Zins Cou. 4 pous, sogleich mit dem Discont von 1 pCr, monatlich A zu leisten. Fär cie leßien 5 pCt,- fällt diese Vergünsti, gung um so mehr weg, als durch die neuesten günstigen

Nachrichten die Direktion hoff-n dacf, daß deren Erhe: f-

bung vielleicht nicht nôthig erachtet werden dürfte, wor úber sie sih vorbehält, den 24. April sich näher zu er- flären, Jn Beziehung darauf stellte Hr. Aders, unter. stüßt von Hrn. Becher, darnach die Frage : ob die vor geschlagene Zubuße diese definitiv nöthigen Mittel be: zeihne? Hr. Aders trug auf Ulbstimmung der Frage an:

¡0b mit Rücksicht auf den Beschluß der General Ver- saminlung vom 7/16. October 1826, die Zubuße, so in der heutigen Sißung- würde "beschlossen werden, Y und deren Umfang dann näher zu berathen sei, als J die lte Zwangszubuße zum Fortbau der Minen gel. ten solite ?‘ :

Aufgefordert von der Direktion und im Einklange mit derjelben, entwickelte der Hr, Oberbergrath H-us- ler, als technischer Consulent des Vereins, jeine Mei nung dahin: daß er die Aufhebung des 3. g. der Sta tuten, welche durch Annahme des obigen Antrags nach seiner Meinung Statt hade, als hôchst gefägrlih für den Verein halte.

«_+ + + Der Freiherr Gerhard von Carnap brachte

O P GR E

sodann eine Zubuße von 25 pCt. in Vorschlag, Raa

S pCe, gleich baar, 5 pCr, in den Zins-Coupons vom 1.

1064

zu diesem Zweck ernannten Kommissioa, lich bemÿ

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Fioravanti.

Gedruckt bei Feister und Eisersdorff.

Allge

Januar 1828 und die úbrigen 15 pCt. erst dann ( rihtec werden sollten, wenn der Versuch dieselbez

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einer Anlethe aufzubrinaen , feinen glücklihen Er ; Ed | : dárre. Nach vielfacher Erörterung diejes Antrags fj Y l E U l c S Î a a { c l f U n inan ndey dahin überein, über den Vorschlag- der i 2

ceftion mit dem Zusaß zur Abstimmuag zu rei daß die Direktton, unterstú6t von einer bereits fe

imdge, irge d einen Theil der Zubuße, durch Aulethe q ¡nbdringen, Vermöge dieser Abitimmung wurde d 14887 gegen 332 Stimme, der tm Eingang ert Voridl1g der Direkcion mit obigem Zuila6, von derl ueral Versammlung angenommen. Auf den nunmi gen Ancrag des Prásidentea wurden, hinstchel ch der lethe jeldst, nah geschehener Berathung folgende | ittiimungen festgeseßt: i

1) Es ist die Direktion von der General Versa; lung bevollmächtigt, den Darleihern den aanzen U mf der Sicherheit anzubieten, und als Hypothek für Auleihe alles dasjenige zu verpfänden, was der R 1!ch W-stindischen Kompagnie für ihre jeßt zum

crag L R Forderung bewilligt und verltehen 1 den ist. : i

2) Die Zinsen und Unkosten dieser Anleihe yôchst-ns 8 per. pr, Jahre betragen. j

3) Es darf ‘den Dacleihern nicht gestattet wer! vor Adlauf des zweiten Jahres das Kapital aufzu digen oder zurü zu verlangen, Undes muß dagegen Direktion berehcigt sein, dasselbe nach Verlauf det

42 A nach ihrem Ecmessen wieder tilgeu

4) Die Direktion ist befugt und gehalten, in halb 4 Woen von heute, den Attionaircs anguzeiil 0b die Auleihe zu Stande gebracht worden séi odec nid ia welch leßterem Fall die Einzahlung det Zuvuße, d

adoptircen Vorschlag der Direktion gemäß, Satt den muß.

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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages. Des Königs Majestät haben geruhet, den Oberlan- gerihtsrath von Frankenberg Ludwigsdorff

u Vice - Prásidenten des Oberlandesgerichts in Rati- za ernennen. T E i :

Der bitherige Justiz - Kommissarius Dühring zu nigsberg in der Neumark, ist zum Notarius im De- tement des Ober - Landesgerichts zu Franffurt a. O. ellt worden, : i i

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Jm Bezirk der Königl. Regierung

Arnsberg ‘ist der Prediger Friedrich Aug, König Limburg als Pfarrer der evangelisch lutherishen Ge- : cinde zu Wirteu- berufen und A worden z L t : zu Breslau isk der ehemalige Exconveutuai und Auf den Antrag des Hrn. Aders , unterstüßt WMsherige Kapellan Prause in Bärzdorf, zum Pfarrer mehreren Aftionairen, wurde sodann einhelliz beschloss Hennersdorf, F-ankensteiner Kreises und der Reli daß eine Komnission, bestehend aus einem Bersnslehrer Amler zu Glogau zum Pfarrer bei der amten und einem Rechnungsbeamten, baldmöglichst rhe zu St. Maria auf dem Sande zu Vreslau er- Mexico abgehen möge, um dort, mit den idchigen luf, machten und Justruktionen versehen, die Lage des Y E, F NUE so wie die Verwaltung i le Dandluzgen der Agentschaft insbesondere zu i kei suchen, um darnach in ihrem Bericht der Dicel| Zeitu ngs - Nachrichten. und der General Versammlung diejenigen Maßre : L Ta R : 44

und Bestunmungen vorzuschlagen, die zu erlassen, so vielfah verwickelten Verhältniss-n, fúr das A Leipzig, 7. Nov. Nachdem das Befinden Ihre and den gedeihlihen Fortgang des Vereins, ijWMaj. der Königin sih seit kurzem dermaßen verschlim- nôthig erscheinen, ; rt hatte, daß solches zu der lebhaftesten Besorgniß ranlassang gab, ist unsere Stadt durch das heute ahmitrag 3 Uhr erfolgte Ableben dieser Fürstin in die rs«bt wordeu. | A Prinz Maximilian waren bereits rgestern ganz unverwuthet hiejelbst eingetroffen. Paris, 3. November. S. M. haben dem Grafen n Villele, Präsidenten des Ministerraths die Verwal- ng des Ministeriums s AeLS während. der Krank- it d rafen Cocbieres übertragen. R (t werden die Musikchóre der Garde und üdrigen hiesigen Regimenter, zur Vorfeier des Na- enotages des Königs und der Herzogin von Berry, in m Garten der Tuillerien unter den Fenstern Sr. M.,

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Königliche SMwausptlele

Freitag, 9. Novbr. Jm Schauspielhause: ,, Dortsängerinnen,‘/ Singspiel in 2 Adtheil. Musik l Hierauf :- „Alexis und Sujetta,‘/ tomi Dallet ia 2 Adctheilungen,

Soiunabend, 10. November. Jm Schauspielh „Die Ahnfrau,‘/ Trauerspiel in 5 Abtheilungen, Grillparzer.

e Symphonicen aufführen. | A a Pry Lieutenant Sraf von St. Priest,

esseitiger Botschafter am. spanischen Hofe, ist den 26.

Redacteur Jo!

D E E (L EL A E E IUTRS: 0A L R E etr Zu: ch0 s E s T E E C E L PA s 2 ¿C Me E Ino Es E ERE m E Mi 57 117 A N ET dk Gt E E S T li e G SOE E O E T F B. f,

meine

264. :

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Berlin, Sonnabend, den 10ren November 1827.

Tage nach Tarragona abzereist, wo sich Se. M. gegen- wärtig befindet.

Hr. von Neumann , Kaiserl. Oesterreihischer Lega;

tionsrath, ist, auf seiner Reise nach London, vor einú- gen Tagen durch Scraßburg gekommen. i

Es sind gegenwärtig in Havre. 13, in Bordeaux 12, in Dünkirchen 7, in Marseille 15, und in Nantes 8, also im Ganzen 55 Schiffe in Ladung nah unsern

-] Colonieen von Martinique und Guateloupe.

Der Cassationshof hot das Cassatcionsgesuch des Abbé Contrafatto. verworfen. | Fünfprocentige Rente 101 Fr, 90 C. Dreiproe, 741 Fr. 60 C. - E / London, 2. November, Es ist vielleicht kein hie-

siger Stadttheil, ws6 so viele nächtliche Räubereien be: -

gangen werden, als zwischen Fleec Street an der Chan- cery Lane Ecke und Pickett Street. Mehrfach ist [chon _deshalb- Klage geführt worden, aber noch j-6t kaun fein achtbarer Mensch do. vorübergehen, oöhne von dem Heer der gemeinen Dirnen, welche in der dasizen Nachbar- [haft hausen, angefallen zu werden. Eine Anzahl die: ser Dirnen seht mit einer Spißbubenbande, dite in der Naehbarsehaft ‘von Shire - Lane ihr Wesen tréibt, in Verbindung, lediglih zu dem Ende, um Fremde, die

d in der Straße von Rivoli vor den Gemächern J-

+ M. in Perpignan angekommen, und am folgenden

etwa in diese Gegend fommen, auszuplündern, - Jst vollends Jemand, der dahin geräth, berauscht, so kann er sicher jein, in ein Haus geloct und mit Hälfe jener Spibbuben, die dann die Beute mit den Dirnen theis

‘Ylen, beraubt zu werden. Erst am verwichenen Freitag

hatte ein achtbarer Mann, der durch jenen Stadttheil tam, das Ungluck, von etlichen jener Dirnen- angefallen und auf offener Straße zu Boden geworfen zu werden, wobei er dergestalt auf ein Schmuß . Eisen fiel, daß er ein Loch in den Kopf befam und noch jest sih in Le- bensgefahr befindet. Dies ist ein neuer. Beweis, wis sehr eine durchgreifende Reform unserer polizeilichen Einrichtungen, in Bezug auf Sicherheit, Noth thut.

Das am Dienstage auf der Themse in Feuer auf- gegangene Dampf-Schiff Jrrefistible war der lebte tlág- lihe Ueberbleibsel der Expedition des Griechen - Com: mittee’s. Die Tirtaes enthält im gestrigen Blatts ein Schreiben, worin die Welt wegen jenes Unglückfalls ironisch dur die Verficherung getröstet wird, daß jenes Schiff doch untauglih zum Dienst gewesen sei.

Ein Neuporker Blatt meldet ein seltsames Ereigniß, das vor furzem zu Ste. Ambroise, 9 Meilen: von Neu- York statt gefunden haben sol. Zwei Knaben, der eine von 7, der andere von 5 Jahren, spielten, während hre Aeltern zu Mittag aßen, allein auf cinem Getreidefelde und versuchten zum Spaß zu mähen. Da schwebte plôblih ein großer Adler über ihnen und stieß auf den áltesten Knaben hinab, verfehlte ihn jedoch glücklieher- weise, Aber ohne sich dadurch irre achen zu lassen,

ini A a U nr [s E Vi -4