1827 / 264 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

, j. w. vor. ) E : chs e54 Censoren uben eine politis<e und moralische

Gemwair, ähnit<h der des Äreopazus von äthen und dec eyemali„en Cei]j0ren Roms aus. Sie siuo glerchjam, die Fiocale gegen due Regierung, und wachen üoer die yes naue Beodichtung der Conjtitucion unv df nlicher Vers tráge. Jh hade dle National Juty unter 1hrea Sab geitellr, weiche úbee die guie odec |<le<hie Verwaltung der vollzleheuden Macyr zu richien hat, Die Cenjoren fluv die Bejchüger der öôffeutlihen Moral, -006 Wiss:¿us undo de: Presse. Sie üven das jurytoac|te, abec auch das erhadedjte Amc, sie velo,neos uno tadeln. Sie nüsseu von der grdgteu Nu escholtenyeir jet, und wena sle ic ren, sollen sie seidt für gectnye F-hler delaugi werdeu : Diesen Peiesteeu dec Gejehs wiro die Hut -unajerer ge- heiligren Tajeln atvercrausy die sle vor Catwelihuug zu [hüben haben, : L

Dex Pcálident der Republik wird iu unserer Ver- fassung gleichsam die Sonne, welche unbewe„li< 1m Mattcelpuufie dem Weitall ‘Leben glebt. Die obersic Gewait ¡oitte bestäncig jen, weil n denjentgeu Gejell sch astoformen, wo ey erdlicher, Rang undvetaunc ijt, ein

fester Punkt, um den sich odrigkciilihe Pecjouen und

Bürger, Menschen undò Sachen bewegen, nothwendiger ist als in atze Gebt mir einen festen. Puntc, und ih bewege die Welt, jagte der Alten Einer, Ju Dou via ift das der lebenélängliche Präsideut, Voa 1pm hängt die Regelmäpigkett uanjecs Systems ab, ogne dap er in dieje tyâáctg eingretfeu. darf. Ec ijt jeines Haup tes beraubt, damit jetze Adjichren kein Mißicauen erc-

regen, und. seine Hände sind gebunden, damii er nic verleßen fann. Der Prásident vou Bolivia besißt etwas vou dec Gewalt, die der vollztèyeudeu Macyc in den Vereiatates Staaten üdertragen ist, jedo< unter Be schränfungen, die ‘dem Volke güustig find, Seine Ge walt ist dleibead, wie diejentge des Prásizentea vou Haiti. Ja) have für Bolivia êie vollztegeide Gewalc aus der demofrarejcesten Repudlifk der Welt eutlehut. Haiti rvar la einein steten Z stande von Aufcegung. Nechdem es einen Kater, einen König, eine Republik, aile bek¿nutea Regierungsjormen und -uo0< andere au- ßerdem.-veriucht hatte, war es gezwuagen , zu leine: Rettung zum veruühmrten Pethion setne Zuflucht zu neh men. Es sebre sein Vertrauen in ihn und Haiti?s Ge- \hi> shwankte nit länger. . Seitdem Pertyiou- zum lebensläánglici:én Práfsidenten gewähit ist, mit der E-- mächtigung, seinen Nachfolger zu ernennen, hat weder der Tod dieses großen Mannes,- no< die Nacyjolge ei “nes neuen Präsidenten die mindeste Bewegung im Staate verurja<h®« Unter dem ausgezeichneten Voyer ging alles mir der Rahe einer legitimen Monarchie ab, ein siegender Beweis, daß ein ledbenslängliher Prasident mit der Gewalt, bewundernswertheste Zug ia dem repudlikani]hen Sy fteme if. E :

Der Ptásident von Bolivia wird no< gefahrloser sein, ais der von Haiti, da die Art der Nachfolge zum Wohl des Staats gelicherter ist, Außerdem ist jener allés Einfluss:6-deraubt. Er wáhlt weder die Obi igkeit, noch die Richter, no<h die Geistiichkeit, selbst zu den untergeordzieten Stellèn erneunt er nicht. Eine Be raubung der Gewalt hat in sol<hzr Art bisher noch nicht in- keinem wohl constituirten Staate Plaß gefun den; sie legt dem Oberhaupte in seiner Machtübung al lenthalben Hindernisse in den Neg. Der Präfidenc hat feine Hoffnung, das Volk in ehrgeizige Absichten mir zinein zu ziehen, und wenn man hier no< die Opposi tion hinzufügt, die in jedem demokratischen Staate be-

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Sue 1068 Candidaten zu Erzbishdfen, Bischdfen, Präbendarien steht, so möchte man die Usurpation der Rechte

„naraiiher Formen, die Wüsten lateu zur Uaadhävj

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‘überhaupt 1070 Scück Pfandbriefe g-zog n worth

jeinèu Nachfolger zu ecwählen, der

„Qliwpia,‘/ kaun erst Freitag, dén 16.,, gegeben wer!

Allge

Volks bei diejec Art der Regierung mir Recht für y niger wahrs<einli<, als in jeder audern hal/en dürse Die Fretheit wird fortan in Amerifa unzersiörbaxr je Schon das wenig bebaute Land verbiet:t die Jdee y

keit ein, Hiec ist fein hoher Adel, stnd keine hoj tirhliheu Würden; an Reichchum fihic es aanz. F Kirche dejigc Einfluß, ader trachtet nic nav Heir Ohue threu Einfluß kann, Tyrannei nie Dauer bef wen, Sell!en ehrgeizig- Charaktere sich erheden y Kömgreiche stiften wollen, so wird das Beisptel | Dessalinecs,. Jturdide und Buonaparte ivnen warn zetgen, welches Loos ihrer wartec. Keine G-wait is |<wer zu erhalten, als die ciner neuer Dynastie. Kon och jelost eiu Napoleon dem Bänduisse der Repu caner uúd Acistokraten auf die Lánge nicht wide si

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Berlin, Montag, den

| wer würde da auf dem von der glänzenden Flamme

Fretheit erleuchteten Boden Amerikas den Tyron e deu tdunen ? S

S S L É Amtlihe Nachrichten.

Kronik des Tages.

Seine Majestät der König haben dem Herzoglich hale: Beruburgschen Kammerherrn von Siegsfeld Ballenstedt dea St. Johaaniter-Ocden zu verleihen

uhe: igs :

Vermischte Nahrichten.

Zufolge einer in den Warschauer Zeitungen 3. v. M. enthaltenen Bekanucmachung der dortigen ( neral Dicefcion für das landschaftliche Creditivelen 1 1. v. M. hat die Verloosung der im 2. Semester d zu versildernden Pfandbriefe am 1. v. M. statigefuny Nach der dieser Bekanntmachung beige;ügten Liste}

quer fúr Jhre Majestät die Königin vou Sachsen auf Wochen an. i : i Die Damen erscheinen die erste Woche in shwarzen welche mitdem Gejaimnmtdbecrage von 1,542,918 Fl. 100 eidern,, schwarzen _Kopfzeugen, mit s<hwarzen Evan vom 22. Dezember d. J. ab, realisicrt werden sollen, Millen- und- Handschuhen ; -in der zweiten Woche mit Etner andern in denselben Zeitungen vom 18. Mißen Kopfzeugen / weißen Eventaillen und weißen M- befindlichen Bekanntmachung der erwähnte» GeMandschuhen ; in der dritten mit Kanten und Blonden. ral Direftioa zufolge, wersen dagegen dicjenigen P Die Hecren welche keine Uniform tragen, in der jonen, welche die Beträge von den Coupons des 1(Men Woche -mit angelaufenen Degen und Schnallen, Semestecs d. J. und der in demselben verlooseten Pfaff den beiden legtern mit weißen Degen und Schnallen. driefe noch nicht gehoben haben, dringend aufgefor Berlin, dea 10, November 1827. ihr Eigenthum noch vor Eintritt des neuen wit d : v- B u ch, Over: Ceremonien; Meister. 22, Dezember d. J. beginnenden Zahluagstermins y pie der Geueral-Direktion in Empfang zu nehmen.

Der bisherige Lehrer an der lateinischen Haupt: ule des Waisenhauses in Halle, Dr. Schirliß, ist

Director des Gymnasii in Nordhausen ernanut den. E E j

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Königliche Schauspiele,

Sonnabend, 10. November. Im Schauspielhau ¡Die Ahufrau,‘/ Trauerspiel in 5 Adtheilungen, F. Grillparzer. R Ea

Sountag, 11, November. - Jin. Opernhause. J Erstenmale: „Robinson Crujeë,‘/ Melodrama in 83 theilungen, aus dem Französiichen Übertrageii von Königl. Schauspielerin Fr. Krickeberg, Ju Scene jeßt vom Regisseur Hrn. Weiß und von Hrn. Hog

ÎÏm Schauspielhause: „Der arme Poec,‘/ spiel 10 1 Auszug, von Koßebue. Hierauf: „„Ratapl| der kleine Taumdour,‘/ Lustspiel in 1 Aufzug, aus | Französschen Überseht von A. Schrader. Und: „2 Geheimniß,‘ Singspiel iu 1 Aufzug, zur Musik Solié, aus dem Frauzöósischen frei überseßt von C.) flots. (Thomas; Hecr Rúthling.)

Moutag, 12. Novbr. Jm Schauspielhause: „| meo unò Julia,‘ Tranerspiel in 5 Abtheilungea, | Shafespzare. i |

Die zu Mittwoch den 14. d, M., auf der ged cen Austheilung , angekündigte Vorftellung der O

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tersburg.

h Se. Exc. der Großherzogl. Mecklenburg - Schwerin- e Staats - und Kabinets, Minister, Freiherr von essen, na< Ludwigslust.

Der Gensral - Major und Kommandeur der bten dwehr- Brigade, von Thile L, nah Neu- Ruppin.

Zeitungs-Nachrichten. | Ausland.

Paris, 5. Nóövember. Geftern fanden die bei der ler des Namenstages Sr. M. üblichen Festlichkeiten tt, Ju den elysáischen Feldern und auf dem Plaße der Barriere du Trone wurden Brod und Vikftua

and beginnt der Verkauf der Billets zu dersel" vertheile und Brunnen errichtet, aus denen von 12

Gedruckt bei Feister und Eisersdorf.

6 7 Uhr der Wein- unaufhörlich strômte, Oeffentliche chauspiele wurden: auf. Bühnen unter freiem Himmel m Volk zum Besten gegeben und gegen Abend auf ei verschiedenen Punfkien Feuerwerke abgebrannt.

Mittwoch den 14, Morgens 9- Uhr,

Redacteur Sol

P R T dk, Bi E 4 C AIRBE Ei E Bod eta a 0A S E A, O E

Der Kdnigl, Hof legt morgen den 11. dieses die-

Abgereist. ‘Der Fürst Dolgoruky, nach St.

1 Frresistible, entstand bei dem Versuche,

meine

jreußishe Staats-Zeitung.

265.

I12ten November 1827.

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Der König hat bei Gelegenheit seines Namensfestes allen denjenigen eine Amuestie gewährt, - welche, vor der Publifation des neuen Forstgeleßes, wegen Forstfre vel in Untersuchung oder im Gefängniy waren,

Den 13. d. wird in der französtiswen Akademie eine feierliche Sißung zur Aufnahme des Herrn: Royer Col- lard stattfiiden.

Aus Rom wird unterm 20. Oftober- gemeldet, dag auf- Befehl des Pabstes im Moaát November neue Aus, grabungen stattfinden sollen. Sie werden auf cem Plag zwischen dem Colyseum und dem Tempel der Venus be- ginnen „' und von dort nah verschiedenen Richtungen fortgeseßt werden.

Die Gazeta von Flórenz. meldet unter der Rubrik von Corfu, daß die russishe Flotte den 10. in Zante angetfoiamen ist. i | Der Ex - Polizei - Jnteodant von Madrid, Balboa welcher na<h Marseille geflüchtet war, hat si nach Bor- deaux begeben. a :

Fünfprocentige Rente 101 Fr.-85 C. Dreiproc 71 Fr. 90 C. auc j ____ London, 3, Novbr. Se. Maj. der König haben Montgomery erledigte Lord. Lieutenants Amt von Wilt, shire dem Marq. v. Landsdown zu übertragen geruhet Die Titel und Güter des Geafen v. Pembroke ‘erbt dessen Sohn, Lord Herbert, welcher früher mic einer Sicilischen verwittweten Fäcstin v. Rubari verheirathet ats E naher von ide geshieden wurde. :

estern ging ein Courier mit Depe Wien ab. ri ape Le

Vier russische, na< dem mittelländischen Meere bes stimmte -Kriegsbriggs haben sih am Donnerstage zu Portsmouth außerhalb des Hafens gelegt.

Der Brand auf dem Dampfschiffe für die Griechen, die Kra Maschine desselben zur äußersten Leistung T R

Nath Berichten aus Port au Prince vom 1, Sep tember, war der Gesundheitszustand des Präsidenten Boyer so bedenklich, daß er selbst an seiner Wiederher- stelung verzweifelte, und der Verfassung gemäß, den General Borgella, einen Farbigen, zu seinem Nachfolger als Präsidenten dex Republik ernannte,

Jn den ‘Canada Zeitungen bis zum 25. Septenibex wird gemeldet, daß Montreal sofort nah einem ansge- | dehnten Maaßstabe befestigt werden solle, um zu einer

das umfassendste der - Festungswerke fonmme auf einen Berg hinter ber Stadt zu stehen. Die Anschläge seien

alle von den K. Ministern genehmtgt und die Inge- nieure hâtten schon mit dem. Abfc>en der Linien anges fangen. Am 23. hängte der Pôdel den K. Overstatt, halter Lord Dalhousie an einem Baums im Champ de

das, buth den Tod des Grafen von Pembroke und

Depot und einer starken Militair - Position zu dienen;

h B Ar T Ei I is B E e S Air T bd D Rie T t l E Ct i r E M C i p Et A pr Ene l E P fer n As S, c ed

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A e R s s E e E ee E e B Lee  A O P R E