1827 / 264 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Mars im Bildnisse auf. Der Lord befand sh grade in Montreal. i Die Gerüchte in Hinsiebt. der beabsichtigten Natio- nal: Bank gewinnen mehr Bestand und “es heiße jebt, daß der ¿upere Umriß der Anordnung dazu fertig sei. Da in:essen der Fretörief der Bauk von Eaglano die Errichtung von Banken in London und innerhalb 65 Miles weiter untersagt, wenn sol<he mehr als sechs Tyeilaehmer haben, so ist im Vorswlag7 die neue Baz»k in einer Provinzialstact eben über jene Gräuze hin- aus zu errichten, - Sie soll , was Capital betrifft, ei - nen sehr ausgedehnten Maaßstab erhalten und 1hr Be streben wird, wenn der ursprüngliche Entwurf zu Stande fommt, natúrkich sein, sih einen Credit jür ihre Noten zu vershaffen, der dem der Noten der Bank von Eng»

ften- Banquiers des Laudes sind zu der neuen Unterneh mung vereinigt, über deren Werth abzusprehen es wohl noch zu fruy sein möchte. Der Einfluß der Bank von England, auf dessen Verminderung dieses Unternehmen insonderheit gert{htet ist, mag eiu Uebel setn, gegen wel- <és ein Mittel aozuwenden nôthig wirez allein auf der andern Seite wird Sorge getragen werden müssen, das größere Uedel jol<her ungeregelten Papier : Ausgaben zu verhüten, - zu welchen die Concurrenz zwijchen zweien solcher mächtigen Vereine führen fann,

Nach dem Southampron- Herald wird nun eine re- gelmäßige Dampf - Wagenfahrt zwischen Southampton und London errichtet, Bei jedem Relai werden, anstatt daß Andere Pferde wechsela, frische Kohlen und Wasser

ecingenemmen. i * Str. Petersbur 9, 3. Novbr. “Am 31. Oktober

wurde in Gegenwart Sr. Maj. des Kaisérs und Sr. Kaiserl, - Hoheic des Großfü: sten Thronecben auf der ‘adrairalitáts-Werfst das neuerbauté Linienschiff „Kaise“ rin Alexandra‘ vom Stapel gelassen. :

Se. Maj. der Kaiser haben tem General-Lieutenant Färsten Eci1stoff, Chef der 21. Jufantecte Division, we- gen seines giäuzewdenw Benehmens in der ScWlachi- gegen die Perser, am 5. Juli 0. J, wo er die 2te Coionne commandirte, mittels hd {s j<meihelh2ften Rejcripts, die diamanrenen Jissgnien des St. Aanen Ordens erster Klasse zu verleihen geruhet. Fecner haben Se. Maj. dem Generalmajor Baron Roscn 6., Chef der 2cen U. n [B _ lanen, Division, wegen seiner bei der Belagerung von A Sardar Abad bewieienen Tapferkeit, das Großkreuz des selbigen Ordens Aster Klasse und dem Befehishaber der georgis<hen Miliz, Generalmajor Fürst Bagiarion wegen seiner Auszeichnung in der Schlacht vom 5. Juli ‘gegen

die Perser, die diamanteuen Jnsiguien jenes Ordeus'

1ster- Klasse verliehen. : Se. Maj. haben unterm 26. v. Mets. den Vice

Admiral Rojeuoff zum Militair Gouverneur und Oversten Commandanten' von Kronstadt und den Contre Admiral Krujenstern zum Direktor des See-Cadetten- Ketps er- nats, - : : In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. Novem; ber ist. die Jlaatksbräcke abgebrochen wocden , da die Newa bereits Eis zu führen beginnt. | | Nach: einer in dem Beragwerksjournal enthaltenen A F Uebersicht sind. in ‘der ersten- Hälfte dieses Jahres ia A sámutliihen Goldberwerken Rußlands überhaupt 140

Pud 28 Pf. 11 Sol. Gold gewonnen worden, wovon |

48 Pud 3 Pf. 34 Sel in ‘den Kronbergwerken und 92 Pud 24 Pf. 73 Sol. in den Privatbergwerker. An Platina sind-in demselben. Zeitraume gewonnen worden

415 Púd 19 Pf. 70 Sol., wovon 1 Pud 4 Pf. 42 Sol.

in den Kron-Bergwerken und der R,st in Privatberg'

werfen. i : Die Krieqszeitung enthält einen nachträalichen,

umständlichen Bericht úber die l-thin bereits gem-ldete

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penforps von Séharul uach Choja ‘marjchieren, um N

land gleih oder do< sehr nahe komme. Einige der ‘er

Persi chen Kavallerie beobachtet. Als Gentral Lieute

neueren Nachrichten endet: „Als General - Lieut zr im Y, welches am Morgen bereits 166 Li- Fürst Eristow, der bei Karababa stehen gedliebe A s 25a Y-,

vernazm, daß Abbas Mirza mit seinem gauzen Try

is auf 212 Linien gestiegen, Vom Main, 7. November. Die feierlihe Eröff ung des batertjchen Landtags wird, den neuesten Nach hren aus München zufolge, erst in der Mitte diejes Nonats Statt finden tônnen, da die Vorbereitungsar- iten no< vintge Zeit in Aaspruh nehmen dürften. Sn München hat si am 29. v. M. auf eine grelle eise die Winterwitterung angekündigte; das Thermo- ter welhes am Morgen um 8 Uhr ovo< eine Wácme n 40 Grad-R. angezeigt hatte, war N.ichmititags um Uhr, nachdem inzwischen viel Schnee gesal'en war, s auf den Gefcterpunkt gesunken ; nun fror and neiece es wiederholt und. abwechselnd mit Sonnen ein und Sturmen und sehr s<hwankendem Barometer: nde, welcher leßtere in der Nacht vom 31. October r 26 Zoll # Linie betrug, urd. der Riedrigste war den n io dieiem Jahre gehabt hat. - Vorgestecn ist aus Rocterdam in Frankfurt die trau- e Nachricht eingelaufen, daß_das Dampfschiff, welches Uzebe: fahct von London na< Amsterdam macht, bei n neulichen Sturm mit Mann uad Maus unterge- Angen i Einige Briefe messen dieses große Ungluck m Eifel zu, andere aber berichten daß der Kessel dorsten ei, ; Aus der Schweiz, 3. Novbr. Durch Kreis: [reiben vom 13. Oftober macht der Staatsrath des ororis Zürich, einem Austrag der Tagsaßung gemäß, milien Ständen vertraulihe Mittheilung von dem dtiferenzprorofoll der in veriwwichenein August durch )weizeri]he Kommissarien mit den Beauftragtèn von aiern uud Wüctemberg, hinsichtlich der Handelsver- iltnisse gépfloyenen vorläufizen Unterredungen. - : Die etdgeudist\hen Commissarien für die Unter-

pitsewan zu úberrumpelo, zog er vor leßterem Hj; ein bedeutendes Truppenkorps, mit 24 Kanonen un) Hauben, zusammen. Am 27. Sept. - rückte dass auf dem Wege nah Choja vor, und 7 Werste von ÿ hitschewan stieß-die aus Kavallerie bestehende, vom ( neralmajor Baron. Sacken L.- befeoligte Vorhut auf Feind und schlug und verfolgte ihn dis zur Furth Kylgatscha, 30 Werste oberhald Abbas: Abad. A) Mirza war es gelungen, über den Araxes zu sei während sein 5000 Mann starkes Fußvolk in gr Verwirrung auf dem Chojaschen Wege dahinzog und Séghanzen verließ, die auf de: Höhe angelegt wa Die Reiterei, „an 10,000 Mann stark, blieb mit Kanouen auf dem rechten. Ufer des Flusses und feu auf unsere Kavallerie, Kapitain Kostyr schlug bald feindliche Artillerie in die Flur und auch die Reit enfernte sich eilig bei Avnäherung der Hauptmacht rers Detaschements, das ohne Hinderniß uver-den d xes ging und, na< Zurückfleaung eines bes<werlid Mar1iches vou 25 Wersten, sich lagerte. Das Erisi iche Detaschement jeßte am 28. Sept. jeinen Zug 1 Nafick fort, immerfort von starken Streipartheien

Fürst Eristow iu Nasik eintraf, gewahrte er in di Entfernung von 8 Wersten re<ts das ganze feindli Heer in Sclachtocrdnung aufgestellt. Ddch naht h jclbe, faum unser Anrücken bemerkeyd, eiligit die Fl und zog si< in der größten Unordnung zurück. À Fürst hoffte den Feind am 29. noh in Karatjatin 1 ¡ufiaden, Mammad/ Giafar, Chan vou Ay?un, von dem General Acjutanten Paskewitsch unter der Ÿ b e ee Ad Schub genommen, daß er von f nec Seite her den Feind in seine Gränzen lasse, (M : ; Heer auf den ersten Ruf des russischen Kriegsbesehl\s! ae L LNrAeS S H cid Lérbritidicn bers sammle, mit demjelben wider den Feind marsd ‘caatsrath ihr Befinden und Gutachten über Stand H Tribut zahle, den er früher Mid Bct Le att O R a TIEiDe

: L A er “große Rath des Kantons Tessin t úr drin, ine Ci S A L R E Ad A A ¡48 O ias Man der K-onprinzeisia ward am Montage, außer andi Eee Gt de Gefe0sGisr (de eit für ib Festlichkeiten, "im Königlichen Schauspielhause die n e are in der Anzahl di e en und acht; Oper „Hugo und Adelhei:// von Boy? mit Musik | S R 9 hz ais F Kuhlau gegeben. JJ. MM. und JJ- KK. HH. ee A i A As A bs Prinzessinnen wurden von dem versammelten Publil Filtorveertch rrdce h A A ebeE-1in Srafive dei ihrem Eintritt mit-lautem Jubelruf empfangen, scheinun« di ja hellen Tag.in die Dörfer iten t

__A!s Beitrag für die Griechen hat die Máúllerz| E Lc hs E / hieselbst 100 Rtdlr. eingeliefert. : : te anfallen und Menschen, auch Kühe beißen ; solcher

Vorgestern fand die hundertjährige Jubiläums des vom Könige Friedrich IV, gestifteten Waisenhal statt, welcher Feier Se. Maj. und-sämmtliche zum niglihen Hause gehödcige Prinzen beizuwohnen geruhß| Der Bis%of Münter hielt bei dieser G legenheit ‘Rede Úber den ‘wohlthätigen Einfluß des Christenthy auf’ Erziehung ‘und Bildung der Jugend, und erz die Geschichte des Waisenhauses.

Brüssel, 5. Novbr. Ihre Königl. Hoheiten Prinz und die Prinzessin von Oranien sind am 1 im- Haag einget:offen«

Die Sectionen der zweiten Kammer der Gen! sat n haben sih''in diesen Tagen mit der Prüú des Geleß - Entwurfes úber die Grundsteuer und die Ermittelung eines Fonds um den zu hoeh taxil Previnzen eine Ermäßigung zu gewähren, beschäftigt

Die Blätter von Amsterdam und Rotterdam halten Meldungen von mehreren Schiff?iÜchen die dl “ie leßre stürmische Witterung an unsern Küsten vel sacht worden.

oche 7 in den Dôrfern Rafsz. und Wyl erlegt-worden, o sie untersucht wurden, da haben sich ihre Einge- ide, Magen und Leber zumal, entzündet gezeigt; an i}senez Personen wird die Vorbeugungskur der Wuih- nfheit angewandt, i

Spanien, (Barcelona, 27. October.) Der Graf ópagne hat, nachdem er in den unruhizsten Distrik- den Aufstand unterdrückt, den Weg von Tarragona geschlagen. Er hat eine nichr unbedeutende jAnzahl Aufrúhrern, meisteus Deserteu:s, welche mit dea afen ia der Hand ‘ergriffen worden sind, erichießen sea, Ju der Gegend von Corundelas am Ebro hat ziemlich blutiges Gefecht zwischen den Königlichen uppen und den Aufrährera stattgefunden, von deuen ifzehn getödtet und achtzig gefangen worden sind.

Eine Abtheilung des dritten Regiments leichter fanterie 1} vor einizen Tagen in der Nähe von Bar ona vorbeigekommen ; es warden èamit ungefähr funf: ) gefangen genommene Aufrührer, worunter der be

Eiunahme ‘der Festung Sardar-Abad, der mit folgenden |

<tigte Oberst Ballester nud ein auf Mauleseln gela:

Nachrichten aus Amsterdam zufolge war am 1

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jen úder den gewöhnlichen Staud hatte, gegeu Mittag,

andlung des Handbelsvertrags mit dem Großherzogthum

in i ; ; fremden Einmischung sprechen hôcen und jeßt me d nur allcin innerhalb ‘drei Tagen în der vortgen | sung sprechen h jeb

dener Transport von? ungefähr 3000 Gewehren na< Tarragona gebracht.

Es ist no< immer die Rede davon, doß der König

and die Königin in der zweiten Hältte des Monats November nah Barcelona kommen werden- die Gewerke und alle andece Corporationen ‘beraths<lagen úber die jum Empfang Jorer Majestäten zu -tressenden Maaße regeln. : Die Kriegsbrigg, der Manzanares, ist, von Civitas Vecchia kommend, in Tarragona einaelausen. Cs joll sih ein Abgesaudter des Pabstes, welcher mtt ciner bes sondern Misñon bei dem König beaustragt ist, am Bord derselben befinden.

Dec König genießt fortwährend die beste Gesunds- heit. Er hat eine große Anzahl von Deputationen der Beydôcden und der geistlichen Corporationen aus der Uingegend von Tarragona empfangen, deren An-eden sich dur die erjreulihsto Uebereinstimmung der G esins nungen auzeihnen. :

Türkei. Der Oesterreichische Beobachter meldet: Nacherchten aus Modoa vom 10, October zufolae waren die in- dea etsten Tagen dieses Moñats aus Navarin ausgelaufenen Kricasfahrzeuge der türkisch - ägyptilhen Flocte, welhe nach ‘Patras zu segeln versucht hatte» ader dei dieser Fahrt auf die dekannten Hiudernisse von Seiten des englischen Vice: Admirals Sir E. Codrington gestoßen waren, am 8. und 9. October wieder in deu Hajen von Navarin zutückgekehrt. Jbrahun Pascha war am 8. October Abends ia Modon eingetrofsen, und batre am folgenzen Tage eia 6 bis 7000 Marin starkes Corps setuer Truppen, unter Anfühcung seines Âiaja Bei, nach Kal1mata, und eine audere Abtheilung, deren Siárfe 3 bes 4000 Mann betcagen lell, nach Arcabien au]brechen lasscn, Lc elbst war Willeas, mir einer dritten Coloine von 5 bdis-6000 Yann sich na< der Maina in Marsch zu seben, - _- Nach éine Schceiben aus Constantinopel vom 12, Ofctbr. (in der Allyemeinen Zeitung) follen die Bots schafter der vermitteluden Mächte und auch der ósterret! <ij<he Jaternuntius den Augenblick, wo die Nachricht von dem Abvjehlusse eines Wissen stillitandes zwischen Jdra- bim Pascha uud den vereinigten Escadren dajelbst eins getcofsen, benußt haben, um die Pforte nochmals zuk Nach zuebizkeit zu ermahnen und sie auf die ernstlichen Folgen ausmectiam zu machen, denen sie sich dur die Beibehaltung ihres gegeuwärtigen poliutiichen Systems aus)iebt. Der Divan scheint sich nicht zu verhehlen, daß dem ottomanutsches Reiche eine große Er\chútrerung be: voi: stehe, und toll ins4cheim wúün}chen, daß die Vermits telung eintrete; der Geoßherr dagegen will von leans

ra je seine Stellung behaupten. Er soli dem Reis Effendi zufgetragen haben, den Bevollmächtigten der großen Mächte zu erfláren, daß er feine andere Ausgleichung der griehi<eu Frage kenne, als vôllige Unterwersang der Rebellen.

Zufoige Nachrichten von der Moldauischen Grenze, vom 22. October: (ebenfalls in der Allgemeinen Z-irung) haben die von Seiten der Piorte dur<h den Secasfier von Silistcia iu den Füdstenchümeru ausgeschriebenen L'ef:-rungen aller Art die Aafmerkiamfkeit des russischen Consuls v. Minziafky und Bucharest und seines Aaenten zu Jassy rege gemacht ; dieselben halten deren Aus\<{rel- bung fúc tractatwidrig und haben deshalb den Hoip0s daren Beschwerden übergeben ; die Hospodare haben darauf Tataren nach Constantinopel gejantt.

Amerika. (Bolivars Addresse, Schluß.) Dis consticutionelle Gewale des Prästdenten v0 Boeolis via is die beschránkteste, welche man fennt. E: ers nennt bloß die Angejtellecn ia dem Depart:ment der Fié nanzen, und des Krieg und Friedens. Er befehligt das Heer, Das ist die ganze Ausdehnung sèiner Macht.

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