1827 / 293 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Hn der Gegend von Sala zer Offizier verhaftet worden ; König, eiue Bande n Pferden in Auch bei Ta nach A!

Jaber

Der erstgedahte Geseßentwurf, wonach i br. 16 122,208 Fi. als Betrag der Srunostenet es P o unter die Provinzen vertheilt werden sollen, wurde i einigen Debatten mit einec Majorität von -69 gegen Stimmen angenommen, Größere Dedatten “erregt, zweite Geseßentwurf, über welchen die Verhaudlunj in der gedachten Sißung noch nt beendigt, son auf dea folgenden Tag ‘vertagt wurden. | Brüussel,”9, Decbr, Der Königl; Niederlänh Kabinets Kourier Hoogen ist vorgestern Abead auz, Haag, mic Depeschen nah Rom hier durchgegangy; Die Maas ist bei Bois la Dúc binnen den l 24 Stunden um 37 Zoll gewachsen, _—_ Vom Main, 10, Dezbr. (he Verordnungsblatt vom 8. d. enthält eine lay herrliche Verorduung, nach welcher alle Arten von zardspielen im ganzen Umfang des Herzogthums di stálc verboten worden, daß dieselben nur an Bade: j Brunnenorten erlaubt find, | Vecbots wird“ im ‘ersten Fall mit eiùer Strafe vey bis 150 fl, im zweiten Fall von 150 -bis 300 lj dritten mic--eiüer Korrectionsstrafe von | Monaten und hôchstens 3 Jahren; das Uebertretag ser Verordnung von der yherzoglihen Hofdienerh| dem Militair und der: Civildienershaft wird stan} leßteren Strafe mit Dienstentseßung und Cassation| ahadet. i : Ein anderes Edíict befiehle die Erbebung zw Siwpeln direkter Steuern zur Deckung des: vorläufi Beda: fs der Landes|teuerfasse für das Jahr 1828, Aus Mainz wird unterm 8. d, geschivenz Preise auf unsecm gestrigen Fruchtmarkt haben. ab mals gehoben ; die Urjache davon liegt wohl zunächst der allgemeinen Conjunctur, indem der Aufschlag oll wärts ist, und die Versendungen nach dea holländisi und oberrheinischen Häfen fortwähren ; in specci y auch auf unserm Plaße der Umstand zur Preise:hdl der Produkte beigetragen haben, daß mauche Mi Bäácker, Máckler als Beaustragte von Spekulanten reft bei den Gutsbesißern auf-dem Lande nicht unk tende Eiufkáufe machen, wodurch der öffentliche Y verkleinert und der Preis gesteigert wird ; aus diese sache war denn auh weniger Zufuhr wie gewöh1 Die Mictelprei)e der F:üchre wurden dennoch wie 1 stehend amtlih- notirt; Waizen Korn fl. 7. 6 kr.; Gerste fl. 5. 4 kr,; Spelz fl. 3. 20 ke. Ya Folge dieses Aufschlag auch der Brodpreis abermals in die Höhe gegan | daß das fein gemischte 4pfündige! Brod auf 13 f das Roggenbrod auf-11 kr. angeseßt ist. Möchti auch der Pfálzer Wein, der seit einiger Zeit wiede! gebannt liegt, einigen Zug uud Preiswürdigfkeit erhal Das Großherzogl. Hess. Regierungeblatt enthält dffentliche Belobung des. For stmeisters Louis in Eul durch dessen Anstrengung bei einem Brande ia Eul dieser Ort gerettet wurde. rige Greis begañn fast allein das, wegen Mangels Leuten und Wasser, so wie bei einem heftigen W fast verzweifelte' Werk des Löjchens, und rußhete eher, als bis er nach zweistúndige? Anstrengun/i Während dieser Arbeit wll! emde befleidet, M Die Aufforderung, wenigstens besten Sachen zu flúchten, nicht achtend, hielt er (t! seine Pflicht, si so lange um die Erhaltung des 0 báudes zu bemühen, als uoch Hoffnung zu dessen M cung vorhanden war. 4 Kasiel, 9, Decbr.

Seit einigen Tagen sind an verschiedenen Orten Flintenfugeln durch die Fenster in bewohnte Häuser ge schossen oder geschleudert worden, ohue daß-ein_ Knall gehört oder ermittelt werden fonnte, woher diese geheim- nißvollen Angrifse herrühren.

Fünfprocentige Rente 100 Fr. 80 C. Dreiproc,

Vorgestern i die Prinzessin zum erstenmale sait der Genesang von ihrer

gestern hat J. K. H-

Herzog v. Wellington nach Windsor und speiste daselbst bei Sr. Maj. zu Mittag. Wir haben, sagt der Courier, heute früh Nachricht Admiral Codrington war am 3. November mic dem Geschwader daselbst eingetroffen. Es war nicht auf dasselbe von dem Forts (von Navarin) gefeuert worden (wie es leßthin hieß), noch war über- haupt seit der Schlacht von Navaria ein Schuß gefal- len. Zu Smy-na befand sich eine bedeutende Macbt der Alliirten und alle Besorgnisse wegen Gefahren für die Personen und das Eigenthum der Europäer waren vor: Wie man versichert, waren es einige französische Renegaten, welche den Jbrahim Pascha beredeten, den Waffenstillstand zu brechen, welches er notorish und auf das stärkste dadurch that, daß er die, jedenfalls im Waf- feustillstand einbegriffene ägyptische Landmacht zur Ver- heerung Morea's gebrauchte. Ganzen Über die beiden Hauptpunkte befriedigend, näm- lih 1) daß Jedermann von allen Stationen und Pax- teien iy der Levante in Ansehung der dringenden Noth: wendigkeit, welche für die. Bestrafung von Jbrahims Treabrucch vorhanden war, úbereinstimmr und. zweitens, daß das Leben und Eigenthum der Franken, fernt, gefährdet zu sein, durch die in der. Schlacht von Navarin von den Alliirten gezeigte Kraft uvd Eat- sh!essenheit wahrscheinlich mehr. gesichert worden sind. Jn Dublin hat sich ein Comité von sehr angesehe nen Personen gebildet, die, um den Armen Be|châfsti- gung zu gewähren, einen großen schiffbaren Kanal zwi! schen Dnbliù und Galway (etwa 21 Meilen lang) an legen- will. Derselbe soll binnen 6 Jahren beendigt wer den und würde mcht wèniger als 25,000 Familien Be- Die Kostea sind -auf 5# Millionen

Madrid, ca ist eun eh er dem R ase : harte Ui

es lebe der ]jreie d sie durh Stehlen vo becitten zu machen suchte.

Aufrührer ergriffen und

welcher beschul: t Geld versehn er soll sehr wicbtige viele angesehene 'Per-

Dórfecn i anca t ein folcher

gebracht worden. Prozeß des die Aufrührer; in Cata wird eifrig betrieben ; ben haben, wodurch

66 Fr. 50 C.

London, 7. Decbr. Farco del Ponte,

Auguste, Ï lonien mi Krankheit, wieder ausgefahren ; die Spazierfahrt wiederholt,

Am: 4. d. begab sich der (chlússe gege

n compómtttirt Vorgestern war enten und der daher man muthmaaßt, uber Mictel zu berathe gentisten Ausgaben nôthigen ‘fisjabonna, 1 ¿e Anzahl Pairs ihre Gegenwart in der H Difrer vom 4. berufe } Diputirten haben si isidèéaten dee Kammer gestellt. Der franzdssche Botschafter, seit einigen Tagen eine Reise

, welche sich noch im Ge- lische Fahrzeuge nah Cug-

wozu der Direktor Direktor der Tilgungs Kässe beru: daß es sih darum- die fúr die herbeizuscha ffen. Gestern haben sich eine 1 Ajuda eingefunden, adt, wohin sle durch constatiren zu lassen. ch tun gleicher Absicht bei dem

Ministerrath, Das Herzogl. Nas

aus Malta erhalten. ndelt hat,

3. Novbr. Die Uebertretung di im ‘Pallast vot

u worden, weni gst

Herzog von Rauzan, in die Proviazen

Die spanischen Flüchtlinge gniß befanden, sind auf eng d eingeïchi}fft worden, Dié P-ozesse der, Unruhen ,

ver chlossenen- Thüren verhande Constantinopel, es entschieden. jehenlands be én heute eine s Efendi gehabt. ts befanit geworden, a die Crisis noch úber ein

Unsere Briefe sind im

wegen einiger Artikel während verhasteten Zeitungs - Redaktoreu- t werden.

ist hier noch der drei zu Gunsten en Máchte sind noch hier und sammenfunft mit dem cat derselben ist laubt nihc, daß Paar Tage hinaus verlän;

4 24. Novbr- weit ent; Die Gesandten wafssnet fün1stúndige Zu Ueber das Resul flein man g

Nachrichten aus Alexandrien vom 9. diesem Sommer eine shwemmung des Nils gehabt und man \rtete daher eine reihlihe Aerndte; n der Ungewißheit am politischen in den Geschäften, n Tagen von Schiffe unter (t, von 15 franzôûshe Schi} im Hifen. Man rrihtung eines Theaters.

Aegyten,

ber zufolge, hat Aegypten in“

indessen war es, Horizonte, sehr Der Vicekônig wurde tn et- Am 9. Oft. sind

schäftigung geben, Pfund Sterclinge angeschlagen. Am 4. December

9 1 fr.

der bekannte Ftatholische Hafer fl 3, 91

Advokat. Sheil in der Versammluns des katholischen Vereins folgenden Vorschlag: Man solle die hohen Wür: denträger der anglicanisch - protestantishen Kirche ersu- suchen, ihre Einkünfte denen der Apostel dadurch etwas náher zu bringen, daß sie sih mit einem Drittheil da- - von begnügten, das zweite aber zu almosen an die Ar: inen und das drítte zur Ausbesserung ihrer Kirchen ver- wenden möchten. Bis jeßt müssen die Jrläpdischen Ka- n zu diesem leßteren Zwecke mic beitragen. _ ZwischenNeu- Yorfk und Gibraltar ist eine Paquets bootfahrt eingerichtet. L \ Nach den neuesten Handelsbriefen Ayres hat die dasige Regierung die deabsichtigte Anleihe von 6 Millionen Dollars wirklih zu Stande gebracht. Uebrigens l-bten die Hoffnungen zum F.ieden zwischen - Buenos - Ayres und Brasilien wieder auf, _ Aus dew H

Kairo erwartet. Xscorte ‘der franzósishen Kciegsbrigg eich abgegangen e lagèn, auf Ladung wartend, hatte in Alexandrien A us sich Die erste Jdee dazu Kaufleute, welche in einem S talienishe Srúcke aufführen ließen. , die italienisch ver so daß die Sache daß ihn die

lexandrien nach “Franfr

n'einige júdische Hotel Valencin i ische und armenische Kaufleute n, waren als Zuschauer zugegen, en Gouverneur fam, der es bedauerte, Sprache dieses Vergnúgens Man údberseßte hierauf „die Gefangenen von ifinero‘“ ins Arabische, und will dies Stúcf nun vor drden aufführen. Vicekônig der Vorstellung beiwoh

Déèr_ mehr als steben

aus Buenos unde der italienischen

ägyptischen Beh Man \chmeichelt

Feuer bekämpft hatre. sogar, daß der

Manu barsuß, nur mit einem H

Der Geburtstag Sr | tciefte von Wasser.

K. Hoh. des Prinzen von Oranien wurde heute festlich begangen. Ja der heuti

6. Dec.

J n 4 d l d. Berlin. Das berlinishe Gymnassum zum grauen ster wird fommenden Mittwoch, den 19. Dez., die ähtnißfeier seiner Wohlthäter begehen: vort zur desfallsigen Einladungescbrift a tor des Gymnasiums, Consistorialrath D

gcn Sißung der“ zweiten Kammer der Generalstaaten wurde der ‘Tagesordnung gemäß, zur Verhandlung úber die” beiden Geseßbentwürfe wegen F stellung der Verthetlung des gesammten Grundfsteuerbe “krags unarer die Provinzen des Königreichs und resp. ivggen Bildung eines Fonds zum Behuf des den über lasteten Provinzen zu gewährenden Erlasses, geschritten.

Der Genetktallieutenaut O ther Moriß v. Müller, Gouverneur von Kassel, Ot freuz des Kurfürsil. Hausorden; vom goldneu Löwen“ is gestern Morgen nach zweimonatlichen Kranfkenls im 62sten Jahre seines Alters mit Tode abgegangel

In dem edenft der r. Beller

mann zunächst eines so eben von dem Königl. hohen Ministerium der geijilichen, Untereihts- und Me dizinals Angelegendeiten ihm zugegaugenen Geschenks für die

“Gymaasiumsbtbliothek, bestehend in dem ersten Heft des

zweiten Theils der Hamalah, d. i. Authologie alter aras bischer Dichter, als Fortiezung der früher zugesandten 3 Hefte des ersten Theils dieses Werks. Von diesem fostvaren Schaßze arabiicher Weisheit und Dichtkunstk waren bisher weder der Texr, noch die Schclien gedruct, die tleine Probe abgerehüet , welchwe Albert Schultens in seiner Ausgabe des Thomae LErpenii Grammatica Arabica, Lugd. Batav. 1767 aus zer Haadicrijt der

Leydener Bioliothek ausgenomraen. Dieie große, von

Abu -Tammam al Tai, der in oer ersten Häfte des Iten Jahrhunderts nah Christo- lebte, gesammelte, aus 10 Theilen bestehende und Auszúge aus wohl 100 arabís shen Dichtern (angeblih von 1000 Schrifrst- lern) ents haltende Blumenlese war bisher nur hz1nè schriftlich in den Bibliotheken in Holland, Frankreich, Enaland 26 vorhanden, Mir Unterstüßung ger Kömgl. preußischen Regierung hat der gelehcte Professor der orientalischen Sprachen, Dr. Freytag, in Bonn 1826 angefangen, dies ses Werk, mit jämmilichen Scholten Tawri1zts- arabisch in Quarto herauszugeben. Das obgedachte, so eben ers scbienene erste Heft des zweiten Theits enthält elegische Ge ichte, unter andern auf das Absterben von Wohls thátern und anderen Männern, die sich um den Staat und die Jugendbiidung_verdiént gemacht haben, Schils derungen der Empfincungen der Liebe und Datfbarféeity furz, Gegenstände einer wahren Wohlthäte-fest-\chrift.

é Jm weiteren Fortgang dieser Schrist werden einige der verstorbenen beoeuteudsten Wohithäter des Gymnafk,

stums namhaft gemacht. „Ganz bejouders,‘“ (heißt es

weiter) „„gedentt das Gymnasium bet diesem Feste des Kurfürsten Johann Georg, dex im Jahre 1574 einen Theil des alten eingegangenen Feancröcanerflosters zun Gymnasium 1chenkte, so wie des damaligen Magistrats, dec die Miitel zum Ausbau gewährte. Die O?rtlichfkett, die vot drittehalbhundert Jahren zureichte, war indessen in den neueren Z-iten niht mehr genügend. Das ges meinsame und etuträchtige Streben aller Lehrer und das Vertrauen ter Mitbürger hatte die Anstale erweitert. . Ein Anbau wurde dringendes Bedürfniß. Da schenkten Setne jeßt glorreih regierende Königl. Maj. 1819 noch einen Theil des ehemaliaen Klosters, umd Ein Hochl, Magistrat mit Einer Wohllôb1. Stadtverordneten - Vers saiuumlung verwilltgten und depouirren schon Geldmittel ¡um Aufbau, jo daß nun bald das gute Werk deginnen wird, Zeitgenossen und Nachkommen werden dle Nas men allec derjenigen Edlen tegnen, welche sich dabei Vers dienste erwerben. Spáte Nachkommen werden aus den Gymunasiumsacten und Annalen die Kunde davon lesen, und sie spâátern Generationen danfdar mittheilen.“

Die Fesilichfeiten, welhe nah der Stiitung zu dieser Gedächtutßfeier gehören, sind: eine Trauermusik, zum frommen Andenfen an alle ‘verstorbenen Wohlthäs ter, dann Reden der Scholaren in 6 Sprachen, na! ents lih in der griehischen, lateinischen, deurschen, franzôsis hen, italienischen und enalischen, wozu diesmal noch eine furze in hebräischer Sprache fomme. Zur Abwechs selung werden dazwischen Declamationen stitt finden. Die Hauptrede hált diesmal der Professor Dr. Rivbeck in lateiuisher Sprache. /

Aachen. Die Verwaltung des Kirchew wesens wird mit Ordnung betriebea, namentlih gewinnt die Fest! stellung und Sicherung des Kirchetrivermögens noch an Klarheit und U*+dersiht, nachdem die fa ‘úberall in Verwirrung und Unaregelnäßigfkeit vorhandenen alten Kirchenlagerbücher von neuem aufaestellt und vervollstáns digt worden, So ungern auch die Kirchenvorst:nde ans fangs sih diesec müzsamen Arbeit unterziehen wollten, jo sehr danken dieselben jeßt für die getrossene nothwets

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