1873 / 105 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

(1009 Thlr.), “reg: (350 Thlr. Gradibßer Gestütspreis), Staats- |

preis IV. Klase (500 Thlc.), Offizier-Steeple-Chase (300 Thlr. Ver- einspreis). Am Sonntag, den 11. Mai, finden 7 Konkurrenzen statt: Jungfernrenuen (400 Thlr. Staatspreis), Staatspreis IV. Klasse (500 Thlr.), Staatépreis II. Klasse (1500 Thlr.), Veér- faufsrennen (Staatspreis 300 Tblr.), Schlußrennên ( taatspreis 500 Thlr.), Steeple Chafe (350 Thlr. Gradißer Gestütspreis) und ein Herren-Trab-Wettfahren. An d[n beiden Sonntagen werten vom Ostbahnhof aus um 2 Uhr und um 2 Uhr 25 Minuten Extrazüge ab- gelassen werden, am Donnerstag geht dagegen nur ein Extrazug, wél- her um 2 Uhr 25 Minuten den Bahnhof verläßt. Die Arrangements bei den Rennen sind dieselben wie in früheren S ren.

In ‘der Provinz Westfalen sind die Saaten gut dur< den Winter gekommen, auch die Frühjahrsbestellung is durch die günstige Witterung sehr gestrdert worden. Die Mäuse haben besonders im Regierungsbezirk Arnsberg großen Schaden angerichtet, so daß die Winterfelder in einigen Gegenden haben umgepflügt werden müssen. Der Mangel an Arbeitern macht si auf dem Lande fehr fühlbar.

Auch in der Rheinprovinz is die Konkurrenz der Indüù- strie bei den Arbeitskräften der Landwirthschaft sehr empfindlich. Die Saaten find auch hier im Allgemeinen gut überwintert, aber ebenfalls dur< Mäuse und Schne>en so beschädigt worden, daß viele Felder um- gea>ert werden mußten. Im Regierungsbezirk Trier sind einzelne Fluren in Folge- andauernder Regengüsse verwäfsert worden.

___In der Provinz S M Ra De En stehen die Saateu üppig, doc haben die Mäuse auch hier, besonders an der Westküste, großen Schaden angerichtet.

Aus dem Regierungsbezirk Magdeburg wird das Gleiche berichtet. Hier hat der Mäuseschaden besonders die Altmark betroffen.

} Gewerbe und Handel.

_ Berlin, 2. Mai. Vom Berliner Pfandbrief-Institut sind bis Ende April cr. 2,829,100 Thlr. 4}prozentige und 1,591,700 Thlr. 5prozeutige, zusammen 4,420,800 Thir. Pfandbriefe ausgegeben. arien ral aber noch nicht abgehoben waren 595,200 Thlr. Jn der

eststellung begriffen 14 Darlehnsgesuche zum Feuerversicherungswerthe von 369,000 Thlr. An neuen Anmeldungen sind im April cr. 6 Fälle mit 159,750 Thlr. Feuerverficherung hinzugekommen.

Die Nr. 17 von „Kunst und Gewerbe", Wochenschrift zur Förderung deutsher Kunst-Industrie hat folgenden Inhalt: Die Vorbildersammlung des bayerischen Gewerbemuseums | zu Nürnberg, von Dr. C. Stegmann (Schluß). Nürnberg: Jahresberichte des Germanischen Museums. Magdeburg: Ertheilung von Reise- stipendien zur Weltausstellung. Wien: Gröffnung der Ausftellung. Wien: Aegypten auf der Weltausstellung. Erklärunz zur Bei- lage (Schmu>). Aus dem Buchhandel. Für die Werkstatt. Notizen. Anzeigen.

Londouù, 29. April. steht eine Erneuerung n Migcitt bevor. y<han Eigen ten Arbeiter h s<äftsfübrers, ihnen die S von 10

Einem Telegramm aus Cardiff zufolge grubenarbeiter-Strikes

des Kohlen Zechen Pontypool und Aber-

Die in den um der Ebcrów Vale Iron C

am Schluß des jüngst Prozent zu gewähren,

eigerung des Ge- en Strikes verspröchene aufs Neue Strike ge-

__ Sto>holm, 25. April. lings-Fischer ci Fische, 50,000 Tonnen Leber oder weni und 18,000 Tonnen Rogen oder Jahre und ¿a. # Der diesjähri Species im in den Jahren: 1859—72.

Verkehrs- Anstalten. ai. (W: T. B) Der Lloyddampfer „Ern st agierzahl und Ladung nah New-

Die Ausbeute der diesjährigen Früh - 500,000. Stüd> Tonnen Thran ionen mehr als im vorigen als in den letzten 14 Jahren ges beträgt 1,700,000 Species gegen 1,260, und ca. 1,250,000 Species durchschnittlich

in: Norwegen wird stens 25,000

Mill. mehr als e Totalwerth

Stettin, 11 M Moriß Arndt“ ist mit voller Paff York in See gegangen.

New-York, 30.- April. (W. T: B.)

Der Postdampfer des bal- umboldt“ ist heute wohl l Fe

l ] behalten hier eingetroffen; „Franfklin® ging ebenfalls heute mit Passagieren und

voller Ladung nah Stettin in See.

Aus dem Wolff'\<hen Telegraphen-Bureau.

j Dresden, Freitag, 2. Mai. In einem Neubau unweit des Bismar>playzes und der Beuststraße iff heute Vormittag das Treppenhaus zusammengestürzt, wobei 6 Arbeiter ums Leben gekommen und 3 \{hwer verleßt find.

Rom, Donnerstag, 1. Mai, Abends. Das Ministerium nione* meldet, dem Könige den Rath ertheilt, Neubildung des Kabinets zu betrauen, leßterer aber dagegen eingewendet, daß das Votum der Kammer nur eine rein administrative Angelegenheit betref. Der König hat den beabsichtigten Besuh bei der Kaiserin von Rußland in Sorrento verschoben.

Washington, Donnerstag im Monat April um 2,248,000 Dollars vermindert. Ím Staats\schaße befanden si<h 76,976,006 Dollars Gold und 2,998,000 Dollars Papiergeld.

New-York, Donnerstag, 1. Mai. Naghrichten hat der Befehlshaber des britischen Kriegs\chi{s

hat, wie die „Opi Pisanelli mit der

Die Staats\{huld

Nach hier eingelangten

„Rover“ von den Behörden von Manzanillo die Herausgabe O'Kelly's gefordert und dabei zugesichert, daß derselbe niht nah Kuba zurü>kehren würde. Der Genéral-Kapitän Piettain hat aber die Herausgabe verweigert und wird der Prozeß d seinen Fortgang nehmen. General Ceballas ist nah Spanien zurü>gekehrt.

Königliche Schauspiele.

Sonnabend, 3. Mai. Opernhaus. (104. Vorstellung.) Die Hochzeit des Figaro. Oper in 4 Abtheilungen mit Tanz. Musik von Mozart. Gräfin: Fr. v. Voggenhuber. Susanne: Frl. Lehmann. Cherubin: Frl. v. Bretfeld, als Debüt; Graf: Hr. erwei Figaro: Hr. Krolop. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-

reise.

Im Sauspielhause. (119. Abonnements - Vorstellung.) Kabale und Liebe. Trauerspiel in 5 Akten von Schiller. Hr. Delmonico vom Stadttheater in Cöln: Miller, als Gaft. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-Preise.

Sonntag, 4. Mai. Opernhaus. (105. Vorstellung.) Ioseph in Egypten. Musikalishes Drama in 3 Abtheilungen von Duval. Musik von Méhul. Benjamin: Frl. Horina. Jacob: Hr. Frie. - Ioseph: Hr. Schott. Simeon: Hr. Wo- worsky. Hierauf: Das \{<le<t bewahte Mädchen. Pantomi- misch-komisches Ballet in 2 Abtheilungen und 3 Bildern von a Taglioni. Musik von Hertel. Anfang 7 Uhr. Mittel-

reise.

Im Schauspielhause. (120. Abonnements - Vorstellung.) Die Grille. Ländliches Charakterbild in 5 Aften von Charlotte Birch-Pfeiffer. Frl. Wienrih vom Großherzoglichen Hosfcheater P E Fanhhon, als Gaft. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-

reise.

Es wird ersucht die Meldekarten (sowohl zu den Dpern- haus-, wie zu den Schauspielhaus-Vorsftellungen) in den Brief- fasten des Opernhauses, welcher sich am Anbau desselben, gegen- über der Katholischen Kiréehe, befindet, zu legen.

Dieser Briefkasten i täglih für die Vorstellungen des fol- genden Tages nur von 10 bis 12 Uhr Vormittags geöffnet.

Meldungen um Theater - Billets im Bureau der General- Intendantur oder an anderen Orten werden als nicht eingegangen angesehen und finden keine Beantwortung.

Weltausstellung 1873 in Wien.

Wien, 1. Mai. Der heute Mittag Punkt 12 Uhr erfolgten Eröffnung der Weltausstellung wohnten nah der Mel- dung des „W. T. B.° außer Ihren Majestäten dem Kaiser und der Kaiserin, sämmtliche Mitglieder des Kaiserhaufes, die Hohen Gäste, alle Hohen Staatswürdenträger und die Mitglieder der Ausstellungs-Kommission, sowie troh der ungünstigen Witte- rung eine zahlreihe Zuschauermenge bei. Die Hohen Gäste wurden vom Kaiser und" der Kaiserin an dem zur Rotunde führenden .Portale erwartet, die Kronprinzessin des Deutschen Reichs wurde vom Kaiser selbs zu der dort errichteten Estrade geleitet, wo dieselbe von der Kaiserin herzlih begrüßt wurde. Der Kaiser und die Deutshe Kronprinzessin, die Kaiserin und der Kronprinz des Deutschen Reihs und von Preußen, Kronprinz Rudolf und Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen betraten zuerst die Rotunde, an deren Eingange die Fürstlichen Hohen Gäste von den Erzherzögen Karl Ludwig und Rainer empfangen wurden. Dem Kaiser, der Kaiserin und den Fürstlichen Gästen wurde von der zahlreih versammelten Menge die enthusiastischste Begrüßung zu Theil. Unter den Klängen der österreichischen Volkshymne, welche die aufgestellten Mulsik- fapellen spielten, dur<hshritten das Kaiserpaar, die Fürstlichen Gâste, die übrigen Mitglieder des Kaiserlichen Hauses, die Mi- nister, die Bürgermeister und das ganze glänzende Gefolge den öftlihen und westlichen Transept des Ausftellungsgebäudes.

Die Eröffnung erfolgte dur< folgende Ansprache des Erz- herzogs Karl Ludwig, als Protektor der Ausstellung, an Se. Majestät den Kaiser gerichtet : 2

„Ew. Majestät! Allergnädigster Herr! In festlicher Stimmung begrüße i< Euer Majestät in diesen, dem friedlichen Fortschritte ge- weihten Räumen, Die Allerhöchste Theilnahme Ew. Majestät giebt cinem Werke Abschluß, daß den Bli> der Welt auf Oesterreich lenkt und unserem Vaterlande die Anerkennung hervorragender Theilnahme €n der Förderung der Menschenmacht dur< Unterriht und Arbeit sichert. Nicht uns, die das Ver- irauen Eurer Majestät zunächst zur Durhführung Allerhöch Jhres Entschlusses berufen hat, ziemt es, Richter des eigenen Vollbringens zu sein, aber es sei uns gestattet, auf die Elemente hinzuweisen, welche das Werk geschaffen haben: Auf die erhabene Junitiative Ew. Majestät, auf das zielbewußte, opferwillige Zusammenwirken der eigenen und der “pee Volksfkraft, sowie auf die sittliche und staatliche Macht der

rbeit und Kultur. Diese Elemente sind es, die der Schöpfung Ew. Majestät heute ihren inneren Merth verleihen und die Ehren und das Andenken derselben vererben werden auf die na<hlebenden Ge- \<le<ter. Geruhen Ew. Majestät den Katalog der Ausstellung und die Denkschrift über die historishe Entwi>lung der Auéstellung huld- vollst entgegenzunehmen und die Weltausftellung des Jahres 1873 für eröffnet zu erklären.“ :

Der Kaiser erwiderte hierauf :

„Mit lebhafter Befriedigung sehe Ich ‘die Vollendung eines Un- ternehmens, dessen Wichtigkeit und Bedeutung Jch in vollstem Maße würdige. Mein Vertraven in den Patriotismus und die Leistungs- fähigkeit Meiner Völker, die Sy:npathie und die Unterstüßung der uns befreundeten Nationen hat die Entwi>elung des großen Werkes begleitet, Mein Kaiserliches Wohlwollen und Meine dankbare An- erkennung sind seinem Abschlusse gewidmet. Jh erkläre die Welt- aus;tellung des Jahres 1873 für eröffnet.“ :

Der Ministerpräfident Fürst Auersperg wandte si<h sodann mit folgenden Worten an Se. Majestät :

„Ew. Majestät! Allergnädigster Herr! Gestatten Ew. Majestät, daß i<_ im Namen der Regierung zur ehrerbietigsten Begrüßung Ew. Majestät das Mort ergreife. Unter Schwierigkeiten, an deren Ueber- windung die Kraft des Wollens und des Schaffens fih< erprobt hat, ist ein Unternehmen, dessen Eröffnung wir augentli>li< feiern, zur That gereift. Mit bescheidenem Sinn, aber mit gehobenem Selbst- bewußtsein bli>en heute die Völker Oesterreichs auf das Werk, welches Zeugniß ablegt von der steigenden Macht und dem wachsenden Ansehen des Vaterlandes und seiner regen Theilnahme an großen Kulturaufgaben, und so ganz verdanken wir dies Werk der Gnade Ew. En daß selbst der Grundgedanke zu demselben Allerhöchst Ihr eigener ist: Es ist die Verkörperung des Allerhöchsten Wahljspruches, „daß in der Kraftverei- nigung die Macht und die Bedeutung des Swaen ruht!“ In patrio- tischer Treue und Hingebung s{haaren sich die Völker e siecreins um ihren ataiserlihen Herrn, und ih gebe nur den Gefühlen Ausdru>, die heute die Herzen Aller bewegen, wenn ih den tiefgefühltesten und ehrerbietigsten Dank an den Stufen des Thrones vor Euer Majestät niederlege. ¡it L Le Le ZAEi Ti S2 Hieran reihte fi< folgende Ansprahe des Bürgermeisters Dr. Felder: e

Maiestät, Allergnädigster Herr! Bald sind es 25 Jahre, daß Ew. Majestät auf dem angestammien Throne Ihrer Erlauchter Ahnen das Scepter über Oesterrei Völker führen. Dankbar verzeichnen

m Zeitlaufe die Gemeinden Autonomie ajestät Regierung Wien in raschem, nie Es war die erleuh- lche die Stadtwälle fallen ließ; Munificenz, wodurch d, die der öffentlichen llen Richtungen ge-

die Annalen, daß in diese erhalten, day untec Ew. M geahntem Aufshwunge eine Weltstadt tete Entschließung Ew. Majestät, we es war des Kaisers ho großartige Werke ins L Wohlfahrt, dem

herzige Fürsorge und en gerufen worden fin Gedeihen des Gemeinwesens in a h der thatkräftigen Bestrebungen der Gegenwart find und für kommende Jahrhunderte chrende Denkmale

Majestat die höchste Weihe T das die edle Bestimmung hat, zu zeigen, was Menschengeist, was Menschenkraft, was Wissenschaft un allen Himmelsstrihen zu schaffen vermag, auf daß Gemeingut werde und sih nähre und fördere durch das Zusammen- wirken Aller, dur< den Wettkampf der Er dur di: Segnungen des Völkerfriedens. w. Majestät wird die Kulturgeschichte Oesterreihs ver- l zu allen Zeiten treuergeben festhält an seiner D nastie. Reich fühlt sfi< Wien, dem es beschieden ift, allen Welttheilen innerhalb seines MWeichbildes gastli<h willkommen zu heißen. Wien ist heute stelzer, ‘geho huldvollen, wahrhaft Kaiserlichen Schuße bewegt tôöut aus Aller Herzen: Gott segne, Bott \{<Üße, Ew. Majestät! Unser Kaiser Franz Joseph Hoh! Hoch! Hoch!“

Mit dem Vortrage cines von Joseph Weilen gedichteten Festgesanges nah der Melodie des Siegesgesanges aus „Judas Maccabâus“ {loß die Eröffnungsfeierlichkeit.

reihen Waltens feierlihen Stunde

e verleihen Ew. einem Unternehmen, d Kunst unter

der Fortschritt findungen und der Fertig-

Schöpfung E ewigen, welches Besucher aus

bener denn je, unter dem Ew. Majestät und dank- Gott erhalte

Auf dem Ausstellungsplaße sind gegenwärtig 16 Tele-

graphenstationen in Thätigkeit. Jn der Woche vom 13. bis 20. April wurden 704 Telegramme und zwar 293 mit dem internen Telegraphen, 265 mit dem Staats-Telegraphen und 146 mit dem Privat-Telegraphen befördert. Z der Weltausstellung 1873 ift \o eben erschienen. Es i der 1. Band der „Bei- träge zur Geschichte der Gewerbe und Erfindungen Dester- reihs von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart“. Herausgegeben von der General-Direktion, redigirt von dem Mitgliede der Kaiserlihen Kommission Professor Dr. Wilhelm Franz Erner, und enthält das Kapitel : Rohproduktion und In- dustrie. Der zweite Theil dieser offiziellen Berichterstattung wird fich auf die Leistungen Oesterreihs in Bezug auf die Vervoll- fommnung der wissenschaftlichen, <irurgishen und musikalischen Instrumente beziehen und die Geschichte des Ingenieurwesens 1d U1 J Der Dru> ging aus der Kaiserlich Königlichen Hof-Buchdru>erei L. C. Zamarski hervor. Kaiserlih Königliche Hof-Buchhändler Wilh. Braumüller hat den Verlag übernommen.

und Unterrichtes enthalten.

D Direktor der Blindenanstalt zu Hannover, W. Wilmers, hat auf der Wiener Weltausstellung folgende Original- erfindungen in Gruppe 2664. (Mittel- und Realschulen) ausgestellt :

j 1 m. Dasselbe veranschaulicht 1) das Re nen, 2) Planimetrie, 3) Sterxeometrie, 4) ebene Trigonometrie, 5) \phärische Trigonometrie, 6) darstellende (deskriptive) Geomctrie, 7) Theorie der Perspektive, $8) Elemente der Mechanik, 9) die formale . Das Mathematikum enthält in si 2) Meterstab, 3) Höhen- und Feldmeßser, 4) Nonius und verjüngter Reißzeug, 6) Stor<hschnabel, 7) Boussole, 8) Apparat

e Leistungsfähigkeit des Mathematikums beruht darauf, daß

je nah den verschiedenen Disziplinen ) die aus ihm hervorgegangenen selbst als unmittelbar praftish 1) den Schüler zum Verständ-

I. Das Mathematikum.

1) Rechentafel, Maßstab, 5)

seine Theile immer neue und verschiedene Anwendung finden. Durch praktischen Jnstrumente hat es sich ausgewiesen und ist dazu bestimmt :

nisse zu zwingen, 2) in ihm Luft und Liebe zur Mathematik zu er-

_ Die in Rede stehende tafeln na< anzugebendem Apparat den

igur wird in Schulen auf den Schreib- ; astabe nadchgebildet. n 1 ulen in jeder Größe geliefert.

11 Einen Meßsto>, einen Spaziersto> mit Fuß- und Meter- eintheilung und Vorrichtung zum Ausmessen von Höhen, Entfernungen

Deshalb wird der

Beide Apparate (unter I. und ITL.) find ebenfalls in Gruppe 26685 (Blinden- und Taubstummen-Unterricht) ausgestellt. 2 zt genannten Sektion ist hinzuge __ITL. Wahstafel mit Sti ne. e B mmgedrh macht tabula rasa. _IV. Notentafel, um nach einem einfachen System die Noten

Blinden relief und dadur< fühlbar be M e E Transporteur, der die Grade tastbxr und hörbar angiebt.

es Bei der leßt- tus zum Zeichnen und Schreiben für

VI. Kalender für Blinde mit Bezeichnung der JFahreszeitén, Wochentage und Monate. Dieser Kalender dient au als Geschichts- kalender, indem den Vertiefungen des Kreisrandes entsprechende Marken eingefügt werden.

__Den meisten Apparaten fînd ausführlichere Beschreibungen und Zeichnungen beigegeben.

Der Charlottenburger Gartenbau-Verein veranstaltet am künftigen Sonntag und Montag in den Räumen dcs Restaurant Ulrich, Berlinerstraße 89, seine achte Blumen und Pflan- zenausstellung. Der Verein steht untec Protektorat Jhrer Majestät der verwittweten Königin. Außer den zahlreichen Geldpreiscn der Verein seßt deren 14 aus und außerdem sind von Privatpersonen no< 11 weitére nennenswertbe Preise den Preisrichtern zur Disposition gestellt haben Jhre Majestät die Kaiserin eine kostbare Porzellan- vase, Ihre Majestät die verwittwete Königin eine werthvolle Stuß- uhr 2c. dem Verein als Prämie für dite Ausstellung überwiesen. Unter den Preisaufgaben für die diesmalige Ausftellung befindet fi u. A. auch diejenige, welche die Aufstellung junger, gut kultioirter Palmen in mindestens 150 Exemplaren und wenigstens 20 Species, welche fich besonders zur Zimmerkultur eignen, betrifft.

Die af rikanishe Gesellschaft.

In der Sigzung des Vereins für Erdkunde in Dres- den am 25. d. M. gab der Vorsitzende Dr. S. Ruge ein Refe- rat über die definitive Konstituirung der „afrikanishen Gefell- schaft,“ welche am 19. d. unter Betheiligung von Delegirten des Dresdner Vereins für Erdkunde zu Berlin stattgefunden hatte. Es sind der afrifkanishen Gesellschaft in corpore die Gesellshaf- ten in Berlin, Dresden, Leipzig und München beigetreten. Von den andern fehlt zur Zeit no< die Entschließung, doch i} der Beitritt von Hamburg siher. An jenes Referat {loß \ih ein Vortrag des anwesenden Chefs der Expeditton, Dr. Güßfeldt. Derselbe theilte mit, daß der Abgang der Expedition in nächster Zeit bevorstände, und zwar werde er selbst mit von Hattorf} am 15. oder 30. Mai von Liverpool abgehen, während Professor Bastian und von Görschen den Weg über Lissabon nehmen wür- den, von wo aus die portugiesishe Regierung einen ihrer Dampfer in Cabinda anlaufen läßt. Professor Bastian wird nun, nah- dem die Expedition in einer der Faktoreien nördlih von der Congomündung si<h vereinigt hat, dort zurü>bleiben, während die drei andern Reisenden in das Inland aufbrehen. Der Er- saß des Erstgenannten dur eine andere kompetente Persönlich- keit, welche vom Depot aus die Verbindungen mit Europa weiter unterhalten soll, wird jeßt {hon in Ausficht genommen. In dieser Gegend (nördlich von Congo) ist fast Alles unbekannt, etwa 6 deutsche Meilen von der Küste hört schon das bekannte Terrain auf. Es folgten weitere höchst interessante Mittheilungen über die Aus- rüstung der Expedition, bei welcher der Chef Dr. Güßfeldt die Positionsbestimmungen, v. Hattorf die Sammlungen und die Jagd, v. Görschen die Landesaufnahme besorgen werden. Die Begleitung soll aus etwa 60“ Negern bestehen, welche alles Ge- pâd> tragen müssen, da wegen der Tsetsefliege keine Lastthiere in diesen Gegenden zu verwenden sind. Es wird deshalb das ge- sammte Gepä> in Koffern, welche gepa>t 50—60 Pfund wie- gen, gean dieselben müssen-- wegen der Ameisen von Blech sein und find so eingerichtet, daß fie fich bequem auf dem Kopf tragen laffen. Zum Ueberschreiten der Gewässer dient ein Boot aus Kautschuk, welches aufgeblasen werden kann und ver- pa>t nebs Blafebalg nur 28 Pfund wiegt; außerdem find 2 Gummicylinder bestimmt, dur< herübergelegte Stangen zur Kon- struktion eines Flosses zu dienen. Die Bewaffnung der Reisen- den selbs besteht in vorzüglihen Hinterladern und 40 Zünd- nadelgewehren, mit welchen die Eskorte bewaffnet werden- soll, sowie einer Anzahl Minié- und Feuershloßgewehre, die zu Ge- \chenken bestimmt sind. Für leßtere besteht in Asrika eine beson- dere Neigung, weil fie keiner künstlihen Patronen oder Zünd- hütchen bedürfen. Chronometer, wie sie mit Vortheil auf Schif- sen zu Ae benutzt werden, wird die Expedi- tion ni<ht mitnehmen, da sie zu sehr dur< die Landreise leiden, es werden nur gute Ankeruhren benugtt.

Redaktion und Rendantur: S<hwieger. Berlin, Verlag der Expedition (Kessel). Dru>: H. Heiberg.

Drei Beilagen (eins<ließlih der Börsen-Beilage).

_ Erfte Beilage schen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußi

Freitag, den 2. Mai

von vornherein den Gesichts brauch des Fonds mit Ihnen au stimmen die verbündeten Aufgabe sein kann, diesen Fon densten Zwe>e einen, wie der_ Goldregen eintreten zu lassen. sicht, daß das Gold umsonst gegeb Regen der Fall zu fein pflegt, wir mmen wird, für den Invc li<st hohe Zinsen zu erringen, regen möglichst weit zu, entfernen.

Dec Invaliden ng der Debatte gereichen, leihsam wie eine Person zu liegenden Vorschläge ge

schen Staaks-Auzeiger. 1878.

E R j

zum Deul 2 105,

Königreich Preußen.

Gesetz; betreffend die Abänderu Berggeseßes vom

Bom 9. April 1873. von Gottcs Graden

alienfülle, die uns zuströmt- und der darauf hinge- mit Reht daß es wüns<enswerth der 8. 3 der

Gemeinwesen bedroht ift, wenn die Kapit cine allzu einseitige Verwend at wie i< glanbe, scin wird, diese Fonds Kommissionsbeschlüffe Ich werde nicht den Versuch ma weisen, daß es eigentlih au für e haben fönnie, Anleihen auêwärtiger St faum gestatten, daran zu erinnern, daß, mit Schre>bildern füllen wollten, wenn wir an die ben wollten, daß wir no<mals einen Krieg erlebez zu erleben aber er fommt tums anwärtiger Papierc außzerordentiih erwünscht n in dem Zeit- ig in Anspruch

ir den Mißz- o, meineHerren, daß es nicht die um für die verschie- Herr Referent sih mehrmals ausdrü>te, Wir sind überhaupt nicht der An- en werden soll, wie es bei einem sind vielmehr der Ansicht, daß es validenfonds, der Sicherheit unbe- also uns von dem Gold-

punkt zu acceptiren, daß w szushließen wünschen. Ebenf Regierungen auch darin üb ds dazu zu benußen,

T R ng des $. 235 des Allgemeinen ing finden jollfe , 24. Juni 1365. au in solchen Anleihen, wte fie zugelassen hat, in Anlcihen auderer Staaten ( <en, Sic darauf hinzu- ine sväte Zukunft sehr große Vorzüge aaten zu besißen. J werde mir wenn wir unsere Phantafie Nöglichkeit glau- würden i

3 dann der Besiß

König von Preußen 2c. beider Häuser des Landt was folgt:

Wir Wilheia, verordnen unter Zustimmung ganzen Umfang Unserer Monarchie, allgemeinen <stehend angegeben

ages für den

e vom 24. Juni 1865 , abgeändert:

hrheit von wenigstens weit nicht vertrag8- bestehende Gewerk- des vierten Titels, welche nah ine Anwendung finden, unter- auf Einhundert oder Ein- die neuen Kuxe die Eigen-

darauf anfo wird der 8. 235, wie na schadet, mög _$. 230 a. Durch einen von einer Viertheilen aller Kuxe ge mäßige Verabredunge saft sich denjenig S. 227 auf die bes 1 d insbesondere. die 5 it der Wirkung bestimmen, daß beweglichen S Stehen der vor rigkeiten entgegen, 19 del, Gewerbe und Zahl der Kuxe 8. 23

wünsche ihn nicht

ßerordentliche Vortheil» b das inländische Kapital auf einmal gewäl der Lage sein würde, sich die Hülfe des Auëlandes ese Andeutung nur hin, Pplaidire aber, so- Hauses zu erkennen glaube, nicht dafür, ng eine Aenderung eintreten zu lafsen. f , ist der Umstand, daß mit dieser Be- alidenfonds resp. dem ‘hren Vor-

fonds als Institution betrachtet, wenn es gestattet wird, behandeln, wie es \<ehen ift,

hindur< die Rolle zu Er wird fast die ganze als Verkäufer aufzutreten. vird er jedénfalls wohl nicht Anlage erst vorgeht, aber fehr Termin festgehalten wird, der in d 1, Januar 1875 ab In der Rolle als Käufer, mei 3 das Angemessenste, wenn er, e auf möglichst viele Objekte ein aus der Natur der Sache Angebot und Nach- ommission, diese Objekte ein- dahin gestellt sein

faßten Beschluß kann, so

tgegenftchen, i es wird zur Abkürzu : den Jnvalidenfonds g a auch in einem der uns vor

er Invalidenfond

en Bestimmungen e, indem m

tehenden Bergwerke fe Zahl der Kuxe

vunfte, wo genommen wird, in zu erzwingen. wie ich die Stimmung des in diejer Beziehu nur aufmerksam machen will stimmung der Reichskanzler, der die lägen zu treffen haben wird, die \{<w ih glüœ>li< bin, niht die Verpfli Sinne zu wirken. _ Nun, meine Herren, indem ih die A Kontrahirung von Geschäften über Schuld _9 der Vorshläge der Regierung vorgesehen war, Ueberzeugung nah nicht die Nede f ine Gefahr au?merfsam machen zu müssen, der Preis der Papiere, die ge Ich erkenue an, däß dieje Gefahr sich

3 wird eine ziemliche Zeit übernehmen haben, als_ Käufer aufzutreten. Zeit hindurch die Rollezu übernehmen Hhäbén, Die Rolle des Verkäufers, meine H nan mit der

< hab Ich werfe di achen haben. bezeichneten Eint fann mit Gen offentliche Arbeiten aus immt werden. /

{luß der Gewerks< ber-Bergamts. Z Protokoll über die Gewerkenversa wird, ist notari : dem Ober-Bergamte el sens es gestattet, h r Ausfertigung rfen und dem Ober fs mitzutheilen.

er-Bergamts. werkichaftli< ypotheken haften, insbesondere die Z dem Hypotheken exsichtlicher

eilung außergewöhnlich des Ministers

) : in dem ersten Jahre, wo 1 nahmêweise eine audere

bald nachher, wenn der Vorschlägen der Koönmission ge ebenfalls übernehmen ren, ist für den Inv Sicherheit unbeschadet, erstre>en kann. entnommener Grund, der auf frage fih basirt. zuengen, kann i< lassen vom politischen St wirthschaftlichen Standpunkte aus, vornherein ein Nachtheil. Sie aus dem Invalidenfonds gegenüber Sie thun damit nichts Anderes, der Invalidenfonds schließlich kauf deten Regierungen hab zwar nicht Objekte aller Schuldverschreibungen gänzlich farische Darlehne und Aehn aber unter deu Papie Würdigung einem gro ist, möglichst viele Pa bar wären. i

künftigen Verwaltung des Inv desfallsigen Dispositionen nach ríte Last erwä<hit und daß füllen zu müssen, in diesem

E S macht ist, vom aft unterliegt der Best igung des L : A dr mmlung, in welcher der : s ufzunehmen und aficht vertrete, daß bei der

st das ledigli igati -Obkligationen,

ell oder geri ediglich ein die Prinzipien von

Beschluß gefaßt in Ausfertigung richtung de den Beschluß auf thefenbuche zu verme Abschrift d E auf

wie fie im Das Streben der will das in diesem Augenbli> ê andpunkte aus cin Vortheil fein, vom meine Herren, ist es aber von den Kreis ein, von welchem das Angebot erfolgen soll, und die Preise der Waare, die t, vertheuert werden. Die yerbün- Ansie{t leiten lassen, daß

daß einfache man hypothe- den soll, fie haben

at die Hypothekenbebörde des Protokolls im Hypo- ergamte eine beglaubigte ie Wschung des Bermerks

Hypothekenwe]en

Grund eine enden Wisllfür meiner

glaube i< Sie ferner auf e die cs mit si dürfen, allzusehr verengt wird. & vermindert dur< den von der Komnission vorgeschlagenen

es Vermer n zu müssen Autrag des Ob S. Wenn auf ge Rheinischen Rechts oder H Inhalt des Beschlusses, das Ober-Bergamt den aus nischen Hypot ausdrü>liches l unter Verweisung auf die bekannt gemacht.

en Antheilen Privilegien des so wird der wesentliche der nexen Kuxe durch buche oder aus den insofern deren ebracht ift, aragraphen

vermindern en sich nun von der Art gekauft werden können, ausges{lo\sen find, änzlich vermei f den Inhaber gestellt sind, fums tagtägli<h möglich iesen Fonds brauch- ih dabei nit

<t 2 Ich bitte, hernach die Ich kann unrichtig verftanden e3 wurde ausdrü>lich gesagt, daß Meinungen sehr verschieden sei

feinen entscheidenden Werth legt. Ni stenogravhischen Berichte nachzusehen. haben, aber 1< habe jo verstanden: über den Termin die JIcdenfalls bleibt richtig, was ih Ihnen jagen wil rigkeit wesentli verringert werden würde, wenn ftatt vom 1. Juli 1876 mindestens der von: anderer Seite vorgeschlagen worden ift.

Meine Herren! Wenn der Kreis der > fonds ankaufen darf, allzusehr verringert wird, | je allzu theuer be zeitig an die Rolle des Verkäufers teigert haben, desto umfassender der Gef erang eia schr Bedeuteades au Kapital

1 Berechtigten, Beschlusse nicht beig d die beiden uachstehenden P ntmachung durch das Amts3-

heinishen Rechts,

hefenregistern Einverständniß sein Éönnten.

reu, die au _sein könnte l, daß die Schwie-

n Kreise des Publiku piere ausgesucht, die für d Regierungen haben f

olgt diese Bekan

ubiger des R hre Befriedigung vor der atur ihres Anspr iuneu drei Monaten nah A <ung zugestellt, Amtsblatt ausgegeben d gemacht und binneu te die erfolgte Klagean Anspruch muß unaus tichtbeobachtung diejer s nah sih. L ind yrivilegirte Gläu ger nicht vorhanden, Recht, ihre Besriedig rauch gemacht, oder gen oder: im Weg Ober-Bergäamt den

blatt der Regieruug E 7 N a a > : : : legien Glá Die verbündeten der Termin von 1878 gewählt würde, efengläubiger

sowie die Hypotl l Pie, e iveit dies bie N

fallzeit ver

,_die der Juvaliden- o 1st die Folge davon, iffen und daß Sie, denken, jemèehr Sie ahr ausgeleßt

erreichen Éönnen. Auffassung sein, mir

Wenn man neben dem Haupt- t, zugleich au<h no< einen Neben- en beruht und von Rede gewesen wenn Nebenzwe> erreicht, 70 sehe nun die Paptere, ben, und an äaßlt worden

Nebenzwe>

u<s gestattet. ( [leiht eine unrichtige

blauf des Tages, gêweise das die worden ist, durch lben drei Monate stellung nachgewiesen ßt gerichtlih weiter Borschriften zieht den

Rheinischen Rechts haben dieselben von ung vor dex Verfallzeit zu sind’ deren Rechte nach den e der gütlichen Einigung er- Beschluß zu bestätigen und die blatt der Regierung, în deren Lefannt zu mach äubiger des ivilegium od ie Bekanntmachung beziehungsweise na Hypothekenbu Beschlusses ohne Weitere Bleiben bei der neuen , so erfolgt nh Grund des. bestätigten Be! ag des Reyrâje Richter, insoferr betheiligten Gewerken ü eile cin Uebereinkom ( 1 aben. Mit der Subhastation erlò ts, -Realrechte und Hypotheken, ilen haften. N allen der Gewerkschaft zur Gesetzen geschehene Hinwei- ezicht sich fortan

dem Hauptzwe> au< n Meine Herren! Es mag vie scheint es, daß das ein Vorzug ist. an die Sache förder f öffentlichen Interefî

augen, soweiï

Dieses Recht an welchem die Bekauntma Bekanntmachnng enth Kiage gelten Ober-Bergam w-rden. - Der einge verfolgt werden. Perlust des Re

daß diese Objekt zahlt werden müsse! wenn Sie glei diese Preije ge! sind, bei der jährlichen Veräuß u verlieren. Das ist offenbar eine fehlerhafte Gestaltung 1? stitution vom wirthschaftlichen Sk: vielmchr sein, soweit nicht politi entscheidendes ansehnlichen Zinsen Gemüthsruhe die Realisirung des Fonds einzutreten hat; man um so ruhiger entgegen sehen könen, je größer die Zah zulässig anerkannten Kaufobjekte if ine L daß, wenn Sie diese ver) : ander abwägen, Sie do<h im W zu den Vorschlägen der \<liezt ja das ni<t aus, daß Ihnen Positionen mehr anstößig fei ja auch ni<t aus, daß Sie Bedingungen hinzufügen. Käufer auftritt, als wie es hat er es sogar in der Hand, vorzuschreiben.

zwe>, womit m zwe>, der ebenfalls au irgend einem Andern is hier nirgend man neben diesem gleichzeitig no< einen ich meinerseits das als einen die Ihnen die verbündeten Re die fich ein solcher Neb <reibungen deutscher kommun Gemeinden), sowie deutscher nossenschaften, Prioritäts-Obligationen Pfandbriefe landschaftlicher, fommuna Aufsicht stehender Vodenkreditinstitute D »Hypyotlzckenbauken auf Aktien 2c. Nuu, onds nicht einzeln durhzug j Gesichtspunkte

die Aufzählung

ie Aufgabe muß she und wirthschaftlide Gründe entgegenstellen , auszubringen , entgegensehen ¡ezem Termin wird

Vorzug an. Was sind unkte aus; gierungen vorgeschlagen Da find gew aler Korporationen Meliorations- und Deichge- er Eisenbahnge]ellschaften, ler oder anderer unter staatlicher eutschlands, - so wie deutscher meine Heeren, ih werde die Sie werden im Ganzen Leichtigkeit

enzwe> kuüpfen kann ? Schuldver}

oder Hypothekengläubi Ea Wait

dem ihnen beigelegten verlangen, feinen Geb vorstehenden Bestir ledigt, fo hat das erfolgte Bestätigung durch Bergwerk liegt, Privilegirte Gl Hypoth-kengläunbiger, d Tag der Ausgab den Amtsblattes, über den Beschluß lichen Folgen des 2359

Nun, meine Herren, g Northeile und Nachtheile gegencin- esentlihen in der Lage sein werden, Regierungen zurü>kehren zu föunen. vielleicht einzelne vou diesen als wie andere. \ der Zulassung von solchen Effekten wenn ein fo potenter der Reichs - Invalidenfonds sein wird, so bis auf einen gewissen Grad die Be- - Invalidenfonds

Bezirk das ehen - brauchen; B Rheinischen Rechts, sowie er Realrecht erst nah dem des- Beschlusses enthaïten- 8 Vermerkes

Wohlverstanden, Zulassung , Die Verwaltung des Invalidenfond insoweit kaufen dürfen, als dies fonds unbedingt entspricht, würde fie ni<ht im Ge ten Regierungen gemacht haben. anzubringen wären, das will i< dahingestellt

Es schließt 3 wird solche Fonds nur em wahren Zw:>e des Juvaliden- die Verwaltung davon abweichen iste der Vorschlägè handeln, die Oh nach dieser um Frrthümer

der- Eintragung de e entstanden ist, sind den re<ht- s unterworfen. :

Eintheilung Üüberschießende ener Zusammenlegung zu Beschlusses die notl ientanten oder Gruben- rn nicht die an den ber die anderweitige men getroffen und

wollte, fo JFhnen die verbünde Richiung hin vielleicht Kautelen der Verwaltung auszuschließen,

Kuxtheile zurü>, ganzèn Kuxen auf Subhastation derselben tandes durch den zust überschießenden Kuxtheilen Zusammenlegung dieser Ku der Gewerkschaft vorgelegt _ alle Privilegien des_ welche auf den über]

Die Kosten der S

Artikel I. Die 1 sung auf den $. den Paragray i Urkundlich unter Unserer gedru>tem Königlichen Inf

Gtgeben ah

Verbänden , bei. ihm Geld aufzunehmen, ankündigt: nur hecgeben, wenn Jhr die Amortisatiousfrist so, dann zweifele auf solche Bedingungen werd:n ein zuglei. erreichen können, daß einen oder der andern Art der Meine Herren! Jch unterstelle von vornherein nicht diese bin vou vornherein überzeugt, daß die Verwaltung, di dieses Geseßes eingeseßt und verpflichtet werd Handlungen Rechenschaft ab wird, vor dem Lande Rede und \hehen ift, daß

von der Willkür. fann, das ist, daß sie möglicherweise Geschäfte zu machen, die dem

ich werde das Geld Schuldobligationen kreirt o, mit einer Verfallszeit von so und ih nicht daran, daß gar manche 5 gehen fönnen. S

en auf Antr

stets und vor von so und f

zu fassen und diese andere haben, als die Erfüllung dieser Zwe>e v zwe>e im Einklange gewiesen, daß der Fo Verkäufer einzutreten hat. renz zwischen , pensionen erfóôr

dieser Verbände Sie würden dadurch Millkür bei der Auswahl der Obligationen vermieden werden könnte.

zu berüdsichtigen

n Aufgaben nur insoweit l dem Hauypt-

ollständig mit ich habe vorhin darauf hin- äufer, sondern auch als lich, wird die Diffe- Berichtigung der Jnvaliden- derlich ist und zwischen dem Zinsquantum, was man günstigen Anlage ahre mehrere M Millionen belaufen.

steht. Meine Herren, daß eine jede nds uicht allein -als K

ießenden Ku 1 01 hieß L Soviel mir erinner

ubhastation fa n den bisherigen Ge] Berggeseßes bezicht end abgeänderten Gestalt. öc<steigenhändigen Unter

e auf Grund über alle ihre Lage gebracht werden Antwort zu stehen über das, was ge- fecnt halten wird als

dem Qaantum, wa3 zur

935 des Allgemeinen

O 2 ulegen, die hen in seiner gen,

erwarten kann, illionen betragen, hon für die i Meine Herren! [uge faßt, was würde dann as würde dann eigent- alle politischen fnüpfen fönnten, am voll- Das würde

{hon für die ersten J ersten Jahre sich / Wenn man diése doppelte Seite ins as Ideal der Einrichtung sein, w Einrichtung wo die Maßregel

schrift und bei die si<h von Nichts weiter en

7s man für cine solche Verwaltung se nicht den moralischen Muth n Fonds nüßlich sein n wüßte, daß fie auf eine

auf 4 bis 5 den 9. April 1873.

Wil i von Bismar>. Graf von Itenpliv.

Leonhardt. Camphaujen. Falk. von Kameke.

eigentlich d E haben könnte, um

würden, und vou deuen fie von vorne here! ei der Landesvertretung stoßen möchten.

iesem glaube i<h Jhnen in der That die möglichst ündeten Regierungen

Graf- von Roon. - Fürst Graf zu Eulenburg. ‘Jewisse Mißgunst b Nach allen D unveränderte Annahme des Vorschlages der verb empfehlen zu können. i hierauf der Abg. Lasker gegnete der Staats-Minister Ca mphausen: darauf an, auf einige

ständigsten Einrichtung fönnte, die \tasfelweise 1 im Voraus sich berechnen läßt: und muß eingelöst werden, im fo eingel6# werden; und die g Neubelegung

amortisirè werden, wo In diesem Jahre wird soviel fällig lgenden Jahre wird jene Summe fälli anze Verwaltung hat si: der Fonds und wegen der ar nicht mehr zu quälen.

solchen Einrichtung k wenn man die Anlagen der Fonds ausde Jhnen bekannt ift, daß von den Kreisobliga é arfem Amortisätionsfonds dotirt find, werden, die in längstens 25 I Voraus sehr gcuau berechaen kan meine Herren Obligation ein fehr werthvoller bin ferner der Ansicht, wenn S wollen, daß Sie eige denn, meine Herren,

den verbündeten Regierungen od die Befugniß ge Art zu erwerben, Meine Hexren!

Machtvollkommenheit. / Machtvollkommenheit nicht. Wenn ih spr punkt einer Verwaltung aus, Verwaltung. mehr ihre Bequ Aufgabe, dem Gemei würde man ja nur 1 haft wie nur irgend m die Schablone, zur H zu werden. Die Schab wird, daß namentli<h wür sich einigermaßen zu Abg. Bamberger vo glaube, mit dem Scharffinn, au über%gupt, darauf hingewt

Bekanntma

Nach Vorschrift des Gesehes voin 1

S. 357) sind bekannt ge 1) das Statut der

s Bielower Bruchos,

Un g.- j 0. April 1872 (Geseß-Samml.

< Geossenschaft für die Kreis Kosten, att der Königlichen Regierung zu ben den 10. April, 1873;

gesprochen hatte, ent= und die wird mit all den Fragen wegen der Beräußerung der Fonds

Meine Herren

Melioration der Gcund- vom 24, Februar 1873 Posen Nr. 15

März 1873 wegen Anleihescheine der Stadt Brieg < das Amtsblatt der König-

101 bis 103, ausgegeben den

Bemerkungen einzu-

Es3 kommt mir nur n, a ige Del L er die Sache felbst eingehend mich zu

das Amtshbl gehen, nicht no< eimnal üb S. 121 bis 123, ausgege en 1

2) das Allerhöchste Privilegium en- Jnhaber lautender 400,000 Thalern dur 3lau Nr. 17 S.

ann man si<h nähern, Ich weiß nicht, 0b tionen son jeßt sehr viele daß Kreisanlcihen kreirt ind wo man im wann die Amortisations8quanta i< bin der Ansicht, daß cine solche esi für den Jnvalidenfonds wäre. Jch ie sich gegen eine Art Willkür waffnen Willkür mit offenen Händen zulassen ; Anerkennung der Nothwendigkeit er der Verwaltung des Invalidenfonds 1.- Juli 1876 Fonds von verschiedener tionen von anderen Staa- allein licgt eine gewaltige nftige Verwaltung um diese

en wollte von dem Stand- l unterstellen wollte, daß die emlichkeit ins ‘Auge faßte, als wie die ie bejtmöglichen, Dienste zu leisten, dann das Ganze so shablonen- dann braucht ja nur

hat damit begonnen, an eine Aeußerung zu erstanden habe, bei der Berathung gejeßes gethan haben soil. wollte eben ausführen, nicht gethan haben fann, entlih f<le<t betrieben hätte. in dem Augenbli>, wo die preußif Obligationen anbot' und auf die Zusicherung, hren ni<t konvertirt werden könnten, einen großen doch unmögli<h behaupten können, das t’ eintreten. (Abg. Lasker : die 4prozentigen.) ( Lyrozentigen Anleihen. Wenn mi bei der 3. die, daß ih iun Dezember 1 für das Deutsche Reich uns slerdings nicht Leisten können. cdner guf mich hin= en können, ob S

Herr Vorredner erinnern, die ich, wenn ih ihn recht v des preußischen Konfsolidationt fann ih mir gef zerung in dem Sinne _ tein Geschäft nicht außzerord

Ausgabe auf jed zum Betrage von 400 lichen Regierung zu Bre 25, April 1873.

ahren zu. tilgen sind 1 allen lassen, denn ih nämli<h 1 ) Denn, meine Herren, gierung die ko daß sie in 15 ÎÏa Werth legten fönne gar ni dann sagen wollen die 4 Angelegenhèëit eine Schuld trifft, dann ist - 1869 nicht gewußt habe, daß wir im'Jahre 187 5 Milliarden stipulirenwürden. Das habe ich a Dann, meine Herren, gewiesen, daß ih woh mögli sein würde, Meine Hexren! Ueber die Möglichkeit ift len, es habeu dabei mitzuwirken die 1 Deutschen Reich vereinigten Staaten. Finanz-Minister und die vers gen, das vermag ich nit zu sagen. W dana kann i< allerdings mit größter zum 1. Juli 1876 Preuß nicht würde hergewen könne, zuwiderhandeln würde, we gnügen zu haben, seine F lidenfonds verwaltet zu sehen, fie

Neichstags - Angelegenheiten. In der gestrigen Sizung des Rei h s- vollmächtigte, Staats - Minister n über das Geseß, den Rei 8. 2 (zinsbare Anlegung

Berlin, 2. Mai. tags nahm der Bundes =Be ‘Camphausen in der Diskussio Invalidenfonds betreffend, zu Gelder) das Wort: ___ Meine Hæren! s<hon mehrfach Verhandlunger wüns<t gewesen wäre, weun ich Zu meinem großen Bed wir mit wichtigen Gese gelangt sind, dieser Frage

Sie wollen in da hâtte - i< ben, bis zum unter Anderm Schuldobliga In diesem Punkte Es haben in der_ gegenwärtigen. Reichstagsfession Ich beneide die 1\stattgefunden, i daran hätte Theil nehmen köunen. das bis zu diesem Augenbli>, wo dem benachbarten Herrenhause zu Ende gli<h. Gestatten Sie mir, : Ihnen einige Bemerkungen mache. Ich möchte dabei vorausschi>en, irgend ein Gegensaß zwischen den- verl Kommission nicht hervortreten wird, der Reichsvertretung Garäntie zu niemals stattfinden die in dieser Beziehung be

hat der geehrte Herr Vorr l würde Auskunft darüber gcb den ganzen Fonds in Staatsanleihen anzulegen. Voraus zu urthei« egierungen sämmtlicher zuu Was die verschiedenen Herren tungen fertig brio- enn- ih aber auf Preußen sehe, Bestimmtheit sogen, daß bis tirlichen Anthe‘( mit Vortheil e in bohem Grade , blos um das Ver: ; Reichs-Jnvag= Sie wissen, wenigstens

und wean ih auern war

vünschen können, daß glich eingerichtet würde, nmen und darnach das Ganze au lone fällt uun vollständig fort, sob

daß ih heute zu

Auffassung nah chiedenen Landesvertre üindeten Regierungen und Jhrer weit es si{<“ darum handelt, daß ein Mißbrauch mit < erwähne jeßt nicht alle Y iebt worden sind ; ( ber, daß manche dieser Kautelen über ießen, aber ih habe geglaubt, wohl d

daß meiner e ald wie zugelassen enommen werden dürfen, tfallen müssen, wenn den Ansichten bekennt, welche der v r einiger Zeit Ihnen entwi>elt hat, dex, wie ih der ihn in Geldsachen auszeichnet, und ese: bat, mit welden Gefahren unser

Mee eas 4 de sie dann volliia en scinen ra daß cs feinem Jnteresf s sih daxauf cinliceße onds von der Verwaliung des lerzugeben,

diesem Fonds rehrte Herr die einzelnen Kautelen,

i< bin nicht zw

cifelhaft darüber,

aran zu thu,