1873 / 136 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

asel, ersterer zur Uebernahme einer aus dentlichen Professur und mit dem dieser ck, die traditiouell gläubige Behand- Testaments gegenüber der historisch-kritishen zu ver- wurde neuerdings zu Gunsten von Ausnahme der naturwissenschaft- eine „Stiftung für theologishe und philo- e sih „die Förderung ernster Wissen- * unter den Studirenden zum aus- durch Unterstüßungen dur Reise- tudien gegenüber den

Erwähnung das im Laufe

dozent Rud. Stähelin aus B rivatmitteln neu gestifteten außeror Grunde licgenden Zwe

Dem Fiskus der Universität Studirenden aller Fakultä lichen und der jurif sophishe Studi

E E E d Y C U

einverleibt, di fsenhafter Forschung weck-geseßt hat, und

ch Preisaufgaben den idealen S chteten zu Hülfe kommen wollen. Doppeljubiläum, das bach und Stähelin in Folge

stipendien, dyr L Erwerb gerîi dlih noch das bevorstehende Semesters die Theologen Hagen j hriger akfademisher Thätigkeit feiern werden.

Straßburg, -9. Juni. i und Landesbibliothek hat der „Straßb. Ztg. r werthvolle Geschenke erhalten und adrid von der dortigen Akademie

verdient en

Die Kaiserlihe Universitäts- * zufolge in neuerer d zwar eine zweite und’ historischen ung aus Sidney (Austra- / ung aus Londeu, Cin- Bari (Unteritalien) und Ham

ommer 1872 hatte die IV. Abtheilung der eigenen on Rvßland eine Konkurrenz zur Einreichung dem Dichter Alexander Puschkin in Denkmal ausgeschrieben. keiner den gestellten Anforderungen durch- ht nun die Einladung zu einer neuen Konkurrenz, (27.) Márz 1874 angeseßt worden as Denkmal, Statue und Piedestal, bel belaufen; für gelungene Entwürfe 000 und 2000 Rubel ausgeseßt.

Gewerbe und Handel.

dem Jahresberiht der Handelskammer zu Neuß enhütte mit ihren beiden Hochöfen im Jahre hergehenden Jahren nicht ohne erhebliche die durch den Wagenmangel auf den Eisen- s Kohlenbedarfs veranlaßt wurden. Merkes war im Uebrigen günstig, fo daß 384,557 Werthe von ca. 600,000 Thalern produzirt enstein (worunter ca. 77 % ausländiiche 456,496 Cir. Koks und 29,550 Ctr. bei 145 Arbeiter beschäftigt, ‘wurden. altungs-Maschinen konnten wäh- Fahres von den Neußer Etablissements kaum Maschinen war ebenfalls Im Ganzen ge-

Zeit wieder seh Sendung aus M n Gesellschaft; ferner ebenfalls eine zweite Send und endlich eine dritte und vierte

cinnati, St. Petersburg,

Im So! Kanzlei des Kaisers vo von Entwürfen für ein Moskau zu errichtendes 15 eingesandten Ent aus entspricht, 1o erge als deren Schlußtermin der 15. Die Gesammtikosten für d twa 75,000 Ru

Da von den

werden fi auf e find Preise von 1

vermochte die dortige Eif 1872 wie in den beiden Störungen zu arbeiten, bahnen und dur Betrieb des Centner Puddeleisen zum ; wurden, wozu 974,384 Cir. Eis Erze) 320,026 Ctr. Koblen verbraucht und wobei en und Haush

Ausbleiben de

Aufträge in gewerbliche rend des abgelaufenen

bewältigt w éine stärkere nommen war d 5 | Drabtstiften-Fabriken waren sehr gut beschäftigt w Dfeni(leiferei und das damit in V nebst mechanischer im abgelaufenen

das: Gesammt-

erden: in landwirthschaftlihen Nachfrage wie im verflossenen Jahre. ie Mascinen-Fabrikation sehr belebt. Die Feilen- und ie nich: minder die de Hommerwerk Betrieb der Eisengießereien hat Jahre gegen früher zugenommen und es belief fi brifat auf ungefähr 7 Millionen Pfund Eisenguß- im abgelaufenen Jahre viel urch- die Ungunft der Witte- an Arbeitern beeinträchtigt gewesen Lichte-Fabrikation nahm im Laufe Jahres im Ganzen einen befriedigenden Fortgang, J ie Konkurrenz der großen, llshaften sehr beeinträchtigt wurde. l benachbarter Konkurrenz in ihrem seit-

: erbindung stehen Werkstätte.

iegelei-Fabrikation wäre bedeutender gewesen, wenn die rnng und hervorgetretenen Mangel Die Stearin- und Stearin-

selbe nicht d

des verflossenen d wäbrend eine Auêdehnung derselben durch d ausländischen Aftien-Gese Seifen-Fabrikation blieb troß

Der nationale Charakter der Eisenbahnen. *)

Der Bau der Eisenbahnen zeigt in England mit seinem seinen hohen Löhnen, seinem starken Ver- von Anfang an Solidität, thun- Vermeidung der Holzkonstruktionen, der Straßen- und Niveau, ängstlihe Ersparung am ma- und Ladedienst , Geleisekarren, führenden

Reichthum an Eisen, seiner hohen Grundrente,

Bahnkreuzungen im

Drehscheiben,

Geleisegruppe Lenkung einer ganzen Weichengruppe von Einem nreihe rashe Rangirung und Derangirung der Anwendung \chiefer Ebenen ftatt der Stations- stige Trennung und Gliederung der Güter- äußerste Arealersparniß bei den tief in die Städte nbahnhöfen wegen enormer Arealpreise. hnsystem ähnelt dem englishen; sorg- Vorherrschen der Eisen- und Steinkonstruk- it wenig Weichen und vielen

Konzentration

Punkte aus, f Güterzüge mit Ann lofomotiven, \orgfä

hineingeführten Persone Das belgische Ba

same Holzersparniß,

tionen, Kleinheit der Stationen m

eiben find augenfällige Charaftermerfmale.

chland maren die Bedingungen für die Ge-

g des Eisenbahnnezes eigenthümliche.

as Nez wurde nicht, wie in Belgien, von einer Stelle

sondern in den verschiedenen

Hier nahm die

In Deuts

aus projektirt und ausgeführt, Staaten nah verschiedenen Prinzipien begonnen. ng den Bau in die Hand, wie in Braunschweig, Han- Baden, Württemberg, Bayern, dort übérließ man den- selben Privatgesellshaften, und erst au hier die Regierungen Ba des Verkehrs lagen weiter auseinander- als in England; die Bevölkerung war dünner, das Kapital weniger flüssig, die In- dustrie weniger verbreitet und weniger konzentrirt. Bahnen, um rentabel zu sein, mußten wohlfeiler gebau tunnelte und überbrückte daher weniger, folgte: unter Opfern in der Geshwindigkeit in Krümmungen und Steigungen dem Ter- rain. Bei noch ziemlich großem Holzreihthum ließ man nament- lih Anfangs die Holzkonstruktion vorberrschen. stischen, mehr reflektirenden und auf gebildete Formen sehen- den Nationalcharakter entsprach die weite und luxurióse Anlage der Stationen, namentlih der Stationsgebäude, die auf Jahr- hunderte berehnete Solidität dieser Gebäude, die größere Eleganz der Wagen, die große, beim Weichensystem unvermeidlihe Aus- debnung der Güterbahnhöfe, dem geringeren Werth der Arbeits- kräfte ein großes :

Frankrei,

später kauften und bauten Die großen Knotenpunkte

Man durh-

Dem optimi-

rfon: E S 525 B einheitlih und centralifirt in Allem, ift es troß Compagniebetriebes auch in seinem Eisenbahnwesen.

Paris \ißt wie die Spiane in dem Mittelpunkt des Spin- nengewebes von Bahnen, welhe nach festem Plane nach admi- niftrativen und militärischen, wie-nach kommerziellen Gefichts- punkten angelegt sind. Dieser franzöfishe Geist konnte fich um so leihter ausprägen, als man zuerfi zögerlich gewesen war, und erft von 1852 an plöôglih eine ungeheure Expanfion in der enbahngründung ftatifand. Das System konnte fo wie aus Einem Kopf kommen und ift Staatstechniker. S [enförimiy zu, desto mehr find Querlinien mit einander verbunden.

zöfischen Bahnen viele Aehnlichkeit mit den englischen, in der

___*) Nath der Schrift ; Das gesells lihen Wirthschaft. Von Dr. Schäffle. Bachhantlung. 1873.

die Schöpfung des Corps der Grenze

Hauptbahnen

gnedmäßi

System der menf Tübingen. Laupsche

DieStärke-Fabrikation bewährte ihren früheren aus- gezeichneten Ruf. Die Vorzüglichkeit des Fabrikats sichert derselben ein stets sich erweiterndes Abjaßgebiet. Jn der Rübenzuckerfabrik des Reinischen Aktienvereins für Zuer-Fabrikation wurden im vorigen Jahre a. in der Zeit vom 1, Januar bis 29. Februar 153,245 Ctr., b. in der Zeit vom 16. September bis 30. Dezember 256,650 Cir , zusammen also 409,895 Ctr. Rüben verarbeitet, deren Produkt, wie gewohnt, zur weiteren Ausarbeitung nah Cöln überführt wurde. Die Sauerkraut-Fabrikation war im verwichenen Jahre durchgehends gut. Das allmähliche Heruntergehen der Baumwollpreise im Laufe des Jahres, welchem auch eine rückgängige Bewegung der im vorgehenden Fahre fo sehr gestiegenen Preise der Wollengarne folgte, wirkte r mend auf den Gang des Geschäftes in Baumwoll- und Halbwo

Waaren und ließ denjelben kein rechtes Leben gewinnen. Im Uebrigen hatten die mechanischen Webereien für jene Zeuge anhaltend zu thun und ist für dieselben nur, wie auch in anderen Branchen, noch immer der Mangel an geeigneten Arbeitskräften störend. ie Mißverhält- nisse, unter deren Druck die Meißwaaren-Fabrikation immer mehr an Bedeutung verloren, dauern fort uud machten sich im Jahre 1872 noch in erhöhtem Maße geltend. Die Kravatten-Fabrikation hielt si da- gegen auch im abgelaufenen Jahre auf erfreulicher Höhe und das Neußer Fabrikat behauptet der in steter Vermehrung begriffenen aus- wärtigen Konkurrenz gegenüber, fortwährend seinen alten Ruf. Das Geschäft in Kunstwolle und in der Lederfabrikation is nur als Die Produfte der Papier- und Pergament- Die Kalifabrik

herigen Gange.

mittelmäßig zu bezeichnen. { Fabrikation wurden außerordentlih lebhaft gefragt. fabrizirte 916 Centner gelbes blausaures Kali.

_ London, 9. Juni. Wie der Pariser Korrespondent der „Times“ mittheilt, wurde in der leßten Sißung des zur Prüfung der mit den Handelsverträgen in Verbindung _stchenden Fragen ernannten Ausschusses das Prinzip zugelassen, daß internationale Beziehungen auf der Basis der Verträge von 1860 dur stille „Zurückführung“ und ohne Abschließung neuer Verträge fortgeseßt werden sollten. De- peschen aus den franzöfischen Seehäfen mclden, daß die Erklärung des Handels-Ministiers betreffs der Unterdrückung des „Droit de Pavillon“ mit der hchsten Befriedigung aufgenommen wurde

Wie aus Melbourne unierm 3. ds. gemeldet wird, hat die Regierung von Viktoria ihre Zustimmung zum Abschlusse eines Kon- traftes mit dec Peninsular und Oriental-Strom-Company für die Nebernahrze des Postdienstes zwischen Galle nnd Australien gegen eine jährliche Subsidie von 90,000 Lftr. erthcilt.

Verkehrs-Anstalten.

Nr. 44 der „Zeitung des Vereins Deutscher Eisen- bahn-Verwaltungen“ hat folgenden Inhalt: Verein Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen : Eröffaung der Bahnstrecken Langmeil-Marn- heim (Pfälzishe E.) und Schäßburg-Kronstadt (Ungar. Ostbahn). Verein Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen: Die definitiven «Erklärun- gen der Vereins-Verwaltungen über die von der Frankfurter General- versammlung gefaßten Beschlüssez zur Tagesordnung der ordentlichen Generálversamm!ung in Heidelberg. Hagenow-Oldesloe. Oester- reichisch-Ungarishe Korrespondenz (Der große Krach. Die Weltaus- stellung. März- und April-Einnahmen. Unfälle. Ausländische Fracht- briefe. Doppelgeleise. Reglementswidrige Tarife. Hölzerne Brücken. Bahn-Aspiranten). Dux-Bodenbacher Eisenbahn, Generalversamm- lung und Geschäftsbericht yro 1872 Personalnachrichten. Aus- land: Gotthardbahn. Cisenbahn-Kalender. Offizielle und Privat- Anzeigen. Verzeichniß überzähliger Güter. Coursulatt.

Kopenhagen, 4.- Juni. Die Korrespondenz auf den Kabeln der großen nordischen Telegraphen-Gesellschaft betrug im Mai d. J.: auf den Kabeln in Europa: 45,935 einzelne Telegramme = 142,249 Frs., auf den Kabeln in Ostasien; 4380 einz. Tel. = 162,420 Frs. , zusammen im Mai 1873: 50,315 einz. Tel.,

Administration jedo - von der Zersplitterung in viele kleine Linien abgesehen haben fie viele Verwandtschaft mit den deutschen UieE R Charaëtteriftisch in Frankreich i| die Fusion fast sämmtlicher Bahnen in 6 große Komplexe: Nord-, West-, Ost-, Süd-, Paris-Orleans- und Paris-Lyon-Mittelmeerbahn ; leßtére ist 344 deutshe Meilen ‘lang, die Rentabilität if gut, die Betriebskosten find niedrig.

In Amerika findet man zum ersten Male die Eisenbahnen als einfache Straßen, als erften in die Wildniß gebahnten Pfad behandelt. Sie wurden durch Wald und Steppe geworfen, um unmwirthlihe Gegenden aufzushließen, die Gründung von Städten zu ermöglihen, statt als Hauptarterien des Verkehrs \{hon alter Pläße zu dienen. Solidität des Baues, Sicherheit des Betriebes traten in den Hintergrund unter Verhältnissen, wo Alles Ungewißheit und Unsicherheit war, Scnelligkeit und Wohlfeilheit des Baues, Einfachheit des Be- triebes waren Hauptbedingungen bei Bahnen, die sich ihren Ver- kehr selbs \chafffen und dabei 'rentiren sollten. Flache, leichte | Schienen wurden auf Gerüste von Lang- und Querschwellen genagelt ; denn Holz if im Ueberfluß da. So entstand das amerikanische Oberbausystem ; bei diesem is viel Holz und wenig Eisen erster Grundsaß, während man in Europa zu ganz eiser- nem Oberbau zu schreiten bestrebt is. Holzbrücken von uner- hörter Dimenfion wurden angewandt, das höchste mechanische Talent entwielte sh im Volke und lieferte die sahgemäßesten Konstruktionen für Bauten und Betriebsmittel, fast allenthalben von neuer Form. Die amerikanische Bahn is kaum überwacht, den Wegübergangswärter ersezt ein Lokomotivenpfeifen aus Meilenentfernung und eine Tafel: „Schau nach der Lokomotive.“ Man hat Kurven und Steigungen nicht gesheut, um kostspielige Bauten zu vermeiden. Die Fahr- zeuge sind hiernah eingerihfêt. Die Wagen auf beweglichen Gestellen winden fich leicht durch die Krümmungen. Die Sta- tionen erscheinen fast wie ein Provisorium, das Personal ift ge- \spart, dem selbständigen Handeln des Beamten is ein großer Spielraum gegeben. Der Personenwagen is bequem und zum Shlafen in zwei Abtheilungen eingerichtet, ein Buffet befindet sih auf dem Zuge. Die Anlagekosten dèr 7000 deutshen Mei- len des amerikanishen Bahnsystems betragen per Meile nur 20,000 Dollars.

Der Gefängnißverein der Provinz Brandenburg

hielt am Dienstag Vormittag im Saale des Evangelischen Vereins seine diesjährige Generalversammlung ab. Dem S des Vorsißenden, Stadtvoigteipreviger Ragobky, sind nachstehende Daten zu entnehmen. Jm Laufe des vergangenen Jahres sind in der hie- figen Stadtvoigtei 12,392 Personen inhaftirt gewesen. In die Straf- anstalt zu Brandenburg a. H. wurden im Jahre 1872 eingeliefert : 258 Perfoneu, wovon 227 im Rückfalle bestraft waren. Von den leßteren hatten 137 bereits Zuchthauëstrafen verbüßt. Jn das hiesige Zellengefängniß wurden im Jahre 1872 eingeliefert 262, unter diesen 213 im Rüdckfalle, von den leßteren waren jedoch nur 13 bereits mit Zuchthaus bestraft. Aus der Strafanstalt zu Sagan wird berichtet, daß 111 Personen eingeliefert worden, wovon nur 16 noch nicht bestraft waren. Von den augenblicklich in der Stadtvoigtei besindlihen 627 Inhaftirten sind 338 rückfällig. Im Fahre | 1872 sind in leerer Anstalt 754 Pigeuditge Gefangene eingeliefert

worden, wovon 327 unter 16 Jahre alt waren. - Sie hatten meist Strafen von 14 Tagen bis 4 Wehen zu verbüßen und dies sogar im Rüdckfalle. Der Direktor Wirth am neuen Strafgefängniß bei Plößensee hielt hierauf einen längeren Vortrag über : „die vorlage Enilafsung nach Art. 23 des Strafgeseßbuches für das Deutsche Reich," welcher in der Hauptsache eine Gegenüberstellung der Ausführungs-Instruk-

*

entsprehend einer Einnahme von ca. 304,669 Frs. ; gegen Mai 1872: auf den Kabeln. in Europa: 40,546 einz. Tel. = 114,336 Frs., auf den Kabeln in Ostasien: 2818 einz. Tel. = 94,485 Frs., zusammen im Mai 1872: 43,364 einz. Tel., entsprechend eincr Einnahme von

ca. 208,851 Frs.

7. Juni. Unterm 27. Mai ift, wie fchon tele- graphis{ch kurz gemeldet, der großen nordischen Telegraphen- gesellschaft vom Könige die Konzession zur Anlage und Benußung einer untersecischen Telegraphenverbindung zwischen der Westküste von Jütland oder Fans und Frankreich, sowie zwischen Dänemark (Jüt- land) und Schweden ertheilt worden. Die Konzession hat in Bêtreff der erstgenannten Anlage eine Gültigkeitsdauer von 25, in Betreff der leßteren von 30 Jahren und die dänische Regierung hat \ih verpflich- tet, die nöthigen Landleitungen_ anzulegen , gleichwie sie unter denselben Bedingungen, welche für die der Gesellshaft gehö- renden Kabeln gelten, den Betrieb der dänish - franzöfischen und der dänisch-s{chwedishen Anlage von dänischer Seite, mit Ausnahme der durch die neue dänisch-englishe und der durch die neue dänisch- schwedishe Kabelleitung, sowie die dazwischen liegende Verbindungs- leitung gehende englische Korrespondenz übernimmt. Die Anlagen sollen vor dem 1. September 1873 fertig fein, jedoch kanu die Frist unter ertraordinären Verhältnifsen bis zur Eröffnung der Schiffahrt in 1874 verlängert werden.

New-York, 10. Juni. (W. T. B.) Der Hambucger Post» 2% hi „Thuringia® ist heute Nachmittag 3 Uhr hier einge-

ofen.

Aus dem Wolff's\Yen Telegraphen-Bureau.

München, Mittwoch, 11. Juni. Prinz Luitpold von Bayern hat mit seinen Adjutanten sich heute Morgen im Auf- trage des Königs nah Berlin begeben, um der Beisezung der Leiche des Prinzen Adalbert beizuwohnen.

Paris, Mittwoch, 11. Juni. Das „Journal offiziel“ ver- öffentliht ein Dekret, nah welchem General Chanzy zum zeit- weiligen General-Gouverneur von Algier in Stelle des bisheri- gen Gouverneurs de Gueydon, der zu anderen Funktionen be- rufen i, ernannt wird. General Chanzy erhält demselben Blatte zufolge den Oberbefehl über die gesammte bewaffnete Macht in Algier. Das amtliche Blatt meldet ferner, daß das Demissionsgesuch des Unter-Staatssekretär Pascal Seitens der Regierung angenommen is. Das betreffende Schreiben Pascals hebt hervor, daß seine Demission durch die Seitens eines Theiles der Nationalversammlung erfolgte falsche Auslegung des von ihm bezüglih der Preßverhältnisse erlafsenen vertraulichen Cir- fularschreibens veranlaßt worden sei.

Königliche Schausvieie.

Donnerstag, den 12. Juni, sind die. Königlichen Theater ge\shlo}sen.

Freitag, den 13. Juni. Im Opernhause. (135. Vorstellung.) Die Zauberflöte. Oper in 3 Abtheilungen. Musik von Mozart. Königin der Naht: Frl. Lehmann. Pamina : Frl. v. Bretfeld. Sarastro: Hr. Fricke. Tamino: Hr. Schott. Papageno: Hr. Schmidt. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-Preise. :

Leßte Opern-Vorstellung in dieser Saison.

Im Schauspielhause. (155. Abonnements - Vorstellung.) Maria und Magdalena. Schauspiel in 4 Akten von Paul Lin-

dau. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-Preise.

tionen in den einzelnen Burdesstaaten gab. Herr Wirth führte aus, daß zur gerechten Durchführung. dieser Bestimmung vor Allem das System der Einzelhaft mehr ausgebildet werden müsse, weil die ge- meinsame Haft dem Strafanstalts-Direktor nicht den gertngsten Anhalt zur Beurtheilung der Frage gebe, welcher seiner Gefangenen am mei- sten die Wohlthat des §. 23 verdiene. Weiter sprach der Vortragende den Wunsch. -aus, es möchte den Heimathsbehörden der Ver- urtheilten die . Berechtigung beigelegt werden, den Antrag auf vorläufige Entlaffung zu stellen, da diese am besten die persönlichen Verhältnisse desselben beurtheilen können. Bezüglich der Anstaltsgeist- lichen wünschte der Vortragende, day diese sich der Stellung eines sol- en Antrags ganz enthalten, sih vielmehr auf ein allgemeines Urtheil über das sittlich - religiöse Verhalten des Empfohlenen beschränken möchten, die Strafe solle nach dem Willen des Gefeßgebers ein Zucht- mittel, ihr Zweck die Besserung des Verurtheilten sein, und da die vorläufige Entlassung nicht ein Erlaß der Strafe, sondern nur die Berbü- una derselben in anderer Form involvirt, fo müsse das vornehmste Be- treben der Gefängnißvereine dahin gehen, daß die Aufficht Über die vorläufig Entlasfenen den Polizeibehörden abgenommen und in die Hände von Privaten ay in dic der’ Arbeitgeber der Entlafsencn gelegt wird. An den Vortrag knüpfte sich eine längere Diskussion, in welcher die Ideen des Vortrags allgemein Billigung fanden, wenn auch einerseits der bessernde Nußen der vorläufigen Eatlaffinig über- haupt bestritten, andererseits den Anstaltsgeistlihen ein größerer Ein- fluß bei der Entscheidung über dieselbe gewünscht wurde. Den Schluß der Verhandlung bildete ein Gedankénaustaush über die beste Art der Unterstüßung der Gefangenen. Zum Nachfolger des Vorsil:enden erwählte die Versammlung den Direktor Wirth.

Zu dem Sommer-Meeting auf der Rennbahn bei Hoppegarten,

welches am 13., 15. und 16. d. M. abgehalten wird, find uicht allein die Nennungen fehr zahlrei ausgefallen, sondern auch die edelsten Ae befinden sich unter den angemeldeten und sind zum größten heil auch bereits in den hiesigen Rennställen eingetroffen. Bon den einzelnen Rennen find besonders hervorzuheben: am Freitag das Unionsrennen um den“ Staatspreis von 3000 Thlr., sowie der Kampf um das silberne Pferd; am Sonntag das Stu- tenrennen um den Staatspreis von 1000 Thlrn. und das Offizier- reiten um den Preis des Kaisers, endlich am Montag das Rennen um den silbernen Schild des Kaisers und den Staatspreis von 1000 Thlrn. und das Jagdrennen um den Preis des Ungenannten. An den beiden Wochentagen, Freitag und Montag werden Extrazüge vom Lehrterbahnhof um 3 Ubr und vom Ostbahnhof um 3 Uhr und 3 Uhr 20 Min. abgelafsen; ‘am Sonntag nur vom Ostbahnhof und zwar 4 Züge, nämlich um 2 Uhr 30 Min., um 2 Uhr 40 Min., 2 Uhr 55 Min. und 3 Uhr 45 Min.

Ein Taschenbuch für Badereisende für 1873 von Dr. K. Weller ift soeben in Denicke's E in Berlin, Luisenstraße 45, erschienen. Dasselbe enthält praktische Notizen über Nußen und An- wendung von Brunnen- und Badekuren, Vorbereitungen und Rücksich- ten bei Kuren, Verhaltungsregeln, Brunnendiät , Vorschriften für Trink- und Badekuren, Inhalätionen, Gebrauch der Seebäder, An- wendung und Wirkung der verschiedenen Mineralquellen. Ferner : Die Bäder, Kurorte und Heilanstalten alphabetisch geordnet mit Aerzten und Hotels, Frühjahréanzeigen für Bäder, Kurorte u. f. w.

Redaktion und Rendantur: Schwieger.

Berlin, Verlag der Expedition (Kessel). Druck: H. Heiberg Drei Beilagen

(einshließlich der Börsen-Beilage).

Exste Beilage schen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußisch

Mittwoch, den 11. Juni

its von dem gegenseitig stipulirten Rechte Gebrauch äufig der Fall, wie es Lokales am Leipziger Plat ter mit einem Ankaufe, den er dur rivatre{hnung behält, ein außer- Wer die Veränderung im Plat kennt, wird sagen, daß es u bedauern ift, essen auf solhe Speku- d ich möchte bitten, daß möglichen und zweckmäßigen tem, welches doch sehr wagt ist, die Expropria- Pauten allgemein ausführen hrnehmung einer cUnstigen Gelegen-

zum Deu 2 1536.

_ Neichötags- Angelegenheiten.

In der gestrigen Sihung des Reichs- | von Bismarck die erste die Geldmittel zur Erweite- Amtes wie folgt ein: eichstages zu einem Neubau der 000 Thlr. fällig waren, bezog ewohnte Haus Richtung hin, als Bureaulokalien im e und für die Ge-

en Staats-Anzeiger. I

S878,

des Etats für das Reichs- Loewe es wünschenswerth, en Kunsthandwerker der Besuch der cht würde, wie dies Seitens der Der Präsident

Bei der zweiten Berathung -Amt erklärte der Abg. Dr. wenn auch dem selbständig Wiener Ausstellung ermögli Großindustrie für die Werkführer geschehe. Delbrück entgegnete hierauf :

Bei Berathun

zogen hat und ihrerse te. Es ist ja fehr Marine-Minister beim A wesen sein würde, daß ein solcher Mini Beschluß dés Reichstages für seine P ordentli günstiges Geschäft mah Werthe der Grundstücke am Leipziger im Privatinteresse der d Genehmigung spä E fann ih mich doch nicht einlassen wenn er nicht von jedem nicht ein System,

Berlin, 11. Iuni. late der Fall ge-

tags leitete der Reichskanzler Für Berathung des Gesetz der Dienstlokalie ie frühere Bewilligung des R r den einstweilen 175,00 f das von mir in der Wilhelmsstra iteiten allerdings nah jeder was noch dringlicher ist, als ch für die Geschäft Se eun von dieser-Bewilli- fein Gebrau gemacht worden ift, m eine analoge Bewilligung für ctigen Amtes an der Ecke der splaßes zu ersuchen, so hat dies Schwierigkeit, den Bau, so wie ih Ausführung zu nung für mich hatte geglaubt, daß es

und Garten herzu-

Flügels und dem- chenzeit mit den und sie zu bewohnen. Nachdem

entwnrfs über n des Auswärtigen g der Frage, wie die durch die tstehenden Kosten zu vertheilen teien zwischen en Staaten, ist auch die von dem Herrn Erwägung gckommen; man hat aber Reiches für diesen Zweck eine Bewilli- so wenig man geglaubt hat, es für zelnen Staaten zu bestreitende Zwecke Man hat si bei der Beurtheilu

amals Betheiligten vielleicht

ter erfolgt ist. Jnd Miener Weltausstellung en

dem Reich und den einzelnen Vorredner berührte Frage in nicht geglaubt, von Seiten des gung eintreten lassen zu können, manche andere, thun zu können. Ö aus Reichsfonds zu bestreiten et, nach meiner Ansicht auf solche Centralstelle aus bes

Dienstlokalien, sih bekanntli l Nr. 76, dessen Räuml Wohnung, aber auch, Erdgéschosse, ab sundheit der Ar gung nunmehr f und i veranlaßt habe, weite Dienstgebäude des A elméstraße und des Wilhelm seinen Grund in der dem von mir bewohnten H ch selbst eine interimistis eaux inzwischen nähme.

Rückbau zwischen Abbruch erst

der Reichstag, Ankauf abschrecken will, wenn er 1 theuer und unter Umständen rechtlich ge tion für den Bedarf der öff will, in dieser Beziehung die Wa bietet, nit zu hart beurtheilt. : Herr Vorredner gesagt ha tung nahezu eine Verdoppelung das kaum der Ziffer nah für zutre ß für die Zukunft der größere The uswärtigen Ministeriums, die je unterkommt, ebenfa

olut unzulänglich - eitenden nachtheilig chon ein Jahr lang

Sie jeßt u ng desjenigen, was

beshränten müssen die richtiger Weise von einer d deren Verwendung von einer Central- fontrolirt werden fann. Die Summe, welche der Zweck bewilligt hat, repräsentirt f Gesammtheit ,

heit, die \i 2d L die gedruckte Einlei- Räume anzeigt, so halte ih er es ist immerhin zu er- il der politischen Abthei- t im Erdgeschoß des von aus in der ten Abtheilung gemein- l, weil es ein Bedürfniß ist, lich dieselben Akten rückgreifend in einem Gebäude zu haben; Zukunft der Reichskanzler an genen Hause hat, nicht uoth- fräfte aus dem Auswärtigen er bisherigen Richtung darauf Bedacht fanzler in seiner Nähe we- weniger Arbeitskräfte von anderen Rath oder Sekretär, seine amtliche Wirksamkeit dialbureau chen Sinne hier nicht fanzleramte unter einem Dache d nicht gerade ansschlicßlich ein

hauptsächlich tritten un es beghsihugie, M. eineswegs diejeni- Ausftellern nicht Bundesstaaten haben außerdem e Bewilligungen gemacht in relativ en, um die es sich hier handelt, sagen fann, sie treffen die Ge-

Reichstag für den Kosten in ihrer zur Last fallen; sämmtliche noch für ihre Angehörigen fpeziell ganz verschiedenem Grade. Die Kost e gesagt, solche, von denen man jage ft, fie find allen gleihmäßig und deshalb bernommen zu werden. Der von dem Her wie auch er, glaube ih, feinerle en Centralleitung niht fähig. Er hat hervor- kann das als thatsählich richtig durchaus be- heblihe Anzahl großer Industriellen die Per- äften hervorragend thätig find, auf eigene

Er wird ferner wissen, daß sich nicht blos Vereine gebildet Gewerbetreibenden,

wägen, da lung des A mir bewohnten Hauses Wilhelmsstraße mit den Bureaux aftlih unterzubringen if einma eide Abtheilungen, welche gemeiuscha in der Registratur zu benußen haben, weitens, weil ich mir denke, daß in olchen Bureaux, die er in seinem ei wendig beschränkt werde Ministerium. Wenn un sih ausbildet, so wird mein genommen werden müssen, d Bureaux vom Auswärtigen Amte, demselben hat, wohl aber den einen oder der mit den übrigen Branchen, mit denen in Berührung steht, Bescheid weiß, usdruck im preuß]

welche den

möglich sei, ls in das nächst des andern Flügels bleibenden Räumen zu begnügen führungen prafktish näher getreten wurde, etwa zwei Jahre lang mindestens, arbeiten und zu existiren, ih hätte wenn ih ge-

und fich ‘in der Zwis geeignet auf Reichs- rn Vorredner be-

aber diesen Aus its nicht ver-

doch für unmöglich halten müssen,

der Mitte einer Mauerwerkstätte zu vielleicht die Uebel, die d sünder und die men) Gedanken klar macht, i wenigstens als Minister, nit Jahre lang große halb sehr unbequem. Unerwüns: lih aber eine zweijährige interi lichkeiten, wie fie e

Aheeny, A zeichnete Zweck ift eben, fennen wird, einer fol: gehoben, und ich stätigen daß eine er sonen, die in i Kosten nach Wien senden.

n muß auf Arbeits sere Verfassung in d Erachtens vielmehr der Reichs

amit verbunden find, überwunden, erer wäre. Wenn man si aber den elleiht das Ende dieser zwei Jahre, lebt und für lachende Erben zwei ch auferlegt, so erscheinen sie eben des- cht ist auch ein voller Umzug, nament- mist ische Existenz in solchen Räum- find. Nichtsdestoweniger wurde aus in der

liche Zukunft fi t, daß man vi Entbehrungen si E vorzügli) im zu ermöglichen. Nach Kräfte viel richtiger, ( worfen hätte; dustriellen, d hren zu schicken geschwächt

tvereine, die ich auch riellen Klassen für ret geworden wäre, daß dat tern nehme.

daß ein Ministerpräfi ner Ansicht ist eine folche Vertheilung der

ls wenn man das Ganze auf das Reich ge- de dann vielleicht die Neigung der großen In- ie in ihren Etablissements beschäftigten Personen nah haben, man würde die r das gegenseitige Verhältniß der indu- en haben, wenn befannt auf stine Schul-

ben dazu zu haben A um den Umzug zu ermöglichen, das Ha îr. 70a. es ist dadur kenntlich, daß die Behren- nördlih von dem Palais Jhrer ander und Georg für den Aus den vorber ange- dankbar erkennen, wenn der die bisherige Geldbe- Hauses Wilhelmsstraße

herausgestellt, Î sie niht mehr erheblich anwacsen fürchten ist, namentlich aber wenn für retär eine Dienstwohnung ausgeworfen eldes eine lange

obwohl ich im Uebrigen den A verwenden möchte mit dem Reichs Unterkunft zu finden haben würde un Theil des Auswärtigen Amtes.

Die erste Berathung des Gesehe Feststellung eines Nachtrags Reichs für 1873, wurde von ler-Amts, Staats-Minister Del

Meine Herren! träglihe Bewilligung für das laufende nämlich 10,763,957 Thlr. | die Hälfte auf die in

Milhelméstraße 9 straße gerade darauf Königlichen Hoheiten in der Vorlage angege führten Rüd Reichstag di l willigung nunmehr auf di

tößt, und liegt der Prinzen Alex

benen Preis gemiethet. hätigkeit der

ntwurfs, betreffend die ts-Etat des Deutschen dem Präsidenten des Reichsfanz- brü ck, eingeleitet: Dex vorliegende Gejeßentwur]!

cksichten würde ih es aber ese provisorische Unterkunft und e Bewohner des

nüßlich halte, gebro Reich seinerseits die Sache die Erwägungen gewesen, die davon abgehalten diesen Zweck, wie für manche andere Zwecke, die Reichs- fonds in Anspruch zu nehmen.

_— Unter den einmaligen Ausgaben in dem Nachtragsetat für das Auswärtige Amt befinden kauf eines Botschafts-Hotels in Abg. Freiherr v. Hover Miethsentshädigung aus kanzler Fürst v. Bismarck:

Die Summe von 250,000 Thlrn. wenn überhaupt auf den ès eingegangen wird hat si bisher in zwei ch beide zerschlagen haben, weil te, der eine unter Benußung weil der Verkäufer nicht so lange gsbeschluß extrahirt werden konnte. 3reichende und geeignete Häuser zu

dem Reichstag gegenüber so zu

auh eit vortheilhafter Ankauf

machen ließe, indem man gleich eine die anch dazu ausreihte, hat doch Be- Sffentliches chsregierung eiwa 400,000 Thlr. zur zu faufen, so wird kaum noch ein Haus- [8 400,000 Thlr. fordern, er wird jedenfalls im Budget ausgeseßt ist. Grundstück vortheilhaft erwirbt, von dem läßt, sind in Petersburg häufiger zu 1 Orten, weil es dort sehr große Grundstücke ur ein ganzes Häusercarrée durchgehen und haben, und wir sind {hon zwei Mal der Art zu reflektiren. t ein eigenes Botschaftshotel gekauft wer- die von der Regierung nah ihren Er- des Reichs-

zum Haushal

hrt eine nach- Jahr von einer sehr bedeuten- Von diesem bedeutenden Mehr- Ansaß gebrachten Woh- Auf diese Position Sie ist durch eine beson- auses unterworfen und diese Be- bereits begonnen. Bewilligung von 1,604,997 Diese Position ist durch vom Hause Position Hinzu an Kosten für Ausmünzung. em von dem Reichstage in phen erledigten Gejeß über zusammen gus dea igungen für Penfionen anzösifchen Mi- Etat für 1874 erörterten Thlr.,, aus einer nach- erung für die Kosten der Wiener und sodann aus einigen Anfor- zu Neubauten oder Grundstück- __250,000 Thlr., Konstantinopel umme eine entsprechende Einnahme zum welche es sich handelt, find

Gesammtbureaux auch dann, sollten, was do einen fünftigen Staats-Sek werden soll, in diesem Hause, W Wilhelmsstraße, aber i Süden nur ei Bureaux, sage i,

welches am

wohl zu be ch 250,000 Thir. zum An-

Nachdem der

betrage fällt mehr als nungsgeldzuschüsse für Offiziere Und Bea näher einzugehen, kann ih mich ent dere Vorlage der Berathung des H rathung hat in der Kommission die nächsterhebliche Position i für die Unteroffiziere.

angenommenes als nächsterhe

St. Petersburg. gegen den Ankauf und für eine gesprochen hatte, erklärte der Reichs-

ront nach der :ales Grundstück hat, daß dort die vollständig Plaß eine Gelegenheit

von dem Grundstücke des Auswär- ch zu erwerben; allerdings für heutigen Preise der Grundstücke in ch höher herausstellen würde, wenn Es ist aber nach-sachverständigem Zustande, daß es benußt wer= handelt si also nicht um den Ankauf eines ebauten Grundstückes, eines fertigen und tung wird, wie ih hoffe, der Grundstücke rechtzeitig diese Preise zu bewil- erbindung mit dem

Milhelmsplaße östli tigen Amtes in der Ecke liegt,

einen Preis, der der Höhe der Berlin entspricht und der sich no Haus umbauen müßte, uten baulichen

Ankauf eines Haus : Fällen als ausreichend erwiesen, die fi nicht sofort abgeschlossen werden k einer Reugeldklausel, der andere, warten wollte, bis ein Reichsta In beiden Fällen waren es sehr au 250,000 Thlr. yräliminiren , i! höheren Preise Hßhere Summe forderte, Das Budget

darin steht, daß die Rei gung stellt, um ein Haus

Summe von 1,250,000 Thlr. Position findet ihre Rechtfertigung in d dritter Berathung bis auf einem Pgragrap) das Münzwesen: Geringere Beträge “Jeßen*.si bei dem Reichskanzler-Amte erscheinenden Bew von 684,600 Thlr. hauptsächlich litärs, aus dem gestern bereits bei Allerhöchsten Dispositionsfonds von träglich nothwendig gewordenen Ford Weltausstellung von 385,000 Thlr. derungen für das Auswärtige Amt erwerbungen | 100,000 Thlr. gleichen Summe, welcher leßteren S gegenübersteht. Die übrigen Beträge von gerinderem Belange.

Bon wesentlich

man dieses Gutachten in einem so g den kann wie es ist. Grundstückes, benußbaren H bei: der Schwierigkeit zu befommen, wohl be ligen. Wenn dies ges stehenbleibenden n straße und Stockwerken verse würde, die gesammten Bureaux Für die Zwischenzeit, ausgeführt werden sollte, Abtheilung, für die am welche bei Weitem d Drittel bis drei

sondern eines bebau auses, und nach dieser Rich , in der Gegend ründet erscheinen, auch ieht, so würde dann in V e an der Ee der 3 mit Erdgeschoß und zwei wel{es im Stande sein des Auswärtigen Amtes iu sih auf- für die zwei Jahre, wo dieser Bau sih ein Unterkommen für die zweite Milhelmsplaßz bisher bestehenden Bureaux, laube wohl über zwei estandes repräsentirt, Gohen Preise

r die früheren - fr

Aktenstück,

cu zu erkaufenden Hauf ilhelmsplaßes ein neue

henes Gebäude Petersburg

eigenthümer weniger als versuchen, zu b fäufe, bei denen man ein fich ein Theil wi machen, als an anderer giebt, die nicht selten d nach zwei Straßen hin Front in der Lage gewesen, Die Frage, ob überhaup a eine prinzipielle, aht wird, die fie aber nur mit Bewilligung Reichstag der Ueberzeugung der Regierung Allmählich haben fast alle großen viele auch bei den kleine- Haus haben, den Unan-

efommen, was Solche An-

eder veräußern

der Frage sein, Anspruch ge- atrifularbeilräge für das Mir glauben diese Frage ver- daß eine Erhöhung Forderung nicht ein- eine Aufgabe sein, diese Ueberzeugung daß die Ergebniffe der hoc jein werden, wie sie de sich unter Gegenrechnung Mehreinnahme gegen den Etat für 1873 rn. bei den sämmtlichen: Bundesstaaten ge- d von 2,410,975 Thlr. bei denjenigen t allen Bundesstaaten gemeinsam sind, nämlich der Braumalzsteuer, der Post- und Zeitungs- s Jahres 1872 gegen die Etats- summe von 9,723,048 on 535,752. Thlr.

reihlich gededckt, en durch den Mehrbetrag der kredi- f das Jahr 1873 übergegangen

Es würde also, vorausgeseßt, hmeverwaltungen kein ungünstigeres ahr wirklich ergeben von über 10 Millionen Thalern ihre

| em Interesse wird die Erwägung ob die Bewilligung der dur diesen Nachtr nommenen Summen eine Erhöhung de laufende Jahr zur i zu müssen. der Matrikularbeiträge in Fo treten werde, und es wird m u begründen. meverwaltung im Jahre 1873 ebe im Jahre 1872 wirkli der Mindereinnahmen eine ergeben von 7,312,073 Thl meinschaftlihen Einna Einnahmen, welche ni bei der Branntweinsteuer, Diese Mehreinnahmen des Ja 1873, ergeben hiernach eine Gesammtsu lra., decken also bis auf im Nachtragsetat Betrag von 535,752 Thlrn. ja sogar erheblich überstiegen werd tirten Zölle und Steuern, welcher au ist, im Vergleih zum Jahre 1 daß das Jahr 1873 bei den Einna Ergebniß herausstellen wird, als hat, die hier geforderte Summe volle Deckung finden. __ Es entsteht nun freilih die Frage, ist, daß das laufende Jahr in je Vorjahre zurückble hinweisen, daß die ( an Zöllen und Verbrauchssteuern bis zum haben 24,711,121 Thaler, ausftanden 27,512,561 Thlr. Aus dem Jahre 1872“ waren an über 22 Millionen, es bleiben also betrugen für denselben Zeitpur Kredite, 23,740,000 Thl. In Jahres also mehr 6,444,000 Thl ieser, schr großen Mehr kung einer vorübergehenden Kon sih in späteren Monaten geltend verzollungen von Tabak. Indessen 1 der gesammten Summe uicht von d Zweifel darüber rege machèn zu können, da esentlichen richtiges en würde, wenn man - si t, daß das Jahr 1873 ui ir haben die Ueberzeugung, es wird die wenigen Zahlen, begründet zu haben,

Hälfte ih des Personal - allerdings zu Milhelmsstraße ete Etage des i tigen Amt und dem Reichska um die geringen Ueberschüsse, dort zu placiren, zugleich

agsetat in N l auf Häuser Folge haben wird. Wir sind der Ueberzeugung, lge der gestellten

Nt. 70a. ‘so eckershen Hauses, welches zwi- nzler-Amt belegen ift, die sih in 70a. nit ber auch die politische nen und dunkeln Räumen des Erd- hnten Hause untergebracht ist, soweit nit mehrere Räthe gleichzeitig bei den wichtigen gen unmittelbar neben einander, fo daß der reiben Plaß hat, fiß ebersiht wird genü nach denen das Auêwärtige Amt

ch nur die Bitte - hinzufügen wollte, mir über dem Kopf gebaut wird wenn man wichtige nder, wie im gewöhnlichen Privat- 1 ßerung der von. dem Reichkanzler Räumen stattfinden soll, so glaube ich, wäre ein ie irgendwo fertig gestellt werden und dann ohne ein Intérimistikum und ohne den Bau

ermietheten Die Fra die jeßt ermielh den joll, ist j

fahrungen bej tages, wenn der 1 schenkt, durchführen fann. für ihre Ge| ten ren Staaten, das Prinzip um den Schwierigkeiten des Umzuges

nehmlichkeiten der

unablässigen Steige als ich in St. Thaler Miethe ‘gewo Kosten. Die Miethsvertr schließen muß für weniger steigen {hon ohne die ad und bei dem Steigen der und Boden, glaube i sehen davon. daß, präsentation Miether immer doch

einem dem Reiche gehorig Vertreter, der auf den Wink ist nie dieselbe Reprä Einrichtungen nicht m

ausreichen würde, unterbringen lassen, do! Abtheilung, die jeßt in den kle m von mir bewo

Wird davon ausgegangen, andtshaften bei den größeren,

waren, 10 wur adoptirt, daß sie ein eigene

geschosses von dem u erleichtern, daß Arbeiten und Besprechun Einzelne kaum zum S

Ich glaube, diese

Privathauïes , namentli} den e zu entgehen. andter war, 1000 Thaler extra hinzutretende e Botschafter dort ab- als ich damals inne hatte, ditionellen Kosten auf 17,000 und 18,000 Miethen und der Preise von Grund dieses Prinzip dennoch, abge- eich auf die Würde seiner Re- ausgeseßter

Bewohnung theilen müffen, rungen der Miet etersburg Ges hnt und für T die der 1eßl Räumlichkeite

en müssen. en, um die Ziele dar- ei diesen Bauten strebt,

mich nit nöthigen zu verwaltung.

at, so ist das noch stôre einen Betrag v

leben sondern, wenn eine Vergrö zu bewohnenden billiger Anspru, daß d bezogen werden können,

über dem Kopf der Bewohner.

Dem Abg. Frhr. v. H \{chlu}ses rügte und meinte, da festzustellen, nur gerechtfertigt sei, in diesem Falle der Reichskanzler, Fall der Verweigerung der Forderung Seitens das Reugeld aus eigenen Mitteln zu bezahlen, Reichskanzler:

_Jch räume sehr gerne ein, Umständen nicht entzie gehalten wird, dann lten, daß stets _ni anzler an der Spiße der Geschäfte chäft der Art unmöglich. s des Marine-Ministeriums- hier am Leip t, einen definitiven Vertrag abzus{ cht abschließt, so Zu warten, bis der unter Umständen sehr fost sich mit einer hohen die Verkäufe gerade _ Jahre versamme Wir haben den Fall ein eigenes Seiten hin be

, empfiehlt fi das Deutsche

eine weniger würdige Stellung hat, als ein in hôrigen Hause angesessener Gesandter. Einem È eines Privatmannes sein Lokal räumen entation möglich. Es sind da dauernde es ist die Vertheilung der Räume ur __ Repräsentation mit daran de gewünscht wird. Das kann man nur im d wenn der Reichstag nicht Werth legte auf die eser Seite der Sache, dann würde t bewilligen. Ich glaube mich der Hoff- daß wir dieses Prinzip, das wir in ver- ieden haben, nicht in diesem Falle in t blos nach der Ueberzeugung der sondern nach der Ueberzeugung aller gro- ehr bewährt. Sie se Haus hat, daß Rußl lishe sowobl, wie die _\hwierige Verhältnisse Unsicherheit sind, ob ihnen das O aun oder nicht, und beide Möchte würden, so viel i reitwillig jede Gelegenheit ergreifen, die si übertheuert zu werden, ein eigenes Grundstück hotels zu erwerben. _

Auf eine Replik des Abg. Freiherrn v. Hoverbeck erwiderte der Fürst v. Bismarck:

JFch könnte dagegen nur geltend machen, da ihren bisherigen Ansprüchen no ondern ftets als sorgsamer un

overbeck, welcher die Art des Kaufab- ß diefer Modus, ein \olhes Reugeld wenn der betreffende Minister, t habe, für den es Reichstages, entgegnete Her -

as verflossene

ob die Vorausseßung richtig Einnahmen nicht hinter dem dieser Beziehung kann ich darauf gebührenden Reineinnahmen Schluß des Monats April

t zusammen 52,223,682 Thlr. Steuerkrediten übergegangen etwas 30,184,000 Thlr. Im Jahre 1872 Einnahmen, einschließli den ersten vier Monaten des la r. J verkenne nun keineswegs, daß me der erften vier M nktur enthalten i machen wird.

st dieses Moment im Verhältniß zu Gewicht, um irgend das Ergebniß der ersten ild für die Gesammt- lediglich auf die mehr einbringen

die feste Absi

, n Bureaux gera der Reichskasse ause einrichten, und w i z G M h \ tation auf di daß ih mi dieser Konsequenz unter aupt nicht bewi aber wenn dieses Prinzip streng fest- für den Reichstag darauf zu ern auch wohlhabende denn es ist sonst jedes t durch das Beispiel des An-

iger Plaß, habe ih

elegenheiten vor- r Reichstag gerade zusammenkommt, ist pielig: die Ungewißheit wird der V mie bezahlen lassen; und wiederum, daß ih immer in der Z lt ist, darbieten, das tri ehabt in Petersburg , wo es sehr erwünscht ist, r annehmbarer, na sen war und fest abgeschlossen Î eichstage vorzu- t wurde, ist es gekommen, daß re Zustimmung wieder zurückge-

hingeben zu dürfen, en son bejahend ents

iedénen Fra D da es sih ni

Frage stellen wollen, diesseitigen Reichsregierung, ßen Staaten mehr und m in eigenes

ist es nothwendig, cht nur opferbereite, sond

en, daß bei uns in eigenes f

üsterreihische Botschast rathen kann, f dach gekündigt werden weiß, fehr be- nen böte, um ohne ür ihre Botschafts-

mich gehüte aber gar ni t, deten Rücks

r in finanzie as sind die

en die günstigen stets in der

wo der Reichstag

auch nicht zu. | vi onate ein im W einnahme des Jahres g eßung beschränk e das Jahr 18 mehr aufbringen, und i

fen, wo ein friedigender Kauf abges{lof werden konnte, wenn wir es gewag greifen. Dadurch, daß es nicht gewa der Verkäufer oder die Verkäuferin ih

bisher die auswärtige in keinem Falle als d sparsamer Haushälter

itten, dem l glaube wenigstens durh die ih Ihnen mitgetheilt habe, die Ueberzeugung

daß es nicht weniger aufbringen- wird.

Verwaltung in verschwenderisch,