1873 / 164 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E t R E E E E T R S E

E L E R L

Bericht über die Wirksamkeit des Kaiserin Augusta- Vereins für deutshe Töchter im Iahre 1872. Indem wir uns beehren, dem Vereinstage der Kaiserin

Augusta-Stistung in Gemäßheit des $. 8 der Statuten den Be-

riht über die Wirksamkeit des Vereins in dem ersten Jahre s\ei-

nes Bestehens vorzulegen, gestatten wir uns zunächst auf das

Vorwort Bezug zu nehmen, welches der Verwaltungsrath dem

Abdru>e der Statuten vorausgeschi>t hat.

In diesem Vorworte i} bereits mitgetheilt, daß, na<hdem der Verein auf Grund der Beschlüsse der Generalversammlung vom 26. September 1871 \fi<h konstituirt, und Ihre Majestät die Kaiserin und Königin der ehrfurhtsvollen Bitte, das Pro- tektorat. zu übernehmen und dem Verein Ihren Allerhöchsten Namen zu verleihen, huldreihst entsprochen hatte, der Verwal- tungsrath am 23. Oktober 1871 die Geschäftsführung be- gonnen hat.

Nach Vorschrift des Statuts: hat der Verein die ihm ob- liegende Fürsorge für- die hülfsbedürftigen Töchter der in dem Kriege gegen Frankreich gebliebenen, oder in Folge des Feldzuges gestorbenen deutschen Offiziere, Militär-Beamten, Militär-Geist- lihen und Militär - Aerzten, sowie der ihnen gleihstehenden Trägern des rothen Kreuzes in zwiefacher Weise wahrzunehmen:

1) dur< Gewährung von Erziehungsgeldern an die Mütter oder nahestehenden Verwandten der hülfsbedürftigen vater- losen Töchter, bezw. dur<h Unterbringung folcher Töchter zum Zwe>k ihrer Erziehung in achtbaren Familien oder in einer ihrer Konfession entsprehenden bewährten Erziehungsanstalt ; \

2) dur<h Gründung einer Erziehungsanstalt, in welche vaterlose Töchter evangelischer Konfession gegen ein entsprechen- des oder ermäßigtes Erziehungsgeld oder au<h unentgeltlih auf- geno:nmen werden können,

T. Um in der zuerst gedachten Beziehung der uns gestell- ten Aufgabe zu genügen, ri<hteten wir am 10. November 1871 an die Mütter oder Vormünder der vaterloïen Töchter, welche na< Maßgabe obiger Bestimmung die Hülfe des Vereins in Anspruch zu nehmen berechtigt und genöthigt sind, durch eine öffentlihe Bekanntmahung das Ersuchen, ihre desfallfigen An- träge an uns gelangen zu lassen.

In Folge dieser durch die Presse in weitere Kreise verbreiteten Aufforderung, welche au<h später wiederholt wurde, gingen uns Anmeldungén aus den verschiedensten Gegenden Deutschlands zu. Obschon nah Ausscheidung der erheblihen Beiträge, welche dié Geber für die Errichtung einer Erziehungs-Anstalt bestimmt hatten und welche diesem Zwe>ke vorbehalten bleiben mußten, unsere Mittel nur beschränkt waren, so dürfen wir doch mit leb- hafter Befriedigung konstatiren, daß mindestens den dringendsten Bedürfnissen überall entsprohen werden konnte und bisjegzt kein Ansuchen, welches die Hülfe des Vereins mit Recht in Anspru<h nehmen durfte, unbefriedigt gelassen is. Es find bisher an 44 verwaiste Töchter Erziehungsbeiträge, deren Höhe in der Regel auf je 50 Thlr. für das Iahr bemessen wurde, be- willigt, zum Theil mit Ausficht auf \pätere Erhöhung. Das den Erziehungsbeiträgen gewidmete Kapital betrug am Schlusse des Jahres 1872 die Summe von 41,388 Thlr. 23 Sgr. 9 Pf., deren Zinsertrag mit Hinzurehnung der laufenden Beiträge eine Einnahme von 2168 Thlr. ergab. Da die bewilligten ELziebUngs- gelder fi<h auf 2150 Thlr. belaufen, so dürfen wir hoffen, der uns gestellten Aufgabe au<h in der Folge genügen zu können. Freilich hat \fih Angesichts der allgemeinen Steigerung der Preise eine Erhöhung der beschränkten Beihülfen als dringend noth- wendig herausgestellt, und haben wir deshalb dem lebhaften Wunsche wie der zuversichtlihen Hoffnung Ausdru> zu geben, daß der Verein durh fernere Beihülfen in den Stand geseht werden möge, den an ihn ergehenden Anforderungen in um- fassenderer Weise nahkommen zu können.

Zur Unterbringung hülfsbedürftiger Töchter in anderen achtbaren Familien hat uns bisher ein Antrag und deshalb ein Anlaß nit vorgelegen.

IL, Die dur $. 3 der Statuten in Aussiht genommene Herstellung einer besonderen Erziehungsanstalt erhielt dur die ihr na<h der ausdrü>lihen Bestimmung der Geber zugewendeten Beiträge zum Gesammtbetrage von 66,519 Thlr. die erste finanziele Grundlage. Diese verfügbaren Geldmittel würden indessen ni<ht ausgereiht haben, die Erwerbung oder den Bau einer eigenen Anstalt in Angriff zu nehmen, wenn niht Ihre Majestät die Kaiserin und Königin der Gründung eines solhen Instituts Ihre hülfreihe Theilnahme und urausgeseßt thätige Fürsorge zugewendet hätte. Ihr vor Allen is} es zu danken, daß in einem dur Kaiserlihe Muni- ficenz unentgeltli<h zur Verfügung gestellten, nahe dem \{<önen Parke des Charlottenburger Schlosses gelegenen Gebäude eine Erziehungsanstalt eingerihtet und eröffnet werden konnte, die geeignet war, den dringendsten Bedürfnissen entgegenzukommen.

Diese Anstalt, welhe den Namen der Kaiserin Augusta- Stiftung führt, ist einem besonderen. Kuratorium unterstellt, welhes aus dem von Ihrer Kaiserlihen und Königlihen Ma- jestät ernannten Geheimen Dber-Finanz-Rath “und Präsidenten Gamet und dem von uns gewählten Geheimen Ober-Finanz-Rath a. D. Moelle gebildet wird. Ursprünglih für 30 Zöglinge ein-

gerichtet, deb die Anstalt, der s\eitdem no<h durch freiwillige |

Gaben erheblihe Mittel zugeslossen sind, dur<h einen Ausbau

so erweitert werden können, daß sie gegenwärtig zur Aufnahme von 50 Töchtern Raum gewährt. Die vorzüglichen Kräfte, welche dex Leitung und dem Unterrichte in dieser Anstalt ge- wonnen wurden, haben ihr unter der Pflege Ihrer Allerhöchsten Protektorin ein rasches Aufblühen und fegensreihes Gedeihen gesichert. Aus den Erträgen des dem Verein zu diesem Zwe> überwiesenen Kapitals und aus dem eigenen Vermögen der Stif- tung hat 13 Töchtern von im leßten Kriege gefallenen Offizieren, Militärgeistlihen und Aerzten unentgeltlihe Aufnahme und Er- ziehung in der Anstalt gewährt werden können. Die Gesammt- zahl ihrer Zöglinge beträgt gegenwärtig 41.

Indem wir im Uebrigen auf die beiliegende, von uns als rihtig befundene Jahresre<hnung Bezug nehmen, haben wir \hließli<h zu erwähnen, daß der Staats-Minister a. D. Freiherr von Patow in Folge seiner Ernennung zum Ober-Präsidenten der Provinz Sachsen, zu unserem lebhaften Bedauern aus dem Verwaltungsrathe ausgeschieden is. An feiner Stelle hat Ihre Majestät die Kaiserin und Königin mittels Allerhöhster Ver- fügung vom 3. April d. I. den Ministerresidenten Dr. Krüger znm Vorfißenden ernannt, und der Verwaltungsrath nah Vor- frift des S8. 9 des Statutes den Geheimen Kommerzien-Rath Zwi>ker zum Mitgliede kooptirt.

Berlin, den 26. Juni 1873.

Der Verwaltungsrath des Kaiserin-Augusta-Vereines für deutshe Töchter.

Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben des Kaiserin- Augusta-Vereins na<h den Rehnungen für 1871 und 1872.

I. Einnahme. 1) An Beiträgen im Jahre 1871 L CUBTS

Thlr. 37,502. 29. 1. » 909/90

Sa. Thlr. 40,766. 22. 1.

2) An Zinsen von Kapitalien im Jahre 1871 Thlr. 1,387. 20. 2. e TSTD e O58 20 —; Thlr. 3,346. 10. 2. Davon ab: die beim Ankauf * von Werth- papieren vergüteten Zinsen : im Jahre 1871 Thlr. 519. 2. 6. im Jahre 1872 Thlr. 107. 22. —. zusammen z 626. 24. 6. Bleibt wirkliche Zinfsen-Einnahme „, 2,719. 15. 8. Summa der Einnahme Thlr. 43,486. 7. 9. Il. Ausgabe. 1) An Erziehungsbeihülfen im Jahre 1871 a AST2 für 36 Töchter à 50 Thlr. . . Thlr. 1,800. —. —. für 1 Tochter . , 25. —. —.

2) Verschiedene Ausgaben: für Dru>k und Insertionskosten 2c. im Jahre 1871 Thlr. 411. 8. A8 c2 i127 904. T8: Sl 700 B! 3) Zur zinsbaren Belegung sind ver- wendet: im Jahre 1871 Thlr. 49,031. 4. io E E C168, 14

zusammen Thlr. 56,199. 18. Dagegen wieder ein- gezogen: im Jahre 1871 Thlr. 15,978. 9. im Jahre 1872 Thlr. 200. —. zusanimen ,„ 16,178. 9. —. Bleibt Kapital-Anlage . . 40,021. 9. —.

Summa der Ausgabe Thlr. 42,551. 18. 8. die Einnahme betrug 48,486. 7. 9,

Mithin Bestand Ende des Jahres 1872 Thlr. 934. 19, 1. An Werthpapieren waren am Schlusse des Jahres 1872 vorhanden : 1) 17,700 Thlr. in Central-Bodenkredit-Pfandbriefen à 5 pCt. 2) 14,000 Thlr. in Berlin-Potsdam-Magdeburger Prioritäts- Obligationen Littr. C. à 4 pCt. j 9 00 Thlr. in Märkisch-Posener Prioritäts - Obligationen à 5 pCt. 4) 1,600 Thlr. in Cöln-Mindener Eisenbahn-Prämien-Antheil- \cheinen à pCt. 5) 666 L. in Russish-Englischer Anleihe de 1822 à 5 pCt. Berlin, den 26. Juni 1873.

Archäologische Gesellschaft. Berlin. Sißung vom 1. Jul i. Herr Curtius legte der Gesell- schaft zuerst den eben vollendeten ecsten Band des Corpus inscriptio-

num Atticarum von Kirhhoff vor, sowie Helbigs Unter- suchungen über die campanis<e Wandmalerei, und matte auf die Zusammenstellung der Heraköpfe in Overbe>s kunftmytho- logishem Atlas (Lieferung IL.) aufmerksam. Sodann legte er eine Lekytos in Eichelform vor, wel{e dur<h Form, Malerei und Orna- mentik ein schr interessantes Beispiel zu den von O. Jahn befproche- nen Vasen mit Gold\<mu> darbietet, und ein Bruchst ü> eins aretinishen Gecfäßes mit einer auf heroische Mythologie bezüg- lichen Reliefgruppe, endlich eine Professor Kekulé gehêrige Zeichnung der Akropolis von Athen aus der Zeit vor dex Zerstörung des Parthenon, ein Blait, welches für die Geschichte der Monumente von Athen nit ohne Bedeutung ist. Herr Weil legte den neuen Jahr- gang (1872) der Monumenti und Annali des römischen Instituts vor, wobei einige der darin v2röffentlihten Vasen- bilder, welhe diesmal von besonderer Wichtigkeit sind, eine nähere Erörterung fanden. err H. Heydemann legte zuerst die Zeichnung einer in 8, Maria di Capua geundenen Terracotta dcs Museo Nazionale zu Neapel vor einen Kentauren darstellend, der auf seinem Rü>en ‘einen Kentaurenknaben trägt und besprach die er- baltencn Darstellungen von Familienscenen der Kentauren, als deren Original und Veranlassung zweifelsohne das bckannte Bild des Zeurxis gelten muß. Dann legte der Vortragende wohlgelungene -Photo- graphien der irdenen \<warzen Gefäße mit Ven Auf- \<riften und Ornamenten aus der Sammlung des Herrn Ren- tie1s Ed. Herstatt in Cöln vor, welche in Hinsicht auf dieje römisch- rheinische Denkmä'ergattung durch die Nenge und Schönheit der Ge- fäße einzig dasteht, und gab cine Uebersicht des mannigfaltigen Inhalts jener Aufschriften. Herr Klägmann aus Rom, als Gast anwesend, zeigte die Gipsabgüsse zweier Terracottafigürchen, die er von feiner Reiïe in Griechenland mitgebra<t hatte. Herr von Sallet besprach den bisher no< nicht gänz richtig gelesenen Du meter (vgl. Arch. Ztg. 1872 S. 107), welcher sih auf der vor kur- zem vom Königlichen Museum angekauften rothfigurigen Schale mit der Darstellung einer Schule befindet und zwar als Jnschrift einer Schriftrolle, welche der Lehrer in der Hand hält; gegenüber {teht der Schüler. Der Vers lautet wörtlich: z0ocoa {106 apt oxafravdpov eupwy apxorar acdev, was wohl nur Moïod jo: ¿upt Xxäuavdpa Ed ppoov äpyorar deidew gelesen werden kann und wenn man statt Aeidew ädew Jett cinen regelre<ten aus Homerischen Reminiscen zen (20 ôpoov uet Zzánavydoor J, VII 329) zusammengescßten Hexameter giebt. Herr Engelmann legte die Zeichnung cines in Corfu gefundenen Capitäls von merkwürdiger Bildung vor, und zeigte eine Reihe zon Photographien von in Pompeji, Tivoli und ander- wärts gefundenen theilweise dur<h Technik und Erfindung ausgezeich- neten Mosaiken; ausführlicher sprach er über ein in Neapel befind- liches, g wöhnlich „la forza vinta dell’ more“ genanntes Mosaik, auf dem eine Nebenfigur fälshli< in eine Nymphe ergänzt zu fein \cheirt an Stelle des dort zu erwartenden Herakles mit dem Spiunnro>en.

Düsseldorf, 10. Juli,“ Der Künstlerverein Malkassten feierte gestern den ersten Tag seines fünfundzwanzigjähtigen Stif- tungsfests. Wie die „Köln. Ztg.“ mittheilt , fanden si<h um 1 Uhr in dem großen Saale des Malkastens die sämmtlichen Festgenossen, etwa 400 an der Zahl, zusammen, und mit den ravyschenden Klängen einer Fest-Ouvertüre begann die Feier, welche in einem von Musik und Ge:ang begleiteten Nedeakt bestand. Professor W. Camphausen hielt von der bc>kränzten Nednertcübne eine Ansprache an die Ver- jammlung, worin er die Entstehung und die Geschichte des Vereins während der verflossenen 25 Jahre seines Bestehens, das allmähliche Wachsen und die Entwi>elung desselben darstellte. Er gedachte dann der um den Verein verdienten Mitglieder und Freunde. Nach dem Schlusse diesex Rede sang die Liedertafel mit Begleiiung des Orchesters die von Mendelsohn komponirten Schillerschen Strophen „An die Freude“. Dann begaben sich die Festgenossen zur Tafel, die unter einem großen, mit Kränzen und Fahnen dekorirten Zelt* im Garten gede>t stand. An der obern Tafel fanden die Ehrengäfste des Vereins, die Deputationen der Berliner, Münchener und Wiener Künstlerschaft, die Behörden und der Vorstand des Vereins ihren Plaß, Karl Hübner präsidirte. Den ersten Toast brachte der Ober- Präsident der Rheinprovinz, v. Bardeleben, auf Se. Majestät den Kaiser und König aus, indem er betonte, daß die Kunit nicht ohne Vaterland sein könnte und sich immer patriotis bewiesen habe. Gleich nach diesem Toaste traf ein Telegramm von Jhrer Majestät der Kaiserin ein folgenden Jnhalts:

„An den Vorsißenden des Künstlervereins Malkasten. Jh {spreche dem Vereine Meinen aufrihtigen Glückwunsch zu seinem fünfundzwanzig- jährigen Stiftungsfeste aus, wohl wissend, wie es ihm vergönnt ist, die rheinische Kunst würdig zu vertreter. Mösge er weiter gedeihen,

- wie bisher!“

Dieser Gruß, von dem Vorsißenden vorgelesen, ward mit einem freudigen Hochrufe der Versammlung erwidert. Hierauf ergriff Christian Böttcher das Wort und hielt eine längere Rede, worin er namentli< hervorhob, daß der Malkasten schon 1848 die Einigkeit auf sozialem Gebiete erreiht habe. Dann spra<h der Regierungs- Präsident von Ende im Namen der Akademie, welche dem Véalkasten neu erwachsende Geschlechter erziche. Der Ober - Bürgermeister von Düsseldorf, Hammers, welcher zunächst sprach, dankte Namens der Stadt dem WMalkasten für dessen oftbewährte Wohlthätigkeit und für die von demselben veranstalteten Feste, die zum Ruf und Ruhm Düf- seldgrfs so viel beigetragen. Er brachte im Namen der Bürgerschaft von Düsseldorf ein Hoh auf den Malkasten. Darauf ecwiderte Karl Hoff im Namen des Vereins. Dr. Roßmann, seit Kurzem Pro- fessor der Kunstgeschichte an der AkgademiéevonDUsscldorf, sprach Über die ge- meinsamen und gegenseitigen Beziehungen der Akademie und der Künst- lerschaft. Er brachte unter lebhaftem Beifall der ‘ewigen Jugend ein Hoch aus. Die darauf folgenden Reden der Deputirten Maler Bur- ger von Berlin, Lafitte von Wien und Hoff von München wurden von bef beaniwortet. E iz i

in von Julius Tausch komponirtes E von der Liedertafel mit Orchesterbegleitung vorgetragen, {loß die offizielle Feier; das F .st aber dauerte bis tief in die Nacht. Heute folgt der ernsteren Seer eine humoristische.

M PEDUE E S ETOE D B A’ C T IT E D S C I S E F E C C E TEP C O I H U (I: G I A O E E C M P f o IRCA A A L” O D T O O T ISI E S R O R E PE C SUZIME. T i P A O L PIE E O E O E L T 7 FOOG 7 C ZMA A: B R T" A E 2 PLET f E RLLEN T A? 3 NSPC A P N N A E F 7E F D L E P RUME E i 1 I 7AM S A F I A AI Ie E C

selbs unter der Firma Hugo Klaffki in das diesse i,

6) sub 40. 7) sub 43. 8) sub 50. 9) sub 51. 10) sub 55. 1i) sub 62. 12) sub 109. 13) sub 119. 14) sub 124. 15) sub 132. 16) sub 134. 17) sub 136. 18) sub 150. 19) sub 158.

Handels-Negister.

Bekanntmachung, Die in unserem Firmenregister Nr. 346 eingetragene Firma L. Rosenbaum in Brandenburg ist erloschen. Brandenburg, den 11. Juli 1873. Königliches Kreisgericht. Abtheilung I.

Bekanntmachung, Im hiesigen Firmenregister is unter Nr. 139 nach- stehende Cintragung bewirkt : Firmeninhaber: Kaufmann Otto Alexander Erd- mann zu Croffen a. D. Ort der Niederlassung: Crossen a. O. Bezeichnung der Firma: Otto Erdmann, Eingetragen zufolge Verfügung vom 9. Juli 1873 an demselben Tage.

worden.

I. C. Thiel, Albert Weber, A. E>ert,

Iosef Scharowski,

T. Gitt,

ulius Raabe, Gustav Fenthel, Julius Lenz, Carl Mireßtki,

r. W. Marquardt,

ugust Austen,

August Hermaun,

W. Nicolai, Ed. Peters Verl

Brauusberg, den 4. Juli 1873. Königliches Kreisgericht,

Crossen a. O,., den 9. Juli 1873. E G

Königliches Kreisgericht. 1. Abtheilung. Befkan eingetragenen

Befkfauntmachnung.

nutmac>c<hun

Bei der sub Nr. 33 unseres Gesellscha Aktiengesellschaft Maschinenfabrik ist Co]1. 4 zufolge heutiger Ver-

__ Die in unserem Firmenregister eingetragenen | fügung folgender Vermerk eingetragen: Firmen: An Stelle des aus dem Vorstand ausgeschiedenen

1) sub 17, Adolf Brasch, 2) sub 23. S, Wolffheim, 3) sub 30. Agust Behring, 4) sub 33. Hugo Wiesner, 5) sub 36. Gustav Mueller,

Insterburg, den 5.

Juli 1873.

a

find zufolge Verfügung vom 1. Juli 1875 gelöscht

I. Abtheilung.

Ä gregisters

Insterburger

Rechtsanwalt C. Herzfeld ift der Kaufmann Albert Stadie zu Insterburg zum Stellvertreter des Direktors gewählt.

Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung

Bekanntmachung Zufolge Verfügung vom 30. Juni cr. is die vom

Kaufmann Caspar Hirschfeld zu Bromberg in Konitz

errichtete Zweigniederlassung der Handlung C. Hirsch- feld zu Bromberg unter der Firina:

i : C, Hirschfeld |

in das diesseitige Firmenregister sub Nr. 108 einge-

Tan, oniß, den 5. Juli 18783. Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

__ Bekanntmachung Bei der unter Nr. 2 des Handelsregisters eingetra- genen Firma Hermann Liebert ist zufolge Ver- fügung vom 24. Juni 1873 am 4. Juli 1873 ein- getragen: Die Firma ift erloschen. Marieuwerder, den 4. Juli 1873. Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

Bekanntmachung. Zufolge Verfügung vom 24. Juni cr. is am 4. Juli cr. die in Marienwerder bestehende Handels- niederlassung des Kaufmanns Hugo Klaffki ebenda-

tige „Firmen“-Register (unter Nr. 195) eingetragen Marienwerder, den 4. Juli 1873. Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

Bekauntmachung.

In Folge Verfügung vom 8. d. Mts. ist am 9. d. Mts. in unser Prokurenregister eingetragen, e der Kaufmann Hermann Adolph hierselbst als Inhaber der hierselbst unter der Firma:

bestehenden Handelsniederlaffung den Konrat Adolph

ermächtigt hat, die vorbenannte Firma per procura zu zeichnen. : horn, den 9. Juli 1873. Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

Bekanntmachuug. ; Die untex Nr. 463 unseres Firmenregisters eîn- tragene Firma „Wilhelm Beydatsh“ ijt zufolge Verfügung vom 10. Juli 1873 gelös<ht worden. Bromberg, den 10. Juli 18683. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Redaktion und Mendantur: Schwieger. Berlin, Verlag der Expedition (Kessel). Dru>: H. Heiber g-

Zwei Beilagen (einschließli< der Börsen-Beilage).

Bei

lage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen

Montag, den 14. Juli

2 16A,

Inseraten-Expedition des Deutschen em

und Königlich Preußischen Ktaats-Anzeigers:

Berlin, Wilhelm-Straße Nr. 32, M.

. Ste>briefe und Untersuhungs-Sachen. 2. Handels-Register. 3. Konkurse, Subhastationen, Aufgebote, Vor-

SHSandels-Negister.

: Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin. In unser A Ufer ist eingetragen : Colonne 1. Laufende Nr. 60. Colonne 2, Firma der Genossenschaft :

Baugenossenschaft der Borsig’shen Maschinen- bauarbeiter aae daone MecalfeusWfe

Colonne 3. Siß der Genossenschaft : Berlin. Colonne 4. Rechtsverhältnisse der Genossenschaft :

Der im Beilagebande zum Genossenschaftsregister Nr. 60 Fol. 1 befindliche Gesellschaftsvertrag datirt vom Monat Mai 1873.

Zwe> der Genossenschaft is Beschaffung von ge- sunden, bequemen und billigen Wohnungen für die Mitglieder der Genossenschaft und sodann für andere Arbeiter und Beamte des Borsig'schen Etablissements.

Dié Mitglieder des Vorstandes sind:

a, als Vorsißender: Maschinenbauer Johann Aug. Carl Be>,

Þ. Loe Stellvertreter: Dreher Friedrih Albert

rofe,

. Kassirer: Former Gottlieb Otto Liehze,

. Schriftführer: Dreher Julius Franz Orsinski,

. dessen Stellvertreter : Former Johann Friedrich Paul Schwenkow.

ad a, bis d. zu Berlin, ad e. zu Moabit.

Die Zeichnung für die Genossenschaft geschieht dur< Beifügung der Namensunterschrift des Zeich- nenden zur Firma. Rechtliche Wirkung hat jedoch eine solche Zeihnung nur, wenn sie von dem Vor- sibenden oder seinem Stellvertreter und no< einem Vorstandsmitgliede geschehen ist. Die tolher Ge- stalt gezeichneten Bekanntmachungen der Gesellschaft werden dur< die Bossische und Volkszeitung* ver- öffentliht. Die Einladung zu den ordentlichen Gene- ralversammlungen, welche stets an einem der drei leßten Montage des Geschäftsquartals stattfinden, fowie zu den außerordentlichen erfolgt dur<h den Vor- stand mittelst Plakate in den einzelnen Etablisse- ments. Sofern eine außerordentliche Versammlung auf Antrag der Genossenschaft einzuberufen ist, hat dies der Vorstand in der angegebenen Weise innerhalb 5 Tagen na< Stellung des schriftlichen Antrages zu thun.

Eingétragen zufolge Verfügung vom 9. Juli 1873 am 10. Juli 1873. (V uit

(Akten über das Genossenschaftsregister, Band 60,

Seite 1.) L GANnler, Serie,

Das Verzeichniß der Genossenschafter kann wäh- rend der gewöhnlichen Dienststunden in uuserm Büreau, Klosterstraße 76, 2 Treppen, Zimmer 16, eingeschen wecden.

Berlin, den 10. Juli 1873. Königliches Stadtgericht. Abthei(ung für Civilsachen.

- Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin. In unser Genossenschaftsregister ist eingetragen : Colonne 1. Laufende Nr. 59. Colonne 2. Firma der Gesellschaft :

L Produktivgenossensthaft für Bau- und Möbel-Tischlerei Königstadt, Eingetragene Genossenschaft zu Berlin, Colonne 3. Siß der Gesellschaft: Berlin. Colonne 4 Rechtsverhältnisse der Genossenschaft :

Der im Beilageband zum Genossenschaftsregister Fol. 3 befindlihe Gesellschaftsvertrag datirt . vom 15. Mai 1873.

Gegenstand des Vertrages is, auf gemeinsame Rechnung und Gefahr Bau- und Mösbelarbeiten an- zufertigen und zu verkaufen.

Die Mitglieder des Vorstandes sind:

a, als Obmann der Tischler Hermann Gustav

Adolph Flügel, L b. als Kassirer der Tischler Carl Heiuri<h Wil- helm Miethke, beide zu Berlin.

Die Zeichnung für die Genossenschaft geschieht durch Beifügung der Namensunterschrift des Zeich- nenden zur Firma. Rechtlihe Wirkung hat jedo< eine solche Zeichnung nur, wenn sie von beiden Vor- standsmitgliegern geschehen ist. Die solchergestalt gezeichneten Bekanntmachungen der ect Lal Dfentli # der „Volkszeitung“ und der Werkstatt ver-

entlicht.

Die Einladung zu den ordentlichen Generalver-

ammlung?on, welche am Schlusse jedes Vierteljahres tattzufinden haben, sowie zu den außerordentlichen erfolgt dur< den Vorstand und im Falle der Behin- derung oder Weigerung desselben dur< den Revisor mittelst Juserats in der „Volkszeitung“, unterzeichnet vom Vorstande resp. Revisor und muß mindestens 24 Stunden vor der stattfindenden Generalversamm- lung eingeschi>t werden. : , Außerordentliche Versammlungen ist der Vorstand vin“ ours 10 Tagen Mi berufen verpflichtet, sofern der Revisor oder 3 Mitglieder \riftli< einen dahin gehenden Antrag stellen.

Eingetragen zufolge Verfügung vom 9. Juli 1873 am 10. Juli 1873.

(Akten über das Genossenschaftsregister Beilage-

band 59, Seite 1). Fanner, Sekretär.

Das Verzeichniß der Genossenschafter kann wäh- rend der gewöhnlichen Dienststunden in unserem

durch, daß die Zeichnenden zu der Firma der Ge- nossenshaft ihre Namensunterschrift Rechtliche Wirkung für die Genossenschaft hat die Zeichnung aber nur, wenn fie von beiden Vorstands- mitgliedern geschehen ist.

der Genossenshaft werden in der Werkstatt und der Volkszeitung veröffentlicht.

\chicht dur< Jnserat in der Volkszeitung und muß mindestens 24 Stunden vor der stattfindenden Ver- sammlung einges<i>t werden.

im Falle der Behinderung und Verzögerung dur den Revisor. Sie wird vom Revisor, sofern dieser die Einladung erläßt, unter- zeichnet.

band 62, Seite 1).

[ladungen u. d.rgl. 4. Verkäufe, Verpahtungen, Submissionen 2c.

: Oeffentlicher Anzeiger.

Staats-Anzeiger.

1873.

. Verloosung, Amortisation, Zinszahl - s. w. von öffentli en C N Lw h Oele tablifsements, Fabriken und Greß-

nserate nimmt an die autorisirte Annoncen-Erpediti Rudolf Mosse in Berlin, Leipzig, Baribuca, Ga

furt a. M., Breslan, Halle, Prag, Wien, München,

Nürnberg, Straßburg, Zürich und Stuttgart.

5 6 7. Verschiedene Bekanntmachungen. 8, Literarische Anzeigen

Bureau, Klosterstraße 76 (Königliches Lagerhaus), Treppen, Zimmer Nr. 16, E 2 | Berlin, den 10 Juli 1873.

Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.

N Handelsregister a0 Königlichen Stadtgerichts zu Berl in. n unser Genossenschaftsregister ist ei i Col. 1. Laufende N S D Col. 2. Firma der Genossenschaft : Genossenschaft de: Granit- unnd Marmor- arbeiter zu Berlin L: S Rad A schaft eingetragene Genossenschaft. Col, 3. Siß der Genossenschaft :

erlin. Col, 4, Rechtsverhältnisse der Genossenschaft : fie Me Cl E Gean Maftare, gister Nr. vefindliche Gesellschaftsvertrag da- tirt vom 24. Mai 1873. M G Gegenstand des Unternehmens ist der Ein- und Verkauf der zum Betrieb erforderlichen Steine und Materialien auf gemeinschaftliche Rechnung der Mitglieder der Groffeni att. Die Mitglieder des Vorstandes sind: 1) als Obmann der Marmorarleiter Wilhelm Sasse 2) als Lagerhalter der Marmorarbeiter Friedrich Mathiske, 3) als Kasfirer Marmorarbeiter Otto Piblin, jämmtlich zu Berlin wohnhaft.

Die Zeichnung geschieht dadur, daß die Zeichnen- den zu der Firma der Genossenschaft ihre Namens- unterschrift hinzufügen.

Rechtliche Wirkung für die Genossenschaft hat die Zeichnung aber nur, wenn sie mindestens von zwei Vorstandsmitgliedern geschehen ist.

Die solchergestalt gezeichneteà Bekanntmachungen werden dur< die Volkszeitung veröffentlicht.

Die Einladung zur Generalversammlung erfolgt dur einmaliges Einrü>en in diese Zeitung und wird vom Vorsitzenden des Ausschusses und im Ver- zögerungsfalle vom Vorstande berufen. Die betref- fende Nummer muß mindestens 3 Tage vorher aus- gegeben werden.

_ Sofern der Vorsißende des Ausschusses die Einla- dung erläßt, zeichnet er: der Aus|<uß der Fortuna, Genossenschaft der Granit- und Marmorarbeiter zu Berlin, __ Eingetragene Genossenschaft.

Eingetragen zufolge Verfügung vom 10. Juli 1873 am selbigen Tage. / an über das Genossenschaftsregister Band 61, Seite 1.

Fanner, Sekretär.

Das Genossenschaftsverzeihniß kann jederzeit im Bureau des Handelsgerichts, Klosterstr. 76, 2 Trep- pen, Zimmer Nr. 16, eingesehen werden.

Berlin, den 10. Juli 1873. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.

; Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin. In unser Genossenschaftsregister ist eingetragen : Col. 1, - Laufende O 62. S Rg Mse Col, 2. Firma der Genossenschaft :

Produktivgenossenschaft für Möbel- und Bau-Tischlerei Selbsthülfe. Eingetragene Genossenschaft zu Berlin.

Col, 3. Siß der Genossenschaft:

Col, 4 Mechtéverhältniss

ol. 4, Rechtsverhältnisse der Genossenschaft:

Der im Beilageband zum Geno N: liter Nr. 62 Aich Gesellscha vom 7, Mai 1873.

Gegenstand des Unternehmens ist: auf gemeinsame Rechnung und Gefahr Möbel und A ten anzufertigen und zu verkaufen. :

Die Vorstandsmitglieder sind: 1) als Obmann der Tischlermeister Johann

Bernhard Emil Wegfraß, 2) als Kassirer der Tischlermeister Carl Wil- helm Neubert, beide zu Berlin. Die Zeichnung für die Genossenschaft geschieht da-

svertrag datirt

hinzufügen.

Die solchergestalt gezeichneten Bekanntniachungen

Die Einladung zu den Generalversammlungen ge-

Die Einladung geschieht dur< den Vorstand oder Obmann resp. vom Eingetragen zufolge Verfügung am 11. Juli 1873 am selbigen Tage.

(Akten über das Genossenschaftsregister Beilage-

Fanner, Sekretär.

Me K

Bureau, Klosterstraße 76 (Königliches Lagerhaus 2 Treppen, Zimmer Nr. 16, eingesehen Ie ; Berlin, den 11. Juli 1873, Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.

f Handelsregister

des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin,

Zufolge A vom 11. Juli 1873 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt :

In unser Gesellshaftsregister, woselbst unter Nr. 3147 die hiesige Aktiengesellschaft in Firma:

Berliner Bankverein

vermerkt steht, ist eingetragen :

Der Gerichtsassessor a. D. Dr. Bruno Bür- gers ist dur< Tod aus der Direktion geschieden und der Gerichtsassessor Dr. Robert Simon hierselbst an Stelle desselben Mitglied der Di- rektion geworden.

Die Gesellschafter der hierselb unter der Firma : : Eichel & Beit

am 1. Juli 1873 begründeten Handelsgesellschaft

fineviges Geschäftslokal: Ocanienburgerstraße 5)

ind:

der Metalldre<hsler Carl Eduard Hermann Eichel und der Metalldreher Julius Theodor Emil Veit, N EIDE VTeL: Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 4540 eingetragen worden.

Gelöscht ist: Firmenregister Nr. 3290 die Firma: L. Gerhard. Berlin, den 11. Juli 1873. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.

B

Infolge Verfügung vom 9. Juli 1873 is an demselben Tage in unser Firmenregister unter Nr. 82 bei der Firma: „C. Schel>“ Folgendes eingetragen :

Die Firma ist dur< Erbgang auf die Kaufleute Gustav und Otto Schel> zu Prenzlau überge- gangen und die nunmehr unter der Firma C. Sthel> bestehende Handelsgesellschaft unter Nr. 27 des Gesellschaftéregisters eingetragen.

Prenzlau, den 9. Juli 1873.

Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Zufolge Verfügung vom 9. Juli 1873 ist an dem- selben Tage in unser Gesellschaftsregister Folgendes eingetragen:

1) Nr. 27.

2) Firma der Gesellschaft:

i C. Schelc>.

3) Siß der Gesellschaft:

4) R Hteerhält sse der Gesells

) Rechtsverhältnisse der Gesellschaft:

" Die Gesellschafter sind:

1) Der Kaufmann Gustav Schel> zu Prenzlau, 2) der Kaufmann Otto Scel> daselbst.

Die Gesellschaft hat am 23. Juni 1873 begonnen. ,_ Die Befugniß, die Gesellschaft zu vertreten, steht jedem der beiden Gesellschafter zu.

Prenzlau, den 9. Juli 1873.

Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Bekanntmachung, _ In das Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg ist heute auf Folio 269 unter der Firma:

f Antrag d e Sara haber: Theod auf Antrag der beiden Firmen-JInhaber: eodor Christian Müller und Martin Carl Müller ie tragen daß die Firma erloschen ist.

üneburg, den 9. Juli 1873. Königliches Amtsgericht. Abtheilung Ill. A. Keuffe l.

Bekanntmachung, _ In das Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg ist heute auf Folio 294 die Firma: Christian Müller, als Ort der Niederlassung: Lüneburg, als Firmen-Jnhaber : ___ Theodor Christian Müller in Lüneburg eingetragen. Lüneburg, den 9. Juli 1873. Königlich Preußisches Di Abtheilung III. euffel.

Konkurse, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

[2059] Bekanntmachung. Der durch Verfügung vom 30. August 1872 über das Vermögen der Frau Kaufmann Hedwig Wis- niewskti hierselbst eröffnete Konkurs ist dur< Aus- schüttung der Masse beendet. Marienwerder, den 28. Juni 1873.

Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

[8] Konkurs-Eröffnung.

Königliches Crcivgerint zu Naumburg, Erste Abtheilung, den 24. Iuni 1873, Vormittags 11 Uhr, Ueber das Vermögen des Kaufmanns Robert isegeyer in Ecartsberga ist der kanfmännische onlurs eröffnet und der Tag der Zahlungsein-

stellung auf den 19, Juni d. J. eiae t worden.

Zum einstweiligen Verwalter der Masse ist der

Geheime Justiz-Rath Bieliß hier bestellt.

Die Gläubiger des Gemeinschuldners werden auf-

ichen Dienststunden in unserem

im Kreisgerichts-Gebäude, Zimmer Nr. 8, vor dem Kommissar, Kreisgerichts-Rath Rudloff anberaumten Termine ihre Erklärungen und Borschläge über die Beibehaltung dieses Verwalters oder die Bestellung eines andern einstweiligen Verwalters, sowie darüber abzugeben, ob ein einstweiliger Verwaltungsrath zu bestellen, und welche Personen in denselben zu be- rufen seien.

Allen, wel<he von dem Gemeinschuldner etwas an Geld, Papieren oder andern Sachen im Besiß oder Gewahrsam haben, oder wel<he ihm etwas Pn m bes tag E an denselben zu

erabfolgen oder zu zahlen, vielmehr von der Gegenstände N H E ERE

bis zum 21. Iuli 1873 einshließlih,

dem Gericht oder dem Verwalter der Masse Anzeige zu machen, und Alles, mit Vorbehalt ihrer etwani- gen Rechte, eben dahin zur Konkursmasse abzuliefern. Pfandinhaber und andere mit denselben gleihbere<- tigte Gläubiger des Gemeinschuldners haben von den in ihrem Besiß befindlichen Pfandstücken bis zum vorgedachten Tage nur Anzeige zu machen.

Zugleih werden alle Diejenigen, welche an die Masse Ansprüche als Konkursgläubiger machen wor- len, hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche, dieselben mögen bereits re<tshängig sein oder nit, mit dem dafür verlangten Vorrechte,

,_ bis zum 21. Juli d, Is., einschließlich, bei uns schriftlich oder zu Protokoll anzumelden, und demnächst zur Prüfung der sämmtlichen innerhalb der gedahten Frist angemeldeten Forderungen, fo- wie nah Befinden zur Bestellung des definitiven Verwaltungs-Personals auf den 4. Aa Is., Vormittags 10 Uhr, im Kreisgerichts-Gebäude, Zimmer Nr. 8, vor dem obengenannten Kommissar zu erscheinen.

Wer seine Anmeldung schriftli<h einrei<t, hat eine Abschrift derselben und ihrer Anlagen beizufügen.

Jeder Gläubiger, welcher niht in unserem Amts- bezirke seinen Wohnsiß hat, muß bei der Anmeldung seiner Forderung einen am hiesigen Orte wohnhaften oder zur Praxis bei uns berechtigten auswärtigen Bevollmächtigten bestellen und zu den Akten anzeigen.

Denjenigen, welchen es hier an Bekanntschaft fehlt, werden zu Bevollmächtigten vorgeschlagen die Justiz- Räthe Göß, Franz Pießker, Polenz sowie der Rechts- anwalt Tellemann hier.

[2060] In der Konkurssache des Buchdru>ers Friedri Cobet hier werden die Konkursgläubiger, A tbe Forderungen bis jeßt niht angemeldet haben, auf- gefordert, ihre Ansprüche an die Konkursmasse bis zum Mittwoch den 6. August l. F. geltend zu machen. Dieselben werden zur Prüfung der angemeldeten An- sprüche auf Mittwoch, den 3. September c., Bor- mittags 10 Uhr, vor den Herrn Kreisgerichts-Rath Schumann in das hiesige Gerichtsgebäude, Zimmer

Nr. 13, vorgeladen. Weßlar, den 7. Juli 1873. Königliches Kreisgericht. Abtheilung I.

[1913

] Nothwendige Subhastation.

Das den Apotheker Richard und Helene, geb Wittke, S iwetüerscen Eholeute 0D in n Stadt Baldenburg belegene, im Hypothekenbuche von Baldenburg Blatt Nr. 114 verzeichnete Grundstü>, in welchem bisher das Apothekergewerbe verbun- den mit Gastwirthschaft betrieben, soll am 1. September cr., Vormittags 19 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle im Wege der Zwangs- vollstre>ung versteigert und das Urtheil über die Er- theilung des Zuschlags am 2. September cr., Vormittags 11 Uhr, gleichfalls an hiesiger Gerichtsstelle verkündet werden. Es beträgt das Gesammtmaß der der Grundsteuer unterliegenden Flächen des Grundstü>ks 4 Hektare, 83 Are, 10 Q.-Meter. Der Reinertrag, nah welchem das Grundstü> zur Grundsteuer veranlagt worden : 3,01 Thaler Nußungswerth, nah welchem das Grund- stü> zur Gebäudesteuer veranlagt werden: 80 Thaler. Der das Grundstü> betreffende Auszug aus der Steuerrolle, Hypothekenschein und andere dasselbe angehende Nachweisungen können in unserm Geschäfts- lokale eingesehen werden. Alle Diejenigen, wel<he Eigenthum oder ander- weite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Hypothekenbuch bedürfende, aber nicht einge- tragene Realrechte geltend zu machen haben, wer- den hierdur<h aufgefordert , dieselben zur Vermei- dung der Präklusion, spätestens im Versteigerungs- termine anzumelden. Baldenburg, den 27. Juni 1873. Königliche Kreisgerichts-Kommisfion. Der Subhastationsrichter.

[1398] Die verehelichte Schuhmacher Julianna Tra- winska aus Exin hat gegen ihren Ehemann, f Schuhmacher Philipp Trawinski, mit welchem sie fis vor 13 Jahren verheirathet, wegen böslicher erlassung auf Ehescheidung geklagt. Zur Beantwortung dieser Klage und zur weiteren mgen Verhandlung der Sabe ist ein Ter- in au den 2. September cr., Bormittags 10 Uhr vor dert Herrn Kreisrichter Frelivali in a Sißungésaale Nr. 1 anberaumt. Der Schuhmacher Philipp Trawinski wird, da

Das U der Genossenschafter kann wäh- | gefordert, in dem rend der gewöhn

auf den 15, Iuli d, Is, Bormittags 9 Uhr,

al Aufenthalt nicht zu ermitteln ist, hierdur of- entli< vorgeladen unter der Verwarnung, daß bei seinem Ausbleiben im Termine gegen ihn in contu-