1892 / 13 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

heißt es: Die Lage habe sich in den leßten Tagen nicht ge- bessert, sondern ebe verschléchtert. Die Stadt sei ruhig, wohl wegen der Anwesenheit von fünf europäischen Kriegs- schiffen im Hafen, dagegen seien die Vorstädte sehr un- ruhig, da sie von den Aufständischen fortwährend auf- geheßt würden. Ein Angriff al die Citadelle werde allgemein erwartet, wenn nicht von beiden Seiten bald Con- ceshonen gemacht würden. Die ganze Besaßung bestehe aus 300 Mann, während die Aufständischen über 3000 Mann ver- fügten, von denen 1500 mit Repetirgewehren bewaffnet seien. Die Vertreter der auswärtigen Mächte hätten Schritte gethan, um Leben und Eigenthum ihrer Angehörigen zu Been: Beim ersten Lärmzeichen würden die Mannschaften der fünf Schiffe die Gesandtschaften und die Zugänge zu dem europäischen Viertel beseßen.

Der Afffrikareisende Borchert ist laut Meldung aus Sansibar von heute dort angekommen.

Parlamentarische Nachrichten.

Zn der heutigen (149.) Sißung des Reichstags, welcher die Staatssecretäre Dr. von Stephan und Freiherr von Malgzahn beiwohnten, theilte der Präsident zunächst den Eingang des Entwurfs eines Geseßes, betr. die Bekämpfung der Trunksucht, mit.-

i Auf der Tagesordnung stand die zweite Berathung des f Entwurfs cines Geseßes, betreffend die Feststellung des : Reichshaushalts-Etats für das Etatsjahr 1892/93, die mit dem Extraordinarium des Special-Etats des Neichs-

amts des Junern fortgeseßt wurde.

Berichterstaiter ist an Stelle des abwesenden Abg. Grafen

von Behr der Abg. Singer.

Für die Betheiligung des Reichs an der Welt- E 8 zu Chicago im Jahre 1893 werden 900 000 gefordert.

“Abg. Gul D bedauerte, daß große Theile der

deutschen Jndujtrie fih an dieser Ausstellung nicht betheiligen

, wollten. Die Regierung werde hoffentlich für eine würdige “Vertretung des Reichs in Chicago sorgen.

Unter:Staatssecretär Dr. von Rottenburg erklärte, daß ein besonderer Neichs-Commissar sich mit dieser Ausstellungsfrage PUOULAE Die Betheiligung der deutschen Jndustrie sei schon sehr erheblich, aber ein geshlossenes Auftreten durch eine Collectiv-Ausstellung sei - noch niht zu erreihen gewesen. Redner widerlegte die einzelnen Bedenken der deutschen Jndustrie gegên eine Beschickung der E) :

Abg. Goldschmidt trat entschieden für eine Theilnahme der deutschen Jndustrie an der Ausstellung in Chicago ein, um die Scharte von Philadelphia wieder auszuweßen.

Abg. Dr. Witte ¡loß sich den Ausführungen des Vor- redners an und empfahl eine Collectiv - Ausstellung. Wären dazu noch Mittel erforderlich, so möge die Regierung sie

y beantragen.

' Unter-Staatssecretär Dr. von Rottenburg perIera Q gegebenen Falls Erfüllung dieses leßteren Wunsches: Wenn Rd Deutschland von Sas fern halte, werde sih Amerika von einer Berliner Ausstellung fern halten. :

A Dr. Bachem machte der Krefelder Jndustrie Vor- würfe, daß sie sich der Ausstellung gegenüber ablehnend ver-

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halte, wünshte aber für sie eine Unterstüßung vom Reich, um ihr die Betheiligung zu erleichtern: j

Unter-Staatssecretär Dr. von Rottenburg bemerkte daß die Regierung der Krefelder Jndustrie {hon eine Unter- stüßung zugesagt, diese aber troßdem eine Betheiligung abge- lehnt habe. : S

Abg. Dr. Hammacher sprah sich mit aller Entschie- denheit kür die Beschickung der Chicagoer Ausstellung aus und erklärte .es geradezu für eine L érikndigüng am eigenen Interesse, wenn die deutsche Jndustrie aus politischem Miß- muth es an der nöthigen Energie fehlen lassen sollte, um die Kosten der Eg aufzubringen.

Abg. Dr. Lieber erklärte für die Centrumspartei, daß diese eine möglichst glänzende Beschickung der Ausstellung seitens der deutschen Industrie für eine Sache der nationalen Ehre und des nationalen Jnteresses halte.

Abg. Dr. Bachem wünschte nohmals ein größeres Ent- gegenkommen für die Krefelder Jndustrie seitens der Re- gierung. E

Abg. Freiherr von Stumm erblickte in einer Betheiligung der deutshen Jndustrie weder für diese noch für die nationalen Interessen einen Nußen. Neues könne doch nicht ausgestellt werden.

Unter-Staatssecretär Dr. von Rottenburg erwiderte, daß es auf Neuheiten niht ankäme, sondern auf eine würdige Ausstellung des Vorhandenen.

Abg. Schrader widersprah ‘den Ausführungen des Abg. Freiherrn von Stumm mit dem Hinweis, daß die Groß- industrie zwar mit Schußzöllen sehr zufrieden sei, aber keine Neigung habe, selbst cinmal Opfer für das allgemeine Jnter- esse zu bringen.

Nach weiteren Bemerkungen der Abgg. Freiherr von Stumm und Schrader wurde die Position bewilligt. (Schluß des Blattes.)

Statistik und Volkswirthschaft.

Deutscher Handels iag.

Im weiteren Verlauf der gestrigen Sißung nahm der Handelstag folgende Resolution an: „Es ist dringend geboten, daß die nach der Verzinsung der Staats-Eisenbahn-Capitalien ih ergebenden Uebers üsse der Staats-Eisenbahn-Verwaltungen nicht für E LUIUNE der allgemeinen Staatsverwaltung, vielmehr ausschließlich für die Zwecke der Staatsbahnen und zur Tilgung der durch diese veranlaßten Staats- schulden verwendet werden. Demgemäß ist dahin zu \treben, daß in denjenigen deutschen Staaten, bei denen die Etatsverhältnisse dies zur Zeit nicht zulassen, das Ziel durch vermittelnde Uebergänge er- reiht werde.“ y

Zur Frage der Veranstaltung einer Gewerbeausstellung in Berlin wurde nah längerer Debatte die ele mitgetheilte Ne- folution des Ausschusses, die von ‘dem Konsul z. D. Annecke begründet wurde, gegen 10 Stimmen angenommen. Ebenso gelangte die gestern mitgetheilte Resolution zur Frage der E inheitszeit zur Annahme; die Frage der Herabseßung der Fernsprechgebühren wurde zu weiterer Erwägung an den Ausschuß zurückverwiesen.

T ITNDET L zweiten und leßten Sißung beschäftigte sich der Handelstag zunächst mit dem Geseßentwurf, betreffend die Gesellschaften Haftpflicht. Der

mit beschränkter

Referent Abg. Oechelhäuser befürwortete folgenden Antrag: „Der Deutsche Handelstag drückt seine freudige Genugthuung darüber „Geseßentwurf, betreffend die

dem

aus, daß er’ in Gesell-

schaften mit beshränkter Haftung“ im wesentlichen die Erfüllung der

unterm 7. Dezember 1888 an das, Königlih preußische Ministerium gerichteten Vorschläge wiederfindet, und \pricht stimmung zu allen grundlegenden Bestimmungen aus, Gesetzesvorlage aufgebaut ist.

Handels- t seine Zu- auf denen die

Nach Schluß der Nedaction eingegangene Depeschen.

Wien, 15. Januar, Abends. (W. T. B.) Der „Poli tishen Correspondenz“ zufolge sind mehreren Cabineten Nach- rihten zugegangen, welche diese veranlaßten, die Auf: merksamkeit der serbischen Regierung auf die Anwesenheit und das Treiben der in Serbien sih aufhaltenden bulgarischen Flüchtlinge zu lenken, deren Pläne gegen die Sicherheit von Personen und des Negimes in Bulgarien gerichtet seien. Nament-

lih habe die österreichisch-ungarische Regierung auf die Verant-

wortlihkeit Serbiens hingewiesen, wenn von Belgrad aus der- gleichen Attentate und Umsturzversuche ausgingen. Die serbischeRe- gierung erwiderte ihrerseits, es geschehe nichts, die bulgarishenEmi- granten zu derlei Unternehmungen zu ermuthigen, indem Serbien kein Jnteresse habe, daß cine Aenderung des gegenwärtigen bulgarishen Regimes Plagz greife; gugleich habe die serbische Regierung ihre Bereitwilligkeit kundgegeben, Nizow und die übrigen Emigranten des Landes zu verweisen, falls es nach- ewiesen sei, daß sie die serbische Gastfreundschaft mißbrauchten. ie „Pol. Corr.“ erklärt es für unrichtig, daß Bulgarien selbst die Unterstüßung der Dreibundmächte nachgesucht habe.

Nach Meldungen der „Neuen Freien Presse“ aus Belgrad seien Nizow und andere bulgarische Emigranten aus Odessa nah Serbien zurückgekehrt; ersterer habe einen heimlichen Aufenthalt in Krujazewaß an der bulgarishen Grenze ge- nommen, von wo ihn die serbische Polizei nah Belgrad ge- bracht habe; er befinde sih gegenwärtig daselbst.

Wien, 16. Januar. (W. T. Aa Ein Belgrader Telegramm der „Presse“ meldet: Die auffallende Bewegung unter den bulgarishen Emigranten Serbiens begann vor vierzehn Tagen dur eine Theilung in drei Parteien, die sich nah Pirot, Nish und Velikaplana begaben und dort mit

en Malcontenten aus Bulgarien in Verbindung traten. Weiter wird constatirt, Nizow habe größere Summen von auswärts erhalten.

MLELUN D L O Rana I D, B.) Dampfer „Ferdinando Massimiliano“ ist, mit dem Khedive Abbas, dessen Bruder und den begleitenden beiden österreichischen Offizieren an Bord, heute früh 8 Uhr, escortirt von britischen Agen, in den hiesigen Hafen eingelaufen. Die Forts und die im Hafen liegen- den Schiffe gaben Salutshüsse ab. Prinz Hussein, die

Minister, der Chef des Generalstabs, General Gren- fel und der N General-Konsul begaben ive an Bord, Der Khedive

sich zur S des Khe landete am Nas-el-Tin-Palaste unter begeisterten Zurufen der Bevölkerung und wurde daselbst von der Geistlichkeit, den Konsuln, den Behörden und einer Ehrenwache empfangen. Um 10 Uhr begiebt sih der Khedive nah Kairo. /

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten, Zweiten und Dritten Beilage)

t vom 16. Januar,

Wetterbericch 8 Uhr Morgens. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Carl Gußkow. Donnerstag: Mit neuer Ausstattung zum 1. Male: T E ; | In Scene geseßt vom Ober-NRegisseur Max Grube. | Das Souutagskind. Operette in 3 Acten von SOZE 228 | Anfang 7 Uhr. ugo Wittmann und Julius Bauer. Musik. von S ÉZ Es Montag: Opernhaus. 16. Vorstellung. Ein rl Millöcker. Jn Scene gese t von Julius Stationen. | #28 | Wind. | Wetter. S || | Maskenball. Ju 4 Aufzügen von Verdi. Deutscher | Fritsche. Dirigent: Kapellmeister Federmann. SSE & | Text von Grünbaum. Tanz von E. Gracb. Aufang —— Se Es T. 2 E TISA S6 i 5 Schauspielhaus. 18. Vorstellung. Was ihr wollt. Residenz Theater. Direction: Sigmund Lauten- Mullaghmore | 738 |O 7|bedeckt 5 | Lustspiel in 4 Aufzügen von Shakespeare, nah burg. Sonntag: Madame Mongodiu. Schwank Aberdeen . . | 749 |SO 7|bedeckt 2 | Schlegel’'s Ueberseßzung. In Scene geseßt vom Ober- | in 3 Acten von Ernest Blum und Raoul Tochs. Cuno 701 2D ¿woltenlos 21 Negisseur Max Grube. Anfang 7 Ühr. E u I 2A S gesept openhagen . y 5ibede i: Bee s. 17. Vorst 9 in- d Las : Dum L, Male: Stodholm . | 766 (l bebet | —3 hudirt: Dinorah. Oper in 9 Akten vos (g, | Modebazar Violet. SHwank în 1 Act von aranda . | 762 O 9 wolkig 93 Dteretbeer Tert nah dem Französischen des M. Benno Jacobson. Jn Scene geseßt von Emil Lessing. e ZeA NNW e 2 R und N s aae benrbeite N f C. Sabine Mongodin Vorher: o .. 2 DeDe U Grünbaum. In Scene geseßt vom er-NRegisseur 7 1 HAIA j Ge uena S f Ea ; ena 7 Uhr. N g Modebazar Violet. own ..., SS! egen auspielhaus. . Vorstellung. er zer- i Cherburg . . | 746 SO A bed. 0} brochene Krug. O in1 Aufzug von H. von Belle-Alliance-Theater. Sonntag: 17. En- eer 73 M ICCO L Libededt 1 Kleist. In Scene geseßt vom Ober-Regisseur Max | semble-Gastspiel der Münchener unter Leitung des | fg ylt .….. | 757 |\OSO 3\Dunst —6_ | Grube. Der eingebildete Kranke. Lustspiel | Königlih bayerishen Hofschauspielers Herrn Mar L \tefffecten u. #. w. sowie nburg .. | 758 |OSO 4lbedeckt —8 in 3 Aufzügen von Molière, mit Benußung der | Hofpauer. Zum 6. Male: Der ledige Hof. Volks- 4 Swinemünde | 762 |SO 4\bedeckt —7 Baudissin schen Vebersezung. In Scene gelebt vom | shauspiel mit Gesang in 5 Acten von Ludwig N T0 S S H Ober-Negisseur Mar Grube. Anfang 7 Ühr. Anzengruber. Anfang 74 Uhr. emel. eiter ——— ——— Paris L 3e T 3bededt |—9 Deutsches Theater. Sonntag: College | Adolph Ernst-Theater. Sonntag: Zum ünster .. | 755 SW 2lbedeckt —2 4 ; : j d Crampton. Anfang 7 Uhr. 24. Male: Der Tanzteufel. Gesan sposse in Dia L N U E Montag: Dritter Goethe-Cyclus. 5. Abend. |4 Acten von Ed. Jacobson und .W. Mannstädt. Chemniß T7 OND 1bebedt _ ‘Egmont. j Couplets theilweise von Gustav Görß. E von lie O E AE [S Ae Gt Be aas: College Crampton. Gustav Steffens. Jn Scene geseßt von Adolph Mien 171 755 [N 1bedeckt 7s Mittwoch: Romeo und Julia. Ernst. Anfang 7# Uhr. Breslau. . 758 O i bede —6 Tres Montag: Der Tanzteufel. Ile d'Aix .. | 746 SO 6wollg | 2 | Berliner Theater. Sonntag: Nachmittags Theater. Alte s Triest, | 763 |ONO Z3\wolkig | 4 |91 Uhr: Nah n Abends 74 Uhr: Doe | e, oMas-Theater, Ute Zakobstraße Nr. 30.

1) Nadhts Schnee. Ven LENKEL:

___ VPebersicht der Witterung.

Ein tiefes barometrishes Minimum liegt vorm Canal, auf den E Inseln stellenweise stür- mische südliche bis östliche Winde verursachend, das barometrishe Maximum liegt über dem mittleren B sllecgepiete Bei s{chwacher, meist - südlicher bis nordöstlicher Luftströmung ist das Wetter in Deutsch- land kalt und trübe; stellenweise is etwas Schnee gefallen, die Temperatur liegt 3 bis 9 Grad unter deim Gefrierpunkte. Die Frostgrenze verläuft von Christiania über Cherburg, Deianas nach Wien

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Redacteur: Dr. H. Klee, Director. Berlin:

Verlag der Expedition (Scholz).

Dru der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags- Anstalt, Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen (einsdließlich Börsen-Beilage).

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