1920 / 283 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

E I Pt e E E E

De Fre S ae T da A E E E o A L L ETS L EVES ih E A aps Les P E E De N E des Z S t B Sa E B E

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Die Novelle zum Berg- und Knappschafts- gesc8 wird dem Handelsausschuß überwiesen.

Es folgt die Beratung des Haushalts der Fors- verwaltung. Der Hauptaus ag ai, deg Einnahmeansaßg um 9414, das Extraordinariúm der Ausgaben um 1414 Milz lionen Mark erhöht, außerdem mehrere Entschließungen vor- geschlagen. Von den Deutschnationalen istbean- tragt, den Staatsförstern weitere Aufstiegmöglichkeiten zu verschaffen; ihren Antrag, die Ministexialverfügung zurück- zuziehen oder abzuändern, welche den Umfang der Mirtschafts- ländereien der Oberförster auf 20, den der Förster aut 12 Heftar herabseßt und die Pachtpreise sehr erhöhi, hat der Ausschuß

¿u dem seinigen gemacht.

Brü>ner (Soz.): In die Forstverwal muß ein s May modernerer Bast eingiehen, ein Lippenbetenntnis ur Mepublik genügt niht. Die Organisation der Land- abeiter ist den Forstbeamten verhaßt. Die hne werden immer no< cinseitig von dea Oberförstern ohne Hinzugiehung der Arbeiter oder der Arbeiteraus\hüsse estacsept; wer nm<t aus dem Landarbeiterverband austritt, fliegt aus der Ärbert. Der militär:\che Ton in der Verwaltung mu verschwinden, Die Abgabe von BVrenn- und Baubolz ist zu erleichtern; d ved wischengewinne dürfen niht gemacht werden. Wir treten dem Aus|s<ußantrag bei, der die Umgestaltung der Pren ten Forstlehrlings\hulen und ihrer Haus- ordnting in modernem Sinne und Geiste fordert.

Abg. Neumann -Bärenberg (D. Nat.) hält den Aus- s<hußantrag bezügli<h der Forstlehrlingssbulen, der auf einen unlicbsamen Vorfall in Steinbush zurückzuführen se, nux mit gewissen Einschränkungen für annehmbar. Für den Aus\caußzz antrag, ‘die erung zu eno Da Förstern usw. bei naGgewiefenzr Befähtgung und praktischer Bewährung den Aufstieg in Wverförster- stellen dur geeignete Maßnahmen zu ermöglichen, werde die große Mehrzahl seiner Freunde stimmen, ebenso für den Nusscußvorschlag, die amtli<èen Pudlikationen der Forstverwaltung au< dem Organ des Vereins preußisher Staatsförster „Der deuts&e Förster“ zu übergeben. Zum Wiederaufbau gehöre au<h sehr notwendig das Holz, und das fehle leider. Da der Valutastand die Einfuhr ver- biete, müsse mit allen Mitteln versu<ht werden, den Holzbedarf 1n8- besondere auch für die Bautätigkeit im Inlande zu deken. Das sei aber nicht dur< Vermehrung des Einschlages zu schaffen, sondern nur dur systematische Aufforstung der edlandflächen, wovon allein im Privaibesiß etwa 1 Million Hektar befindlich seien. Zum Schlusse triti Redner für die möali<ste Berü&sichtigung der aus den ab- aetretenen Gebieten in die Heimat ¿urücgeflüchteten Forstbeamten ein.

Abg. -Nhiel (Zentr): An den evheblicen Mehrein- nahmea der Do Nes kamn man eine reine Freude niht haben, weil sie großenteils auf die viel zu hohen Holzpreise zurü zuführen find. Die Dienstaufrandsentshädigunzen der Förster und Döerförster müßten endlich aufsgebessert werden, daß diese Boamten nicht länger aus eigener Tasche, z. B. für Fuhrwerk, zulegen müssen. ;

Hierauf wird die Weiterberatung auf Dienstag, 14. Dezember, 1 Uhr, vertagt. (Vorher kleine Vorlagen.) Schluß 414 Uhr.

gut genährt wird, is ein miserabler Landwirt. Ein d> der Ertrag bringt; einen bestimmten Teil seiner odufte

barter Hand eingreift, die Wirtschaft muß ih nis gestalten anen. (Sebr riGtig!) Man gebt U Fer von der intensfiven zur ertenfiven Wirtscha

gegen die Landwirte ger U ndwirte haben ihre Ablieferung8versprechen restlos erfüllt.

Stellen. Vielfach find Karto (Rufe: Zahlen nennen!) Ih will meinem märkfisGen Heimatkreise nennen. Landwirten etwa 7000 Zentner umsonst davon 300 Zentner zur Verfügung gestellt.

gern einige

eliefert,

wieder zur intensiven Wirtschaft zurü>zukeHren.

werden. Das wird die Ablieferung des Brotgetreides nit fördern.

darum von s zwangswirts<ast_ den Wucher ift

seiner Einsicht, daß er die niht durGführen wird. die Erhöhung der Produktion.

Das Beste Wer

gefürchtet wird.

treiben.

das einzige Produktionsmittel,

wie Thomaêmehbl abgeben können. landwirtschaftlicen Produktion und

überwinden. (Beifall.)

\hließungen der Negierung geliefert. Zukunft fru<tbringend zusammenarbeiten Eönnen. Der stimme i< duxrcaus zu. sind wir der Landwirtschaft wcit entgegengekommen und die Möglicbkeit zur Produktionssteigerung gegeben.

ist im Abbau der cine notwendige Pause Gebiet des Brotgetreides,

der Mil Zuders kann eine

winnen. Der Landwirt, der nit dafür sorgt, daß sein Did, ungerter Ochfe kann den Pflug nicht so tief dur< den Aer ziehen, ingt; darum muß der Landwirt" : te zur Ernährung seines Viebs behalten. Eine Wirtschaft kann nie gedeihen, mem Es m elbst au Landwirtschaft : über. Dos beweist nur, daß die Landwirtschaft ' aus der Zwangswirtschaft heraus will. Die erihteten Vorwürfe sind nnbere mlt. Die rs\&wert wurde die Ablieferung nur dur gewaltsame Eingriffe der verschiedensten fi feln au< umsonst geliefert worden. Zahlen aus Dort wurden von den Ih felbst habe Bisher sind mir aber nur 200 Zentner abgenommen worden, der Bedarf {eint also nit so groß zu fein. (Hört, hört!) Die Volksernährung kann nur ge- bessert werden, wenn der Landwirtschaft die Möglichkeit gegeben wird, Dazu bedarf aber die Landwirtschaft einer gewissen Atempaufe. Der Landwirt kann nidt zu rubiger Entiwi>lung seiner Produktion kommen, wenn fort- während auf ihm mit Ablieferungéforderungen berumgeshlagen wird. Die Preise müssen den gesteigerten Produfktionskosten angepaßt Der Hafer wird jeßt wieder unter Zwan MoirtiGat gelie E Fch ha eine gute Meinung von dem Landwirtschaftêminister und erhoffe Erneuerung der Hafer- egen eute die Verbältnisse niGt zu seinen Gunsten ausbeutet, der wird als Dummkopyf betra<tet. Wir müssen wieder dabin kommen, daß weniger der Vorwurf der Dummheit als der Vorwurf der Unmoral tet wird. (Beitall.) Wir von der Landwirtschaft verurteilen aufs s<ärfste diejenigen Berufêgenossen, die ofensihtliß Wucher Um zur ruhigen Ueberleitung in die freie Getreidewirischaft zu kommen, brauchen wir für die Negierung das Monopol zur Getreideeinfuhr. Außerdem mlißten die Landwirte im Umlageverfahren das notwendige Brotgetreide liefern. Die Produftionskosten der Land- wirtschaft müssen verbilligt werden, damit wir immer weniger Brot- getreide einzuführen brauen. Die künstlihen Düngemittel find niht das verbilligt werden muß. Den Superphosphatfabriken muß das Nohphosphat fo billig vom Reich geliefert werden, daß die Fabriken ihr Produkt zu demelben Preise Nur durch die Förderung der f verständnisvolles Zusammen- arbeiten können wir die unserer Volkéernährung drohenden Gefahren

Reichéminister für Ernäßrung und Landwirtschaft Dr. Hermes: Die Arbeit des Aus\{usses hat wertvolles Material für die Ent- Ich hoffe, daß wir auc< in un Grund- auffassung des Herrn Dr. Noesidle über die organishe Wirtschaft Durch die Lo>erung der Zwangswirtschaft haben ihr ber nun Zwangswirtschaft zunächst eingetreten. Auf dem und des weitere Lo>kerung nicht ein-

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trieben, wo zu tun ift, die Arbeitszeit erhöhen. In den feindli Wndera erfennt man mebr und meIE dei man e E Million Mitteleuropäer nit verhungern lassen kann; aber wir müssen daz unsrige dau tun. ir „lande Tiche Produktionsfteigerung ist E Bästlein (Konsumvereine): Auf dem Kartoffelmarkt

waren die s{limmsten Preistreiber die Großindustriellen. Die Kom» munalverbände, die ihre Ablieferungspfliht nit erfüllen, müssen an

tellt werden. - Pg Pranger Ff sam (Vertreterin der Hausfrauenvereine) :

Zwei L d> Kopf genügen ni<t. Was nügen alle Versprechen der Pandwirte! Wir Haufranen sehen doch, daß keine Kartoffeln a 1nd.

Herr Thomas (Arbeitnehmer) : Die rheinisGen Bauern haben ihre Dit nit getan, fie baben E gesund gemat.

Darauf wird die Beratung abge en.

i<8wirts<haftsminister Dr. Sh olz teilt mit, daß er b

ift, Ñ n rg Frist die Interpellation Bernhard üer C Zwangsanleihe zu beantworten. Gs ut

Nächste Sizung Montag, 3 Uhr: Anfragen, egun der Su aa S leudatien Bernhard, Anträge, Súó<luß 2/, Uhr. ;

a

Land- nnd Forstwirtschaft.

Der Vorsißzende der Landwirtshaftskammer für die Provin; Brandenburg Graf von der erg L hat in Verbindung mit einer großen Anzahl von Mitgliedern des Landes, öftonomiefkollegiums unter Bezugnahme auf 11 ter Satzungen, wona< das Kollegium auf Antrag von einem Drittel de Miiglieder einberufen werden muß, falls seit der leßten Sißzuy mehr als ein Jahr verflossen ist, dessen alsbaldige E inberuf uz beantragt. Die leßte Vollsizung hat vor dem Kriege im Febr 1914 stattgefunden, fo daß die Vorausseßung für die Anwendung dieser Bestimmung gegeben ist. As Verhandlungs geg enstände sind u. a. die künftige Gestaltung der landwirt aftlichen Berufsvertretungen, die neuen Steuergese Wirkung auf die Landwirtschaft, der Wiederaufbau der Landwirtschaft und die wirtschaftlichen Maßnahmen zur Sicherung der Volks. ernährung angemeldet worden. Auch wird das Kollegium die Wahl eines “Se an Stelle des verstorbenen Wirklichen Geheimen Rats Grafen von Schwerin - Löwiß und seines Stellvertreters von Groote, der zum Oberpräsidenten der Nheinprovinz ernannt worden

ist, vorzunehmen haben. Verkehrswesen.

Das Rei<spostministerium hat na< Meldung des „W. T. B." zur Cins<hränkung des Verbrauchs an Freimarken die Oberpostdireftionen ermächtigt, versu<hsweise zuzulassen, daß unter

ewissen Vorausseßungen Firmen usw., denen als sogenannten Selbst« befklebern die erweiterte Vorbereitung von Wert-, Einschreib- und ge- wöhnlichen Paketen für die Einlieferung bei der Post gestattet ist, gestattet werde, die Freigebü hr niht dur< Aufkleben von Frei- marken, sondern mit Ueberweisung oder S < e > zu entrichten.

In Nürnberg fand in der lebten Woche die 18. Hauptvers sammlung des Vereins deutsher Straßenbahnen, Kleinbahnen und Privat-Eisenbahnen E. V. statt. Nach Mitteilung des „W. T. B." erstattete der Vereinsdirektor Pro-

und ihre

Kunft und Wiffenschaft.

„Nordiska liéerMitteilung i den Friedenspreis für das Vereinigten Staaten Woodrow

ahr 1919

zuerteilt.

Technik.

Drahtlose SicGerun Eisenbahnzüuge. Die Gesellschaft für

mitgeteilt wird, unter Benußung elektrischer ein zu beahtendes Fahr- oder ltezeihen nah Nöhren Laa beiat teil hat, daß si tâtig anzeigen. In

joll, ist zwi

Tatigkeit tritt. Norausficht kann es also ni&t unbemerkt bl

Beriuche mit der neuen Einrichtung. Es

zu cinem günstigen Ergebnis führen und zur

Einführung Veranlassung geben.

ilson und den Jahr 1920 dem Präsidenten des Völkerbundrates Léon

s8vorribtun

gert prt meldet aus Christiania: Laut amt- t das N obelkomite edes norwe

gischen Storthing dem Prin der reis für das ourgeois

drabttose Telegrapbie abtlose Telegrapbie (Telefunfen) bat, wie in Heft W der „Elektrotecbniben 3 Jh ellen vor Einrichtung geschaffen und erprobt, die das Lokomotivpersonal auf Haltezeichen aufmerksam macen soll und die demna berufen ist, Unglü>sfälle infolge Ueberfahrens von d Möglichkeit zu verhindern. Die äußerst einfa< und Ó E erscheinende Einrichtung besteht aus einem fleinen ender, der ein böôrbares und sihtbares Zeihen (Hupe und Sie arbeitet mit Ruhestrom, was den Störungen im Betrieb der Sicherungsvorrichtung selbst- bestimmtem Abstand von einem Stre>en-, Fahr- oder Haltezeichen, auf das der Lokomotivführer aufmerksam gemacht werden sen den Schienen ein einfacher, aus Eisenrob sach gelagerter, eirunder Nabmen von etwa 50 cm Breite und 300 ecm A befestigt. Fährt die Maschine über den Nahmen, so wird dem Schwingungskreis der auf ihr angebra<ten Sicherungsvorrihtung angenbli>li< so viel Kraft entzogen, daß das Warnungszeichen in Es wirkt so lange weiter, bis es der Führer dur< einen besonderen Abstellknepf außer Tätigkeit set; nad menf{li<er | l ei Die Eisenbahn- verwaltung unternimmt, wie „Telefunken“ mitteilt, bereits ausgedebnte re e wünschen, daß sie ldigen allgemeinen

eitichrift* eine

oßen Vor:

a r hergestellter,

Sande! und Gewerbe.

Die Verwaltung der Carl Lindström Aktiengesel!l- \<aft, Berlin wird laut Meldung des „W. T. B.* der am 28. De- zember stattfindenden außerordentlihen Hauptversanmm!un {lag unterbreiten, das gegenwärtig 12} Millionen Mark Grundkapital um 124 Millionen Mark zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen unter Ausschluß des geseßlichen Bezugsrechts der Akiionäre einem

den Vor- betragende

der Nationalbank für Deuts{ßland über-

Konsortium unter Führun r De ervflihtung, sie den Mslerigen Aktionären

lassen werden mit der ] zum Kurse von 140 vH im Verkbältnis von 1 : 1 anzubieten.

Drag, 11. Dezember. (W. T. B.) Der Valutaaus\<uß des Amts für Außenhandel hat beschlossen, die Ausfuhr tshe<is<her Waren gegen Zablung in ts{he<o-\lowakis><hen Kroner provisorish auf drei Monate zuzulassen.

New York, 11. Dezember. (Reuter.) In zablreichen Silberbergwerken in den Vereinigten Staaten, Canada und Mexiko ist wegen des Sinkens der Metallpreise die Arbeit eingestellt worden.

Baumwolle —, : Februar 11,39. Amerikanische 38, brasilianishe 38 Punkte höher, ägyptische unverändert.

London, 10. Dezember. (W. T. B.) Silber 387/,, do. auf

Lieferung 39, Gold 118/10,

Berichte von auswärtigen Warenmärkten, Liverpoo!, 10. Dezember. (W. T. B) Baumwolle.

Umsaß 4000 Ballen, Einfuhr 1800 Ballen, davon amerikanische

Dezember 11,33, WFanuar 11,37,

Ballen.

Berichte von auswärtigen Wertpapiermärkten.

Leipzig, 11. Dezember. (W.T. B.) Sächsishe Rente 57,50, Bank für Grundkesig 148,00, Chemnitzer Bankverein 201,00, Ludwig Hupfeld 479,50, Piano Zimmermann 370,00, Stöhr u. Co. 601,00,

Acronuautishes Observatorium. Lindenberg, Kr. Beeskow. 11. Dezember 1920. Dracbenauffticg von 93 a bis 11} a.

Sächs. Wollaf. vorm. Tittel u. Krüger 370,00, Chemnitzer Zimmer- mann 240,00, Peniger Maschinenfabrik 160,00, Leipziger Werkzeug Pittler u. Co. 415,00, Hugo Schneider 336,00, Friß Schulz jun. 390,09, Riebe> u. Co. 235,00.

Hambura, 11. Dezember. (W. T. B) B5rfen{lufßkurfe. Deutsc-Australis{he Dampfshiff-GesellsGaft 295,00 bis 296,00 bez., Hapag 187,50 bis 190,25 bez,, Hamburg - Südamerika 435,00 bis 452,00 bez, Norddeutscher Loyd 180,00 G., 182,00 B., Vereinigte Clbeschiffabrt —,— G., —— B, EStantunabahn 593,00 bis €99,00 bez., Brasilianisbe Bank 655,00 bis 675,00 bez, Commerz- und Privat - Bank 212,50 G., 214,50 B., Vereinsbank 205,00 G., 207,00 B., Alfen-Portland-Zement 400,00 bis 410,00 bez., Anglo Continental 385,00 bis 390,50 bez, Asbest Calmon 307,50 bis 308,50 bez., Dvnamit Nobe! 350,50 bis 361,50 bez., Gerbstoff Nenner 489,00 bis 499,00 bez., Norddeuts&e Iutesvinnerei —,— G., —,— B., Harburg-Wiener Gummi 420,00 G., 430,00 B., Caoko 235,00 G,

Seehöhe

L | Relative| Wind Luftdru>| Temperatur | SeuStig- |Geswind., cit | Ri | Sekund.- [ [E pra

oben mittel} 9 l

l mm 122 TOT,L 001 750 640 708

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E 0 86 | 190 53 97 9000 594 1—14/0 93 | 3180 | 508 —16,8 | 92 2840| 6 [|—221 | 87 | Bede>kt. Schnçce. Schneede>e. Sich

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12. Dezember 1920.-— Dracbenaufstieg von 5 s bis 7F a.

—,— B., Sloman Salpeter 2600,00 bez.,, Deutsch - Uebersee Elek. 995,00 bez., Neuquinea —,— G., —,— B., Otavi-Minen-Aktien 765,00 G., 775,00 B., do. Genußsh. 645,00 bis 650,00 bez. Tendenz: Still. London, 10. Dezember. (W.T.V.) 23% EnglisLe Konfo!s 44!/,, 5 % Argentinier von 1886 89, 49% Brasilianer von 1889 4 ‘o Japaner von 1839 58, 5% Merxikanis®e Goldanleibe von 61, 3 9% Portugiesen 234, 5% Ruffen von 1906 194, 43 % Russen von 1909 17, Baltimore and Ohio 51, Canadian Pacific 163, Pennsylvania 57, Southern Pacific 142, Union Pacific 188, United States Steel Corporation 114, Nio Tinto 24, De Beers 14, Goldfields 11/», Randmines 2/6. 4 9% fundierte Kriegsanleihe 664, 5 % Kriegeanleihe 83, 409% Siege8anleibe 73.

| Relative | Wind Les de A Seehzhe | Luftdru> Feuctig-! [Gew | | keit \Nihtung| Sefund.- i oa! mien I 2e [Uung Sefund. mm | ; | 0 Meter

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1 8 f U 900 | 693 210} 10 | | 8 1250 |. 653 | ¿6

Temperatur C0

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4 D S 189 2000 | 03} A ¡DED | 15 340 S [—102. (85 |DED |. 15 Bedeekt. Schneede>e.

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SMneegestöber. Sicht: 400 m,

Nachrichten lber den Stand der Herbitsaaten im Deutschen Reiche Anfang Dezember 1920.

Länder und Landesteile

Zusammengestellt im Statistishen Reichsamt.

j

Anfang Dezember war der Stand der Saaten: j

Nr. 1 sehr git Nr. 2 gut, Nr. 3 mittel (dur<s{<nittli), j r. 4 gering, Nr. 5 sehr gering.

Länder

Winterweizen

und

Winterspelz Landesteile

(au< mit

Beimischung Winterroggen

Anfang Dezember war der Stand der Saaten: Nr. 1-sehr gut, Nr. 2 gut, Nr. 3 mittel (dur&schnittlich), Nr. 4 gering, Nr. 5 sehr gering.

| Winterspelz | | (aub mit | Beimischung

Winterweizen MWinterroagen

Reichswirisczafisrat. 6, Sizung vom 11. Dezember 1920. (Bericht tes Nachrichtenbüros des Vereins deuts<er Zeitungsverleger.)

Vorsizender Edler von Braun eröffnet die Sizung um 10%, Uhx Vormiitags.

_ Auf der Tagesordnung steht die Aussprache über B e- rihte und Beschlüsse des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft.

Berichterstatter Staatssekretär a. D. Dr. August Müller: Der Ausschuß hat die Aufhebung der Zwangswirtschaft auf dem Gebiet der Ernährung gebilligt. KAufrecterhalten soll sie werden für die Getreideversorgung, Milh und Mil{produkte und für - Zuker bis zum Herbst 1921. Von da an hôlt der Auss<uß auh die Freigabe der Zu>erwirtschaft für ge- boten. Dies ist die einzige Differenz, die zwischen dem Ausschuß und dem Ernährung8ministerium besteht. Die Zwangswirtschaft ist allerdings ni<t aufgehoben worden, sondern hat si< selbst aufgehoben. (Lebhafte Zuftimtigng,) Aufgabe der Ernährungs- politik ift es, das privatwirtsc{haftlihe Denken mit dem volks- wirts{aftlihen Denken in Einklang zu bringen. Jenes veranlaßt den Landwirt, das Brotgetreide zu verfüttern. Wir hatten des- halb der Aufhebung der Fleis{wirts{ast nur unter der Bedingung

: A | von Roggen oder | von Noggen oder | Weizen)

treten. Die Brotgetreidewirtshaft in der bisherigen Form werden O eizen) . |

wir aslerdings im näcbsten Jahr nicht durGführen können, fondern wir müssen re<tzeitig eine gesunde Umstellung beginnen. Die Vorbereitungen im Minisierium sind im Gange. enn immer wieder in den Kreisen der Landwirtschaft mit so starkem Nachdru> der Abbau der Zwangservoirtschaft verlangt wird, so besteht die große Gefahr einer ungünstigen Rü>kwirkung auf die Ablieferung der Produkte, bei denen wir die Zwangswirtschaft no< fortführen wollen. Die Landwirtschaft muß bei ihrer Propaganda auf das Juteresse „der -Verbrauchersha#ft RNü>siht nehmen. Auch wenn wir den Weg der organis<en Wirtschafts- gestaltung gehen, sind f{arfe Bestimmungen gegen den Wucher nicht überflüssig. Der Kampf muß den „e<ten Schlauen“ auf dem Lande gellen, die es immer verstanden haben, ihre Ablieferungspfliht zu | über Betriebseinstellungen und Einschränkungen beweisen. Bei etwa umgehen. (Sehr richtig!) Es gilt, die {ädliden Elemente in der | 80 Prozent dieser Bahnen reichen die Betriebseinnahmen noch nidt Landwirtschaft rüdsi<tslos an den Pranger zu stellen. Zu meinem | einmal zur Deckung der reinen Betriebsau8gaben aus; auch die ord- Bedauern kann ih in dem System der Bewirtschaftung des | nungsmäßige Unterhaltung der Bahnanlagen und Betriebsmittel ist Hafers keine Aenderung eintreten lassen. Jch werde es vielmehr | aus Mangel an Mitteln unmögli<. So konnten im Jahre 1920 mit allen Mitteln der Staatsautorität durhführen. Ich hatie den | nur knapp 20 Prozent des normalen Schienenbedarfes besdafft werden, dringenden Wunsch, diesen Weg nicht zu gehen, aber es | obwohl die Bahnuaterhaltung während der Kriegsjahre aus Personal- blied uns infolge der Schuld der Landwirtschaft nichts | und Materialmangel gänzlich vernachlässigt werden mußte. Alle anderes übrig. Zu einer fatastrophalen Beurteilung der | diese Betriebe zehren daher von ihrem aus der Vorkriegszeit über- Brotgetreidelage ist Teine Veranlassung. Sie ist ni<t un- | nommenen Bestande, haben einem sehr großen Teil aber bereit günstiger als im Vorjahr. Dur besondere Maßnahmen sorgen | den Ste ecrei<t, wo nihi8 mehr zum D bren vorhanden if,

fessor Dr. Ing. Helm den Geshäftsberibt, nh dem 640

Bahnbetriebe mit rund 20 000 km Betricbölanee oder rund 98 vH

E Ahnen des feuilcten Petsr

angedoren. Eine gro nzah mi<- wissen il or

mit ansließender “Aussprace zeigte, daß mit verdoppelten Kräften Preußen

an der Hebung der Wirtschaftlichkeit der Bahnbetriebe gearbeitet wid eg.- Dei. Den Kernpunkt der Tagung bildete die S C N : L

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Sachsen Kreishauptmanns<haft Dresden. . « « « . « A s e Chemniß Zwit>au Baußen

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Königsberg

Gumbinnen « . Allenstein . Marienwerder - « - «. « Potédam . . „. .- Frankfurt .

Stettin

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Oppeln

Magdeburg

Merseburg

Erfurt .

Schleswig

Hannover .

Hildesheim

Líineburg

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wirtshaftlihen Lage dieser Bahnen, deren

schon in der Vorkriegszeit weit hinter dem der Staatsbahnen zuüd blicó und kaum die zinsung mündelsicherer Werte erreichre: der beste Beweis dafür, daß es sich um gemeimvirt\chaftli che Betriebe erster Ordnung bandelt. Krieg und Uebergangszeit babe ihre wirt\Maftlide Lage weiter versblehteri, wie schon die sih bäufenden Mitteilungen

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Thüringen Sachsen-Weimar-Eisenah. . . . Sachsen-Meiningen Neuß Sacbsen-Altenburg . -+ Sacsen-Gotha Scwarzburg-Nudolstadt

(> A: 641 7 ar ore f L Schwarzburg-Sondershausen E E

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Hessen Provinz Oberkbessen

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Ich bitte die Land- | während st u der

zugestimmt, daß bis zum Eintritt der freien Wirtschaft zwei Millionen Tonnen Brotgetreide angesammelt wären. Von einer Kartoffel- wirtschaft konnte leine Rede fein, als feststand, daß der größte Teil der Bevölkerung fih seine Kartoffeln im Nuksa> oder durch den Schleichhandel bescaffte. Besonderen Mißerfolg hat die Zu>er- zwangswirtschaft gehabt; sie foll deshalb na< dem Vorschlage des Ausfchusses nur bis Oktober P21 aufrechterhalten und dam durh die freie Wirtschaft abgelöst werden. Im allgemeinen Hat die Zu>erwirts>aft {ih jeßt günstig ent- widelt. Man re<net mit einem Mehrertrag von a<t Millionen Zentnern Zu>kerrüben. Die Aufgabe, staatliche Zudkerpreise durcbzuseßen, ist na< meinen Erfghrungen in der Kriegswirtscaft völlig unlösbar. Darum ist die vollständige Freigabe das Beste. Die lepige Form der Getreidewirtschaft läßt si< ni<t mehr aufrecht- erhalten. Andererseits kann man kaum no< von einer Brotgetreides bewirts<aftung sprechen, wenn man sieht, wie rapid die von der Reichsgetreide\telle erfaßten Mengen sinken, andererseits im Westen Deutschlands Brot geliefert wird, das überhaupt nur no< 20 vH Brotgetreidemehl enthielt. Im Jahre 1918 wurden 1 879 000 t, im Jahre 1920 nur noch 620 000 Brotgetreide erfaßt. Die Gesamternte an Getreide ist von der Neichsgetreidestelle seinerzeit auf 7 Millionen Tonnen angenommen worden, während sie sie jeßt nur no< auf 6,7 Millionen“ Tonnen \{<äßt. Sie hält die Einfuhr von 2520 000 Tonnen für erforderli<. 1 200 000 Tonnen sind davon bereits gekauft. Der große Bedarf an Auslandsgetreide in Ver- bindung mit den jegigeu \{wierigen Transportyerhältnissen gibt Anlaß zu der Befürchtung einer Gefährdung unserer Brotgetreideversorguna. Die drohende Katastrophe kann ni<ht dadur< gehemmt werden, daß man etwa auf größere Erträge aus der heimishen Landwirtschaft rechnet; diese Hofsnung ist eitel. Die Produktionsmöglich- keit der Düngemittel bis zum Ende des laufenden Düngemitteljahres, 81. Mai 1921, beträgt für Stickstoff 230 000 bis 240 000 Tonnen. Trovdem ift der Absag nicht befriedigend. Mit 75 000 Tonnen Sti>- itoffolnger fönnte man re<nungêmäßig 14 Millionen Tonnen Setreide oder 74 Millionen Tonnen Kartoffeln oder 94 Millionen Tonnen Nüben mehr erzielen. Die Produktionssteigerung der Landwirtschaft ist aber daneben au< von den natürli Wachstumsbedingungen _ abhängig. Die Befürchtung, daß zuviel Superphosphate eingeführt werden, wird dur< den hohen Preis Binfáflig, Kali ift um 500% im Preise gestiegen. Zur Löfung der Düngemittelfrage legt der Ausschuß für Landwirtschaft und Ernährung einen ins einzelne gehenden Antrag vor. Der Nedner empfiehlt Annahme der Richtlinien des Ausschusses für das Dünge- mitteljahr 1921/22. Wenn man {on Zuschüsse aus Reichsmitteln für die Nahrungsmittelwirtschaft leisten wolle, seien diese zur Ver- fg der Düngemittel zu benußen. Ferner emvfiehlt der Aus- \c{uß - die Einführung von Staffelpreistarifen und Düngemittel- bezugsrredite. Alle diese Maßnahmen sollen erst im Éimnftigen Dünge- nritteljahr angewandt werden. : |

Herr Dr. N oe fi >e (landwirtschaftl. Arbeitgeber): Ueber die Er- näßrung8s<wierigfkeilen kommen wir nur hinweg, wenn wir uns

wir dafür, daß diz Ablieferung gesteigert wird.

stüßen. Wir baben unsere Brotgetreideeinfuhr nur mit den Vor- \hüsen aus dem Abkommen von Spaa dur<hführen können, und die weitere Einfuhr wird au nur mit dieser Hilfe mögli sein. müssen wir der Entente bei den kommenden Verhandlungen kflarmaen.

wir im allgemeinen zu. ochen befriedigend. Nur an Salpeter bestehen größere Lager. All-

können daber nicht der Abstellung der Absagshwierigkeiten dur<h Ver- billigung mit Reichsmitteln zustimmen. Neich belastenden Berbilligungsaktion endlih Herauskommt. Wenn ausführen und vielleiht dadur< die Inlandspreise senken. bin jeßt mit dem Finanzminister in Verbindung getreten, um das Reich zu bewegen, das ungeheure Valtarisiko der Superphosphatindustrie zu übernehmen, damit wir Nobsioffe aus dem Ausland bekommen. Die Düngemittelindustrie hat schon den Weg der Kreditierung an die Landwirte beschritten; das Reih wird ih davon fernhalten können. Wir wollen vor allem den mittleren Bauern die Verwendung künst- licher Düngemittel erleichtern. Wir können die Zwangswirtschaft no< nicht auf allen Gebieten entbebren. Ueber ihre Formen wollen wir uns gern mit den beteiligten Produzenten verständigen, Jch halte es aber für bedenklich, jeßt son die Freigabe des Zu>kers für einen be- timmien Zeitpunkt in Aussicht zu stellen. Jn voller Würdigung des ungeheuren Ernstes unserer Lage, die ni<t f<hwarz genug gemalt werden ftann, sollten die Landwirte alles tun, um uns im Kampf gegen die unsauberen Elemente auf allen Gebieten in dem Bestreben nah einer Gesundung unserer Wirtschaft zu unterstützen. (Beifall.)

_ Prâsfident der Neichsgetreidestclle Kleiner ergänzt die Aus- führungen des Ministers: Die Getreidcernte ift hinter den Erwar- tungen weit zurücfgeblieben. Die Ablieferung ist {<wäher geworden. Gegen böéwillige Zurückhaltung foll mit strengen Mitteln eingeschritten werden. Jm Auslande ist die Getreideernte jo günstig wie seit Jahr- zehnten ni<ht. Uns kann der Uebershuß, der in den Exportländern über 20 Millionen Tonnen beträgt, wenig helfen, wenn wir nit die Zahlungsmittel für seine Einfuhr haben.

Herr Stinnes: Was nußzt das Predigen von Idealismus nnd Moral? Die Negierung sollte s< auss{ließli< auf Maßnahmen bes{räntïen, die praftis< wirksam sind. Das müßte no< vor Weih- nachten ges{ehen. Jm Deutschen Reiche darf keine Instanz, auch der Sinanzminisier nit, diese Maßnahmen hindern. Es wäre eine Sinn- osigkeit, wenn man Brotgetreide statt ausländishen Mais einführte. Wir müssen dafür sorgen, daß das Schwein uns nicht ‘auffrißt. Die Millionèn oder Milliarden zur Verbilligung der Düngemittel sind das billigste Mittel zur Hebung der nächsten Ernte. Das Geld bleibt im Lande. Die näâcbste Ernte ist die lezte Ernte, die wir zwangüwcise .bewirt- schaften köuuen. Wir müssen also die Zahlungskraft der Mark heben, wenn die Goldinarkpreise kommen; denn die jeßige Lebenshaltung

bemühen, Verständnis für die Produktiousbedingungen ¿u ge-

kann die Bevölkerung nicht länger ertragen. Wir müssen aljo in den

wirtschaft, uns in der bittersten Not mit allen Kräften zu unter-

Dies

Den Ausführungen des Herrn Dr. Noesike über die Düngemittel stimmen Der Absatz in Stickstoff war in den leßten

mähßli< werden die Dinge automatis< in die Neile kommen. Wir

Das Reichskabinett macht si ja gerade die größten Sorgen darüber, wie es aús dieser das

wir eine stärkere E eieuaung betreiben, können wir Düngemittel

( id thai die übrigen mit rashen S&ritten nähern. wirtschaftlichen Ratlage dieser Bahnen wurde in einer Reihe von Borirägen und in den anschließenden Erörterungen Stellung ge- nommen. : __ Auth der Ges<äftsberi<Gt beschäftigte ih eingehend mit diesen Lebensfragen der nibtstaatliden Eisenbahnen. Der Präsident des Vereins, Generaldirektor Dr. Wussow, faßte die gesamte wirtschaftliche Lage dieser Betriebe nohmals zusammen und empfahl folgende Mittel zur Abhilfe, die an maßgebender Stelle vor- s und vertreten werden sollen: 1. Aufhebung der Verkehrs- teuer. 2. Aufhebung von ungere<tfertigten und dur die Zeitverbält- nisse übercholten Vertragsbestimmungen mit Dritten wie M Abgaben an die Wegeunterhaltungspflichtigen, einseitige Verpfl: tungen in der Ausgestaltung des Fahrplans. 3. Milderung ungereht- fertigter Bestimmungen im Haftpflichtgeseß O Vorlage des bereits im chemaligen Reicbsjustizamt ausgearbeitete Entwurfs bei den fe ri mig Körperschaften. 4. Berechtigung der Betriebsleitung, die Arbeitszeit zur i geseßli Beitriebseinstellung um mindestens eine Stunde zu erböben. 5. Abbau wuchenscher Material- preise. 6, Verpflihtung der an der Aufrechterhaltung der Bahn- betriebe interessierten öffentlichen und privaten Körperschaften ¿Ur Leistung von Zuschlägen. Im Anschluß an diese Tagung fand auf Anregung Hollands die Gründung des Internationalen Straßenbahn- und Kleinbahn-Vereins statt, unter Beteiligung der Ver- treter von Dänemark, Deutschland, Deuts<h-Böhmen, Deutsh-Oesterrei{, Finnland, Holland, Nor- wegen, Shweden, der Shweiz und Ungarn, Die Ver- treter waren bereits Gäste bei der Tagung des deutschen Vereins. Die ausländishen Herren gaben bei der Gründung dem Bunde Ausdru>, im edlen Wettstreit Nationen gemeinsam an der Ver- volllommnung und Verbesserung des Verkehrswesens und damit an dem Wobl der Menschheit u arbeiten dur< Austaus< der Er- gebnisse wissenshaftliber Forshungen und praktisher Erfahrungen, fowie dur Pflege persönlicher Beziehungen. Die Vertreter des, D fehrêwesens, dieses Völker verbindenden Glementes, haben somit als die ersten nah den Wirren des Krieges das Band der Wissenschaft und des Fortschritts zwischen den Nationen wieder geknüpft. Die Gründung darf als ein Zeichen für die erwadende Einficht angesehen werden, daß die Menschheit nur dur< Zusammenarbeiten wieder L wärtskommen kann, daß die gemeinsamen Interessen aller Botter böber zu stellen sind als die der einzelnen, und daß die Verbroilung dieser Einsicht leßten Endes au< im Interesse derjenigen liest, a aus der Verfolgung von Sonderinteressen besondere Vorteile für ) \{öpfen zu können glauben, Damit gewinnt die Gründung oine deutung, die über des Gebiet des Verkehrs weit hinausgeht. e Zum Präsidenten des Internationalen Straßenbahn- und Klein baln-Vereins wurde Herr Direktor Spängler aus Wien und e Vizepräsidenten Herr Generaldirektor Dr. Wussow aus Es geroählt. Der Vorstand seßt si< aus ie einem Vertreier der ve teiligten Länder zusammen. rort ist Wien. :

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Deutsches Reich Dae:zember 1920 Dagegen im November 1920

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Die Saatenstandsnoten sind be Bemerkungen.

Den ganzen November hindur herrs&te in allen Teilen de Reichs tro>nes Wetter, Ee die Entwi>lung der Herbstsaaten - be- - wehende raube Ost-

tärkt Es Nur der richt besagt, daß die ungewöhnliche Wetterlage an einigen 1 onats durch warme westlihe Winde und

genfälle unterbroen wurde. Die Hackfruchternte wurde bis auf feine Reste von Zuckerrüben und Mobrrüben, die noch in der E: L S evggrbciten für die Frühzjahrsbestellung find

li eil sind sie aber aud, behindert worden.

einträchtigende Wirkung noch winde ‘und zuni Teil ziemli

preußische Tagen um die Mitte

scharfe Fröste

eden, beendet. zum Teil s{ón ziem besonders auf f

dur fast ständi

weit gefördert, zum Boden, durch den Frost t

Dagegen im Dezember 1919

i ¿use ei 1d trofenen Witterung Die Feldmèäuse haben ih bei der anhaltend troŒenen Wik! sehr vermehrt. und verursachen erheblichen Schaden an den fungen Saateu und in den Kleefeldern.. Auch über Schaden dur< massen haft auftretende Saatkrähen wird aus vielen Ländern berichtet.

Winterung.

Das frübgesäte Wintergetreide zeigt im allgemeinen einen guten Stand, spätere Saaten lassen dagegen meist viel zu wünschen übrig. Ein großer Teil von ibnen war Ende November no nicht aufgelaufen bezw. no< nit angekeimt. Die abgegebenen Uricile baben daber nur

dingten Wert. Cs muß wartet werden, ob und wieweit die Keimtraft des Samens unter ungünstigen Witterung gelitten hat.

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Jedenfalls wird bei den meisten Saaten im Frühjabr eine kräftige Xcbfbütunng für ihre Weiterentwi>lung nötig werden. Im Reichs- mittel stellte si< die Note bei Winterweizen auf 3,1 (gegen 2,8 An- fang November), bei Winterspelz auf 2,8 (2,3), bei Winterroggen auf 3,0 (2,7). :

l Die Berichterstattung über den Saatenstand beginnt wieder An- fang April nähsten Jahres.

Berlin, den 13. Dezember 1920.

StatistisGes Reichsamt. Delbrü>