1899 / 1 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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A0 Saunar, 10 Ubr. Armee: Gebot in Christiani / nuar, rmee- riftiania: g - 10000 m dunfkelblauem Hosentuch, 36000 m dunkelb

] ch, 4000 m leihtem Tuch zu Ünterjacken, 1000 m grünem Waffenrocktuch, 3000 m Wollenzeug zu Fußlappen, 3000 wollenen

ezn, 60000 m Twill 3,70, 1 groben wollenen Unterjacken, 7000 m blaugestreiftem Hosenzeug, 18 000 m Hemdenleinen, 1000 m grauem Futterleinen, 60000 m grauem Zeltleinen, ck 6000 m geltleinen T, 1000 m Zeltleinen T?, 13000 m Rod-

Teixen, 2000 m Handtuchleinen, 23000 m imprägniertem Leinen ¿u äden, 50000 m imwprägniertem Leinen - zu - Schlaf- sätzen, 13000 kg mit Eichenlohe gegerbtem Oberleder, 10 000 kg Pfundleder, mit Eichenlohe ohne Anwendung von Extrakt egerbt, 7000 kg mit Gicenlobe gegerbtem Brandfohlenleder, 1000 Stüdck Uber zu Fußzeug-Zungen, 15 670 Leibgürteln für die Infanterie, 2670 Messer-L*ajonetttaschen, 31 340 Patronentascen für tie Infanterie, 13 670 Rucksädi., 13 670 Silafsäken (der Stoff hierzu wird vom Devot geliefert), :3 670 Tragebölzern zu Rucksäcken, 3670 Feldflaschen aus Aluminium, 3670 Kechtöpfen für je 2 Mann, 3670 Dosen zu Schmiere, 15 670 Zeltstäben, 47 0C& kleinen Zeltvyflöcken, 3670 zinnernen Tellern, 320 Garnituren tragbares Schanzwerkzeug (Aerte, Spaten, Haken), 3670 Kleiderbürsten, 3670 Schuhbürsten, 3670 Paar Schuhfutteraler. Angebote in ge\{loffenem Briefumschlag mit der Aufschrift „Leverance til Armeen“ werden im Bureau des General - Intendanten Nedre Fästning in Christiania entgegen- genommen. Modelle und Bedingungen beim Hauptverwalter der General-Intendantur ebendort.

Theater und Musik.

Berliner Theater.

Am Sylvefterabend ging ein neuer Schwank von Hu go Lubliner, „Andere Luft*, zum ersten Mal und mii leidlihem Erfolge in Scene. Dec Verfasser bewegt \sich auch dieêmal in den gewohnten Bahnen seiner älteren Stücke; es ist alles recht einwandsfrei und harm- Tos, nur Gemüth und Seele gehen fast leer aus ; die fröhliche Weihnachte- stimmung wurde natürlich niemandem geftört, und zuweilen gab es fogar eine luftige Scene, über die man lachen konnte. Die Handlung ift einfa und nit ohne Geshick aufgebaut. Man sieht zwei Liebes- aare, die sich ihr Zusammenkommen gegenseitig {wer machen, in ver- chiedenen komischen Situationen. Ein Herr von Marnißh liebt die reiche junge Wittwe Frau von Hellmond; diefe will das Verhältniß wegen früherer Beziehungen ibres Liebhabers zu einer Tänzerin brechen. Gleich- zeitig ladet der Onkel der jungen Wittwe, Herr von Werdenfels, der eine beirathsfähige, schône Tothter Eva besiut, eine Jagdgesellshaft ein. Auf dem Landgute des Onkels treffen dann die Liebenden wieder zusammen, und es kommt zur Versöhnung. Die Tolhter Eva entscheidet fich nach manchen Zwischenfällen für den Volontair von Grüning auf dem väterlien But, für den fie immer eine tiefere Ncigung befaß, der aber erst mit der Spra? herauskam, als er in Herrn von Marniy einen Nebenbußbler zu fürhten begann. Die Darstellung war im Ganzen gut. Herr Ludwig Stabl spielte den Lebemann von Marnit mit gewohnter Sicherheit: Fräulein Rupricht war als Frau von Hezlimond anmuthig und lebbaft und Frau Pras-Grevenberg bemühte sich redlih, aus der Frau Hedwig des Arztes Dr. Stein cine glaublihe und lebens- wahre Gestalt zu s{hafen. Alle übrigen Darsteller konnten im wesent- lichen befriedigen. Konzerte.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fanden naturgemäß nur wenige Konzerte ftatt. Am Mittwoch debütierte im Saal Bech stein die Pianistin Fräulein Mela Kurt aus Wien, eine Schülerin Leschetitky's, mit freundlichem Erfolge; die junge Kürstlerin entwidckelte eine beachtens- werthe technische Fertigkeit und spielte auch musifalisch recht an- rebhmbar, nur eine gewisse Härte des Anschlags beeinträ&tigte zu- weiler den Genuß. Ihr Programm fette fich aus Werken von Beethoven, Eluck-Sgambati, Scarlatti, Schumann u. A. zusammen.

Am Doanerêtag gab die Baronefse Maria Concha Codelli aus Trieft in demselben Saale ein Korzert, in welhem sie fih als Geigerin von viel versprehender Begabung erwies. Sie verfügt über einen schönen, rubigen, niemals füßlich werdenden Ton, der in dem keinen Raume recht voll und fkräftig flang. Das gilt vamentliß von ihrer Cantilene. Weniger qut erschien ibr Spiel da, wo es auf Leichtigkeit und Behendigkeit der Bogenführung ankommt. Das fiel namentlich in dem Mendels- sohn'sher Konzert auf, dessen Andante recht gut gelang, wogegen das bewegte Finale technisch so unfertig und rbythmish fo unpräcis gefpielt warde, daß man Befürchtungen begen konnte, ob die Solistin und ihr Begleiter an: Klavier im stande fein würden, es bis zum Schlufse durhzuführen. In der Sing-Akademie gab an demselben Abend der Violirist Herr Franz Schörg, ein am Brüffeler

N nen S O n RE Ai “in H-m “(op on Saër Sonate in G-wol für Violine allein von J. S.

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oline und Orchester von I. Joahim. Seinem -

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Stwierigleiten gipfela; Pussager, Staccati, Flacemetts fi; agen, g ne führt er mit lüffender Sicherheit aus. Die Gantilene wird da- en mit jenem süßen, vibrierenden Gefühleüberschwang ausgeführt, we ‘bei uns zu Lande nicht - gutgeheißen wird und welchen man niemals bei Schülern Professor Joachim?'s antreffen wird. Die junge, begabté Pianistin Fräulein San dra Droucker aus

St. T die schon früher hier konzertierte, gab am Freitag i

im Saale der ng-Akademie éinen Klavierabend, den fie mit der von Liszt bearbeiteten Fuge in G-moll von Bach eröffnete. Sie ließ hierauf kleinere, biftorisch interefsante Stücke von Couperin (1668 bis 1733), Rameau (1683 bis 1764), Daquin (1694 bis 1772) und Graun-Cesi (1701 bis 1759) folgen, die zwar dem Stile Bach?s sich nähern, ohne doch dieses Meisters fefselnde Eigenart zu erreichen. Ihre ausdruck8volle Vortragsweise konnte die Künstlerin erst in den Phantasieftücken von Schumann, in Chopin's F-moll-Phantasie und in der Liszt’schen Uebertragung des Gesangsftücks: „Es scallt durch den Wald“ von Mendelssohn, sowie in „Die junge Nonne“ von Schubert-Liszt voll zur Geltung bringen. Vier Stücke von Arensky, Blumenfeld, Scriabin und ihrem Lehrmeifter Rubinftein ließen zu- gleih au den \{önen Anschlag und die perlende Klarheit des Spiels der Pianistin im glänzendsten Lichte ersheinen. Das nicht besonders zablreih ershienene Publikum spendete lebhaften Beifall.

Im mrs dgl: Opernhause wird morgen Wilbelm Kienzl’s musikalishe Tragikomödie „Don Quixote“ mit Herrn Bulß in der Titelrolle gegeben. Im übrigen lautet die Besetzung : Sancho Pansa : Herr Lieban; Herzog: Herr Philipp; Herzogin: Frau Herzog; Mercedes: Fräulein Rothauser ; Carraëco: Herr Bach- mann; Maritornes: Fräulein Dietrih. Jm Ballet sind die Damen dell’Era, Urbanska, Lucia u. \. w. beschäftigt. Kapellmeister Dr. Mudck dirigiert.

Im Kön tglihen Schauspielhause geht morgen Goethe's Schauspiel „Egmont“ in nachstehender Befeßuna in Scene: Egmont :

trr Matkowsky; Wilbelm von Oranien: Herr Ludwig; Herzoz Alba: err Pobl; Clärhen: Fräulein Lindner; Mutter: Frau Schramm; argarethe von Parma: Frau Stollberg; Ferdinand: Herr rger; Macchiabel: Herr Arndt; Buyck: Herr Keßler; Soest: r Oberlaender; Jetter: Herr rimann; Vansen: Herr Heine. Derr Christians spielt zum ersten Male den Brackenburg. Die Beethoven’sche Musik wird unter Mitwirkung der Königlichen Kapelle und Leitung des Kapellmeisters Strauß zu Gehör gebracht. Die Vorstellung beginnt um 7 Ubr. « _ Das Sthiller-Theater hat das Aufführung#recht des Schwanks „Die Leibrente" von G. von Moser erworben. Die erste Aufführung findet am Diexstag, den 10. d. M-,., ftatt. Unmittelbar darauf wird „Othello“ gegeben, und Ende d. M. gebt Burcktbard's ländliche Komödie „Die Bürgermeisterwahl“ in Scene.

Paul Geisler’s einaktige Oper „Wir siegen!“, deren Premiòère morgen Abend im Theater des Westens stattfindet, behandelt den Ueberfall bei Strehlen, jene Episode' aus dem Siebenjäbrizen Kriege, die Archenboly im 11. Buche seiner Geschichtz diefes Feldzugs mit- theilt. Die Persone des Grafen Warkatih, Kappel’s und des Pastors Gerlach sind bistorisch. Der Komponist bat in diese Handlung einen Korflikt zwishen Kappel und seinem glückliheren Nebenbubler, einem Korporal, und eme Liebesepisode zwischen leßteiem und einer Wirtbstochter bineingewoben. Den Schluß d-8 Ganzen bildet eine Verberrlihung BEERUEE des Großen, welcher selbst handelnd einge- führt wird. ie vahgesuchte Genehmigung zur Aufführung des Werkes i Allerhöchsten Orts ertheilt worden. Den Schluß des Abends bildet der bekannte Shwank „Madame Berivard“.

_ Die erfte Quartett-Soirée im neuen Beethoven-Saa ist die des Böhmischen Streichquartetts, welche am 5. Januar stattfindet; das Programm besteht aus den Beethoven’shen Quartetten in A-moll (op. 132), in C-dur (op. 59) und dem Klavier-Trio in Cis-moll (op. 131); die pianistishe Mitwirkung hat Herr Ferruccio Busoni übernommen, |

__ Der Pianist Herr Xaver Scharwenka, der seine Thätigkeit in New York aufgegeben hat und wieder nah Berlin zurückgekehrt ift, wird am 26. Januar im neuen Beethoven-Saal ein Konzert mit Orchester veranstalten, in welhem er sein neues Klazierkonzert zum Vortrag bringen wird.

__ Verdi's legtes Werk, vier heilige Stücke (quattro pezzi sacri), die in der Musfikwelt großes Aufsehen erregen, werden nun auch in

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t Siegfrie» Ods) bringt die Kompositionen in se am 19. Januar in der Philharmoni

1 9. Januar findet das V. Philharmoni Ge Konzert t des I. Ls) ter ter KapeYmeistér Niki \ch's Leitung deg L Grcluo) bert. Den symphonisSen Theil bilden onie von Haydn, sowie E Novität B Abends

honishe Dichtung „Fata morgana“ von Karl Glei y. ogrammbuch enthält eine Analyîe dieser Nov A Das Programmbu e yle diefer Novität aus ter

‘Profeffor Dr. Joachim wird in dieser Saison noch das Beethoven'she Violinkonzert zu Gebör Fein, und zwar in einer Matinée am 15. Januar in der Philharmonie, die zum Besten der deutschen Pensionskasse für Musiker ver- anftaltet wird. Außer Professor Ioahim haben nech Professor ausmann, Herr Robert Kahn und das Philharmonische rchester unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Rebi&ek ihre

C ectags, ie Matinée findet zu niedrigen Preisen p ali. f

Bei dem Orgelvortrag în der Marien -Kirche, am Mitt- wod, den 4. Januar, Mittags 12 Uhr, werden, außer Herrn Muüsik- Direktor Otio Dienel, mitwirken: die Sopranistin Fräulein Marie Lindow, die Altiftin Fräulein Wilma Enequist aus Schweden, die

fenvirtuosin Frau Amort Koch, der Violinist Herr Konzertmeifte- 2“

eopold Hartmann, Hérr Rob Schwiesselinann und rar /

Schmidt. Das Weihnachtsprogramm wird zum theil T Si D Eintritt ist frei. | Mannigfaltiges. |

Der Vortrags-Cyclus, den der Verein „Berlin ' Presse“ zu Gunsten seiner Unterstüßungskassen auch in diese Jahre im großen Saale des Architeftenhauses veranstaltet, u faßt ses Abende und beginnt am Donnerstag, den 12. Janu pünktliG 8 Uhr Abends. Das Programm , ‘das rorläv für die ersten fünf Abende festgeseßt ift, verheißt. eine Re interessanter literarischer Darbietungen. Am ersten Abend mn»° Ludwig Fulda sein neuestes Bühnenwerk zum ersten Mal der Oeffe

lichkeit vorführen. Am zweiten Abend (19. Januar) wird Profes. : Hans Delbrück auf dem Podium erscheinen. Der dritte Abend

(2. Februar) wird drei beliebten-Schrifistellerinnen, Frau Anna Ritter

Frau Clara Viebig und Frein Frida von Bülow Gelegenheit

geben, dem Publikum persönliÞh Einzelnes aus ihren Werken vorz 4-

tragen. In den vierten Abend (9. Februar) werden sih Hans Hoff--

mann und Professor Erih Schmidt theilen, der eine Novelle v: Marie von Ebner-Eschenbach vorzulesen gedenkt. Für den fünften Aber - (16. Februar) ift Friedrih Spielhagen gewonnen worden, der wenige Ta--- darauf seinen fiebzigsten Geburtstag feiert. Der Verkauf der Ei . trittsfarten (zum Preise von 15 und 12 Æ für alle sechs Abende u: 3 und 1,50 4 für den ersten Abend) beginnt morgen, Dienstag, den Bucbhandlungen von Amelang (Potsdamerstraße 126). Lazar: (Friedrichstraße 66), Speyer u. Peters (Unter den Linden 43) um.“ Trautwein (Leipzigerstraße 8). |

In der „Urania“ (Taubenstraße) veranstaltet morgen Haez Dr. P. Spies die leßte Wiederholung seines Vortrages „Neue Ver \ suche über Röntgenstrahlen“.

Der Krieger-Verein ehemaliger Kameraden der Grof.

bherzoglich Hessischen (25.) Division hat sein Vereinslokc * von Drâsei's Festsälen (N-ue Friedrichstr. Nr. 35) nah Krebs Hôtel (Nieder-Walstr. Nr. 11) verlegt. Die Generalversammlun, des Vereins findet am Montag, den 9. Rends Atends 8+ Uhr, ftat ;

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Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Konstantinopel, 2. Januar. (W. T. B.) Muha secshe in Yemen, das Zentrum der Aufständischen, if vo den Truppen genommen worden.

New York, 2. Januar. (W. T. B.) Einer Depesc" aus Washington zufolge hat General Otis dorthin gemeld Aguinaldo sei spurlos vershwunden.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.

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Wetterbericht vom 2. Januar, ftark geftiegen. Bei starken \üdöftlihen Winden ift 8 Ubr Morgens. das Wetter in Deutschland, wo seit gestern reichliche

kälteres Wetter demnätst wahrscheinli.

Deutsche Seewarte. Theaters. Madame Bonivard.

Stationen. Mind. Wetter.

in 9 Celsius 59, =4°’R.]]

Bar. auf 0 Gr. Temperatur

u. d. Meeressp. red. in Millim.

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Anfang 7 Ubr.

Königliche Schauspiele. Dienttag: Orern- haus. 3. Vorstellung. Don Quixote. musikalishe Tragikomödie in 3 Aufzügen, Dichtung | Mittwoch: Die Befreiten. und Mufik von Wilbelm Kienzl. Ballet von Emil Graeb. Anfang 74 Uhr.

Schauspielhaus. / Träâuerspiel in 5 Aufzügen von Gocthe. Musik

Gretel. Theater. ———

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ang von L als von Ludwig van lioea. „Meies Speater. A i R ————_—— ienstag, ends r: HSofgunft. piel î ] : Nittwod: Opernhaus. et Vorftellung. Die | in 4 Afien von Thilo von h ey Saal Bechstein. Dienttag, Anfang 74 Ubr tumme von . Große Oper in en. ; ; Musik von Auber. .Text von Sercibe. Für die | “o: Dieselbe Borsiellung deutsche Bühne bearbeitet von Lichtenstein. Ballet L BA IP C E P76 von Emil Graeb. Anfang 7{ Uhr. Schauspielhaus.

4. Vorstellung. Die Lust-| Belle-Alliance-Theater.

Mittwoch: Sein Patent. 4 Uhr: Der Struwwelpeter.

Lessing-Theater. Direktion: Otto Neumann- Eine Hofer. Dienstag: Mathias Gollinger. Konzerte.

Donnerstag: Mathias Gollinger. Sing-Akademie. Dienstag, Anfang 8 Uk :

Theater des Westens. (Opernhaus.) Diens- | (6 Bildern) von Adolph L'Arronge. Musik Ä

. AnTt Qo 7 Niedersläge niedergirgen, mild und trübe. Kütles, | Zum erften Male: Wir fieacat Ore fie 1 fee | Mittwoch: Dieselbe Vorstellung

von Paul Geisler. Hierauf: Gaftspiel des Schiller-

R. Bial. Anfang 74 Ubr.

Mittwo@: André Chénier. Rachmittags: | Olympia-Theater. (Zirkus Renz.) Karl- Kindervorftellung. Zum erften Male: Häusel und | straße. Dienstaa, Abends 8 Uhr: Mene Teke' -

Berliner Ausstattungsftück mit Kuplets, Aufzü7, und Koloffal-Ballets in 3 Akten (10 Bilde Parquet 2,10 z

Lieder-Abend von Hertha Ritter, unter Mi wirkung des Herrn Waldemar Lütschg.

Nuscha Bugze.

Lieder-Abend von Fräukein Tilly Koenen.

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Belle - Alliance- Familien-Nachrichten.

\spiclfirma. Luftspiel in 3 Aufzögen voa Oskar | strafe 7/8, Dienstag: Sein Patent. Anfan . j Ï s ie a6 Lx Eri Gakiae M e, Traie g fang | Verlobt: Editha Baronin Korff, geb. von Roenne

beck, mit Hrn. Leut. Hans von Quillfelot (Rönne- Namittags | beck). Fil. Eleonore Gertrud Lindenberg mit Hrn. Oberpfarrer Friy Mirb1 (Berlin—Witten-

Erste Beilage

“zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger. e

Berlin, Montag, den 2. Januar

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

Gezahlte

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Münhen .. | 78 |SW ss|bedeckt Ghemnig .. | 743 | 5 [halb bed. Berlin .. ..|, 740 |( 3'bedeckt E e still bedeckt Breslau . …. | 746 |SO 3lbedeckt Ä d'Aix .. | 748 |WNW 9Ybedeckt1®) | 1 ia ....| 75 |[SW 2Nwolkig®) | Trieft 756 | stillsibedeckt |

1) Sez mäßig bewegt. ? See sehr hob. ) See wäßig bewegt. ©) Gefiern Schnee. 5) See {licht S) Reif. 7) Na Schnee und Regen, Morgens Mondring. ® See hoch. °) See grob.

Vebersicht der Witterung.

Eine tiefe Depression erstreckt \ih Schottland südoftwärts na der Deloolenber Line, im Westen der Britischen Insela stürmishe nordwestliche, über der nördl Nordíez, in Wechselwirkung mit dem E E E

. In Zentral- Ee Barvmetee fehr stark gefallen, in Irland wieder

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Deutsches Theater. Dien2tag: Cyrauo von Bergerac. Anfang 7# Ubr.

Mittwoch: Fuhrmaun Henschel.

Donnerstag: Fuhrmann Henschel.

Berliner Theater. Dienstag : Audere Luft. Mittwoch. Nachmittags 3 Ubr: Das re

SAleceta, Abends 74 Ubr : Das See Donnerstag: Zaza.

Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Diene- tag, Abends 8 Uhr: Haunele’'s Himmelfahrt. Traumdihtung in 2 Theilen von Gerhart Haupt- mann. Hierauf: Abu Seid. Lufispiel in 1 Akt von Oékar Blumenthal.

Mittwoch, Abends 8 Uhr : Das vierte Gebot,

Donnerstag, Abends s Uhr: Ehrliche Arbeit,

Donnerêtag: Preciosa. Freitag: Sein Patent. Sonnabend: Sein Pateut.

Refidenz - Theater. Direktion: Sigmund Le. Dienéttag: Mamse!l Tourbillon. Schwank în 3 Akten von G. Kraat und H. Stobiter. Barhet: Dex Bi uuge. GEA Lusispiel in

von do derer. Deutf von Franz Wagenhofen. ang 7&4 Uhr.

Mittwoch und folgende Tage: Mamsell Tour- billon. Vorher: Der Küchenjuuge.

Sonntag, Na@mittags 3 Uhr: Zu halben Preisen:

Thalig - Theater. Dresdenerstraße 72/73. Dienstag: Gastspiel von Emil Thomas. Mein Leopold. Bolksftück mit Gesang in 3 Akten

berge).

Geboren: Ern e TARLLE e beuE e nand von Frankfenberg-Lüt irschberg, Ii & orn. Profeffor Dr. Frid vas Calfer (Straß urg, .).

Gestorben: Verw. Fr. Marie von Katte, geb. von Wulffen (Zolchow). Ghreustistsdame Gaeccilie MON Gans Etle Herrin zu Putliy a. d. H. Wolfshagen (Wolfshagen).

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Verantwortlicher Redakteur : Direktor Siemenroth in Ber lin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeutschen B ckerei und Verlags- Anstalt Berlin SW., Wilhelmftraße Nr. 32.

Sieben Beilagen (einshließli4 Börsen-Beilage),

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