1899 / 8 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien dem Bande nach zu trennen und den Beklagten für den schuldigen Tbeil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtëstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Flensburg auf den 22. März 1899, Vor- mittags 10 Uhr, Zinmer 55, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der offentlihen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Flensburg, den T S 1898,

etersen Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

[67263] Oeffentliche Zuftellung.

Fn Sahen der verehelihten Töpfer Weißenborn, eb. Rauleder, zu Luckenwalde, vertreteu durch Rechtsanwalt Blo>k zu Neu-Ruppin, gegen den Töpfer Karl Weißenborn, ihren Ehemann, vn- bekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, R. 27. 98, ist zur mündlihen Verhandlung des Nechtsftreits und Läuterung des Urtheils vom 23. September 1898 vor der 3. Zivilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Neu-Nuppin auf den 3. März 1899, Vormittags 10 Uhr, Termin bestimmt. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.

Neu-Ruppin, den 4. Januar 1899.

Graenz, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

[66971] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau, Arbeiterin Margaretha Catharina Magdalena Rohwedder, geschiedene Fülster, geb, Schroeder, zu Itehoe, Prozeßbevollmächtigter : NRechts- anwalt Dr. Engelbre><t in Altona, klagt gegen ihren Ehemann, den Tischlergesellen Hartwig Ernst Markus Rohwedder, früher zu Ihehoe, {eßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung absfeiten des Beklagten, mit dem Antrage, die zwischen ihr und dem Beklagten zu Itßehoe am 3. Mai 1890 ges<{lossene Che dem Bande nah zu trennen und den Beklagten für den {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ber- handlung des Rechtsstreits vor die Dritte Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf Freitag, den 12. Mai 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Altona, den 31. Dezember 1898.

Thon, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.-K. 3.

[67267] Oeffentliche Zustellung. R. 6. 99. C. K. 20.

Der Schneidergeselle Theodor Grund zu Berlin, Manteuffelstr. 21, Hof 11 Tr., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Carl Müller hier, klagt gegen feine Ghefrau Louise Gruud, geborene Hinz, früber zu Berlin, jeßt unbetannten Aufenthalts, wegen böeliher Verlassung, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und die Be- flagte für den allein {huldigen Theil zu er- klären. Der Kläger ladet die Beklagie zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zwanzigste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts I zu Berlin, Jüdenstr. 59, 11 LTr., Zimmer 139, auf den 15, April 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, ‘einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e dec öffentlichen Zustellung wird dieser Auêzug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 7. Januar 1899.

Leßmann, Gerichtsschreiber

des Königlichen Landgerichts T. Zivilkammer 20. [66967] Oeffentliche Zuftellung.

Die verehelihte Frau Kaufmann Martha Bau- mann, geborene Loewenhagen, z. Z. zu Altona,,Prozeß- bevollmächtigter : Rechisanwalt Cohn 11 zu Breslau, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Hermann Baumann, früher zu Breslau, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen unordentlicher Lebensart und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage : das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen nnd den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Erste Zivilkammer des Königlicen Landgerichts zu Breslau auf den 11. April 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefer

uszug der Klage bekannt gemacht.

Breslau, den 9. Januar 1899.

: __ Binder,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts [66309] Oeffentliche Zustellung.

Die Katharine Maul, geborene Seibert, von Brandau, derzeit in Frankfurt a. M., Goldfedergasse Nr. 8 1, vertreten dur Rechtsanwalt Justiz-Rath Dr. Schüler zu Darmstadt als ProzeßbevoUmächtigter, flagt gegen ihren Chemann Johann Jakob Maul von Brandau, mit unbekavntem Aufenthalt abwesend, wegen EGhebrus und bösliher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Che zu scheiden und den Beklagten für den {huldigen Theil zu klären, eventuell: den Beklagten zur Wiederherstellung tes ehelihen Lebens mit der Klägerin zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtöstreits vor die II. Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Darmstadt auf Dienêtag, den UU, April 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zu- Retuno wird dieser Auszug der Klage bekannt ge- macht.

Darmstadt, den 4. Januar 1899.

i Dr. Heß, Gerihté-Assessor, als Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichls.

166968] Oeffentliche Zustelluug.

Die Súhlosserrrau Maria ers geborene Korint, zu Elbing, Angerstraße Nr. 10, vertreten durch den Justiz-Rath Horn in Elbing, klagt gegen ibren Ehemann, ten Schlosser Hermann #Franz Ae USe zuleßt in Elbing, jeyt unbekannten

ufenthalts, auf Ehescheidung wegen böswilliger Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und den Be-

Hlagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zut mündlichen Verhand- lung des Rechtöstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elbing auf den 18. April 1899, Vormittags Uk Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Elbing, den 5. Januar 1899.

; Hint, Gerichtsfhreiber des Königlichen Landgerichts.

[66970] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau Martha Elisabeth Sophie Olaufson, geb. Kröger, zu Hamburg, vertreten durh Rechts- anwalt Dr. Robinow, klagt gegen ihren Ehemann Fohannes Olausson, unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung vom Bande, mit dem Antrage, dem Beklagten aufzuerlegen, * die-Klägerin in einer angemessenen Wohnung bei sib aufzunehmen, im Entstehungsfalle die Ehe der Parteien vom Bande zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die IV. Zivil- fammer des Landgerichts zu Hamburg (Altes Nath- baus, Admiralitätstraße 56), auf Sonnabend, den S. April 1899, Vormittags 92 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte A Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, 3. Januar 1899.

Heinr. Hasse, Gerichtsschreiber des. Landgerichts. Landgericht Hamburg.

[66969]

Oeffentliche Zuftelluug. Die Frau Caroline Henriette Wilhelmine Bauer, geb. Wilkens, zu Hamburg, vertreten dur<h Rechts- anwalt Dr. von Oldersbausen, klagt gegen thren Ghemann, den Zimmermann Christian Friedri Bauer, unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Klägerin inner- kalb einer gerihtéseitig zu bestimmenden Frist zwe>s Fortsetzung des ehelichen Lebens in einer angemessenen Wohnung wieder bei i< aufzunehmen, sowie ihr einen angemessenen Reisekostenvorshuß zu zahlen, im Weigerungsfalle aber die zwischen den Parteien be- stehende, Ehe wegen böslihen WVerlassens des Beklaaten vom Bande zu scheiden, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Nets- streits vor die Erste Zivilkammer des Land- gerihts zu Hamburg (Altes Nathhaus) auf den 29. März 1899, Vormittags D7 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht. Hamburg, den 6. Januar 1899. W. Clauss, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[66972] Oeffentliche Zustellung. Die Ebefrau des Schuhmachers Friedri<h Jacob Hüter, Elise, geb. Be>ker, zu Cochem, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Salomon in Koblenz, klagt gegen ihren genannten Ehemann, zur Zeit ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehe- \c{eitung, mit dem Antrage, die zwischen den Par- teien bestehende Ehe für aufgelöft erklären und dem Verklagten die Kosten des Nechtsftreits auferlegen zu wollen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Koblenz auf den S. April 18989, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Koblenz, den 5. Januar 1899.

Brennig, Gerichtsshreiber des Königlichen Landgeritts.

[66966] Oeffentliche Zuftellung. Die Frau Arbeiter Auguitz- Rommel, geb, Marx, zu Siegersdorf, Kr. Bunzlau, Prozeßbevollmächtigter: Nechtéanwalt Fronzig hier, klagt gegen den Arbeiter Fulius Rommel, früher zu Siegersdorf, beziehungs- weise Stuttgart, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bôëliher Verlassung und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erflären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Königlichen Land- agerihts zu Lieaniß auf den 7. März 1899, Vormittags 97 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem . gedahten Gerichte zugelassenen An- walt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zu- stellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Lieguitz, den 4. Januar 1899.

Mia, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [66962] Oeffentliche Zustellung. _In Sachen der Frau Anna Hagen, geb. Genyhel, in Posen, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Smoschewer in Posey, gegen ihren Ehemann, den Restaurateur Georg Hagen, früher in Jersit, Gr. Be1linerstraße Nr. 47, jeyt unbekannten Auf- enthalte, Beklagten, legt die Klägerin gegen das am 4. April 1898 verkündete Urtbeil des Königlichen Landgerichts zu Posen, welches ihre auf Ehescheidung geriétete Klage abweist, mit dem Antrage Berufung ein, unter Abänderung des ersten Urtheils die She der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {uldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung über die Berufung vor den I. Zivilsenat des Königlichen Ober- Landesgerichts in Posen auf den 29, März 1899, Vormittags 10 Uhr, nit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der êffentlichen Zustellung wird dieser Auszug aus der Berufungéschrist bekannt gemacht. Posen, den 5. Januar 1899.

Leiss Gerichtsschreiber des Königlichen Ober-Landesgerichts.

[66973] Oeffentliche Zuftellung.

Der Bergmann Johann Peter Fox zu Malstatt- Burbach, Kläger im Armenreht, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Schmidtborn, klagt gegen feine Ehefrau Barbara, geb. Rothschild. ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, auf Ehescheidung, mit

dem Antrage, die zwishen Parteien am 10. Sep-

tember 1898 vor dem Standesamte zu Malstatt- Burbach abgelMlofitue Ehe für aufgelöst zu erklären und der Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet die Beklagte zur mündlich Verhandlung des Rechtsftreits vor die I. Zivilkammêr des Königlichen Landgerichts zu Saarbrü>en auf den 22. März 1899, Vormittags Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saarbrü>en, den 31. Dezember 1898.

Koster, Gerichtsschreiber des Königlichen. Landgerichts.

[66980 Oeffentliche Zustellung. 1) Marie Emma verehel. Lahl geb. Augustin in Schedewih, 2) Christiane Sophie Karoline verehel. S@lott verw. gew. Müller geb. Di> in Werdau, 3) Elise Clara verehel. Küttner geb. Winter in Crimmitschau, 4) Anna Minna verehel. Lehmann verw. gewo. Otto geb. Müller in Hohenstein-Ernstthal, _5) Antonie Lina verehel. Wittrish geb. Dürigen in Bauten, 6) Anna Marie verehel. Kuappe geb. Meßner in Meerane, 7) Lea Mathilde verehel. Bauer geb. Müller in Niederhaßlau, 8) Christiane Charlotte verehel. Helmert geb. Friedrich in Untertriebel, 9) Minna Marie verehel. Zapfe geb. Georgi in Meerane, 10) Christiane Friederike verehel. A>ermann geb. Walther in Thurm, 11) Anna Lina verehel. Leistner geb. Gündel in Vielau, 12) Anna Nahel verehel. Schlosser geb. Stübner in Werdau, i 13) Amalie Lina verehel. Richter geb. Mößner in Crimmitschau, 14) Ida Emeline verehel. Scheffler geb. Blech- {midt in Zwickau, 15) Franziska Selma verehel. Meyer geb. Pofselt in Delitern, Landkreis Hagen i. W,, 16) Franzisfa Laura verehel. Hofmann ges<. gew. Hüttel geb. Hildebrand in Schneeberg, 17) Ernestine verehel. Seidel geb. Hofmann in Meerane, 18) Lina Hulda verehel. Göller geb. Kurze in Zwickau, 19) Emilie verehel. Krauße geb. Seyfert in Alten- dorf b. Chemniy, 20) Lina Anna verehel. Göldner geb. Zigeuner in Werdau, 21) Anna Marie verehel. Pohl geb. Heinig in Crimmitschau, vertreten zu 1 bis 11 und zu 21 dur< den Ne<tsanwalt Hunger in Zwickau, E 12 bis 19 dur< den Rechtsanwalt Reinhard ebenda, s zu 20 dur den Rechtsanwalt Hinze in Werdau, agen zu 1) gegen den Ges<häftsreisenden Johann Richard Lahl, zuleßt in Schedewihz, zu 2) gegen den Müller und Bäder Karl Gottlob Schlott, zuleßt in Werdau, zu 3) gegen den Bäder Paul Hermann Küttner, zuleßt in Leitelshain, j zu 4) gegen- den Handarbeiter Karl Friedrich Lehmann, zuleyt in Hohenstein-Ernstthal, _ zu 5) gegen . den Kaufmann Arthur Hermann Wittrisch, zuleßt in Mittweida-Markersbach, zu 6) gegen den Handarbeiter und Sattler Karl Hermann Knappe, zuleßt in Meerane. zu 7) gegen den Steinmeß Karl Oskar Bauer, zuleßt in Niederhaßlau, zu 8) gegen den Handarbeiter Robert Balduin SHelmert, zuleßt in Leitelshain, zu 9) gegen den Barbier und Friseur Paul Bernhard Wilhelm Otto Zapfe, zuleßt in Meerane, zu 10) gegen deu Handarbeiter Nobert Hermaun A>ermann, zuleßt in Thurm, zu 11) gegen“ den Bergarbeiter Ecnst Hermann Leiftuer, zuleßt in Vielau, : zu 12) gegen den Fabrikarbeiter Wilhelm Kon- stantin Schlosser, zulegt in Werdau, ¡u 13) gegen den Handarbeiter Karl August Richter, zuleßt in Crimmitschau, zu 14) gegen den Maurer Eduard Theodor Scheffler, zuleßt in Zwickau, zu 15) gegen den Kaufmann Viktor Meyer, zuleßt in Crimmitschau, zu 16) gegen den Steinseßger Gustav Adolf Hofmann, zuleßt in Zwickau, : zu 17) gegen den Handarbeiter Karl Friedrich Wilhelm Seidel, zuleßt in Crimmitschau, zu 18) gegen den Zimmermann Friedrih Paul Göller, zuleßt in Zwickau, zu 19) gegen den Handarbeiter Hermann Kraufe, zuleßt in Meercne, E zu 20) gegen den Schneider Karl Nichard Gölduer, zuleßt in Werdau, zu 21) gegen den Dachdeker Emil Heinrich Albert Pohl, zuleßt in Crimmitschau, allerseits jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bôs- lihen Verlassens, zu 5) außerdem wegen Chebru<hs mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden. Die Klägerinnen laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivil- fammer des Königlichen Landgerichis zu Zwi>kau auf dcn S0. März 1899 Vormittags 9 Uhr mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wicd diefer Auszug der Kiagen bekannt gemacht. L Der Gerichtéschreiber beim Nau gtiea Landgerichte. Zwickau, am 7, Januar 1899, Schubert, Aktuar. [66998] Oeffentliche Zustellung. : Der Kutscher Jobann Steger hier, Peter Henlein- siraße Nr. 7, Vormund über Wilhelmine Seéißz, illez. der ledigen großjährigen Arbeiterin Anna Seitz, und letztere selbst, haben unterm 31. Dezember 1898 zu Protokoll der Gerichtsschreiberei gegen den verwittweten Taglöhner Wenzel Kreutzer von Roß- haupt in Böhmen, zuleßt hier wohnhaft, nun un- bekannten Aufenthalts, wegen Vaterschaft, Alimente und anderem, bei dem Kal. Amtsgerichte Nürnberg

Klage erhoben mit dem Antrage: K. Amtsgericht wolle ausspre<hen: -

I. Beklagter sei {huldig:

1) die Vaterschaft zu dem von der Kindsmutter am 14. Januar 1898 außereheli<h geborenen, inner- halb der hiesigen Ringmauern mit ‘dem Beklagten erzeugten Kinde Wilhelmine Seiß anzuerkennen,

2) für dieses Kind - für die Zeit von der Geburt desselben bis zu dessen zurü>gelegten 14. Lebensjahre einen wöchentlichen vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von drei Mark, die Hälfte des Schulgeldes fowie e ¿Disite der Kur- und Begräbnißkosten zu ente riten,

3) der Kindsmuttier für Tauf: und Kindbetikosten 50 #4 zu bezablen,

4) die Streitskosten zu tragen.

M Urtheil werde für vorläufig volftre>bar erklärt.

Unter Bewilligung des Armerreh<ts und der öffent-

lihen Zustellung hat das Kgl. Amtsgericht Nürnberg am 3. Januar 1899 zur mündlihen Verhandlung der Sache auf Dieustag, 21. März 1899, Vormittags 9 Uhr, im Sißungssaal 11, Zimmer Nr. 15 des G Jujstizgebäudes, Termin bestimmt, wozu der abwesende Beklagte 2c. Kreutzer antrag8- gemäß hiemit öffentlih vorgeladen wird.

Nürnberg, den 4. Januar 1899.

Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerichts.

(L. S.) Had>er, Kgl. Ober-Sekretär.

[66996] Oeffentliche Ladung.

Die ledige - Dienstmagd Katharina Münch von Zedersiz und deren Kindeékuratel, vertreten dur die Herren Rechtsanwalte S<hwab und Dr. Oppenheimer dahier, haben gegen den Schreiner Adam Gähuer von Würzburg, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, am 9. Dezember v. I. bei dem Kgl. Amtsgerichte Würz- burg Klage dahin erhoben :

1. Der Beklagte wird verurtheilt, die Vaterschaft zu dem von der obengenannten Kindesmutter unterm 23. Februor 1898 außereheliß geborenen Kinde, namens Rosa Paulina, anzuerkennen.

11, Derselbe hat für dieses Kind von der Geburt bis zu dessen zurü>gelegten 12. Lebensjahre einen jährlichen, in vierteljährigen Raten von 15 X vor- auszahlbaren Alimentationêbeitrag von 60 A6 zu be- zahlen, die Hälfte des Schul- und Lehrgeldes, , der Kleidungskosten und dec alleufallsfigen Kur- und Leichenkosten zu tragen.

IIT. Derselbe hat an die Kindesmutter eine Ent- schädigung für Tauf- und Kindbettkosten in der Höhe von 30 M zu leisten. j

1V. Derselbe hat die sämmtlihen Kosten des Rechtsftreites zu tragen bezw. zu erstatten und

V. Das Urtbeil wird, soweit geseyli<h zuläffig, für vorläufig vollstre>bar erklärt.

Zur Verhandlung diefer Klage hat tas Kal. Amts- geriht Würzburg wiederhoiten Termin auf Moutag, den 6. März d. Jrs., Vormittags 9 ‘Uhr, in dessen Sitzungssaal Nr. 28/1. r., bestimmt. Adam Gâyner, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, wird zu diesem Termin im Wege der öffent- lihen Ladung, welhe vom Proz:ßgerihte mit Be- {luß vom 4. ds. Mts. bewilligt wurte, unter dem Beifügen geladen, daß beglaubigte Abschrift der Klage für ihn an der Gerichtstafel angeheftet und der Klagspartei mit früherem Beschluß vom 18. Nos- vember 1898 das Armenreht bewilligt wurde.

Würzburg, den 6. Januar 1899,

Die Gerichtsschreiberei des Kgl. Amtsgerits,

Der geschäftsl. Kgl. Ober-Sekretär :

(L. S.) Andreae.

[66988] Oeffentliche Zustellung. Z

In Sachen der minderjährigen Irmgard Schäfer in Hildesheim, vertreten dur< ihren Pfleger, Klein- händler Schwabe in Hildesheim, Klägerin, vertreten dur Rechtéanwalt Lueder daselbst, gegen den Arbeiter Hermann Schäfer, früber in Kästorf, jeßt un- bekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Feststellung des Familienstaudes, ist auf den Antrag der Klägerin Termin zur mündlichen Verhandlung des Rechté- streits vor der Zivilkammer 11 des Königlichen Land- gerihts zu Hildesheim auf den L. März 1899, Vormmitags 10 Uhr, anberaumt, wozu Klägerin den Beklagten mit der Aufforderung ladet, einen bei n gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu -be- tellen.

Hildesheim, den 5. Januar 1899,

Der Gerichtsschreiber des Königlihen Landgerichts.

[66999] Oeffentliche Zustellung.

Der Uhrmacher Carl Bode zu Wattenscheid, ver- treten dur Rechtsanwalt Kempmann zu Bochum, klagt gegen ben Uhrmacher Carl Pütt, früher zu Günnigfeld, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen im Fahre 1898 gelieferter Waaren und wegen rüd- ständigen Kaufgeldes für den Kauf der klägerischen Filiale in Günnigfeld, mit dem Antrage auf Zahlung von 1018,60 / nebst 5 Prozent Zinsen von 151,60 Æ seit 1. August 1898 und von 433,50 4 seit Klage- zustellung und vorläufice Vollstre>ba:fkeit des Ur- theils, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Bochum auf den 9, März 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der offentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

___ Bartscher, Aktuar, als Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

(67001] Oeffentliche Zustellung. 5

Der Schneidermeister August Negband zu Granfee, vertreten dur< den Rechtsanwalt Werni>e daselbît, tlagt gegen den Tischler Ferdinand Reinicke, zuleß! zu Berlin, Kaglerstcaße 9 bei Sommer wohnhaîtt, jezt unbekannten Aufenthalts, wegen seiner, Neft- forderung für die dem Beklagten am 24. Mai 1896 gelieferten Kleizurasftüde, mit dem Antrage, den Beklagten L TE zu verurtheilen, an des Kläger 38 ( nebst 5% Zinsen seit dem 1. Jun! 1896 zu zahlen, und das Üctheil für vorläufig voll- stre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgecicht 1, Abtheilnng 54, zu Berlin, An der Stadtbahn 26/27, 1 Treppe, Zimmer 2, auf den 27. März 1899, Vormittags 104 Uhr. n Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser s uezug der Klage bekannt gemacht. Die Ginlafsungs- frist ift auf 4 Wochen festgeseßt. Aktenzeichen : 54 C. 1953. 98.

Schmidt, Gerichtsschreiber

des Königlichen Amtsgerichts 1, Abtheilung 54.

.Getsmar

M S.

1. Untersuhungs-Sachen.

2. La Yustellun en u. i s

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen x. 5. Verloosung 2. von Werthpapieren.

9) Ausgebote, Zustellungen und dergl.

[66985] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmermeister Friedri® Bredow zu Berlin, vertreten dur< den Justiz-Rath Gimkiewicz, klagt gegen den Schmiedemeister Wilhelm Zemmin, unbekannten Aufenthalts, aus 2 Wechseln vom 18. Mai und 31. Oktober 1898, mit dem Antrage auf Ver- urtbeilung des Beklagten zur Zzblung von 6500 4 nebft 6 9/6 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhand» lung des Rechtsstreits vor die Zweite Kammer für Handelsfachen des Königlichen Landgerichts I zu Berlin auf den 20. Februar 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- daten Gerihte zugelassenen Auwalt zu bestellen. Su Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemaWt.

Groß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I. 9, Kammer für Handelssachen.

[66999] Oeffentliche Zuftellung einer Klage.

Nr. 15. Fahrradhändler F. Siegel in Freiburg, vertreten tur Rechtsanwalt Dr. Göôrres daselbft, klagt gegen Albert und Alexander Geismar von Eichstetten, leßterer an unbekannten Orten abwefend, aus Kauf vom Monat November 1898, mit dem Antrag auf fkostenfälliges, vorläufig vollstre>bares Urtbeil, die Beklagten seien unter Sammtverbind- lihfeit \{uldig, an den Kläger zu Händen dessen Bevollmächtigten 282 #4 50 H nebst fe<s Prozent Zinsen hieraus vom Klagzustellungstag an zu bezahlen, und / ladet den Beklagten Alexander zur mündlihen Verbandlung vor Gr. Amtsgericht Emmendingen auf Montag, 6. März 1899, Nachmittags 4j Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klaae bekannt gemacht.

Emmendingen, 3. Januar 1899.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: (L. S.) Jäger.

[66992] Oeffeutliche Zustellung.

Die Firma Gebrüder Sender ¿u Darmsiadt, De, Rechtsantwoalt Dr. Ludwig

ru> in Fraykfurt a. M., klagt gegen den Bäter- meister Jacob Schwalb, früher zu Frankfurt a. M jeßt mit urbekanntem Aufentbalt abwesend, ‘auf Grund des Wechsels vom 16. Oktober 1898, fällig am 20. November 1898, über 1000 46 und des Wechsels vom 20. September 1898, fällig am 920. Dezember 1898, über 1245 Æ( und der Angabe, daß auf erstere Summe abshlägli< 400 M bezablt seien, mit dem Antrage, im Wecbselprozeß den Be- Belagten kostenfällig dur< vorläufig vollstre>bares Urtheil zu verurtheilen, an Klägerin 1845 # Hauvt- summe nebst 69/0 Zinsen aus 600 46 zeit 20. No- vember 1898 sowie aus 1245 4 seit 20. Dezember 1898 zu zahlen. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Il. Kammer für Handelssachen des Königlichen Land- gerihts zu Frankfurt a. M. auf den 2. März 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelafsenen Anwalt zu beftellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fraukfurt a. M., den 3. Januar 1899.

Der Gerichtsschreiber des Köntglichen Landgerichts.

[66993] Oeffentliche Zustelluug.

Dex Kaufmann Christ. Wilhelm Leur zu Frank- furt a. M., Götheftraße Nr. 5, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Marx zu Frankfurt a. M., klagt gegen den Bauunternehmer Georg Freitag, früber zu Frankfurt a. M., jet unbekannt wo, aus käuf- liher Waarenlieferurg vom Februar 1893 bis 5. De- zember 1896, mit dem Antrage auf kostenfällige und vollstre>bare Verurtheilung des Beklagten zu Zah- lung von 241 4 80 4 nebst 69/6 Zinsen seit Klage- zustellung, und ladet den Beklagt-n zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor das Königliche Amtêgeriht zu Frankfurt a. M. auf Moutag, deu 6, März 1899, Vormittags 9 Uhr,

immer Nr. 133. Zum Zwe>ke der öffentlihen Zu-

ellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Fraukfurt a. M., 3. Januar 1899.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. 12.

[66997] Oeffentliche Zustellung.

Dex Schreinermeifter Philipp Erbe> zu Herne, Cme ee: Rechtsanwalt Reiß zu Herne, laat gegen den Bergmann Ludwig Hoos, früher zu Herne, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Bebauptung, daß Beklagter ihm für einen käuflich gegen Kleidershrank den vereinbarten Preis von 5 4 s<hulde, mit dem Antrage auf vorläufiz voll- stre>bare Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 75 4 nebst 5 9/9 Zinsen seit dem Klagezustellungs- tage. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor da? König- lihe Amtsgericht zu Herne auf den L. März 1899, Mittags 12 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Herne, den 4. Januar 1899.

Krahnefeld, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

67000 Oeffentliche Zustelluug. O Die irma Kahn is Ullmann, Alter Fischmarkt, Straßburg, vertreten dur< den Geschäftsagenten

spach, klagt gegen den pr Gruber, Maler in Grafenftaden, jeßt ohne Aufenthaltsort, wegen Forderung von

ekannten Wohn- und 58,00 Á aus

i Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Dienstag, den 10. Januar

| Oeffentlicher Anzeiger.

Waarenlieferuna laut Nehnung vom 16. September 1897, mit dem Antrage auf koftenfällige Verurtheilung des Beklagten zur Sa von 58 (Acht und fünfzig) Mark nebst 69/0 Zinsen vom Urtheilstage ab sowie um vorläufige Vollftre>barkeitserklärung des er- gebenden Urtheils und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu IUlkirh auf Donnerstag, den 23. Februar 1899, Vormittags 9 Uhr. gun Zwe>e der öffentlien Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

JIllkirch, den 7. Januar 1899,

(L. S.) Peruche, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[66989] Oeffentliche Zustellung.

Die 1) Josef Eisemann, Kaufmann, 2) defsen Ehefrau Anna, geb. Mayer, beide in Ober-Ingel- beim wohnhaft, 3) Amalie, geb. Mayer, und deren Ehemann Julius Michels, beide in Bochum wohn- haft, 4) Rudolf Mayer, Kaufmann in Transvaal, Süd-Afrika, Eisemann handelnd hier als Erbrechte- käufer von Max und Lecpold Mayer, Kaufleute in London, vermöge Erbrehtekaufs unter Privatunter- {rift a. d. London, den 15., und Ober-Ingelheim, %. Februar 1892, in Ansehung der Unterschriften gehörig beglaubigt, und zwar bezügli der denselben am Na(hlafse ihrer zu Ober- Ingelheim verstorbenen Eltern Simon Mayer und Sarah, geb. Reinhold, sowie des na< denselben verstorbenen Sohnes und Bruders Marius Mayer, in Ober-Ingelheim wohn- baft gewesen, zusichenden Erbansprüche, sowie ferner handelnd als Exbrechtekäufer von Ehefrau Julius Michels und Rudolf Mayer, beide vorgenannt, und zwar hinsichtlih der diesen am Nachlasse des ge- nannten verlebten Marius Mayer zustehenden Erb- re{te gemäß Urkunden vor Gr. Notar Wolf in Ober-Ingelheim vom 6. November 1890 und 8. Fe- bruar 1892. Die genannten Ehefrau Eisemann, Marius Mayer, Ebefrau Michels, Rubolf, Max und Leopold Mayer, einzige Kinder und Erben der vorgenannten Eheleute Simon Mayer, die Ghe- frauen Eisemann und Michels mit ihren Brüdern Max, Rudolf und Leorold Mayer alleinige Erben ihres Bruders Marius Mayer, Ehefrau Eisemann handelnd aug als Generalbevollmächtigte von Rudolf Mayer, sämmtli< dur Rechtéanwalt Dr. Loeb in Mainz vertreten, Kläger, klagen gegen Jakob Schuck, A>ersmann aus Bubenbeim, dermalen in Nord- Amerika ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltso1t ih aufhaltend, Beklagten wegen Ertheilung einer Volistre>ungéklausel mit dem Antrage: Es wolle dem Gerichte gefallen, für die als Kläger auftretenden, oben bezeichneten Rechtsnachfolger des in dem Zablungs- und Vollstre>ungsbefehl Gr. Amtsgeriht3 Dber-Fngelheim vom 29. Oktober bezw. 13. No- vember 1880 genannten Jakob Alsenz, A>ersmann zu Engelstadt, die VollstreXungsklaufel zu ertheilen ; au dem Beklagten die Kosten des Nechtsftreits zu belasten und das ergehende Urtheil event. gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollfire>bar zu er- flären. Die Kläger laden den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Gr. Landgerichts zu Mainz auf den 2. April 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bet dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Uuszug der Klage bekannt gemacht.

Mainz, den 6. Jaauar 1899.

(L. 8.) Wolf, Justiz-Rath. [66961] Oeffeutliche Zustellung.

In Sachen der Gutsbesißer Carl Wegner'schen Eheleute in Sales, Beklagte und Berufungskläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Bunn in Marienwerder, gegen die Wittwe Rosalie Brück- maun, geb. Falk, in Zempelburg, Klägerin und Be- rufungsbeTllagte, Prozeßbevolimächtigter : Rechts- anwalt Ulrich in Marienwerder, wegen Schadensersaß, sind die Beklagten dur< das Urtheil der 111. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Koniß vom 5 Februar 1898 verurtheilt worden, 1700 Æ nebst 50/9 Zinsen seit dem 1. Januar 1890 zur Rap! rmaasse des Wolf Brü>kmann zu hinterlegen. Klägerin ist mit der Klagemehrforderung von 1450 M ab- gewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits sind mit !/s der Klägerin, mit 4/5 den Beklagten S Gegen diescs Urtheil haben die Beklagten Berufung ein- gelegt. Die Klägerin hat si< der Berufung an- ges<lofsen. Klägerin ist verstorben. Sie bat nah der Behauptung der Beklagten ein Testament nicht errihtet und sieben Kinder zu Erben hinterlassen, darunter den Kaufmann Meyer Brückmann in Amerika, unbekannten Aufenthalts. Die Beklagten laden nunmehr den Kaufmann Meyer Brückmaun zur Aufnahme des Rechtsstreits und zugleih zur mündlichen Verhandlung über die von ibnen ein- gelegte Berufung im Wege der öfentlihen Zustellung vor den II. ans des Königlichen Ober-Landes- aerihts zu Marienwerder auf den 2. Juni 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dexsem Gericht zugelassenen Anwalt zu seinem Vertreter zu bestellen und werden den Antrag stellen, auszuspre{en, daß das Verfahren von den Erben der Klägerin aufgenommen ist.

Marienwerder, den 4. Januar 1899.

(L. 8.) Wensfki, Gerichtsschreiber

des Königlichen Ober-Landesgerichts. U, 59/98.

66991 Oeffentliche Zustellung. l Der 1 tellenbesiber Fohann Lesh zu Kallina, Pro- Se Rechtsanwalt Jungmann

In, klagt gegen edie Josefa, geb. Kapipa, verehelihte Landwirth

Albert Dupczyk,

9) den Landwirth Albert Dupezyk, ive trüber zu Kallina wohnhaft, jeyt unbekannten

Aufenthalts, wegen Löschung eines Rechts auf Auf- laffung, mit dem Antrage, die Beklagten kosten- pflichtig zu verurtheilen, und zwar:

1) die Josefa Duvczyk: die Löschung des für sie auf dem Grundstü> Blatt 19 Kallina in Abthei- lung 11 Nr. 5 eingetragenen Rehts auf Auflassung des Miteigenthums an diesem Grundstü>k und dem Grundftü> Blatt 29 Kallina zu bewilligen,

9) den Albert Dupczyk: diese Löshungsbewilligung zu genehmigen.

Der Kläger ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Oppeln, Zivilkammersaal Nr. 65, auf den 6, April 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Oppeln, den 4. Januar 1899.

Beyer, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts. Z.:K. 2. [66986] Oeffeutliche Zuftellung.

In der Zivilprozeßsache des Maklers Anton Beyer aus Bladen, Kläger und Berufungsbeklagter, Prozeß! bevollmächtigter: Rechtsanwalt Luft zu Ratibor, gegen die Erben des früheren Gasthausbesißers Franz Machill U. aus Bladen, nämlich:

1. seiner Wittwe Johanna Madill, geborene Tamfel, jeßt wieder verehelihte Gasthausbefißer Horak, im Beistande ihres Ehemannes, des Gast- hausbesißers und Fleishers Johann Horak in Tschirmkau,

II. feiner Kinder, nämli:

a. der verehelihten Marie Heide, geborenen Machill, im Beistande ihres Ehemannes Josef Heide in Nieder-Heyduk, | ;

þ. des Fleishers Franz Machill in Brieg, Burg- ftraße 4, x

c. des früheren Försters Josef Machill, früher ir bet oda Zabrze, jezt unbekannten Auf- enthalts,

d. des Brauers Paul Machill in Lu>kenwalde,

o. der verchelißten Emma Reis, im Beistande ibres Ehemannes, des Stellmachers Theobald Reisch in Berlin, Schliemannstraße 42,

f. der minderjährigen Geschwister Emil und Arnold Machill, vertreten dur< ihren Vormund, den Gemeinde-Vorsteher Hyronimus Proske in Krug,

Beklagte und Berufungskläger, Prozeßbevollmäch- tiater ad I und IId. und f. Rechtsanwalt Thienel, ad IIa., b. und e. Re<téanwalt Besta,

ift der Gärtner Josef Thienel zu Bladen, vertreten dur< die Rechtsanwalte Shwob und Skutsch zu Natibor, als Neben-Intervenient zum Zwe>ke der Unter- stüßung des Klägers und Berufungsbeklagten mit dem Antrage beigetret-n : die Berufung der Beklagten gegen das den 12. Juni 1896 verkündete Urtheil des Königlichen Amtsgerichis zu Leobschüß koftenpflichtig zurü>zuweisen. Der Neben-Intervenient , Gärtner Josef Thienel zu Bladen, ladet den Mitbeklagten und Mitberufungskläger, früheren Förster Josef Mocill, früher im Gerichtêgefängniß Zabrze, {eßt unbekannten Aufenthalts, zur mündliden Verhandlung des Rechtésireits vor die Erste Zivilkammer deë Königlichen Landgerichts zu Ratibor auf den 4. März 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Ratibor, den 4. Januar 1899.

Thiel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[66995] Oeffentliche Zustellung.

Der Ortsarmenverband zu Schweidniß vertreten dur< den Magistrat daselbst klagt gegen die ledige Dienstperson Gertrud Schickau, zuleßt in S <weidniy ortéangehörig, jeßt unbekannten Auf- enthalts, unter der Behauptung, als unterstühungs- pflichtiger Ortsarmenverband, für die Verklagte und deren Kind entstandene Verpfl-gungskosten an den Ortsarmenverband Breélau bezablt zu haben, mit dem Antrage: die Verklagte kostenpflichtig zur Zahlung von 96 M behufs theilweiser Erstattung der von dem Kläger für die Verklagte und ihr Kind E Een Unterftüßungékosten zu verurtheilen; der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor tas Königliche Amtsgericht zu S, Zimmer Nr. 10, auf den 2. März 41899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Schweidnitz, den 6. Januar 1899.

Gollnis<,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [66994] Oeffentliche Zustellung.

Die offene Handelsgesell|haît Ephraim Stein zu Reichensachsen, vertreten dur< den Rechtsanwalt Peyser zu Eschwege, klagt gegen den Arbeiter Caspar Hoffmann, Ernst's Sohn, von Falken, zur Zeit in unbekannter Abwesenheit, auf Zahlung von 131 4 für eine am 28. Januar 1898 käuflich gelieferte Kuh. Die Klägerin Stein hat beantragt, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen, an die Klägerin 131 4 nebst 59/9 Zinsen davon seit dem 28. Ja- nuar 1898 zu zahlen, das Urtheil für vorläufig voll- ftre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten Hoff- mann zur mündlichen Verhandlung dieses Rechtsftreits vor das Königliche Amtsgericht zu Treffurt auf den 9. März 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Treffurt, den 4. Januar 1899.

. Fôhse, Aktuar,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

6, Kommandit-Gesel| ft 7. Erwerbs8- und Wirths 8. Niederlaffung 2c. von 9. Bank-Ausweise.

10, Verschiedene Bekanntmachungen.

1899.

en auf Aktien u. Aktien-Geseli\<. Me enossenshaften. <tsanwälten.

[66987] Oeffentliche Zuftellung.

Delphine Blo, Wi1twe Nephtalie Blum, ohne Gewerbe, aus Krautergersheim, z. Zt. in Düppigheim, ‘ae d erge annt Rechtsanwalt Schauffler hier, lagt aegen Henriette Falk, Ghefrau des Vorsängers Karl Weil, und letzteren selbst der ebelihen Güter- gemeinschaft wegen, z. Zk. ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Schenkungsauflösung, mit dem Antrage, die dur< Klägerin am 28. August 1894 an die Beklagte, Ehefrau Weil, gemachte Schenkung für aufgelöst zu erklären, den Beklagten die Prozeßkosten zur Last zu legen und das Urtheil eventuell gegen Sicherheitsleistung für vor- läufig voltftteœbar zu erklären. Sie ladet die Be- klagten zur mündlihen Verhandlung des NRechtêftreits vor die 1. Zivilkammer des Kaiserliden Landgerichts zu Zabern auf den 11. April 1899, Vor- mittags D Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedabten Gerihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zu- zullung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Zabern, den 6. Januar 1899, Der Landger.-Sekretär: Berger.

(66975)

Catharina, geb. Weymar, zu-M.-Gladba, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Otten in Düssel- dorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlihen Verbandlung ift bestimmt auf den L. März 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivilkammer, hierselbft. Düsseldorf, den 4. Januar 1899.

Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

[66979]

Die Ebefrau des Fuhrmanns Emil Gies, Emma, baren Kleeb, in Elberfeld, Prozeßbevollmächtigter :

e<tsanwalt Conte daselbst, klagt gegen ihren Ghe- mann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 6. März 1899, Vormittags D Uhr, vor dem Königlichen Land- geridte, 111. Zivilkammer, hierselbst.

Elberfeld, den 30. Dezember 1898.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[66978]

Die Ebefrau des Bä>ers Friedrih Zimmermann, Wilhelmine, geborene Heinen, in Mettmann, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Köhler in Elber- feld, flagt gegen ihren Ehemann auf Güter- trennung. Termin zur mündlihen Verhandlung ift bestimmt auf den 14. März 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, T1. Zivil- kammer, hierselbst.

Elberfeld, den 4. Januar 1899,

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[66977] Oeffentliche Zuftellung und Ladung. Katharine, geborene Gaensinger, gewerblos, in Kaiserslautern wohnhaft, Ehefrau des taselbst wohnenden Gelderhebers Peter Egelhof, durch Rechtsanwalt Schmidt in Kaiserslautern als Prozeße- bevollmächtigten vertreten, hat gegen ihren genannten Ehemann, zur Zeit unbekannt wo abwesend, Klage wegen Gütertrennung erhoben mit dem Antrage, die Vermögensabfonderung zwischen den Parteien aus8zu- sprechen, demgemäß den Beklagten zu verurtheilen, die Klägerin sowohl für ihr Ebeeinbringen, als auch für ihre Erfaßforderungen zu befriedigen, mit der Theilung und Auseinanderseßung der Gütergemein- schaft, sowie der Belieferung den K. Notar Jusftiz- Rath Vogel zu beauftragen, um die Ernennung, Be- eidigung und Einweisung eines etwa nothwendig werdenden Dae das K. Amtsgericht Kaiserslautern zu ersuhen, dem Beklagten auch die Kosten des Nechtsftreits zur Last zu legen und das ergebende Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu er- klären. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Berhandlung des Rechtsstreits in die öffentliche Sitzung der Zivilkammer des Kgl. Landgerichis Kaiserslautern vom 29. März 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- nannten Gerichte zugelaffenen Rechtsanwalt zu be- stellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Kaiseréêlautern, den 6. Januar 1899, Der Gerichtsschreiber des E Landgerichts : Jacob, Kgl. Sekretär.

[66984] Oeffentliche Zustenung.

Die Julie Braun, Eherrau Weißenbah, ohne Stand zu Busendorf, vertreten dur<h Rechtsanwalt Teutsch in Mey, klagt gegen thren Ehemann Nikolaus Weißeubach, früher Wirth in Busendorf, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Vermögenszerrüttung des Beklagten, mit dem An- trage, die Gütertrennung zwishen Parteien mit Wirkung vom Tage der Klage an auszusprechen und dem Beklagten die Kosten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Meh au) den 23. März 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Wusellung und Bekanntmachung gemäß $ 4 Ausf.- Ses, zur Z.-P.-O. wird dieser Auszug der Klage be-

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Lichtenthaeler, Gerichtsschreiber

Kaiserlichen Landgerichts.

Die Ebefrau des Schreiners Christian Kluth,

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