1899 / 35 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

1. Untersu -Sathen.

2. A cs Buftellun en u. deer,

3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2. 5, Verloofung 2c. ‘von hpapieren.

Oeffentlicher Anzeiger. |

7. 8. 9. ! 10,

6, Kommandit-Ge r

Erwerbs- und Gasis-Geno Regu g von Verschiedene Bekanntinächungen.

ell Mien x Aktien-Gefellsh.

1) Untersuchungs-Sachen.

[74743] j; Das gegen den Kürschnerlehrling Emil Schmul, eboren am 2. Juni 1866 in Veronikenpol, Kreis cildberg, in Nr. 1 unter 59 427 des NReichs-Anz. für 1885 erlassene Strafvollstreckungs-Ersuchen vom 17. Dezember 1884, wird erneuert. M. II. 39/84. Waldenburg i. Schles, den 2. Februar 1899. Der Staatsanwalt.

74741]

G Um sMeunige Angabe des gegenwärtigen Auf- enthalts des Korbmachers Ferdinand Kupke aus Neuendorf, zuleßt in Bernburg, zu den hiesigen Akten F. 54/98 wird ersuhi. Kupke soll als Zeuge vernommen werden.

Beruburg, den 4. Februar 1899. Herzoglih Anhaltishes Amtsgericht. (Unterschrift.)

{74742] K. W. Staatsanwaltschaft Tübingen.

Die wegen Verleßung der Wehrpflicht gegen den Johann Georg Wurster aus Dettingen, D.-A. Urach, am 6. Mai 1876 verhängte Vermögenébeschlagnahme wurde dur Beschluß der K. Strafkammer hier vom 1. d. M. aufgehoben.

Den 6. Februar 1899.

H.-Staatsanwalt Frank.

C I I T T S C

9) Aufgebote, Zustellungen und dergl.

[74722] Zwangsverfteigerung.

Im Wege der Zwangsvollstretung foll das im Grundbube von den Umgebungen im Kreise Nieder- barnim Band 39 Nr. 1959 auf den Namen des Lehrers Leo Mau zu Berlin eingetragene, zu Berlin, Hennigsdorferstraße 26 1 belegene Grundstück am 14, April 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Neue Friedrichstr. 13, Erdgeschoß, Flügel OC., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstück ist bei einer Fläche von 9 a 59 qm mit 8280 G Nutzungswerth zur Gebäudesteuer ver- anlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 21. April 1899, Vor- mittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 88 K. 4. 99 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 17, zur Einsicht aus,

Berlin, den 2. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 88.

{74723} Zwangsversteigerung.

Im Wege der wang e erenng foll das im Grundbuche von den Niedershönhausener Parzellen Band 15 Nr. 612 auf den Namen des Tischlermeisters E Uhlich hier eingetragene, zu Berlin, Kastanien-

llee 94 belegene Grundstüd am 11, April 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Geriht, Neue Friedrichstraße 13, Erdgeschoß, Flüge! C., Zimmer 40, versteigert werden. Das

rundstück ist bei einer Flähe von 12 a 47 qm mit 16 900 A Nutungswerth zur Gebäudesteuer ver- anlagt. Das Weitere -enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 14, April 1899, Vor- mittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 88 K. 2. 99 liegen in der Gerihts\chreiberei, Zimmer 17, zur Einsicht aus.

Berlin, den 2. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 88.

[75070] Zwangsversteigerung.

Im Wege der Zwangsvoll\streckung soll das im Grundbuche von den Umgebungen im Kreise Nieder- barnim Band 39 Nr. 1958 auf den Namen des Gutsbesitzers Friedrih Tiey zu Müncheberg einge- tragene, hierselb Hennigsdorferfir. 25 2 be- legene Grundstück am 14. April 1899, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Neue Friedrihstraße 13, Erdgeshoß, Flügel C., Zimmer 40, versteigert werden. Das Grundstü ift dei einer Flähe von 5 a mit 4900 e Nußungs- werth zur Gebäudesteuer veranlagt. Das Weitere enthält der Aushang an der Gerichtstafel. Das Urtheil über die Ertbeilung des Zushlags wird am 21. April 1899, Vormittags 11 Uhr, ebenda verkündet werden. Die Akten 88 K. 3. 99 liegen in der Gerichtsschreiberei, Zimmer 17, zur Einsicht aus.

Berlin, den 2. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 88.

[74725] :

In Sachen der Hogreve'shen Stipendien-Stiftung hieselbst, vertreten durch den hiesigen Stadtmagistrat, Klägerin, wider die Chefrau des Tapezierers Her- mann Haage, Adele, geb. Brüder, hier, Beklagte, wegen Hypotkekzinsen, wird, nahdem auf Antrag der Klägerin die Beschlagnahme des der Beklagten gebörigen, zu Braunschweig an der Gördelingersftraße No. ass. 37 belegenen Hauses und Hofes sammt Zu- bebôöôr zum Zwecke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 16. Januar 1899 verfügt, auch die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuße am 17. Januar 1899 erfolgt ist, Termin zur Zwangs- versteigerung auf den 19. Mai 1899, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglihem Amtsgerichte Braun- \{chweig, Augu n nroe 6, Zimmer 40, an esezt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben.

Braunschweig, den 20. Januar 1899.

Herzogliches S VII. osse.

[74405

Nach heute erlafsenem, seinem ganzen Inhalte nach dur Anschlag an die Gerichtstafel und dur Abdruck in den Amtlichen Mecklenburgischen Anzeigen bekannt gemahtem Proklam, finden zur Zwangs- versteigerung des Grundftücks Nr. 291 A. (Turnhalle)

1) zum Verkaufe nah zuvoriger endliher Regu- lierung der Verkaufsbedingungen am Freitag, den 14, April 1899, Vormittags 10 Uhr,

9) zum Ueberbot am Dienstag, den 9. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr,

N zur Anmeldung dingliher Rechte an das Grund- süd und an die zur Immobiliarmasse desselben ge- hörenden Gegenstände am Freitag, den 14. April 1899, Vormittags 10 Uhr, im hiesigen Amts- gerihtsgebäude statt. Auslage der Verkaufsbedin- fungen vom 30. März 1899 an auf der Gerichts-

reibesei.

Malchow, den 31. Januar 1899. Großherzoglihes Amtsgericht. Zur Beglaubigung: Der Gerichtssreiber : Hollien.

[74727 In Sachen des Rechtsanwalts Eduard Jüngst in Nordhausen, Klägers, wider die Ehefrau Mennicke, Jda, geb. Werner, zu Halle a. S., Beklagte, wegen Forderung, wird, nahdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des der Beklagten gehörigen Grundstücks „Hotel Deutsches Haus“, ießt No. ass. 405 nebst Zubehör, eingetragen im Grundbuche von Schöningen Bd. I11/VII1I Bl. 82, zum Zwedke der Zwangsversteigerung durch Beschluß vom 30. Ja- nuar 1899 verfügt, au die Eintragung dieses Be- \{lu}ses im Grundbuche am 30. Januar 1899 erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf Freitag, deu 14. Juli 1899, Morgens 10 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerichte Schöningen angeseßt, in welchem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Schöningen, den 4. Februar 1899.

Herzogliches Amtsgericht.

H. Müller.

[74726] : i Zur Zwangsversteigerung des der Ehefrau des Arbeiters Webs, Wilhelmine, geb. Schult, zu Ham- burg gehörigen Wohnhauses c. p. Nr. 2032 d. n. Ch. zu Ludwigélust steht nah dem vom Großherzoglichen Amtsgerichte am 16. November 1898 erlassenen Ver- kaufsproklame der Ueberbotstermin auf Dienstag, den 28. Februar 1899, Mittags 12 Uhr, an. Derselbe wird vorschriftsmäßig hiedur öffentlich in Erinneruna gebraht mit dem Vemerken, daß in dem beute stattgefundenen erften Verkaufstermine für das beregte Grundstück ein Bot nicht abgegeben worden ift. Ludwigslust, den 7. Februar 1899. Der Gerichtsschreiber. [74724] K. Amtsgericht Troftberg- Betreff : Marktgemeinde Trostberg gegen Knieger, Mathias u. Amalie, wegen Zwangsvollstreckung. Die Gläubiger der Knieger-Eheleute werden auf- gefordert, binnen 2 Wochen bei Meidung der Nichtberücksihtigung im Vertheilungsplane ihre An- sprüche dahier anzumelden und anher bekannt zu geben, ih persönlich oder dur einen bevollmächtigten Vertreter beim Vertheilungstermin am Samstag, den 1. April 1899, Vormittags 9 Uhr, dabier einzufinden, widrigenfalls angenommen wird, daß sie mit dem aufgestellten oder beim Termin be- ricztigten Vertheilungsplan und mit defsen Aus- führung einverstanden sind. Die erfolgten Anmel- dungen sowie der Entwurf des Vertheilungsplanes liegen eine Woche vor dem Vertheilungstermin in der Gerichtsschreiberei zur Einsicht auf. Am 4. Februar 1899. Der K. Oberamtsrichter : (gez.) Baron Schatte. Zur Beglaubigung : (L. 8.) Aidelbsburger, K. Sekretär. [63657] Prokiam. Der Rabbiner Ludwig Kahn in Heilbronn hat vorgestellt, daß der ihm gehörige, auf den Inhaber lautende 40 Thaler-Schuldschein der Großherzoglich Oldenburgishen Eisenbahn - Prämien - Anleihe von 1871 Rr. 111 492 ibm abhanden gekommen fei, und bat beantragt, dieserhalb ein Aufgebot zu erlassen. Demnach wird der Inhaber des erwähnten Werth- papiers aufgefordert, seine Rechte spätestens im Aufgebotstermine am 16, September 1902, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und das Wertbpapier vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für kraftles erklärt werden wird. Oldenburg, 1898, Dezember 20. Großherzoglihes Amtsgericht. I. Harbers.

[73773] Aufgebot. Der Pfarrer E. Zaeslin in Straßburg hat das Aufgebot hinsichtlih zweier 3/9 Pfandbriefe der Aktiengesellschaft für Boden- und Communalcredit in Elsaß-Lothringen zu Straßburg Ser. IV. Litt. D. 2221 und 3730 über je 300 M beantragt. Der In- haber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28. Oktober 1902, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte im Zivil- Feen mae des Kaiserlihen Amtsgerihts Straß- urg, Obergeshoß, anberaumten Aufgebotstermine seine Rehte anzumelden und die Urkunden vorzu- legen, widrigenfalls die Kraftloterklärung der Ur- funden erfolgen wird. Straßburg, den 3. Februar 1899. Kaiserlihes Amtsgericht.

[58217] Aufgebot.

Es haben beantragt :

L die Wittwe Marie Harwardt, geb. Schroeter, zu Elbing das Aufgebot der Police Nr. 2227 der „Vesta* Lebensversicherungsbank auf Gegenseitigkeit zu Posen über 900 #, ausgestellt am 9. Februar 1875 für den Böttchermeister August Harwardt zu Elbing, geboren laut Angabe am 9. November 1828 in Gr. Rautenberg, Kr. Braunsberg ;

2) der frühere Rittergutsbesiger Thadäus von Chetmicki zu Warschau das Aufgebot des an- geblih im Jahre 1883 abhanden gekommenen 4 °/oigen Posener Pfandbriefs Serie IIT Nr. 5044 über 100 Thaler = 300 M, welher zum 1. Juli 1895 zur SLGNST gekündigt ift;

3) der Rehnungs-Rath Bauer zu Posen das Auf-

zu Malchow mit Zubehör Termine

Sparkassenbuches der städtishen Sparkasse zu Posen Nr. 47 249 über 116,86 4, ausgestellt für den Intendantur-Sekretariats-Assistenten Joseph Bauer zu Posen am 5. Februar 1880; : 4) die Mensinago Stanislawa Bogdanowicz zu Smogorzewo das Aufgebot des Sparkafsenbuchs der Bank für Landwirthschaft und Industrie Kwilecki, Potocki und Comp. zu Posen Nr. 4027, V 947, welches zur Zeit des Verlustes 93,80 #46 betrug, und welhes im Fabre 1894 für die Stanislawa Bog- danowicz zu Smogorzewo ausgestellt ift. Die Inhaber der aufgebotenen Urkunden werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am S, Juli 1899, Mittags 12 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerihte, Zimmer Nr. 36, ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigen- falls dieselben für kraftlos erklärt werden. Posen, am 30. November 1898.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung 4.

[58218] Aufgebot. Das Aufgebot folgender verlorener Sparkafsenbücher ist von den nahbenannten Personen beantragt :

A. der Groß-Ottersleber Sparkasse: Nr. 1542 auf „Johannes Nihsch“, Groß-Ottersleben, lautend über Sitie 46, Antragsteller: die Erben des Johannes

1B),

B. der Sparkasse der Stadt Magdeburg:

1) Nr. 65 084 C. auf den Namen „August Moewes sen. Arbeiter“ in Magdeburg-Neustadt, lautend über 1600 M von dem Genannten, s

9) Nr. 74995 auf den Namen „Gustav Hesse Schüler“, lautend über 243 4, Antragsteller Maurer- meister Gustav Hesse in Magdeburg, i 3) Nr. 52741 B. auf den Namen des Tischler- meisters Eusebius Berheine in Buckau, lautend über 41,40 4, von dem Genannten.

Die Inhaber der Bücher | werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. Juli 1899, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Dom- play 9, Zimmer Nr. 1, auberaumten Aufgebots- termine idre Rehte anzumelden und die Bücher vor- zulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Bücher erfolgen wird.

Magdeburg, den 2. Dezember 1898.

Königliches Amtsgericht A. Abtheilung 8.

[74802] Aufgebot. Nr. 6988. Auf Antrag der Wittwe des Ludwig Schneider, Elise, geb. Rübsamen, hier erläßt das Gr. Amtsgericht IIT hier das Aufgebot des auf den Namen der minderjährigen Irene Luise Schneider von Oberamstadt ausgestellten Sparkassenbuchs Nr. 65 333 der \tädtishen Sparkasse in Mannheim über 1648 97 H. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den L. September 1899, Vorm. 9 Uhr, vor dem Gr. Amtsgerichte 111 hier anberaumten Auf- gebotstermine feine Rechte anzumelden und die Ürkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung derselben erfolgen wird.

Mannheim. 7. Februar 1899.

Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Stalf.

Gerichtliches Aufgebot.

Nr. 894. Rechtskandidat Emil Albert Kopf, z. Zt. in Frankfurt a. M., hat beantragt, das auf seinen Namen lautende Einlagebü(lein der Spar- lasse Meßkirch Abth. 11 Nr. 9348 für kraftlcs zu erklären. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, seine Rechte spätestens in dem auf Dieustag, den 19, September 1899, Vorm. 9 Uhr, be- stimmten Aufgebotstermine bei dem unterzeichneten Geriht anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für fraftlos erklärt werden wird.

Mefkfßkirch, 25. Januar 1899.

Der Gerichtsschreiber Gr. Amtsgerichts: Ballwey.

[73217]

[74739] ‘Aufgebot.

Der Erbpächter-Altentheiler Wilhelm Baade zu Maalck bei Eldena hat das Aufgebot eines verloren gegangenen Hypothekenscheines über ein zum Grund- und Hypothekenbuche der fanonfreien Erbpachthufe Nr. 6 zu Maalck, Folium 10, daselbst eingetragenes, mit 49% p. a. verzinslihes Kapital von 400 be- antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den 15. August 1899, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er- folgen wird.

Grabow i. M., den 3. Februar 1899. Großherzogl. Mecklénbutg SAyerinihes Amtsgericht.

aspe.

[74734]

Von dem unterzeihneten Amtsgericht ift das Aufgebotsverfahren eingeleitet worden

I. behufs Ausschlusses und Ermittelung der Be- rechtigten:

1) an einem am 2. Juni 1856 vom vormaligen Patrimonialgerihte Neumark für Christian Friedri Köhler aus Meerane zum biesigen Gerichtsdepositum abgeführten Auktionsgelderbetrage von ursprünglich 7 Thalern 14 Neugro]{hen 9 Pfennigen, der hier bei Depositum Nr. 72 seither verwahrt, zinétragend bei der hiesigen städtishen Sparkasse angelegt worden und durch Hinzuschlagung der Zinsen inzwischen auf 71 M 15 4 (ohne Zinsaufrehnung seit dem 1. Ja- nuar 1897) angewawjen ist und dessen Ausantwortung bisher niemand beansprucht hat,

2) an einem am 23. Februar 1847 beim vor- maligen Patrimonialgerihte zu Reichenbah vom Weber Karl Heinrih Rommel daselbst für seine Schwestern Christiane Friederike verehel. Zaumseil, geb. Rommel, in Pausa und Wilhelmine verehel. Meißner, geb. Rommel, in Nord-Amerika hinter- legten, bei Depositum Nr. 6 seit dem 2. Juni 1856 hier verwahrten Betrage von ursprünglich 12 Thalern 15 Neugroschen, der bei der hiesigen städtishen Spar- fasse zinsfragend angelegt worden und inzwischen durch Hinzuschlagung der Zinsen auf 133 4 16 4 (ohne Zinsaufrehnung seit dem 1. Januar 1897) angewachsen ist und dessen Ausantwortung bisher ein

gebot des angeblich im Februar 1898 verbrannten

hierzu Berechtigter niht beanspruht hat;

zu 1: auf Antrag des Königlih SächG\ Staatsfiskus, vertaeten dur das RaiAich Sin

Finanz-Ministerium,

zu 2: auf Antrag der fünf Abkömmlinge einer weiteren ‘Schwester - arl Heinrich Rommels, nämli des Tuchmachers Karl Wilhelrn Würker, des Tuch- machers Franz Hermann Würker, des Rahmmeifters Ernst Hermann Würker, des Wollfortierers Franz Bernhard Würker und der Maurersehefrau Henriette Wilhelmine, verehel. Chemniger, geb. Würker, sämmt- lihe in Reichenbach;

11. behufs Todeserklärung und Ermittelung “der unbekannten Erben:

1} des am 29. April 1838 zu Egeln-Altmarkt ge- borenen Malers Christian Leopold Carl Schwarz, der zuleßt in Reichenbach aufhältlich war, aber vor dem Jahre 1872 nah Amerika ausgewandert if und von dessen Leben und Aufenthalt seit dem Jahre 1872

| keine Nachricht vorhanden ist, j 2) des am 22. Juni 1843 zu Grün geborenen *

Webers Karl Hermann Roft, der zuleßt in Reichen- bach aufhältlich war, aber vor dem Jahre 1870 aus- gewandert und von dessen Leben und Aufenthalt seit dem 12. Juli 1870, unter welchem Tage ein von ihm geschriebener, in New York zur Post gegebener Brief datiert ift, keine Nachricht vorhanden ift,

zu 1: auf Antrag des Gelbgießers Friedrih Huch und dessen Ehefrau Dorothea, geb. Schwarz, beide in Magdeburg-Neustadt,

zu 2: auf Antrag der Anna Emilie, verehel. Markgraf, geb. Rost, in Meißen;

III. behufs Löschung folgender alter Hypotheken :

1) der auf Fol. 528 des Grund- und Hypotheken- buh3 für Reichenbah unter dem 4. Januar 1819 laut Atjudikationssheines vom 4. Januar 1819 ein- ane ragt Erstehungsgelder in Karl Wilhelm

nabes in Reichenbah Schuld- und Kreditwesen von 133 Thalern 8 Neugroschen Konventionsgeld = 137 Thalern 1 Neugroschen 1 Pfennig im 14-Thalerfuße sammt Zinsen zu 5 9%, {ährlih mit 13 Thalern 8 Neugroshen Konventionsgeld = 13 Thalern 21 Neugroshen 1 Pfennig im 14-Thalerfuße rüdckzahlbar,

2) des auf Fol. 1351 des Grund- und Hypotheken- bus für Reichenbah für Franz Eduard Schilbach in Weißensand unter dem 15. März 1867 ein- getragenen, gerihtlich festgestellten Schuldbeträgs von 17 Thalern 15 Neugroschen 8 Pfennigen,

3) des auf Fol. 122 des Grund- und Hypotbeken- buchs für Oberreihenbah für Johanna, verw. Wolf, in Oberreichenbah zufolge Kaufs vom 14. April 1834 eingetragenen Begräbnißgeldes an 15 Srener Gulden = 13 Thalern 14 Neugroschen 7 Pfennigen im 14-Thalerfuße,

4) der auf Fol. 9 des Grund- und. Hypotheken- buchs für Foldentaa eingetragenen Forderungen von

a. 19 Meißner Gulden = 17 Thalern 2 Neu- gon 6 Pfennigen im 14-Thalerfuße, unbezjahlte

aufgelder für David Schädlih in Foschenroda,

b. 10 Meißner Gulden = 8 Thalern 29 Neu- groshen 8 Pfennigen im 14-Thalerfuße unbezahlte Kaufgelder für David und Rosine Schädlich in Fofchenroda, zufolge Kaufs vom 19. Februar 1719,

c. 10 Meißner Gulden 12 Groschen 5 Pfennigen

9 Thalern 195 E 9 Pfennigen im 14-Thalerfuße, unbezahlte Kaufgelder für Chriftian Fugmarn, zufolge Kaufs vom 19. April 1755,

d. 38 Meißner Gulden = 34 Tkhalern 95 Neu- groshen 2 Pfennigen unbezahlte Kaufgelder für Marie Christiane Meisel,

0. 12 Meißner Gulden = 10 Thalern 23 Neu- groshen 8 Pfennigen im 14-Thalerfuße Begräbniß- geld für Marie Christiane Meisel, zufolge Kaufs vom 9, Oktober 1788,

f. 6 Thalern 18 Neugroshen Konventionsgeld = 6 Thakern 29 Neugroschen 1 Pfennig im 14-Thaler- fuße unbezahlte Kaufgelder für Christian Ludwig Baumaarten in Reichenbach, «

g. Herberge keim Dienstwehsel für Chriftian Friedrih und Johann Gottlieb Meisel in Foschenroda, zufolge Kaufs vom 22. Mai 1821, N

h. 48 Thalern 6 Neugroschen 42/7 Pfennigen Muttertheil für Johann Christian Meisel in Foschen- roda, zufolge Kaufs vom 1. Dezember 1846,

5) der auf Fol. 164 des Grund- und Hy otheken- bus für Mylau zu Gunsten Johann Christian Schmidt’s in Mylau verlautbarten Fordervngen von

a. 16 Thalern Konventionsgeld = 16 Thalern 13 Reugroschen 3 Pfennigen im 14-Thalerfuße un- bezahltes Kaufgeld, Î

b. Naturalauszug, zufolge Kaufs vom 28. Juli 1802,

6) der auf Fol. 54 des Grund- und Hypotheken- bus für Schönbah für Johann David Müller in Schönbach zufolge Kaufs vom 9. Juni 1803 ein-

etragenen rüdständigen Kaufgelder an 6 Meißner Gulden 14 Groshen = 5 Thalern 29 Neugroschen 9 Pfennigen im 14-Thalerfuße,

) der auf Fal 1369 des Grund- und Hypotheken- buchs für Reichenbach für den Tuchmachermeister Johann David Müller in Reichenbach zufolge Kaufs vom 21. Suni 1822 eingetragenen Tagezeitgelder an 90 Thalern Konventionsgeld = 20 Thalern 16 Neu- groshen 7 Pfennigen im 14-Thalerfuße, jährlih mit 10 Thalern rückzahlbar,

8) des auf Fol. 28 des Grund- und Hypotheken- bus für Oberheinsdorf zufolge Kaufs vom 16. März 1810 für Johann David Harßsh in Oberheinsdorf verlautbarten Begräbnißgeldes an 37 Meißner Gulden 10 Groschen 6 Pfennigen = 33 Thalern 21 Neu- groshen 7 Pfennigen im 14-Thalerfuße, i

9) des auf Fol. 311 des Grund- und Hypotheken- bus für Reichenbach zufolge Kaufs vom 15. März 1797 und 9. Juni 1828 für Johann Dan in Reicbenbach eingetragenen Begräbnißgeldes an 10 Thalern Konventionsgeld = 10 Thalern 8 Neu- groschen 3 Pfennigen im 14-Thalerfuße,

10) der auf Fol. 25 des Grund- und- Hypotheken buchs für Unterheinsdorf zufolge Kaufs vom 14. Sep- tember 1825 für den Färber Pflugbeil in Reichenbah verlautbarten unbezahlten Kaufgelder von 3 Meißner Gulden 9 Groshen = 3 Thalern 2 Neugroschen 5 Pfennigen im 14-Thalerfuße,

« 11) der auf Fol. 158 des Grund- und Hypotheken- bus für Netshkau eingetragenen Forderungen,

nämlich A. Pevbetss für Marie Rosine verw. Grimm in

Newyschkau, zufolge Kaufs vom 14. Februar 1837, Þ. 200 Thaler Konventionsgeld = 205 Thalern

| 7 Kosten der Einhe

‘Qarlehns von 30

fennigen nebst Zinsen zu 4 9% und ung, Darlehn der Amalie Luise üller, geb. von Feilißsch, in

16 Neugroschen Wilhelmine - verebel.

Treuen, zufolge Konsenses vom 14. Februar 1837,

12) des auf Fol. 1205 des Grund- und Hypotheken-

bus für Reichenbach unter dem 8. September 1843

für Franz Louis E in Reichenbach verlautbarten halern, zufolge Konsenses vom 8. September 1843, :

und zwar auf Antrag zu. 1: des Webers Julius Heinrich Paul und des

_ Schuhmachers Franz Ferdinand Beierlein gen. Reber,

heide in Reichenbach,

zu 2: des Bäkermeisters Friedrih Emil JIung- hanß daselbft, E

zu 3: des Feuermanns Carl Moriß Müller in Oberreichenbach, :

zu 4: des Gutsbesißers Christian Friedri Meisel in Foschenroda, : i

zu 5: des Webers Franz Ludwig Härbsh in Mylau,

zu 6: des Zimmermanns Friedrih Hermann Mittenzwei in Schönbach, Y

zu 7: des Lehrers Carl Hugo Thierfelder in Plauen,

zu 8: des Gutsbesißers Johann Friedri Popp in Oberheinsdorf,

zu 9: der offenen Handelsgesellschaft in Firma H. Hempel in Reichenbach,

zu 10: des Gutsbesißers Friedrih Richard Herold in Unterheinsdorf,

zu 11: des Bäckermeisters Franz Robert Leipold in Neyschkau, )

zu 12: des Schlossermeisters Felix Krauß in Reichenbach.

Es ergeht daher

a. an die zu 11 unter 1 und 2 aufaeführten Ver- \{ollenen, deren etwaige unbekannte Erben und alle Personen, welche Auskunft über Leben oder Tod der genannten Verschollenen zu ertheilen vermögen, und

b. an alle diejenigen Personen, welhe aus irgend cinem Grunde an die unter 1 1 und 2 erwähnten Deposita oder an die unter IIT 1—12 aur Seen hypothekarisch sichergestellten Forderungen Ansprüche zu haben vermeinen, hierdurch die Aufforderung, in dem

zu 1 auf den 5, April 1899, Vormittags 10 Uhr, ;

zu 11 auf den 14, August 1899, Vormittags 10 Uhr, /

¿u übr auf den 5. April 1899, Vormittags L r,

anberaumten Aufgebotstermine persönlih oder dur einen gehörig legitimierten Vertreter an unter- zeichneter Gerichtsstelle zu ersheinen und sich fowie ihre Rechte und Ansprüche anzumelden, bez. zu T spätestens in diese:n Termine sih zu melden oder dem Gkrichte das, was ihnen über Leben oder Tod der Verschollenen bekannt geworden ist, anzuzeigen, Wen ans auf weiteren, im Termine zu stellenden

ntrag

zu I 1: das Depositum unter Ausschluß anderer Pexrcnigien als für die Staatskasse verfallen erklärt werden,

zu 1 2: auf Auss{chluß der übrigen Berechtigten-

mit ihren Ansprüchen an das Depositum erkannt werden und dessen Ausantwortung an die Antrag- steller als alleinige Erben des ursprünglich bere(tigten Deponenten , falls sie ihr Erbrecht nachweisen, erfolgen wird,

zu IT: die Verschollenen für todt und deren unbe- kannte Grben mit ihren Apsprüchen für ausgeschloffen und ihrer Rechte für verlustig erklärt werden, da- gegen das hier in Verwahrung befindlih2 Ver- mögen der Verschollenen an deren sich gehörig ausweisende Erben ausgehändigt werden wird,

zu ITII: die Löschung der Hypotheken unter Aus- \{ließung aller entgegenstehenden Rechte im Grund- buche angeordnet werden wird.

Reichenbach, am 31. Januar 1899.

O Königlih Sächsisches Amtsgericht.

Geyler.

(74804]

Der Förster Caspar Tenkhoff zu Rauschenburg, Kspls. Olfen, hat das Aufgebot der. ideellen Hälfte der Grundstücke Flur 9 Nr. 182, 186, 187 und 188 der Gemeinde OÖlfen, welche im Grundbude von Olfen Bd. VII1 Bl. 33 auf den Namen des Justiz- Kommissars Franz Arnold Tutmann zu Essen ein- getragen fteht, beantragt. Die Grundstücke haben eine Größe von zusammen 02,44,76 ha und 9,27 Decthlr. Reinertrag. L

Alle Eigenthuméprätendenten werden aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte an den erwähnten Antheil spätestens im Aufgebotstermin den 12. April 1899, Vorm. 9 Uhr, anzumelden. Im Falle nit erfolgter Anmeldung und Bescheinigung des vermeintlihen Widerspruhsrehts wird der Ausshluß aller unbekannten Gigenthumsprätendenten und die Berichtigung des Besißtitels für den Antragsteller erfolgen.

Lüdinghauseu, 1. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht.

{74737] Aufgebot. :

Die Wittwe Ackerwirth Wilhelm Winterberg, Anna Catharina, geb. Hellwig, in Oberschledorn hat das Aufgebot der Grundstücke: Flur 11 Nr. 80 Redinghausen, Aker, 20,89 a, 0,41 Reinertrag, Flur 11 Nr. 96 Redinghausen, Aer, 40,61 a, 1,27 Reinertrag, Flur 11 Nr. 125 Redinghausen, Aer, 28,27 a, 0,33 Reinertrag, Flur 11 Nr. 226 Hesseberg, Wiese, 28,25 a, 0,88 Reinertrag einge- tragen im Grundbuche von Düdinghausen Bd. 1 Bl. 2 —, und von Flur 111 Nr. 148, am Dauern, Aer, 39,39 a, 2,15 Reinertrag eingetragen im Grundbuche von Düdinghausen Bd. 2 Bl. 26 —, zum Zwecke ihrer Eintragung als Eigenthümerin be- antragt. Alle Eigenthumsprätendenten werden auf- gefordert, spätestens im Aufgebotstermine am 12. April 1899, Vormittags 12 Uhr, ihre Rechte und Ansprüche auf die Grundstücke- anzu- melden mit der Verwarnung, daß bei nit erfolgter Anmeldung und Belczewiqung des Widerspruchs- rehts die Eintragung der Antragstellerin als Eigen- thümerin stattfinden wird.

Medebach, den 1. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht.

{74740]

Auf den Antrag des Gastwirths Conrad Fischer in Wahlershausen als Vormund über den abwesenden Weißbinder Johann Heinrih Kesper, Wilhelms Sohn, geboren zu Wahlershausen am 14. Juli 1828, ergeht an diesen oder defsen etwa vorhandene Leibes- er die Aufforderung, in dem auf den 2, No-

vember 1899, Vormittags 11 Uhr, - anbe- raumten Termin entweder persönlih oder durch einen Bivollmäthtigten sich zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt und Verabfolgung seines Vermögens an De „B AmaNiGen Rechtsnachfolger verfügt werden wird.

Caffel, den 28. Januar 1899.

Königliches Amtsgericht. Abth. I. [74731 Aufgebot.

Auf Antrag der Frau Maria Turner, geb. Stritel, zu Berlin wird deren Ehemann, der herrschaftliche Diener Carl August Turner, geboren am 17. Sep- tember 1827 zu Insterburg, welcher sih am 11. Mai 1863 zu Starkenberg mit der Antragstellerin ver- heirathet hat, von 1869 bis 1879 in Königsberg i. Pr. gewohnt, fe dann vagabondierend im Lande herum- getrieben haben, im Jahre 1882 in Mecklenburg ge- wesen, am 2. Juli 1883 aus dem \tädtishen Armen- hause zu Königsberg i. FH entlassen und seitdem verschollen sein foll, aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstermin, ‘den 19, Dezember 1899, Vor- mittags 11 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht Zimmer Nr. 63 sich zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Königsberg i. Pr., den 30. Januar 1899.

Königl. Amtsgericht. Abth. 11.

[74805] Bekanntmachung.

Auf Antrag der Häuslerfrau Rojalie Schäfer, geb. Schäfer, zu Gläsen wird deren am 18. Dezember 1817 geborener Vater, der Häuéler und Maurer Carl Schäfer, der im Jahre 1878 seinen damaligen Wohnort Gläsen verlassen hat und seitdem ver- \holien is, aufgefordert, sih spätestens im Auf- gebotétermine den D. Dezember 1899, Vor- mittags 10 Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht, Zimmer 16, zu melden, widrigenfalls seine Todes- erklärung erfolgen wird.

Leobschüt, den 5. Februar 1899,

Königliches Amtsgericht.

[74735] e

Auf Antrag des Abwesenheitsvormundes, Acker- bürgers Michael Michalowski in Kurnik wird der Wirthssohn Michael Rozmiarek, geboren am 10. September 1839, Sohn der Wirth Valentin und Marianna, geborene Nowak, Rozmiarek’shen Ebeleute, welher etwa in den Jahren 1862 bis 1866 nach Amerika ausgewandert und dort seit etwa 1885 verschollen is, aufgefordert, fich spätestens im Aufgebotstermine, am 3 Januar 1900, Mittags 11S Uhr, bei dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 12, persönli oder schriftli zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Schrimm, den 4. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht. [74803] Bekanntmachuug. Aufgebot.

Bernhard Werner Nahgel, eheliher Sohn des Gutspächters Daniel Nahgel, geboren zu Dargerose am 27. Januar 1835, bis zum Jahre 1856 Land- wirth in Groß -Krien, dann ausgewandert nach Amerika, wird auf Antrag seiner Schwester, der Frau Rittergutébestzer Mathilde Wilke, geb. Nahgel, in Dzinceliß (Kreis Lauenburg in Pommern) aufge- fordert, sih spätestens in dem auf den 6, Dezember 1899, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer Nr. 37, des unterzeihneten Gerichts bestimmten Aufggbots- termine bei uns zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt werden wird.

Stolp, den 3. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht.

[74738] Bekanntmachung.

Auf Antrag der Wittwe Gottfried Wolff, Elise, geborene Schloßmacher, zu Schwelm, vertreten durch ihre Bevollmächtigte Wittwe Heinrih van Dornick zu Büderih bei Wesel, werden die Gläubiger des am 10. Dezember 1888 verstorbenen Agenten Gottfried Wolff zu Schwelm aufgefordert, spätestens im Auf-

* gebotétermine am S. April 1899, Vormittags

1027 Uhr, ihre Ansprühe und Rechte gegen den Nachlaß unter Angabe des Grundes und Beifügung der etwaigen urkundlihen Beweiéstücke oder deren Abschriften anzumelden, widrigenfalls fie ihre An- sprüche nur dann noch geltend mahen können, falls der Anspru nach Befriedigung sämmtlicher an- gemeldeten Ansprüche niht ershöpft ift. Das ein- gereihte Inventar liegt zur Einsichtnahme der Be- theiligten auf der Gerichtsschreiberei offen. Schwelm, den 30. Januar 1899, Königliches Amtsgericht.

[74733] Aufgebot.

Auf den Antrag des Naclaßpflegers, Rechts- anwalts Arnheim hier, werden die Nachlaßgläubiger und Vermächtnißnehmer der am 20. Oktober 1898 hierselbst verstorbenen Wirthin Amande Gudat von hier aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den S, ril 1899, Vormittags 11 Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß derselben bei dem unterzeihneten Gerihte, Zimmer Nr. 36, unter Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Ansprüche anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch in soweit geltend machen können, als der Nahlaß mit Aus- {luß aller seit dem Tode der Erblafferin auf- gekommenen Nußungen durch Befriedigung der an- gemeldeten Ansprüche niht ershöpft wird.

Königsberg, den 2. Februar 1899,

Königliches Amtsgericht. Abth. 9.

[74732] Aufgebot.

Auf den Antrag des Nachlaßpflegers, des Rechts- anwalts Arnheim hierselbst, werden die unbekannten Erben der am 20. Oktober 1898 hierselb ver- storbenen unverehelihten Amande Gudat aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine den 2. Dezember 1899, Vormittags 1k Uhr, ihre Ansprüche und Rechte auf den Nachlaß derselben bei dem unter- zeichneten Geriht, Zimmer Nr. 36, anzumelden, widrigenfalls sie mit thren Ansprüchen auf den Nachlaß werden ausgeschlossen und der Nachlaß dem ih meldenden und legitimierenden Erben, in Er- mangelung eines solchen aber dem Fiskus wird ver- abfolgt werden, der \ih später meldende Erbe aber alle Verfügungen des Erbschaftsbesizers anzuerkennen ichuldig, von demselben weder nun eat noch Ersaß der Nutungen zu fordern berechtigt ist, [d vielmehr mit der Herausgabe des noch Vor- andenen begnügen muß. / : Königsberg i. Pr., den 2. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht. Abth. 9.

[74736] Aufgebot.

Auf Antrag des Kurators des abwesenden Kauf- manns Max Gustav Eugen Doebbelin, nämlich des biesigen Rechtsanwalts Dris. jur. Wilhelm Adolf Theodor Bitter, wird ein Aufgebot dahin erlassen:

Es werden alle, welhe an den seit „dem 11. Oktober 1898 verschwundenen Kaufmann Max Gustav Eugen Doebbelin Ansprüche

- soweit dieselben zur Zeit des Vershwindens des

Genannten bereits bestanden zu haben ver- meinen, hiermit aufgefordert, solche Ansprüche bei der Gerichtsschreiberei des unterzeichneten Amtsgerichts, Poststraße 19, 2. Stock, Zimmer Nr. 51, spätestens aber in dem auf Mittwoch, den 29. März 1899, Vormittags 11 Uhr, anberaumten Aufgebotstermin, im Justizgebäude, Dammthorstraße 10, Parterre links, Zimmer Nr. 7, anzumelden und zwar Auswärtige thunlihst unter Bestellung eines hiesigen Zu- stellungsbevollmähhtigten bei Strafe des Aus- \{lusses. Hamburg, den 2. Februar 1899. Das Amtsgericht Hamburg. Abtheilung für Aufgebotssachen, (aez.) Tesdorpf Dr., Oberamtsrichter. Veröffentlicht: U de, Gerichtsschreiber.

[74721] Oeffentliche Bekanntmachuug.

Der am 30. Dezember 1898 zu Berlin verstorbene Glasfermeister Karl Eduard Semfke hat in dem mit seiner Ebefrau Louise Friederike, geborene Beer, errihteten, am 2. Februar 1899 eröffneten Testament vom 31. Oktober 1894 seine Söhne Moriß und Aler Semfke bedacht. 5

Berlin, den 2. Februar 1899.

Königliches Amtsgericht 1. Abtheilung 95.

[74716]

Der seit 1886 verschollene Bäckergeselle Georg Heinrih Friedrich Wilbelm Steinwehe, geboren am 21. März 1861 in Sinstorf, ist durch Uctheil vom 30. Januar 1899 für todt erklärt.

Harburg, den 1. Februar 1893.

Königliches Amtsgeriht. 6.

[74446] Im Namen des Königs! Verkündet am 1. Februar 1899. Zinnedcker, Aktuar, als Gerichtsschreiber.

In Saten, betreffend das Aufgebot

1) des Bauersfohnes Ernst Adolf Tzschirntsh aus Leopoldshain bei Görliß,

9) des Karl Rudolph August Ansorge aus Neu- Schweiniß, zuleßt in Görliß ortsangehörig,

3) des Kaufmanns Leopold Augustin Johannes Drescher aus Görliß, 4 j

zum Zwecke der Todeserklärung erkennt das König- lihe Amtsgeriht zu Görliß durch den Gerichts- Assessor Hoffmann für Recht :

Der Bauersfohn Ernst Adolf Tzschirntsch aus Leopoldshain bei Görliß, i

der Karl Rudolph August Ansorge aus Neu- Schweinit, zuleßt in Görliß ortsangehörig,

der Kaufmann Leopold Augustin Johannes Drescher

aus L t werden für todt erklärt.

[74426] Urtheil. Verkündet: 27. Januar 1899. Blunck, Gerichtsschreiber.

In der Charlotte Faber’shen Aufgebotssache er- kennt das Königliche Amtsgeriht Marggrabowa Ab- ees 5 durch den Umtsrihter von Tresckow für

echt:

1) Die Käthnerfrau Charlotte Faber, geb. Mrotzek, aus Duneyken wird für todt erklärt.

2) Die Kosten des Aufgebot8verfahrens sind aus der Masse zu entnehmen.

Marggrabowa, den 39. Januar 1899.

Königliches Amtsgericht.

[74428] Ea Durch Aus\{lußurtheil des biesigen Gerichts vom 98, Januar 1899 ift der am 5. September 1831 zu Chojno geborene Arbeiter Nicolaus Gryczka aus Podborowo für todt erklärt. Rawitsch, den 30. Januar 1899. Königliches Amtsgericht.

[74447]

Auf den Antrag der verwittweten Frau Lehrer Caroline Emilie Herrmann, geb. Pannicke, zu Marienwerder, vertreten durch die verwittwete Lehrer Marie Schulz zu Spandau, Seeburgerstr. Nr. 85 III, hat das Königliche Amtégeriht zu Spandau am 2. Februar 1899 für Recht erkannt :

Der zur Zeit vershollene, bis zum 13, September 1879 in Spandau wohnhaft gewesene Uhrmacher (Schauspieler) Friedrih Richard Herrmann, ge- boren am 28. Februar 1854 zu Marienwerder, wird für todt erklärt. Die Kosten des Verfahrens werden der Antragstellerin auferlegt.

[74433] Im Namen des Königs! Verkündet am 26. Januar 1899, Wagener, Gerichtsschreiber. Fn Sachen, betreffend Todeserklärung des Zigarren- machers Carl Stork aus St. Andreasberg hat das Königliche Amtsgericht, 1, in Zellerfeld auf die mündliche Verhandlung vom 26. Januar'1899 durch den Amtsgerichts-Rath Grosbupf für Recht erkannt : Der Zigarrenmacher Carl Stork,“ geboren zu Soest am 20. August 1851, dessen lezter Wohnort St Andreasberg war, wird für todt erklärt. Die Kosten fallen der Antragstellerin zur Last.

[74445] Bekanntmachung.

Dur Urtheil vom 1. Februar 1899 if} der Depositalshein vom 12. Januar 1888 Litt. B. 6343 der Ostpreußischen landschaftlihen Darlehnskasse, ausgefertigt für den Rentier August Woelk in Mahnsfeld, noch lautend über 600 4 prozentige Ostpreußishe Pfandbriefe, für kraftlos erklärt. Königsberg i. Pr., den 1. Februar 1899,

öniglihes Amtsgeriht. Abth. 17.

[73495] Aufgebotsverfahren.

Nr. 1817. Das Gr. Amtsgeriht Baden hat an 24. Januar 1899 folgendes Ausschlußurtheil erlassen :

Das auf den Namen des Dienstmädchens Marie Braun von Rauenthal lautende Sparbuch Nr. 13 370 der städt. Sparkasse in Baden über eine Einlage von 754 99 H wird für kraftlos erklärt. Baden, 30. Januar 1899.

[74430] Bekanntmachung. : Darch Aus\{lußurtheil vom heutigen Tage ift der Wechsel d. d. Berlin, den 8. Februar 1898, über 93 Æ, zahlbar am 15. Jani 1898 zu Brieg, aus- gestellt von L. Brühl zu Berlin, acceptiert von A. Goebel zu Brieg und versehen mit den Andossamenten des L. Brühl zu Berlin und des C. Haushahn zu Stuttgart und einem auf Gebr. RöWling lautenden Vollindofsamente von M. Streicher zu Cannstadt, für kraftlos erklärt worden.

Brieg, den 1. Februar 1899. Königliches Amtsgericht.

[74443] Bekanutmachung.

Durch Ausshlußurtheil des Amtsgerichts hierselbft vom 3. Februar 1899 ift für Recht erkannt :

Der Extrakt über in des Carsten Meyn Kathen und Hof in Neuengamme, Landbuh für Neuengamme Bol. A. Fol. 74, jeßt des Carl Heinrih Reimers Garten, Hofraum mit Gebäuden, Fol. 73 in der Priorität nah zeyhen Mark jährliher Rente, mit & 166 Lüb. Kapital zu lösen und Crt.-X 1200 und in gleicher Priorität mit anderen Crt.- A 1980 auf Namen von Julius Theodor und Christian Friedrih Gustav Seel in Neuengamme per tut. unter dem 6. April 1864 versicherte, jet als érites Geld stehende Crt.- #1320 zu 39/0, wird für kraftlos erflärt.

Das Amtsgeriht Bergedorf.|

Veröffentliht: W. Müller, Gerichtsschreiber. {74425] Bekanntmachung.

Durch Aus\lußuctheil vom 25. Januar 1899 find die über die im Grundbuche von Tirschtiegel Blatt Nr. 664 Abtheilung III Nr. 1 für die Geschwister Auguste Emilie und Christiane Juliane Biermann und die über die im Grundbuche von Kupferhammer Blatt Nr. 88 Abtheilung 11 Nr. 1 für den Eigen- thümersohn Johann Gottfried Schmidthen ein- getragenen Forderungen von 54 Thaler 29 Sgr. 9 Pf. bezw. 150 Thaler gebildeten Hypotheken- urkanden für kraftlos erklärt worden.

Durch dasselbe Urtheil find die Rechtsnahfolger der im Grundbuhe von Neuschilln Blatt Nr. 31 Abtheilung 111 Nr. 1 für die Geschwister Johann und Anton Fabian (Fabke auch Fabisch genannt) eingetragenen Erbtheilsforderung von 76 haler 24 Pf. und die Rechtsnachfolger der daselbst Abthei- lung 1IT Nr. 2 für Marianne, Joseph August und Veronika, Geshwister Bunk, eingetragenen Mutter- erbtheilsforderung von 90 Thlr. 15 Sgr. und 11 Pf. mit ihren Ansprüchen auf diese Forderungen aus- ges{hlossen worden.

Tirschtiegel, den 1. Februar 1899. Königliches Amt3gericht.

[74449]

Durch Aussch{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom Ll Januar 1899 ift die Hypothekenurkunde über die im Grundbue von Alleringersleben Band I Blatt 38 Abtheilung IlI Nr. 9 für den Halbspänner Heinrich Wunderling zu Alleringersleben eingetragenen 200 Thaler, bestehend in der Shuld- und Hypothek- vershreibung vom 17. März 1869 und dem Hypo- thekenscheine vom 18. März 1869, für kraftlos erklärt.

Erxleben, den 31. Januar 1899. Königliches Amtsgericht.

[74409] Bekanntmachung,

Durch Aus\{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom 23. Dezember 1898 sind die Hvpotheken- dokumente über die Poften Abtheilung IIT Nr. 13 und 14 des Grundbuhs von Westbarthausen Band I Blatt 145, nämlich :

Nr. 13: Fünfhundert Thaler Kur. . Darlehn zu 49/9 und halbjährige Loose für den Kolon Winnen- brock Nr. 1 zu -Westbarthausen aus der Urkunde vom 28. November 1835, a O Nr. 14: Einhundert Thaler Kur. Darlehn zu 49/9 und halbjährige Loose für Kolon Franz Heinrich Winnenbrock Nr. 1 zu Westbarthausen aus der Urkunde vom 29. Februar 1844 für kraftlos erklärt. Halle i. W., 28. Januar 1899,

Königlihes Amtsgericht.

[74436] Das Dokument über die im Grundbuch von Alt- Damm Band Il Blatt Nr. 113 in Abtheilung TII Nr. 16 für den Fleischermeister August Trettin in Stettin eingetragene Hypothek von 4500 ÆÁ ist dur das am 3. Januar 1899 verkündete Aus\chlußurtheil für fraftlos erklärt. Alt-Damm, den 4. Februar 1899.

. Königliches Amtsgericht.

[74442] Bekanutmachuung. Durch Aus\{lußurtheil des Königlihen Amts- gerichts Erfurt vom 24. Januar 1899 sind die un- bekannten Rechtsnachfolger des Pfarrers Friedrich Weingart in Großfahner, für welhen im Grund- buhe von Dachwig Artikel 481 aus der Urkunde vom 20./22. Juni 1836 50 Thaler eingetragen ftehen, mit ihren Ansprüchen auf diese Post ausgeschlossen worden. Erfurt, den 24. Januar 1899,

Königliches Amtsgeriht. Abth. 2.

v. Bibra, Gerichts-Assessor.

[74429] Durch Aus\{lußurtheil des unterzeichneten Amts- gerihts vom 26. Januar 1899 ist die Hypotheken- urkunde über die im Grundbuhe von Niederalme Band 2 Blatt 25 Abtheilung 111 Nr. 3 für die Ge- meinde Bleiwäsche eingetragene Post von 200 Thaler aus der Obligation vom 19. April 1871 für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebotsverfahrens werden dem Antragsteller auferlegt. Brilon, den 26. Januar 1899.

Königliches Amtsgericht.

[74437] Bekanntmachung.

Dur Ausschlußurtheil des Königlien Amts- aerihts zu Posen vom 28. Januar 1899 sind die Zweigdokumente über die auf dem am 26. Januar 1892 u Chojnica Nr. 1 zugeschriebenen Grundjtück anowo Nr. 8 für Joseph Poznaniak (al. Poznanczyk) in Abtb. Ill unter Nr. 1 und 2 (Nr. 251 u. ?) zu- folge Verfügung vom 30, Januar 1842 bezw. vom 12. Dezember 1845 eingetragenen eigen von 59 Thaler 2% Sgr. # Pf. nebst 59/9 Zinsen und 40 Thaler 23 Wor 3 Pf. nebst b 9/6 Zinjen für kraftlos erklärt worden.

Posen, den 31. Januar 1899.

Königliches Amtsgericht.

Der Gr. Gerichtsschreiber: L uy.