1899 / 38 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Deutscher Reichstag. »,y Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Staats-Minister | belangk, fe vis ps ra ree an t jur Er- D : ; am Dal de é 30. Sizung vom 1 Februar A L E Inter- In Erwiderung auf die Anfragen der Herren Interpellanten kanischén Verzollungsverfahrens wiederholt zum Gegenftand dring- er P ice L E TntE l © Mer c f aa t: 046 5nTE Eu E A Auf der Tagesordnung fteht zunähst die folgende Zer“ | habe ih Nachstehendes, zu erklären: licher Vorstellungen bei der Regierung der Vereinigten Staaten er Preis für 1 Doppelzentner VLen : P f | / überschläglicher Si vate der g. Graf von Kaniß (d. kons.) und Jm Hinblick auf Vie gewichtigen Bedenken, die s einer amt- | gemacht.

niedrigfter | höhfter | niedrigster i o Veliemtutr : ft der Reichskanzler bereit, über den Stand der Berhand- | lichen Erörterung des Standes der Verhandlungen mit einer aus- Wir sind willens, in beiden Beziehungen au fernerhin alles A M M Sis unbékfannt) lungen zur Regelung der handelspolitischen Beziehungen zwischen | wärtigen Macht so lange entgegenstellen, als diese Verhandlungen Erforderlihe zu thun, und vamentlich mit Nachdruck dafür einzu- S dem Deutschen Reih und den Vereinigten Staaten von Nord- | nicht zu einem Abschlusse gelangt sind, ersheint es den verbündeten | treten, daß die Interessen unseres Ausfuhrhandels durch die Hand-

V L A - Amerika Auékunft zu geben? H Regierungen heute niht angängig, ih ershöpfend über die Auffafsung habung der Verzollungsvorschriften nit gefährdet werden. LuO 13,26 25 Der Staatssekretär des Auswücligen Be, E zu äußern, welhe die einzelnen Fragen, die den Gegenftand der Zur Begleihung der entgegenstehenden Rechtsauffassungen und U 7 j d Minister von Bülow erklärt si bereit, die Znterpellation \{chwebenden Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika | zur befriedigenden Verständigung über die \chwebenden Einzelfragen

14,50 zu beantworten. zu bilden haben, auf beiden Seiten finden. bedarf es auf beiden Seiten der Erkenntniß, welche weittragende

14,10 14 20 : l in E verfolgt man mit ¿i s ; ; 14,00 14,40 Aufneefsamteit Rie d lden Impecio nal Europa, Es ift aber den verbündeten Regierungen nur erwünscht , vor gegenseitige Interessen für jedes der betheiligten Länder in Frage

1 1

13,70 13 bei dem Rückgang des europäishen Exports nah Amerika. Es ist | diesem hohen Hause klarzustellen, in welhem Geifte unsererseits die | stehen. Von dieser Erkenntniß durchdrungen, dürfen wir, zumal im L 13,80 8 nicht der höher entwickeltè Unternebmungégeist dee Ee: Verhandlungen mit Amerika geführt werden. Hinblick auf die zunehmende Entwickelung der amerikanischen Einfuhr rg eine zielbewußte,_rüdksihtslose Tarifpolitik, die dazu gef Unsere Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten beruhen nach Deutschland, die gleihe Auffassung bei den Vereinigten Staaten

¿ i S des uyzolls übergegangen ; dieses erein A Le S vas Se Bes t E die Tee nur als | vertragêrechtlich auf / dem preußisch-amerikanishen Abkommen vom vyorausfeßzen.

extremen Protektionismus bezeichnen kann. Redner giebt einen | Fahre 1828 und den gleichartigen Vereinbarungen der anderen Wir geben uns deshalb der Hoffnung hin, daß in niht zu ferner Üeberblick der Entwickelung zu ae joftiplems F ivar Deutschen Seeuferstaaten. Zeit eine für beide Theile annehmbare und befriedigende Lösung der fort: Im Jahre 1861 trat der Dru n e S Unsere Differenzen mit Amerika sind im wesentlichen auf die | bestehenden Shwierigkeiten erzielt werden wird.

: ührt Siege des Shußzolls. : 2 j ; Bor ai Guben: oe sh L ertrens uyzöllnerishe Tenn nath- verschiedene Auffassung zurückzuführen, die über die Tragweite der in Die verbündeten Regierungen sind \ich der Pflichten bewußt,

drüdlih bemerkbar. Das Ueberwuchern der Truftbildung führte \chließ- | den Verträgen wetselseitig zugesicherten Meistbegünstigung besteht. welhe ihnen die Vertretung und Wahrnehmung der uns zustehenden lich zum McKinley-Tarif. N L oa Dtlcileena 0 Die einschlägigen Bestimmungen des preußish-amerikanischen Ab- | Rechte auferlegen, nehmen aber zuglei das Vertrauen dieses hohen Jauer. . His . . fs 15,00 16,00 16,00 z 9 Ses I Bee biéser Tarif “e ht n langer Dalee. S Die kommens, die mit den Vereinbarungen der anderen deutshen Seeufer- | Hauses dafür in Anspruch, daß sie diejenigen Wege zu verfolgen wissen

Pohndwtda:.« rate! fe 10 fehl t 2 15,30 | 15,65 ie Zollsà 3 j ichen übereinsti ben folgenden Inhalt: den, dur welche die ihrer Pflege anvertrauten vaterländischen ü h / i Trusts fanden es in ihrem Interesse, die Zollsätze zu erhöhen, und so | staaten im wesentlichen ü ereinstimmen, haben folgenden Inhalt: werden, dur elhe die ihrer g E 1e 1000 4 . . L ift seit 1897 der Dingley-Tarif in Geltung. Es wurde uns 1897 Der Artikel 5 sieht vor, daß auf den Eingang der Erzeugnisse | Interefsen auf die Dauer am besten und sichersten gewahrt bleiben. : A R A E 15,10 15,90 15/90 1669 . von der e LeA E gn diese Sesabzelibeweguna p des einen vertragshließenden Landes in das andere Land weder andere, | (Sehr gut! Bravo! rechts und in der Mitte.) / EE es R a E S MEL 16,00 16,00 17,50 18,00 h 7 N Ren an A bren les ees S n E Gegenftrôömung wenig zu | noch höhere Abgaben gelegt werden sollen als diejenigen, welche auf Auf Antrag des Abg. Dr. Lieber (Zentr.) tritt das E at ( R 1 R 14 00 14,50 i Z merken; wir müssen uns darauf gefaßt machen, daß dieser | dieselben Artikel irgend eines anderen fremdén Landes gelegt sind | Haus in die Besprehung der Interpellation ein. : S O Od E 15,10 17,00 17,10 18,00 j i best ird, d in Ko vromiß wischen Z Abg. Dr. Lieber: Wir {ließen uns durhaus den Ausführungen LE E, i A A 2 E 15,00 M | , y Rati! ans rect E e "Wi Tab j "di Pflicht L: Vefifen oder gelegt Werden öten, des Grafen Kaniß an, daß eine zielbewußte Aktion nothwendig ft Lüneburg. . « « « : E 13,50 14,50 14,50 15,50 Fa ; Sade Le Wi ape Dies Tarifs épéfeit sind Seit 1890 hat Der Artikel 9 aber lautet: h ; wir haben aber auch zur Leitung der auswärtigen Angelegenheiten das Boppa I O PSIEREA e 1830 O M 17,00 : ; L unser Export dd Amerika fast stetig abgenommen. 1890 hatte die „Wenn von einem der kontrahierenden Theile in der Folge | Vertrauen, daß sie die Interessen Deutschlands rihtig vertreten wird. j z Î anderen Nationen irgend eine besondere Vergünstigung in Betreff | Die Antwort berührt die Zukunftsmöglichkeiten, welche Graf Kani

oppard. : Ls «Ns 16,00 17,00 i iht mit 416 Milli Mark; Wesel. . . A Lat 0e 13,00 13,00 13,50 13,5 \ deutshe Ausfubr ihren Höhepunkt ionen ; T V baraui i erörtert bat, nidt, wobl deshalb nicht, weil sie in der Anfrage au ' 90 fie ging bis 1894 uri auf 271 Millionen ; sie hat \fich darauf des Handels oder der Schiffahrt zugestanden werden sollte, so soll bt erbalten siad, Den Zollkrieg wünshen wir aub nit: es

München. . . (ABEL at 8 15,40 15,60 17,00 18,00 Í ü ist niht wied ile mi Stil 14/021 76 atn : 1701 | 1764 | 1818 | 18, r S - etwas gehoben, aber die frühere Werthziffer ist nicht wieder | diese Begünstigung sofort au dem anderen Theile mit zu gute | wird au nicht so lei&t eine Zollunion sich bilden. Das Ende pom ' 8,40 18,00 erreicht worden. Der amerikanishe Import hat si aber | p nmen, welcher derselben, wenn fie ohne Gegenleistung zugestanden | Liede wird die Ueberspannung der autonomen Tarife nah dem Muster

Regensburg . E j : 16,92 17.69 18.08 18/85 , S, l i d. j / ' ' ' 17,92 . 2. von 1890 gesteigert von 405 Millionen Mark auf 584 Millionen Ee : i l eber] T ( ( n Pull irna. . eils b 15,50 16,00 16,00 16,50 : illi G i benfalls ohne eine ‘solhe, wenn sie aber an die Bedingun einer | der Dingley- Tarife sein. Darauf einzugehen halte ih nit für nöthig. i im Jahre 1596 un e R N e N a tal n los P S Die Verhandlungen \{chweben noch; es ift außerordentlih \chwierig, über

e C Wee U (Us 14/80 14/80 15,80 15,80 Í G N i fontroli it ü illi I A 107 0 E Hor 1700 | 1720 | 1750 | 175 : ? j können unseren Export nit sicher kontrolieren, foweit er | Vergeltung geknüpft ift, gegen Bewilligung derselben Vergeltung 06- | swebende Verhandlungen öffentliche Erörterungen zu führen, Sowob! , 90 17,29 . 2, ; rheinabwärts über Belgien oder Holland geht. In Amerika nießen wird.“ h bende Verhandlungen eisen De Ns eigene SJuterésse lassen das

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as . . .‘ . . randenburg a. H. . ürstenwalde Spr. . rankfurt a. O. .

ta 6 Greifenhagen « «. pri vi Po argard i. Pomm. . H 1514 O Stolp. Krotoschin . Namslau. . . Trebniß . Oblau . Brieg.

4,20 4,40 ,90 80

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ck00, o: 00. DOSNDONIDO be T D 0.70 ‘0020 da Q: 0020 Q .

13,00 13,40 13,00 14,00 14,50 12,75 12,85 13,10 14,00 13,20 15,20 15,20 12,50 14,00 14,50 1% 1% 18 belshwerdt . 13/40 1380 400 E a o s L Ls 14,00 tab ias G s G A VES 15,00 15,40 15,40

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Offenburg « « «ee eo eo bie 1650 | 1650 : ibrem Ursprung kontrolièrt. Addiert Alten s E E eta ed 16,50 16,50 17,00 17,00 Ï a Í E jede Ware gent N ie unh bie Éahabms der amerika- Aus diesen Abmachungen haben wir stets gefolgert, daß uns | unräthli ersheinen. Bei der Aas E E Diedenhofen. N De 6 | 15,70 15,70 16,20 16,20 ° : t : nischen Zufuhr, so ergiebt sich ein Unterschied von 359 Millionen | hinsihtlih aller Zoll fragen die unbeschränkte Meistbegünstigung zu- verhältnisses mit Amerifa A gros un FORN A atians Ot E 1E 16,20 16,20 16,40 Z ¿ Mark. Dabei nimmt die Goldeinfuhr nach Amerika ständig zu. steht (sehr richtig! rets), daß wir dagegen auf etwaige besondere jeder Deutsche hinter den verbündeten eger (ia er E T R Ld j 13,90 14,50 15,60 ¡ Í Ï Diese bedrohlihen Verbältniffe wird man nicht übersehen können. 00: D A t. di dei déx Uaivá: bein! andel differentiellen Behandlung des Zuckers und neden den unen, i Alle Maßregeln der Bankpolitik werden ih als illusorishe erweisen, Begünstigungen AnDerer ATE, e von seiten der Union em geldern sind noch andere Belästigungen hervorgetreten. azu A 5 6 : wenn dieses Mißverhältniß im MWaarenverkehr fortdauert oder sogar j und der Stiffahrt eines dritten Staates gegen Entgelt gewährt wer- E Men E Ea ErsPwerengen, E S ams

i ür, i ifani ; ä rcsprun ugnifie seite ) ;

j 1320 uod unit, Ae Art rage [oro e E T amerikanishen | den, nur dann Anspru maen können, wenn au wir uns zu en! Ausdruck chikands nit zurückhalten. Dazu tritt ferner die Willkür

12,29 12,25 f 12,00 12,40 | 12,80 13,20 , j ' i â den. i z i i E Sni 14900 13/60 2 12,57 S y gnd od t Ses Diaaley: sprechenden Gegenleistungen an die Vereinigten Staaten verstehen. | bei dem Hauptzollamt in New York bei der MWerthdeklaration. Es 14,50 14,50 14,80 14,80 128 14,48 14,56 Tarifes, der die Einheit der amerikanischen Industrie stärken Dieser Auffassung baben wir dur unser zolipolitishes Verhalten | besteht eine Gereiztheit der Stimmung auf beiden Seiten und zwar L : / auch thatsähliÞh Rechnung getragen. (Sebr richtig! rechts.) Im | auf wirth\caftlihem Gebiete. Dazu kommt die besondere Gereiztheit | 1

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Beeskow . Luckentwalde .

Potsdam . . Brandenburg a. H. . N L 4 ürstenwalde a. Spree . A L e S L D E én 13,00 E A Es A 13,00 Greifenhagen E S ole os o ES Stargard i. Pomm. T s _ Sive a erle 11,20 T L Saa e ie He 26 10,80 S s Se Ce 11,80

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ae 1300 e H 14/80 999 14 und sie unabhängig machen will von der übrigen Welt. Die Einfuhr t E 13,00 14,00 S As 7 ¿ E E von Bie Es ia ta betrug 1880 71 Millionen Mark, fie ging | Gegenfay hierzu vertritt die amerikfaniïs%e Regierung die Ansidbt, daß der Amerikaner auf politishem Gebiete aus Anlaß des aaen 13,70 13,70 27 13,70 12,34 1891 auf 54, 1892 auf 29 und 1898 auf 13 Millionen Mark zurück. | zie im Artikel 9 des Vertrages enthaltene Einschränkung allgemein Uebelwollens Deutslands bei und nah dem spanish-amer As

E E 14,00 14,00 112 14,00 13,80 Die Autfuhr von Baumwollenwaare von Amerika nach Europa hat z i 54A L Les Lee! Aetifel bal Kriege. Die Beantwortung der Interpellation wird eîne erfolge R 13,60 14,00 14,00 y : A von 108 auf 303 Millionen Mark vermehrt. Die Zukzrausfuhr gedacht und also au in Zollfragen maßgebend sei, der Artitet 9 alo } lose sein, wenn nit die verbündeten Regierungen dabei gronlis | Deutschlands hat 1897 noch 3 673 000 dz betragen; 1898 dagegen j dur Artikel 9 eingeschränkt werde. aufräumen mit den Auss\treuungen, welhe im ameri anischen nur noch 1828000 dz. Sie wird noch mehr zurückgehen, wenn Die verbündeten Regierungen vermögen niht von der ihrerseits | Volke Beunruhigung erregt haben. Zu den neuesten Märchen gehört ers Cuba in den Händen dér Amerikaner eine einziae Zukerplantage stets feftgehaltenen Anschauung abzugehen, zu der sie sich nah dem die Nachricht, daß Deutschland die Absicht gehabt habe, die eworden sein wird. Was verdient die deutsche Fndustrie an dem d Verträ ir ! berèdtit Philippinen zu erwerben. Das Erscheinen der deutschen Kriegsschiffe Export nah Amerika ? Eine Ausfuhr von 383 Millionen Mark | wohlerwogenen Sinn und Wortlaut der Verträge für berehUigt | in den dortigen Gewässern mag den Anlaß dazu gegeben haben. Der ift immer noch eine hübsche Summe: aber unsere Exporteure | erachten. Staatssekretär wird dieses Erscheinen wohl aufklären können. wisse, Ds s daran Pr E e e baa E) ner In dieser Verschiedenheit der Auffassungen über die Tragweite S Bude Bus gesagt, daß dee bande Man! s Ponatong eten um ihn überhaupt noh aufrecht erhalten zu könen, in der Hoffnung, | der Meistbegünstigungsklausel liegt der Grund für unsere Beschwerden : E: LLEL T, :

f ä ä s L l : - | Art sind bestimmt, unsere politishen und wirthschastlichen Beziehungen daß die Verbältniffe si bald wiÖber ändern. Bleiben die Verhältnisse, und zwar zunächst hinsichtlich der Behandlung unseres Zuckers, sowie Mbeilkar L trüben. Von der Erklärung des Staatssekretärs erwarte

d trieb einges{ränkt, und die Arbeiter müssen entlassen 1 i - j L Da U ie D E T us hat im E 1897 ser hinsichtlih der Tonnengelder. ih die Beruhigung, die geeignet ist, auch die wirthschaftlihen Ver-

davon gesprochen, man folle gegen den Dingley-Tarif keine Animosität Nach dem Dingley-Tarif soll bei der Einführung von prämiiertem hältnisse zu fördern. j erregen ; aber 1898 meinte sie ebenfalls, daß man ih vielleicht darauf Ÿ 6 t ——” außerdem allgemeinen Abg. Fürst Herbert von Bismarck (b. k. F.): Der Vorredner e Zucker nah den Vereinigten Staaten ußer de g Re ben: daf die U sheit über die wirth- einrihten müßte. Durch das Abkommen von Saratoga im August : ll è: Bai Zollzuschlag in Höhe der dem hat mit et hervorgehoben, daß die Ungewißheit über die wir 1891 kat Deutschland Nord-Amerika alle unsere Vertragstarife gewährt, Einfuhrzoll noch ein besonderer ouzulzag in 0 e schaftlichen Bezichungen ein gewisses Mißbehagen hervorgerufen hat. die Franzosen haben es umgekehrt gemacht ; sie räumten nit die Tarif- Zucker im Ursprungslande gewährten Prämie erhoben werden. Gegen | Seit dem Frühjahr 1897 war die Frage offiziell niht weiter berührt ermäßigungen ohne weiteres ein, fondern prüften von Fall zu Fall | die daraufhin vom Schaßamt in Washington für unsern Zucker fest- worden. Bei dem großen Interesse unserer EGrwerbsftände an den Î äßi ü ige Artikel ei regen Handelsbeziehungen mit Amerika war es unsere Pflicht, an die L rei n E Eile fie er Or en : Bum geseßten Zuschläge haben wir geltend gemacht: verbündeten Regierungen die gestellte Anfrage_ zu richten. Wir dagegen den Amerikanern Ermäßigungen der Einfuhr für Büchsen- 1) daß sie im Widerspruch mit unferem Meistbegünstigungs- | haben uns eine Erklärung verschafft, welche die Situation zusammen- fleild, rohes Sol Obst, S und S l eia, verhältniß tehen, und faßt. Danach haben wir, so wie ih meine Pflicht als VBolks- ber gerade die Zollsäße für Schweinefleisch und Schweineshmalz 9) daß der Zollzushlag weder im Verglei zu anderen Prämien- Ee A is h V a E L Ae ¿ e Wein Turi vorser Bee D rit B E lS ländern, noch na den geseßlichen Bestimmungen des Dingley-Tarifs sollen, als Ana Ä bescheiden, wenn eine so sorgfältig erwogene Er- Werden wir vielleiht Zollermäßigungen für Textilwaaren, Eisen 2. 1 richtig berehnet werde. _ | klärung uns gegeben wird, daß die Verhandlungen noch nicht zum R I A, I 1A _— erlangen? Im Jahre 1894 richtete der Staatssekretär Freiherr von Unsere Bemühungen sind insoweit erfolgreih gewesen, als die | Abschluß gelangt sind. Die beiden Vorredner haben der Leitung der Halberfladt. „e «ooooo 14,30 14,60 14,90 | 14,90 15,30 Marschall an die amerikanishe Regierung eine Protestnote gegen die un- | Vereinigten Staaten diejenige Differenzierung unseres Zuckers beseitigt | auswärtigen Politik ihr Vertrauen ausgesprochen. Ih möchte mi E s 4 S E a 14 50 j 15,00 15,00 15,50 1550 gerehtfertigte Erhebung eines Zuschlagszolls auf Zucker. Es wurde damals ot V Fhnen dabei anschließen. Die Ressort-Chefs verdienen nicht G S ole o s 13,50 j 13,80 . 14,00 14 40 1450 2 L 4 9 mit der Zurücknahme aller Zollbegünstigungen gedroht. Die Regierung haben, die in der ungleihmäßigen Berechnung des Zufchlags im er- | Jur das Vertrauen der beiden Redner, fondern sahlih A R R E U —ck T A 13:00 1350 s 9 N h , muß also damals noch eine Kündigung der Meistbegünstigung in Aus- | glei zu anderen Prämienländern bestand. Daneben haben wir bei der | das Vertrauen des gesammten Meichstages. Ih glaube, Bete C E R E E 14,00 14,60 15,00 15,10 16,00 i 7 i; 1 _ fcht genommen haben. Eine Kündigung des Vertrages von 1828 is | Unions-Regierung angeregt, daß bei der Berehnung des Zuschlagzolles daß sie soviel Sachkunde entwickeln werden, wie der E Aal O S U 13,00 13,33 13,67 13,67 14,00 365 13,52 12,83 eigentlih garniht mehr nöthig; der Vertrag wird von Amerika gar- | einmal der Betrag unserer allgemeinen Betriebssteuer die sämmt- | ganze Reichstag es nicht besser wird verlangen können, B e eel U L d 13,29 13,50 14 00 14,00 15,00 1 450 14,50 14/50 niht beahtet. Die Amerikaner haben das vertragösmäßige Meist- | x; isse mit der Konti ti Wir haben diese Antwort um so lieber entgegengenommen, als wir MUDEOER 4 6, o 4 a e o os Zah s 14,40 14.80 4 917 1451 14,30 begünstigung9reht außer Acht gelassen. Wir haben den Ameri- liche Fabriken trifft und ferner Aen mit der Konlingenlterung } bisher auf offizióse Auslassungen angewiesen waren, von denen man E E a e L 13,50 y 14,00 14,00 14,90 14,90 2 100 14/00 14/00 kanern unseren ganzen Minimaltarif konzediert, niht bloß einzelne in Zusammenhang stehende Beträge, nämli der Steuerzuschlag für | nicht weiß, ob sie autbentisch sind. Hätten Thatsachen vorgelegen, fo “e pr E A e 2E Lon d 14,2% T L 7 425 14,17 j ositionen wie die Franzosen. Bestimmte Mabredeln den | das sogenannte Ueberkontingent in Abzug gebracht werden. Den leßten | hätte die Interpellation feinen Boden gehabt. So lange unterhandelt M a: fe s B E G6, 04S 14,00 14,25 14,25 14,50 14,50 3 570 1428 1430 | merikanern gegenüber kann ih nicht vorshlagen; es dürfte | Theil unserer Forderung haben die Vereinigten Staaten mit der Be- wird über die Art der Abstellung der berehtigten Gravamina, so O A Dae P IE a I tet F 14,50 ' 15,00 15,00 15,50 15,50 i ; ih aber jedenfalls empfehlen, darauf aufmerksam zu machen - ; ; ; lange wird auch die Möglichkeit gegeben sein, daß die Situation unserer t E S E 12,40 14,40 16.00 16,20 18,00 40 295 16,11 16,00 daß wir niht genöthigt sind gewisse Bedarfsartikel gerade gründung abgelehnt, daß diese Mehrbelastung lediglich einzelne Pro- Regierung und unserer Unterhändler Dur een Berlauf der heutigen a E T T leRiS 11,93 c 15,78 17,05 17,89 18,75 1171 17/92 1675 von ihnen zu beziehen, namentlich landwirtbshaftlihe Erzeugnisse: dúüzenten treffe und deshalb auf die Höhe der allgemein gewährten | Debatte wesentlich gestärkt werden kann. enn der Reichstag si voll- Regensburg. . « « « - i «es 15,05 , 16,13 16,67 17,20 18,28 887 16.44 17,10 Weizen, Roggen, Fleisch 2c., die in Höhe von 200 Millionen von gejeßlihen Prämie ohne Einfluß sei. ständig objektiviert, dann können wir heute nit zwei Ansichten über e L 13,70 14,00 14,40 14,49 14,80 e Ó Amerika eingeführt find. Wir brauchen auch niht die 59 Millionen Dagegen hat uns die Unions-Regierung zugesichert unsere Forde- | diese Frage haben. Ich spige es darauf zu : es ist eine Vertrauenss\ache. Se N Ss j 13,60 13,60 14,00 14,00 s; 4 5 ? Rohkupfer von Amerika zu beziehen. Eine besondere Stelle nehmen Ab d ll i Betriebs G Ge Wer dieses Vertrauen zur leitenden Persönlichkeit hat, kann das Page 13,40 14,00 i 966 13 30 1370 l E Petroleum und Baumwolle ein. Ueber Petroleum will ih heute rung auf Abzug der altgemetnen riebssteuer noch zum Gegen- | heute aussprechen, er würde aber in Verlegenheit kommen, wen er an R ie Q D (s Ï -— 14,00 14,80 E S . 885 14,51 14/50 2. niht sprechen, vielleicht \priht darüber Herr Bassermann. Mit stand näherer Erwägungen zu maten. die Stelle seßen wollte. Ih hoffe, daß nicht nur eine Majorität B SBtA s R d alis 13,50 14,40 14,80 15,10 15,2% 6 880 1442 1458 j , einigem guten Willen würde es ms sein, das russische Die Tonnengelder-Frage is dadur hervorgerufen, daß die des Da sogteen de Neistag eine sid e egterung l I I L A : : i 1 ikani Di n dieser Situation zur Verfügung stellt. ande 16,00 E Petroleum an die Stelle des amerikanishen zu fegen. Die | amerikanishe Regierung auf Grund einer von uns im Jahre 1888 in eser S ues trohbem. die Posnung no nicht aufgegeben, us fdb

Offenburg 15,75 16,50 T wird. Bei der D

E i e 15,50 15,50 16,00 16,00 E P egyptishe und indishe Baumwolle is noch nicht s un Erklä i hen E

Bruhsl. aen s , j h i Í i: l J cs gy h isd Di h ¿ fon- | abgegebenen Erklärung, daß in deutschen äfen keine Tonnen- oder | “in befriedigendes Ergebniß herbeiführen lassen wird. ei der Debatte 12,50 13,00 11 674 12,87 12,74 « d kurrenzfähig mit der amerikanischen. ie Tan A Leuchtfeuerabgaben im Sinne der amerikfanischen tonnage und light- ak Mai 1897 Fat et nur Ver Negierungsvertreter, sondern au

Braunschweig . U 14,50 14 50 14,70 14,80 Artikel etroleum und Baumwolle, machen 70 v. H. des

S les A s 14,00 14,00 14,40 14,40 15,00 15,00 l . anzen , Exports Amerikas nah Deutschland aus. DE ver- | house dues erhoben werden, den aus deutshen Häfen kommenden us Aar Mg San A pugegenen gab aner Dee Ld

L Ee S E e . 2 t s ünde « i lerböbung ; s | ret verlegt war. n diesem BerhaälUn nnen wir n d ündeten Regierungen sollten die Möglichkeit einer Zollerhöhung für | Schiffen Befreiung von den amerikanischen Tonnengelder-Abgaben ge verbleiben. Es liegt mir fern, der Regierung einen unerwünschten

Diedenhofen 14,20 14,60 14,60 15,00 E E 0 1180 | 12,10 | 1280 | 1260 | 1280 | 13,00 i : ? Ó / ° diese Artikel ins Auge fassen. Die Landwirthschaft hat kein erhebliches | wz L: è i i : } : / L Í Í E 2 isch v ie la , | währt, dann aber im Jahre 1896 diese Befreiung zurückgezogen hat, Nath aufdrängen oder dur Fragen thr Verlegenbeit bereiten zu wollen. Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkauféwerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen berechnet. Ari an dee me ere oa anteriväeis: her imporgeri obglei in der Zwischenzeit in den deutshen Schiffsabgaben keinerlei | Die übrigen Redner sollten sich von diesem oder einem ähnlichen Aenderung eingetreten, vielmehr der Zustand der gleiche geblieben war. Grundgedanken leiten lassen. Es mag \sachverständige Personen im

Ein liegender Stri (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis nit vor ehen gekommen ift, ein Punkt (.) in den leßten sechs Spalten, daß entsprehender Bericht werden, das wird auf die Preisgestaltung keinen Einfluß haben. p eridht feblt. Aber indirekt haben wir ein Interesse daran, daß der einheimische Es liegen Anzeichen dafür vor, daß auf Seiten der Vereinigten A ei E guten mar L tuna ju T [are E Tau

. s . a 4 ine E A E E O ieden e Bolte Staaten die Neigung besteht, durch eine Abänderung der Geseßgebung | nur meiner Freude darüber Ausdruck geben, daß die Gravamina, die mit Amerika für unabweisbar gehalten. I bin dieser die Frage gegenstandslos zu machen. uns leider beschäftigen, nicht benußt werden, um in die Einzelheiten Meinung nicht; Amerika würde bei einem Ÿ ufriege viel Im Widerspruch mit unserer Auffassung der Meistbegünstigung | einzugehen. Eine frische, fröhliche Polemik kann man ja an anderen mehr verlieren als wir. Der Gedanke einer Zollunion | steht ferner, daß die Vereinigten Staaten niht von selbst uns die Tagen anbringen. Wir wollen unsere Bereitwilligkeit zum Ausdruck Amerika gegenüber if {hon ventiliert worden, Wenn nicht Abhilfe 7 leicht ährt hab je sie Frankreich nach bringen, die Regierung in ihrer nicht leichten Lage zu stüßen. Die französische . geschaffen wird, dann wird jeder Staat Europas ih mit einem auto- gleichen Zoller eich erungen gewährt Haben, wie Ne Gran Redensart: „Tu to füches, done tu as tort“ hat eine gewisse Berechti- nomen Zolltarif umgeben, der dem Dingley-Tarif gleichkommt. Das dem Reziprozitäts-Abkommen vom vorigen Jahre für verschiedene uns, Warum sollen wir uns ereifern, wo eigentlich jeder Klipp- würde den Krieg Aller gegen Alle bedeuten. Amerika würde \chließ- | Waaren zu Theil werden, und wie sie auf die gleichen Erzeugnisse der [ch er einsehen muß, daß wir Ret haben? Es bleibt also entweder as Saratoga-Abkommen in Kraft, dann müssen wir die Meist-

li nachgeben müssen, da es dabei am s{wersten geshädigt würde. | Schweiz neuerdings ausgedehnt worden sind. i ä igt. begüastigung von den Amerikanern unter llen Umständen erhalten; I hate mi der größten Mäßigung befleißigt. Im Uebrigen hoffe Was die Beschwerden unseres Ausfuhrhandels über die Höhe der oder 4 bleibt bei der amerikanischen Auslegung, dann muß aber

ih, daß die verbündeten Regierungen mit der nöthigen Energie die Zollsäge des Dingley-Tarifs und die Handhabung der zu der amerika- gleichmäßige Behandlung eintreten, Ih kann mir niht denken,

vaterländi t wahrnehmen werden. Eine ztielbewußte Aktion L T llenba beo E Widerhall fiuben, Na nishen Zollgeseßgebung ergangenen Ausführungöbestimmungen an- 1 daß eine die Gerechtigkeit und Billigkeit bei #ch zu Hause

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13,30 13,30 13,50 13,50 ( : j

3 8 1270 13,20 666 13,30 13,37 N f j 12,50 37 ; 122 | 120 0 | 150 1 | 10 | 1511 E e 1240 1200 194 11/60 11,60 R i 12,20 i ,

Schlawe . . . . . * . . * . . E24 12,00 12,00 N M 8 1290 129% Rummelsburg D T r E 11,20 12,00 116 11,60 11/50 Ca 12,20 12,40 | 12,40 12,60 867 12,47 12,67 Bütow A E L T ORTCLI ved 11,60 11,60 e h 870 11/60 12,00 ero oschin L R La A 12,20 L 12,40 4 273 12,21 12,20 B L 1 Aar ta 0E 890 12,30 12/30 12,80 12/80 160 12/30 12,30 Trebniß N E Lb r fu er lad it Lr O RROR 11,00 11,50 | 12/50 13,00 571 11/42 11,42 Oblau L U R Wes C 12,80 13,00 13,00 | 13,20 13,20 1950 13,60 13,00 Ad L C P Lf E IRR0 11,80 12,00 12.20 12/60 240 12,00 12,00 Neusalz N, D irie oda 13,20 13,20 Âu Âi 237 13 20 13/50 E i E Ls BIOTA E M 13,30 _ 24 Ton Ao 13,60 335 13/40 13,40 Po wiß . dee ia e as E O0 13,00 397 12.80 12,77 Bunilau . a un De, Gef iy 11,00 12,00 12,00 | 12/60 12/60 : y Ba L A ele 2 2, 0 h ; 12,20 | 12,50 | i i 9 E uer R L Ur dis 12,00 LE20 1250 | 13,00 1300 M A M E e s e R A s | 0 | 1400 | 1409 | 146 i i i )

Leobshüß «e e) 1140 11,80 12,00 | 12,20 1240 : n E f Neisse 11,80 12,30 3 760 12,05 12,20 |

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