1899 / 42 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Jedem Staat ftehen alle Yalerscheidungs - Signale behufs Ver- theilung auf die Stiffe seiner Flagge zur ersbqung, iffe von verschiedenen Flaggen führen daber vielfa<h dasf ntersheidungs- Signal, Schiffe unter derselben ge niemals.

Die Vertheilung der Untersheidungs-Signale auf die einzelnen Siffe wird durch die zuständigen Behörden bewirkt. Jedem deutschen Kauffahrteishiffe wird gleih bei der Murragung in a anb d ein folhes Untersheidungs-Signal zugeth und in scinem Schiffs- Zertifikate vermerkt. Solange das Schiff unter deutscher Flagge Tährt, behält es dieses Untersheidungs-Signal au< beim sel scines Heimatbshafens oder seiner Registerbehörde bei.

ie n2< der systematishen Reihenfolge der Unterscheidungs- Signale geordnete Lifte ergiebt, welche Untersheidungs-Signale den einzelnen Schiffen der deutschen Kriegs- und Handels-Marine sowie den Reaterungsfabrzeugen in Afrika beigelegt sind. «

Für die Schiffe anderer Staaten, welche das Signalbuch eben- falls angenommen haben, sind ähnliche Liften vorhanden.

Die Art und Weise, wie die Untersheidungs-Signale zu fignalisieren sind, ergiebt si aus dem in dem Signalbuch enthaltenen Abschnitte über „Einrichtung und Gebrau des Signalbuchs*“. ein Schiff sh einem anderen Schiff, einer Signalstation u. f. w. zu erkennen geben, so muß es außer seinem Unterscheidung8-Signale stets au seine Nationalflagge zeigen, da, wie erwähnt, Schiffe verschiedener Flaggen vielfa dasselbe Untersheidungs-Signal führen.

Ein Schiff, wel<hes das Unterscheidung8-Signal eines anderen Swiffes wahrnimmt, kann dessen Namen, Heimathshafen, Ladungs- fähigkeit und Dampfkraft aus der Lifte sofort ersehen. Besißt es die Liste nicht, so wird es ih behufs späterer Feststellung oder MWeiter- ena die Nationalität und das Untersheidungs-Signal zu merken

aven,

Den am Séluß der Liste aufgeführten Feuershiffen an der deutschen Küste sind ÜUnterscheidunes-Signale aus den oben erwäbßnten Gruppen nicht beigelegt worden. Die für dieselben angegebenen Signale sind dem geographischen Theile des „Internationalen Signal- buhs* entnommen.

Fährlih ersheinen neue Ausgaben dieser Schiffeliste und im Laufe jedes Jahres drei Nachträge zu derselben.

Briefsendungen aus Deutshland na< Luxemburg werden vielfa< nah dem internen deutshen Tarif frankiert, während son seit 20 Jahren auf èen Briefverkehr zwischen Deutschland und Luxemburg die Weltpostvereinstaxe (20 für jede 15 Gramm) Anwendung findet. Den Ewpfängern erwachsen aus der Nachtaxierung der ungenügend frankierten Briefe, namentlich bei größerem Gewicht, bedeutende Kosten, wenn sie niht vorziehen, die Annahme zu ver- weigern und die Absender den Schàden tragen zu laffen.

Bremen, 17. Februar. (W. T. B.) Norddeutscher Lloyd. Dampfer „Saale“ 15. Febr. Nm. Reise v. Southampton n. New Bork fortges. „Gera“ 15. Febr. Vm. New York angek. „Aller“, v. New Yo:k kommend, 16. Febr. Mrgs. Genua angek. „H. H. E v. New York kommend, 16. Febr. Vm. Prawle Point passiert.

London, 16. Februar. (W. T. B.) Union-Linie. Dampfer „Greek“ auf Ausreise heute in Kapstadt angekommen.

Theater und Musik.

Schiller - Theater. Felix Philippi’'s Schauspiel „Der Dornenweg“ ging estern auf der Bühne des Schiller-Theaters in Scene und fand au hier den Beifall, welher ibm an anderer Stätte {hon zu theil eworden war. Das Stü> behandelt bekanntlih die Geschichte einer utter, wel<he den s{hweren Schritt unternehmen muß, ihren eigenen Sohn, für dessen Vergehen ein anderer unschuldig ge- litten bat, dem Gericht zu überliefern. Frau Louisabeth Rödel spielte diese Gestalt mit beahtenswerthem Können und echter Empfindung, fodaß es ihr gelang, die lebhafte Antheilnahme des Publikums zu erregen. Den unschuldig verurtheilten Buchhalter gab Herr Behrend ret carakteriftis<; nur zuweilen ließ er sich zu einigen Üebertreibungen verleiten. In den übrigen Aufgaben zei<neten fich die Damen Meyer und Wie>e sowie die Herren Syben, Gregori, Patry und Bach aus. Das Haus war wieder sehr zablrei< besucht.

Im Königlichen Opernhause geht morgen Verdi’'s Oper „Aïda* mit Fräulein Hiedler in der Titelrolle in Scene. Im übrigen lautet die Besezung: Radames: Herr Syloa; Amneris: Frau Goeße; Amonasro: Herr Hoffmann; Ramphis: Herr Mödlinger ;

heitere Witterun

Wetterberihti—vom 17. Februar, Deutschland aus

8 Uhr Morgens.

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gy welche sh au< über das übrige re

E E E Priesterin: Fräulein Pohl. Kapellmeister Sucher

Im Königlichen Schauspielhause geht morgen zum erften Male „Das fünfte Rad“, Lustspiel in 3 Agen vou Ÿ ¡o Lubliner, in folgender Beseßung in Scene: Anton Geering, qo nt: Herr Vollmer ; Wilhelmine, seine Frau : e Sea: Char tte, feine Toch- ter: Fräulein Sperr; Robert Pohlmann, Fabrikant : Herr Kraußne>; Erna, seineFrau: Frau Sandow; Georg Fichtner, Maler : Herr Christians; Karl Gaermeus: here Keßler ; Arthur Falke: Herr Herßer; Sophie, 8mädhen eerings: Fräulein Mallinger; ein Arbeiter: Herr üger. Das Stü> spielt in Berlin in der Gegenwart und ift vom Regisseur Oskar Keßler in Scene gefeßt.

Im Sqhiller-Theater geht am Sonntag Nathmittag Gerhart Hauptmann’s Traumtihtung „Hannele's Himmelfaßhrt“ in Verbindung mit dem Lustspiel „Abu Seid“ von Blumenthal zum leßten Mal in Scene, da alle weiteren Sonntag - Nahmittags-BVor- stellungen dur bereits feststehende andere Aufführungen und dur den in Vorbereitung befindlihen Shakespeare-Cyclus in Anspruch genommen find.

Im Belle-Alliance-Theater findet morgen ein einmaliges Ensemble-Gastspiel der Mitglieder des Metropol-Theaters ftatt. Zur Aufführung gelangt die Operette „Die kleinen Michus*.

Mannigfaltiges.

In der gestrigen Sihung der Stadtverordneten erstattete zunähst der Stadtverordnete Kalis< den Bericht über die Vorlage, betreffend die Verlegung eines Theils der städtishen Bibliothek und der Goerißz’shen Bibliothek in das ftädtishe Gebäude Zimmerstraße 91. Der Ausschuß empfahl die Annahme lge Resolution: „Die Stadt- verordneten-Versammlung ersucht den Magistrat, bei der Aufftellung des Etats 1900/1901 dafür Sorge zu tragen, daß die Mittel für Vergrößerung der Bücherbestände der ftädtishen Bibliothek erbebli< vergrößert werden.“ Der Antrag des Aus\<u}ses wurden angenommen. Es folgte die erste Berathung des Stadthaushalts-Etats für 1899/1900, der, wie bereits mitgetheilt, in Einnahme und Ausgabe mit 100 591 769 A abschließt. Der Kämmerer Maaß begründete den Etat, indem er zunähst den vielleiht zu mawenden Vorwurf zurü>wies, daß man von einer „Anziehung der Steuer- \hraube“ reden könne, weil die dur< die Steuern zu de>ende Summe von 50716 667 M des Vorjahres auf 55 Millionen Mark ge- stiegen sei. Die Ausgaben für Unterrit und Armenwe}en seien wiederum gewachsen. In den anderen Spezial-Gtats hate man ih jedo< große Beschränkung auferlegt, jo beim Hochbau; diefer Etat werde freili<h im nächsten Jahre stark ans<wellen, da u. a. für das neue große Krankenhaus no< 9 Millionen Mark flüssig zu machen seien. Im übrigen spra<h der Kämmerer die Hoffnung aus, daß, wenn ni<t unvorhergesehene Umstände einträten, au die Uebershüsse dieses Jahres \si< ganz günstig gestalten würden. Der Etat wurde einem Ausshuß zur Vorberathung überwiesen. Sodann nahm die Versammlung einen Antrag des Stadtv. Geri>e an: den Magistrat zu ersuchen, dur< Verhandlungen mit den betreffenden Königlichen Behörden eventuell dur< eine Immediatein- gabe an Seine Majestät den Kaiser dahin zu wirken, daß das zum kleinen Thiergarten gehörige Gelände westliß der Heilandsfkirche zwis<en Thusnelda-Allee, Alt-Moabit und Otioftraße niht bebaut, sondern als Park erhalten werde. Auch die Vorlage des Magistrais wegen Beschikung der Pariser Weltausstellung (mit Modellen und Zeichnungen der städtischen Wasserwerke) fand Zustimmung. S@licßlich erflärte sih die Versammlung mit der Annahme eines der Stadtgemeinde von dem Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft, Herrn Karl Zimmermann geshenkten Oelgemäldes von Professor Pape, „Am Vierwaldstätter See“, einverstanden.

__ Am gestrigen fünften Vortrag8abend des Vereins ,Ber- liner M trug Herr Friedri<h Spielhagen verschiedene Ab- schnitte aus seinen eigenen Shövfungen vor. Troß feiner siebzig Jahre, die der greise Dichter in den näthsten Tagen vollendet, las er mit jugend- frisher Kraft und Empfindung und mit heller, deutliher Stimme vor. In den zum Vortrag gewählten Stoffen wandte er si zurü> zu seinen jungen Tagen, in denen dem shaffensfreudigen Schriftsteller die Natur in den leuchtendften Farben glän¡te und si< die Eigenart der Menschen am tiefsten seiner Seele und seinem Gedächtniß einprägte. Aus feiner Autobiographie „Finder und Erfinder“ las cr ein

apitel mit einer liebevoll genauen Schilderung des alten Sitral- sund mit seinen Oellampen, seinen alterthümlichen Bauten und seinem alten Hafen. Stralsund war die Stadt, die ihm zur Heimath wurde, obwobl er dort niht geboren ift, der Ori, an welhem die dichterishen Fähigkeiten in ihm zu keimen begannen. An zweiter Stelle gelangte ein Kapitel seines Romans „Faustulus“, den er im

denken an einen Iängft verstorbenen Jugendfreund geschrieben ha ortrag. Dieser Romanabschnitt, „Stine's Tod“, d gela E alten Handelsftadt an der Ostsee und schildert in ergreifender Einfachheit den freiwilligen Tod eines jungen, unslüd>lihen Mädchens. Den Bes {luß machten zwei Ju endgedihte : „Die Blume“, ein Traumlied symbolishen Inhalts, und „Die Laube“, eine heitere Erinnerung an einen Sommermittag „tief hinten in Pommern“.

: Die neu begründete ¡wanzig ste Unfallftation wird im Stadttheil Moabit, und zwar use Huttenstr. 11, in den nächsten t eröffnet werden. Der Assistent des Professors Sonnen- burg vom oabiter Krankenbause, Herr Gugen Israel hat die Leitung dieser neuen Unfallstation übernommen

Stuttgart, 16. Februar. (W. T. B.) Infolge eines beftigen Windstoßes stürzte beute Nachmittag in Asperg ein in Reparatur befindliches Wohnhaus ein. Bisher wurde ein Todter aus den Trümmern hervorgezogen, zwei Kinder find verleßt.

‘New York, 16. Februar. (W. T. B.) In der Maschinen- bauwerkstatt des Staats-Schiffsbauhofs bra<h in der ver- gangenen Naht Feuer aus, dur< welches das Gebäude zerstört wurde, in dem die Maschinenmodelle aufbewahrt wurden. Der Schaden wird auf über eine Million Dollar ges<häßt. Unter den verbrannten Gegenständen befindet sih au< das Modell der „Maine“. Ueber die Eniîistehung des Feuers verlautet bisher nichts.

M elbourne, 16. Februar. (W. T. B.) Nah einer Meldung des „Reuter'shen Bureaus" vernichtete eine Feuersbrunst in dem Waarenlager von Heniy, an der Ede von Spencer Street und

linders Lane, eine halbe Million Pfund Thée und große Mengen n, und Spirituosen. Der Gefammtschaden if no$ nicht fest- gestellt.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Paris, 17. Februar. (W. T. B.) Seine Majestät der Deutsche Kaiser drü>te der Witiwe des Präsidenten Hue Allerhöchstsein Beileid aus und beauftragte den deutschen

otshafter Grafen zu Münster, der franzöfischen Regierung in Seinem Namen Theilnahme auszujprehen und heute am Sarge des verstorbenen Präsidenten einen Kranz niederzulegen. Die Leiche des Präsidenten wird im Elysée von heute Nah- mittag 3 Uhr an ausgestellt werden. Heute, und zwar von 3 bis 6 Uhr Nachmittags, werden nur die Mitglieder der Negierung, des Parlaments, des diplomatischen Korps und die hohen Würdenträger zu der Bahre zugelassen werden; morgen, von 9 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags, erhält das Publikum Zutritt. Die Leichenfeier wird in der Notre- Dame-Kircde, die Beisezung auf dem Père-Lachaise stattfinden. Die Beisezungsfeierlihkeit wird Nationalsache sein. Die Theater find geschlossen. Jm heutigen Ministerrath theilte der Minister-Präsident Dupuy mit, daß der Senats- Präsident Loubet für morgen Mittag 1 Uhr den Zusammen- tritt des Nonarenes für die Vornahme der Präfidentenwahl bestimmt habe. Nah dem Ministerrath begaben si sämmtlihe Minister in das Elysée, um der Familie des verstorbenen Präsidenten ihr Beileid auszusprechen. Alle Blätter widmen dem verstorbenen Präsidenten Faure eingehende L aNMEe und politishe Artikel und be- \sprehen ausführli< die etwaigen Konsequenzen des Todes des Präsidenten. Die meisten Blätter heben das liebenswürdige, menschenfreundlihe Wesen und die Würde hervor, mit weicher er S nah außen repräsentiert habe. Sein plögliher Tod gestalte die Situation doppelt \{<hwierig. Die republikanishen Journale appellieren an die Einmüthigkeit der republikfanishen Mitglieder des Kongresses, damit sie Faure einen Nachfolger gäben, welcher die Republik gegen diftatorishe Gelüste zu vertheidigen verstehe.

(Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

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Deutsche Seewarte. in 2 Akten von Donizetti,

Stationen. ,_¡ Wetter.

Bar. auf 0 Gr u. d. Meeressp red. in Millim Temperatur in ° Celsius

haus.

Königliche Schauspiele. Sonnabend: Opern-

Divertifseinent.

Thea ter. Sonntaa, Nachmittags:

Aida.

Theater des Westens. (Opecnhaus.) Sonn-

abend: Die Regimentêto<ter. Komishe Oper Hierauf :

Martha. Abends: Der Waffenschmied. Am Wörther See.

Thalia - Theater. Dre2denerstraße 72/73. Sonnabend: Gastspiel von Emil Thomas. Schidde- bo1d’s Eugel. Posse mit Gesang in 4 Akten von MW. Mannstädt. Musik von demselben. (Kuplets von Alfred Bender.) Anfang 7# Uhr.

Sonntag : Dieselbe Vorstellung.

Ballet-

M 42.

zum Deulschen Reihs-Anz

Erste Beilage

Berlin, Freitag, den 17. Februar

eiger und Königlih Preußischen Slaals-

Anzeiger.

1899.

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Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

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Weizen 16,80 | | 16,60

15,00 16,70 17,00 15,25 15,45 15,20 15,40 16,70 16,70 16,40 16,49 —_ 16,00 16,50 15,40 17,60 17,25 20,27

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Roggen. 1420 | 14,40 | 14,00 | 1411 | 14,23 12,50 13,00 14,10 14,30 14,25 14,50 14,60

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14,50 16,40 15 83 14,20 14,00 14,30

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14,25 | 14,40 |

14,50 13,89 13,00 13,60 | 13,00 |

15,00 | 15,28 13,40 13,80 14,00 13,50 13,50

Gerste. 11,89 | 12,00

15,00 12,00 12,50 14.50 15,60 13,60 14,50 11,70

11,70 13,00 s 17,00 18,00 17,60 s

17,00

17,00 14,00

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12,00 15,00 13,0 16,00 14,70 12,00

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16,80 | 16,00 } 11,60

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13,50 13,80 14,00 14,00 e 1 + TBOO J 25:00

14,50 13,40 | 13,50 14,40 |

12,40 13,00 14,60 12,49 13,20 12,20 14,00 14,50 14,00 15,09 14,50 13,60 14,60

12,00

1140 | 12,80

13,50

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13,00

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Belmullet . Aberdeen Christiansund Kopenbagen . Sto>@holm paranda i osfau . . . Cork, Queens- O e ° Cherbourg . do Ult Hamburg . Swinemünde Neufahrwafser Memel

Dre S iuie o ünster Wstf. Karlsruhe , , Miesbaden . München . . Chemnis . Berlin ... E Breslau . .

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bededt beded>t Regen!) iV|Ne ibededt Nebel Nebel

wolkia heite12) balb bed.) bededt beded4) 2|bededis) ftill!Nebel®) ftillNebel

2\Dunst NW 3'beded>t ¡NO 4\wolfenl.7) W 1/halb bed. O 3\wolkenl.8) WSW 1 |bede>t NW 2svededi?) NW 3\wolkig |[NW

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O 2 beiter 11) ONO 4sheiter till wolkig

OMINANN R

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1) See unruhig. ?) See rubig. 2) See licht.

4) NaGm. Re 7) Reif. ®) Regen.

._ 5) See s{li<t. Reif. )y Sahm

11) See ruhig.

Nebersiht der Witterung.

Die Witterung Europas ftebt unter dem Eirflusse eines Po dessen Kern üker dem nord- en

wesil berrs<t Wind

ruhig, mild und trü

Deutschland liegt. Auf dem biet ift die Luftbewegung {wa<; im

stille.

In Deutschland ift das be; nur den lid

Gebietstheilen, wo Nattfröfte fiattfanden,

8) Nachts Regen. Regen. 1) Nachts

Bie stseegebiit

ttir ichen <t

44. Vorstellung. Oper in 4 Akten von G. Verdi. Text von Antonio Gbislanzoni, für die deutshe Bühne bearbeitet von Julius Schanz. Ballet von Paul Taglioni. Anfang 7E} Ubr.

Schauspielhaus. 49. Vorstellung. Zum ersten Male: Das füufte Rad. Lustspiel in 3 Aufzügen von Hugo Lubliner. In Scene geseßt vom Regisseur Oskar Keßler. Anfang 7F Uhr.

Sonntag: Opernhaus. 45. Vorstellung. Die verkaufte Braut. Komishe Oper in 3_ Akten von Friedri< Smetana. Tert von K. Sabina, deuts< von Max Kalbe>. Vergifßmeinnicht. Tanzmärchen in 1 Akt (3 Bildern) von Heinrich Regel und Otto Thieme. Musik von Richard Gold- berger. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 509. Vorstellung. Das fünfte Nad. Lustspiel in 3 Aufzügen von Hugo Lubliner. Anfang 7# Uhr.

Deutsches Theater. Sonnabend: Zum ersten Male: Pauline. Komödie in 4 Akten von Georg Hirschfeld. Anfang 74 Uhr.

Sonntag, Nathmittags 24 Uhr: Die versunkene Glo>e. Abends 7# Ubr: Pauline.

Montag: Fuhrmann Henschel.

Berliner Theater. Sonnabend: Zaza.

Soantag, Nahmittags 25 Uhr: Jn Behandlung. Abends 74 Uhr: Zaza.

Montag: Der Pfarrer von Kirchfeld.

Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Sonn- abend, Abends 8 Uhr: Othello, der Mohr von Venedig. Trauerspiel in 5 Akten von William T Sonne Nadimaiiiags ‘9+ Uho: Sanriete

onntag, m r: auuele’s immelfahrt. Abu Seid. Abends 8 Uhr: er Dorneuweg.

Montag, Abends 8 Uhr: Der Doruenweg.

Lessing-Theater. Dkitektion: Otto Neumann- Hofer. Sonnabend: Jm weißen Rößl.

Sonntag, Nachmittags 3 Uhr: Zu volfstbümlihen Preisen (Parquet 2 4): Das Glück im Winkel. Abends 75 Ubr: Die Zeche. Unter blonden Bestien. Ein Ehreunhandel. Liebes- träume.

Montag: Im weißen Rößl.

Neues Theater. Direktion: Nusha Buye. Sonnabend: Hofgunst. Luftspiel in 4 Akten von Thilo von Trotha. Anfang 72 Uhr.

Sonntag, Abends: Hofgunft.

Montag: Kraft.

Belle-Alliance-Theater. Belle - Alliance- straße 7/8. Sonnabend: Ensemble-Gastspiel des F veaters, Die kleineu Michu’s. Anfang

r.

Sonntag: Zum erften Male: Das MWMilch- mädchen vou Schöneberg. Na&mittags 3 Uhr: Der Pariser Taugenichts. (Iosef v. Fielit.)

Montag: Der Nachruhm.

Dienstag: Das Mil<mädchen von Schöne-

berg: ittwo<: Napoleon. (Ermäßigte Preise.)

Residenz - Theater. Direktion: Sigmund Lautenburg. Sonnabend: Der Schlafwagen-Kon- troleur. (Le contrôleur des wagons-lits.) Schwank in 3 Aktien von Alexandre Bisson. In deutsher Uebertragung von Benno Jacobson. Vorher:

Einsiedler. Lustspiel in 1 Akt von Benno Tits eei 1A e Tage: Der Schlafwa onntag und folgende e: Der geu- Kontroleur. Vorher: Zum Einfiedler,

Konzerte.

Sing-Akademie. Sonnabend, Anfang 8 Uhbr- Konzert von Oskar Klemperer mit dem Phil- harmonischen Orchester.

Saal Bechstein. Sonnabend, Anfang 7# Uhr : Klavier-Abend von Alfred Reisenauer.

Beethoven-Saal. Sonnabend, Anfang 8 Uhr: Lieder-Abend von Haus Gießen. Mitwirkung: Hof-Kapellmeister Richard Strauf.

G S E E E E H E A L TE E C V E Familien-Nachrichten.

Verlobt: Ful. Alice Stzmve mit Hrn. Leut. Richard Bade (Berlin—Graudenz). Er Theodora Kaiser mit Hrn. Pastor Johannes Sitze mann (Berlin— Tamsel).

Verebeli<t: Hr. Max Frhr. von Hewald mit Frl. Elsa Polenz (Berlin). Hr. Pastor - mann Graetz mit Frl. Grete Hoffmann (Ohlau).

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Oberleut. Wolfgang Frhrn. von Salmutb (Frankfurt a. M.). Hrn. Oberlehrer Dr. Rudkowski (Breslau).

Gestorben: Hr. Hermann von Rodbertus (Brom- berg). Hr. Geheimer Regierungs-Rath a. D. Louis Arndt (Charlottenburg). Hr. Archivar Dr. phil. Konrad Panzer (Wieëbaden).

Verantwortliher Redakteur: Direktor Siemenroth in Ber lin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Dru> der Norddeutshen Buchdru>erei und Verlags- Anftalt Berlin SW., Wi straße Nr. 32.

Sieben Beilagen (einshließli< Börsen-Beilage).

Langenau Nastatt E Château-Salins Breélau . Glogau . Winnenden . Schwerin i. M. Bemerkungen.

.

j Die verkaufte Menge wird ‘aüf v Ein liegender Stri (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betre

Deutscher Reichstag. 34. Sizung vom 16. Februar 1899, 1 Uhr.

Die erste Berathung des Entwurfs cines Fnvaliden- versiherungsgeseßes wird fortgeseßt.

Abg. Dr.

das Soziale und Sozialistis&e verwe<selt worden.

fordert das Eintreten Aller für einander, das Sozialistische

unter Zroang stellen. Um uns vor nur nôthig, das Soziale ri<tig zu betonen. : \ Wesen . und wollen darin stehen bleiben.

esunden sozialen

14,00 | 14,00 | 1450 |

11,80 | 13,10 | 14,80 | 12,00 | olle Doppel

Oertel -Sachsen (d. konf.): In der Debatte ift vielfa Das Soiiale

will Alles

diesem Unsinn zu süßen, ift es Wir fteben in dem

Die

ur<t vor dem Sozialiémus hat dem hochseligen Kaiser und feinem

verstorbenen Kanzler ni<t beigewohnt. für mi< etwas unendli<h komisches. standen sein soll, daß etwas Schädliches ab mag diese Nebenaktsiht bei der sozialpoliti Aber die Hauptabsiht war do,

gewirkt haben.

Wenn die Furcht

Ein folher Gedanke hat

dahin ver-

gewendet werden foll, fo schen Geseßgebung mit- die gesunde Ent-

wi>elung des sozialen Lebens zu fördern und den Frieden zu sichern.

Aber die Wirkung der übershäßt. Die dur< die Gesetzgebung

anan Anhänger werde an fönnte ihnen beide Hände füllen,

sozialen Geseßgebung haben wir niemals Mitläufer der Sozialdemokratie hoffen wir ibr abspenstig zu machen; aber ihre den wir ihr niht abspenstig machen. fie würden immer no<

die ga in der Tasche ballen. Aus Anlaß der Nothlage der oft- preußishen Ver sicherungkanftalt ist hier von der Landfluht gesprochen worden, hauptsähli< wohl, damit die Sozialdemokraten das, was

e, Gott sei Dank, im Abgeordnetenhause nc< nicht selber vorbringen

önnen, hier vortragen. Heinri

Heine, der weder unseres

Stammes

nc< unserer Religion war, spri<ht allerdings von den hungrigen und satten Ratten: die legteren bleiben ¿u Haus, die ersteren wandern aus. Heine hat wohl dabei seine engeren Lanktsleute

im Auge, Für die Deutschen gilt

do< au<h das

Heimathés-

14,00 15,00

12,10 13,10 15,00 12,30

14,20 15,00 14,00 12,30 13,15 12,30

l

| l

14,20 15,75 14,409 13,15

12,60

zentner und der Verkaufêwerth

auf.

treffen.

efunden.

Abgeschrieben

Die sind do

L Sozialdemokraten nicht. steht auf dem Standpunkt,

weniger als 2000

gefühl no< als maßgebend. e niht na< dem Geldlohn allein bemessen werden, sondern au Naturralleistungen müssen berehnet werden. In Ostpreußen versichern die Gutsbesißer ihre Arbeiter gegen Invalidität allein und au für sie in Krankheitsfällen. arbeitern entgehen. gefunder. für die Abwanderung,

Das

D Be Tae Hemayt, Lr ie Prügelstrafe für dur<aus angebracht, Rohheitêverbrehen wäre 1 jährigen angebra<ht. verschiedene Meinung haben. lage nit „ablehnend gegenüber, aber mit großen Bedenken. Wir hätten gewünscht, daß man der Zusammenlegung aller Versicherungs- arten hâtte nähertreten sollen; denn je länger es dauert, desto s<werer wird es, zumal wenn neue Stellen eingefüb

nur komplizierter machen. Haus nicht beshäftig

46 Einkommen Geseyzes theilhaftig werden müssen, wie

1260 |

at Herr von

14,40 15,79

12,80 | | 13/20 | | 1520 | il 12,60 |

1 j

auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. Der Dur<hschnittspreie

Die Lage

eben

|

14,40 16,50

13,00 13,20 15,40 13,20

rt werden, die die Wenn der Antrag Ploeß diesmal das so geben wir do< unsere Grundsäße nicht Ploey seinen Antrag von den Ein erhebliher Theil meiner Freunde daß die Betriebsunternehmer mit o der Vortheile hre Arbeiter, daß der

stehen der

30 15

40 36

der Landarbeiter kann < die

Februar 12 Bälle,

84 60 237

245 725 95 626 1815

565 536 188 371

430 236

926 938

forgen Das sind Dinge, die den Industrie- Leben der ländlichen Arbeiter ist viel Die Vergnügungssucht mag niht der einzige Grund für jugendlihe Arbeiter is er aber am meisten bestimmend. Daß die Berliner Vergnügungen nur für die Proßen und die nothleidenden Agrarier bestimmt seien, dürfte do nit zu- _Ich habe im „Vorwärts“ vom 12. 10 Spezialitätenvo:stelungen und 4 Wiener Maskenbälle angezeigt - t niht für die nothleidenden Agrarier be- timmt, die den „Vorwärts“ no< ni<t zu ihrem Organ gewählt baben. Die Prügelstrafe gehört au< niht zur Invalidenversicherung. Die Sozialdemokraten haben selb mit ihrem Kollegen Lütgenau Für Minderjährige halten wir bei gewissen viehischen sie au< bei den mehr als Minder- Man fkann allerdings über Rohheiten sehr Meine Freunde

sein

Vor-

Sache

des

fende Preis nicht vorgekommen ift, ein Punkt (.) in den

wenn

werden,

er si< dazu erzieheris<es

Leih bleiben. o werden wir prüfen, ob er gangbar ist: dann müßten weibli Beisiger au< bei den Arbeitgebern fun au weiblihe Beamte, Die Versicherung follte nur fakultativ gestattet werden. hen Arbeiter von der Versicherungspfliht könnte eine Prämie für die Beschäftigung derselben bilden.

16,80

15,00 16/38 15,70

16,80 16 30 16,00

17.40 17,20 18,88

16,05

14,20

14,17 12,80 13,82 14,37

14 40 13,60 15,00

14,40

15,00 1483

13,80

11,30

11,40 14,05 13,38 11,50

17,02 17,50 17,00 16,31

12,25

14,50 11,90 12,90 12,10

14,10 13,40 15.060

14,30 1430 15,75

13,15 14,94

Ergebniß. weil das G

13,90 13,35

14,23 14,45 15/00

13,20

14,86

Ghe ein Stromer si

ents<ließen würde,

e O e . Do Do DO

Do

D, O, D D D O O D dO HO D

14.2. 9, 2,

wird aus den unabgerundeten legten se<s Spalten, daß entf

prehender

8

ahlen bereGnet. eri<t fehlt.

Nachweis für den Rentenanspru< möglichst erleihtert wird. Ich würde niemandem rathen, mit der Meinung, daß das Klebesystem das beste sei, in das Land hinauszugehen. Die Wuth, die namentli in Süddeutshland gegen das „Wapperlgeseß" herrsht, {eint no nicht allgemeiner bekannt zu fein. dürfte ausreichen.

d

Ein aar ae Arbeitsnachweis i / h entshließt, fünf Jahre hintereinander zu arbeiten, da müßte Verschiedenes geshehen, und so wäre das ein {ônes Die Lasten müssen allgemein getragen i Geseß niemals als ein yrivatre<tlihes auf- zufassen ist, weil die Gnvaliditätsgefahr eine unabwendbare all- gemeine ist, die ih niht, wie der Unfall, auf den Betrieb be- \<ränkt. Die Landwirthe haben bei ihren Körnerfrüchten oft keinen Gewinn gehabt; der Getreidehändler und der Pfandbriefgläubiger haben davon größeren Gewinn gehabt; sie müßten au für die auf- gewandte Arbeit und die Versicherung der Arbeiter mit aufkommen. Wir haben vorläufig auf die Einbringung des Antrages Ploeh ver- zichtet, aber er wird später in verbe vorliegende Geseg wollten wir bei fährden, wir wollten namentli< den nothleidenden Anstalten helfen. Ostpreußen ist mit Vorwürfen überhäuft worden. Die Vorwürfe sind dahin zusammengeshrumpft, daß man zu Anfang zu milde mit der Be- willigung von Altersrenten verfahren sei. Diesen Vorwurf können fs die Herren aus Ostpreußen gefallen lassen. Geholfen muß den nstalten werden, damit sowohl Beiträge wie Renten überall si< Findet si{< ein besserer als der vorges<lagene W

erter Form wiederkommen. Das einen großen Vortheilen nicht ge-

be e

A und als Vorsitzende er Lehrer und Lehrerinnen Die Befreiung der ausländi-

ber ausländische Arbeiter werden