1830 / 17 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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tragen" ind: Mud Vieles, was in den bisher bekanntem Berich- | ten noch dünkel blieb, aufhellen; wie denn Überhaupt das | ster aus Venedig, nuar ches Quodlibet in 1 Aufzug, von L. Ganze nach“ officieller “Mittheilungen bearbeitet wurde, die | Breitenstein. Híeräu : Therese, die Nachtwandlerin, panto- dem Herrn Verfasser durch Augenzeugen und seine: vielseiti- | mimisches Ballet in-2 Abtheilungen, vom Königl: Balletmei- gen“ Verbiidungen zugingen. Auch „eine neue Uebersichts- | ster Titus. (Hr. Rozier- wird, hierin tanzen; - A m1 ‘Karte ist hinzugéfügt worden, „die über Vieles erwünschte Im SvauipieHanit: Der Kaufmann „von Venèêdig, ‘Auskunft giebt und díe frühere wesentlich ergänzt. Der Ver- | Schauspiel in 5 Abtheilungen, von Shakespeare ,- überseßt ‘gleich ‘des alten ‘Planes von Schumla, wie es 1811. war, mit | von A. W. Schlegel. t ‘dem jeßigen wird dem Leser ebenfalls interessante Resultake Montag, 18. Jan. «Jm E Blind und ierauf: Die

‘gewähren. Das Ganze ist dem siegreichen Rz s H Schleichhändler, Possenspiel in 4 Abtheil. , von E. Raupach.

Sonntag, 17. Jan. Im’ Opériihause? ‘Der Kapellmei-

Allgemeine

Preußishe Staats-Zeitung.

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äh ussischen Heere “| lahm, Lustspiel in (f Ausg von L. Robert. Y L ae widerlegt dâmit M a A e chst e Z «i & Tächerliche Behauptung, die äus Deutschen fast. in alle Euro- Berlin R ES a F “ten | aen Setnngen úbergegangen ist: daß er nâmlich_ früher i ; É N nag 9,58 s Januar t Ár tif hem Dienste gestanden Hase was gie. der Fall Königs städtschés Théacer : gewesen ist. Der Herr Verfässer hat nur im... Jahre 1810 ä ar Jod j 44 Gegen die Türken gefochten und daher die Schwäche. ihrer | Sonnabend, 16. Jan. Die Schwestern von Prag, komi- Brieäführung praktisch kennen gelernt. Die „gleichzeitig er- | sches Singspiel in 2 Aeg Ccheinendè Französische Uebersebung des Werkes wird. den nicht A eingetretener Hindernisse kann die angekündigte Deutschen Lesern um so willklommener seyn, als sie erstlich Oper : Der Barbier von Sevilla, heut t 2 werden; alle Ergänzutigen und Zugaben der neuen AUNage dee tr B S A Billets bléiben aber zur inals ébénfalls enthält, und zweitens die bereits früher elung guitig. dnl h | (Jt O JEILOE l y Ä ‘Pâris ried “Ueberseßung der ersten Auflage Sonntag, 17. Jan. Das Schloß Greifenstein, oder: L sandten zu Konstantinopel , Major und Kammerherrn von von Herrn Eugéne de la Coste den Sinn des Originals hin De Rae e A der Vorzeit in 5. Akten, nebst L N : V Red 4 zweiter Klasse mit Eicheti- U Uk Gb ane Loh Mai i mi è einem Borspiel, genannt: Zulima. i i Ad F aus Criethen gerußer. e i Und wieder ganz entstellt. Herr Major Blésson, mit beiden I: Er ist iein Mann! Cutlalel ih : "Sé. Köntaliche Mee ¿fie Faber? ‘dén! Gitobestser -Otrs

Sprachen gleich vertraut und besonders der Französischen | i ] a ugs L i ah S e Malta wie es. die Throiecizé Bentbeitnng aul, oder: Die Rache des Deut- Ludwig Wilhelm Ferdinand von der Schulenburg

M 17. 1830. “c mtlihe Nachrichten. E, Kronik das Tages.

Séine Majestät der König haben Allerhöchst Jhrem Ge-

| führt, um die dort befindlichen verschiedenen nautis{en Samm- lungen zu betrachten. ‘Déèx ganze Besuch Mas kindèrtalb Stunden.“ Bevor Se. Máj. die Ausstellung verließen, geru- heten Höchstdieselben denDirektoren und Künstlern jener ‘ver- - schiedenen Anstalten die Allerhöchste Zufriedenheit in den schineichelhaftestén Ausdrücken zu erkennen zu geben. 164 Die Messen Oppositions-Blätter stellen heute ihre Be- - trachtungen über die auf den 2. März angesebte Eröffnung der Kammern an. Das Journal des Débats äußert, es’ sey dies die erste Handlung des Ministeriums, welche von der öffentlichen Meinung mit Jnteresse aufgenommen worden sey. Dex Courrier français berechnet schon jekt, daß die dies-

eutigen Vor-

Montag, 18. Jan.

Akt. Hierauf: Vetter

eines solchen Werkes verlangt, hat unter den Augen des Herrn ft seine Arbeit vollendet und konnte da,- wo ührn zweifelhafte Stellen vorkamen, immer die beste Auskunft grlangen. Daher ist auch überall: ‘der Sinn so wiedergege- ben, wie der Ret Verfasser selbst ihn feststellte, und wenn

Ert fleine Abweichungen im Texte vorkommen, so sind

ie mit Genehmigung dés Autors eingeführt worden. Die ,mei- |

en Noten des Originals sind, -bei der Uebersezung, in dén ‘ext eingerücckt ivorden, oder, wénn sie niht dahin paßten , als

| ang zusammengestellt, so daß der Leser sie nach Willkühr nachschlagen, öder auch einzeln überlesen kann. Der Herr

Uniretes

feber hat auch, um einzelne Ansichten mehr zu entwik-

keln oder streitige Fragen zu erörtern, viele erläuternde geist- volle Bemerkungen hinzugefügt. Sie betreffen namentlich die

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Anwendung der Befestigungs : Kunst im freien Felde, womit l Á gaben der Kriegskunst zur Sprgche ebracht wird, und enthalten endlich auch einige nähere Ent- E. einzelnèr Kriegs-Vorfälle, die der Herr Verfasser selbst bei Beendigung seines Werkes nicht mehr benußen fonnte. Der Herr Ueberseßer hat eine eigene Rechtschreibung der úr nôthig erachtet und scheint sich dabei Alle Namen

‘einé der s{wierigsten Auf,

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MNomina propria | dié Aussprache zur Norm génommen zu haben.

und Pläne“ hon mit benußt werden fonnten, Hinsicht der Namen zum Grunde gelegt worden. “Möge das’ Werk, das , sowo

iteratur anzusehen is, dieselbe Theilnahme

¿derén sich die etste Auflage schon zu erfreuen hatte.

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4 Sdniglihe Schauspiele.

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nd nämiich so geschrieben , wie sie nach dèr Aussprache des Fran oschen tenden; doch ist die gewdhnlihe Schreibung

ér elbe “ebenfalls bei esa, Da wo die. M Karten

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| s sowohl im Originale als in der Uéeberseßung, durch feine allgemein faßliche Darstellung allen Ständen sich zugänglich macht , und als eine wesentliche Be-

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schen, Schauspiel in 1. Aft. Zum Beschluß: Der Diener

zweier Herren, Lustspiel in 2-Aften.

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Auswärtige Börsen.

Frankfort Oesterr. Sproc.

Hambwr

Oestérr. Sproc. ‘Métall: 105 dpróc. 95t pr. 4. Febr. f 1205. /

x. Dän. ‘744: Poln.

Redácteur John. Mitredacteur Cottel.

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Metall. 10345.

a. M, 40. Jan, -

s, 43, Jan.

| | roc: 954. Bank- Dir. 1558. Partial Obligationen 36% Loos e zu 100 FL

. Paric-Oblig, 1351.

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zum Landrath des Kreises Salzwedel, im Regierungs-Bezirk Magdeburg, zu ernennen geruhet. l

L Bekanntmachung.

"In Folge des an U E un U Ros ergan- 8 allerhöchsten Befehls Seiner Majestät des Königs, in Beziehung auf die Feier des Krönungs - und Ordens - Festes, werden die in: Berlin anwesenden Besißer Königl. Ehren- zeichen, welche“ nicht im activen Militair-Dienst stehen, so wie die, welche nicht im Staats-Dienst angestellt sind, hierdurch

“aufgefordert, am 19ten d. M., in den Stunden von 9 Uhr Vormittags bis -2* Uhr Nachmittags ‘im Büreau der unter--

zethneten General-Ordens-Commission, Friedrihs-Straße Nr. 139, ihren Namen , Charakter , die Ehrenzeichen , die ihnen

verliehen sind, und ihre Wohnungen persönlich oder schrift- lich ánzuzeigen. B |

“Berlin, den 18. Januar 1830. i ; Königl, General-Ordens-Commission.

Monteîth, als Courier von St. Petersburg.

Zeitungs-Nachrichten. : Au Sf and

Frankrei d.

Paris, §8. Jan. Das Büreau der Französischen Aka: demie hatte gestern die. Gle, dem Könige in einex Privat- Audienz die beiden neu au : Axnault und Etienne vorzustellen, und zugleich die bei deren Aufnahme gehaltenen Reden zu überreichen..

Gegen Mittag begäben Se. Maj. Sich ‘in Begleitung der Groß’: Officiere und Officiere Fhres Hauses, so wie des Fürsten von Polignac, des See -

Jiitendanten, Barons von la Bouillerie, nah dem Louvre, um die daselbst ausgestellten Erzeugnisse der Königlichen Por- zellan-Manufactur von Sèvres, so wie die der Gobelins-Ma- nufactur und dex. Teppich-Fabriken der Savonnerie und von Beauvats in Augenschein, zu nehmen. An? dem Eingange der groben Gallerie wurden Höchstdieselben von dem - Minister e

Jnnern, dem General-Direktor der schônen Künste, Vi-"

comte von la Rochefoucauld , ‘und dem Direktor der Königl. - Museen, Grafen von Forbin , empfangen. Jn ‘demjenigen „Saale des Museums, wo Herrn Gérards Gemälde aufge-

- stellt find, fesselten vorzüglich ‘die beiden großén Stücke jenes

Meisters, ¿Heinrichs IV. Ein in Paris‘/ üund „Karls X. Sal ung. zu Rheims‘/ die, Aufmerksamkeit dés Monarchen. „Fn den Ausstellungs :-Sälen selbst hatten sich- die Chefs und Direktoren der obenerwähnten Manufacturén zum Empfange Sr. Majestät versammelt. Nachdem Höchstdieselben die dort ausgestellten verschiedenen Gegenstände, woruñter sich nament- lich ay einige treffliche Glasmaleveien -aüs der mit det Ma- nufactur in Sèvres verbundenen Anstalt vortheilhaft aus-

zeichneten, in Augenscheïn genommen hatten, verfügten Sie

Sich nach dem Museum, - das - den Namen“ des* Dauphins

An g efommen: Der Königlih Großbritanische Oberst - ‘Wahlspruche enthalten :

genommenen Mitglieder , Herren

cinisters und des General-

jährige Session sich leiht bis zum. Monat September hin: - ziehen könnte, wenn anders man sich nicht auf die bloße Se legung des Budgets beschränken wollte. Der’ Con situ- tionnel meint, die Beleidigungen, die man bisher gegen die Majorität der Kammer ausgestoßen hätte, würden- jeßt mit einemmale aufhören; diese Veränderung des politischen- Horizonts würde mit jedem Tage deutlicher hervortretén und die Ereignisse bis zum 2: Mätz wären durchaus unberechen- bar; so viel schiene indessen ausgemacht, daß entweder das Ministérium würde abtreten oder die Kammern aufgelöst werden müssen. Das Journal du Commerce äußert dieselbe Meinung und fügt hinzu, wie, allet Währscheinlich-

feit nach, in dem Ministerium bis zur Eröffnung der Kam- ‘mer feine.Veränderung weiter vorgehen würde. |

Die Gazette de France faßt die verschiedenen Rai- sonnements der Oppositions - Parthei Aua it daß das Ministerium sich vertrauensvoll den Kammern ge- genüberstellen und sich durch keine Drohungen einschüchtern lassen würde; die Liberalen sprächen von bitterem Groll und heftigen Angriffen , denen die Minister sich ausseßten; der- gleichen Worte R aber, statt einer ruhigen Würde, bios Leidenschaft und rechtigkeit an; im Uebrigen, so stehe der Entschluß des Mini ums E sey in dem alten

‘hue deine t, es ge ei Uebrigen was da wolle. | M \ E |

Die Quotidienne meldet, man schreibe ihr aus Lon- don, daß von dort Depeschen an den Grafen Capodistrias nach Morea mit der Anzeige von der von den großen Euro- päischen Mächten getroffenen Wahl des Prinzen Leopold von

Sachsen - Kobürg- zum künftigen Regenten Griechenlands ab-

gegangen seyen. Die Gazette de France äußert über diese Wahl Folgendar: ¡Die Blätter, welche g Wahl. des Prinzen Leopold von Sachsen-Koburg zum Regenten von ad f gn unzufrieden sind, haben eine Thätsache, die da beweist, daß die Griechen über ihren künftigen Souverain nicht mit ihnen einverstauden sind, - entweder vergessen oder ggr nicht gekannt. Jm Jahre 1824 wurden nämlih dem rinzen im Namen der Griechen durch die in London da- mals anwesenden Griechischen Abgeordneten Anträge gemacht. Wir finden dieses Factum im British-Monitor; das “f nal des Débats bezweifelte zwar damals die Acchtheit dessel- ben, der Englische Journalist berief sich aber auf die Grie- chischen Abgeordneten selbst, welche seine Angabe nicht" wider- legten. Offenbar haben also die Mächte in dieser Angelegen- heit nicht die Ynitiative ergriffen, sondern erfüllen dür ihre Wahl nur einen von den _ Griechen im Jahre 1824, ausge- sprochenen Wunsh/ A i Der Marquis ‘von Moüustier, früher “diésseitiger Bot: schaftér am Königl. Spanischen Hofe, so wie späterhin bei der Schweizerischen Eidgenossenschaft, ist gestern gese im 52sten Lebensjahre den Folgen einer Gehirn-Enczundung mit Tode abgegangen. O N aaa C N Der hiesige Königliche Gerichtshof hat in seiner gèstrigen Sibung das Erkenntniß des Tribunals erster Instanz das

Herrn Barthélemy. für sein Gedicht „le tils de Vhowme” zu

dreimonatlicher Haft und- einer Geldbuße von 500 Fr. verur--