1830 / 102 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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rafter der Franzosen entwärdigt wird, sind ein strafbarer Einfluß, F aa unsern Wahl - Versammlungen für immer verbannt werden muß, er môge nun im Namen der Regie- rung oder in dem Interesse irgend einer Partei ausgeübt werden; ein loyales Ministerium wird ein solches Verfahren von seinen Untergebenen nte verlangen,‘/ - Nach solchem Glaubensbefenntnisse, meint das Journal des Débats, dürfe man sich über die Entlassung des Herrn von Beaumont um so weniger wundern, als derselbe der einzige sogenannte De- fections-Mann sey, der seit dem Antritte des jeßigen Mini- steriums seinen Posten noch nicht niedergelegt Zehabt habe. Die Quotidienne sagt dagegen : „Wik enthalten uns

jeder Betrachtung über die lebten Maaßregeln der Regierung. .

Eine Sache is jedoch bemerkenswerth, nämlich die, daß dieje Maaßregeln , kaum erst bekannt, du rch ihren Charaf- cer der Mäßigung und der Nachsicht schon jeßt den - spôttishen Muthwillen der liberalen Blätter ‘erregen. Was joll man hieraus \chiießen ? Nichts anderes, als daß die Regierung, die man beständig a!s gewaltsam schiidert, in ih- rer Strenge noch nicht einmal so weit gegangen ist” als der Liberalismus solches erwartete, Wir wollen hoffen ; daß die große Schonung, die das Ministerium bei diejer Gelegenheit bewiesen hat, sür diejenigen Männer nicht verldken „seyu roerde, die dasselbe, wenn es gewollt , gleichfalls hätte treffen fönnen.// =—— Die Gazette de Fran ce äußert: ¿Worüber flagen die Oppositions - Blätter ? daß die Männer der linfen Seite-und des linken Centrums, welche früher zu ‘Präfekten an die Stelle der Royalisten ernannt worden waren , jet diesen wieder Plaß machen? Das Ministerium thut hierin nichts weiter,-als daß es den Grundsäßen der Repräsentativ- Regierung huldigt. Zu lange schon is die Verwaltung in

den Wahl-Kollegien ihres rechtmäßigen Einflusses beraubt ge- wesen; künftig wird sie den Royalisten auf den Wahlplab gen - ihnen in dem Kampfe gegen die leitenden Aus- {h

se beistehen und das \himpfliche Joch einer Faction abschütteln, die mit Hülfe der Wahlen und der Wahl - Kam- mer den Rechten des Monarchen zu nahe treten will. Un- sere Gegner wollen der Kammer Revolutionairs zuU- schien; die Bemühungeu des Ministeriums werden ihr mo- narchisch gesinnte Männer zuführen. Mit welchem Rechte darf der Liberalismus dem Ministerium verbieten, än dem Anteresse der Monarchie Dasjenige zu thun, was er zw Gun- en der Revolution tägli thut ?““ N s Das Zuchtpotizei-Gericht hat gestern jein Urtheil in dem Prozesse des National, wegen seines in der Numriek vom 19. Februar enthaltenen Aufsaßes , welcher mit den Worten anhob: „Der König herrscht, aber er. regiert nicht‘/ und zu- gleich wegen seines in dem Blatte vom 25stten v. M. befind- lichen Artikels (siehe Nr. 94 d. Staats-Zeit.); so wie in dem Prozesse des Globe wegen seines Aufsahes : „Frankreich und die Bourbonen im Jahre 1830‘/. ge|prochen. Das erstere Erkenntniß gégen den National lautet im Wesfentli- en also: Es Y „Fn Betracht, daß, was den Anklagepunkt wegen Angriffs auf die Rechte, fraft deren der König die Charte gegeben hat, betrifft, es diese Rechte angreifen heißt , wenn man behauptet, Ludwig XVUI. habe die Charte auf den-Vorschlag des Senats und des geseßgebenden Körpers , die befugt gewesen, dem Könige Bedingungen vorzuschreiben , angenommen - und der Ausdru: Verwilligung, sey die Auslegung ciner feindlichen Partei, die, dg sie die Charte nicht habe- verhindern kônnen, dieselbe wc- nigstens durch die Erklärung - daß sie -cin freiwilliges Geschenk des Monarchen sey und mithin auch wieder zurückgenommen werden könne, vergänglich machen wolle; in Betracht, daß die- ses vorgebliche Recht, die Charte zurückzunchmen, etne durch die Charte. selb widerlegte Vorausseßung ist, da Ludwig XVUI. da- rin ausdrücklich erklärt, daß. er sie für sich und seine Nachfolger auf ewige Zeiten . bewillige; was- den Anklagepunkt, wegen Angriffs auf die verfassungsmäßige Autorität des Königs betrifft, in Betracht, daß nach dem Jnhalte. der Charte der König das Oberhaupt des Staats ist und durch von ihm gewählte Minister regiert; daß es hiernach die verfassungsmäßige Autorität des M0- narchen verlezen heißt, wenn man sagt, er herrsche, aber regtere nicht; —, was die Anklagepunkte wegen Angriffs" guf die ange- stammten ‘Rechte des Königs, so wie wegen Aufforderutig zu cinem Anschlage guf seine Person oder die Mitglieder seiner Fa- milie betriff}t, in Betracht, daß diese Vergehen aus den angeschul= digten Artikeln theils niht hinlänglich „theils gar nicht hervor gehen; was -den Artikel des National vom 25. R at- geht, in Betracht / daß darin ohne irgend cine Beweisführung gesagt wird: an dem Tage, wo die Kammern prorogirt worden, habe das 6te Garde-Regiment den Befehl erhalten, die Gewehre zu laden u. \. w-; auch habe das Ministerium, da es auf die Französisché Garde nicht hinlänglich rechnen zu können glaube, das zweité Schweizer - Regiment nah Paris berufen und den Sold dieser Truppen erhöht; in Erwägung, daß dergleichen Vorausseßungen zu Haß gegen die Regierung aufreizen; daß Saütelet als Geschäftsführer des Rational für den Jnhalt der

obigen Artikel verantwortlich ist; verurtheilt das Gericht deu- selben zu dreimonatlicher Haft und cinex Geldbuße von

1090 Fr.‘ Folgendes ist der Haupt - Jnhalt des Erkenntnisses ge -

gen den Globe:

„Fn Betracht, was die Anklage-Punkte wegen Angri s auf.

die Rechte, kraft deren der König die Charte gegeben hat, {o wic wegen Auforderung- zu einem Anschlage Gl die Person des Mos narchen oder auf dic Mitglieder seiner Familie betrifft , daß keiner der inkriminirten Artikel den Charakter dieser Bevgren an sich trägt © hinsichtlich des Angri auf die angestammten Rechte des Königs- daß-wenn diese Artikel auch unschicklichin den Ausdrücken und unrich- tig in den an N Thatsachen sind, das gedachte Vergehen doch nicht hinlänglich aus ihnen hervorgeht; in Betreff cines Angri}s guf die verfassungsmäßige Autorität des Monarchen, daf, wenn dex cine von jenen Artikeln auch falsche und gefährliche Theoricen auf= stellt, er doch keinen eigentlichen Angriff guf die Autorität des Königs enthält; was dagegen die Aufforderung zur Umstoßung oder Veränderung der Regierung oder der Thronfolge-Drdnun

angeht, in Betracht, daß in dem einen angeschuldigten Artike

gesagt wird: ,/ „seit der Wiederhestellung der Monarchie sey vier= mal der Versuch gemacht worden, eine Contre - Revolution her= beizuführen, um Thron und Land von einander zu trennen; am 20. Mârz 1815 seyen die Bourbonen ‘verlassen worden , weil sie an die wohlerworbenen Rechte der Natron hätten Händ anlegen wollen; Herr von Polignac bringe die Dynastie täglich mehr in Gefahr u. st. w./////, und daß in dem zweiten wiederbolentlich d äußert wird, scit dem 9. August schwebe die Dynastie ‘in Gefahr; dergleichen Aeußerungen aber den Charakter eines Angriffs auf die A O an sich tragen; hinsichtlich der Aufs reizung zu Haß- und Verachtung der Regierung, in Betracht, daß das Geseß vom 25. März 1822 unter der Benennung Kd- nigl. Regierung die Minister zusammen versteht, die unter ihrer Verantwortlichkeit und im Namen des Monarchen handeln in Erwägung, daß es in dem einen angesehuldigten Artikel? unter Anderm Me es gebe für eine große Nation nichts Ver= derblicheres und Erniedrigenderes, als wenn sie täglich die Thor= heiten ciner gleichzeitig drohenden und verachteten Regierung zu vereiteln bemüht seyn müsse; daß gus diesen und ähnlichen AeU- ßerungen aber allerdings eine Aufforderung zu Haß und Verach= tung der Regierung hervorgeht; in Betracht, daß Dubots sich zum Verfasser der beiden angeschuldigten Artikel bekannt hat», überdies aber, als Geschäftsführer des Globe, für den Fnhalt dieses Blattes: verantwortlich is; verurtheilt das Gericht den

Dubois zu vtermonätlicher Haft und einer Geldbuße

von 2000 Fr.,//

Der Messager des Chambres will mit Bestimmt- heit wissen, daß das Eigenthum der Gazette. de- France in andre Hände übergehen werde; an die Stelle des Hrn. von Genoude, welcher gleih, nachdem er seine Strafe in dem Prozesse mit H lien beabsichtige, werde fünftig Hr. Lourdoueix oder Herr Beauregard seinen Namen dazu hergeben.

Paris, 5. April. Gestern führten Se. Majestät den Vorsis im Minister-Rathe. Vor der Messe hatte der Groß- herzogl. Sächsische Minister - Resident, Hr, von Treitlinger- die Chre, dem Könige in einer Privat-Audienz das Notifi- cations - Schreiben seines Souverains wegen des Absterbens Ihrer Königlichen Hoheit der verwittweten Großherzogin von Sachsen - Weimar zu überreichen. Wegen dieses Todesfalls legt heute der Hof die Trauer auf acht Tage an.

Ein hiesiges Blatt versichert, daß der Herzog von Char- tres den Dauphin nah Toulon begleiten, vielleicht gar auch- die Expedition nach Afrika mitmachen und sich auf dem Li- nienschiffe „„Provence‘/ einschiffen werde. j S

Dem Courrier francais zufolge isi der größere Theil der in Paris anwesenden Deputirten, die an dem Bankett am 1sten d. M. nicht Theil genommen haben, éntweder durch Kränklichkeit oder durch die Annahme einer früherer: Einladung von Seiten des Präsidenten der Kammer daran verhindert worden. Unter den Abwesenden befanden- sich die Herren Agier, Angot , Graf von. Bondy, Baron von Dau- nant, Daunou, Graf von Sade, Graf Duchâtel , Baron Hély d’Oissel, Humblot-Conté , Laisné de Villevêque _Le- oaillant , Alex. Périer, Graf von Rambuteau, Rouillé de Fontaine, Thénard, General Thiars, Thouvenel u. |. w.

Die Gazette de France bezeihnet dieses Bankett 1 folgenden Worten: „Eine Huldigung, welche 70 Deputirte sich selbst dargebracht,- Bürgerkronen, die sie sich. selbst zuer- fannt haben; Trompetenschall, der zu ihrem eigenen Lobe erkflun- gen ist; Schmeicheleien, Weihrauch und Triumphgesang ; Eitel- feit von Demagogen, berauscht von ihrer erkünstelten Popularitätz Marktschreier, die von der Bühne herab die Souverainität des Volkes predigen; Uebermuth , Aufruhr , Wuth , Thorheit und unwürdige Gemeinheit, dies ist es, was jenes Ban- fett, bei welhem die Repräsentanten einer großen Nation

die Hauptrolle spielten, dem Lande, dargeboten hat.““

¿Eines der bemerkenswerthesten Symptome der gegenwärti- gen Krisis‘, äußert der Constitutionne l, „ist der \chlagende

rn.TMéchin überstanden, eine Reise nach Îta-

ast zwischen dem Jngrimme der ministerieklen Blätter A s I n n der Vertheidiger der verfassungs- mäßigen Ordnung, ein Beweis, daß diese ihre Kraft, jene ihre Ohnmacht fühlen . . . . . Die Gazette ergießt sich heute in Schmähungen über die Deputirten, die an dem patrioti- schen Mittagsmahle am 1. d. M. Theil genommen haben. Wozu kann dies anders dienen, als das Land zu überzeugen, daß jener Verein, den man gern ins Lächerliche ziehen möchte, ein wahrhaft Franzöllter war.“

r. von Villèle wird, wie man sagt, am 12ten d. M. diese Hauptstadt wieder verlassen, um eine Zeit lang auf cinem Gute, das der Vater seines Schwiegersohns, Hr. von Neuville, in dec Normandie besißt, zuzubringen.

Am {sten d. M. starb zu Bordeaux der Bruder des Vertheidigers Ludwigs VI., Herr Victor Desèze, Mitgiied mehrerer gelehrten Gefellschasten und Reftor der Universität zu Bordeaux. ; A

Der General - Major Valazé, welcher das Jngenieur- Corps bei der Expedition gegen Afrika kommandiren wird, i von hier nach Toulon abgegangen.

Der Artillerie - Lieutenant Amoros, Sohn des Obersten dieses Namens, wird in wenigen Tagen Paris verlassen, um ein Truppen - Corps einzuexerziren, das dazu gebraucht wer- den soll, mittelst eines neuen Mandvers, nämlich durch Stan- gen mit eisernen Haken, fich auf die Wälle einer belagerten Stadt zu schroingen. :

Ein Marseiller Handlungshaus läßt in diesem Augen- blicke eine s{chône Brigg ausrüsten, die sich dem Geschwader des Admirals Duperre anschließen und eine Restauration fr die Truppen der Belagerungs - Flotte enthalten soll; einige Zimmer werden sogar für solhe Gäste eingerichtet, die, ohne sich einer Gefahr auszuseßen, dem Bombardement beiwohnen wollen. Der Preis für Wohnung und Bekösti- gung in diesem ambulanten Gasthofe ist täglich 15 Fr. für die Person-

Am Bord des Linienschiffes „Provence‘/, welches an der Expedition gegen Algier Theil nimmt, wird eine lithographi- sche Presse errichtet werden.

Der Königl. Gerichtshof in Rouen hat nach dem Vor- gange mehrerér anderen Gerichte in zweiter Jnstanz entschie- den, daß ein Drucker nicht gezwungen werden fönne,. eine Zeitung oder ein anderes Werk gegen seinen Willen zu drucken.

Der erste Theil des Werkes des Obersten Bory von St. Vincent úber die wissenschaftliche Expedition nach Morea wird binnen Kurzem erscheinen; dasselbe wird auf Kosten der Regierung gedruckt. ata T

Vier Geistliche aus dem hiesigen Missions- Seminarium haben sich in Havre nah Pondichery, Siam, Macao und Cochinchina eingeschi}t.

Großbritanien und Jrland,

Parlaments - Verhandlungen. “Jn der (bereits erwähnten) Sibung des Unterhauses vom 2. April wurde unter mehreren Bittschriften auch" eine von den Einwohnern von Rochester und Chatham eingereicht, die darum nach such- ten, daß den Juden gestattet werde, Eide auf das alte Testa- ment zu leisten. Die jüdischen Einwöhner von Portsmouth baten in einer andern Petition um ihre bürgerliche Gleich- stellung mit der christlichèn Bevölkerung. Ju der Bittschrift, welche 8 Syfkes, Namens der Schiffs-Eigenthümer von Hull, überreichte, heißt es unter Anderm: „Warum ist die Abgabe vom Hanf noch Ammer so ungehéuer hoch? Seßste man diese Abgabe herunter, so würden auch sehr bald die Preise von Tauwerk, "Segeltuch und anderen zur Schiffs- Equipirung nöthigen Artikeln heruntergehen. Noch eine au- dere Abgabe, deren Abschaffung kürzlich von einem Mitgliede des Unterhauses drihgend empfohlen worden ist, lastet auf der Britischen Rhederei, und dies ist der Stempel aaf See- “lssekuranzen.// Auch eine verhältnißmäßigere Gleichstellung der Abgaben von Schiffsbauholz wurde als nothwendig ge- schildert. Weir Syfkes führte darauf dukch vergleichende Ta- dellen den Beweis, daß, während die Schiffsfrachten (nach Memel ,- Petersburg und Amerika) in den Jahren 1826 bis 1829 bedeutend niedriger gewesen, als in den Jahren 1821 bis 1824, doch die Muhidvorräthe sowohl als das Schisfs-Tagelohn in derselben Z | Herr Hume bemerkte: es stehe ganz in der Macht der Minister, die Rhederei mindestens von der shweren Abgabe, die sie für Leuchtthürme u. #. w. zu tragen habe, zu befreien ; denn die 20,000 Pfd., die auf diese Weise eingingen, würden nicht auf den öffentlichen Dienst verwandt, sondern flôssen in

die Kassen einiger Lords und begünstigter Individuen. Der ¿Fandels - Präsident Hr. Marie erwiederte, es sey nicht 9s ungegründet, daß der Tonnengehalt aller beschäftigten

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eit nicht unbedeutend gestiegen seyen; wozu

Fahrzeuge niht mehr so groß sey als früher, sondern derselbe habe sich vielmehr auf die nach inländischen Häfen gekommer nen Schiffe um beinahe 200,000 Tonnen vermehtt ;- eia glei- hes Verhältniß sey bei den abgegangenen Schiffen bemerfklihz- während die auswärtige Rhederei keinesweges so zugenom- men habe, wie die Britische. Hr. Stewart war derselbers Meinung und fügte gus , das Schiffs - Jnteresse anderer Länder sey noch mehr herabgekommen, als das von England z. Holland etwa allein ausgenommen, weil man dort den Schif bau nicht so übertrieben habe. Lord J. Russel war es» der dem Minister Peel an diesem Abende die Frage îtn Bex- zug auf Griechenland vorlegte; das, was er bei dieser Ge- legenheit sagte, erregte zu mehreren Malen die besondere. Aufmerksamkeit des Hauses. : “¿Durch die Thron-Rede//, so begann er, „ist das Haus hei Eröff nung der gegenwärtigen Parlaments=Session benachrichtigt worden» daß in Bezug auf Griechenland gewisse Dinge noch. schwebend seyen und daß das Parlament, sobald alle Anordnungen vollendet seyn wür=- den, von dem Geschehenen gehörig unterrichtet und mit den nô=- thigen- Papieren befannt gemacht werden soll. Nichts dex Art it bisher noch geschehen. Vielmchr haben uns, seitdem diese Er- fläruna abgegeben worden, die Zeitungen eine Rede geliefert, die der König von Frankreich bei Eröffnung der beiden Kammern ge= halten hat, und worin es heißt, daß die Unterhandlung in Be=- zug auf Griechenland zu einem Ende gelangt scy, und daß durch gemeinsame Ucbereinsiimmung der Verbündeten ein Prins gewählt worden, der über das künftige Geschick Griechenlands herrschen soll. Wiewohl in der Rede Sr. Allerchristlichsien Ma- jestät dieser Prinz nicht genannt worden, #0 weiß doch -Jeder- mann, daß Niemand Anderes, als Se. K. Hoh. Me Se damit gemeint war, und bin ih auch vollkommen Überzeugt» daß cine bessere Wahl, um das künftige GlÜck Griechenlands zu sichern und einen dauernden Frieden zwischen diesem wicder= gebornen Lande und dem übrigen Europa herzustellen, gar niht getroffen werden fonnte. Diese Ankündigung jedoch, die Seine Allerchrisilichste Majestät den Französischen Kammern gemacht hat, giebt mir die dringende Veranlassung, den schr chrenwer= then Herrn- gegenüber (Herrn Peel) zu befragen, ob, da die Un= terhandlung, wie es scheint, zu. etnem Ende gelangt isck die Zeit nicht gekommen scy/, da der schr ehrenwerthe Herr, im Auftrage Sv. Maiestât, alle Papiere, die guf die getroffenen An= ordnungen Bezug haben, den Parlamentshäusern vorlegen kann.. Es würde vorgreifend von mir seyn, wenn ih hinsichts dessen, - was diese Papiere enthalten können , irgend eine Meinung abge- ben wollte, inzwischen kann ich doch nicht umhin , die Aufmerk= samkeit; des Parlamentes darauf hinzulenken. Leid thut es mir- es hiey aussprechen (9 L dafi die wichtige Frage, in Betreff cines Griechischen Königreiches insbesondere und der guswärtigen Angelegelheiten unseres Landes im Allgemeinen, sowohl von Parlamente als vom Publikum mit zu geringer Aufmerksamkeit behandelt werde. ‘CHôrt , hôrt!) Mir ist die hohe Wichtigkeit der vielen innern Fragen, deren Erörterung von Tag zu Tag die Aufmerksamkeit des Hauses dringend in Anspruch nimmt, chr wohk bekannt, allein man muß doch zu gleicher Zeit sich erin- nern, daß chen die wichtigste aller dieser Fragen, welche die Lask der Staatsschuld und der Steuern auf die Hülfsquellen und den produftiven Gewerbfleiß des Landes wälzt, auf dem Gang ciner " auswärtigen Politik beruht, die, wie ich Teider nur allzuschr über- zeugt bin, verderblicher Art ist und, mekner Meinung nach, dîe= ses Land Schwierigkeiten ausgeseßt hat, von denen loszukom= men die gröften Anstrengungen erforderlich seyn dürften (Hôrt, hôrt!). Um meine Meinung über die aguswäâr= tige Politik unserer Regierung ganz fesizüstellen , bin ih sehr. begierig, die von den Ministern in dieser Hinsicht uns vorzulegenden Papiere kennen zu. lernen. Aus diesen Papie- ren wünsche ich zu erschen, ob die Minister des Königs im Ver- laufe der während der leßten zwei Fahre stattgefuidenen Unter- handlungen einen Weg verfolgt haben, dexr zwar friedlich, doch auch dex -Würde - Großbritantens- angemessen war. B ie muß es dem Hause und dem Publifum vorkommen, daß mat einen großen Theil der Session "hat vorübergehen, \o viele Maafi- regeln und verschiedenartige wichtige Gegenstände vom Hause hat - erwägen_und. sanctioniren lassen, ohne die auf eine solche Unter= handlung Bezug habenden Paptere, deren Vorlegung in der“ Thronrede gleichsam verbürgt worden isi, dem Parlamente ju übergeben. Fch meinestheils bin um #o begieriger darauf, nacch= dem ih die Worte gehört habe, die ciner der ehrenwerthen Her= ren gegenüber zufällig hat fallen lassen „" als vor einigen Tagetx die Ausgaben - Anschläge für die Flotte debattirt wurden. Aus denselben ging nämlich hervor,, und zwar hat es grober Aufsehen im Lände gemacht, daß im Juli v. J. die politische Atmo phâre vollkommen flar und ungetrübt gewesen, im darauf folgen August aber sey ohne vorhergegangene Anzeichen eine pl “ide Veränderung eingetreten, so daß sich das Land in der That dicht am Vorabende eines Krieges befunden hat. (Hôrt/ hört!) Wäre diesex Krieg wirklich eingetreten, wäre es eit Krieg zum Se der Türkei gegen die Uuterdrückung Rußlands gewesen, so bin ich auch fest Überzeugt, daß sich seine Flammen schr bald auch über das ganze Übrige EuLopa verbreitet hätten. - Das Land hätte einen solchen Krieg nicht führen können, ohne seine S ul- denlast um mindestens 300 Millionen zu vermehren, ganz abge- sehen von erhöheter Besteuerung und Hindernissen, die jeder Zweig:

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Ó G ed 1 Ú e Y ; L T Ae E T 6 x j EN E E I E E L A N a R E N E N A Sa N L A R Ga U A S JA 120 Lis Aa D VEUS I A A N S O L RE N L S N N V E Be E E O E E t E E L i E tian aaa tin —=&=Ä- hit: E E M 2 E 1 = E = E S D : ah = A E e Un h = á A E | E Ä L Em S Es E E Z : I In T G S Em R E E I E E E E E I E E E E R E C S S T S S E D E E M E E E E I A E R E E E Fa I S A E E E E L S E E E R EET E

En ara E EZEEMS: S ==-=ck Ert M2 S E L S S E S E E Â * s ati A N e E ck P O E B j i D h h i: E ei E s - s s: s J L i g 9 E s rale raiannn E E E RE E E E E S SEE E? S L SYE S E E E S: L S E E E L E s o E á N f E i L i Ï / y t E E I E R L Bak E L N B IE D T E: 250 O La V R Da, DINDEL O! Wp M ENATIEL T P M Ai f F K N 2B I I T L Pu n Bea 4 L e v G d e N i L E G F Ia) M ots De E Br H E N E, 22 929 RIE DLAI Ae Cpnis S AIDI O Le R S I E N SS l Mb S Df L A TEIME N A M tod M I af! Al 1 E E E ILA Wes M M Le. B E ANT U ‘250 REY L L Ca uke S . / Ats O BO 2 e Ute e L ps i A s a f H k : S i E S = g L gg S E E E Z E Z I ZZ I ZEZIH L g B I Eg g E E S S S 7 E E L E S H (¿A 2 e

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