1830 / 102 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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‘odukti ewerbflcifics erfahren hätte, Dies. waren die j benden Unterhandlungen sich auf die- Angelegenheiten Grie- Uebel, ‘welchen das Gand unvermeidlich ausgescht gewesen wäre, | chénlands oder auf die der Ottomanischen Pforte beziehen, und din ih daher schr begierig, das Verfahren näher kennen z1 | antwortete Hr. Peel, daß es Unterhandlungen zwischen den

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lernen, das die Regierumg bei dieser Verhandlung beodbachtet hat. dréi verbäüudetéir

dúrfte es (eyn, mich zu überzeugen, daß irgend-eine Noth- S bitt sir bade ; das Jans \9 nahe an die Schwelle cines

grofles emeines Mißtrauen in die Politik

; us igex S n heae. Fn Bezug auf Portugal is | auf die Aeußerungen des Lord Russel zurück. „Jch habe es‘, nete auewärtiger Stände Leitißt, die P cem Hause ereits | sagte er, „übersehen, einen wichtigen Punkt darin zu beant- auseinander geseßt- habe; auch ernerweit bin ich beveit, „von mel- | worten ; der edle Lord will nämlich eine frühere hier vorge- nem Plaße hics diese Prelnnng uu I, pold N fallene Diskussion so A met Men „fN hâtten An Ie hinsi ts eters Ap Sve: Türkei hat ‘bie Politif, welche zu | M August v. J. am Vorabende eines Krieges zur BDeschUz- Fn Betreff Rußlands un ret 1 zun

die Minister Sr. Maj. für gut befunden haben, etnen ih O indes auf mich gemacht ; inzwischen will ich doch meine Meiting darüber noch nicht aussprechen, weil es mögli ist, daß dieselb legenden

; Sai 5 e ih 4 n bei mehre- | erroiederte Alitaelegenhciten betrift, so habe ih zwar schon bei meh: v d ret Veranlassungen gegen die Minisier gesitmmt - indessen das bestärkt ndcté ich doch, wein von der Landes-Valuta oder bem Handel | valität die Rede if, den Weg vertheidigen, den die Regierung 13 Beer) tal von

Hinsicht befolgt hat. J habe in der That keinen deslimmten

auswärtige Politik hege ich jedoch feintesweges ein gleiches

i iei ‘enwertbe Mitalic- | gesagt worden im August so dringende Umst : n, und alaube ich auch, daß viele ehreawerthe Mitglie- | He! s A us L : Ar V G anfos diesen Argwohn und dies Mißtrauen mit mir | tréten wären, daß die Regierung sich veranlaßt ge| theilen. ch. hoffe daruin, man werde die erwähnten Papicre \0- | ohne erst das Votum- des

a

bald als mdglich dem Hanse vorlegen: zwar gebe ih zu, daß, | Gelder auf die Vollendung jenes Etablisse : ; j venwertve | Flotte von Malta würde bald in Aftivität kommen. Herr dann auch-nicht cher damit hervortreten kann, als bis alle habe der Sefr. der Admiralitä

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gesagt hat, noch-nicht ganz beendigt sind, der schr chrenwerthe

icrigkeiten bescitigt sind; inzwi dchte ich doch von dem Schwierigkeiten bescitigt sind; inzwischen möchte ich doch en sehx chvenwerthèn Staats-Sccretair die Versicherung hören, daß, sobald es nur ivgend angeht, auch keine Zeit verloren werdet

handlung norh nicht so weit gediehen jeyen „- um es dem: ds-

über sprechenden Dokumente \chon- vorgelegt verden dürfen.

lands vereinigen lasse.

„dem Hause versichern zu fönnen,- daß die Parfcien, welche det Traktat vom 6. Fult 1527 unterz

Beschlusse, hinsichts der Regierung Griechenlands und hinsichts tinen Subsidien-Ausshuß verwandelt hatte, der Verhältnisse, in welchen diese mit anderen Mâächteu sïchea | Psd. f i Es freut mich ferner, hinzufügen zu kön- | 40,076 P halt, nen, daß: sie, wgs den Fürften anbelangt, dem öte Söuverainität | schüß-Wesens in Großbkitanie : 4 ; T T R eit ati: A : } nien zu bewilligen, die Ausgaben für J die kunftige Regierung Griechenlands, seinen stige, ZUpas si6ungen aber. besonders vorzunehmen.

der, wie. ih mit Freuden hinzufügen knn, cin Buen L | Ein anderes Amendement des Hrn. Lawley,

soll, gefommen sind. cinstimmen. Was überhgupt. folgende drei Hauptpunkte betrifft:

fommener Unabhängigkeit ist und endlich die Wahl des FÚr- sten, dex scine Geschicke fünftig xe die- größte Eintracht und Ueberein

1 en vom 6. Juli unterzeichnet haben. (Hört, | Regierung zum Schaden der c OOTEN edle Lord hat sich" verlauten lassen; daß er dex von | mingham eine eigene Fabri? in der Verwaltung befolgten. innérn Politik seinen Beifall: schenke, | daher als Konkurrentin- gleichsam auf ihre quswärttige aber mit cinigem Mißtrauen und Ar wohn blicke. fleißes auftrete, ging nicht dur leton meinte, mam. sollte der dieser Art bewilligen, so lange dadurch die. Basis aller Das Amendemen f noch- 41,388 Pf 5390 Pfd. fúr die Truppe w. bewilligt wurden.

r 4pEtigen Stocfs zum vertagte sich das Haus um Montage (5. April).

s : ; + s f 5 Di ik en, sóndern- vielmehr cin Urtheil #9 lange suspendiren wixd, x Pi S4 ‘dev tue) giebt folgende b

Diese Unterschied, glaube ih jedoch, rührt nurvoûdem mitatide her, daß nicht immer in Bezug auf die- eine Lcrselbe unumwundene Aufschluß ertheilt werden fann, den die Regierung in Bczug auf die andere giebt. Fhre innere Politik liegt natürlich offener da,

denn fie if der Gegenstand fortwährender Erörterung in diesem | nichte. See, geicht be Bil. i es jedoch, daß unsere auswärtige | 40 verworfen, worau fée Verfahren gestattet; hier ist in vielen Fäl- | Meister und

Politik ‘nicht dasse

e

len, wenigstens auf eine gewisse Zeit, Stillschweigen die erse | sey; Jersey u. \. Pflicht. Wenn daber der edle Lord den Minislern da san Vev- ; Bill Tas Reduction de trauen \cchenft, wo sie im Stande. sind, Aufschluß zu ertheilen, | yerlesen worden war, so hoffe ih, daß: in! den Punkten, wo die Regterung ihn zu geben zum nächsten

verhindert if; das. Haus- nicht dem: Beispiele des c Lords fol- is- die Miniftce vollständige Auskunft über das ertheilen können,

was sie gethan. haben. Auch habe ich das besie Vertrauen , daß, richten über das sobald as En? fevnt wird, die Entscheidung, eben so wie mächtigt , den Gerüchten / hinsichts unserer innern auch hinsichts unserer auswärtigen Po- Augenblicke über die Gesundheit de litik, zu unseren: Gunsten ausfallen werde. Möge sih das Haus } Es ist wahr, daß Se. nur versichert halten, daß, nachdem die Pacification Griechenlands | hichten Beschwerde „die zu Stande gebracht worden, die Minisier das dauernde Juteressc | wohl befunden haben;

auch die” hôchse Sorge darauf verwenden werden , daß dasjientac,- h Q S

wedex dieses. Landes- noch-des unserigen zum Opfer bringen und

was ihnen eben \o. theuer seyn muß, als irgend cin, weltliches

oder pekuniäres Ihteresse: nämlich der hohe Charafter der Briti-

chen Nation, nicht beeinträchtigt werde.// (Großer Beifall.) Ais Lord J. Russel darauf fragte, ob die noch schwe-

(Sir Malta , ; ee L 102 1 Dig: Megieruig. ( och nicht für

è A b 4 H 4 Ç c . ti! ibe De MCgIcrung es n / p "1

Grund zur Opposition gegen ihre. innere Politif: n 9 beiten an diejem Hospitale fortzuse

g der Türkei vor den Angriffen Rußlangs befunden. Jch darf jedoch nicht zugeben, daß wir so nahe einem Kriege befunden haben, e durch die von den Ministern vorzu- einem Kriege zur Beschüßung der Türkei. aviere cine Aenderung erlcide. Was unjere inneren | pels vor den Angriffen der Russen.“ darauf , worden , G, Clerf)

er (Lord R.) auf diese Bemerkung: geäuß sich also an der Schwelle eines Kri S 4 / T0 3 «64 p A » 4 2 D i 4 soll,’ das Haus mit den- fraglichen Papieren bekannt zu machen. / | Widerspreche dem jeßt auch der sehr : / N a ade Gd .;, | doch seine (des Lords) Vermuthung um so meh Herr Peel ertheilte darauf (wie bereits erwähnt) die gewesen , Versicherung, daß die Minister den Wunsch hegten, dieje E aale, a An S A E f Papiere sobald als möglich vorlegen zu können, daß jede | Fie Blokade der Dardanellen noch mehr ausdehnten, 79 , e + *..; . §4 Prv F H Ber j 3 PPA A . iy » einige Punkte, und zwar untergeordneter Art, der Unter Krieg von Seiten Englands Dortelhen Nei » { Ee prmieg Md L S dis dap, | Derjelbon Meinung waren auch fentlihen Juteresse für angemessen zu erachten , daß die dar: | Six À, Wrottesley und Lord L 2 R Admiralität so verstanden habe A 1 + Sekr. der Admiralität so ver{ian Jnzwischen hoffe er, nächstens den Befeht v thg mai i August ein Krieg A A En. F ; S Î 2 i Ta 219183 Pa (13 C7 E i L 6 Maj,. zur erhalten, 1nd zwar wre S iy E und der Kanzler der Schaßkammer ben, als es sich mi den Anterefsen D Cn o G8 ¿18 man habe das Hospital in Malta uf 8000 i I 2 air Siadt Ny weil sich die Garnison von 6000 au ¡Zur Genugthuung gercicht es mix, fagle del Minister, selb stationikten Linienschiffe von 6 auf 9 v

als auch das Gerücht erzählt hätte ,

ca t, M a0 9 S Z D! ¿cichneten, zu einem gemeinsamen Folgende Ausgaben wurden sodann, als {5

ár die Offiziere im Geschüß-Amte 76 Pfd. für die Gehalte von Civil-

iereit soll, so berrscht darüber |-gung von 17/430 Pfd. auf 16,778 Pfd ia R voi Máäch- | wollte und seine Bemerkungen darauf b ; Waffen -Fa

ächten auf der einen und dem zum Sou-

verain von T E R Foantia auf c anderti : Mage i i Seite seyen. Später , da die Verhandlungen bereits an-

ela bringen. Fa, i) nuf oes aale „A D dere Gegenstände berührt hatten, kam Herr Peel nochmals

uns wirklich um jene Zeit am wenigsten aber oder Konstantito- Lord J. Russell Meinung durch

auf . das H! Im Juli nämlich hätte nôthig befunden die Ar- ben , während so sey ände einge- chen habe, Parlaments abzuwarten , gewisse: ments zu verwenden. an besorgt habe, die

c ihm nicht widersprochen, als ert: das Land músse eges befunden haben. ehrenw. Herr , so sey r begründet es sey den

die Folge davon seyn würde. Lord Althorp, Hr. H owi, die sämmtlich den 1 wollten, als sey Sir G, Cockburn versicherten jedoch, Stand seßen müús- Mann und die da- ermehrt hatten. das Haus - in bewilligt: 8983 oolbich und Beamten des Ge- ' n und Jrland wozu Pfd. fúr Großbrita? land und andere Be- Dies wurde gestattet. der jene Bewilli- eschränfkt wissen egründete, daß die brifanten in Bir- errichtet habe und ichen Gewerb- wiewohl auch Herr Lit t- ung gar feine Ausgaben sie selbst Fabrifkantin sey und Fabrikation in England ver- t wurde durch 80 Stimmen d. für Barr Cadres in Guern- Nachdem darauf die

1 Uhr bis

Ein heutiges eruhigende Nach“ Befinden Sr. Majestät: ¿„W zu widersprehen, s Königs i t Sich in Folgs eiuer durch Erkältung entstande1 den lelzten Nachrichten zu en jedoch bei weitem besser, ajestát sehr erfreuliche Fort)

te von W

des bürger!

IWaffen-

(Ueber Brüssel. )

die in diesem m Gange. sind-

folge befan- dritte.“

_Beilag€® |

Beilage zur Allgemeinen Preußishen Staats-Zeitung 102.

Der Werth der Kronländereien deren jebige Verwa

zogthume Lancaster nicht mit einbegriffen sind.

Einem Liverpooler Blatte zufolge steht die Franzô- sische Regierung mit verschiedenen Dampfschifffahrts - Gesell- schaften in Unterhandlung, um einige Dampfboote erster Klasse zu Transport-Fahrzeugen bei der Expedition gegen Al- gier zu miethen. Es würde dies das erstemal seyn, daß Dampfschiffe ia größerer Anzahl zu einem kriegerischen Zwecke

ebraucht werden. B Ein Kokrespondent des Morning-Herald in Xere

de la Frontera schreibt unterm 18. März. „Die Spanische Flotte ist noch nicht abgesegelt. Jch habe aus bester Quelle erfahren, daß diese Expedition nicht ‘gegen Mexico oder Peru bestimmt ist, sondern direft und in möglichster Eile nah Ma- nilla segeln wird. General Riciforte, der Vicekönig von Manilla, ist “gegenwärtig auf der Rüfreise nach Europa, und die lebten von dort angekommenen Depeschen haben ei- | einen Sandhausen fiel. nige Unruhen erregt, da sich die Eingebornen bei mchreren

Gelegenheiten äußerst widerspenstig gezeigt hatten.‘

In den leßten 16 Jahren (von 1814 bis 1829 incl.) Haben sich in England und Wales 60,991 Jndividuen ins\ol- vent erflärt, in den ersten vier Jahren von 1814. bis 1819 11,590, ‘in den leßten vier Jahren von 1826 bis - 1829

aber 16,795.

Niederlande. Brüssel, 7. April. Der diesseitige Gesandte am

migl. Französischen Hofe, Marquis von la Moussaye, ist von

Paris hier eingetroffen.

Die hiesige Königl. Akademie der s{önen Künste und Wissenschaften hat Se. Excellenz den Königl. Preußischen “Wirklichen Geheimen Rath Freiherrn Alexander von Hum- | gezogen.

boldt zu ihrem auswärtigen. Mitgliede ernannt.

Der Prozeß gegen die Herren v. Potter, Tielemans, Bartels, Coché - Mommens, Vandersträten und v. Meve wird am {16tèn d. vor den hiesigen Assisen verhandelt werden.

Die hiesigen Blätter enthalten das Einladungs-Pro- gramm zu dem großen Musiffeste, welches am 18. Juli d.

F. hier stattfinden wird.

Nach einem Berichte des General-Kommissarius der Nie- derländischen Besißungen in Ostindien sind in Java und Madura wit günstigem Erfolge Versuche zur Verbreitung des- Thee - Anbaues, so wie der Cochenille- und Seidenzucht

gemacht worden. Schweden und Norwegen.

Stoctholm, 30. März. Die Reise Sr. Majestät

nach Norwegen ist auf Anfang Mai's ausgeseßt worden.

Se. Königl. Hoheit der Kronprinz wohnte am 2Wsten d. etwa eine Stunde lang dem Abschieds - Dejeuner für: die ‘Reichstagsmänner auf dem Landmarschalls - Klubb bei: Die Versammlung war höchst zahlreich , insonderheit von Adels- Mitgliedern. i

Unser Hafen ist seit einigen Tagen vom Eise frei, und mehrere Schiffe sind im Laden.

__Am-2Wsten d. wurden die gewöhnlichen goldenen Denf- münzen, 22 an der Zahl, so wie die silbernen, unter die Mitglieder des Bauernstandes vertheilt. Mehrere Gnaden- Erweisungen für Mitglieder: der andern drei Stände werden dem Vernehmen nach bei Gelegénheit der täglich erwarteten Entbindung der Kronprinzessin bekannt gemacht werden,

D a.næ mar k.

Kopenhagen, 6. April. Das zur größern Sicherheit der Schifffahrt durch das Kattegat, und insbesondere zur LLRRMn ‘hee gefährlichen Klippengrundes Trindel, nord- östlich von der Jnsel Lessde, bestimmte Leuchtschiff hat sich seit dem 16ten v. M. auf seine Station begeben, und mit Recht darf man erwarten, daß es seine Zweckmäßigkeit im Laufe dieses Jahres eben so bewähren wird, wie es bereits

‘in der leßten Hälfte des verflossenen der Fall gewesen ist.

Die Universität Kiel hat in diesem Winterhalbjahr 328, in dem vorigen Sommerhalbjahr 358 Studirende gezählt. Unter ihnen befanden sich 139 Theologen, 102 Juristen und 71 Médiziner; die übrigen. gehörten der philosophischen Fa- fultät an. Von den 292 Landeskindern- waren 130 aus dem Herzogthum Schleswig und 102 aus dem Herzogthum Hol- stein gebürtig. 18 Doctor - Promotionen wurden während

7.63

al- | des Jahres 1829. vor tungs-Art kürzlich im Parlamente zur Sprache kam, wird | medizinishe und 6 p auf 20 Mill. Pfd. geschäßt , worin die Kohlen -, Zinn - und Kupferbergwerke in den Königl Domainen und in dem Her-

Schulen beider Zöglinge.

München, 3. April.

Münch et, 4. April.

sié na 1 wolle? Diese Fra jahend entschieden. Darmstadt, 7. April. Jn Folge des (wie bereits ge- meldet) gestern eingetretenen Ablebens Sr. K. herzogs ist sofort nachstehendes Patent erschienen : „Ludwig 11. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein 2c. 2. Dem Allmächtigen hat es gefallen, Unseres vielgeliebten und hochverehrten Herrn Vaters Königliche Hoheit, den weiland llerdurchlauchtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Ludwi Ersten, Großherzog von Hess)en und bei Rhein 2c. 2c. nach einer stets segensreichen vierzigjährigen Regierung, aus dieser Zeitlichkeit abzurufen: Da ‘nun durch diesen hohen Todesfall das Großherzögthum Hessen, in der Gesammktver- einigung aller älteren und neueren Gebietstheile, fraft der in Unserem Großherzoglichen. Hause geltenden Erbfolgeordnung, tammfolger, nah dem Rechte der -Erst- geburt und Linealfolge, angefallen ist, Wir davon Besiß er- egierung des Großherzogthums angetreten haben; so geben Wir dieses hiermit gnädigst zu erkennen und versehen Uns zu allen Unseren Unterthanen, Dienern und Vasallen, so wie überhaupt zu allen Angehöri herzogthums,- welches Standes und welcher

Uns, als nächstem

griffen und die

ilosophische.

enommen, nämlich 41 theologisché, 11 In den gelehrten Herzogthümer befanden sich zusammen ‘813

__ Der hiesige Grossirer G. L. Fröhlich ist lich Mecklenburg - Schwerinischer Konsul und für Kopenhagen und Umgegend anerkannt worden.

Deutschland.

(Aus der Allgemeine Zeiëi- tung.) Gestern Mittag um 2 Uhr eteiquete As das nee daß ein neugebautes vierstöckiges Wohnhaus in der Karls- s | straße in den Fundamenten wih und mit seinem mittlern Theile zusammen brach, während gegen vierzig Arbeiter darit: beschäftigt waren, von denen der größte Theil unter den Trümmern verschüttet ward. Die' übrigen, in den noch- |e- henden beiden Flügeln beschäftigt, suchten sich zum Theil du!ch die gewagtesten Sprúnge. zu retten, eine Frau, die vom dric- ten Stockwerk herabsprang, blieb ohne Schaden, weil sie auf Bis um 7 Uhr des Abends- war es gelungen, zwanzig der Verschütteten, unter denen vier - todc, die übrigen schwer verwundet, aus den Trummern hervorzu- ziehen, niht ohne große Anstrengun tenden und Hülfeleistenden , da die noch aufrechtstehenden Theile des Gebäudes ebenfalls dem Einsturz * drohten. Bis um diese Stunde hörte man aus den Trúmmern von Zeic zu Zeit noch die Stimme eines der Verschütteten, des Mau- rerpoliers, der um Hülfe rief: nen Beinen auf einem Leichname, neben ihm zwei an- : | dere. Es war etwas Schaudervolles in der tiefen Stille, die sich jedesmal urter dem Gewühle der Arbeitenden verbreitete, so oft der Klageton aus der Tiefe gehört wurde. Uhr war er verstummt, nach 9 Uhr ward der Unglückliche mit dem Genossen seines Schicksals “neben ihm todt hervor- Es scheint , daß das durch die Arbeit nothwendig vermehrte Eindringen des Staubes zur Beschleunigung seines. _schrecébaren Todes beigetragen hatte. | zu denjenigen, welche man während des leßten Wittters tros | der strengen Kälte gebaut hatte. stammende Gebrechlichkeit war allgemein anerkannt und wurde es von der Baufommission zum Abbruch verurtheilt. genthümer hatte gegen diese Entscheidung den Rekurs an die Regierung ergrissen, und noch ehe die Bestätigung jenes Be- schlusses erfolgte, trat der Unfall ein, der die ganze Stadt mt Schrecken und O e erfüllt hat.

: ¿ Die hiesige Zeitung meldet: Eine zahllose Menschen-Menge strômt dib Noiare it der Karlstraße in der Maxvorstadt, wo am 2. April Nachmit- tags der Einsturz eines neuen Hauses geschah. bis jeßt erfahren, hat dieser schreckliche Unfall 7 Menschen das Leben gekostet, und 11 Personen wurden mehr oder min- der stark dabei verleßt.

Stuxetgart, 6. April.

als Großherzog- Handels ;- A

g und Gefahr der Arbei-

Er liege mit zerschlage-

Das Haus gehörte

Seine zum Theil daher

So viel mati

In der gestrigen Sißung der Kammer der Abgeordneten kündigte, nach dem Vortrage eini- ger Adressen an die Regierung, der Präfiderit an, daß nun- mehr die Berathungen über den Haupt - Finanz -Etat vom 1. Juli 1830—33 beendigt seyeù. Er brachte sofort die Frage zur Abstimmung, ob die Kammer die Abgaben, so wie den Beschlüssen der Kammer feststehen, bewilligen ge wurde mit 70 gegen 15 Stimmen be-

H. des Groß-

en des Groß- ürde sie auch

Nach 7

Der Ei-