1899 / 69 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ebenda Abtheilung 111 Nr. 3 für die Eva Przygoda eingetragenen mütterlihen Abfindung von 11 Rtblr.,

7) der auf Blatt 69 Kotschanowiy Abtheilung IIT Nr. 1 für die Plewnia’she Masse zu Kuhnau ein- getragenen 4 Thlr.

8) der auf Blatt 69 Kotshanowiß Abtheilung II1 Nr. 3 für den Kämmerer Lindenzweig zu Kreuzburg eingetragenen 30 Rtblr. / :

) des dur< Erbgang auf die Wittwe Marie Wiecha, geb. Moczygemba, zu Bodland übergegangenen Antheils an der auf Blatt 13 Wiershy Abtheilung TIl Nr. 5 ursprünglih für Franz Moczygemba ein- getragenen, demnächst an den Einlieger Franz Bließ zu Bodland abgetretenen, auf Blatt 75 iers<hy von hier mit übertragenen 100 Rthlr.

10) der auf Blatt 9 Pohlwiß Abtheilung IITl Rr. 1 für Johann Carl Golla und Johann Christian Golla eingetragenen 30 Rthlr. und des ebenda Abtheilung TII1 Nr. 3 für den minorennen E eingetragenen Muttererbtheils von

r.

mit ibren Ansprüchen auf die betreffenden Posten

Bteien worden. euzburg, den 2, März 1899. Königliches Amtsgericht.

[85405]

Dur< Auss{lußurtheil des Königlichen Amts- gerihts zu Merseburg vom 6. März 1899 sind

1. die unbekannten Berechtigten folgender Hypo- thekenposten mit ihren Ansprüchen ausgeschloffen:

a der im Grundbuche von Zöschen Blatt 51 und Artikel 98 für Johann Karl Friedri Lindner ein- getragenen 55 Thaler Erbegelder und das Zufluchts- re<t der Johanne Marie Kämpfe in Zöschen,

b. 185 Thaler Erbegelder der ses Geschwister Kämpfe in Zöschen, j

c. der im Grundbuhe von Spergau Artikel 621 und Blatt 67 eingetragenen 200 Thaler für Johann Daniel Pôöriy,

IL. folgende Hypothekenurkunden zum Zwe>e der Löschung für kraftlos erklärt:

a. über die im Grundbuche von Baldiy Blatt 36 für den Schmiedemeifter August Herrfurth ein- getragenen 10 Thaler 10 Sagr.,

b. über die im Grundbuhe von Wallendorf Blatt 21 für den Oekonom Traugott Schmidt ein- getragenen 300 Thaler rü>ständige Kaufgelder.

Merseburg, den 13. März 1899.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung V.

[85177] Bekanntmachung. i

Durch Auss{lußurtheil des unterzeihneten Gerichts vom 11. März 1899 sind:

a. Der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Hasenberg Nr. 8 Abth. TI1 Nr. 2 für den Königl. Fiskus eingetragenen 110 Thaler,

b, der Hypothekenbrief über die im Grundbuche von Wawrochen Nr. 9 Abth. [11 Nr. 5d. für die unverebelihte Marie Rimmek eingetragenen 20 Thaler 18 Sar. zu 5 9/6 verzinélib

zum Zwette der Löschung für kraftlos erklärt worden. Fee sind alle diejenigen, welhe auf die na<h-

ehenden Hypothekenposten :

1) auf Friedrihshof Nr. 341 Abth. IITl Nr. 1b. übertragen von Friedrihshof Nr. 81 von 6 Thlr. 27 Sgr. 5 Pfg. des Johann Swnettka,

9) ursprünglich auf Friedrihshof Nr. 56b., jeßt Nr. 398 eingetragen gewesenen, auf Friedriwshof Nr. 359 Abth. IIl Nr. 1 a. übertragenen 16 Thlr. 2 Pfg. des Ludwig Kaufmann,

3) auf Rohmanen Nr. 81 Abth. IT1 Nr. 1 einge- tragenen, von Rohmanen Nr. 65 übertragenen 12 Tblr. 15 Sar. des Johann Bahl,

4) auf Friedrihshof Nr. 31 Abth. 111 Nr. 2 von 300 des Pfarrers von Gizy>i

ihre Ansprüche und Rechte niht geltend gema>t haben, mit denselben ausges{lossen werden, jede< werden : :

a. dem Böttcher Friedrich Kaufmann in Friedrihshof,

b, der Wirthéfrau Anna Zawallich, geb. Kauf- mann, dasf., : j

ihre Ansprüche auf die Poft Friedrihéhof Nr. 359 Abth. 111 Nr. ia. von 16 Thlr. 2 Pfg. vorbehalten.

Ortelsburg, den 11. Märj 1899.

Königl. Amtegericht. Abtb. 8.

{86940] Oeffentliche Zustellung. Die zum Armenrecht zugelassenen Ehefrauen: 1) Ida Auguste verehel. Reichler, verw. gew. Beyer, geb. Bochmann, in Chemnit, x 2) Auguste Lina verehel. Bachmann, geb. Gros{upf, in Buchbolz, 3) Marie Lina verehel. Morgenstern, geb. Glänzel, in Chemniy, j vertreten dur zu 1 und 2 Rechtsanwalt Hösel in Sn E zu 3 Rechtsanwalt Preller daselbft, flagen gegen ihre Ehemänner: : zu 1 den Geschirrsührer Ern# Moriy Reichler, zuleßt in Chemniy, jeyt unbekannten Aufenthalts, ¡u 2 den Glasergehilfen Julius Ferdinand VBach- maun, früher in Buchholz, später in-Delsniy i. E. wobnhaft, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, zu 3 den ubmacher Karl Hermann Morgeu- Les zuleßt in Chemniy wohnhaft, jeßt unbekannten ufenthalts, j wegen zu 1 unverbesserlitzer Trunksu@ht, ¡u 2 und 3 bösliher Verlafsuag, mit dem Antrage auf zu 1 und 2 Ghescheidung, ; e 3 Verurtheilung zur Herstellung des ehelichen enê, und laden die Beklagten zur mündlichen Verband- luug des Rechtsstreits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Chemmt auf den 30. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der vom Prozeßgeriht bewilligten öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klagen bekannt gemacht. Sekc. Fischer, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts. Zivilkammer 1V.

[86065] Oeffentliche Zustellung.

Die Ébefrau Margarett:a Rothhaupt, geb Prange, zu Warstade, Prozeßbevollmächtigte: Rechtéanwälte agel und Stünkel in Stade, flagt gegen ihren Ehemann, Arbeiter Ferdinand Rothhaupt, früher ¡u Wa: tate, jeyt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlaffung auf Ehescheidung, mit dem Antrage, die am 8. Februar 1890 vor dem König- lihen Standetamte Warstade ges<lofsenen Ehe dec

zu scheiden, den Beklagten für den huldigen eil zu! ertläcen und in die Kosten zu verurtheilen.

Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Zweite Zivil- kammer des Königlichen Landgerihts zu Stade auf den 26. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwette der dur< Beschluß vom 14. März 1899 bewilligten öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema<ht. é Stade, den 17. März 1899. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[85763] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Caroline Bach, geb. Poniewaz, zu Thurau, vertreten dur< Rechtsanwalt Neumann in Allenstein, klaat gegen ibren Ehemann, den Arbeiter Robert Wilhelm Hermann Vach, un- bekannten Aufenthalts, wegen Ghescheiduna, mit dem Antrage auf Trennung der Ehe und Erklärung des Beklagten für den allein {huldigen Theil, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des König- lihen Landgerichts zu Allenfteiu auf den 28. Juui 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke ‘der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt

gemacht. Patschke, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.-K. 3.

[85203] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Helene Seliamüller, geb. Bening, zu Osterbura (Altmark), Prozeßbevollmächtigter Re<t3- anwalt Waldstein in Altona, klagt gegen ihren Eke- mann, den früberen Eisenbahn-Stations-Gehilfen Hugo Seligmüller, früber zu Altona, jeyt un- bekannten Aufenthalts, auf Grund gesundbeitsgefähr- liber Mißbandlung, Ebebrus und böelicher Ver- lassung, mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe vom Bande und Er- klärung des Beklagten für den {huldigen Theil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Ver- bandlung des Recbtsftreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Altona auf den 17, Juni 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der A=fforderung, einen bei dera gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der êffentlihen Zustellung wird dieser Autzug der Klage bekannt gemacht.

Altona, den 11. März 1899.

Leißnig, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, Z.-K. 2.

[85758] Oeffentliche Zustelluug.

Die Frau Karoline Stulz, geb. Niebubr, verw. gewesene Niclas, zu Berlin, vertreten dur< Rechts- anwalt Dr. Ernst Grelling, bier, klagt gegen ibren Ebemann, Klempner Karl Schulz, früher zu Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böëlicher Ver- lassung, Nachstellung nah dem Leben und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage auf Ehbetrennung, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsftreits vor die 22. Zivilkammer des Könia- lien Landgerihts 1 zu Berlin, Jüdenstr. 59, 11 Treppen, Zimmer 119, auf den 15. Juui 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. um Zwed>e der öffentliben Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

P Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.

(85759) Oeffentliche Zuftelluug.

Die Frau Marie Auguite Clara Matthieß, geb. Loeffler, bier, vertreten dun den Rehts8anwalt Arthur Rosenfeld bier, klagt gegen ihren Ebemann, den Zigarrenmaher Johann Gottli:.b Matthicß, zuleßt in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalis, wegen böslicher: Verlaffung, mit dem Antrage auf Ehe- s{<eidung: die Ebe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu e:kfläten, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die 21. Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts T zu Berlin auf den S. Juli 1899, Vormittags 11 Uhr, Jüdenstraße 59, zwei Treppen, Zimmer 119, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen ZustelUung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 15. März 1839.

Buchwal>, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts l. Zivilkammer 21.

[85767] Oeffentliche Zustelluug.

Marie Emilie Didierjean, früber in Marlirh, jegt in Nancy, vertreten dur<h Rechtsanwalt Abt, flagt gegen ibren Ebemann Ludwig Alexander Didierjean, Weber, zuleßt in Markirh, jeßt obne befannten Wobn- und Aufenthaltsort, wegen Che- bru<s, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ebe für aufgelöst zu erklären und dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Rechtsftreits vor die Erste Zioilkammer des Kaiserli hen Landgerichts zu Colmar auf den S. Juni 1899, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- ftellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Weidig, Gerichtéshreiber des Kaiserlichen Landgerichts,

[85766] Oeffentliche Zustellung.

Maria Anna Io!efine Hechinger, obne Gewerbe in Niederbergheim, vertreten dur Nechtsanwalt Ganíer, klagt gegen ibren Gbemann Isidor Albert Meyer, Geschäftsagent. zulegt in Colmar wobnend, jeßt ohne bekannten Wohn- tund Aufenthaltsort, wegen Gbebrus, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien beslehende Ebe für aufgelöt zu erklären und dzm Belklzgten die Kosten des Rechtéstreits zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Ertte Zivil- kammer des Karserlichen Landgerichts zu Colmar auf den S. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, wit der Aufforderun 2, eisen bei dem gedachten Gericht zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gema<t.

Weidig,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[85761 OcFentliche Zustellung mit Vorladung.

Zum Kal. Landgerichte Frankenthal, Zivilkammer L, hat Wilbelmine Hasch, Zu>erfabrikarbeiterin , in Frankenthal wohnhaft, Ehefrau des ues daselbst wohnhaften, zur Zeit uvbekannt wo \sih aufhaltenden Fabrikarbeiters Franz Kunkelmann, Klägerin, ver- treten dur< Rechtsanwalt Escales, gegen ibren Ehemann , Beklagten , Ebescheïdungsklage erhoben, in der sie beantragt, die Ehescheidung zwischen den Parteien au8zusprehen und dem Beklagten die Prozeß- kosten zur Last zu legen. Klägerin ladet hierdur< den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits in die hiezu bestimmte Sitzung des ein- gangs erwähnten Gerihts vom 25. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, vor, mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelaffenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten zu bestellen. In Aus- führung der bewilligten öffentlichen Zustellung der Klageschrift an den obgenannten abwesenden Be- flagten und zur Vorladung des leßteren wird Vor- stebendes bekannt gegeben.

Frankenthal, den 18. März 1899.

Eymer, Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

85762]

Oeffentliche Zuftellung mit Vorladung.

Zum Kal. Landgerichte Frankenthal, Zivilkammer T, hat Margaretha Kreutz, in Speier wohnhaft, Ehefrau des zulegt daselbft wohnhaft gewesenen, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufentbaltsort abwesenden Zigarrenmachers Alexander Güfsotw, Klägerin, ver- îreten dur< Rechtsanwalt Dr. Mayer, gegen ibren genannten Ehemann, Beklagten, Ebescheidungtklage erboben, in der sie beantragt, die Ehescheidung ¡wischen den Parteien gegen den Beklagten auszu- \preŒen leßterem au< die Kosten zur Last zu legen. Klägerin ladet hierdur< den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits in die hiezu bestimmte Sitzung des eingangs erwähnten Geri<ts vom 7. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, vor mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rehtsanwalt als seinen Prozeßbevollmächtigten zu bestellen. In Ausführung der bewilligten öffentlichen Zustellung der Klageschrift an den obgenannten abwesenden Beklagten und zur Dns des leßteren wird Vorstehendes bekannt gegeben. e Sraukenthal, den 18. März 1899.

Gymer, Gerichtsschreiber des K. Landgerichts.

[85760] Oeffentliche Zustellung.

Die Marie Roll, Ehefrau des Arbeiters Franz Grazía zu Mey. vertreten dur<h Rechtsanwalt Obreht in Met, klagt gegen den Arbeiter Franz Grazia, ibren Ehemann, früher in Meß, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen |<werer Beleidigungen und Mißbandlungen, mit dem Antrage auf Scheidung der zwischen den Parteien bestehenden Ebe zu Ungunsten des Beklagten und Verurtheilung des letzteren in die Kosten des Rechtsftreits, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verbandlung des Rectéstreits vor die Zweite Zivilkammér des Kaiser- lihen Landgerihts zu Met auf den L. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>ke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Meg, den 16. März 1899.

Lichtenthaeler, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[85765] Oeffentliche Zustellung. l

In Sachen der verehelichten Arbeiter Schreiber, Hedwig, geb. Sobierajska, zu Perleberg, vertreten dur< Rechtsanwalt Vogt zu Neu-Ruppin, gegen den Arbeiter August Schreiber, zuleßt zu Vieliß, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündliwen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Königlichen Landgerits zu Neu-Ruppin auf den 23. Juni 1899, Vormittags D9¿ Uhr, in welchem Termin sie den Antrag auf Chetrennung wiederbolen wird, mit der Aufforderung, einen bei dem gedaten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum I der öffentlichen Zustellung wird dieses bekannt gemacht.

Neu-Ruppiu, den 14. März 1899.

S tapelfeldt, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[85901] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 3360. Steindru>er Gustav Adclf Müller zu Lahr, veitreten dur Rechtsanwalt Schneider da- bier, flagt gegen seine Ehefrau Katharina von Rohr in Zürich, z. Zt. an unbekannten Octen abwesend, wegen Ebebruhs, mit dem Antrage auf Auflöfung der zwischen den Streittheilen am 18. Mai 1875 in Basel aes<lofsenen Ebe, und ladet die Beklagte zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die

ivilkammer IT des Großherzoglichen Landgerichts zu

enburg auf Freitag, den 9. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem getahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht.

Offenburg, den 16. Märi 16599.

Gerichtsschreiberei des Gr. Landgerichts. Seifert.

[85422] Oeffentliche Zustellung.

Die verebelichte S<hlächhier Thereje Pscichholz, eb. ODrooge, in Berlin, Prozeßbevollmächtigter : e<tsanwalt Marcus zu Guben, flagt geaen den Schlächter Hermann Pschichholz, frühêr zu Gaffen, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Berlafsung und Versagung des Unterhalts, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erflären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Landgerichis zu Guben auf ten 3. Juli 1899, Vormittags 9¿ Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Guben, den 11. März 1899.

Hübner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[85423] ONERSEEE i

In der bereits anbängigen Rechtssache der Ghe- frau Kloy, Ida, geborene Kluin, zu Norderney, Pro- zeßbevollmädtigter : Rehtsanwalt Tannen in Aurich, gegen ihren Ehemann, den Maurer Johann Cark Hermann Kloy (ni<t Mensen Hermann Kloy, wie in den Ladungen vom 4. Oktober und 1. November 1898 irrthümli< angegeben war) aus Norderney, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Ehescheidung wegen bösliher Verlaffung, ladet die Klägerin den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Zivilkammer 1I des Königlichen Land- gerihts zu Aurich auf den 17. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestelen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dies bekannt gemacht.

Auri<<, den 16. März 1899. Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

(85421) Oeffentliche Laduug.

In Sachen der Friederike Köhl in Leipzia gegen ihren Gbhemann, den Eisendreher Josef Köhl aus Gotha, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, wegen Ebescheidung, wird der Beklagte auf Antrag der Klägerin zur Fortseßung der mündlihen Verhand- lung auf den 3. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, vor die Zivilkammer 11 Herzoglichen Land- gerihts zu Gotha geladen.

Gotha, den 16. März 1899.

Friedebah,

Gerichtsschreiber des Herzoglichen Landgerichts.

(85425) Oeffentliche Zustellung.

Die Elise Hetzer, geb. Hofmann, in Sonneberg, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr Simon in Meiningen, kiagt gegen ihren Ebemann, den Buchdru>ker Louis Heter von Sonnebera, z. Zt. unbekannten Aufent- halts, wegen bösliher Verlassung, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien seit 1. Dezember 1886 be- stehende Ehe dem Bande nach zu trennen, Beklagten für den \{uldigen Theil zu erklären und zu den Kosten des Rechtestreits zu verurtbeilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Zivilkammer des Land- geridts zu Meiningen auf Dienstag, den 6. Juni 1899, I 9 Uhr, mit dec Aufforderung, einen bei dem gedaten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Autzug der Klage bekannt gemacht.

Meiningen, den 18. März 1899.

L. Ender, Landgerichts-Sekretär, Gerichtsschreiber des Landgerichts.

[85424] Oeffeniliche Zustellung.

Die Ebefrau Johanne Rodekirch, geb. Marahrens, zu Hannover, vertreten dur<h Rechtsanwalt Beiten II. in Hildesheim, flagt gegen ibren Ehemann, den Handelsmann Wilhelm Rodekirch, früher zu Gronau, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß derselbe fie böslih verlassen habe, mit dem An- trage auf Trennung der Ebe tem Bande nah und Erklärung des Beklagten für den huldigen Theil. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die Zivilkammer I des Königlichen Landgerichts zu Hildesbeim auf den 15, Juni 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zastellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hildesheim, den 15. März 1899.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[85779] Bekanntmachuug.

In Sachen Schmiedbauer, Vonita, illeg. der ledigen Dienstmagd Monika Schmiedbauer in Lengmoos, Klagepartei, gegen Duschl, Mathias, Taglöhner, zu- leßt in Ko!bermoor, nunmebr unbekannten Auf- enthalts, Beklagten, wegen Altmentation, wird Be- klagter na< erfolgter Bewilligung der öffentlichen Zustellung der Klage vom 19. Dezember 1898 fowie des Ladungsschriftsaßzes vom 14, März 1899 zur mündlichen Verhanzdlung des Rechtsftreits jn die öffentlide Sißung des Kgl. Amtegeridts Aibling vom Montag, S. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, geladen. Die Klagepartei wird beantragen, durh ein für vorläufig vollstre>bar zu erklärendes Urtbeil zu erkennen :

I. Beklagter ift \<uldig, die Vaterschaft zu dem von der ledigen Dienstmagd Monika Schmiedbauer am 28. Dezember 1897 geborenen Kind „Monika“ anzuerkennen.

II. Derselbe bat von der Geburt des Kindes bis zu dessen zurüd>gelegtem 14. Lebensjahre einen jähr- lihen Alimentationsbeitrag von 80 4, vierteljäbrig vorauszablbar, ferner die Hälfte des seinerzeitigen Schulgeldes, sowie der Krankheits- und Leichenkoften, falls das Kind binnen obiger Alimentationeperiode erkranken oder fterben follte, zu bett; endlich 2% M Taufe und Kindbettkosten zu bezahlen.

ITI. Beklagter bat die Kosten des Rechtéftreits zu tragen bezw. zu erstatten.

Aibling, 16. März 1899.

Der Kgl. Gerichtsschreiber: (L. 8.) Hiller.

[85775] Amtsgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung.

Der minderjährige Wilh.lm Thiemann zu Ham- burg, vertreten dur< seinen Vormund, den Recht3- anwalt Dr. Alfred Vorwerk daselbst, dieser vertreten dur die Rechtsanwälte Dres. Aécan Klee Gobert u. Vorwerk, klagt gegen den Schlactergesellen Wil- belm Schlotfeld, früher zu Hamburg wohnhaft, jezt unbefannten Aufenthalts, wegen Alimentation aus außerebelihem Beischlafe mit der Mutter des Klägers, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver- urtheilen, dem Kläger zu Händen seines Voi:mundes vom Klagetage bis zum vollendeten 14. Lebencjahre des Klägers monatli pränumeranto 4 10 Alimente zu zablen, au<h dem Beklagten die Koiten des NRechtéstreits aufzuerlegen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor das Amtsgericht Hamburg, Zivil-Abtheilung X, Dammtborstraße 10, Zimmer Nr. 39, auf Donuers- tag, den 4. Mai 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 15. März 1899.

Schade, Gerichtsschreiber des Amtsgerichts Hamburg. Zioil-Abtheilung X.

zum Deutschen Reichs

M G69.

1. -Sa L Pfe Sitrns a. dr 3. all- und Invaliditäts- 2c.

j g. 4. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5, Verloosung 2c. S hpapieren.

2) Ausgebote, Zustellungen und dergl.

[85774] Oeffentliche Zustellung.

Matthäus Mahr von Haßfurt, Vormund über das außerehel. Kind der led. Dienstmagd Eva Mabr von da, Namens Friedri Makbr, vertreten durh Reht9- anwalt Haas hier, hat gegen den led. Meßger Iosef Schmitt von Obershwarzah, z. Zk. unbekannten Aufenthalts, am 14. d. Mis. beim K. Amtsgericht dahier Klage wegen Vaterschaft und Alimentation mit dem Antrag erhoben : /

1. Der Beklagte werde verurtheilt, die Vater- {aft zu dem am 15. Juli 1895 von der led. Dienst- magd Eva Mahr in Haßfurt außerehelih geborenen Kind Friedrih Mahr anzuerkennen.

n Der Beklagte werde verurtheilt, an die Klags-

partel : a. einen wöhentlichen, in monatlihen Raten voraus- zahlbaren Alimentationsbeitrag von 2 A von der Geburt des Kindes an bis zum zurückgelegten 14. Lebensjahr,

b, die Hälfte des St{ul- und Lehrgeldes und der Kleidungs8koften,

c. die Hälfte der etwaigen Krankheits- und Be- erdigunaskosten, wenn das Kind innerhalb der Ali- E erkranken oder sterben sollte, zu

ezahlen.

IIT. Der Beklagte hat sämmtlihe Koften des Rechtéftreits zu tragen.

S Das Urtheil wird für vorläufig vollfire>bar erklärt.

Zur Verhandlung dieser Klage hat das K. Amts- geri<t Würzburg Termin auf Freitag, den 26. Mai L899, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal Nr. 28, anberaumt. Josef Schmitt, déffen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ift, wird zu diesem Termin im Wege öffentlicher Ladung, wel<he vom Prozeß- gerihte mit Bp vom 15. I. Mts. bewilligt wurte, unter dem Beifügen gélaten, daß beglaubigte Abschrift der Klage nebst Beschluß für ihn an der Gerichtstafel angedette! ist Der Klagspartei wurde mit Gerichtsbes{luß vom 2. l. Mts, das Armen- re<t bewilligt. Ï

Würzburg, den 16. März 1899.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerits Würzburg.

Der geschäftsleitende Kgl. Ober-Sekretär: (L. S.) Andreae.

[85777] Oeffentliche Zuftellung.

1) Der Bremser Hermann Terbe> in Dortmund,

9) der Fabrikarbeiter Heinrih Terbe> in Gronau,

3) der Fabrikarbeiter Bernard Terbe>- daselbst,

4) die Wittwe Hzrmann Terglane, Aleida, geb. Terbée>, in Gronau, in fortge)eßter Gütergemeinschaft mit ibren Kindern Maria, Johanna und Bernhard Terglane,

vertreten dur< den Rechtsanwalt Ziegler zu Ahaus, klagen gegen den Schreiner Hermann Benölken, früber zu Gronau, jeßt unbefannten Aufenthalts, aus einem Kaufe, mit dem Antrage auf Auflassung der Parzelle Flur 2 Nr. 745/51 Kataster-Gemeinde Kirhspiel' Epe, un> laden den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- lihde Amtsgeriht zu Ahaus auf den 23, Mai 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemat.

Ahaus, 14. März 1A.

enete Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[85801] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau r von“ Rzéepe>a, geb. Nehrina, in Bromberg, Prozeßbevolimächtigter Justiz¿Nath Suß- mann in Brombera, vat rain 1) den General-Kom- missions-Büreau-Diätar Mieczyélaus Thelesphor von Riepe>i in Bromberg, 2) die Fleischermeister Wanda, geb. v. Rzepe>ka, und Eduard Alexander Heise; un- bekannten Aufenthaltsorts, 3) das Fräulein von Rzepe>>a, unbekannten Aufenthaltsorts, 4) die Eigen- thümer Franz von Rzepe>i'shen Erben von Posen, nämli die Beklagten zu 2 und 3, und die minorennen Geschwister von Rzepe>ki, Namens Leo und Helene in Bromberg, vertreten dur<h den Beklagten zu 1, wegen rü>ständiger Zinsen, mit dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen, insbesondere zur Ver- meidung der Zwangsvollstre>ung in das Grundftü> Nr. 12 Doktorowo an die Klägerin 180 4 zu zahlen, das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären. Die Klägerin ladet die Beklagten zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geriht zu Gräg auf den 30. Mai 1899, Mit- tags 12S Uhr. Zum Zwe>- der öffentlichen Zu-

stelung an die Beklagten zu 2 und 3 wird diejer.

Auszug der Klage bekannt gemacht. Grätz, den 12. März 1899. Lopiúsfi, Gerichtsshreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[85802] Oeffentliche Zustellung. Der Veeliaurzieue R Elchert zu Cranz

vertreten turh Rechtsanwalt Striemer hierselbst

klagt gegen die Photograph Georg Klagemanu' schen Eheleute aus Cranz, z. Zt. unbekannten“ Aufenthalts, wegen Miethen, und zwar:

a, für ein möbliertes Zimmer für die Zeit vom 1. April bis 1. Oktober 1898 mit zusammen 30 ,

b, für Möbel für die Zeit vom 1. Oktober bis Ae Dezember 1898 pro Monat 15 #, zusammen mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurtheilung der Beklagten zur Zahlung von 75 #4 _ nebst R Zinsen seit dem 1. Januar 1899 und vorläufige Voll-

Dritte Beilage

\tre>barkeitserklärung- des Urtheils, und ladet die Be- evi tr zur mündlihen Verhandlung des Rechts

s vor das Königliche Amtsgeriht zu Königs- Mai 1899, Vor- um Zwe>e der öffentlichen uszug der Klage bekannt ge-

berg, Zimmer 91, auf ten 16. mittags 11 Uhr. Zustellung wird dieser macht.

Mera Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. Abth. 16.

[84797] Oeffentliche Zustellung. Der Kaufmann S. Scherbel in Leipzig, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Wachtel in Leipzig, klagt gegen den Weinhändler Leiba M. Horowitz, vor- mals in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem Kaufvertrage. mit dem Antrage: den Be- flagten zu verurtheilen, an den Kläger 28,00 A nebst 69/0 Zinsen- seit dem 4. Juni 1898 zu zahlen und die Rechts\treitskosten, einshließli<h der Kosten des vorangegangenen Arreftverfahrens ju tragen, das Urtheil au< für vorläufig vollftre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- luna des Rechtsftreits vor das Königliche Amtsgericht ¡u Leipzig, Petersfteinweg 8 1., Zimmer 101, auf den 29. April 1899, Vormittags 10 Uhr. zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser

uszug der Klage bekannt gemacht.

Leipzig, am 14. März 1899.

(L. 8.) Aktuar Günther, Gerichtsfchreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[85773] Bekauntmachuug.

In Sachen der ledigen großjährigen Näherin Maria Reubel in München, Klagetheil, vertreten dur< Rechtsanwalt E. Brunner bier, gegen den ledigen großjährigen Konzertsänger Viktor Rainer aus Achensee, zuleßt in München, nun unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Darlebensforderung bezw. Forderung aus einem Miethverbältnisse, wurde die öffentliche Zustellung der Klage bewilligt, und ist zur Verhandlung über diese Klage die öffent- lihe Sißung der IV. Zivilkammer des K. Land- geri<ts München I vom Dienstag, deu 9. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, bestimmt, wozu Be- flagter dur den klägerishen Vertreter mit der Auf- forderung geladen wird, rehtzeitig einen bei dies- seitigem K. Landgerichte zugelaffenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der klägerishe Anwalt wird beantragen, zu erkennen :

1) Der verklagte Theil ift \uldig, an die Klä- gerin 2246 4 88 4 Hauptsache nebst 5 9% Zinsen vom Tage der Klagszuftellung an zu bezahlen.

2) Derselbe hat die sämmtlihen Kosten des e tsftreits zu tragen bezw. der Klagepartei zu erseßen.

5) Das Urtheil wird ohne eventuell gegen Sicher- heitsleistung für vorläufig vollstre>bar erflärt.

München, am- 18. März- 1899. Gerichtsschreiberei des K. Landgerihts München I.

Hartmann, K. Ober-Sekretär.

[85902] Oeffentliche Zustellung.

Der Mehlhändler Wilhelm Friedrih in Winnenden klagt gegen den zuleßt hier wohnhaften und jeßt mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Bä>er Karl Vätzner wegen Forde aus Kauf, mit dem An- trag, dur< vorläufig vollstre>bares Urtkeil zu er- kennen, daß Beklagter s<huldig sei, dem Kläger 117 M 50 4 nebft 6% Zinsen hieraus vom Tag der Klagzustellung an zu bezahlen, und ladet den Be- flagten zur mündlihen Verbandlung des Rechts- streits vor das K. Amtsgericht Stuttgart Stadt zu dem auf Freitag, den 28. April 1899, Vor- mittags S2 Uhr, bestimmten Termin. Dieser Klageauszug wird zum Zwe>e der öffentlihen Zu- stellung bekannt gemacht.

Den 27. Februar 1899.

Gerichtsschreiber B ub.

[85771] Oeffentliche Zuftellung.

1) Ver Schiffer Mathias Selbah zu Andernach,

2) der Schiffer Nikolaus Selba<h zu Rotterdam,

3) die Wittwe des Schiffers Peter Löhr, Marga- retha, geb. Selbach, zu Duisburg,

vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Görß zu Trier, kflagen gegen

I. die Kinder der verstorbenen Anna Selbach, aus der Ehe mit dem gleihfalls verstorbenen Schiffer Jakob Stüber zu Duisburg, als:

1) den Steuermann Nikolaus Stüber zu Düfsel- dorf, Hubertusf\traße,

92) die Eheleute Margaretha Stüber, ohne be- sonderen Stand, und Balthasar Disch, Sciffer, früher zu Rotterdam, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort,

3) den Schiffer Johann Stüber zu Rotterdam, bei dem Wirthe Wilhelm Karpach daselbst wohnhaft,

4) die Kinder der verstorbenen Anna Stüber, aus der Ehe mit dem gleihfalls verstorbenen Kaufmann Beer zu Amsterdam, als:

a. die Eheleute Maria Be>er, ohne besonderen Stand, und Georg He>kendorn, Kaufmann zu Triest,

b. die Eheleute Helena Beer, ohne besonderen Stand, und deren Eyemann Wilhelm Eppens, Kauf- mann zu Amsterdam, Kaisersgracht,

c. die Gheleute Emilie Be>er, obne besondern Stand, und Karl Schäfer, Zahnarzt -daselbst,

II. die Erben und Rehtsnachfolger der Ehefrau Johann us Gertrud, geb. Selba<, nähmlih ihre in der he mit dem Johann König gezeugten Kinder, als:

1) Margaretha König und deren Ehemann Joseph Schmidt, Kutscher zu Paris, Rue Clihy Nr. 79,

b aatliba if T pt O aa err|da er Kutscher, früher zu Paris, let ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort,

, den 21. März

3) Maria König. und deren Ehemann Albert Hartnagel ¡u Rotterdam, Pott BakkerfststeekX Nr. 5,

4) Helena König und deren Ehemann Wilhelm Ziegan, Eisenbahnbeamter zu Trier, Pallaststraße,

5) Josevb Könia, Küfer zu Bonn,

6) Nikolaus König, Bä>ker zu Neunkir{en, Spiesenerstraße, i

7) Johann König, Schuhmaher, zur Zeit im Zuchthause zu Ksln, :

die zu 11 Nr. 5 u. 6 vertreten dur die Rechts- anwälte Dr. Hey u. Thewalt zu Trier,

wegen Feststellung eines Rechtsverbältnisses, mit dem Antrage: „Das Königliche Landgericht wolle feststellen, daß die Kläger Eiaenthümer der im Grundbuche von Trier Band XXI Art. 1013 ein- getragenèn, in dem als Anl. 2 u. 3 anliegenden Kauf- vertrage resp. abschriftlih anliegenden Grundbuch- blatte näher beshriebenen Immobilien, als:

Flur 7 Nr. 77 in der Krahnenstraße, Hausgarten, von 1 a 46 m,

Nr. 78, daselbst, Gebäudefläche von 1 a 1 m,

Nr. 80, daselbst, Gebäudefläche von 54 m,

Nr.: 81, dito, daselbft von 86 m

Nr. 82, dito, daselbs von 81 qm, zusammen 4 a 58 am,

neben Nikolaus Selbah und Geschwister Natalie und Veronica Moriß, und Carl Schneider, Nagel- \<mied, alle zu Trier, mit den aufstebenden, mit der

us-Nr. 30 und 31 der Krahnenstcaße be[egenen

usern, früher mit den Haus-Nrn. 338 und 339 vierten Stadtsektion, mit allen An- und Unterlagen,

Flur 7 Nr. 79, in der Krahnenstraße, Hofraum von 65 qm, neben Wittwe Selbah “selbst und Carl Schneider, jeßt als Baustelle {on bezeichnet mit Haus-Nr. 32,

sind, und demgemäß die Beklagten verurtheilen, vor dem Grundbuchrichter die lese gtecBnng für die obenbezeihneten Grundstü>e zu unsten der Kläger abzugeben, und erkennen, daß die 3 Kläger au< im Grundbuche für die Stadt Trier Band XXI Art. 1013 als Eigenthümer dieser Immobilien ein- zutragen sind, die Kosten den Beklagten zu Last legen,“ und laden die Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Retsftreits vor die I. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Trier auf den 14, Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug bekannt gemacht.

Trier, den 17. März 1899.

, Semmelroth, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[85903] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Robert Engelhardt, Inhaber der S A. Breitshuh Nacfolger zu Wernigerode,

rozeßbevollmächtigte : Rehtéanwälte Pauli & San- der daselbst, klagt gegen den / Schahtmeister G. Kastner, biéher in Schie:ke, zur Zeit unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Beklagter dem Kläger für in den Jahren 1898 und 1899 gelieferte Waaren den Kaufpreis von 274,89 M4 nebst Zin‘en \{hulde, au die Kosten eines vorange- gangenen Arrestverfahrens zu tragen habe, mit dem Antrage, den Beklagten koftenpflihtig zur Zahlung von 274,89 #4 nebst 69/9 Zinsen seit dem 6. Fe- bruar 1899 und 9,05 4 Arrestkosten zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu er- klären. Der Kläger ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor das König- liche Amtsgericht zu Wernigerode auf den 14, Juni 1899, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwete der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. C. 171/99.

Wernigerode, den 14. März 1899.

Schulze, Aktuar, als Gerihtsshreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[85772] Oeffentliche Zuftellung.

In Sachen eines Zehntenre<zts klagen der Fabrik- besißer Hugo Thost in Dresden und Geno}sen R der Rechtsanwalt Urban in

wid>dau gegen

1 bis 8 x.,

9) den Stellmaher Hermann Theodor Winter, früher in Callnberg bei Lichtenstein, icht unbekannten Aufenthalts,

10 bis 23 2c.,

mit dem Antrage, die Beklagten zu verurtheilen,

1) darein zu willigen, daß den Klägern von den im Depositum Nr. 4928 vom Königlichen Amtsgerichte zu Zwi>au verwahrten 3343,49 6 der Betrag von 990,68 M nebst Zinsen ausgezahlt werde,

2) in Aushändigung des für die Kläger von dem Zwi>au-Oberhohndorfer Steinkohlenbauverein in- zwischen für das 2. Halbjahr 1898 gerichtlih hinter- legten Zehntenbetrags zu willigen, und festzustellen, daß

3) den Beklagten ein Reht auf den Koblenzehnten, den der Erblaffer der Kläger dur< Vertrag vom 9. Mai 1866 von Seiner Durchlaucht dem re- gierenden Grafen und Herrn Friedrih Magnus zu Solms-Wildenfels antheilig erworben hat, nicht zu- steht, sowie endlih

4) den Beklagten die Kosten des Rechtsftreits auf- zuerlegen.

Die Kläger laden den Mitbeklagten Winter zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3, Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Zwi>au auf den 25. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Rehtsanwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Gerichtsschreiber beim Königlichen Landgerichte wi>au, am 18. März 1899: “Schubert, Aktuar.

Anzeiger und Königlich Preußischeu Staats-Anzeiger.

Berlin, Diensta

Oeffentlicher Anzeigev.

1 «

6. Ens ell auf Aktien u. Aktien-Gesell 7. Erwerbs- und i afts-Genofsenschaften. Geielli 8. Niederlaffung 2c. von tsanwälten.

9. Bank-Ausweise.

10. Verschiedene

ekanntmachungen.

[85778] Oeffentliche Zustellung.

Der Restaurateur Bernhard Christen hier, ver- treten dur< den Rechtsanwalt Wrete hier, klagt gegen den Kellner C. Reinecke, früher in Bremen, jeßt unbekannten Aufenthálts, wegen Darlehns, mit dem Antrage auf koftenpflihtige Verurtheilung desselben zur Zahlung von 67 nebft 69/9 Zinsen seit dem 1. Oktober 1896 sowie 1,30 4 Mahnfkosten dur vorläufig. vollstre>bares Urtheil, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung! des Rechts- streits vor das Herzoglihe Amtsaeriht zu Wolfen- büitel auf den L7. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr. um Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Kuszug der Klage bekannt gemacht.

Wolfenbüttel, den 16. März 1899.

A. Kraul, Ger.-Sc{r.-Asv., als Gerichtsschreiber des Herzoglichen Amtsgerichts.

[85769]

Elisabeth Büchel, Ehefrau des A>erers Georg Strehl zu Wasselnheim, klagt gegen ihren genannten Gbemann auf Gütertrennung. Termin zur münd- lichen Verhandlung des Retsfireits vor der Erften Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern auf den 9. Mai 1899, Vormittags 9 Uhr.

Zabern, den 17. März 1899,

Der Landgerichts-Sekretär : Berger.

[85770]

Míarie Kiefer, Ehefrau des Fabrikarbeiters Georg Bernhard, zu Zabern, klagt gegen ibren genannten Ebemann auf Gütertrennung. Termin zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsftreits vor der Ersten Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Lun auf den S. Mai 1899, Vormittags

r.

Zabern, den 17. März 1899.

Der Landger.-Sekretär: Berger.

[85768] Bekanntmachung.

Durch Beschluß der T. Zivilkammer des Kaiser- lichen Landgeri<ts zu Colmar i. Els. vom 15. März 1899 wurde die Trennung der zwischen den Eheleuten Joseph Kahn, Kaufmann, und Sophie Hirsch, bei- sammen in Colmar, bestehenden Gütergemeinschaft ausgesprochen.

Der Landgerichts-Sekretär: Weidig.

3) Unfall- und Fuvaliditäts- 2. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.

[85896] Bekanntmachuug. i Verpachtung.

Das im Kreise Jerihow T gelegene und von Magdeburg etwa 6 km entfernte, einen selbständigen Gutsbezirk bildende, dem Kloster Unser Lieben Frauen hier gehörige Gut Zipkeleben mit einem Gesammt- areal von 295,1743 ha, worunter etwa 250 ha Aer, soll mit Wohn- und Wirtbschaftsgebäuden von Jo- bannis 1900 ab auf 18 Jahre, also bis Johannis 1918, anderweit öffentlih meistbietend verpachtet werden. Der jetzige Pachtzins beträgt 13 000 und der Grundsteuerreinertrag rund 10 041 4 Die Be- werber um diese Pachtung haben den Besiß eines eigenen verfügbaren Vermögens von 120 000 MÆ, sowie ihre landwirthschaftlihe Befähigung unserem Departementsrath wenn mögli vor, spätestens aber in dem Bietungstermin nahzuweijen. Die vorläufig festgeseßten Verpachtungs- und Bietungsbedingungen können in unserer Registratur eingesehen werden. Abschrift dieser Bedingungen kann gegen Erstattung der Kopialien von der unterzeichneten Behörde be- zogen werden. Der Verpachtungstermin wird no< besonders bekannt gemacht werden.

Magdeburg, den 18. März 1899.

Königliches Provinzial-Schulkollegium der Provinz Sachsen.

[85897]

Zur Verpachtung der Königlichen Domäne Trebisheim im Kreise Schroda von Johannis 1900 bis dabin 1918 ftebt in unserm Sigzungs- zimmer Termin an Freitag, den 5. Mai d.Js., Vormittags 11 Uhr.

Gesammitflähe 359 ha, darunter 274 ha Ader, 22 ha Wiesen, 52 ha Weiden.

Grundsteuer-Reinertrag 5494 4.

Biéhberiger jährlicher Pachtzins 8805 46 75 - ein- {ließli< 55 A 75 S Zinsen für Meliorations- kapitalien.

Pachtkaution F der Jahrespacht.

Bietungslustige haben, und zwar möglichst schon vor dem Termin, ihre Qualifikation und den eigenthümlichen Besiß eines verfügbaren Vermögens von 76000 Æ nachzuweisen.

Die Pachtbedingungen u. \. w. liegen in unserer

Domäânen-Registratur und auf der Domäne Trebis- heim zur Einsicht aus; auf Verlangen Abschrift gegen Nachnahme der Kosten. GBaung der Domäne nah vorgängiger Au- meldung bei Herrn Oberamtmann Pulst in Trebis» heim ( ost Kurnik, Eisenbahnstation Pierschno) jederzeit gestattet.

Posen, den 15. März 1899.

Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steueru, Domänen und Forsten.

Bayer.