1899 / 72 p. 11 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

F T-B! E / Altona - Otte!

Die Generalpersammlung vom 2. März; a. e. hat beschlossen, das Grundkapital unserer Gesellschaft, welhes bisher nom. 600 000,— Æ betrug, um nom. 400 000,— Æ# durch Ausgabe von 400 neuen Aktien à 1000,— zu erhöhen. Die ncuen Aktien nehmen vom 1. Januar 1899 ab glei den alten Aktien an der Dividende theil. Von den neuen Aftien sind auf Grund der Ermächtigung der Serglver ammen St. 100 fest begeben worden. Restlihe St. 300 Aktien stellen wir hiermit unseren

Aktionären unter folgenden Bedingungen zur Verfügung: j 3 Auf | je R A L 2000 E Prien N gea Bu eye IRLS M I une A L Y e ermeidung des Verlustes _ eins den 4. April d. J. während der üblichen Geschäftsstunden entweder in der Geschäftsstelle unserer Gesell- schaft oder bei dem Bankhaufe ener Levy «& Co. in Berlin auszuüben. Wer dasfelbe geltend machen will, hat die alten Aktien ohne Dividenden-Scheine mit zwei gleihlautend von ¿hm ‘vollzogenen Anmeldescheinen, welhe bei den Bezugéöstellen in Empfang genomuién wetdên Tönten, E. empelung einzureihen und gleichzeitig die Einzahlung auf die neuen Aktien à 110% ju oli 4% nsen votn 1. Januar 1899 ab bis zum Tage der Anmeldung zu leisten. Die alten Aktien werden nah Ab- ftempelung zurückgegeben. 3) Ueber die Elagahting, wird auf dem einen der beiden vorstehend erwähnten Anmeldéscheine uittiert, gezen dessen Rückgabe die neuen Aktien nah Eintragung der tattgefundenen Erhöhung in das

ndelsregifter auSgebändigt werden. Den Schlußscheinstempel hat der das Bezugsrecht ausübende Altionär zu tragen. Ailtona-Ottensen, im März 1899. Ottensener Eisenwerk (vormals Pommée «& Ahrens). Pommée. Georg C. L. Meyer.

Der lung | Dreöduer Bank in

1899 Nachmitiags S T Nba, in Deboden im Parte: Sarl bes GMIL Gati” i F 5 m erre - Sa „British Hotel“ \tatt u wir hierzu unsere Aktionäre in Gemäßheit ge 8 lee Es Statuten ergebenft ein. Mo E gesordnung : i 4 1) Vorlegung des Geschäftsberichts des Vorstands nebs Gewinn- und Verlustre Bilanz, fowie des Prüfungsberihts des Aufsichtsraths. E, 2) Beshlußfafsurg über die Bilanz und über die Gewinnvertheilung. c Sa do A p O L i | hl eines Auítsihtsrath3mitglieds an Stelle des ausfcheiden ofott w ä baren Herrn Stadtrath Slhönbach. i D UERIE- 5) Éa r ria, veranlaßt durch das am 1. Januar 1900 in Kraft tretende AndeiSgel ¿B. é l Bea und bei dec Löbauer Bauk in Löbau uus ‘deen Filtalea te resden un er auer Bauk in au und ‘deren ‘Bauztzen, Neu-Gersdorf und Zittau von unseren Aktionären entnommen werden. aus Bei einer dieser Stellen oder bei der Landftändishen Bank in Baugen und der Städt. Sparkasse in Löbau baben die Aktionäre, welhe an der Generalversammlung theilnehmen wollen, nah $ 24 unserer Statuten ihre Aktien bis 18. April zu hinterlegen. Löbau ‘i. Sa., am 23. März 1599.

Actien -Vrauerei Löbau (vorm. Schreiber «& Rägte). Julius Sand.

Bilanz am 31. Dezember 1898.

Activa.

[86814] Activa.

Bilanz am 30. September 1898.

M 196 696/49} Per Aktien-Kapital-Konto 350 C00—}| , Refervefonds-Konto. . 257 785/211| „, MReparatur- u. Erneuerungsfonds- Wagen-Konto 299 126/41 Konto E Grundstück-Konto 64672 —|| , Kreditoren . . Gebäude- Konto 106 500|—| „, Gewinn- und Verlust-Konto . Kassa-Konto 1583/25 Effekten-Konto 17 002/50 Reservétheil-Konto 26 624/53 Utensilien- und Werkzeug - Konto 3 000|— Materialien-Konto 2 724/68 Dienstkleidungs-Konto .. 500|— | Debitoren 13 269/45 | 1 339 484/52 1 339 484/52

Debet. Gewinn- und Verlust-Konto am 30. September 1898. Credit. [O “K |S «A d 3 887,79] Per Vortrag aus dem Vorjahre .. 1337/12 48 301/82 „, Betriebs-Einnahme 255 836/62 Gehälter und Löhne 49 965 53] Pachterlös T5) Reparaturen 25 251/29 Steuern 3-743 27 Zinsen 9 155/64 Frankenkafse 1 499 52 Vei sicherung 1 863/32 Abschreibungen . 14 398 35 Reparatur- und Erneuerungsfonds 30 000 Gewinn . .. 76 182,21

257 24874 Erfurter Elektrische Straßenbahn.

A n. ppa. Apel. Die in der Generalversammlung vom 21. d. Mte. für das Jahr 1897/98 auf 69% fest- gelegte DorveGe gelangt von heute ab gegen Ausélieferung des Dividendenscheins Nr. 5 mit ,— pro Alktie in Erfurt bei der Erfurter Bank Pinert, Blauchart «& Co., in Berlin bei der Direction der Disconto-Gesellschaft und i den Herren Boru «& Busse zur Auszablung.

Erfurt, den 22. März 1899. Erfurter Elektrische Straßenbahn. Hühn. ppa. Apel.

An Maschinen-Konto Babnkau-Konto . Elektr. Streckenausrüftung . ..

An Handlungs-Unkosten Hang Uo

257 248/74

[86834] Activa. Passiva.

Bilanz am 31. Dezember 1898. / |

M. 1 800 000 1 200 000 39 843

Aktienkapital .

Hypotheken n

Reservefonds . ._. Vortrag aus 189

Immobilien : Bestand am 1. Januar 1898 . Zugang: Fahrfstuhi. . . Es 3 746,— C E 11 959,32 M 15 425,80

M 2673 363,52 J 2673 3635 4 Hiervon: Elektrische Anlage Reingewinn A 50 746,50 au81898 , 107 753,61 Was(hanfstalt « 16 402,50 Vertkbeilung : Elektr. Fahrstubl „, 19 177,70 1) Rücklage in den fta- Æ 86 326,70 . tuten- u. gefeßmäßig Abschreibungen : vorgeschriebenen Re- auf Gebäude-Reparaturen . . . servefonds 5 9/0 Gebäude1%von A4962517,43 , 9625,17 ÁM 9387,68 elektr. Anlage 2) Statuten- 109% von. . . , 5074650 , 5074,65 mäßige Waschanstalt Divi- 10% von. . . , 1640250 , 1640,25 denden - Fahrftub120%v. , 19177,70 , 3835,54 9: 4% T2000,— 3)Statuten- und ver-

M 2 657 658,20

123 179

M. 9 832,32

Mobilien: tr Bestand am 1. Januar 1898. . 4 219 954,09 ags T Zugang . . . . & 32 459,10 E ane Abgang . . . . , 357659 2888251 4 ZLOIRETL V

s —— ) Super- R f 248 826/60 dividende Abschreibung 10%. . . . . . 24883,66 | 2 2) 11 9/0

Vorräthe . E e 5) Vortrag

T e E N N auf neue

is R M L eds i: Recha. „, 13 755,13

A 123 179,41

Debet. 98.

5 036,60

« 27 000—

3 163 023/03 Credit.

M S 15 425/80 993 950/52 22 800/94

j

Betriebs-Ausgaben . Allgemeine Unkosten Zinsen per Saldo . a 4 S E Vortrag aus 1897. . M 15 425,80 | Reingewinn aus 1898 . 107 753,61 |

592 177/26

Vortrag aus 1897 . . Betriebs-Einnahmen . Ladenmiethen .

Köln, den 1. März 1899. e 4 Hôtel Disch, Actien-Gesellschaft. - Der Vorstand. ; L Wwe. I. Christoph. Mit den Büchern veralichen und übereinstimmend gefunden. Die Reévifious-:Kommission des Ausfichtsraths. E P. E : Tone L S ie vorftehende Bilanz ne ewinn- und Verl«aft- i Üf mit den Büchern ter Gesellschaft übereinstimmend gefunden. Ce» 7 ERIEIS E O d ats une E, Mauer. Deter, g Der Kupon Nr. rd an unserer Kasse i d ö Wechsler- Kommissionsbauk mit 4 55.— eingelöst. E E E e

Grundstücks-Konto Metdorf: Buhwerth am 1. Januar 1898 A 136 042,75 Zugang in 1898... „. 604070]

Ie 113 982,41 29/0 Abschreibungen . 2841,80

Grundstücks-Konto Dresden...

Maschinen: und Werkzeug-Konto: Bestand am 1. Januar 18988 . # 15 106,31 Zugang in 1898... , 2222,44

Aktien-Kapital. Konto Hypotheken-Konto Mébdorf . ..

Ä Dreéden . .. Darlehns-Konto Accéptations-Konto Gereinn- und Vetlust-Könto:

Reingewinn per 1898 .. .. Der Reingewinn von A 45 647,23 wird vertheilt wie folgt:

59) Reservefonds . #4 2 282,36 10 9% Abschreibung. . „, 1732,87 15 59

49/9 Dividende an P A S die Aktionäre. . , 12000,—

Waaren-Konto : Holzvorräthe, fertige und 10% Tantième an halbfertige Holzwaaren 117 737,9 den Vorstand... ,„, 3136,48

Konto-Korrent-Konto: Debitoren . .. 69/9 Tantième an Kassa-Konto: Bestand den Aufsichtsrath „, 1881,90

Wechsel-Konto: Beftand 5 9/0 Superdividende Käutiönë-Kötnto: Käutionén bei Bebötden än bie Aktionäre „, 15000,—

gestellt der auf neue Rehnun

Effekten-Konto : Bestand vorzutragende Rest Aktives Hypotheken-Konto: E 6 Hypothek Stegliz-Berlin M 7 000,— e Plauen- Dresden 5 400,—

Betriebs - Unkosten - Konto: Bestand an Materialien ¿ Vereins-Parquet-Fabrik, Genossenschaft : Außenjtände aus der Genossenschaft L A 617 219/30

Gewinn- und Verlust-Konto 31. Dezember 1898. _ Credit.

Per Saldo:

M 17 328,75 i

11 346,49

Debet.

An Handlungs-Unkosten-Konto Á 30 068,77 | Eingang auf bereits abgeschrie-

Lohn-Konto . i 88 209,77 bene Forderungen

Zinsen-Konto . . 2 362,07 M 278,49

« Betriebs-Unkosten-Kto. 1 226,40 e Waaren-Konto:

Dekort-Konto . 959/85 Bruttogewinn 173 921,98 -

Effekten-Konto (Kurs- . Grundftücks-Er- vel. a «v 116,42 trägniß - Konto

Gründungs-Spesen-Kto. , 951,73 Dresden . . , 931,76 175 132

« Grundstücks-Erträgniß- R S Konto Metdorf . . 985,32

Grundstücks - Konto Metdorf 2 9% Ab- schreibung . .

Maschinen- und Werk- zeug-Konto 10 0/9 Ab- raa e e

Reingewinn per 1898 .

2 841,80

129 48ò| 45 647/23

175 1322 Dresden, den 31. Dezemker 1398. s Vereins- Parquet- Fabrik, A.-G. Job: Lang. Otto Schöt.

[86788] Die Uebereinstimmung vorstehender Bilanz und des Gewinn- und Verlust-Kontos mit den ordnungêgemäß aeführten Gescbäftsbüchern der Gesellschaft bestätigt Theod. Happach,

Dresôdeu, den 3. März 1899. veretbigter kaufmänntf{cher-Bütherrevisor von der Königl. Amthauptmannschaft Dreêden-N. ,

PROSPECT.

Nom. Mark 2 000 000 4°/cige à 105 °/6 rückdzahlbare Obligationen Nr. 1—2000 à 1000 Mark

Großen Caffeler Straßenbahn

i Actien-Gesellschaft. Die Große Caffeler Straßeubahn-Actien-Gesellschaft wurde durch notarielle Verhandlung E L die errihtet und am 21. Juli 1897 in das Handelsregister des Königlihen Amtsgerichts zu Caffel eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Siß in Caffel, ihre Dauer ist auf eine bestimmte Zeit nicht befhränkt. Zweck der Gesells{baft ift laut $ 1 der Statuten: Der Erwerb, die Erpachtung und Verpahhtung, ter Bau, die Ausrüstung und der Betrieb von Straßenbahnen zur Beförderung von Personen und Gütern in Gaffel und dessen Umgebung und alle dam:t in Zusammenhang stehenden Thätigkeiten. In Gemäßheit dieser Bestimmungen hat die Gesells&aft durch Vertrag vom 22. September 1897 das Unternehmen der Cafseler Straßeabahn-Gesellshaft, Actien-Gesellschaft, umfassend die Dampf- babnlinie Königsplatßz-Wilbelmsböhbe, einshließlih des vom 1. Juli 1897 ab erzielten Betriebêgewinnes und durch Vertrag vom 23. September 1897 das Unternehmen der Actien-Gefellshaft Casseler Stadt- eisenbahn, umfassend die Pferdebahnlinien Köniaétplaß-Todtenbof und Staätsbahnhof Bettenhaufen-Ger- maniastraße, einshließlich des vom 1. Oktober 1896 ab erzielten Betriebsgewinnes erworben und den Betrieb auf den genanrten Straßenbahnlinien für eigene Rehnung vom 24. September 1897 ab fortgeséßt, während die Caffeler Straßenbahn-Geselishaft und die Actien-Gesellshaft Casseler Stadtéisenbahn in Liquidation getreten find. Es In den leßten 3 Jabren war die Réñtäkbilität der Caffeler Straßenbahn 5,8 %, 8,5 9/9, 9,5 °/6 bei einem Aktienkapital von 850 000 M und die der Caffeler Stadteisenbahn 0 9/0, 5%, 59%/ bei einem A o ne 090 A.

urch Vertrag vom 10. Februar 1828 mit der Firma Siemens & leke, Actien- Gesellschaft, hat die Gesellschaft die seitens der Firma Siemens & Haléke über E E der Straßen und Wege gefs{lofsenen Verträge übernommen und ift die Uebernahme diefer Verträge von den betr. Behörden anerkanyt worden. Die Geselischaft tat ihrerseits Verträge, resp. Nachttagäverhandlungen mit der Stadt Caffel, sowie den Gemeinden Bettenhausen, Wéhlheiden, Wahlershausen, Kirchditmold

abgescblofsen. Die Benußung der im Etgerthum des Bezirksrerbandes des Mita bezirks Caffel ftebenden geftattet worden. (Abgabe-

Straßen if dur die Beschlüsse des Landesauétschusses vem 9, Februar 18

Pflichten O A Obérkok Zall

i eitens des rhofmarschallamtes zu Berlin ift die Genehmigung zur Umänderung der Bahn im S(hloipark zu Wilhelmehöbe und zur Anlage eines neuen Endbabnhofes ebst Empfanugedidé unter pahtweiser Ueberlafsung des erforderlihen Gruad und Bodens am 10. Avril 1898 ertheilt worten.

: Durch. die seitens des Königlichen Regierungépräsidenten zu Cassel auf Grund des Geseßes über Kleinbahnen und Privatanshlußbabhnen vom 28. Juli 1892 ausgefeetigee Genehmigungsurfunden vom e Fefrpar 1898 und vom 31. Vêärz 1898 is der Gesellschaft die ftäatlihe Genehmigung zur Einführung

ktrijchen Bettiebés- und jur Eiwéiterung des Bahnnetzes ertheilt worden.

1 732,87

175 132

[86781]

Der Vorstand. 4

Dié Bahn, welche dem- Verkehr von-Personen, Stückgütern und Packeten dient, ‘ift für elektrischen Bétrieb mit oberirdischer St1rotnjuführung ausgebaut. “Schluß ha folgende Seite.) E

h sen—Hedwig e durdhweg pweigleisig Neue geerigleifige Linien sind llendet babnhb GDeitenDa en À R 1g auê8gevau! J g nd vollen vom Königsplay durch die Kölnischestraße bis zum Ständeplaß und nahezu fertig von der Annaftraße dur die Hobenzollern- und Aschrottstraße bis zum: Staatsbabnhof Wilhelmshöhe, während eine neue ein- gleisize Linie vom Staatsbahnhof B-ttenhaufen bis zum Gasthof zum Shwarzen Adler in Bettenhausen erbaut if. Ferner fiad die Genehmiaungen beantragt für eine eingleisfige Linie vom Staatsbabnhof Wilhelmshöhe bis in die Villenkolonie g und für eine zweigkeisige Linie vom Seesvias zum Stände- plane während der Bau einer Linie von der Frankfurterstraße quer durch das Stadtgebiet bis in die ¡chaft Rothenditmold beshkofsen ift. ! :

ür den Personenverkehr ift im Schloßpark zu Wilhelmshöhe ein neuer Endbahnhof nebst Empfangsgebäude hergeftellt; neue Betriebsbahnhöfe sind errichtet in Wahlershausen und Bettenhausen.

Die Bahnlänge beträgt nach erfolgtem Ausbau der beantragten Linien 18,25 km, davon zwei- gleisig 12,87: km und eingleisig 5,38 km, während die Länge aller Gleise mit Ausnahme derjenigen auf den Betriebsbahnhöfen 31,87 km beträgt.

Die neu beantragten Linien follen noch im Laufe des Sommers 1899 ausgebaut werden.

Die Genehwmigungen zum Betriebe der Bahn und die Erlaubniß zur Benußung der öffentlichen und nicht öffentlihen Straßen, Wege, Pläße und Grundstücke, wel@e zur Herstellung und zum Betriebe der Bahn und der Bahnhöfe erforderli find, sind seitens des Staates und der Gemeinden bis zun 31. Dezember 1960 ertheilt. “———————— —ck——_ch E R A

Die Gemeinden Cassel und Wahlerthausen haben der Gesellschaft das Vorreht eingeräumt, weitere Straßenbahnen, deren Genebmigung während der Konzessionsdauer, also bis 31. Dezember 1960, von Dritten nachgesuht werden ollte, unter den Bedingungen der zwishen diesen Gemeinden und der Geséllschaft abgeschlossenen Verträge, felbst zu bauen und zu betreiben. : j

Die Erlaubniß zur Straßenbenußung ift seitens des Bezirkverbandes und seitens der Gemeinden Câssel, Wehlheiden, Kirchditmold und Bettenhaufen ohne Entgelt -ertheilt worden, ift -die Gefell- Bee verpflichtet, die gesammte zum Bahnbetriebe und zur Beleuhtung der Wagen erforderliche elektrische

caft ausshließlih aus dem Elektrizitätswerk der Stadt Caffel zu entnehmen und zwar gegen ein Gnitigelt, welches für den Verbrauch von 500 000 Kilowattstunden p. a. auf 14 Pfennig pro Kilowattstande ver- einbart ift und fi bei Mehrverbrauh darüber hinaus bis auf 114 Pfennige ermäßigen kann. 5

Die Preise gelten für die ersten zehn Betriebsjahre. Nach dieser Zeit trilt eine Ermäßigung bezw. Ercböhung der Einbeitssäße in dem gleichen Verhältniß ein, wie sich die durschnitilihen Selbst- erzeugungsfosten des Stromes der lezten drei Betriebsjahre gegen die durhschnittlihen Selbfterzeugungs3- kosten der erften drei Betriebsjahre ermäßigt bezw. erhöht haben. _ î i L ulr R eau Eemäßigungen bezw. Erhöhungen finden von füaf zu fünf Jahren in sinngemäßer

ife ftatt.

Die Stadt wird der Gesellschaft in keinem Falle einen höheren Preis in Anrechnung bringen, als den, welchen die Stadt anderen größeren Abnehmern bei Stromabgabe zum Kraftbetrieb bere(hnet.

Bis zum 31. Dezember 1903 i der Preis für einen «Maximal-Jahresverbrauch von 900 060 Kilowaitstunden auf 12 Pfennig pro Kilowattstunde festgeseßt worden, mindestens aber hat die Gesellschaft der Stadt den Betrag von 72000 Æ pro anno zu zablen. ¿ f

Für die jezigrn und die beantragten Linien find an Koften für Unterhaltung des Bahnkörpers an Pachtgeldern und Abgaben an die Gemeinden, den Bezirksverband und. die Schloßwerwaltung von S führlih zu entrihten 8270 4, welthe ih bis zum Ablauf der Konzefsion um rund

Á6 erhöhen.

Nach Ablauf der Konzession, also am 1. Januar 1961, -ist die Gesellschaft auf Verlangen der Residenzstadt Cassel verpflichtet, das Babnunternehmen, d. i. die im $ 4 des Geseyes vom 19. August 1895 betreffend das Pfandreht an Privatéisenbahnen und Kleinbahnen im Näheren bezeichnete Bahneinheit, edoch mit Ausnahme der daselbst unter 2 bezeichnetzn Fond3, Kassenbestände, Forderungen und Zu-

rungen s{ulden- und lastenfrei an die Stadt unentgeltlich abzutreten und im Bahngrundbuche auf- zulafsen borbehaltlih der im Sinne des $ 6 des Geseßes vom 28. Juli 1892 den übrigen Gemeinden zustehenden Entschädigungsansprüce nah Verhältniß der Bahnlänge ihres Gebietes.

Zur Sicherftellung der übernommenen Verpflichtungen hat die Gefellschaft im Babngrundbuche zu Gunsten der Residenzstadt Caffel außec einer Kautions-Hypothek von 75 000 das Recht auf Ueber- tragung der Bahneinheit eintragen zu lassen; auch if zu vermerken, daß die Veräußerung der Bahneinheit nur mit, Zustimmung des Stadtrathes der Residenzstadt Cassel erfolgen kann. i

Die Ausführung der genehmigten Bakbnanlagen sowie der beantragten Mulanglinie und die Lieferung der erforderlichen Betriebsmittel erfolgt dur die Firma Siemens & Halske, Actien-Gesellschaft, welche dafür Gewähr leistet, daß die Bahnanlage betriebstüchtig und gemäß den Bestimmungen der seitens der Regierung ertheilten Konzession und der mit den verschiedenen Gemeinden abges{lossenen Verträge Peraettet, bee daß die festgeseßte Bausumme niht überschritten wird. Die Bauten find im Wesent-

chen vellendet.

Das bei der Begründung der Gesellshaft auf 3 000090 A festgeseßte Aktienkapital wurde am 19. Juni 1897 voll eingezahlt. Dur Beschluß der außerordentlihen Generalversammlung vom 21. Januar 1898 wurde nah Anweisung des Aufsihtsraths vom 9. März 1898 das Kapital um 2000 000 erböht, und sind die neuen Aktien den alten Aktionären zum Bezuge al pari plus Zinsen à 49/6 vom 17. Juni 1897 ab angeboten worden. Die jungen Aktien sind sämmilih bezogen worden, und ist die Vollzahlung geleistet.

Der Beschluß der Erhöhung des Grundkapitals is am 17. Februar 1898 in das Handels- regifler des Königl. Amtsgerichts zu Cassel, die erfolzte Ausführung des Beschlusses am 14. April 1898 eingetragen worden. Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt daher nunmehr 5 000000 M in 5000 Stü à 1000 Æ unter sih gleihberehtigte Aktien.

Auf Grund des Generalversammlungsbefchlufses vom 16. Januar 1899 gelangen (2 000 000,— auf den Namen der Firma Robert Warschauer & Co. lautende, mit Blanko-Indossament versehene Obligationen zur Ausgakte. Die Obligationen sirid eingetheilt in 2000 Stück à 4 1000,— Nom., mit-49/0-p.-a.-in-balbjährlihen Terminen am 2, Januar und-am 1. Juli verzinslich und rückzahlbar mit einem Zu|clage von 5 9/9. Der Erlös der Obligationen ift für die Vollendung der genehmigten und be- antragten Linien einsließlich Ergänzung der Betriebsmittel sowie für die Herstellung der Querlinie Frankfurterstraße—Rothenditmold (mit einer Betriebslänge von zirka 4,8 km) bestimmt. Die Obligationen, deren Inhabern BVorzugsrehte vor etwaigen-anderen Gläubigern der Gesellschaft niht zustehen, find bis zum Jabre 1960 spätestens zu tilgen. Die Verjäbrungsfrift der rücckzablbaren Obligationen ist die gelep: lie. Der Amortisation2plan und die Anleibebedingungen find auf den Obligationen zum Abdruck gebracht und lauten die Letzteren: i :

Anleihebedingungen. E

8 1. Die Tkeilshuldverschreibungen werden mit fortlaufenden Numanern von 1 bis 2000 versehen.

Die Theilschuldvershreibungen werden auf den Namen der Firma Robert Warfhauer & Co. ausgeftellt und find durch Blanko-Indofsament übertragbar. Sie werden mit den' facfimilirten Unterschriften des Vorsißenden des Aufsichtsrathes und des Vorstandes der Gesellschaft versehen und von einem Beamten zur Kontrole handschriftlih gegengezeichnet. :

& 2. Die Theilschuldverschreibungen sollen vom 1. Januar 1839 mit jährlich 4 vom Hundert in halbjährlihen Zielen am 2. Januar und 1. Juli jeden Jahres verzinst und die Zinsen gegen Einlieferung der den Theilshuldverschreibungen Feigen Zinsscheine bei der Kasse der Gesellschaft in Cassel, sowie bei den ferner von der Großen Casseler Straßenbahn - Actien - Gefellshaft zu bezeihnenden Stellen zahlbar

gestellt werden. 4 T é : 8& 3. Jeder Theilschuldvershreibung sind zwanzig halbjährlidje Zinsfcheine und eine Zinsleiste

& 4. Die Zinsscheine verjähren in 4 Jahren, vom 31. Dezember desjenigen Jahres, in welhem sie fällig geworden sind, ab gerechnet. i

5. Die Verzinsung der Theilshuldvershreibungen hört an dem Tage auf, an welhem die- selben zur Rücfzablung fällig werden. Wird der Betrag der Theilshuldvershreibungen in Empfang ge- nommen, so müssen zuglei die ausgereihten Zinsscheine, welhe später als an jenem Tage verfailen, und die Zinsleiste mit den fälligen Theilshuldoerschreibungen eingeliefert werden. Geschieht dies niht, so wird der Betrag der fehlenden Zinsscheine von dem Kapitalbetrage gekürzt.

6. Die Rüdckzablung der Theilschuldverschreibungen erfolgt nah Maßgabe des vorstehend ab- gedruckten Tilgungsplanes mit einem Zuslage von 5%/. Die Große Casseler Straßenbahn-Actien- Gesellschaft hat indessen das Recht, diefe Tilgung zu veritärken oder auh die ganze Anleihe mit sehs- monatliher Kündigungsfrist auf einen Zinstermin und zwar frühestens zum 2. Januar 1905 zu kündigen.

Am 1. Juli jeden Jahres, mit dem 1. Juli 1901 beginnend, findet in Berlin im Geschäfts» lokale der Firma Robert Warschauer & Co. in Anwesenhe:t eines Vertreters der Leßteren und eines Notars die Ziehung der am 2. Januar des foïgenden Jahres zur Rückzahlung gelangenden Theilschuld- verschreibungen ftatt. Fällt der Ziehungstag auf einen Sonntag oder -geseglihen Feiertag, so wird die betreffende Ziehung an dem nähstfolgenden Werktage vorgenommen. Die Inhaber der Theilshuldver- schreibungen haben das Recht, dem Ziehungsakte beizuwohnen. j

Die gezogenen Nummern werden alsbald von der Großen Casseler Straßenbahn-Actien-Gesekl- haft im „De tigen Reichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger“ veröffentlicht.

8 7. Die Rüdzahlung der ausgeloostea Theilshuldverschreibungen mit dem Zuschlage von 5 9/0 erfolgt gegen deren Auslieferung bei den im $ 2 utte de Zahlstellen. J

8 Ja allen die Theilshultverschreibungen, namentli deren Verzinsung, Kündigung und Tilgung betreffenden Angelegenheiten genügt die Bekanntmächung im „Deutschen Reichs- und - Königlich Preußischen Staats-Anzeiger“. : :

& 9. Die gemäß Lo ausgeloosten und getilgten Theilshuldvershreibungen sind zu vernichten. Ueber den Hergang ist eine öffentlihe Urkunde aufzunehmen.

10. Die dur Giro legitimierten Inhaber der einzelnen Theilshuldvershreibungen können ihre Relhte aus denselben gegen die Große Casseler Straßenbahn-Actien-Gesellschaft selbständig geltend machen.

Die Firma Robert Warschauer & Co. wird den Inhabern der Theilshuldverscreibungen weder aus diesen noch aus ihrem ar d Var a haftbar. Ï

8 11. Se roete reibungen dürfen von der Großen Casseler Straßenbahn- Actien-Gesellschaft tinsliesli der gegenwärtigen Ausgabe bis zur Höhe des jeweiligen in Aktien bestehenden Grundkapitals

e S

beigegeben.

ausgeg werden ($ 7 des A i 12. Bis zur völligen Rückzahlung dieser Anleihe is die Große Cásseler Straßenbahn-Actien- Gesellschaft verpflichtet, eine neue Anleihe niht aufzunehmen, welche deren Inhabern ein besseres Recht auf vas Vermögen der Gesellshaft oder eine bessere Sicherstellung einräumt, als der gegenwärtigen Anleihe zusteht. T ;

Das Geschäfts{ahr läuft vom 1. Oktober bis 30. September; das erfte Geschäftsjahr {loß mit dem 30. September 1898.

Ablauf des mit dem 30. endenden Gef ahres und zwar in Caff fie wird dur den atb einberufen. : j ede Aktie von 1000 4 gewährt das auf eine Stimme. : Behufs Ausübung des Stimmrechts müfsea die Aktien oder Depositensheine, in welhen von Behörden oder von den bei der Einladuvg zur Generalversammlung bekanntgegebenen Annahmestellen die

Hinterlegung der Aktien mit Angabe der Nummern bescheinigt wird, bet der Gesellshaft oder den vor-

gedahten Annahmeftellen mindestens 3 Tage vor der Generalversammlung den Tag der Versammlung

nit eingerehnet hinterlegt werden. N 5 Die Veröffentlichungen der Gesellschaft, welche auf die Obligationsanleihe Bezug haben, werden ul n s Reichs- und Königlich Preußischen Staats - Anzeiger“, in noch einer Berliner g erfolgen.

Die Bilanz wird gemäß Art. 131, 185a, 239 und 239b des Handels-Gesehbuches gezogen.

Der Aufsichtsrath destimmt : : 5 die Spr zu bewirkenden Abschreibungen, 2) die RüdfteLungen in den Erneuerungsfonds, 3) die Rüstellungen für cinen für den Zeitpunkt des Ablaufs der Konzessionen anzu-

\sammelnden Tilgungsfonds.

4) die Stellung etwaiger sonstiger Reserven. /

Der nah diesen Grundsäßen ermittelte Uebershuß der Aktiven über die Passiven bildet den Reingewinn. Von diesem Reingewinn werden 5 9/9 oder durch Beschluß der Generalversammkung au eine höhere Summe zum geseßlichen, ledigli zur Deckung von Bilanzverluften bestimmten Reservefonds abgegeben, bis derselbe ein Zehntel des Aktien-Kapitals erreiht hat. Von dem alsdann noch verfügbaren Gewinnbeétrag erhalten:

1) die Mitglieder des Aufsichtsraths eine Tantième von 5 9/0, Í

2) die Mitglieder des Vorstandes und die Angestellten der Gesellschaft die vom Auffichtsrath festzusezenden Tantièmen und Gratifikationen, deren Summe indessen 10/0 des vor- erwähnten Gewinnrestes niht übersteigen darf.

Der Rest wird zur Verfügung der Generalbersammlung gehalten. P

Es sind für ‘die Votbereitungszeit bis zum 30. September 1898 den Aktionären auf das ein- gezahlte Kapital an Bauzinsen de 40/6 p. a. gezahlt worden.

Die Bilanz per 30. September 1898 lautet :

Vilauz.

Activa. é Se a e R e e A0 369 Bankguthaben . R E S e 993 047 Uebernommene Bahnanlagen . 2 108 971 Uebernommene Grundstücke . 214 900 Uebernommene Betriebsmittel Abschreibung . : 83 795/23 Neubau-Konto. . E E OENDOO Retugli® B e as i a R S 200 bzüglih vereinnahmter Zinsen... y 120710,80 136 539 Kautions-Effekten-Konto : Für die Neuanlage gestellt . 25 028/75 Uebernommen und später verfügbar . C E e 45 315 G e e is a is E E Gas 3 087 E S e U E E ve 3 086 1¡—

5 280 527/50

163 946 80 150

1 809 098/66

70 343/75

Passiva. Di 5 000 000|— 23 277/50

257 250!

| 5 280 527/50

Per Aktien-Kapital-Konto . Diverse Kreditoren . e. Bauzinsen-Konto:

4 9% Bauzinsen vom 17. Juni 1897 bis 30. September 1898 .

Gewinn- und Verluft-Rechnuung.

Soll. M A E 120 710/80 120 414

An Neubau-Konto

O E E A Hiervon zu Abschreibungen :

a. Errichtung der Gesellschaft E S S es Eta L R TVAR ü 3 086,04 e. Uebernommene Betriebsmitel ..... y 80150,77 6 120 414,61

A 837177,80

241 125

Haben. E L 120 710

100 125

20 289/49

241 125/41

taf Eb Kupons der Obligationen sowie die verloosten Stücke sind außer bei der Gesellshafts- afse zahlbar bei Herren Robert Warschauer «& Co. in Berlin, bei der Commerz- und Discontobauk in Frankfurt a. M., bei Herren Mauer « Plaut in Caffel, bei der Basler Handelsbauk in Bäásel. Bei denselben Stellen erfolgt kostenlos die Abhebung neuer Kuponsbogen. Der Aufsichtsrath, welher von der Generalversammlung gewählt wird, besteht aus 5 bis 12 Personen, von den mindestens 2 ihren ständigen Wohnfiß in Cassel haben müssen. Den Aufsichtsrath bilden zur Zeit die Herren Justiz-Rath Dr. Friedri Renner zu Cafsel, S E Sustus Breul, Direktor der Schweizerischen Gesellschaft für elektrishe Industrie, Basel, Banquier I. Dreyfus, Frankfurt a. M., : Regierungs-Baumeister Oscar Röhrig (von der Firma Siemens & Halske, Act.-Ges.), Berlin, Rud. Alb. Koechlin, Verwaltungsrath der Basler Handelsbank, Basel, Otto Mendelssohn Bartholdy (Firma Robert Warschauer & Co.), Berlin, Theodor Obee, Kaufmann, Caffel. Der Vorstand, welher vom Aufsichtsrathe ernannt wird, besteht aus einem oder mehreren Direktoren. Gegenwärtiger Vorstand if der Regierungs-Baumeister a. D. Blumberg zu Cassel. Die Betriebse nnahmen bezifferten sich im ersten Geschäftsjahre auf 379 550,27 G während der Betrieb infolge des Umbaues der Linien vielfah unterbrochen werden mußte. : Der elektrishe Betrieb ist auf den Linien Bettenhausen—Germaniastraße, Todtenhof—Germania- straße und Todtenhof—Annastraße bereits aufgenommen, während derselbe auf den Linien Königsplaß— E und Annastraße —aStaatsbahnhof Wilhelmshöhe ' im April d. J. zur Einführung elangen soll. F G Caffel, den 7. März 1899.

Große Casseler Straßenbahn-Actien-Gesellschaft.

Blumberg.

Auf Grund des vorstehenden Prospekts sind Nom. 42000 000.— 4 °/cige à 105 °/ rückzahlbare Obligationen Nr. 1—2000 à 1000 der Großen Casseler Strafßéenbahn-Actieu-Gesellschaft zum Handel -und zur Notiz an der Berliner Börse zugelassen und werden hiermit dieser Obligationen zur Subskription gestellt. Die Zeichnung findet statt L am Dienstag, den 28. März a. €- in Basel bei der Basler Handelsbank zu den daselbst bekannt zu gebenden Bedingungen, in Berlin bei dem Bankhause Robert Warschauer « Co., in Frankfurt a. M. bei der Commerz- und Disconto-Bauk, in Caffel bei Herren Mauer «& Plaut, á J Herrn L. Pfeiffer . L während der bei jeder Stelle üblihen Geschäftsstunden, Früherer Shluß der Zeichnung bleibt dem Er- messen jeder einzelnen Stelle vorbehalten. Die Zeichnungsbedingungen für Deutschland sind wie folgt festgeseßt: ]

1) Der Subskciptionspreis beträgt L024 0/6 vom Nennwerthe der Anleihe zuzüglich der usancee mäßigen Stückzinsen vom 1. Januar cr. bis zum Abnahmetage.

2) Bei der Zeichnung ist auf Verlangen der Subskriptionsftelle eine Kaution von 5 %/o des gezeichneten Betrages in Baar oder in solhen Effekten zu hinterlegen, welche von der bes treffenden Stelle als zulässig erahtet werden.

3) Die Zutheilung, welhe dem Ermessen jeder Zeichenstelle überlassen is, erfolgt bald- möglihs|st nah Schluß der Zeichnung unter Benachrichtigung an die Subskribenten.

4) Die Abnahme der zugetheilten Stücke ist gegen Zahlung des Preises (1) in der Zeit vom 30. März bis 8. April cr. zu bewirken.

Berlin, im März 1899.

Per Zinsen-Konto. . . . . Ï mpfbahn-Betriebt-Konto : ÜUebershuß vom 1. Oktober 1897 bis 30. September 1898 Pferdebähn-Betriebs-Konto: Uebershuß vom 1. Oktober 1897 bis 30. September 1898

Robert Warschauer & Co.