1899 / 74 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Mannigfaltiges.

Anläßlich des 70. Geburtstages des Geheimen Ober-Re- terungs-Raths Dr. Wehrenpfen'nig, des. langjährigen Referenten m Ministerium der geistlihen 2c. Angerearn geen für das höhere tehnishe Unterrichtswesen Preußens, veranstaltete die Berliner LTechnishe Hochschule in den Räumen des neuen Kün ftler- auses am 24. d. M. eine. Feier, zu der auch die anderen cchschulen Vertreter gesandt hatten. Der Staats - Minister D. Dr. Bosse beehrte das Fest - mit seiner Gegenwart. Auch

waren aus dem Ministerium der geistlihen 2c. Angelegenheiten die Geheimen Ober-Regierungs-Räthe Dr. Naumann und Dr. Köpke zu- gegen ferner vom Ministerium der öffentlichen Arbeiten der Ministerial- reftor, Wirkliche Geheime Rath Schulß, der Ober-Baudirektor rofessor Kummer, der Wüklihhe Geheime Ober-Baurath, Professor Adler und der Geheime Ober-Bauräth Lange, vom Finanz-Ministerium der Wirkliche Geheime Ober-Finanz-Rath Germar. Die national-

Liberale Partei, welher der Jubilar in seiner früheren parlamen-

tarishen Thätigkeit angehörte, war durch die Abgg. Dr. Paasche, van der Borght und General-Sekretär Paßig vertreten. Von anderen Vereinigungen {ind noch anzuführen: die Abordnung des Berliner Bezirks-Vereins deutsher Ingenieure, sowie die Bertreter des Vereins zur Wahr der Interessen der chemischen Industrie Deutschlands. Zablreihe Freunde, Verwandte und Bekannte des Jubilars, auch aus den Kreisen der Industrie, sowie der größte Theil des Lehrer - Kollegiums der Berliner Hochschule nebst Beamten dieser Anstalt, ferner der Direktor der mechanis{- tehnishen Versuchsanstalt mit seinen Abtheilungs-Vorstehern, endlich der Ausshuß der Studierenden und Vertreter anderer studentischen Ko: porationen bildeten die weiteren Theilnehmer des Festes, deren gh ih auf etwa 140 Herren belief. Bei seinem Eintritt wurde er Jubilar von den Rektoren der drei Ho&\hulen, Professor Goering _ (Verlin), Geheimer Regierungs-Rath, Professor Köhler (Hannover) und rofessor Dr. von Mangoldt (Aachen), begrüßt und beglückwünscht. ann ergriff der Erstgenannte nochmals das Wort, um unter kurzem inweis auf die hohen Verdienste des Jubilars ihm als äußeres eichen des Dankes eine goldene Denkmünze mit seinem Bildniß zu erreichen. Nachdem Geheimer Rath Wehrenpfennig für die Be- rüßungen gedankt hatte, überbrahte eine Deputation des Aus- uses der Studierenden der Berliner Hochschule durch den tudiosus Andreae die herzlihsten Glückwünshe der Studierenden von Berlin, Hannover und Aachen. SFhnen {loß ih Professor Martens als Vorsteher der mehanish tehnishen Versuchs- anstalt an und überreihie eine Adresse dieser Anstalt. Sodann feierte der Geheime Regierungs-Rath, Professor Dr. Paasche als Vertreter der nationalliberalen Partei die frühere parlamentarishe Thätigkeit und die Verdienste des Jubilars um die nationalen Bestrebunzen. Herr Kommerzien - Rath Dr. Holz, als Vertreter des Vereins gur Wahrung dec Interessen der chemischen Industrie Deutschlands, rate die Empfindungen dieses Vereins zum Ausdru. Den Schluß der Empfangsreden bildete die Ansprache des G:cheimen Regierungs-Raths, Professors Rietschel, des zeitigen Vor- Prtes des Berliner Bezirks, Vereins deutsher Ingenieure, welcher n treffenden Worten den Dank der Industrie für das erfolgreiche Wirken des Jubilars auf dem Gebiet des technischen Hohshulwesens aus\sprah und ebenfalls cine Adresse überreichte. Unter den festlichen Klängen der Musik begab \sich die Versammlung alsdann hinauf zur esitafel in den aroßen Saal des Künstlerhauses, in welchem ein von dem ildhauer Professor Geyer modelliertes überleben8großes Medaillon des abo umgeben von herrlihem Blumenshmuck und überragt von dem anner der Berliner Hochschule, Aufstellung gefunden hatte. Der

- Staats-Minister D. Dr. Bosse, welher neben dem Geheimen Rath Wehrenpfennig Plaß genommen hatte, eröffnete die Reihe der Tischreden, indem er in Worten warmer Anerkennung der Verdienste und der selbstlosen Hingebung des Jubilars an seine hohe Aufgabe gedahte und dann mit einem begeistert aufgenommenen Hoh auf Seine Majestät den Kaiser \{loß. Als nächster Redner feierte der Rektor der Berliner Hohschule, Professor Goering, den Jubilar. (r betonte namentlich die Verdienste desselben um die Organisation und Umgestaltung der Technischen Hochschulen für den preußishen Staat, die von thm im Jahre 1877 übernommen wurde: „Mit festem Willen und unermüdlicher Ausdauer wußte Herr Wehren- pfennig", so führte der Redner aus, „alle Schwierigkeiten zu über- winden. Im März 1879 erschien das (bis 1882 zunächst provi- forishe) Verfassungsstatut der Technischen Hohhschule zu Berlin, wodurch die beiden getrennten Anstalten, die Bau- und vie Gewerbe - Akademie, wenn au räumlich einftweilen noch getrennt, doch sachlich zur wirklihen Hochschule vereinigt Wurden, damals mit 4, jeßt mit 6 selbständigen Abtheilungen und dem aus den Abtheilungsvorstehern und anderen gewählten Ver- kretern gebildeten Senat mit dem Rektor an der Spige. Nach ein-

Weise au die Organisation der Hohshulen in Hannover und Aachen. Nun galt es, die M tuen en der neuen ochschulen in zeitgemäßer Weise mit Lehrkräften, ‘Lebrmitteln und inrihtungen auszuftatten, womit bereits im Jahre 1877 im Bau- Ingenieurwesen der. Anfang gemacht wurde. Neue. Lehrftühle, neue Sammlungen und Laboratorien wurden errichtet, und in Berlin wurde zudem die mehanisch-technishe Versus- Anftalt nebst der Prüfungs- station für Baumaterialien in ausgiebiger und entwickelungsfähiger Weise erweitert. Zu alledem bedurfte es in Berlin eines großen Neubaues, der im Herbst 1884 durch den großen Kaiser Wilhelm I. seine Weihe erhielt. Immer neue Aufgaben erwuchsen mit dem’ ge- waltigen Wachsthum der chemishen Industrie, des Schiffbaues, des Maschinenwesens, naméntlich mit dem Eintritt eines ganz neuen Wissenszweiges, der mähtig emporblühenden Elektrotechnik. Es ent- standen die celektrotehnishen wie die elektrohemischen und neuestens die Maschinen-Laboratorien. Daneben war die Organiiation einer neuen Technischen Hochschule in Danzig auszugestalten. Alle diese großen Auf- aben lagen in der leitenden Hand des Jubilars, und mit hober Be- iedigung darf dieser zurückblicken auf seine 22jährige hingebende Thätig- keit auf diesem Gebiete. Ueber 5000 Jünger der Technik aus allen Ländern der Erde studieren gegenwärtig an den drei Technischen Hoch- \hulen Preußens, und mehr als 540 Dozenten und Assistenten sind dabei thätig. Sowohl die Vorbildung für den öffentlihen und privaten Dienst is an den Hochschulen zu Haus, als auch die Pflege tiefgehender Forshung zur Auffindung neuer Wege für Wissenschaft und Praxis. Hocherfreut durch die uns zu theil gewordene Aller- böte Anerkennung, wollen wir auch ferner unentwegt mit Shnen, Herr Jubilar, alle Kraft einsegen, unsere oh- \hulen stets in lebensvoller Weise weiter zu entwickeln zum Segen unseres Vaterlandes!“ In ein mit warmer Zustimmung aufgenom- menes Hoch auf den Jubilar klang die Rede aus. In herzlicher Weise dankte Geheimer Rath Wehrenpfennig für die ibm zu theil gewordenen Ehrungen und knüpfte daran eine ausführlihe Schilderung der Entwickelung der drei Hochschulen und ihrer neueren Disziplinen. Er bezeichnete die in der leßten Zeit im höheren tehnishen Unterrich18- wesen durchgeführte enge Verbinduna der praktischen Beobawtung und Messung mit dem theoretishen Studium, wie sie namentli in der Errichtung der Maschinenlaboratorien zum Ausdruck komme, als einen wesentlichen und grundsäglihen Fortschritt und {1oß mit dem Wunsche, daß diese engere Verbindung von Theorie und Praxis gute Früchte tragen möge für die weitere Ents- widelung der drei Technischen ien denen sein Hoch galt. @eheimer Regierungs-Rath, Professor Riet\chel gedachte in launiger und überaus beifäkflig ausgenommener Weise der Gemablin des Jubilars. Nachdem Geheimer Regierungs-Rath, Professor Köhler (Hannover) dem Staats-Minister D Dr. Bofse ein Hoh gewidmet hatte, ergriff dieser noch einmal das Wort, um scinen Dank auszu- \prehen und zu betonen, welch lebhaftes Interesse er an der Entwickelung der Technik nehme. Er habe die Ueberzeugung, daß das neue Jahr- hundert, an dessen Schwelle die Welt augenblicklich stehe, ein Jahrhundert der Technik sein werde. Der Minister {loß seine Worte mit einem Hoh auf die Rektoren der drei Hohshulen. Nach ihm dankte Geheimer Rath Wehrenpfennig für die Begrüßung seiner a und forderte" die Vers sammlung auf, nunmehr ein Glas den Frauen der Professoren zu widmen. Als leßter Redner des Abends gab Geheimer Regierungs- Nath, Professor Dr. Witt eine geistreihe und bumorvolle Erklärung der von dem Privatdozenten Seeßelberg entworfenen Tishkarte. Jn später Stunde und froher Stimmung endete das s{chône und wohl- gelungene Fest.

Fn der festlich geschmückten St. Petri-Kirche fand gestern Abend die Abordnung des für das deutshe Schußgebiet Kiautschou bestimmten Mifssionars des Allgemeinen evangelisch-proteftantischen Missionsvereins, Pfarrers R ichard Wilhelm, statt. Die Abord- nung volliog der Präsident des Vereins, Prediger Dr. Arndt, unter Assistenz der Herren Lic. Dr. Kirmß und Lic. Dr. Kind. Der neue Missionar ist der dritte Geistlihe, den der Verein zur Arbeit nah Kiautschou sendet; Pfarrer Dr. Faber, welcher bereits seit 1865 in China weilt, und Pfarrer Kranz, seit 1892 in China, sind seit fast einem Jahre in der neuen deutshen Kolonie seelsorgerisch thätig Die drei Geistlihen sind zunächst für die Seelsorge an evangelishen Deutschen berufen, do hofft man, dur spätere Einrichtung einer Schule und eines Hospitals sowie Ver- breitung christliher Literatur Anknüpfunrgépunkte für die praktische Missionsthätigkeit zu gewinnen und so allmählich eine evangelische Christengemeinde aus den Chinesen zu sammeln.

Im Zoologishen Garten if der große Flugkäfig für Sumbvf- und Strandvögel neben dem großen Vogelhause zur Zeit be-

Zischen junger Vögel. Am Teiche des Käfigs sann ms drei M

zoologishen Gärten seltene Shwimmvogelarteu beobachten. alle drei ‘in Deutschland vorkommenden “Säger“- rten und \ R von ihnen in vollzähligen Paaren. Die Säger oder Sägetaucher find Verwandte der Enten, unterscheiden ih von diesen aber durch einen dünnen und shmalen, an der Spiße hakigen Schnabel und \{lankere Gestalt. Einer der \chönsten deutschen Bögel if der kleine Zwerg- Säger, Mergus albellus, der sehr bübsch schwarz gezeihnet ist; das Weibchen hat einen rothbraunen Oberkopf. Von ibm wie von dem ôßeren mittleren oder Hauben-Säger, M. servator, ift ein rihtiges aar vorhanden. Dazu kommt noch eiu einzelner Gänse-Säg Mergus merganser, der dem Hauben-Säger sehr ähnli ist, aber einen ungefleckten Kropf hat.

Osnabrück, 26 Mrz. (W. T. B.) Im westlichen Theil d

Provinz Hannover sind sehr bedeutende Shneemassen e

gegangen und dadur mehrfach Verkehrs8\ftörungen hervorgerufen orden.

Kranichfeld, 27. März. (W. T. B.) Am Sonntag Vor- mittag brah hier eine Feuersbrunst aus, welche 41 Häuser ein- äscherte. Ein Feuerwehrmann verunglückte und starb.

Schwerin, 26. März. (W. T. B.) Auf die Seiner Majestät dem Kaiser erstattete Meldung von der Begründung des Medlenburgischen Landesausschusses des Deutschen Flottenveretins is diesem Aués{buß folgende telearaphische Antwort zugegangen: „Seine Maj-stät der Kaiser und König haben die Meldung von der unter dem Protckiorat Seiner Hoheit des H-rzog- Regenten von Mecklenburz - Schwerin und Seiner Königlichen Hoheit d-es Großberzogs von Meer burg-Streliß erfolgten Bildung des Mecklenburgishen Landesaut {usses des Deutschen Flottenvereins mit großer Freude entgegengenommen und lassen dem Landetausschusse eine segensreihe Mitwirkung* im Interesse des für die rationale und wirth- schaftliche Entwickelung des Vaterlandes so bedeutungsvollen Aus- baues der Deutshen Flotte wünschen. Auf Allerhöchsten Befehl (gez.) von Lucanus, Geheimer Kabinets-Rath."

Bordeaux, 27. März. (W. T. B.) Eine Dampfbarkasffe, auf der fünf junge Leute gestern eine Vergnügungsfahrt auf der Garonne mahten, wurde von einem Schleppdampfer überfahbren und ging unter ; alle Insassen ertranken.

Reval, 25. März. (W. T. B.) Der Eisbrecher „Jermack“ wurde nah seiner Abfahrt von Kronstadt von einem heftigen Scneesturm auf dem Meere zurüdgebalten und kam erst am 23. d. M. in die Nähe der Stadt Reval. _ Der „Jermack“ befreite drei Damvfer und den Eisbrecher „Stadt Reval“ aus ge- fährliher Lage im Eise und bugsierte am folzenden Tage fünf Dampfer durch dickes Eis. Heute Nahmittag lief der „Jermack“ wohlbehalten in den hii:sigen Hafen ein.

Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

Wiesbaden, 27. März. (W. T. B.) Der König der Belgier is heute Vormittag zum Kurgebrauh hier eingetroffen.

Washington, 27. März. (Meldung des „Reuter'schen Bureaus“.) Eine Depeshe des Generals Otis aus Manila vom gestrigen Tage besagt: General Mac Arthur ging bis zwei Meilen über Polo hinaus vor. Er wird morgen ins freie Feld zu dringen suchen, da ‘die Ausständishen hinter den einzelnen Ver- shanzungslinien, von welchen die Amerikaner sie fortwährend verjagen müssen, heftigen Widerstand leisten. Die Stadt Manila ist vollkommen ruhig. '

(Fortseßung des Nichtamilichen in der Ersten Beilage.)

maliger Ernennung wurde

im Jahre 1879 zum der Rektor gewählt, und um dieselbe Zeit erfolgte in ähnlicher

erften Mal

fonters gut beseßt. Drei Paare von Fish-Reihern sind mit dem Nest- bau beschäftigt, und aus den Horsten der Nacht-

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Uebersicht der Witterung.

Während das Minimum, welches gestern über der Nordsee lag, ostwärts der Küfte entlang fortgezogen ift, hat sh westlih von Schottland eine neue De-

efsion gezeigt, welhe ibren Einfluß langsam über

s Nordseegebiet ausbreitet. Am hö&ften ift der Luftdruck über Südfrankreih. Bei s{wahen Winden aus westlichen Richturgen ift das Wetter in Deutsch- land, wo Schnee gefallen ist, trübe und wärmer. Ganz Deutschland, der äußerste Nordoften aus-

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Weitere Erwärmung wahr- Deutsche Seewarte. E R E C S 2ONEERE S

Theater.

Königliche Schauspiele. Dienstag: Opern- haus. 79. Vorftellung. Mignon. Oper in 3 Akten von Ambroise Thomas. Tert mit Benußung des Wolfgang von Goethe’schen Romans „Wilbelm Meister's Lehrjabre“ von Miel Carrs und Jules Barbier, deutich von Ferdinand Gumbert. Ballet

genommen, ift froftfrei. icheinlich.

| von Paul Taglioni. Anfang Uhr.

Schauspielhaus. 85. Vorstellung. Die Nibelungen. Ein deutsches Trauerspiel in 3 Abtheilungen von von Friedri Hebbel. Zweiter Abend: Dritte Ab- theilung: - Kriemhild’s Reche. Ein Trauerspiel in 5 Aufzügen. Anfang 75 Uhr.

Mittwoch: Opernhaus. 89. Vorstellung. Regina, oder: Die Marodeure. Romantische Oper in 3 Akten von Altert Lorßing Umarbeitung des Textes von Adolph L’'Arrocnge. Anfang 7# Ubr.

Schauspielhaus. 86. Vorstellung. Julius Caesar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. Uebersezt von August Wilhelm von Schlegel. Anfang Uhr.

Deutsches Theater. Dienstag: von Bergerac. Anfang 7# Uhr.

Mittwoch: Der Biberpelz.

Donnerstag: Dou Carlos.

Cyrauo

Berliner Theater. Dienstag: Das vierte Gebot. (Lettes Gastspiel des Dr. Rudolph Tyrolt.) Mittwoch: Z

: Zaza. Donnerstag (33. Abonnements-Vorstellung) : Behandlung. _

Schiller-Theater. (Waliner-Theater.) Diens- tag, Abends 8 Uhr: Hamlet, Prinz von Däne- mark, Tragödie in 5 Akten von William Shakespeare.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Zum erften Male: Die große Glocke. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die große Glocke.

Theater des Westens. (Opernhaus.) Diens- tag: Undine. Romantische Zauberoper in 3 Akten von Albert Lorßing.

Mittwoh: Gastspiel von Alfred Rittershaus. Wilhelm Tell.

Lessing-Theater. Direktion: Otto Neumann- Hofer. Dienstag: Die Erziehung zur Ehe. Abschied vom Regiment.

Mittwoch: Die Erzichung zur Ehe. Abschied vom Regiment.

Donnerstag: Zum ersten Male: Die Lumpen. Komödie in 3 Aufzügen von Leo Hirschfeld.

Neues Theater. Direktion: Nusha Buge. Dienstag: Hofgunst. Lstsviel in 4 Akten von Tbilo von Trotba. Anfang 7# Uhr.

Mittwoch: Der Hexenmeifter.

Donnerétag, Sonnabend, Sonntag: Hofguust.

Charfreitag: Geshlofsen.

Belle-Allignce-Theater. Belle - Alliance- strafe 7/8. Dienstag: Gastspiel des Königlich württembergischen Hof-Schauspielers Herrn August Junkermann. Onkel Bräfig. Arfang 8 Uhr.

Mittwooch: Oukel Bräfig mit August Junker- mann als Gast.

Refidenz - Theater. Direktion: Sigmund Lautenburg. Dienttag: Der Schlafwagen-Kon- troleur. (Le contrôleur des wagons-lits.) Schwark in 3 Akter von Alexandre Bisson. Jn deutsher Uebertragung von Benno Jacobson. Vorher: us Einsiedler. Lustspiel in 1 Akt von Benno

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74 Ubr. Mittwoch und M E ies Der Schlafwageu- Kontroleur. Vorher: Zum Einfiedler. D, Nachmitiags 3 Uhr : Zu halben Preisen:

Thalia - Theater. Dresdenerstraße 72/73. Dienstag: Gastspiel von Emil Thomas, Der Dniratoe auf Reisen. Posse wit Gesang in 7 Biltern (3 Akten) von Adolph L'Arronge und G Musik von R. Vial. Anfang

Ubr.

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

Sonnabend, den 1. April: Zum ersten Male: Der Raub der Sabinerinnen. Schwank von S{önthan.

Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Elfriete Malcomeß mit Hrn. Oberleut. Johannes Helm (East London). Johanna Freiin von Mafsenbah mit Hrn, Nitter- gutsbesißzer und Leut. d. L, Ernst Bardt (Pinne —Lubosch). Frl. Gertrud Haase mit Hrn. Leut. Emil Kühne (Zeitz). Frl. Nanny von Tich:rshky und Bögendorff mit Hrn. Oberleut. Paal Frhrn. von Gültlingen (Erfurt). Maria- Sleonore Gräfin von Stillfried-Rattoniß mit Hrr- Leut. Heinri von Aulcck (Breslau).

Verebeliht: Hr. Oberleut. Willy von Livonius mit Frl. Mimosa Claußen (Berlin).

Geboren: Ein Sobn: Hrn. Eri Grafen Schack von Wittenau (Militsch). Hrn. Kammer- herrn von Flotow (Grüfsow). j

Gestorben: Hr. Sanitäts-Rath Dr. Moriß Wolf (Berlin). Hk. Leut. a. D. Ernft von Prefsentin gen. von Rautter (Pôhnen). Hrn. von Perbandt Tochter Conradine (Pomedien). Verw. Fr. Pastor Auguste Bernhard, geb. Bergmann (Küden- mübl-). Fr. Armaard von Saldern, geb, Gräfin von Veltheim-Harbke (Berlin).

. von Moser.

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Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin. Drudck der Norddeutshen Bucbdruckterei und Verlag Anstalt Berlín SW., Wilhelmftraße Nr. 32. Acht Beilagen

(einshließlih Börsen-Beilage). (609)

zum Deutschen Reichs:

N: 14.

A 1899

März Tag

Er fte Beilag é -Anzeiger und Königlich Preußischen Staals-Anzeiger.

1899.

Berlin, Montag, den 27. März

Berichte von deutschen Fruchtmärkten. —————————————————————————————————————————————————————————————

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16,20 14,0 16,00 14,00

14,00 12,76

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