1830 / 167 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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lte dehst zwe>mäßig, daß Ew. Herrlichkeiten A Ls a Ma A E Dei und Preußen E Korrespondenz, in Bezug auf ‘den von der Túrkei wig Ausgleichung der Griechischen Angelegenheiten / genomm La Antheil, A laffen. Ps, E es R Polarstern geweten, i Me L bAbE ais i Inhalte der- vorliegenden Aktenstücke“ ist dies jedoch durchaus- nicht zu ersehen. Wenn etwa O Papiere diesen Beweis enthalten , warum legt ‘sie der L e Graf nicht auch gleichzeitig mit vor? Er scheint sich in ps sen eines Umstandes zu schämen der sich Les hon je port tergrunde befindet, und daher seine Zurü haltung. Inzwse schen trage i< nun auf abschriftliche Mittheilung der N Oesterreih und Preußen zur Zeit geschehenen Zusicherunge 1j so wie der Korrespondenz mit dem Hofe von ate E Der Graf v. Aberdeen erwiederte: ¡Jch bit edlen Marquis, doch ja erst die auf der Tafel befín erte Papiere zu lefen, bevor er auf neue Aktenstücke dr z Der edle Marquis fragt mich nah den von Oes N ) und Preußen ertheilten Zusicherungen ; nun, L ge si nur die Korrespondenz der Botschaster in Gg e nt ansehen, und er wird zu seiner vollkommenen Befriel igung das finden, was er gebraucht. Ein wenig mehr Aufmer jam- feit von Seiten des edlen Marquis würde ihm manche Frage ersparen können. Bei diejer Gelegeaheit sey es mir jedoch gestattet, Ew. Herrlichkeiten zu benachrichtigen , daß ich s Laufe dieser Woche ein vom Griechischen Senate E en Grafen von Capodistrias gerichtetes Aktenstück erhalten abe, worin der Senat wirklih- mit der von dem Grafen e et sandten Antwort übereinitimmt.“/ Auf die an den ou zog von Wellington gerichtet gewesene rage. errungen dieser: „Jh muß den edlen Marquis bitten, heine Frage, die an mich zu ri<hten eben nicht sehr angemessen war, doch Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen Leopold selbst Lene ih fann die Beantwortung derselben nur ablehnen F ört, hört !). Lord Durham sprach einige Worte. zu Gunsten einex ferneren Vorlegung von Papieren und jagte von dem Las zen Leopold, daß sein Benehmen, je mehr es untersucht werde, um- so achtungswerther erscheine. Marquis von London- derry bestand váract , daß eine fernere Vorlegung von B pieren nôthig sey, um die Sache recht. aufzuklären. p, aat edle Herzog,“ fuhr-er fort, „hat mich in sehr latonischer- (5 7 Weise an den Prinzen Leopold verwiesen. Nun, n det doch, daß damit fein Leides geschehen, daß ich- dem ede! o Ke zog die Frage vorlegte, besouders da der Prinz Leopold fi ni<t in diesem Hause. befindet. Uebrigens zweifle ich gar nicht, daß der edle Graf die von mir erwähnten Papiere Bar gelegt haben würde, wenn er daran nicht von dem edeln Her- oge. selbst verhindert worden wäre.‘ (Großes Sem uf die Bemerkung des Lord Goderich, daß, "wenn L Minister nur anfúhrte , die: Vorlegung der Papiere M Iun Unannehmlichkeiten verbunden, er dann seinerseits nich i E auf bestehen wolle, erwiederte der Graf v. Tor mene, er keinesweges solche Einwendungen zu machen habe. E derzog v. -Wellington aber jagte: „Nur wenn us F f Motto meint, daß die Oesterreichifche Regierung Eng an zu täuschen- wänsche, hat er ein Recht, solche Papiere zu fordern; den Grund dazu müßte: er jedo< auch S ens bereits vorgelegten Papieren hernehmen.‘/ Lord Hollan sprach sich für das Verlangen des Marguis v. Londonderry aus, und dieser selbst äußerte nun: „Wenn der edle Graf uns ohne Rückhalt gen wollte, ob Oesterreich der Anord- nung in Bezug auf Griechenland beigetreten ist, so würde ih von dem zweiten Theile meines Antrages ganz abstehen. ‘Da Graf v. Aberdeen aber erwiederte, daß er nicht Willens sey, auch nur’ den geringsten Aufschluß zu ertheilen, und der Graf-v. Winchilsea. den Marquis ermunterte, es zur Abstimmung kommen zu lassen, so stellte dieser seinen Antrag in Frage. “(Das Resultat der Abstimmung is von den Eng- N ,

(aa: ie uns daher die Mittheilung desselben noch -vorbe- halten.) |

London, 412. -Juni. : Windsor eingegangenen Nachrichten zufolge, hat sich seit der

Ausgabe des lelzten Bülletins der Zustand des Königs nicht“

verschlimmert. b d Vibas Ableben eines “Königs ‘oder einer Königin von

England zieht, nah Statut 6. der Königin Anna C. 7., die

Auflösung des Parlamentes nicht .unmittelbar nah si, und

wenn es beim Tode - des- Monarchen eben versammelt ist, so

kann und ‘soll es noch- se<s ‘Monate lang -in Thätigkeit blei- pay Fe. 0M es nicht der Thron -Erbe früher prorogirt oder auflóst, Wenn beim Tode- des Monarchen das Parlament

erichterstattern noch nicht gemeldet worden, und müj--

Den gestern Abend spät - aus.

vertagt oder prorogirt ist, so ‘muß es sogleich zusammen fom- men é um sechs Monate lang -Sibungen zu halten, wenn; es nicht von dem. Thron- Erben früher. prorogirt: oder aufgeldst wird. Wenn ‘bei des Königs Ableben fein Parlament vor- handen ‘ist’ (es wäre nämlich gufgelöst und noch fein neues wieder- zusammenberufen worden) ;- so tritt das zuleßt aufge- lôste wieder: in Wirksamkeit, und haben seine Beschlüsse bis zur etwanigen Vertagung. oder Auflösung durch den ¡Thron- Erben. dieselbe Kraft, als wäre es gar nicht aufgelöst worden.

Im Sun liest man: „Eine Englische Kriegsschaluppe hatt sich nah Oran begeben , ‘um den Englischen Konsul an Bord zu ‘nehmen, wuxde aber dort nicht zugelassen. In Folge dessen, heißt es, habe sich das Englische Geschwader na< Algier begeben, um die Einschiffung“ des Konsuls mit. Gewalt zu- erzwingen.“

Im Courier liest man: „Privatbriefe aus -Konstanti-

nopel berichten uns, daß Mißhelligkeiten zwischen dem Fran- dféschen Behälter und-dem Reis - Efendi wegen der Ero diton nach Algier stattfinden ,/ und däß daselbst as cht: gehe, der E sey im B! sich mit einer beson- Mission na egypten zu begeben. :

r L \ ibe Bla Ct die durch das Protofoll vom 3, Febr. angegebene Begränzung Griechenlands gegen die Times in Schuß zu nehmen. „„Zwischen- dem Olympus F sagt er, „und dem Méerbusen von Korinth befindet sich, mit Ausnahme der Ebene von Larissa und derjenigen Spißen dieser Ebene, die sich zwischen die Gebirge erstre>en, faum ein einziger Fle>, der nicht von Hügel zu Hügel vertheidigt wer- den könnte, und selbst jene Ebene wird von dem Peneus-> einem tiefen ni<t leicht zu_passirenden Flusse, so durchschnit- ten, daß die Gränzen des- neuen Staates auch wenn mus solche Ausdehnung gestattet worden wäre bis in alta hinein hätten geführt werden können. Einen vernü e Ra Grund, die Mündung des Sperchius als Ausgang der Gränz- linie zu bestimmen, kann es gar nicht geben „. es müßte (Buns die Schulknaben - Jdee seyn, daß das wiederhergestellte Grie- chenland nothwendig auch den Paß der Thermopylen 0e begreifen müsse. Hätte man blos den Umriß des Landes be- rücfsichtigen wollen, so würde der Aspropotamos von seiner Mändung bis zum Berge Phricias und der Sperchius vom Meerbusen von Zeituni bis zu seiner Quelle, die sich zraischen den fleineren Gebirgen um den Berg Phricias befindet, die beste Gränzlinie / gewesen V Doch ‘daran jeßt noch zu ; ist freili anz nußlos, - / Ie ails Sagen ‘veschäftigen sih unsere Blätter viel mit dem innern Zustande Frankreichs. Sie verhehlen ihre Besorgnisse nicht. Während aber die Times, sowohl in ih> ren Korrespondenz - Nachrichten als in ihren S Artikeln , sich mehr der liberalen Ansicht zugethan zeigt, äu- ßert der Courier, es sey nicht leicht, ein Heilmittel für den: gegenroärtigen Stand der Dinge zu finden, indem zwar r mächtige Opposition gegen das jeßige Ministerium, aber fein Element zur Bildung eines neuen und dauerhafteren im Schooße der aufgelösten Kammer vorhanden gewejen r ¡Der gegenwörtige Zustand Frankreichs“ , sagt er, dan s jenes. Land wahthaft bedenklich und ein Gegenstand der nf lichsten Besorgnisse für dessen Nachbarn. Niemals Es es so sehr eines großen Mannes 7 selbst nicht zur Zei b ige Buonaparte das- Direktorium stürzte.‘ ¡Der König K M es ferner, „scheint feine Alternative. zu haben. GEe wv rung- in der öffentlichen Gesinnung is nothwendig - um die Monarchie zu retten Der Thron is auf N wie er aufgebaut worden, „und seine Grundlagen sind unsicher. Noch weit entschiedener sagt der Lourter n einer E Nummer : „„Die jeßige Krisis in Franfreich bietet ein furht- bares Schauspiel dar. Die gräßlichen Scenen der Anarchie- die seinen Boden so lange mit Blut beneßten und die For- men Europas wie durch ein: Erdbeben zersplitterten, En einer Wiederholung nahe zu seyn. Sollte das Beate er Wahlen den Erwartungen der Revolutionnairs s M so fann die Charte nicht länger bestehen; im Prinzip dürfte man bei derselben beharren, aber in ihrer Totalität müßte sie aufgehoben werden.“

Oberst Wilson hat bekanntlich. angezeigt; er werde eine:

Bill zu Gunsten der Juden einbringen. Der Courter .er-

flärt i der Angabe autorisirt „daß dieser Antrag ohue

der Miítwissen jener Gemeinde stattfinden O das Glan ‘die Deputirten, denen ‘dieselbe es: -Juüteressen übertragen e beschlossen hätten , ihre An ved Feder b nl liede Biatt eetliee aues de angrdlió ben. Das nämliche a uch) 0E : mit dem Hause Rothschild abgeschlossene Türkische Anleihe,

Beilage

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Beilage zur Allgemeinen Preußishen Staats-Zeitung 167.

nebst allen derén Bedingungen, für erdihtet und gänzlich

grundlos.

Hr. William Mac-Namara meldet si{< in einem Schrei- ben an die Wähler von Clare, als Mitbewerber des Herrn

O'’Connell bei den nächsten Wahlen.

. Der Marquis von Anglesea liegt wieder an einem hef-

tigen Anfälle von tic douloureux danieder.

Die Times enthielt dieser Tage zwei Artikel über an- gebliche Mißhelligkeiten zwischen der Oesterreichischen Regierung Hause Rothschild. Als Grund wird angegeben, daß die auje Bethmann neuer- dings abgeschlossene Oesterreichische Anleihe aus Mißgunst zu Der Courier nimmt si< jenes Hau- ses aufs Nachdrücklichste an und hält die Darstellung der Times für cine Combination von Neidern oder Feinden. Er behauptet vielmehr, das Gegentheil sei der Fall. Der Kaiser von Oesterreich habe Herrn N. M. Rothschild, so wie seinen drei Brüdern, den Titel eines Barons exthecilt, den aber derselbe, als ein naturalisirter Britischer Unterthan, noch nicht habe annehmen föônnen, ohne zuvor geroisse Formalitäten Ueber diesen Aufschub soll von Seiten Oester- reichs einige Verwunderung geäußert worden seyn, und man erwartet nun mit Nächstem die Hinwegräumung jener Hin-

und dem Loth) j Gebrüder Rothschild die mit dem

drücken gesucht hätten.

durchzugehen.

dernisse.

| ¿Wir vernehmen“, heißt es im Standard, ¡daß Lord Castlereagh ohne viele Umstände aus dem Admiralitáts - Bú- reau entlassen worden sey, und zwar wegen des subordina- tionswidrigen Verfahrens , das scin Vater, der Marquis v. Wir haben nichr gehört, wer der Nachfolger des Lords wird, unstreitig aber dürfte wohl die Armee - Liste wieder den Kandidaten dazu

Londonderry, im Parlamente beobachtet.

liefern.‘

Es hat si< hier eine Gesellschaft zur Gründung eines außerhalb der Stadt befindlichen allgemeinen Kirchhoses ge- bildet. Jn einer Versammlung, in welcher Lord Milton den Vorsiß führte und bei der der Marquis von Lansdown, so wie andere angesehene Personen, zugegen waren, ist beschlo-

fen worden, das Unternehmen auf Äctien zu begründen.

6 Md F T4 do; Aus dem Haag, 12. Juni. die zwölfte Versammlung der evangelishen Synode durch den mit der Leitung der Angelegenheiten der protestantischen Kirche beauftragten Staats-Minister geschlossen. Brüssel, 12. Juni. - Die aus den“Niederlanden ver- bannten v. Potter, Tielemans, Bartels und v. Nève find von Achen ‘tiah dem Flecken Vaals an der Niederländisch- Preußischen Gränze zurückgekehrt. Man glaubt, daß-sie ih- ren Aufenthalt entweder in Hannover oder ín England nch- men _ werden. - Potter bleibt. in seinem Aeußern unverändert, Tielemans dagegen scheint sehr niedergeschlagen zu. seyn. | Amsterdam, 12. Juni. “Während der abgelau- fénen Woche haben Staatspapiere fast allgemein eine“ Preis- Erniedrigung erfahren, weil die Notirungen aus Paris durch- gängig niedriger eingingen; am meisten traf dies die Spani- schen, Neapolitanischen und Französischen Renten. Integra- len wichen um # pCt., Kanzen * Fl. ; dagegen erhielten sich Restanten im Preise. Amortisations - Synd. - Obligationen

und Domainen-Renten haben si<h inzwischen etwas gebessert;

erstere wurden besonders lebhaft gesucht, welches sih dadurch erklären läßt, daß der Zeitpunkt ihrer Ablösung noch nicht festgeseßt- is, und was die Domainen-Renten betrifft, so wirkt es auf deren Stand vortheilhaft ein, daß bei der neuen An- leihe des Syndikats von 30 Millionen Gulden zu 37 pCrt. Zinsen, wozu am 28sten, 29sten und 30sten d. Mts. Sub-

Dori ängenommen werden, jene gegen 90 pCt. zu ihrem

ominalwerth an Zahlungsstatt abgegeben werden können.

Die_ Meinung fúr diese neue Anleihe scheint sehr günstig zu “seyn, und sehr t Li wird die ‘ci Me e er-

ften Tages schon hinreichen; deshalb au< stehen die neuen

91 pCt.

Obligationen, und zwar nach Erscheinen zu lee eei schon auf | c e

An gestriger Börse blieb es zuleßt sehr“ flau, weil

„man wieder merklich niedrigere Notirungen aus Paris erhielt

Und dabei das Gerücht vom Ableben des Königs von Éng- land in Umlauf fam. Am Getreidemarkt war estern ziemlich bedeutender Umsaß in Polnischem Weizen, wobei die vorigen Preise gern angelegt wurden, weil man nicht viel ausbot und die Frage der Konsumenten anhielt; rothe Sorten

blieben ebenfalls preishaltend. Alter Roggen fam wenig vor, neuer

fand Abnehmer. Gerste und Hafer gingen träge ab. 127. 128pfünd. {dner neuer weißbunter Po nischer Weizen galt

Gestern wurde hierselbst

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Se. Majestät am 6ten d. in- der dasigen Burg die Verlei- hung des Ordens vom goldenen Vließe an den Grafen Con- tariti, Oberst-Stallmeister des Lombardisch-Venetianischèn Kö-

greiches, vorzunehmen. Abends veranstaltete die philhatmo-

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4proc. Metalliques und Bank-Actien.

960 Fl, 126. 127pfünd. alter bunter 340. 345.350 Fl, 125pfünd. neuer bunter Königsberger 315 . 320 Fl., 126pfünd. alter und neuer Pommerscher 305 Fl., 120pfünd. s{öuer al- tel Rheinweizen 280 Fl, 121pfünd. neuer Wismarer 265 Fl. 118. 120pfúnd. alter Preußischer Roggen 154. 169 Fl., 118. 119. 120. 121pfünd. neuer dito 150. 152. 154. 156 Fl, 122s pfúnd. neuer Pommerscher 158 Fl. , 115pfünd. Petersburger 140 Fl., 106pfünd. neue Holst. Gerste 137 Fl, 83.84. 86- psund. neuer feiner Hafer 94. 95. 102 Fl.

Deut} land:

= Franffürt a Juni... Im Laue der abgewichenen Woche hatten wir wieder merfliche Schwankun- gen in den Coursen der Efferten zu beobachten. Die anhal- tende Neigung der Französischen Rente-Notirungen zum Fal- len weiche nach Privat - Briefen Folge sehr starter Ver- fáufe von Seiten eines bekannten großen Hauses seyn soll die flauen Course zu Amsterdam und Berlin, welche man als Rückwirkung der niedrigeren Rente ansah und der durchaus nicht auf’'s Steigen gerichtete Gang der Geschäfre an der Wiener Bôrse, wo eine bedeutende Eontremine izretz Einfluß äußerte diese Umstände zusammen wirkten meh: oder weniger nachtheilig auf unseren Plaß. Viele unserer Spekulanten auf's Steigen brachten ansehnli<he Partieen Ef- feïten zum Verkauf an den Markt, und wenn dessenungeach- tet die Course nur eine geringe weichende Bewegung erlit- ten, jo verdankte man dies dem ziemlichen Ueberfluß des baa- ren Geldes und dem etwas sichtlich gewordenen Mangel an comptanten Stücken einiger Papiergattungen, namentli< der

: Daher hielt sich au< der Cours für baar bëi den 5proc. Metalliques um 7; pCt., bei den 4proc. dito um F pCt. höher, und bei Bank-Actien und Partial ganz glei<, wie sür Ende dieses Monats fix. Jedoch läßt si<h aus manchen Anzeigen der Schluß ziehen,

wie doch im Ganzen die Meinung unserer Haupt-Geschäfts- leute dahin geht, daß wir vorerst eher ein Sinken als Stei- | gen der Notirungen zu gewärtigen haben, besonders wenn

die Französische Rente nicht wider entschieden anzieht und die steigende Richtung gewinnt. dingung scheint no< dabei nicht einmal durchaus erforderli, indem jelbst auf den Fall, daß die Rente steigen sollte wenn dies nur in beshränftem Maaße geschieht bei uns feine entsprehende Reaction zu erwarten ift, da von- einer anderen eiuflußreichen Seite ein Handels-Juteresse zum Grunde liegt, das fein schnelles Vorangehen der Course zulassen dürfte. Auf fixe Lieferung ist durchaus feine Nachfrage in den verschiedenen Fouds-Sorten. Hang zum Abgeben, als zum Nehmen. sich diese Zeit her am besten im Preise und Gesuch behaup- tet, seit man von Wien Nachricht erhielt, daß die Dividende

Die leßtere (negative) Be-

Es zeigt sich darin weit mehr Bank-Actien haben

es ersten Semesters 1830 auf 16 Fl. (einschließlich der Zin-

sen 31 Fl. Cr.) bestimmt it. Holländische Fonds blieben aus-

eboten und ohne Begehr, da uns die Amsterdamer Börse abei feine einladenden Course bot. Auch in Bethmannischen

Obligationen, Domestikal - und Stadt - Banco - Obligationen zeigte sich durchaus keine Nachfrage. Schuldscheine dagegen waren eher gesucht als offerirt; sie hal-

N sich raeist in festen Händen und fommen selten zum Aus- ieten.

Vorrath sehr unbedeutend.

Kauflust ganz gelähmt; die Jnhaber suchen vergebens abzu- geben. - Im

fremden Devisen begehrt ; vorzugsweise gesucht hielten- sich Paris, London -aller Sichten, Berlin und Wien furze Sicht.

Preußische Staats-

Von comptanten Stücken Polnischer Loose is der In Spanischen Fonds bleibt die

Wechsel-Handel waren leßte Woche über: alle

s waren wenig Abgeber, und sind diese Valuten in dem ugenblicé rar am Plaß. Disconto steht 4 pCt. Geld.

ODesterreidc. Wien, 12, Juni. - Vorgestern fand die gewöhnliche

Frohnleichnams - Prozession mit allcu hergebrachten -Feierlich- feiten statt.

sers und Königs wurde dieselbe dur< Jhre Kaiserl. Königl.

Bei der Abwesenheit Sr. Majestät des Kai-

oheiten die Durchlauchtigsten Herren Er herzoge geführt und

it Zuziehung des Kaiserl. Königl. Hofstaates und der. Kai-

rl. Kdnigl. Leibgarden abgehalten. Ge Nachrichten aus Laibach vom 7ten d. zufolge," geruheten

[che Gesellschaft ein großes Jnstrumental- und Vokal:Kon-