1830 / 201 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1

das Kabinet der Tuilerieen späterhin angekündigt ‘habe, es werde 20,000 Mann eirischiffen, um des Erfolges sicherer zu seyn , zuleßt aber für gut befunden habe , ohne weitere An- zeige eine vollständige und zahlreihe Armee abzusenden; daß nunmehr der Dey nicht nur eine der Beleidigung ange- nitssene PLMQund erhalten habe, sondern daß auch seine | im 8ten Bezirk der Kandidat der O ie Gewalt der Franzosen gefallen und daß es

sonach unerläßlich sey, sogleih das fernere Schicksal dieser Eroberung festzustellen, deren dauernde Besibnahme von Sei- ten Frankreichs die Interessen Großbritaniens wesentlich ver- leßen würde, weshalb dieses auf feinen Fall die Gründung einer Französischen Kolonie an der Afrikanischen Küste dul-

Nesidenz in

den fônne. Auf diese amtliche Mittheilung soll das Fran- ¿ôsische Kabinet erwiedert haben, daß die Expedition ge- “gen Algier in Uebereinstimmung mit «allen ten Mächten und im Jnteresse Europa's und der Christen- zei unternommen worden sey; daß Frankrei allein ein rtheil über die Stärke des zu diesem glorreihen Unterneh- men nôthigen Heeres zugestanden habe, daß eine Entschädi- ung Frankreichs für die bedeutenden Kosten recht und billig ley und endlich, daß der König von Frankreich , weit ent- ernt, în dem Resultate dieser Eroberung, von welcher Art dasselbe auch seyn möchte, Anlaß zu Störungen ira Europäi- hen Völker-Rechte zu sehen, vielmehr bereit sey, diese Frage der Entscheidung eines Kongresses zu unterwerfen , wie dies in Bezug auf Neapel, Piemont und Spanien der Fall ge- wesen sey. Das Englische Kabinet hätte hierauf entgegnet, daß es förmlich dagegen protestire, dem Ausspruche eines Kongresses eine Frage zu unterwerfen, die insbesondere und hauptsächlich Großbritanien betreffe, dessen Handel auf dem Mittelländischen Meere durch eine Französische Zes is: derlassung in Algier gefährdet werden würde. Das Franzô- ische Ministerium soil auf leßtere Note cine hôchst. energische ntwort ertheilt haben. Der Herzog von Laval - Montmo- rency, fügt man hinzu, sey abberufen worden, und an seine Stelle werde der Graf Rayneval, gegenwärtig in Wien, tre- ten.‘ Die Gazette de France bemerkt über obigen Artifel: „Wir schenken den meisten der von der ¡¡Contre- Revolution“ gegebenen Details s{chon deshaib feinen Glauben, weil man das Englische Kabinet sagen läßt, der Dey habe eine seiner Unverschämtheit angemessene Züchtigung erhalten und der Mittelpunft seiner Besißungen sey in unsere Hände gtialeu. Die betreffende Note müßte also früher, als das tesultat der Expedition, in London geschrieben und auch frú- r hier angekommen seyn. Wie dem auch seyn mag, wir {lauben , daß der Köuüig Alles thun werde , was der Würde PlemeiScene und den Juteressen seiner Unterthanen entspricht.“ | Aus Toulon schreibt man unterm 9ten d.: „Unsere Truppen sollen im Pallaste des Dey einen Schaß von 55 Millionen gefunden haben. Unter den befreiten. Mannschaf- ten der Briggs „„Silène‘/ und „Aventure““ befindet sich auch der todtgeglaubte Herr von Chabrol, Neffe des ehemaligen See-Ministers. Auch gegen 100 Griechen, die seit langer Zeit im Bagnso von Algier in Ketten s{chmachteten, und 17 äpstlihe Matrosen aus Civitavecchia sind durch unsere ruppen aus der Gefangenschaft befreit worden.“ i Von den am 12ten d. M. in den bis zu diesem Tage prorogirten Bezirks-Kollegien von 20 Departements begonne- nen Wahlen sind bereits folgende bekannt geworden : t) 1. Bez. d. Er-D. et Mathicu Dumas, K.d: Opp. « 2. General Demargay, S x e Hr. Eusèbe Salverte, Hr. Corcelles, Baron von Schotten, D -Chardel, r. Bavoux, . Hr. Karl Dupim, Graf von Lameth, Hr. Bérard,

Bar. Lepellctier d’Aulnay, -

Hr. Bertin de Veaux, L A, e r. Georg v. Lafayette,

41 E Be Bailliot, Bayonne, …. Hr. Laffitte, E Die obigen acht Deputirten des Seine - Departements sind sämmtlich mit großer Stimmen - Mehrheit gewählt wor- |. den. Im 1sten hiesigen Wahl-Bezirke erhielt der Kandidat der Opposition 1222, der ministerielle Kandidat (Admiral Duperré) nur 193 Stimmen; im 2ten Bezirke der Kandi- dat der Opposition 1133, der ministerielle 104; im Zten Be- ¿irk der Kandidat der Oppositon 1237, der ministerielle 146 ;

\

A M

E D

Yaris, ¿i

n F an U «K k x A a

V U Uet

Ik A Eu

ore Bd & V orheil, B Montfort- l'Amaury, Versailles, ° Meaut,. xovins,.

U u

\ U

i u

Ä n

N h A 4

an K S Kn 4

+4) Die Deputirten, die bisher ernannt worden , haben, wie

verbünde- |

| ven, daß sich der Z

934

im 4ten Bezirk der Kandidat der Opposition 1174, der nisterielle 151; îm 5ten Bezirk der Kandidat der ¡Öpofition 913, der ministerielle 66; im 6ten Bezirk der Kandidat der Opposition 822, der ministerielle 298; im 7ten Bezirk der Kandidat der Opposition 746, der ministerielle 389; endlich n 8f pposition 3 mi- nisterielle 164 Stimmen. Mithin Dura vok ‘vet dal Stimmen der hiesigen Wähler *) ( nach den Angaben des Tem ps) 1511 den ministeriellen Kandidaten und 7613 denen der Op- position zu Theil, was ein Verhältniß wie 1 zu 5 giebt. Die übrigen 76 Stimmen zersplitterten sich. Jn Versailles er- hielt Herr Bertin de Veaux von 422 Stümnmen 331... Fur Meaux wurde, wie die Gazette meldet , der General Lafa- yelte fast einstimmig wieder gewählt; auch sein Sohn trug in Provins eine große Majorität davon. Von den 221 Vo- tanten der Adresse sind jebt bereits 141 gewählt. Jn Pau, Orthes, Avignon und Beaupréau sind dagegen die provisori- schen Büreaux bestätigt worden, woraus man auf ministe- rielle Wahlen schließen darf. Unter den bis[ er gewählten Deputirten wird man drei- | mal den Namen Villeneuve gefunden haben; dies ist jedoch für feine dreifache Wahl eines und desselben Deputirten zu halten. Das Bezirks-Wahl-Kollegium von Vesoul hat nâm- lich den befannten General-Post-Direktor, Hrn. v. Villeneuve, das große Kollegium des Var den denselben Namen führenden Präfekten des Departements des Nordens, und das große Kollegium des Héraulc den Marquis von Villeneuve, Unter- Präfekten von Béziers, gewählt. __ Der Tilgungs-Fonds hat im zweiten Quartale d. J.: 729,150 Fr. von der 3proc. Rente für 19,737,896 Fr. 15 C. 14,528 Fr. E E e 361,086 Fr. 96 C. und 1/541 Fr. ci é 4z¿proc. - ; 34,188 Fr. 82 C. aufgefauft. Die Gesammt-Summe der bis zum Z30sten v. M. zurückgékauften 5-, 42-, 4- und Zprocentigen Renten beträgt e Sr., wofür die Kasse 995,365,702 Fr. 97 C. be- zahlt hat. i / Von den acht jungen Leuten, welche in Folge des bei dem großen Feste des Herzogs von Orleans zu Ehren JJ. Sicilianischen Majestäten im Garten des Palais-Royal ver- übten Unfugs vor Gericht gezogen worden waren, sind ge- stern sehs zu ein- bis dreitägiger Haft nebst einer Geldbuße von 15 bis 30 Fr. verurtheilt, der sicbente blos in eine

Geldstrafe von 16 Fr. genommen und der achte freigespro- chen worden.

Großbritanien und JFrland.

London, 16. Juli. Gestern , als an dem zur Bestat- „tung Georg’s lV. bestimmten Tage, strömte schon frúhmor- gens eine Masse von Menschen nach Windsor hin, Alle Häuser waren bald mit Gästen angefüllt, und am Ende konu- fen viele Leute kein Unterkommen mehr finden. Bei Tages- anbruch begann mit Zwischenräumen von 5 Minuten das Feuern aus grobem Geschüß und währte, “so wie aüch das Glockengeläute der Stadt - und der benachbarten -Dorffkirchen, den ganzen Tag hindurch. Von 10—3 Uhr wurde dem Pu- blifum der Zutritt zu der Königlichen Leiche. verstattet. Um 44 Uhr traf Se. Majestät der König unter einer Es- corte von Lanciers im Schlosse. von Windsor ein; kurz zu- vor war der Herzog von Cumberland angekommen. Der Herzog, von Wellington, der Fürst Esterhazy und alle zum Zuge gehörenden hohen und niederen Staatsbeamten hatten sih bis 8 Uhr Abends in Windsor versammelt. Um I. Uhr verkündeten aufsteigende Raketen und Kanonen - Sal- ug in Bewegung geseßt habe. Als er auf der vom Schloß zur St. Georgen-Kapelle führenden mit s{hwarzem Tuch behangenen Plattform erschien, ertônten die ersten Trompeten-Afforde des feierlichen Todtenmarsches aus dem Oratorium Saul und machten einen undbeschreiblichen Eindruck auf die versammelte traurende Menge ; überall herrschte das tiefste Stillschweigen, Während dessen schritt. der Zug nach der im (gestern mitgetheilten) Programm vorgeschriebe- nen Ordnung bis zum: Jnnern der St. Georgen-Kapelle fort. An Sr. Majestät dem Könige war deutlich die tiefste Rüh- rung_zu sehen, die sich in der Kapelle, als die feierliche Tod- tenmusik begann, wiederholt in Thränen auflöste; auch der Prinz Georg von Cumberland war tief gerührt. Nach Be- endigung des Gottesdienstes zog sich der König durch einen besonderen Ausgang zurück. Die ganze Feier des Tages

*) Der Gazette de France und dem Confsiitutkonnel zufolge, hätte sich die Gesammtzahl der Wahlmänner nur auf. 5845, worunter 7314 Liberale, belaufen. . Der Courrier français giebt die Summe auf 82893 an, wovon dic Opposition

dag s andeutet, sämmtlich für die Adresse gestimmt.

7335 erhalten hâtte.

Sir Astley Cooper wurde in der Kapelle durch das Herab-

der Stirn verleßt, | d i '

n“ eines Stückes vöm Gesimse au ie bi e | ist, eine Bürgschaft für eine ruhige und geseßmäßige Regie- was Eo aa D ta zu iee un L, alle diese Möglichkeiten, über die wir vorläufig noch nichts entscheiden mögen, sind ihm freige- stellt. Es werden darüber Unterhandlungen zwischen Frankreich und seinen Verbündeten, besonders aber mit England, stattfinden. Inzwischen sey uns doch schon die Bemerkung erlaubt, daß wir die große Gefahr nicht einschen, die für England daraus erwachsen fann, wenn die Franzosen im immerwährenden Besiße von Algier bleiben. | reits , zwar schon seit länger als 300 Jahren, fleinere Niederlassun- gen in der Regentschaft Algier, und haben wir wohl je Be-

was ihn indessen nicht abhielt ,

“_dér Erste, Zweite, Dritte und Vierte is; der Erste, als Kö-

1535

ing so viel man bis jeßt erfahren, ohne Unglück ab; nur

N, Ta,

i agegen hdrt man leider von bedeutenden T j

E can dias die bei dieser Gelegenheit zur Be-

uemlichkeit des Publikums S Maaßregeln betrifft, i ] Lob. E

so ves n E L tie tssgeltiètne Landes-Trauer nicht län-

ger als R 7 id 21. August E A dat Ric regierende Kdnig sein e urtsf

rege es Hof wohl wieder zum ersten Male in gro-

per S Le Baden den morgenden Tag dazu bestimmt,

“die Glückwünschungs-Adresse der Stadt London zu vai car p Mara erwuchs, mißbräuchlich benußten? Jedem Politiker,

wäre er noch so eifersüchtig auf Französische Vergrößerung, a doch das einleuchten , daß die neue Macht, die Frank- reih dadurch erlangen würde, daß sich einige seiner Unter- thanen im nördlichen Afrifa niederlassen, eine vermehrte Civi- lisation und die Mens guter Geseße in diesem Welt-

ile zur Folge haben würde. ide M 5A, Falle geachtet werden, und die Franzosen müßten daher, um in Algier Zufer-Rohr oder andere Kolonial- | Erzeugnisse anzupflanzen, die Ländereien den Eingebornen erst abkaufen oder- ihrem Gewerbfleiße eine bestimmte Rich-

eben. j r

es als Seiten vermehren; nicht blos Franfkreih würde die wohlthätigen Folgen davon benuben , neue H

nig hat sich geäußert, alle von seinem verewigten

R gf 4M pobitbätiáen Anstalten unter seinen Schuß zn nehmen und auch ferner zu M RO: O Der katholishe Pair, Herzog von Norsfolë, S E

der Ersten, die dem Könige nach seinem Regierungs- : O 2 zu Bushy-Park seine Aufwartung machten. Als e e | griff war, sich zu beurlauben , foll der König zu Gg gt haben : „„Sie dürfen nicht gehen, ohne zuvor e R v a ge sehen zu haben.“ Der König zog Hierauf die e e ; als ein Diener erschien, sagte er: „John, sage E nig ; ¿h wünschte sie zu sehen.// Die Königin trat bald arauf ohne Weiteres ein und wurde sogleih dem Herzoge vorge- N ein Sonntagsblatt ist der Ansicht, die persönliche Zuneigung des jeßigen Königspaares zu ver jungen Königin von Portugal dürfte nächstens einen wesentlichen Dee auf das Schickjal des jetzigen Machthabers in Lissabon On ‘Als das Ableben des verewigten Königs dem diplomati) M Corps notificirt wurde, war der Ritter von Barbosa , “Y Geschäftsträger Jhrer Allergetreuesten Majestät, mit einge-

C0 An macht die Bemerkung, daß König Wilhelm zugleich

i nnover , der Zweite, als König von Jrland , da Wilhelm fa Eroberer f Wilhelm Rufus nicht über n Insel herrschten ;- der Dritte, als König von Schottland, wel- ches vor der Vereinigung beider Königreiche nur einen einzi gen Wilhelm, mit dem Beinamen des Lôwen , unter leinen Königen zählte; und endlich der Vierte, als König von Eng-

D Aale der jekige König nicht so sehr für das Wind- | For-Schloß eingenommen ijt, wie sein- Vorgänger, so cigi e doch für die nächsten Jahre 50,000 Pfd. Bs zur De lendung der Bauten verwendet werden. Der König at drei Französische Köche aus dem Hofhalte entlassen, mit der Bemerkung: er sey mit Englischen Gerichten vollkommen zu- Frieden. :

er Sun äußert, der König habe die Absicht zu er- avis gegeben, sih seinem Volke dfter in der Nähe zu zei- gen, daher man ihm häufig auf den öffentlichen Promena- Den begegnen dúrfte. j :

Sieieediihs N bafois sih die Gerüchte von Verände- œeungen in unserm Ministerium. Das gestrige Blatt ets Morning-Chronicle bezeichnet die Lords Lansdowne un ‘Palmerston, so wie die Herren Huskisson und Charles Grant, als Diejenigen, für deren bevorsteßenden Eintritt in das Ka- Binet die meiste Wahrscheinlichkeit vorhanden sey. L

Morgen wird, dem Vernehmen nach, wiederum eine Sißung des Geheimen Raths beim Könige stattfinden. Zu einem großen Diner, das am Sonntage im Königlichen ‘Pal- laste gegeben werden wird, sind bereits sehr viele Einladun-

n erlassen worden. . N i Dberbiase wurde am 14. Juli der Bericht über die beiden Bills wegen des yeränderten NRechtsverfahrens in Schottland und der Gerichtsbarfkeiten in England und meer les abgestattet. Heute wurde durch Kommission die Königl. Zustimmung zu mehreren Bills ertheile. Jm U RNIe das heute nur bis 7 Uhr versammelt war , zeigte Sir Rob. ‘Peel an, daß die von den Lords amendirte Bill wegen Seil der Fälschungen am nächsten Montage (d. 19. Juli) dein Hause wieder vorgelegt werden würde. - C

Jn einem langen Artikel über die Eroberung von Algier ZAußert das heutige Blatt der Times: „Frankreich wird W bezweifelt Sicherheiten verlangen für die Bedingungen, die es dem eroberten Lande zu machen gedenkt. Es wird entwe- der cine militairische Besazung auf lange Zeit oder auch eine immerwährende Garnison auf Kosten der Bésiegten zurück-

werfe und die H t ferner das Recht der Ober-Herrschaft einem anderen mahome-

äfen der Regentschaft temoliren es fann

anischen oder christlichen Staate übertragen, der im Stande

Besaßen sie doch bereits, und

chwerden darüber gehört , daß sie das Recht, welches ihnen

Die Rechte des Eigenthums

Dadurch aber würden sich Kultur und Handel

andels - Ka-

urden auch anderen seefahrenden Narionen sich erdf- E ‘bâs An von Afrika würde erforsht werden, und die súdlichen Ufer des Mittelländischen Meeres würden als die Nebenbuhler der gegenüberliegenden Küsten von Jtalien und Franfreich auftreten. Ohne eine solche Besiknahme würde Frankreich wirklich seine eigenen und die gerechten Erwartungen des ganzen Europa’'s von dieser Expedition nicht erfúllen fônnen. Die bloße Zerstörung des Hafens von Al- gier würde uns feine hinreihende Gewährleistung gegen die Erneuerung der Afrikanischen Seeräuberei - seyn; während auch alle Schäke des Dey’'s, mitsammt seinen messingnen Kanonen, nicht die Hälfte der Expeditions - Kosten würden deen föônnen. Eine vollständige Scadloshaltung muß aber gewährt werden, denn sonst würde die Französische Nation ein Recht haben, sich darüber zu beschweren, daß ein E schlag-mit Aufopferung von 5 bis 6 Millionen Pfd. Sterl. und von 2— 3000 Menschen viel zu theuer bezahit wor- den sey.‘ - : B A ¡je Französischen liberaler? Blätter“/, heißt es in eincr Gteéen A De fea g, /-hôren nicht auf, die Ein- nahme voùñ Aigier ais ein Ereigniß zu schildern, das dem Englischen Kabinette hdôchst unangenehm sey; dabei publiziren sie allerlei lächerliche und widersprechends Berichte úber das Verfahren, das unsere Minister in diesem Bezuge entweder schon beobachtet haben oder noch beobachten wollen. Der Kunstgriff dieser Blätter, welche die e Regierung und auf cine boshafte Weise das Britische olf im Be zum Gegenstaude öffentlicher Verachtung machen wollen, b m weil sie damit den Haß gegen ihr cigenes Ministerium no ) mehr anzufachen vermeinen, ist einer Nation, die so ausge: flärt seyn will, wie die Französische, ganz und gar unw s Tausend Gerüchte. von Mißverständnissen , die aon 8 beiden Regierungen obwalten sollen , sind jest zu A a Umschwung. Was unser Privat - Korrespondent ape me ft beschränft sich darauf, deL a E aat o ibitgg en ord - Amerika dem g j Be ar tut Car Abie von Algier, wegen der freundschaft- lihen Verhältnisse - ge Lite que Bioae Regierung und dem j eigewoÿn i; : : P M tbält ein Privat-Schreiben aus Paris, in welchem mehrere Anekdoten mitgetheilt werden, die der Briefsteller jedoch selbst niht verbürgen will. So z. B. soll Herr v. Peyronnet in einem Conseil, in welchem der König präsidirte, cinen auffällend ungeseßlihen Vorschlag gemachr haben. Hierauf hätte der König erwiedert: „Zch wünsche von Meinen Ministern nach Meiner Ansicht von der Coitsti- tution und nicht nach der Ansicht gewisser Leute bedient zu werden. Herr v. Villèle joll fich. durch zu offenherzige Einwendungen gegen die Leitung eines bigotten Premier- Ministers jelb|| den Weg zum Wiedereintritte ins “cel versperrt haben. Der Präsident am Königl. Gerichts ofe, Hr. Séguier, wäre der Meinung, . Fürst Poliguac di HE von der Deputirten - Kammer , wegen jeiner Stg eiGnus 3 der Königl. Proclamation an die Wähler, des. Hochverrath

lassen; es fann auch das ganze Algiersche Gebiet in. eine Sranzdsische Kolonie verwandeln es kann die Festungs-

angeflagt werden. Um die Sache schleunig zu Ende zu