1830 / 260 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1988

Planzan-Garten zu Paris und den merkwürdigen Palmen-, raucarien- und Magnolien-Samm/'ungen des Herrn Bour- sould daselbsi. Noch demonstrirte Hr. Otto, unter Vorzei- gung der Manipulation, die in den unvergleichlih großen Gartén- Anlagen des Herrn Soulange Bodin zu Fromont übliche eben so leichte als erfolgreiche Methode der Vermeh- rung der Kamellien, Azaleen, Päonien 2c, dur< Pfropfen. Von den zur Aufschmúckung des Versammlungs - Lokals und ur Anschauung aufgestellten mannigfachen Gewächsen und

rúchten -waren unter Anderm bemerkenswerth: zwei große Exemplare von Clethra arborea, rine neue Bilberzia, Nico- tiana alata, eine neue Verbena, eine ausgezeihnete Collection verschiedener zum Theil neuer Fuchsien, Hedychium coccl- neum und Gardnerianum, Beaufortia decussata, elne kunst- reih geordnete Sammlung abgeschnittener seltener Georginen- Blüthen, drei ausgezeichnete Ananas, Diamant-Trauben von besonderer Súßigkeit, verschienene Pflaumen und Melonen-

Atrten. Vorgezeigt wurden noch die Modelle der von dem Uhr-

macher Herrn Gerdum in Stolpe erfündenen anscheinend äußerst zwe>mäßigen Werkzeuge zur Erleichterung des Ein-

sammelns der Kartoffeln, unter Vertheilung. der von dem | g Erfinder herausgegebenen faßlichen Beschreibung und Abbil-

dung derselben (bei dem Secretair des Gartenbau - Vereins, Zimmerstraße Nr. 81 a., für 175 Sgr. zu haben), mit dem Wunsche ; daß von Seiten der Herrn Landwirthe und durch landwirthschaftliche Gesellschaften Versuche damit angestellt und die Resultate mitgetheilt werden möchten. H ——. Verzeichniß der Vorlesungen : welche im Winter 1830—31 auf der Königl, Thier- arzneishule gehalten werden.

1) Herx Ober - Stabs - Roßarzt und Prof. Naumann wird täglich von 11 12 Uhr über spezielle Pathologie und Therapie und Mittwochs von 2—3 Uhr über Hufbeschlag Vorlesungen halten. Derselbe leitet täglih von 9 10 Uhr Vormittags und von 4—5 Uhr Nachmittags die praf- tischen Uebungen im Krankeñstalle. :

2) Herr Professor und ‘Privat -Docent an der Univer- sität, Dr. med. Reckleben, wird Mittwochs und Sonnabends von 41—-12 Uhr über die Knochenlehre der Hausthiere und an deinselben Tage von 1—2 Uhr über gerichtliche Thier- heilfunde und Veteringair-Polizei, ferner Montags, Diénstags, Donnerstags und Freitags von 1—2 Uhr über spezielle Pa- thologie und Therapie der Krankheiten des Kindviehes und der übrigen Hausthiere, mit Ausnahme des Pferdes, Vorle- sungen halten. Derselbe übernimmt auch gemeinschaftlich mit dem Thierarzt und Schmiede-Vorsteher Herrn Müller den Unterricht solcher Beschlagschmiede, welche zugleich Thier- ärzte-.vierter Klasse werden wollen, wenn ‘sie sih dazu in hin- länglicher Anzahl melden sollten. i |

Z) “Herr Professor Dr. med. Gurlt wird über die Ana-

tomie' der Hausthiere täglih von 1—2 Uhr, über pathologi- sche Anatomie Montags, Dienstags und Donnerstags von 4—5 Uhr Vorlesungen halten. Der s. wird die prakrischen Uebungen in der Zootomie täglich Vormittags und, mit Ausnahme des Mittwochs und. Sonnabends, au<h Nachmit- tags leiten. Unter seiner Leitung geschehen die Sectionen der gefallenen Thiere, bei welchen derjenige Lehrer gegen- wärtig“ seyn wird, in- dessen Krankenställ das Thier gefal- len ist. : G Herr Ober - Lehrer und Ober - Thierarzt Dr. med. O wird die praktischen Uebungen im Krankenstalle cäglich von 8—9 Uhr Vormittags und von 4—5 Uhr Nach- mittags leiten, ferner täglih von 5—6 Uhr Nachmittags Vorlesungen und Repetitionen úber spèzielle Chirurgie und Operationslehre halten. Auch wird: er die im Krankenstalle des Herrn Professors Naumann vorkommenden chirurgischen A verrichten oder unter seiner Aufsicht verrichten assen. : 7

5) Herr Apotheker und Lehrer Erdmann wird Mitt- wochs, Freitags und Sonnabends von 4—6 Uhr über Che- mie und Pharmacie Vorträge und Repetitionen halten und den’ praktischen Unterricht in der Apotheke täglich ertheilen.

6) Der Thierarzt und- Vorsteher der Schmiede, Herr

Máúller, wird die Uebungen in der Jnstructions-Schmiede täglih von 2—4 Uhr leiten, Sonnabends von 2—3 Uhr wird derselbe über die dem Hufshmidt nöthigen Kenntnisse Vorträge halten und die Lehre vom Hufbeschlage repetiren. 7) Herr Kreis - Thierarzt und Repetitor- van: Gim- mern wied täglich von 10—11 Uhr den praktischen Unter- richc im menden Stunden die Repetitionen über spezielle Pathologie und Therapie der Krankheiten des Rindviches und der übri- gen Hausthiere, mit Ausnahme des Pferdes, abhalten. 8) Herr Kreis - Thierarzt und Repetitor Mecke wird in noch zu bestimmenden Stunden die Vorlesungen über spezielle Pathologie and Therapie der Krankheiten des Pferdes, so wie auch die Vorträge über gerichtliche Thierhcilkunde und Veterinarpolizei repetiren. y 9) Herr Professor Dr. phil. Stôrig wird über Exte- rieur, Züchtung und Pflege der Hausthiere, mit Ausnahme des Pferdes und Schafes, Dienstags, Donnerstags und Frei- tags von 2—3 Uhr Vorlesungen halten. i 10) Herr Registrator Tônnies wird in no<h zu bestim- menden Stunden zu schristlihen Stylúbungen- Anleitung eben. Die Vorlesungen fangen den 25. Oftober- d. J. an und werden am 31. März k. J. geschlossen. :

Kdulgl1Me D Maul. 2.6, ) Sonnabend, 18. September. Jm Schauspielhause: Toni, Drama in 3 Abtheilungen, von Th. Körner. (Dlle. Senger, vom Königl. Baierschen Hoftheater zu München : Toni, als lebte Gastrolle.) Hierauf: Der Stiefvatcr, Luspiel in 3 Ab- theilungen, von E. Raupach. ¿ Sonntag, 19. September. Im Schauspielhause: Der Nasenstüber, Possenspiel in 3 Abtheilungen, von E. Raupach.

Hierauf: Concertino militaire für Fagott, vorgetragen von

F. C. Preumayer, erstem Fagottisten Sr. Majestät des Kö- nigs von Schweden und Norwegen.“ Und: Das Geheimniß, Singspiel in 1 Aufzug; Musik von Solié,

Jn Charlottenburg: Zum ecstenmale: Onkel Brand, Lustspiel in 3 Abtheilungen, nah dem Französischen. Und: Die Onfkelei, Lustspiel in 1 Aufzug, von A. Müllner-

Königstädtisches Theater.

Sonnabend, 18. September. Sylphide, das Seefräu- lein, fomishe Zauberposse mit Gesang in- 2 Akten. l

Sontitag, 19. September. Die beiden Nächte, komische Oper in 3 Afteú; Musik von Boyeldieu.

: B'eé r Fuer B rs€è Den 17. September 18390.

Hundekrankenstalle ertheilen und in no< zu bestim-

Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preuss. Cour.)

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| Zj. brief. Geld.

St. -Schuld-Sch., 4 965 | 967 [Ustpr. Ptandhrf.| 4 [1004 Pr. Engl. Anl. 18 5 | 995 ! 995 Pomm. Plandbrf| 4 1057 Pr. Engl. Anl. 22 5 | 995 | 997 jfKur-u.Neum. do. 4 1055 Pr. Eng!. Obl 30 4 | 92 | 914 TSchlesische do.| 4 107 Kuriv.Ob.m.I.C. 4 | 965 | IBkst. C.d.K.-u.N.|—| 70 Neam.Int Sch.d.! 4 | 965 Z.-Sch. d.K.- u N.| | T1 4

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Berl. Stadt- Ob.! 98 Königsbg. do. Elbinger do. Danz. do. in Th,| VVestpr. Pfdb. | 4 Grosshz.Pos. do.| 4

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Auswärtige Börsen. Hamburg, 15. September.

Preuss. Engl. 4proc. 90.

Paris, 10. September.

5proec. Span. Rente perp 405.

Neueste Börsen-Nachrichten.

Paris, 11. Sept. Z5proc. Rente per compt. Coup. det. 99 Fr. 5proc. fin cour. 99 Fr. 15 C. 3proc. Rente per compt. 70 Fr. 75 C. Z3proc. fin cour. 70 Fr. 90 C. 5proc. Neap. Falc. per compt. 67 Fr. 80 C.

67 Fr. 90 C. 5proc. Span. Rente perp. 402.

Bank-Actien 1454. 1451. Part.-Obl. 1233, 1227. Loose zu 100 Fi. 171. B. Poln. Loose 56. 55x.

Gedru>t bei A. W. Hayn.

Redacteur Fohn. Mitredacteur Cottel.

Oesterr. 5proc. Metall. 97. 4proc. 90. Partial-Obligat: 125. Bank-Actien 1200. Engl. Russ. Anleibe 1003. Silber-Rabel 974. Din. 667. Poln. pr. 30 Sept, 116. Engl. Neapol. 75. Falc: 66.

5proc. Rente pr. compt. Coup. det. 99 Fr. 80 Cent. 3proc. Rente pr. compt. Ti Fr. 80 Cent. 5prvc. Neap. 68 Fr. 35 Cent.

5proc. fin cour.

Frankfurt a. M., 14. Sept. Oesterr. 5proc. Metall. 957. 952. 4proc. 893. 894. 2proc. 534. 1proc. 222. B.

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Preußische Staats-Zeitung.

Allgemeine

e 260.

Amtliche Nachrichten. MLON L: V4 L AA C

Bei der am 16ten und 17ten d. M. geschehenen Ziehung der dritten Klasse 62ster Königl. Klassen - Lotterie fiel der Hauptgewinn von 8000 Rthlr. auf Nr. 70,763; 2 Gewinne zu 2500 Rthlr. fielen auf Nr. 19,049 und 56,458; 3 Ge- winne zu 1200 Rthlr. auf Nr. 10,470, 19,836 und 58,339; 4 Gewinne zu 800 Rehlr. auf Nr. 12,717, 56,405, 76,698 und 80,550; 5 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 22,143, 34,005, 54,538, 69,621 und 89,564; 10 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 16,164, 25,611, 28,448, 29,812, 45,194, 49,076, 56,844 , 63,3955 , 69,413 und 84,146; 25 Gewinne zu 100 Rthlr. auf Nr. 5256, 7119, 10,584, 11,757, 12,771, 14,403, 30,145, 30,394, 36,441, 38,824, 47,438, 49,953, 50,946, 58,044, 59,646, 61,359, 66,637, 68,884, 69,586, 69,755, 73,241, 77,633, 79,628, 88,429 und 89,619.

Der Anfang der Ziehung vierter Klasse dieser Lotterie

‘ist auf den 15. Oftober d. J. festgese6t.

Berlin, den 18. September 1830. : Königl. Preußische Veneral-Lotterie-Direction.

Zeitungs-Nachrichten. | Ausland.

Franfkreie.

Pairs-Kammer. Die Sibung vom 10. Septbr. erôffnete der Graf Siméon mit der Ábstattung eines Be- xichtes über die von ihm selbst herrührende Proposition, die Preß- und politishen Vergehen aufs nèue vor die Geschwor- nen - Gerichte zu verweisen. Er ‘legte schr ausführlich die Grände dar, welche die Kommission veranlaßt hätten, seine Vorschläge mit einigen unerheblichen Veränderungen anzuneh- men. Ueber die Frage, ob Verläumdung und Beschim- pfung von Privat - Personen ebenfalls unter die politischen Vergehen zu rechnen seyen, war die Kommission - getheilter Meinung gewesen. Die Mehrzahl der Mitglieder derselben Hatte indessen zuleßt dahin erkannt, daß jene beiden Vergehen zu der Kompetenz der zuchtpolizeilichen und einfachpolizeilichen Gerichtshöfe gehörten. Nach dieser Entscheidung brachte der Berichterstatter zu den bereits von ihm proponirten. fünf Ar- tifeln (die wir in Nr. 256 der St. Z. gegeben haben) no< einen sechsten in Vorschlag, welcher gleich hinter dem ‘ersten eingeschaltet werden soll und der die obige DBeéstimmung enthält. Die übrigen fünf Artikel sind im Wesentlichen so geblieben, wie der Graf Siméon ße ursprunglih abgefaßt hatte. Die Versammlung beschloß, die Berathungen über diesen Gegenstand am nächsten Mon- tage (13ten), bis wohin keine Sißung statt findet, zu! erdf- nen. Der Herzog von Choiseul berichtete hiernächst Über den von der Deputirten-Kammer bereits angenommenen Geseß-Entwurf wegen der Zurückberufung der Verbannten (s. Nr. 242 der St. Z. Art. Paris vom 25. Aug.). „„Durch diesen Entwurf‘/7 äußerte er unter Anderem, „sollen die Art. 3 und 7 des Gesckes vom 12. Januar 1816, wödurh die Verfassungs-Urkunde zum erstenmale verleßt wurde, abgeschafft werden. Jene beiden Artikel lauteten also: „„„„Art. Z. Der König kann innerhalb zwei Monaten, von dem Tage der Be- anntmachung des gegenwärtigen Geseßes an, diejenigen namhaft bezeichneten Jndividuen, die nicht vor die Gerichte Feigen worden sind, aus Frankreich entfernen. Jn diesem

Falle müssen sie das Land in der ihnen gestellten Frist ver-

lassen und ‘dürfen, bei Strafe der Deportation, ohne die

Berlin, Sonntag den 19te!t September

1830.

ausdrückliche Erlaubniß Sr. Majestät ni<ht zurükehrenm. Auch kann der König ihnen alle Güter und Pensionen, die ihnen als eine Gnade bewilligt worden waren, ent- ziehen. Art. 7. Diejenigen .Königsmörder, die, ohne Rücksicht auf eine fast gränzenlose Huld, für die Zusaß-Afte gestimmt oder von dem Usurpator Aemter angenommen und sih dadurch als unversdhnliche Feinde Frankreihs und der rechtmäßigen Regierung gezeigt haben, werden auf ewige Zei- ten aus dem Königreiche verbannt und sind, bei der im 33sten Artifel des Straf-Geseßbuches angedrohten Strafe, gehalten, das Land binnen Monatsfrist zu verlassen; sie können in dem- selben feines bürgerlichen Rechts genießen , auh kein Gut, feinen Titel und keine Pension, die ihnen als eine Gnade be- willigt worden sind, besißen.//‘/ Dies sind die beiden Arti- fel, deren Zurücknahme man von Jhnen, meine Herren, ver- langt, und in denen die Ungerechtigkeit aufs höchste getrie- ben worden ist. Umsonst widersebten si< die damaligen Mi- nister Ludwigs XVUI. den von der Deputirten-Kammer: vor- geschlagenen Amendements, wodur<h das Amnestie - Gese gänzlich entstelle wurde. Der rédliche Herzog von Richelieu beschwor die Kammer, aus einem Geseße des Friedens nicht ein Gejeß der Zwietracht zu machen; er fügte hinzu, der König

könne in die von der Kammer gemachten Amendements nim-

mermehr willigen, da diese dem Staats-Geseße zuwider liefen und alle die s<merzli<en Erinnerungen weten, die Lud- wig AVI. in feinem Testamente fúr- immer der Vergessenheit Übergeben hätte. Die Pairs-Kammer wird die Umstände nicht vergessen haben, welche nichts desto ‘weniger ein deñ wahren Absichten der Regierung so ganz zuwiderlaufendes Resulcat herbeiführten. Daß unter solchen Umständen Jhre Kommission keinen Anstand genommen hat, für die Annahme des Jhnen vorgelegten Entwurfs zu stimmen, um eine schreiende Ungerechtigkeit wieder -gut zu machen, versteht si<h von selbst. Der 3té Artikel (wonach die Familie Buonapartes in die Amnestie nicht mit einbegriffen wird) mußte natärlich unsre Auf- merksamfeit ganz besonders in Anspruch nehmen. Es ist trau- rig genug, daß sich das beabsichtigte Gute nie vollkommen erreichen läßt; wenn aber die Gerechtigkeit unverjährbare Rechte hat, so hat auch die Politik ihre Pflichten. Die Pairs - Kammer wird daher ohne Zweifel dem Beispiele der Deputirten-Kammer folgen und in “ihren Berathungen über eine Ausnahme - Klausel, die die dffentlihe Ruhe uns gebie- tet, dieselde Vorsicht und Zurückhaltung, wie jene, zeigen. Vielleicht fomm€ einst eine Zeit, wo Frankrei, frei von allen Elementen der Zwietracht, von allen eiteln Hoffnungen, sein Gebiet keiner Familie, wel<hen Namen fie auch führen môge, wird zu verbieten brauchen, wo es vielmehr einem unglüflichen, aber von so glorreihen Erinnerungen begleite- ten Geschlechte seinen Schooß unbesorgt wird öffnen können. Jhre Kommission {ägt Jhnen die unbedingte Annahme des betreffenden Gesebß - Entwurfs vor. ‘/ Nach Beendigung dieses Berichtes beschloß die Versammlung, unverzüglich die Diskussion darüber zu eröffnen. Der Marquis von Dreux - Brézé war der Meinung, daß man durch die Zurückberu- fung der Verbannten den beabsichtigten Zwe>, die Wieder- herstellung der Ruhe und Eintracht im Lande, keinesweges erreichen werde. Es gebe in Frankreich - no< mehr als ein Herz , das sich bei dem bloßen Gedanken an das von den Königs- mördern verübte Attentat empöre. Er sey weit entfernt, sich gegen das Begnadigungsrecht, diejes schönste Vorrecht der Krone, zu erheben ; dieses Recht werde aber durch den Geseß-Entwurf beein- trächtigt; wollte die Kammer an der Zurückberufung der Verbannten Theil nehmen, so würde es gleihsam scheinen, als ob sie feinen Unterschied zwischen den positiven Vorthei- len, die das Land der Revolution verdanke, und den Verbre- chèn mache, wovon dasselbe der Schauplaß gewesen sey; er seinerseits werde niemals seinen Namen zu einem Geseße hergeben, wodur<, wie ein Mitglied der Deputirten - Kam-

g D y - C S E P E r E a e E E E E E R f ert i Sg É R R L

i 2 S ShÉ E Abri preze zt des ri BLE I T E