1830 / 266 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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das Schiffs-Juteresse Englands nicht blos der ihm angedroh- ten Bedrängniß entgangen sey „sondern auh durch die an- sehnliche Zunahme unserer Fahrzeuge augenscheinlich gewon- nen habe. o wurden ihm au<h in Bezug auf den ‘Seidenhandel eben so heftige als ganz unbegrün- dete Vorwürfe gemacht, weil er ein Monopol gebro- hen hatte, das diesen - Zweig der Fabrikation bisher in Rückstand - gehalten und der Handels - Politik Englands zur Schande gereicht hatte. Seit längerer Zeit ist es jedoch nun anerfannt, daß das Publifum in Folge der Modifici- rung, welche das System erlitten, bessere Waaren zu niedri-

eren Preisen als früher erhalte. Frankreich, statt, wie an- angs befürchtet wurde, unsern Marft mit seinen Seidenwaa- ren zu úberschütten erhält jest Manches aus England, das hier den Lyonern nachgemacht wird, und Seiden - Fabriken sind seitdem in verschiedenen Theilen des Königreichs errich- tet worden, wo man an inländische Fabrikate dieser Art vor Aufhebung des Monopols durchaus nicht gedacht hat. Wir haben diese beiden Beispiele hervorgehoben, weil sie wichtig find und am meisten dafür zeugen, daß dem Lande nicht leicht ein anderer Staatsmann als Huskisson ähnliche Dienste erwiesen, die ihm selbst so schr zur Ehre und dem Publikum zu so solidem Nußen gereichten. Blicéen wir auf die Ma- terialien, deren weitere Bearbeitung sein Tod nun einem An- dern überlassen hat, und bli>en wir zugleich auf den Stand

‘in der öffentlihen Meinung, den er wegen seiner ‘umfassen- |

den Kenntnisse und Hülfsmittel eingenommen hat , so sind | j ren von der Opposition, denkt an die

| nächsten Parlaments-Session. Ueber jeden Sixpence stellt

wir in der That verlegen darum, wer diesen in den nächsten

Jahren wird ausfüllen können.‘ i Herr Huskisson trat zuerst zur Zeit der Französischen

Revolution, an der er einen thätigen Antheil nahm, als Po- litifer auf. Nach seiner Ruckkehr nach England gelang es ¿hm bald, sich das Vertrauen Pitts und seines Kollegen Duns das. zu erwerben, welcher Leßtere ihn zu seinem Privatsecre- tair machte. Durch Hrn. Dundas kam er ins Parlament, worin er, mit kurzer Unterbrechung, bis zu seinem Tode saß. Zuerst vertrat er darin Morpeth und darauf Liskeard, den Wahlfle>ken des Lord Elliot. Jm Jahre 1802 meldete er sich zum Kandidaten von Dover, wobei er die HH. Trevaneion und Spencer Smith zu Mitbewerbern hatte, und fiel durch. Sodann ward er dur<h den Einfluß des Herzogs von Rich- mond wieder gewöhlt für Chichester. Er bekleidete mehrere

.Staatsämter von zweitem Range, als Unter-Staatssecretair, Secretair des Schaßamtes und erster Kommissär der Wal-

dungen und Forsten und Mitglied des Geheimen-Raths. . Jm

Schabamte lag ihm ob, eine Masse öffentlicher Dokumente fârs Parlament auszufertigen u. s. w. Als Herr Pitt sich zurückzog, bewirkte derselbe bei Sr. Majestät für Hrn. Hus- isson eine Pension von 1200 Pfd. jährlich, -die bei seinem Tode oder bei seiner Entfernung von den Geschäften eintre- ten sollte. Eine ähnliche Pension- unter ähnlichen Bedingun- gen erhielt er bei seiner Vermählung auf die Verwendung des Hrn. Dundas, zum Belaufe von 600 Pfd. Im Jahre 1823 wurde Hr. Huskisson President of the Board os Trade und Treasurer of the Navy; 1827 verließ er diese Stellen und wurde Staatssecretair der Kolonieen , ein Amt, welches er

m. Mai - 1828 niederlegte und aus dem Ministerium trat. Als Herr Canning seinen Siß im Parlamente für Liverpool aufgab, ward. Hr. Huskisson von dieser Stadt gewählt und vertrat dieselbe bis an seinen Tod.

Jn einem Schreiben aus Liverpool heißt es: ckn unseren Straßen sieht man nur Leute mit trauernder Miene, die. sich: von dér schre>lichen Katastrophe unterhalten, - die Li- verpool seines hochbewunderten und populairen Parlaments- Vertreters und England eines seiner ersten Staatsmänner beraubt hat. Allen Vorbereitungen, die man zum Empfange des - Herzogs v. Wellington getroffen hatte, ist durch diese _Schi>ung der Vorsehung ein Ende gemacht worden. Der Herzog, der: hier einen dffentlichen ug halten wollte , hat an den Mayor von Liverpool folgendes chreiben erlassen :

¡¡1Childwall, 16. Sept. 1830,

' Mein gert F< übersende Jhnen hierbei eine unlängst erhaltene Anzeige des Lord Wilton, aus der Sie ersehen werden, welchen traurigen Ausgang das gestrige Unglück ge-

„nommen hat. Da wir Alle Dn Mi Unglückes gewejen

find und. Alle es empfinden müssen, . welchen Verlust. das

„Land und insbesondere die Stadt Liverpool durch den Tod des, Herrn Huskisson erlitten hat, so würde es wohl \{<wer- lih einem von uns angenehm seyn, wenn in diesem Augen- dlicée in Jhrer Stadt ein öffentlicher Aufzug oder überhaupt eine Festlichkeit statt fände. Unter diesen Umständen halte ih es für angemessen, die Stadt heute nicht zu besuchen, und bitte ih Sie, mich- deshalb zu entschuldigen , daß ich. dem non der Corporation veranstalteten Festmahle nicht beiwohne.

Jch erlaube mir zugleich , Jhnen akheim zu. stellen, ob es nicht zwe>mäßig seyn würde, die Ceremonie der Ertheilung Jhres Bürger - Rechtes, welches mir zu bestimmen Sie mir fürzlih die Ehre erzeigt haben „, auf eine spätere: Zeit hinaus- zuschieben. Jch habe die Ehre u. st. w. A i Wellington.//!/

„Es war im Vorschlage, daß die Stadt Liverpool ihrem würdigen Vertreter ein. öffentliches Leichenbegängniß sollte zu Theil werden lassen, und daß seine irdischen Ueber- reste auf dem neuen Kirchhofe. dieser Stadt ruhen sollten ; die trostlose Witwe des Abgeschiedenen hat jedoh, wie man vernimmt, den Wunsch der Einwohner abgelehnt. Man spricht davon , daß Herr Charles Grarit seinem verstorbenen Freunde in der Vertretung von Liverpool folgen werde. Auch Sir Robert Peel ist genannt worden; doch scheint bisher von den Parteien, welche die hiesigen Wahlen zu leiten pfle- gen, no<h nichts darüber entschieden worden zu seyn.//

Das bekannte Ultra - Tory :- Blatt Age meldet mit einem gewissen Triumphe: „Wir haben die Ehre, unseren Lesern anzukündigen, daß das Staats - Einkommen des laufenden Vierteljahres , verglichen mit dem desselben Quartals von 1829 welches selber schon eine schle<hte Einnahme ge- währte, einen Ausfall von ungefähr zwölfmal hundert tausend Pfund ergiebt. Um diesem wachsenden Defizit

| zu begegnen, denft der Herzog etliche Visitatoren , Zollbeam-

ten, Sefretarien , Portiers, Couriere u. \._w. abzuschassen.

Welch ein edles und ausgebreitetes Finanz Bergen Her- zeld-Bills der

eine Abstimmung an, und bald wird es Euch gelingen, das

| Ministerium zu verdrängen.““

Wie im Jahr 1792, so beträgt auch jebt noch bei der Britischen Kavallerie der jährlihe Sold eines Obersten 600 Pfd. , eines Oberst - Lieutenants 420, eines Majors 351 und eines Rittmeisters 265 Pfd. Der Sold eines Liéute- nants ist voa 154 auf 164, eines Fähnrichs von 136 auf 146 und eines Gemeinen von 12 Pfd. 3 Sh. 4 P. auf 22 Pfd. 16 Sh. 3 P. gestiegen. Bei der Jnfanterie beziehen die Obersten 410 Pfd. jährlich; der Sold eines Oberst - Lieute- nants ist seit dem Jahr 1792 von 291 auf 310 Pfd. , eines Majors von 252 auf 292, eines Hauptmanns von 171 auf 911, eines Lieutenants von 80 auf 118, eines Fähnrichs von 63 auf 96 Pfd. und eines Gemeinen von 9 Pfd. 2 Sh. 6 P. auf 18 Pfd. 5 Sh. gestiegen.

Am vorigen Dienstage -kam Lord Cochrane zu Maidstone auf seinem Wege von Dover nach Tunbridge ells an und wechselre daselbst die Pferde. Es hieß, er wolle nah Bgp- ton, und wenn sich diese Nachricht bestätigen sollte, so wäre es nicht unmöglich, daß er in seinen Admiralsposten wieder eingeseßt würde.

Der Kolonial - Minister Sir George Murray hat der Kirchen-Missions-Gesellschaft den Wunsch der Regierung mit- getheilt, daß cinige zwe>dienliche Maaßregeln getroffen wer- den mögen, um den Kultur-Zuskand sowohl als die religidse Bildung der Ur-Einwohner von Neu- olland zu verbessern ; zu diesem Ende ist auch der Gesellschaft vorgeschlagen wor- den, zwei Lehker nah der genannten Kolonie ¿e senden , die aus dem Kolonial-Fonds eine jährliche Unterstüßung von 500 Pfd. erhalten sollen.

Das Städtchen New-Galloway in Schottland aat ei nem Herrn Gordon, dessen “Kellekmeister zugleih B rgermei- ster des Ortes ist; sein Gärtner bekleidet die Stelle eines ersten und sein Bedienter dié des zweiten Magistrats - Mit- eden m Jahre 1819 kamen alle Schottischen Städte

eim Parlamente mit Bittschriften um Parlaments- Reform ein; nur “New - Galloway hatte sich T und über- sandte sogar eine Bittschrift ggen die Reform. i

Die Ausfuhr der edlen Metalle nach verschiedenen Thei- len des Kontinents dauert nicht ohne große Beunruhigung fort. Es scheint in diesem Augenblicke auf dem Kontinente ein großer Mangel an baarem Gelde zu herrschen. f

Ein in der Times befindlihes Schreiben aus Lissa- bon vom áten d. meldet, daß in Folge von Unruhen, die einige Tage vorher dort wahrgenommen worden - mehrere Verhaftungen, namentlich von Barbieren und Schuhmachern, die man für Mitglieder eines Klubbs hält, statt gefunden haben. - Auch General Carretti ist gefänglich eingezogen wok“ den. Jn St. Ubes sind mehrere Frem Schiffe, welche die dreifarbige Flagge aufgezogen hatten, ciner schimpflichen Behandlung ausgeseßt gewesen. ;

Beilage

*fälligkeiten begründet, außer dem Wunsche und dem Willen

2041 Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung X 266 C I I T T I

Niederlande.

Brüssel; 19. Sept. Durch Königl. Beschluß vom Sept. ist der unverzügliche Ankauf od dtèitionte N Pferden und des zum Dienste der Artillerie und des Train nöthigen Bedarfs von Zugthieren anbefohlen worden. lid

Das Antwerpuner Journal enthält in seinem vor- gestrigen Blatte die Anzeige einer hier unter dem Titel: ¿Aufruf an die guten Einwohner von Brüssel‘/ erschienenen Broschüre. Jenes Blatt sagt bei dieser Gelegenheit: „Die Krisis in Brüssel nähert sih ihrem Ende ; bereits scheint der sogenannte allgemeine Sicherheits - Aus\huß si<h aufzulösen ; die Weisen werden den Sieg über die Thoren davon tragen, und die Demagogen, die jene shône Stadt, die noch vor einem Monate so reih war, an einen Abgrund brachten, der den ganzen Wohlstand derselben zu verschlingen droht, dürften sih bald, beladen mit dffentlihen Verwünschungen, wieder zurückziehen.‘/ Aus der Schrift selbst werden folgende Auszüge gegeben: „Die Maske is endlih vom Gesichte ge- fallen. Die Empörung von Brüssel, glaubte man, habe fei- nen bestimmten Zweck, und in der That war es auch s{wer, cinen -jolchen aufzufinden; die unflugen Unruhestifcer fangen jedo< an, ihn jeßt selber zu enthüllen. Ungläkliche , leicht- gläubige Mitbürger, werdet Jhr endlih Eure Freunde von Euren Feinden unterscheiden lernen? Werdet Jhr endlich einsehen, daß diejenigen, die Euch die Waffen in die Hand

gaben, damit Jhr vorgeblich Eure Freiheiten und Rechte ver- |

theidigen sollt, Euch eigentlich die härteste Sklaverei bereiten wollen? So lange, ale nur von Abstellung von Beschwer- den die Rede gewesen , konnte wohl die Täuschung dauern, allein seitdem man mit der entschiedenen Forderung hervor- getreten, die nördlichen von den südlichen Provinzen in geseßhgebender, verwaltender und finanzieller

insiht zu trennen, sind mit einem Male, wie durch cinen Blißstrahl, die wahren Freunde des Vaterlandes Über“ die freiheitsmörderischen Pläne unserer patriotischen Unioni- sten aufgeklärt worden.“ Die Broschüre sucht nun darzu- thun, daß es lediglich diese Partei sey, welche, längst schon auf eine Gelegenheit wartend, die dur< die Vorgänge in N hier entstandene Aufregung benußt habe, um ihre Zwecke zu erreichen und namentlich die vor dem Jahre 1789 bestandene Herrschaft des Klerus und der Aristokratie wie- derherzustellen. Die drei Brabanter Farben, Sinnbilder der drei Stände, werden ebenfalls als Beweis angeführt, wie sehr es den Unionisten nur um Rückbringung der sogenann- ten guten alten Zeit zu thun sey. „„Mögen Handel und Ge- werbfleiß, sagen die Unionisten, möge selbst der Staat unter- geheti, wenn wir nur unsere alte Gewalt und frühere Herr- schaft wieder erlangen fönnen; und darum verlangen sie jeßt die Trennung der nördlichen von den südlichen Provinzen in geseßgebender, verwaltender und finanzieller Hin- sicht. Euch, Jhr guten Bârger, ruft man zu: ,,„¿Bel- gien darf nicht mehr zum Besten Hollands ausgebeutet werden !/‘/// Allein ih frage Euch, die Hand auf dem Herzen, ob niht vielmehr Holland das Seinige hergegeben hat, um Belgien zu bereihern? Jch will zugeben, daß in der Vertheilung der Aemter eine Ungleich- heit stattgefunden hat; dieser Umstand lag jedo, dur< Zu-

unseres guten Königs, dessen väterliche Sorgfalt für die “n- teressen Aller gewiß jeden Unterschied bald Bee U lassen. Und ist nicht dieser kleine Nachtheil dur< tausend wesentliche Vortheile aufgewogen worden ? Der Handel, der sonst Hollands Wohlstand bildete, kam dort herunter, und zwar so, daß der Zinsfuß auf 13 pCt. sank. Antwerpen machte allein zweimal so viel Geschäfte, ‘als alle nördlichen Provinzen zusammen, deren Märkte fast sämmtlich von Ant- werpen aus versehen wurden. Unsere Fabriken - und Boden- Erzeugnisse fanden in Holland und den Kolonieen reichlichen Absa ; Gents Baumwollen - Manufakturen ‘erreichten einen früher nie genten Flor. Verviers sandte seine Tuche, Lüt- tih seine Stahlwaaren und Waffen, Namäür, Mons und Lüttich ihre Steinkohlen, Doornick seine Tapeten , Shawls y. st. w., Brüssel seine Wagen, Mode - und Luxus - Artifel, Bücher U. s. w. auf die besten Märkte, und alles dies riskirt jekt Belgien, sammt scinem Wohlstande, einzubüßen.‘/ Mehrere: kleinere Orte in der Provinz Ost-Flandern ha- ben jeßt ebenfalls angefangen, Bittschriften um ‘Trenrung

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In Nord - Brabant dagegen haben mehrere Gemeinde E it bas pg A Uh die Lilie A i ‘on v. Reiffenberg i Universität Ry Me De D s E Mor Amsterdam, 18. Sept. Während di

erfuhren die Staatspapiere keinen so eo dtatas D R sel, wie in der vorherigen. “Der no< sehr unsichere Stand der Dinge in Paris, die Nachricht von ernsthaften Unruhen in einigen Deutschen Städten - die Fortdauer des Brabant- schen Aufruhrs und ein bedeutendes Fallissement in Antwer- pen haben dazu beigetragen, den hiesigen Markt zu drücken, welcher dagegen dur<h etwas mehr Neigung zum Einkaufeu bei Erôffnung der Kammern der hiesigen Generalstaaten und durch größeres Vertrauen bei dem günstigen Ablauf des Res- contro .vom 1Zten dieses aufrecht erhalten wurde. Auffallend niedrig standen die Obligationen der Handelsgesellschaft an jenem Resconutro - Tage, weil viele Stücke pr. comtant übrig olieben. Russische Effekten erhielten sich im Ganzen ziemli< gut im Preise; Neapolitanische wurden sehr ausgeboten ; von Holländischen waren 3zproc. Syndikat-Obligationen, nachdem sie sich in den ersten Tagen dieser Woche ziemli<h gut hiel- ten, am meisten gedrückt; das leßte Fournissement dieser An- leihe wuß no< in diesem Monat geschehen, weshalb sich viele Verkäufer dieses Esfekts einstellten; Spanische und Griechi- „sche Fonds waren etwas mehr begehrt. Das Geld bleibt fnapp; auf Leihung giebt man 57 pCt. und auf Prolsonga- tion 6 pCt. Zinsen. Die hiesige Bank hat seit zwei Tagen aufgehört, Leihungen abzuschließen. Der Handel in Weizen beschränkte sich am gestrigen Markte blos, auf den gewöhn- lichen Bedarf. Die Preije von Roggen waren ohne erheb- liche Veränderung, getro>nete Sorten wurden sehr gesucht und bei bedeutenden Partieen unter Schloß abgenommen. Auch nah Gerste war Frage, und verschiedene Partieen sind zu besseren Preisen aufgeräumt worden. Jn Hafer war nur mäßiger Umsaß. Folgende Preise wurden angelegt: f 124. 125pfünd. bunten Polnischen Weizen 360. 365 Fl., tit 122pfünd. 345 Fl. , für 125pfünd. rothèn Königsberger 330 Fl., für 120pfünd. dito 312 Fl., für 124pfünd. Rigaer 280 Fl., für 120pfúnd. Brabantschen Roggen 206 Fl., für 118pfünd. neuen Pommerschen 195 Fl., für 116pfünd. Preuß. 196 Fl., 117pfünd. Pernauer galt 200 Fl. , Alles in Verbrauch; un- ter Schloß zahlte man für 118pfünd. Rigaer Roggen 180 Fl., für 115pfünd. Archang. 172 Fl., für 117pfünd. gespeicherten dito 178 Sl. , für 116pfünd. Preuß. 180 Fl., für 106pfünd. Pommersche Gerste 150 Fl. , für 95. 101pfünd. Friesische Wintergerste 136. 150 Fl. , für 89pfünd. feinen Friesischen Hafer 118 Fl., für 73. 74pfünd. Futterhafer 89.90 Fl.

Schweden und Norwegen.

Stockholm, 14. September. -Die Bankverw hat beschlossen, daß von dem angeliehenen zum A ode font zu verwendenden Kapital 120,000 Thlr. zu diesem Zwecke dem Bank - Darlehns - Comtoir in Gothenburg. und 40,000 dem in Malmö Überlassen werden sollen, weil an beiden Or- Ei adt Ge nicht n renen “zu seyn scheint, hier hin-

¿d sherigen Anscheine na tei i Lu wied g ch <, ni<t viei auszuleihen i e Regierung hat ein neues Reglement für die Direc- tion des Gôta-Kanals, das von den Actien - Sia ü ih- rer leßten allgemeinen Versammlung beschlossen worden, ge- nehmigt. Nach demselben sollen in der eigentlichen Kanal- Direction zwei dant eingehen, aber ein neuer, der eines N der ‘mechanischen Werkstatt, zu Motala errichtet Der Staatsrath Graf von Löwenhjelm ist von seiner nach Paris Bi Reise hierher Jittictackehet und General Clarf aus St. Petersburg angekommen. Christiania, den 14.

ti eptember. Das Bud et i vom Storthinge für die drei Steuerjahre voin 1. Juli, 1839 bis dahin 1833 zu E jährlichen Beträgen bestimmt

worden: Für das K. Haus 124,000 Sps. ; die Civil- Ver- waltung 377,626. 56; das Gejes-Kommittee 6,200; E stiz- und Polizeiwesen 100,680. 182; gemeinnüblihe Anstal: ten 121,913. 76; Unterhalt des Kronguts 23,082; den Pen- sions- und Wartegelds-Staat 125,332. 60; Zinsen und Til gung von der Staatsschuld 294,348. 9875; ausländische An- gelegenheiten 65,500; für den Landmilitair “Staat 610,000; sür den See-:Staat 162,000; zu unvorhergesehenen Ausga-

der nördlichen von den südlichen Provinzen zu unterzeichnen.

ben 23,788. 1163; die Ulrifen-Eleonoren-Kirche in London