1874 / 208 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[3900] Bekanntmachung, : Auf dem Bahnhofe Lingen foll ein Lokomotiv- Reparatur-Schuppen erbaut werdeu, defsen Maurer- Arbeit zu 1852 Thlr., Maurer-Material zu 6685 Shir., Zimmer-Arbeit incl. Material zu 6633 Thlr., Klempner-Arbeit zu 130 Thlr. , Dachdecker-Arbeit incl. Material zu 1893 Thr., Tischler-Arbeit zu 1258 Thlr., Schmiede- und Schlosser-Arbeit zu 1077 Thlr., Glafer- und Anftreicher-Arbeit zu 933 Thlr., Eisenarbeit und Gußwaaren zu 536 Thlr. veran- \hagt find. Die Arbeit soll möglichst an einen Unternehmer vergeben werden, indeß find Angebote auf einzelne Arbeiten oder Lieferungen nicht aus- ges{lofsen. L i

Termin zur öffentlichen Submission habe ih auf

Mitt!:35ch, den 16, d. M., September, Nathmittags 1 Uhr,

zu Lingen im Bureau des Herrn Eisenbahn-Bau- Inspektors Glünder angeseßt, in welhem die bis dahin vcrfiegelt und mit der Aufschrift: „Locomo- tiv-Neparaîiur-Schuppen zu Lingen“ versehenen, bei dem genannten Herrn eingegangenen Offerten in Gegenwart der ctwa erschienenen Unternehmungs- lustigen eröffnet werden follen. Mündlih abzuge- bende Angebote fiad vor Eröffnung der \{riftlihen zu Protokoll zu geben; Nachgebote finden nicht ftatt.

Zeichnungen , Kostenanshlag und Submissions- Bedingungen find sowohl auf dem Bureau des Unter- zeicneten, als auf dem des Herrn Bau-Jnspektors Glünder in Lingen einzusehen, von beiden Stellen auch Abschriften des Anschlags und der Bedingungen gegen die üblichen Kopialien zu erhalten.

Emden, den 1. September 1874. Der Königlicte O e Betriebs - Direktor.

. Voß.

[3912]

Bebra - Friedländer Eisenbahn.

Die Anlieferung von 4432 Stück 18 und 23 Millim. garten Sqcraubenbolzen zu den Gerüsten der Werra- rüde bei Okerrieden soll im Wege der öffentlichen Submission verdungen werden und ift hierzu Ter- min auf

„Sonnabend den 19, September cr., Bormittags 11 Uhr,“

in hiesigem Abtheilungsbureau anberaumt, bis zu welchem bezügliche Offerten mit der Aufschrift:

¿Submission auf Lieferung vou Schraubeu-

olzen“

an „den Unterzeichneten einzusenden find. Später eingehende oder nicht bedingungëgemäße Offertén bleiben unberü@sihtigt. Submissionsformulare nebft Lieferungsbedingungen können von meinem Bureau gegen Erstattung der Kopialien bezogen werden.

Witzenhausen, am 30. August 1874.

Der Nes Eee, irsten.

——

[3750] DEAERGEMRaS. i ür die Königliche Pulverfabrik bei Hanau- soll dießErbauung von: ; ! 2 Maschinenhäusfern und vier Seilthürmen, ver- anschlagt zu 12,654 Thlr. 14 Sgr., im Ganzen, event. in 2 Loosen von je 1 Maschinenhaus und 2 Seilthürmen an den Mindestfordernden ver- geben werden. Á Bedingungen, Pläne, Koftenanshläge liegen wäh- rend der Bureaustunden im Dienftlofkal der *unter- zeichneten Direktion zur Einsichtnahme auf. Geeignete Unternehmer wollen ihre Offerten shrift- lich und versiegelt mit entsprechender Aufschrift ver- sehen, bis spätestens den 10. September c., Morgens 9 Uhr, in dem vorbezeihneten Lokale aufgeben, woselbst zur genannten Zeit die Eröffnung in Anwesenheit ershienener Submittenten stattfindet. Hanau, den 25. August 1874, Direktion der Pulverfabrik,

[3790] __ Bekanntmachung. Á ee Verdingung der für das Zahr 1875 erforder- ichen 5000 Meter Packleinwand, Stricke wovon 10 Meter 0,75 Kilo

wiegen 500 Kilogramm Packpapier, 30 è Bindfaden und 15 L Zustechgarn

haben wir einen Submissionstermin auf

den 14. September cr. Bormittags 11 Uhr anberaumt, zu welchem die Offerten versiegelt mit der Aufschrift :

„Submission auf Emballage-Lieferung“ portofrei einzureihen find.

Später eingehende Anerbietungen können nicht be- rüdckfichtigt werden, Proben und Bedingungen müssen vor dem Termin in unserm Büreau eingesehen werden. s

Düsseldorf, den 28. August 1874.

Königliches Moutirungs-Depot,

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. w. von öffentlichen Papieren.

[3907] Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß dem Tis&lermeister Heinri Hoffmann, Oranien- : rafe 39 wohnhaft, die Berliner 4; % Stadt- Obligationen Liäitt. D. Nr. 7992 und Litt, D. Nr. 9800 je über 200 Thlr. sowie Litt., E. Nr. 21,268 über 100 Thlr. zusammen 500 Thlr., angebli verbrannt sind und daß hierüber das gericht- liche Amortisations-Verfahren cingcleitet werden wird.

Berlin, den 2. September 1874.

WVèagistrat

hiesiger Königlicien Daupt- und Residenzstadt.

[3928] Bekanntmachung.

Die Verloosung der Prämien für die am 1. Juni dieses Jahres gezogenen 50 Serien, ent- haltend 1030 Nummern unserec Prämien-Pfand- briefe L. und IL. Abth g wird

in öffentliher Sihung unseres Aufsichts- raths am Dounerstag, den 1. Oktober dieses ___ Jahres, Nachmittags 4 Uhr, in unserem Banklekale zu Gotha stattfinden. Gotha, 4. September 1874,

Deutsche Grundkredit-Bank.

v. Holheundorff, Landsky. R, Frieboes,

=—= Posen-Creuzburgér Eiseubahn-Gesellschaft. Die Herren Aktionaire der Posen-Creuzburger Eisenbahn-Gesellschaft werden unter Hinweisung auf 88. 6 und 7 des Gesellschafts-Statuts a, aufgefordert, weitere

0 auf die gezeichneten Stamm- und Prioritäts-Stamm-Aktien mit 20 resp. 40 Thlr. abzüglich 1 Thlr. 15 Sgr. resp. 3 Thlr. fünfprozentiger Zinsen für bereits eingezahlte 30 % bis ultimo Oktober cr.,

omit | 18 Thlr. 15 Sgr. für jede Stamm-Aktie, und 37 Thlr. für jede Prioritäts-Stamm-Aktie in Berlin und Breslau bei dem Bankhause Iacob Laudau, à der’ Zeit iu Posen bei der Provinzial-Aktien-Bauk in der Zei

vom 15. bis 31, Oktober dieses Iahres gegen Vorzeigung oder Einsendung der Quittungsbogen, bei Vermeidung der im §, 7 cit, angedrohten Rouventionalstrafe und weiteren Nachtheile, zu zahlen. Posen, den 1. September 1874. Der Auffihts3rath. Dr, Sonigmaunu.

Bekauntmachun

Oels - Gnefener Eisenbahn.

Die Aktionäre der Oels-Gnesener Eisenbahn-Gesellschaft, welchen die mit den Nummern 3, 13, 17, 20, 27, 29, 39, 50, 51; 54, 55, 56, 97, 69, 69, (0,71, 78, (9, 91, 92, 93:95, 96, 97; 98, 103, 104, 112, 113, 116, 117, 123, 125, 128, 134, 137, 143, 151, 154, 158, 160, 161, 165, 168, 172, 176, 178, 186, 188, 202, 206, 211, 212, 213, 215, 217, 226, 229, 230, 244, 245, 246, 252, 253, 254, 255, 262, 263, 272, 278, 290, 298, 299, 300, 308, 313, 318, 332, 333, 335, 345, 366, 369, 370, 376, 379, 381, 385, 386, 391, 392, 393, 394, 399, 400, 407, 408, 416, 419, 420, 428, 429, 430, 431, 432, 433, 434, 436, 438, 440, 441, 445, 447, 448, 449, 463, 470, 471 und 486 bezeihnetex Quittungsbogen zuge- theilt worden find, haben die durch die öffentlihe Bekanntmachung vom 25. Februar d. J. für die Zeit vom 15. bis 30. April d. J. ausgeschriebene Einzahlung der 5. und 6, Rate von zusammen zwanzig Prozent auf die von ihnen gezeihneten Stamm-Aktien wiederholter besonderer Aufforderung un- geachtet noch immer nit geleistet. : H :

Dieselben werden hiermit nochmals aufgefordrrt, die restirenden Einzahlungen nebst Verzugs- zinsen bei derjenigen Annahmestelle, bei welcher die Einzahlung der früheren Raten erfolgt ift, j bis spätestens zum 15. Oktober d. I. u leisten, widrigenfalls gegen die Säumigen in Gemäßheit der Bestimmung des F. 7 des Gesellschafts- statuts weiter vorgegangen werden wird.

Breslau, den 25. August 1874.

Der Aufsichtsrath der Dels-Gnesener Eisenbahn- Gefellschaft.

Gf. v. Malzau.

Industrielle Etablissements, Fabriken und Großhandel. Vir empfehlen dem landwirthschaftlichen Publikum zur Herbstbestellung unser bewährtes

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mit einem garantirten Gehalte von 20 % in Wasser lösbare Phosphorsäure, sowie

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in jeder gewüns{chten Mischung. Außerdem liéfern wir zu Marktpreisen

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und stehen auf Wunsch gerne mit speciellen Preislisten zu Diensten. Bremen, im August 1874.

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Haynau, Pr. Schlefien, Rud. Weber. Nanbthier-Fallen-FabrikLant.

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Heilanstalten, Thermalbäder, Molkenanstalt, Russische Dampfbäder, Trinkhalle. Conversations- haus mit Lesekabinet, Restaurationssäle, Café und Billard während des ganzen Jahres geöffnet. | Grosse Concerte, Symphonie- und Quartett-Soiréen, Extra-Concerte hervorragender Künstler, Bal parés, Réunions. Ausgezeichnetes Kurorchester mit Instrumental-Solisten, täglich 3 Mal, Militär-Concerte. Opern- und Schauspiel-Yorstellungen. Ballet. Feuerwerk, Illumination. E Jagden und Fischerei. Taubenschiessen. Wettrennen. R. M. à866/4.) #

[3915]

o e M B NE SHERNSUN am SG. September d. J., Nachmittags 3 Uhr,

im großen Kouferenzsaäle der Oberschlesischen Eisenbahngesellschaft auf dem hiefigen Bahnhofe stattfindenden DrDentlichen Generalversammlung «ingeladen.

; Zur Berathung und Beschlußfassung kommen di- im §. 10 alinea 1 des mit der König- lihen Staatsregierung am 17. September 1856 geschlossenen Betriebsüberlafsungs-Vertrages bezeichneten ordentlichen Gegenstände der Generalversammlung.

___ Diejenigen Parent Aktionäre, welche dieser Generalversammlung beiwohnen wollen, haben in Gemäßheit des §. 29 des Statuts spätestens am 25. September d. J. im Direktorialbureau Zimmer Nr. 38 im ersten Stock des hierorts am Oberschlesischen Bahnhofe und Claassenstraßenecke belegenen neuen Verwaltungsgebäudes ihre Aktien zur Abstempelung vorzuzeigen, oder dercn. am dritten Orte erfolgte Di LEs glaubhaft nachzuweisen und zuglei cin untershriebenes Verzeichniß der Nummern välélben in zwei Exemplaren zu übergeben, von denen das Eine mit dem Bermerd der zustehenden Stimmen und dem Siegel der Königlichen Direktion der Obericblefischen Eisenbahn versehen, zurückg-geben wird und als Legitimation zur The:lnahme an der Versammiung dient.

Formulare zu den Nummern-Verzeichnissen können in dem genannten Bureau in Empfang ge- nommen werden. : Breslau, den 4. September 1874,

Der Vorfißeude des Verwaltungsrathes der Phexfchlesisches Eisenbahngesellschaft.

Duisburger Aktien-Gesellschaft für Gießerei zu Duisburg. Vussihtöraty

[3918]

In der außerordentlichen Generalversammlung vom 3. A _c. wu i der Gesellschaft gewählt : rf g vo ugust a. c, wurden in den

Herr Iwan Böninger, Carl Böninger jr., Arnold Böni j j L Duisburg, den q September 1874. u nger und Banquier Theod, Böuinger

Der Vorstand.

Martin. A. Bertseh.

{ [3910]

An der hiesigen Ottoschule ist die

Stelle cines Literaten mit 690 Thlru. Einkommen zu -beseßen.

Geprüfte Theologen oder p en, besonders jade welche in Mathematik und Naturwisseu- chaften unterrichten wollen, mögen sich \{leunigst bei uns melden.

Stettin, den 1. September 1874.

Die Stadt-Schul-Deputation. [3631]

Steinkohlen- Bergbau - Aktieu- Gesell- |

haft VolHlmend.

Wir nehmen Bezug auf bringen hiermit zur öüffe»tlihen Kenntniß, daß die

diesjährige oxdentliche Generalversammlung am E

Freitag, den 25. September a. €., BVormit- tags 10 Uhr, beim Herrn Gastwirth Soeding, eKaiserlicher Hof“ zu Bochum, stattfinden wird. Besonderer Gegenstand der Tagesorduung : Abänderung des §. 2 des Statuts,— betreffend Siß der Gesellschaft.

Eintrittskarten zur Generalversammlung find Ta- F

ges zuvor in dem zu dicsem Zwecke bei Herr Soe- ding eingerichteten Bureau gegen Deponirung der

Aktien ia Empfang zu nehmen. Bochum, den 20. Lune 1874. Der Verwaltungsrath.

Victor de Ball. Erdmann. [3903] S L E E er Bank des Berliner Kassen- Vereins. Activa: 1) Geprägtes Geld und Barren . Thlr. 617,952, 2) Kassen - ÁAnweisungen und : B L 5,746,679. 3) Wechsel-Bestände . . . . y 5,401,939. Ÿ 4) Lombard-Bestände . . . « »y 1,658,100, Ÿ 5) Grundstück und verschiedene 2 Forderung f L S 100,000. 6) Staats- und andere Werthpa- 2 piere . G E E s fs ume 16,197. Passiva: 1) Eigene Bank-Noten im Umlauf Thlr. 711,850. Ÿ

2) Guthaben von Instituten und Priyat-Personen mit Einsgchluss des Giro-Verkelnt Berlin, den 31. August 1874. 5 Die Direktion. Helfft. Hache.

tritt zish-

umänischen Verband-

VIIT. in Kraft, welcher außer

l: ina Klassifikations - Aenderungen noh anderweite Tarifbestimmungen enthält. Druck- exemplare dieses Nachtrages werden von unseren

Güter-Expeditionen in Berlin, Görliß und Bres- F

lau auf Verlangen unentgeltlich verabfolgt. Berlin, den 28. Auguft 1874. Königliche Direktion der Niedershlefsch- Märkischen Eisenbahn.

“* Berlin-Hamburger Eiseubahn.

m e M S S,

An Soun- und Festtagen finden Extr üge

nh Spandau, Seegefeld, Finkeufrug f

und Nauen zu ermäßigten Fahrpreisen statt.

Abfahrt von Berlin 2x Uhr Nachmittags, Rica Nauen 8 , ends, Rücckfahrt , Spaudau 84 und 97 Uhr Abends. Billetverkauf für den Extrazug findet in Berlin auf der Ankunftsseite des Empfangsgebäudes statt. Auch halten die um 8 Uhr Morgens und um 1i Uhr 15 Min. Vormittags von Berlin abgehenden regelmäßigen Züge an diesen Tagen bei N an.

Zu dem um 8 Uhr 57 Minu. Spandau abgehenden Schuellzuge werdeu uur je viel Billets ausgegeben, als leere Pläße m Zuge AELIAADe Se

Berlin, 6. Mai 1874.

Die Direktion. Berlin-Hamburger Eisenbahn.

[3922] : L Es Dik.

Mit Bezug auf §. 57 des Betriebsreglements für die Eisenbahnen Deutschlands vom 1. Juli 1874 wird hierdurch publizirt, daß mit Genehmigung des Herrn Ministers für Handel, Gewerbe und öffent- liche Arbeiten den Lieferzeiten für Güter bezüglich des Elbtrajeïkts zwischen Hohnstorf und Lava burg folgende Zu|\ch{lagsfristen hinzutreten:

für Eilgut 12 Stunden, e Frachtgut 24 Berlin, den 3. September 1874. Die Direktion.

3814 t Soxben ershien bei I, Baedeker in Iserlohn und ift in allen Buchhandlungen zu haben :

) d hab Die presbyteriale Synodalverfafsung der evangelischen Kirhe in Norddeutschland von

ofessor Dr. H. Hepp

Zweite vermehrte Aufl, ach, 15 Sgr. Hier folgt die Besondere Beilage,

. 22 des Statuts und |

11,546,231. M

Vom 1. September cr. ab um Norddeutsch-Gali« f

Güter - Tarif ein Nachtrag |

ends von k

Central - Handels - Register für das Deutsche Rei.

Beilage zu Nr. 208 des Deutschen Neichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers.

E

Dos Central-Jaadels-Register a en Der Bree Leid. | 2 L e e L Vierteljahr. Insertionspreis für den Raum einec Drumgzeile & Sar.

Das Abonnement beträgt 15 Einzelne ummern kosten

Der allgemeinen Uebersicht des Erwerbslebens in Württemberg im Jahre 1873 entnehmen wir weiter folgende Einzelheiten: Die Linnenindustrie hat unter der allgemeinen Geschäftsftockœung in der zweiten Hälfte des Jahres auch gelitten. Die- Roh- stoffpreise gingen etwas zurück, was die in Folge gestiegener Löhne und Brennstoffpreise erhöhten Fa- brifationspreise wieder ins Gleihgewiht brate, während die Verkaufspreise unverändert blieben. Die württcmbergishe Linnenindustrie hat auf der Wiener Weltausstellung viele Anerkennung gefunden, und der Qualität nach ftanden die Erzeugnisse un- seres Landes in den ersten Reihen; aber die Massen- produktion -Bielefelds, Schlesiens, Mährens und Böhmens wird namentlich in der Damast- und mechanischen Weberei für Württemberg gefährlich. Ebenso war das Jahr wohl eines der unglück&lichsten iu den Annalen des Seidehandels und in Folge dessen auch der Seideverarbeitung, sei es Zwirnerei oder Stofffabrikation. Zu einer von den vorher- gegangenen günstigen Geschäftéjahren herkommenden Ueberproduktion gesellte fich ein Preisabschlag in allen Sorten Rohseide, welcher sich am Ende des Jahres bis auf 40% gegenüber den Preisen im An- fang des Jahres bezifferte. So wurde der Absatz der bei viel höheren Nohftoffpreisen hergestellten Fa- brikfate ein wenig lohnender und darum sehr s{wie- riger und das Geschäft blieb leblos. Was die übrigen auf die Gewebe-Industrie bafirten Gewerbe anbelangt, so blieb das Strickwaaren geschäft bei dem voran- gegangenen milden Winter dem wenig günstigen des Vorjahrs ziemlich gleih und es blieben große Vor- räthe aufgehäuft. Auf dem Heuberg sind die Löhne in der Strumpfweberei in Folge von Ueberproduftion um 25% gesunken. Unter dem gleihen Einflusse hatte die Rundstuhlwaarenfabrikation zu leiden und erzielte eine“ ungewöhnlich -niedere Rente. Die Wollfärberei litt naturgemäß mit der Woll- industrie. Die Veredelung von Baumwoll- geweben is in fortshreitender Entwickelung be- griffen. In Bleicherei und Appretur, namentlich in den feinen Weißwaaren, wird ein er- freuliher Aufschwung und fogar wesentlihe Steige- rung gegenüber der Einfuhr gemeldet. Die Corset- fabrikation mußte abermals reduzirt werden, einzelne Geschäfte geriethen völlig in Stillstand. Der Export -nach Nordamerifa fiel von 2,938,165 Fl. Werth in 1871/72 auf 2,036,602 Fl. in 1872/73, was einer Abnahme von 30 % gegen das Vorjahr gleichkommt. Die Fabrikation von Bekleidungsartikeln nahm ihren ungestörten Forigang mit lohnendem Umsaß. Auch die Lederindustrie hat günstige Ge- abg ret niht zu rühmen. Nur einzelne

chwere Ledersorten, als Sohl- und Maschinen- ciemenleder, konnten einigermaßen reussiren. Da- gegen weist die Fabrikation von Oberleder und Zeugleder ungünstige Ergebnisse auf, wovon der Grund haupt\ächlich in der s{lechten Konjunktur und den über Bedarf vorhandenen Vorräthen zu jucchen sein wird. Die Rindenpreise stellten sih auf dem Heilbronner Markt bei Glanzrinde um 7,4, bei Raitelrinde um 2,5, bei Grobrinde um 10,1% nie- driger als im Vorjahr. Die Gründe hiervon lagen einerseits in der Einfuhr großer Quanten französischer Rinden, andererseits in dem verminderten Bedarf der Gerber. Die Shuhmacherei wurde im Ganzen mit günstigem Eïtfolg betrieben. In Glacéhand- schuhen hat der Absaß in plößlihem Rückschlag sezr bedeutend abgenommen. Die ia babes den Verbrauch dieses Luxusartikels sehr geichmälert. Die Verarbeitung des Holzes (Zimmerei, Bau-, Mösöbel-, Parquetschreinerei), in den ersten Monaten des Jahres fehr lebhaft betrieben, zeigte in der zweiten Hälfte einen Rüdegang. In musikalishen Instrumenten (Pianofortes, E Harmoniums) hat sich das zwischen Her- tellungskoften und Verkaufspreisen eingetretene große Mißverhältniß in neuester Zeit durch Erhöhung der leßtern in etwas aber nicht genügend gebessert. Neue Märkte haben fi eröffnet in Elsaß-Lothringen, Oesterreich und Brafilien. Die Orgelfabrifen waren mit Geschäften überhäuft; ihr Absaßgebiet hat sih erweitert. Die Strohwaaren fabrikation in Schramberg berichtet von weiterer Ausdehnung ihres Absaßgebietes. Die günstigen Verhältnisse der Papier-Industrie, deren fich dieselbe im Vorjahre zu erfreuen hatte, dauerten bis gegen Ende des Jahres 1873 fort. Jn den leßten Monaten des Jahres mahte sich auch hier die Geld- und Handels- krisis fühlbar und das Geschäft wurde flauer. Auch von den Holzstofffabriken wird vom Schlusse des Jahres ein Stocken des Absatzes berichtet, und hie- von scheint der Grund abgesehen von dzm überall flaueren Geschäftsgang darin zu liegen, daß die Produktion durchaus nicht mehr in einem richtigen Verhältniß zum Konsum steht; daher kommt es auch, daß sich neuerdings Holz- \hleifereien darauf einrichten, ihr Produkt selbst zu

apier zu verarbeiten. Der Buchandel hat im

anzen ein günstiges Jahr hinter sich. Besonders zu Ende desselben entwielte sich eine Lebhaftigkeit im buchändlerishen Verkehr, welche die im Sommer herrshende Flauheit überraschend schnell aufhob Das absazreihe Jahr 1872 wird kaum vortheil- hafter in seinen Resultaten gewesen sein. Auch die in der Buchdruckerei vorgekommenen Striks und Lehn- erhöhungen haben niht in dem Maße, wie befürchtet worden, auf die literarische Produktion eingewirkt.

Jedenfalls hat sich die Hoffnung, daß sih die französischen Milliarden sofort als Bereicherung un- seres Nationalreichthums nachhaltig fühlbar machen würden, als trügerisch erwiesen, oder vielmehr die erste Wirkung derselben ift überschäßt und da- durch Ursache geworden, daß fie s{hließlich sogar zum Nachtheil aus\{lug. Das Bedürfniß zu Wiederherstellung der im Kriege vernichteten Werthe veranlaßte allerdings zunächst eine bedeutende Erwei- terung unferer Produktion. Bald war aber diese Wiederherstellung vollendet, ohne pes die gesteigerte C eine Einschrän “exfahren hâtte, und 0 gas fih eine Ueberproduktion, für welche \ich neue Abzugskanäle nit finden ließen. So ist es gekommen, daß wir in den Resultaten des Jahres

1873 nit blos eine Börsenkrisis, sondern auc eine Handelsfkrisis zu erblicken haben. Allerdings gab die Börse die äußere Veranlassung zu der leßtern und verschärfte ihr Auftreten; ihr innerer Grund ift aber der Umstand, daß für die Produktion des Jahres 1873 nit mehr die durch außerordentliche Verhält- nisse der Vorjahre bedingte Konsumtion der Vor- jahre vorhanden war. Die Industrie befindet fi indeß in keiner so s{limmen Lage als dies mit dem Geld- und Effektenmarkt der Fall ift. Auf dem ersteren Gebiet läßt sich eine Ueberproduktion in verhältnißmäßig kurzer Zeit durch Einschränkung der Produktion und Auffindung neuer Me ausgleichen. Für eine Ueberproduktion von Werth- titeln dagegen giebt es nur, die normale Absorption durch die in Form von Arbeitserfolgen und Ver- mögensnußungen gemachten Ersparnisse. Die Börse hat aber in ihrer naturgemäßen Aufgabe in Schaf- fung von Werthformen einein Fahrzehnt vorausgear- beitet; sie war nicht damit zufrieden, die wirkli ror- handenen Ueberschüsse zu absorbiren, sondern sie kreditirte von der Arbeit und der Unternehmung das mögliche Reineinkommen einer ganzen Reihe späterer Zahre. Den Anstoß zu dieser Erscheinung gab der Auf- s{chwung von Handel und Industrie, der so großartige Erfolge aufzuweisen hatte. Die Gründungsthätig- keit hätte aber doch nicht solche Dimensionen er- reichen können, um die Schaffung von Werthtiteln blos zu dem Zwecke wachzurufen, den Gründern Vor- theil zu bringen, wären die Gründer nicht unterstüßt worden von der Gier aller Klassen, mühelos Geld t gewinnen. Eine allgemeine Verblendung hatte ie Massen erfaßt, welche die Agistage in eine Linie mit der redlichen und mühsamen Arbeit stellten. Auch speziell das württembergische Kapital hat durch stärke Betheiligung an Unternehmen spekulativer Art ver- hältnißmäßig.-große Verluste erlitten. Im Gegensaß zu früheren Krisen treffen diesmal die Verluste weniger die Fachleute unserer Börsen als vielmehr das Privat- publifkum. - Die ersteren haben die Konjunktur in jeder Gestalt benußt und die durch Haussespeku- lationen erlittenen Verluste zum Theil wieder durch Operationen gegentheiliger Tendenz -ein- eholt. Das Privatpublikum dagegen war nicht im tande, einen solch \chnellen Besißwehsel und noch weniger einen solch {nellen Wechsel der Anshauungen durchzumachen. Wenn einerseits der Gewinn, den Einzelne gemacht haben, ein großer ist, so sind auf der andern Seite die Verluste, welhe der National- wohlstand erlitten, die Verleßungen, welche die öüf- fentliche Moral, und der Vorschub, welchen die Klassengegensäße empfangen haben, nur noch ein größerer. Die Kleingewerbe und Detail- geschäfte haben im großen Ganzen über das Er- gebniß des vergangenen Jahres nicht zu klagen. Sie nährten ihre Inhaber, freilich ohne ihnen Gelegen- heit zur Erweiterung des Betriebs zu bieten und ohne zu Ersparnissen zu verhelfen. Wo die Ernte \ch{chlecht ausgefallen oder eine erheblihe Steckœung im Fabrikbetrieb eingetreten war, da äußerten diefe Er- eignisse ihren s{ädlichen Einfluß auch auf den Detail- handel und die Kleingewerbe, weil hier im Konsum vielfache Einschränkungen eintraten. Die Lage der Arbeiterbevölkerung war feinenfalls eine im Vergleich zu anderen Jahren ungünstigere. Die hoh gere Produktion, namentlich der ausgedehnte etrieb der Aktiengesellschaften hatte verdoppelte Arbeitskräfte erfordert, die Arbeiter vertheuert und die Löhne auf nau be Höhe geschraubt. Die Verbesserung der Lebensstellung der Arbeiter war aber so rasch eingetreten, daß wohl nur Wenige die günstige Gelegenheit, auch für die Zukunft E sorgen, erkannten und benußten, Viele dagegen ihre Ansprüche uno steigerten und doch nit zufrieden waren. Die günstigen Löhne haben fich im vergangenen Jahr meist auf ihrec Höhe erhalten, nur in wenigen JIn- dustriezweigen sind sie etwas zurückgegangen. Es sind sonach die Arcbeiterverhältnisse im Allgemeinen auch im vergangenen Jahr als günstige zu bezeichnen.

Handels-Register.

Belgard. Jn unfer Prokurenregister ift unter Nr. 19 Herr Bernhard Lewy zu Polzin als Prokurist der unter Nr. 21 unseres Firmenregisters eingetragenen ge Asher Lewy in Polzin zufolge Ver- ügung vom 1. d. M. heute eingetragen. Belgard, den 2. September 1874. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Berlin. Handelsregister des Königlichen Me zu Berlin. Zufolge Verfügung vom 3. September 1874 sind am 4. September 1874 folgende Eintragungen e In unser Ses mster: woselbst unter Nr. 2324 die hiesige Aktiengesellschaft in Firma: Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn-Gesellschaft vermerkt steht, ift eingetragen:

Durch Beschluß der Generalversammlung vom 26. Juni 1874 sind die §8. 26, Absatz 7 40, 48 (Absaß 6), 49, Nr. 2, Nr. 5 und 10 des Statuts abgeändert und ift §. 43 aufgehoben. Der §. 40 hat folgende Fassung erhalten:

Die Direktion bildet den Vorstand der Ge- fellshaft und besteht aus wenigstens 3 Mit- gliedern. S

Ueber Amtsdauer, Gehalte und sonstige Zu- ständigkeiten der Mitglieder der Direktion be- stimmen die mit denselben durch den Verwal- tungsrath zu s{ließenden Verträge das Nähere.

In unser Gesellshaftsregister, woselb unter Nr. 3303 die hiesige Aktiengesellchaft in Firma: Berlin-Görlizer Eisenbahn-Gesellschaft vermerkt steht, ist eingetragen : Da 4 us de L 2 bt De A U te é a r 07, A , 4 und 9

28, 30, und 50 der Statuten abgeändert und die 28. 51

und 52 aufgehoben, -

Nr. 162. 7 | Berlin, Sonnabend, den 5. September 1874

P)

R 8. 44 hat Nummer 2 die Fassung er- alten:

Die Wahl sämmtlicher Mitglieder der Direk- tion und die Feststellung und Kündigung der mit denselben abzuschließenden resp. abgeschlosse- nen Verträge, so wie die Ernennung des Vor- fißenden der Direktion und seines Stellvertre- ters, ferner die Suspension und Entlassung der Direktionsmitglieder, endlih der Erlaß der der Direktion zu ertheilenden Instruktionen steht dem Verwaltungsrath zu.

In unser Gesellschaftsregister, woselbft unter Nr. 4690 die hiesige Aktiengesellschaft in Firma: Alizarin- und chemische Fabrik in Potsdam vermerkt \teht, ift eingetragen: 3 Die Gesellschaft hat sich durch Beschluß der N vom 31. August 1874 auf- gelöst. Zu Liquidatoren find ernannt : ; 1) der Kaufmann Johanu Lehmann zu Berlin, 2) der Kaufmann Richard Schöpp zu Char- lottenburg. ; Zor Zeichnung der Liquidationsfirma ist

der Liquidatoren berechtigt. C

S E] Zufolge Verfügung vom 4. September 1874 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 7996 die hiesige Handlung in Firma: A Mayer vermerkt steht, ist eingetragen: Das Handelsgeschäft ist durch Vertrag auf den Kaufmann Albert Johann Friedrich Hardt zu Berlin übergegangen, welcher dasselbe unter der Firma A, Hardt fortseßt. Vergleiche Nr. 8263 des Firmenregisters. Demnächst ist in unser Firmenregister, unter Nr. 8263 die Firma: A. Hardt

und als deren Inhaber der Kaufmann Albert Johann Friedri Hardt hier eingetragen worden.

In unser Firmenregister is Nr. 8264 die Firma : W. Wolffeuberg O G deren Inhaber der Kaufmann Wolff Wolffen- erg hier (jeßiges Geschäftélokal : Münzfstraße 21) eingetragen worden.

In unser Firmenregister ift Nr. 8265 die Firma: ehe S{hwarzenberger und als deren Inhaber der Kaufmann Richard Emil Schwarzenberger hier __ (jeßiges Geschäftslokal: Leipzigerstraße 113) eingetragen worden.

Sn unser Firmenregister ist Nr. 8266 die Firma : Heinrich Neumann und als deren - Inhaber der Kaufmann Heinrich Neumann hier : ___ (jeßiges Geschäftslokal : Königsstraße 8) eingetragen worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 7265 die Handlung in Firma:

__ E. August Apel S mit ihrem Siß zu Hamburg und einer Zweignieder- lassung in Berlin vermerkt steht, ist eingetragen:

Die hiesige Fiveigniederlassung ist aufgehoben und die Firma gelöscht.

Gelöscht sind: Firmenregifter Nr. 4769 die Firma: Heinrich NRuvens & Sohn, Prokurenregister Nr. 336: Die Prokura der Frau Rubens, geb. Benzihn, für die jeßt gelöshte Firma: Heinrich Ru- bens & Sohn. Berlin, den 4. September 1874. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civiljachen.

Beuthen O./S. Bekanntmathung. In unfer Firmenregister ift eingetragen worden : I. unter Nr. 1251 die Firma: S. Czwiklizer und als deren Inhaber der Spediteur Simon Czwifklißer zu Kattowiß; IT. gelöst: e Nr. 1127 die Firma: Koppel Singer zu Beuthen O./S. Beuthen O./S 4 den 1. September 1874.

Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

Breslau. Befauntmachung. | In unser Firmenregister ift Nr. 3739 die Firma : W. Schwabe und als deren Inhaber der Kaufmann Wilhelm wabe hier, heute eingetragen worden. reslau, den 31. August 1874. Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.

Breslau. Bekanntmachung. In unser Firmenregister ift Nr. 3736 die Firma: \ Simon Gallewski und als deren Inhaber der Kanfmann Simon Gallewski hier, heute eingetragen worden. Breslau, den 31. August 1874. Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.

Breslau. Bekanntmachung. In unser Firmenregister ift Nr. 3738 die Firma: Iohaun Koch

und als deren Inhaber der Kaufmann Johann Koch hier, heute eingetragen worden. Breslau, den 31. Auguls 1874. Königliches Stadtgericht. Abtheilung L

, 48 | Breslau. Bekanntmachung.

In unser Firmenregister ist a. bei Nr. 3497 die E i Séhlettersche Buchhand»

red

Das Cenéirai-Handeis-Register kans dur alle Pof-Ansialten des In- und Ansiandes, sowie durch

8, Wf, Auhaltstraße 12, und alle Buchhaudlunges, für Berlin au * i dur die Expedition: 3. W., Wilhelmfiraße 32, vezogen werden.

Carl Heymanus Veriag, Berlin,

lung (H. Skuts{) Eugen raus in Schlettersche Buchhandlung (E. Frauck) b. unter Nr. 3737 die Firma Sehlettersche Buth- andlung (E. Frauck) und als deren Inhaber der aufmann Eugen Franck hier, heute eingetragen worden. Breslau, den 31. August 1874. L Königliches Stadtgericht. Abtheilung L.

Breslau. Bekauntmachung. In unser Gesellschaftsregister ist Nr. 1154 die von 1) Ls Kaufmann Franz Johannes Storch zu rieg, 2) dem Kaufmann Franz Storch zu Brieg, am 15. April 1874 hier unter der Firma : Phönix Mühle Gebr. Stor E offene Handelsgesellschaft heut eingetragen worden. Zur Vertretung der Gesellschaft ist jeder befugt. Breslau, den 31. August 187. Königliches Stadtgericht. Abtheilung L

Broieh. Sandelsregister der A ReR Kreisgerichts-Deputation zu Broich.

1) Die unter Nr. 125 des Firmenregisters ein-

getragene Firma : L

August L'hoest zu Mülheim a. d. Ruhr (Firmeninhaber: der Steinbruchbesißer August L'loest zu Mülheim a. d. Ziuhr ift gelöscht am 2. Sep- tember 1874. -

2) Die dem August L'hoest zu Mülheim a. d. Rubr für die Firma August L'hoest zu Mülheim a. d. Ruhr ertheilte, unter Nr. 68 des Prokuren- registers eingetragene, Prokura ift am 2, September 1874 gelöscht. Es : /

3) Unter Nr. 113 des Gesellschaftsregisters ift die, am 1. Juli 1874 unter der Firma August L'hoest et Sohn errichtete, offene Handelsgejellschaft zu Mülheim a. d. Ruhr am 2. September 1874 ein- getragen, und find als Gesellschafter vermerkt:

1) der Steinbruchbesißer August L'hoeft zu Mül-

beim a. d. Ruhr,

2) der Kaufmann August L'hoest zu Mülheim

a. d. Ruhr.

Die Befugniß die Gesellschaft zu vertreten steht jedem der beiden Gesellshafter zu. | /

4) Unter Nr. 114 des Gesellshaftsregisters ist die, am 1. September 1874 unter der Firma Geck & Moll erri{tete ofene Handelsgesellschaft zu Mül- heim a. d. Ruhr am 2. September 1874 eingetragen, und sind als Gesellschafter vermerkt :

1) der Kaufmann Diedrich Geck zu Duisburg,

2) der Kaufmann Alphons Moll zu Ruhrort.

Die Befugniß die Gesellschaft zu vectreten steht jedem, der beiden Gesellschafter zu.

Pte

Coblenz. In Folge Anmeldung des Vorstandes ist in das bei dem hicfigen Handelsgerichte beruhen- den Geúossenschaftsregister heute sub Nr. 49 einge- tragen worden die durch Statut vom 2. August 1374 vorläufig auf die Dauer von drei Jahren bis zum 9. August 1877 gegründete Genossenschaft unter der Firma: Winzer-BVerein zu Ahrweiler, einge- tragene Genossenschaft, deren Siß Ahrweiler und Zweck ist „der Verkauf selbst gezogener reiner Natur- weine", auf Verlangen ist auch reiner Wcin mit mäßigem Zusaße von aus\{ließlich nur Prima Couonial-Candis zu haben.

Diese Genossenschaft wird vertreten durch ihren Vorstand, bestehend aus dem Präsidenten , dessen Stellvertreter, zwei Beisißenden, dem Schriftführer, der auch zugleich Kassirer ift, alle von der General- versamimlung gewählt. j

Die Zeichnungen für den Verein gesheher, indem die Zeichnenden der Firma des Vereins ihre persön- lichen Unterschriften beifügen; eine Zeichnung hat nur dann rechtêverbindlihe Kraft, wenn sie min- destens von drei Vorstandsmitgliedern vollzogen ift.

Einladungen zu Generalversammlungen find vom Präsidenten allein mit der Zeichnung: Der Vorstand des Winzervereins \chriftlich zu erlassen. Die öffent- lihen Bekanntmachungen werden in denjenigen Blättern, in deren Leserkreis der Genossenschaft vor- züglih Absatz ihrer Weine in Aussicht steht, einge- rückt und ergehen unter deren Firma und find min- destens von drei Vorstandsmitgliedern zu unter- zeichnen. d Mig prr Di ge D i

1) Franz Heinri ies, Winzer, Präsident ;

2) Johann Jakob Mies I., Winzer, Stellvertreter

des Präsidenten ; . 3) Johann Joseph Knieps I., Winzer, erster Beisißer; j j : 4) Michael Lingen, Winzer, zweiter Beisißer ; 5) Johann Bürvenichh, Sekretär, Kasfirer und Schriftführer, Alle zu Ahrweiler wohnend.

Das Verzeichniß der Mitglieder liegt am König- lichen Handelsgericht zur Einficht vor.

Coblenz, den 28. August 1874. : In Vertretung des geseßlich verhinderten Sekretärs des Handelsgerichts :

Welt er, Hülfs-Sekretär.

Coblenz. Bei der sub Nr. 30 des hier beruhen- den Genossenschaftsregisters cingetragenen, zu Ahr- weiler bestehenden Genofsenshaft unter der Firma: „Ahrweiler Kredit-Berein, eingetragene Ge- nosseuschaft“, ist in Folge Meldung heute angemerkt worden : daß gemäß eines Beschlusses der General- versammlung vom 26. September 1873 der Vorstand tatt wie bisher aus 3 Mitgliedern, nunmehr aus ünf Mitgliedern bestehen soll, und daß als Ergän- zungsmitglieder in den Vorstand gewählt worden und eingetreten find: Michael Müller, Klempner zu Wadenheim, und Iohann Joseph Lüßig, Landwirth

, den 31. August 1874. er Sekretär des Handelsgerichts. Klöppel,