1874 / 209 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Einem amtlichen Berichte über die Gescäftsthätigkeit des Kaiserli Königlichen Handels-Ministeriums in Wicn während des Jahres 1873 entnehmen wir die nachfolgenden statistishen Angaben über das österreihis<he Verkehrswesen:

Die Gesammtlänge der im Laufe dcs Jahres 1873 eröffneten Lokomotiv-Eisenbahnen betrua 110,366 österr. Meilen; rechnet man diefer Ziffer die Länge der am 1. Januar 1873 in Betrieb gestan- denen Eisenbahnen mit 1106,70 österr. Meilen hinzu, fo ergiebt \i< Ende 1873 ein im Betriebe stehendes Bahnneß von 1217,336 österr. Meilen (= 9234,59 Kilometer), in wel<er Ziffer aber die Theilstre>en ausländischer Verwaltungen auf österreihis<em Gebiete mit 15,5 M,, die Industrie- und Montanbahnen mit 27,65 M. und die Pferdebabnen mit 14,0 M. nicht einbegriffen sind. Die Gesammtlänge der am 31. Dezember 1873 in Bauausführung geftandenen Eisenbahnen belief sich auf 164,095 österr. Meilen (= 1244, Kilometer). Der Stand der Betriebêmittel betrug Ende 1873 auf sämmtlichen österreichischen Bahnen 2383 Lokowotiven, 2187 Tender, 252 Schneepflüge, 5271 Perfonen- und 54,668 Lastwagen. Der Stand der Handelsflotte der österreichishen Küstenländer betrug Ende 1873 im Ganzen 6648 Fahrzeuge von 273,221 Tonnen Tragfähigkeit und einer _Befaßung von 24,869 Menn; es befanden sich darunter 99 Dampfschiffe von 99,966 Tornengehalt und 18,113 Pferdekräftcn, ferner 389 Segelschiffe weiter Fahrt von 172,474 Tonnen, 106 große Küstenfahrer von 9356 Tonn., 1667 klein: Küstenfahrer von 23,419 Tonn., während der Rest aus Fischerbarken und kleineren Leichterschiffen [besteht. Jm ungaris-kroatishen Küstenlande zählte man 559 Fahrzeuge von 68,246 Tonn. mit 2695 Mann Besaßung, darunter 4 Dampfschiffe von 373 Tonn. und 100 Pferdekräften, sowie 150 Segelschiffe weiter Favet von 63,454 Tonn. Tragfähigkeit. Der Schiffahrtéverkehr der

ampfer des österreihis{-ungarishen Lloyd auf der Linie Triest

und Bombay betrug im Jahre 1873: von Triest nah Bombay

Die Kunstausstellung der Königlichen Akademie der e wel Allgemeiner Ueberbli>.

Die neunundvierzigste der seit längerer Zeit von zwei zu zwei Jahren periodis<h wiederkehrenden Kunstausstellungen der Königlichen Akademie der Künste ist am Sonntag, den 6. Sep- tember, in übliher Weise eröffnet worden und wird bis zum 1. November dem Publikum zugänglich bleiben.

Die 1067 Nummern, die der zugleih mit der Eröffnung ausgegebene Katalog nahweist, vertheilen ih auf die drei her- fömmlihen Abtheilungen der Ausstellung in der Weise, daß die größere derselben, die der Gemälde, Aquarellen und Original- zeihnungen, im Ganzen 917, die der plastischen Bildwerke 106, die der reproduzirenden Künste 44 Nummern umfaßt.

Innerhalb der ersten Abtheilung wiederum ist die eigentliche Historienmalerei dur< 4 Bilder von 4 Künstlern vertreten, die religiöse Malerei dur<h 5 Bilder von 3 Künsilern, das Gebiet des historishen Genrebildes dur<h 17 Bilder von 16 Künstlern, das des militärischen meist Vorwürfe der neueren Zeit behandelnden Genre- bildes dur 11 Bilder von 7 Künstlern. Dem Bereich der Allegorie, der Mythologie und der Sage entnahmen 19 Bilder von 18 Künstlern ihre Motive. Dem eigentlichen niederen und höheren, sowie dem sogenannten fulturhiftorishen Genre, der Salon- und Kabinetsmalerei gehören im Ganzen 258 Bilder von 175 Künstlern an. Dazu kommen no< 9 Bilder von 8 Künstlern, die ihren Vorwurf der Dichtung entlehnten, sowie 34 Stücke des landschaftli<hen Genres von 25 Künstlern. Studienköpfe und Studienfiguren find im Ganzen 20 von 20 Künstlern vorhanten ; 102 Porträts vertheilen fih auf 58 Künstler, 39 Thier stü >e, von denen ein Üeinerer Theil genrehaft aufgefaßt ist, auf 24 Künstler, 12 Dar- stellungen von Ar<hitekturen auf 10 Künstler, 17 Still- leben, Frucht- und Blumenftü>e auf 14 Künstler. Der Rest der Oelgemälde endlih umfaßt 318 Lan d\haften (worunter gegen-20 Seestü>ke und Strandbilder) von 193 Künstlern. Dazu kommen no< 33 Aquarellen von 18 Künstlern, 20 Kartons und Zeihnungen, von denen je zwei in De>- farben und in farbiger Kreide ausgeführt find, von zusammen 18 Künstlern und 1 in Schmelzfarben auf Porzellan ausge- führtes Bild. Die 106 plastischen Werke vertheilen fi<h auf 61 Künstler, die 44 Kupferstiche, Lithographien, Holzschnitte und Zeichnungen für den Stich auf 28 Künstler.

Am zahlreihsten ist die Berliner Künstlershaft mit 297 Gemälden 2c. von 149 Künstlern vertreten; es folgen dann Düsseldorf mit 222 Bildern von 136 Künstlern, München mit 98 Bildern von 61 Künstlern, Weimar mit 70 Bildern von 40 Künstlern, Wien mit 45 Bitdern von 27 Künsilern, Rom mit 25 Bildern von 12 Künstlern (wovon jedo<h nur 6 Bilder von 2 in Rom einheimischen Künstlern herrühren), Karlsruhe mit 23 Bildern von 11 Künftlern, Dresden mit 16 Bildern von 10 Künstlern, Hamburg mit 12 Bildern von 7 und Brüssel mit ebenfalls 12 Bildern von 6 Künstlern, Königsberg mit 10 Bildern von 6 Künstlern, Antwerpen mit 9 Bildern von 6 Künstlern, Paris mit 7 Bildern von 7 Künstlern, Hannover mit 6 Bildern von 4 Künstlern, Mai- land ebenso mit 6 Bildern von 4 Künstlern, der Haag mit 5 Bildern von 4 Künstlern, Amsterdam mit 3 Bildern von 2 Künftlern, Leipzig mit Z Bildern von 1 Künstler, Nürnberg mit 2 Bildern von 2 Künstlern. Je 2 Bilder von 1 Künstler wurden gesandt aus Cassel, Darmstadt, Danzig, Stettin, Potsdam, Heidelberg, Seelow, Warschau und Z3\<ha<hwig bei Laubengast, je 1 Bild aus Florenz, Triest, Venedig, Neapel, Lon- don, Konstantinopel, Kiel, Leipzig, Stuttgart, Dessau, Bernau, Fürstenwalde, Grabow an der Oder, Cronberg, Celle und aus Tiefhartmannsdorf in Shlesien. Von den plaftishen Werken fallen 54 von 32 Künstlern auf Berlin, je 12 von je 7 Künstlern auf Rom und Mailand, 10 von 5 Künstlern auf Dresden, 7 von 4 Künstlern auf Wien, 5 von 2 Künstlern auf Brüssel, 3 von 1 Künstler auf Hannover, je 1 Arbeit endlih auf Karls- ruhe, Frankfurt am Main und Christiania.

Eine irgendwie wesentliche Veränderung in dem numerischen Verhältniß der einzelnen Gattungen der Kunst innerhalb der Berliner akademischen Ausftellung läßt si<h aus dieser Uebersicht in keiner Weise erkennen; nur die gegenüber den leßten Aus- stellungen auffallend geringe Zahl der plaftishen Arbeiten ver- dient besonders bemerkt zu werden. Im Uebrigen sind die Ver- hältnisse denen der legten Ausftellungen ziemlih entsprechend, und namentli<h nimmt innerhalb der Malerci, wie dies in der Regel der Fall ist, die Landschaft mit ihren 318 Nummern. der Zahl nah den erften, das Genre mit 258 Nummern den zweiten, das Porträt mit 102 Nummern den dritten Plag ein, während die sogenannte große Malerei das historishe und religióse Bild nur mit sehr wenigen Nummern vertreten ist. :

Eine wesentlihe Veränderung zeigt aber die diesmalige

9274 Tounen Gesammtladung (1872: 1312 Tornen) und von Bom- bay nah Triest 13,956 To. Gesammtladung (1872: 82904 To.). Der Gesammtwerth der Ladungen auf der Lin'e Triest-B-mbay war 902,666 Fl. öft. Währ. gegen 1,078,882 Fl. in 1872, Bezüglich des Postwesens enthält der Bericht eine ausführliche Darstellung des Wiener Stadtpostverkehrs im Jahre 1873, Danach wur- den Postanweisungen eingezahlt 157,491 Stü> mit 9,311,462 Fl, ausgezahlt 972,323 St. mit 65,565,172 Fl., an Postnachnahmen find 24,778 Stü>k über 266,279 Fl. eingezahlt und 619,238 St. über 8,259,028 Fl. auêgezahlt worden. Von den in Wien und Umgebung befindlichen Zeitungs-Redaktiouen gelangten 28,553,331 Exemplare zur postamilichen Aufgabe. Zur Vertheilung an- Abonnenten famen 3,193,950 St. inländische und 1,797,040 St. ausländische Zeitungs- exemplare. Der gesamnite Briefpostve:kehr betrug einshließli< der Dru>sachen und Waarenproben 76,659,052 St., wovon 54,037,738 auf den internen und 22,621,314 St. auf den internationalen Verkehr entfallen. Der Fahrpostverkebr umfaßte 478,516 ordinäre Pa>ete im Gesammtgewiht von 3,802,712 Pfund und 4,214277 Geld- und Werthfendungen im Werthe von 1311,793,842 Fl. _Bezüglich des Telegraphen wesens ist shließ;li< zu erwähnen, daß am 31. De- zember 1873 die Gesammtlênge der Linien 28,254,356 Kilom., die der Drähte 68,516,31 Kilom. (darunter Staatslinien 19,345,56 bez. 50,821,96 Kilom.) betrug. Bei den Staatstelegraphenanstalten sind im Jahre 1873 aufgegeben: 3,811,071 Depeschen (1872: 3,488,015), angekommen 4,051,194 Depeschen (1872: 3,762,258), transitirt 7,231,418 Depeschen

Depeschen 15,271,418 gegen 13,937,320 in 1872 betragen hat.

Triest, 5. September. (W. T. B ) Der Lloyddampfer „A < ill e's* ist mit der ostindis<-<inesishen Ueberlandpost heute . früh um 4 Uhr áus Alexandrien hier eingeiroffen.

das größte Uebergewicht zu haben pflegte und Beispiels halber auf der vorigen Ausftellung etwa doppelt \o viele Werke zur Schau stellte als Düsseldorf und beinahe viermal \so viele als München, so daß vollends die anderen Städte neben dieser Zahl nur wenig ins Gewicht fielen, erscheint dieser numerishe Unter- schied diesmal viel geringer, und avßer Düsseldorf tritt no< München und Weimar mit einer imposanten Zahl von Arbeiten auf, denen fi<h dann ferner Wien anschließt, das bisher kaum je so reihhaltig auf einer akademischen Ausstellung in Ber- lin vertreten war. Durch diese gesteigerte Theilnahme der auswärtigen Künstlershulen wird denn auch die gesammte Er- scheinung der Ausftellung in merkliher Weise berührt und ihr in höherem Grade als bisher der Charakter einer allgemeinen deutschen Kunstausstellung gegeben. Damit hängt es zusammen, daß diesmal eine Anzahl von bedeutenden auswärtigen Künst- lern, denen wir bisher in den Sälen der Akademien nicht zu begegnen pflegten, uns dort in diesem Jahre zum ersten Male mit ihren Werken ihrer Hand entgegentreten. “Zu bedauern ist indessen, daß eine Reihe anderer treffliher Meister, deren Werke der Ausstellung son zur Zierde zu gereichen pflegten, sich ihr diesmal fern gehalten haben.

Der Katalog der Ausstellung giebt in gewohnter Weise über die Geschichte der Akademie während der beiden vergangenen Jahre Austunft und- gedenkt der Verluste, von denen fie in diesem Zeitraum betroffen wurde. Es starb am 8. August 1872 der Professor Eduard Magnus, der namentli als Por- traitmaler einen hohen Rang einnahm, ferner am 10. August der Lehrer der Kunstgeshihte an der Akademie, Professor Dr. Friedrich Eggers und am 20. Oktober der Kupferstecher August Hoffmann. In demselben Zeitraum (vom 3. August 1872—1873) verlor die Akademie von ihren auswärtigen Mit- gliedern am 22. Dezember 1872 den Genremaler Jacob Be>er in Frankfurt am Main, am 30. Mai 1873 den Kupferstecher Joseph von Keller in Düsseldorf und am 16. Iuli den Architekturmaler Joh. Karl Schulz in Danzig. Der Tod Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Adalbert von Preußen beraubte die Akademie endli eines hohen Gönners und langjährigen Ehrenmitgliedes. Die Stelle des Lehrers der Kunstgeschichte wurde am 7. April 1873 dem Privatdozenten Dr. Dobbert provisoris<h, am 8. Juni 1874 definitiv über- tragen und ihm bald darauf der Professortitel verliehen.

Für ausgezeihnete Werke der am 1. September 1872 eröff- neten Kunstausstellung wurden von Sr. Majestät dem Kaiser und König auf Antrag der Akademie Medaillen für Kunst be- willigt, und zwar die große goldene Medaille den Malern Heinrich von Angeli, Paul Meyerheim und Lasch, so- wie dem Bildhauer Reinhold Begas, die kleine goldene Medaille den Malern von Gebhardt, Ruths, Alma- Tadema, Grafen Harra, E. d. Shampheleer, Bier- mann, E. Hünten, Fr. Kaulbach, Ed. Grügtzner, K. Hoff, Munthe und W. Gierymski, sowie dem Kupfer- steher Ioseph Fran > in Brüssel und den Bildhauern Bar- zaghi und G. Lombardi. Das Reisestipendium der Philipp von Rohrschen Stiftung wurde dem Maler Adolf Treidler, das Reisestipendium der Michael Beerschen Stiftung für Bild- hauer mosaischer Religion dem Schüler der Akademie Moses Ezekiel und der Preis der Meyerbeersdæn Stiftung für Ton- fünstler dem Komponisten Otto Dorn zuerkannt.

In der Periode vom 3. August 1873 bis 3, August 1874 verlor die Akademie drei ihrer ordentlichen Mitglieder, und zwar den Bildhauer Gustav Blaeser am 20. April 1874, den Landschaftsmaler August Weber in Düsseldorf am 9. Sep- tember 1873, und endlih am 7. April 1874 Wilhelm von Kaulbach. An die Akademie berufen wurde zu Anfang dieses Jahres als Leiter eines zu errihtenden Meisterateliers Professor Ludwig Knaus in Düsseldorf. Zum Ehrenmitgliede wurde von der Akademie Se. Kaiserliche und Königliche Hoheit der Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preu- e und hat Höchstderselbe diese Wahl anzunehmen geruht.

Schließlich ist no< zu erwähnen, daß eine Reihe bedeutender Künstler von der Akademie im März und April dieses Jahres zu Mitgliedern erwählt und als \solhe von dem Minister der geist- lichen 2c. Angelegenheiten Dr. Falk bestätigt wurden, und zwar als ordentliche cinheimishe Mitglieder die Maler W. Gent, Graf Harrach, Passini, A. v. Werner, der Bildhauer Afinger, der Baurath Adler, der Königliche Baumeister Ende, der Kupferstecher Habelmann und der Musik-Direktor Professor Joachim, zu ordentlihen auswärtigen Mitgliedern die Maler H. von Angeli, Ält sen. in Wien, Älma-Ta- dema in Brüssel, Bromeis in Caffel, Camphausen in Düsseldorf, Defregger in München, Feuerbach in Wien, Bri>et - Foster in London, von Gebhardt in Düsseldorf, W. Gierymski in München, Friedr. Kaulbach in Hannover, Lindenschmit in München, Hans Makart in Wien, Matejko in Krakau, von Ramberg in München, Ludwig Richter in Dresden, Röting in Düssel- dorf, Julius Scholz in Dresden, Ed. Steinle in Frank-

Ausstellung in dem gegenseitigen Verhältniß der hervorragendsten Kunststädte. Während unter diesen font Berlin der Zahl nah

furt a. M.; die Architekten B ohnstedt in Gotha, Freiherr von

(1872: 6,535,227), fodaß also die Gesammtzahl der behandelten

London, 6. September. (W. T. B.) Der „Great Eastern“, von welchem das fünfte Telegraphenkabel zwischen Eng- land und Nordamerika gelegt wird, ist in der Nähe der Skelliksinseln (Südwestküste von Irland) angekommen. Vom Bord desselben wird gemeldet, daß das Kabel vorzüglih funfktionire bo daß man no< heute mit offe.

Königliche Schauspiele. Dienftag, den 8. September. Opernhaus.

Ballet in 3 Akten von 7 Uhr. Mittel-Preise. Schauspielhaus. (166. Vorstellung.) Die Grille.

Anfang halb 7 Uhr. Mittel-Preise.

Mufik von Gounod. Ballet von P. Taglioni. Frau Kupfer-Berger, als Debüt. Hr. Link. Mephiftopheles: Hr. Salomon. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-Preise. Schauspielhaus.

Frl. Sigur, vom Stadttheater in Wien,

als Gast. Anfang 7 Uhr. Mittelpreise.

den, H. Müller in Bremen, Neureuther in München, I. Raschdorf in Cöln, Fr. Schmidt in Wien; die Kupferstecher

St. Barthelemeß in Düsseldorf, R. Stang ebenda, Fr. We- ber in Basel; die Musiker Brahms in Wien, Reine>e in Leipzig, Niels Wilhelm Gade in Kopenhagen. f

Berlin, 7. September.

Sigzung zusammen.

Vorsiß. Das Comité, das außer

Der Bildhauer Schilling

hat sein früher bereits ausgestelltes Modell na< den Wünschen des

hause unentgeltli<h ausgestellt werden wird.

gede>t find. Der Rest von 200,000 rufe und Sammlungen beschafft werden.

stattet, daß an der Börse eine Sammlung gehalten werde. Sodann

sollen aber au bei den größeren Bel haftGnuleen Berlins, sowie bei

sämmtlichen Sparkassen - Einnahmestellen

nommen werden. : : Das Comité beabsichtigt sodann, einen öffentlihen Aufruf an

die Einwohner Berlins ergehen zu lassen

eine allgemeine Hausékollekte zu verbinden. Dieselbe wird insofern

fih als neu erweisen, als die Summe, die erbeten wird, von

herein festgeseßt ist.

groschen begnügen zu können, um dur

Errichtung des Nationaldenkmals beizusteuern.

Bäder-Staitifstik.

Aachen bis 29. August... Andreasberg bis 24. Augus Arnstadt bis 7. August . i Baden bis 28. August . Bexka (Ende Ui Boltenhagen bis 22. August Borkum bis 2, August. . Burtscheid bis 29. August GSoLberg S2 A A Charlottenbrunn bis 1. September . Doberan bis 21. August . L Eilsen bis 20. August . .. Elster bis 31. August .., Frankenhausen bis 22. August. Glü@>sburg bis 3. September Gmunden bis 29. August. . Göbersdorf bis 5. September . Groß-Tabacz bis 30. Juli . P M2 A L ermannsbad-Liegau bis 3. September . Sea L E S Is<l bis 24. August . M e Qa Kreischa bis 20. August .. Langenschwal bach bis 30. August Liebenstein bis 6. August . Lobenstein bis 1, E e Marienborn bis 4. September . Iran bis 31. August . Rastenberg (Ende Juli) . Rehburg bis 10. August . . Rothenfelde bis 15. August . Rüubli (m U) Salzbrunn bis 31. August . Salzungen bis 31. Juli . Schandau bis 28. August . Schleusingen (im Iul). .,, S Hwetzermnile bis 23. August . Soden bis. 30. August L, Stadtsulza bis 5. August . Stotternheim bis 31. Juli . Tennstedt (Ende Jul) Tepliß-Schônau bis 31. August S S e Warmbrunn bis 30. August Weilba{h bis 30, August . Wiesb aden bis 5, September Wiesenbad bis 5. September Wildungen bis 1. September

Redaktion und Rendantur: Schwieger.

Berlin: Verlag der Expedition (Kessel). Dru>: W. Elsner. | Drei Beilagen

Hasenauer in Wien, Lenis in Stuttgart, Nicolai in Dres-

(eius<ließ;li} Vörsen- und Handelsregister - Beilage Nr. 163).

der leßten Splifsung fertig zu werden F

(163. Vor- F stellung.) Aladin, oder: Die Wunderlampe. Großes Zauber- Í Hoguet. Musik von Gährig. Anfang 2

Länd- lihes Charafkterbild in 5 Akten von Charlotte Birch-Pfeiffer. 0

Mittwoch, - den 9. September. Opernhaus. (164. Vorstel- lung.) Margarethe. Oper in 5 Akten nah Goethe's Faust. | Margarethe: Siebel: Frl. Horina. Faust: | Valentin: Hr. Bey. |

(167. Vorftellung.) Er muß aufs Land. F Lustspiel in 3 Abtheilungen von_W. Friedrih. Frau von Flor; |

Heute Vormittag 11 Uhr trat auf E

Veranlassung des Ober-Bürgermeisters Hobre<t das Berliner Comité zur Errichtung eines Denkmals guf dem Nieder- L walde, in einem Konferenzzimmer des Neuen Rathhauses zu einer E An Stelle dev leiht erkrankten Ober-Bürger- 8 meifter Hobrecht führte der Stadtverordneten-Vorsteher Kochhann den E den genannten Herren no< aus dem F Kämmerer Runge und dem Kommerzien-Rath Conrad besteht, hat F dur< Kooptation no< den Dr. Kletkz, Chefredacteur der Vossischen F Zeitung, aufgenommen, um auch der Presse gegenüber vertreten zu sein. |

] Hauptausschusses etwas umgeändert und wird den neuen Entwurf in einigen Wochen hierher senden, wo derselbe alsdann in der Vorhalle des Sißungssaales im Abgeordneten-

Die Kosten des Denkmals werden si< auf ca. 360,000 Thlr. belaufen, von denen 100,000 Thlr. bereits dur< freiwillige Beiträge Thlr. foll durch patriotishe Auf- [#

Für Berlin haben zunächst die Aeltesten der Kaufmannschaft ge- _ eiträge jeder Höhe ange- L

und mit demselben

vorn» E Man hofft, si<h mit 5 oder höchstens 10 Silber- U einen mögli<st geringen Saß F es auch unbemittelteren Familien zu ermöglichen, einen Beitrag zur

zum Deutschen Reichs-Anzeiger

Berlin, Montag, den 7. September

é 209.

Königreich Preufen.

rivi ium wegen Ausgabe auf den Inhaber lautender Obliga- E Stadt A im Betrage von 500,000 Thalern (1,500,000 Mark Reichswährung).

Bom 20. Juli 1874.

Wi [helm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c. D ian der Ober-Bürgermeister und die Stadtverordnetenvers fammlung von Barmen darauf angetragen haben, der Gemeinde Bar- men zur Bestreitung der Kosten ter Ausführung der in nächster Zeit erfordeulichen öffentlichen Bauten, wie mehrerec Stulen, des Nath- haus- und Krankenhausbaues, sowie verschiedener _Wege- und Birückenbauten und sonstigen gemeinnüßigen_ Anlagen die Aufnahme einer weiteren Anleihe . von 5C0,CC0 Thalern (1,509,0C9 Mark Reichswährung) geschrieben : Fünfhundert tausend Thalern (Eine Million fünfhundert tausend Mark Reichswährung) gegen Ausstellung auf den Inhaber lautender uud mit Zinscoupons und Talons versehener Obligationen zu gestatten, und bei diesem Antrage im Interesse der Stadtgemeinde sowohl als der Gläubiger fh ni<ts zu erinnern gefunden hat, }o ertheilen Wir in Gemäßheit des $, 2 des Gescßes vom 17. Juni 1833, wegen Ausstellung von Papieren, welche eine HDahlungéêver- pflichtung an jeden Inhaber enthalten, dur< gegenwärtiges Privile- ium Unsere ns N Ems zur Emission der gedachten igationen unter na<stehenden Bestimmungen: Z s E 1) Es werden 625 Stü>k Obligationen zu 500 Thaler (1500 Mark) jede, 625 Stü> zu 200 Thaler (660 Mark) jede und 625 Stü> zu 109 Thaler (300 Mark) jede, ausgegeben. L 2) Die Obligationen werden mit 4& Prozent jähr- li< verzinset und die Zinsen in halbjährlichen Terminen am 2. Januar und 1. Juli jeden Jahres gezahlt. Zuc Tilgung der S<{uld wird jährli< Éin Prozent von dem Kapital- betrage der emiitirten Obligationen nebst den „Zinsen der eingelösten Obligationen verwendet ; der Gemeinde bleibt jedoch vorbehalten, den Tilgungsfonds mit Genehmigung Unserer Regierung zu Düsseldorf zu verstärken und dadur< die Abtragung der Schuld zu besleu- nigen; auch steht derselben jederzeit die Einlösung sämmtlicher Dbli- gationen oder eines Theils na< vorangegangener fe<smonatliher Kündigung zu. Den E. der Obligationen steht kein ündigungsre<ht gegen die Gemeinde zu. : : N 3) Mit der Veitung der Geschäfte, welche die Ausstellung, Ver- zinsung und Tiigusg der zu emittirenden Obligationen betreffen, ist die in Gemäßheit des $. 3 des Privilegii vom 27. Januar 1862 der Stadt Barmen (Geseß - Sammlüng für 1862 S. 53 ff.) von der Stadtyerordnetenversammlung niedergeseßte, aus einem Stadiverordne- ten und zwei aus der Bürgerschaft gewählten „Mitgliedern bestehende Squldentilgungs-Kommission zu betrauen. Dieselbe ist für die Be- folgung der Bestimmungen des gegenwärtigen Privilegii verantwortlich und für die treue Wahrnehmung ihrer Dbliegenheiten von Unserer Regierung zu Düsseldorf mit Verweisung auf den in ihrer bezeich- nten Eigenschaft geleisteten Cid zu verpflichten. : A 4) Vie Obligationen werden im Anschlusse an die nach den Pris vilegien für die Stadt Barmen vom Januar 1862, 18. März 1867 (Gefeß - Sammlung pro 1867 pag. 9517 und $18) und vom 28. November 1870 (Geseßz-Sammlung pro 1870 pag. 661 und 662) ausgefertigten in drei Serien, die cine unter dem Budch- staben A., für die Obligationen zu 5C0 Thaler (1500 Mark) mit fort- laufenden Nummern von 1041 bis 1665, die andere unter dem Buch- staben B. für die Obligationen zu 200 Thaler (660 Mark) mit fort- laufenden Nummern von 1101 bis 1725 und die dritte unter dem Buchstaben C. für die Obligationen zu 169 Thaler (300 Mark) mit fort- laufenden Nummern vou_1101 bis 1725 nah dem „beiliegenden Schema ausgestellt, von dem Ober-Bürgermeister und den Mitgliedern der Sc<huldentilgungs-Kommission unterzeichnet, und von dem Rendanten der Gemeindekasse und von dem mit der Kontrole beauftragten Stadt- Sekretär kontrasignirt. Denselben ist ein Avdru> des Privilegiums eizufügen. L : n 5) Den Obligationen werden für die nächsten fünf Jahre zehn Zinscoupons, jeder zu 11 Thlr. 7 Sgr. Pf. resp. 4 Thlr. 15 Sgr. und 2 Thlr. 7 Sgr. 6 t in den darin bestimmten halbjährlichen Terminen zahlbar, nebst Talons nach den anliegenden Schematen beigegeben. Mit dem Ablaufe dieser und jeder folgenden fünfjährigen Periode werden nah vorheriger öffentlicher Bekanntmachung neue Zinêcoupons und Talons dur< die Gemeindekasse an die Vorzeiger der alten Talons gegen Einlieferung der leßteren, ausgerei<t, Beim Verluste des Talons erfolgt die Aushändigung der neuen Zinscouyons - Serie an den Juhaber der Obligation, sofern d:ren Vorzeigung rechtzeitig geschehen ist. Die Talons find mit dem Facsimile der Unterschriften des Ober-Bürgermeisters und der Miiglieder der Schuldentilgungs-Kommission zu ver- schen urd von dem Rendanten der Gemeindekasse zu unterzeich- nen. Die Coupons werden von dem Rendanten der Gemeindekasse und dem mit der Kontrole beauftragten Stadtsekretär unterschrieben. 6) Vom Verfalltage ab wird gegen Auslieferung des Zinscoupons der Betrag desselben an den Vorzeiger durch die Gemeinde- fasse zu Barmen, fowie an Zahlungs{tellen in Cöln und Berlin, welhe dur<h die $ 14 genannten Blätter bekannt zu machen sind, bezahlt. Au werden die fälligen Zin2coupons bei allen Zahlungen an e e Cg namentli< bei Entrichiung er Kommunalsteuern; “in Zahlung angenommen. r 7) Die Zinscoupons “werden ungültig und werthlos, wenn sie ni<t binnen fünf Jahren nah der Verfallzeit zur Zahlung präfentirt werden; die dafür . ausgeseßzten Fonds sollen nah Bestimmung der städtischen Behörden zu milden Stiftungen verwendet werden, i s) Die nach der Bestimmung unter 2 zu tilgenden Obligationen werden entweder dur Ankauf eingelöst oder jährlich durch das Loos bestimmt. Die Ausloosung erfolgt gétreunt für jede der drei Obliga- tionenarten. Von den Obligationen zu. 500 Thalern wird jedesmal ein Betrag von fünf Achtel der F En e, von den Obli- gationen zu 200 Thalern ein Betrag von zwei Achtel dieser Summe und von den Obligationen zu 100 Thalern ein Betrag von einem Achtel der genannten Summe ausgeloost, soweit dieses Theilungs- verhältniß Anwendung finden kann; eventuell wird die Aus- gleihung bei den Verloosungen der nächsten Jahre herbeigeführt, um das angegebene Verhältniß möglichst herzuftellen. Die Nummern der ausgelcosten O bfentli b MEE en M drei Monate vor em Zahlungstage öffentli<h bekannt gemacht. : G H Die Verloosung geschieht unter dem Vorsiße des Ober-Bür- germeisters dur< die Schuldentilgungs - Kommission in einem vier- zehn Tage vorher zur öffentlihen Kenntniß zu bringenden Termine, zu welchem dem Publikum der Zutritt gestattet ist. Ueber die Ver- loosung, sowie später über die fodann vorzunehmende Vernichtung der eingelösten Obligationen wird ein von dem Ober-Bürgermeister und den Mitgliedern der Kommission zu unterzeihnendes Protokoll aufge- nommen. R 10) Die Auszahlung der ausgeloosten Obligationen erfolgt an dem din beine Tage na< dem Nominalwerthe dur< die Ge- meindekasse sowie bei den dazu bestimmten, dur< die im s d eichneten Blätter bekannt zu machenden Zahlungéstellen in Cöln un erlin an den Vorzeiger dex Obligationen a Auslieferung derselben. Mit diesem Tage hört die Verzinsung der Angge: Iloosten Naa onen u Z Wb. aen zuglei<h die ausgereihten, na< deren Zahlungstermine l Ifefern; Vieh dies nicht, so wird der Betrag der fehlenden Zins-

leßteren sind

Zinscoupons einzu-

Beilage

coupens von dem Kapitale gekürzt und zur Einlösung dieser Coupons | ndet. S j N Die Kapitalbeträge derjenigen ausgeloosten Obligationen, die nit binnen drei Monaten nah dem Zahlungstermine zur Einlösung vorgezeigt werden, sollen der Verwaltung der städtishen Sparkasse als zinsfreies Depositum überwiesen werden. Die solchergestalt depo- nirien Kapitalbeträge dürfen nur auf eine, von der Schuldentilgungs- Kommission koutrasignirte Anweisung des Ober-Bürgermeisters zu be- stimmungsmäßiger Verwendung an den Rendauten der Gemeindekasse ver- abfelgt werden. Die deponirten Kapitalbeträge find den Ighabern jener Obligation längjitens in E ERen Es der Obligation i der Gemeindekasse dur dieje au8zuzablen. N E n De Nummers der ausgeloosten, nicht zur Einlösung vorge- zeigten Obligationen sind in der nach der Bestimmung unter 8 jährli zu erlassenden Bekanntmachung wieder in Erinnerung zu bringen. Werden die Obligationen, dieser wiederholten Bekanntmachungen ungeachtet, nicht binnen dreißig Jahren nah dem Zahlungstermine zur Einlösung vor- gezeigt, au< niht, der Bestimmung unter 15 gemäß, als verloren oder vernichtet zum Behuf der Ertheilung neuer Obligationen binnen dieser Frist angemeldet, so sollen nah deren Ablauf die Obligationen als getilgt angesehen werden und die dafür deponirten Kapitalbeträge der städtishen Verwaitung zur Verwendung für milde Stiftungen an- imfasllen. L M 13) Für die Verzinsung und Tilgung der Schuld haftet die Ge- meinde Barmen mit ihrem gesammten Vermögen und ihren sämmt- lichen Einkünften, und kann, wenn die Zinsen oder die ausgeloosten Obligationen nicht zur re<ten Zeit gezahlt werden, auf Zahlung der- selben von den Gläubigern gerichtlih geklagt werden. g 14) Die unter 5, 8, 9 und 12 vorgeschriebenen Bekanntmachun- gen erfolgen dur<h die Barmer öffentlichen Blätter und dur die Amtsblätter oder öffentlihen Anzeiger der Regierungen zu Düsseldorf, Arnsberg und E e E E Deutschen Reichs- uud oni Preu en Staats-Anzeiger. L U Ae ai der verlorenen oder vernichteten Obligationen finden die, auf die Staatsshuldscheine Bezug habenden Vorschriften der Verordnung vom 16. Juni 1819 wegen des Aufgebots und E Amortisation verlorener over prbiat dana L S8, 1 bis 1 it nachstehenden näheren Bestimmungen Anwendung: L R a. a 8. 1 vorgeschriebene Anzeige muh der städtischen S®chuldentilgungs-Kommission gemacht - werden. Dieser werden alle Geschäfte und Befugnisse beigelegt, welhe nah der angeführten E ordnung dem damaligen Schaßministerium na<maligen a s tung des Staatsshaßes zukommen, gegen die Verfügungen ü E Kommission findet jedo< der Rekurs an Unsere Regierung zu Düssel- t; L . h L bi in dem $. 5 gedachte Aufgebot erfolgt bei Unserem Land- i erfeld; E e die R a: 6, 9 und 12 vorgeschriebenen Bekanntmachun- gen scllen dur< die unter Nr. 14 angeführten Blätter geschehen; d. an die Steile der im $. 7 erwähnten se<s Zinszahlungs- termine sollen acht, an die N D im $. 8 erwähnten achten Zins- ngstermins soll der zehnte treten. ¡ M Pia können weder aufgeboten no< amortisirt werden ; do< joll demjenigen, welher den Verlust von Zinscoupons vor Ab- lauf der fünfjährigen Verjährungsfrist bei der Schltdent lgungaeSain- mission anmeldet und den stattgehabten Besiß der Zinscoupons durch Vorzeigung der Obligationen oder sonst in glaubhafter ente dar- thut, nah Ablauf der Verjährungsfrist der Betrag der angeme deten und bis dahin nicht vorgekommenen Zinscoupons gegen Quittung aus- ezahlt werden. : e S Mt Zur Ur kunde dieses und zur Sicherheit der Gläubiger haben Wir das gegenwärtige landesherrliche Privilegium Allerhöchst eigenhändig vollzogen und unter Unserem Königlichen Insiegel ausfertigen lassen, ohne -jedo< dadur< den Inhabern der Obligationen in Ansehung ihrer Befriedigung eine Gewährleistung von Seiten des Staats zu bewisligen oder Rechten Dritter zu präjudiziren. Gegeben N Gastein, dera (L. 8. m. 5 ih für den Minister des Für den Minister für Handel, Ge- on A l O eie und öffentliche Arbeiten, Campy ausen. Falk.

zeinyrovinz. Regierungsbezirk Düsseldorf. Rheiny ä Barmer E O A ener Stadt-Stempel. ibt, Stadt-Siegel)_ epa E Thaler Courant ( .. . Mark Reichswährung.) Die Endesunterzeichneten, dur< das Allerhöchste Privileginm vom .... hierzu ausdrü>lih ermächtigt, beurkunden und bekennen hiermit, daß der Inhaber dieser Obligation ein dargelichenes Kapital Vol. :/« SHalerN E S L Empfang sie bescheinigen, von der emeinde Barmen zu fordern hat. kag ; 4 Die auf vie uns einhalb Prozent jährlich festgeseßten Zinsen find am 2. Januar und 1. Juli jeden Jahres fällig, werden aber nur gegen Nü>gabe der ausgefertigten halbjährlichen Zinscoupons gezahlt. Das Kapital wird dur< Amortisation ‘berihtigt werden, weshalb eine Kündigung von Seiten der Gläubiger nit zulässig ist. Die näheren Bestimmungen sind in dem umstehend abgedru>ten Privilegium enthalten. T Barmen, dcu . . ten Dex Ober-Bürgermeister.

ingetrc Kontrolbu< Fol. j , 4 Se Sekrctär. Der Gemeinde-Empfänger. Beigefügt sind die Coupons Nr. 1 bis 10 nebst Talon.

Die folgenden Zinscoupons werden gegen Einlieferung des Ta- lons bei der Gemeindekasse zu Barmen, sowie an, von dent Ober- Bürgermeister und der Schuldentilgungs - Kommission zu bestimmen- den und öôffentlih bekannt zu machenden Zahlungsstellen in Berlin

öln verabreicht. L j a y (NRü>seite.)

: ivilegium wegen Ausgabe auf den Inhaber lautender Obliga- tone Ver Stadt Barmen In Dane von L Thalern 1 000 Mark Reichswährung) vom . . ten... è Q let der Abdru> des Privilegiums.)

Regierungsbezirk Düsseldorf (Erster) Coupon zur Pgemer Bla S ggsgn, itt, r. R ú J Thaler . . . . Sgr. Courant (.. L: Mark Nele wahren), S dieses empfängt am .... ten a) balbiäbtaes Zinsen der e benannten Barmer Stadt-Obligation aus der Gemeindekasse der Stadt Barmen, sowie an, von dem Dber- Bürgermeister und der Schuldentilgungs - Kommission zu bestimmen- den und öffentlih bekannt zu machenden Zahlungsstellen in Berlin und Cöln . ... Thaler « .…. . Sgr. Courant (.,. Mark Reichs- währung). Barmen, de S e i Der Ober-Bürgermeister. e de

187 ¿s / Die städtishe Schuldentilgungs- Kommission.

Rheinprovinz.

G, Die städtis<e Schuldentilgungs-

Der Gemeinde-Empfänger,

und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

1872,

Ea f Ee t Sant E - ares A 2A

Diescr Coupon wird nah dem Allerhöchsten Privilegium vom

E und werthlos, wenn dessen Geldbetrag nicht bis zum erhoben ist.

Ri E De L S

Regierungsbezirk Düsseldorf. aen Velen Rttabs bei ber Geieinde Inh ieses empfängt gegen dessen Rü>tgabe bei der Gemeinde- ate N ei P L Voit dem Ober-Bürgermeister und“ der Sculdentilgungs-Kommijsion zu bestimmenden und öffentlih bekannt ¿ zu machenden Zahlungsstellen in Berlin und Cöln zu der Obligation der Stadt Barmen über Thaler ( -, Mark Reichswäh- rung) Nr. . . . die (zweite) Serie Zinêceupons für die fünf Jahre vont bis , sofern dagegen bei der unterzeichneten städti- schen Schuldentilgungs-Kommission Es kein Widerspruch eingeht.

C R 1

A E M (Tro>ener Stempel.)

Die städtische Schuldentiigungs- Kommission.

Der Rendant der Gemeindekasse.

Rheinprovinz.

Der Ober-Vürgermeister.

9 trag zu dem Tarife vom 27. Dezember 1871, na< welchem die Abacto r das Befahren der Wasserstraßen zwischen der Oder und der Elbe zu crheben ist. Vom 18. März 1874. Die Bestimmung unter B. T. des Tarifs vom 27. Dezember 1871, na<h wel<hem die Abgabe für das Befahren der Wasserstraßen zwi- sen der Oder und der Elbe zu erheben ift (Gefeß - Samml. von 1872 S. 57), wird betreffs des Verkehrs bei der Schleuse zu Neu- sladt E./W. dahin abgeändert, daß bei dieser Hebestelle die Gefälle von Holzflößen, welche, den Finowkanal aufwärts fahrend, diese Súleuse passiren, nah Shleusenfüllungen erhoben werden. L Die nachstehend festgeseßten Abgabenbeträge werden entrichtet für jede wegen des Durchschleusens von Hol;flößen stattfindende Füllung r Sthleuse. : : A Sie Tae geflößte Holz außer ‘der Neustädter Swleuse au< no# die Schleuse zu Liebenwalde oder diese Schleuse und die Schleufe zu Oranienburg passirt, so kann die Abgabenentrichtung für diese folgen- den Durchschleusungen bei der Hebestelle zu Neustadt E./W. im Voraus in der Art stattfinden, daß für die Benußung einer jeden die» fer Sóleusen dieselben Abtgabenbeträge erhoben werden, welche für die Füllungen der Neustädter Schleuse zu entrichten sind, und zwar ohne Unterschied, ob die später benußten Schleusen ebenso oft, als die Neu- städter Schleuse, gefüllt worden find oder ni<ht. Es wird in Neu- stadt E./W. für jede Füllung der dortigen Schleuse mit Floßholz. entrichtet : S L E 1) von Flößen, welche ganz oder theilweise aus vierkantig be» Me e Slan (Quadratholz) oder Balken bestehen, 1 Thlr. 15 Sgr., i j 9) von allen anderen Flößen 1 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf., nas Vorstel)ende Abgabensäße werden au< dann voll erhoben, wean die Schleusenkammer nur theilweise mit Fioßholz ge- füllt ist. A fee 4 i äßlihe Vorschriften. 1) Die Abgabe is von dem ive be L aa welcher denselben bei der Hebestelle zu Neustadt E./W. vor der Einfahrt in die Schleuse anzumelden hat, sofort zu erlegen, nahdem sämmtliche in einer Änmeldung aufgeführte Flöße durch die Neustädter Schleuse gegangen sind. Bei der Abgabe der Anmeldung über diese Flöße sind die Gefälle sicher zu stellen. 2) S S O L A die Schleuze gelassen. Gegeken Berlin, den 18. März 1874. a as Wilh Camphausen.

elm. Achenba<.

in den mit den Ausfübrungen Ihres Berichtes vom 14, net R Ich folgende or 31, Gencral-Landtage der oft- gischen Landschaft gefaßte Beschlüsse: : Es Zusatz E D Ta ostpreußtscven Landschafts-Reglements vom . Dezember 1808: i P a bisher dem Ermessen der General-Landschafts-Direktion überlassene, Einberufung der Stellvertreter der General- Landschaftöräthe muß in Zukunft erfolgen, wenn die Behinderung eines der Lemeren Cg a Bi s zur Kenntniß derx

-Landfchafts-Direktion gebracht 1st;

S O 3 des Regulativs vom 1. November 1858 (Gesehßz- Sammlung Seite 575) und $. 197 des ostpreußischen Landschafts- Reglements vom 24. Dezember 1808: : f , |

Das General-Landschafts-Kollegium wird behufs Beschleunigung

der Entscheidung in unbedenklihen Fällen ermächtigt, außer in den

schon jekt zu seiner Kompetenz gehörigen Fällen, au<h in solchen

Fällen über die Ertheilung von Dismembrations- oder Erxnexuas

tions-Konsensen zu entscheiden, in welchen die Nevisoren den vom

Kreislandschaftêrath na< Untersuchung der Verhältnisse an Ort

und Stelle En A beigetreten sind;

ierdur< landesherrli<h bestätigen. “O E 4 S ermächtige Sh hiernach die General-Landschafts-Direktion mit der geeigneten Eröffnung zu versehen.

Berlin, den 26. August 1874. Wilhelm. Gr. zu Eulenburg. An den Minister des Jnnern.

An der Navigationss{ule zu Leer wird am 1. Oftober c. und an der E Dayeibilet am 1. November c. ein Schifferkursus für große Fahrt eröffnet werden. Meldungen zur Theilnahme daran nehmen in Leer dex Unterzeichnete, in Papenburg das Kuratorium der Naviga- tions\chule entgegen; Aufnahme fönnen jedo< nur fol<he Seeleute fin- den, die bereits einen Steuermannskursus in einer deutschen Staats- Navigations\hule dur<gemacht haben.

Leer, den 4. September 1874. R i Der Königliche Navigationsschul-Direktor für die Provinz Hannover.

Schreiber.

nigli reußis<es Landwirthschaftlihes Institut S u Dof Geidberg bei Wiesb aden

Cs t e Dr terkurse und einen

ie Anstali umfaßt zwei theoretishe Winterkurje i

vraküste S büimectia Im bevorstehenden Winterhalbjahr 1874/75 beginnt der theoretische N am 15. Oktober und werden in dem- lben folgende Fächer gelehrt : j ; i 1 N Wgemeine und landwirthaftlige Mineralogie Glo und 2) Allgemeine und landwirthschaftlihe Geognosie (mit Geologie von Dr. Koh, Landesgeologe. 3) Experimental - Physik mit Meteorolcgie von Professor Dr. Neubauer. 4) Thier- ärztliche Arzneimittellchre, 5) Krankheiten der Hausthiere und 6) Thierärztlihe Geburtshülfe von Departements 2 APeraut Groll. 7) Allgemeiner und befonderer landwirthschaft- liher Pflanzenbau und 8) Tandwirthshaftlihe Betriebslehre (ein- <liezli< der - Elemente der Volkswirthschaftslehre) von Dr, rhr. v. Canstein, ordentliher Lehrer. 9) Rindvich- und Pferde- u<t und 10) Obst- und Weinbau von Direktor Dr. Medicus, 11) Landwirthschaftlide Buh- und Re<hnungsführung und 12) Ländliche Baukunst von Bezirks-Wiesenbaumeister Dr. Klaas.

13) Landwirth\chaftliche Technologie von Gch. Hofrath Dr, Fresenius, h;