1874 / 213 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

fi auf 159,477,032 £, d. i. eine Reduktion von 7 resp. 44% gegen die entsprechenden Perioden von 1873 und 1872, *

Verkehrs-Anstalten.

Dem nit blos vom Publikum, sondern, wie unser vorgestriger Artikel „die Posthandbücher“ beweist, in gleiler Weise von den ein- schlägigen Behörden und Anstalten, namentlich in dem sich immer mehr ausbreitenden Berlin, lebhaft empfundenen Bedürfniß nah Hand- büchern, welche in fürzester Weise über die gesammten Verkehrsver- hältnisse fihere Auskunft geben, geschieht erfreuliher Weise immec mehr Abhüife. Als einer der veuesten und empfehlenswerthesten Bei- träge dieser Literatur kann das so eben im Verlage von K. L. Kapp in Berlin erschienene „Allgemeine Berliner Verkehrsbu ch für das Geschäfts- und Privatleben“ bezeichnet wercen. Das kleine Taschenbuch enthält ershöpfende, nah den amtlichen Bestimmungen genau revidirte Angaben über folgende Gebiete: I. Eisenbahnen. (Fahrplan, besondere Bestimmungen, Rundreisen; Erxtrazüge 2c.); II. die örtlihen Personen - Beförderungs - Anstalten; IIT. die Post (sämmtl. Bestimmungen und Taxen); IV. der Telegraph; V. verschie- dene Anstalten und Einrichtungen; VI." neueste ausführliche Uebersicht der vorzüglichsten Merkwürdigkeiten und Sehenswürdigkeiten von Ber- lin. Der Preis beträgt 5 Sgr.

Die „Times of India“ vom 8, August meldet, daß Hr. Victor de Lesseps und Hr. C. Stuart, die sih im vorigen März

Die Kunstausstellung der Königlichen Akademie der Künste. L

Vaterländische Darstellungen. Ehe wir uns der Besprehung der durch eine herkömmliche Eintheilung festgestellten Gattungen der bildenden Künste und der innerhalb derselben besonders hervorragenden Werke zuwen- den, heben wir zunächst eine Gruppe von Darstellungen heraus, die Motive der vaterländishen Geschichte behandeln oder hervor- ragende Persönlichkeiten derselben im Einzelbildniß vorführen und so mit dem ästhetishen zugleih ein ftofflih-historishes In- teresse verbinden. Es sind dies auf der gegenwärtigen Aus- stellung im Ganzen 27 Gemälde von 19 Künstlern und außer einigen Medaillen “7 größere plastishe Arbeiten von 6 Bildhauern. Der Zahl nah nehmen diese Werke also einen niht besonders großen Raum ein; wohl aber befinden sich unter ihnen einige Schöpfungen von bedeutendem künstlerishen Werth. An erster Stelle nennen wir das im Auftrage Sr. Hoheit des Herzogs von Sachsen-Meiningen von Franz Adam in München gemalte Bild, welhes „die zweiundzwanzigste Infan- terie-Division in der Schlacht bei Sedan“ schildert und in jeder Beziehung zu den hervorragendften Produkten der modernen Scchlachtenmalerei zählt. Aus Hunderten von Figuren, deren jede das sorgfältigste Studium bewundern läßt, scht \ich hier ein großes fkriegerishes Panorama zusammen, das troß seiner Ge- staltenfülle fich durch die übersichtlihste Klarheit und Anschau- lichkeit der Aktion, dur eine meisterhafte Disposition der Massen und ebenso dur eine vollendet geschlossene, tonvolle malerische Haltung auszeihnet. Nur selten is es einem Künstler gegeben, in so lebensvoller Schilderung dem Beschauer die Art und Weise des modernen Mafsenkampfes vorzuführen, in einer im Vergleich zu der immensen Ausdehnung der Sclachtlinie allerdings immer- hin nur episodenhaften Scene doch den Charakter des Ganzen fo imponirend fih wiederspiegeln zu lassen. Das wéite Schlacht- feld ist nah links hin durch Hügelketten begrenzt, von denen her ein lebhaftes Artillcriefeuer unterhalten wird; die Häuser und der Kirhthurm des Dorfes Floing ragen auf derselben Seite im Mittelgrunde des Bildes hervor, das seiner Breite nah \{chräg von der nach Sedan führenden Chaussee durchs{hnitten wird. Nach vorn hin fällt das in allen seinen Einzelheiten vorzüglich ftudirte Terrain allmählih zu einer flahen Ebene ab, in welcher die deutshe Infanterie ihre in einem \{chrägen Winktel angeordnete Schlachtlinie eingenommen hat und diese fest und sicher gegen die von der gegenüberliegenden Höhe herab im Trabe anftürmenden französishen Kavallerie-Regimenter behaup- tet. Das Schnellfeuer der in geschlossener Stellung aufmar- \chirten Infanterie rihtet unter den feindlihen Schaaren furht- bare Verheerungen an; so ungestüm der ÄAnprall dieser Reiter zu drohen \cheint, er vermag den lebendigen Wall, der ihm gegenüber unershütterlih Stand hält, niht zu durchbrehen. Auf allen Seiten stürzen die Reiter getroffen aus dem Sattel, die Pferde \heuen, und in Unordnung zurückgeworfen, müssen die Angreifenden neuen Abtheilungen, denen ein gleihes Schicksal bevorsteht, den wiederholten Anfsturm überlassen. In dem Mo- ment, den das Bild zúr Anschauung bringt, if bereits der \{chließlihe Ausgang des Kampfes sihtbar enthalten. Diesem Vorzuge der Komposition aber gesellen fich nihcht minder bedeu- tende Qualitäten der Zeihnung und der Malerei. Energish kontrastirt die dunkle Masse der gedrängt Mann an Mann stehenden deutschen Infanterie, in der doch jede einzelne Figur zu gebührender Geltung fommt, gegen die in einzelne Gruppen aufgelöste Reiterei, deren glän- zenden Uniformen die besten koloristishen Effekte abge- wonnen find, während andererseits ohne Hinderniß die \{chwie- rige Aufgabe überwunden i}, ein Gedränge von Schimmeln, die gleihmäßig von ganzen Schaaren der Angreifenden geritten werden, malerisch zu verwerthen. Ebenso meisterhaft, wie einige Verwundete im Vordergrunde, wie die Offiziere hinter der deut- hen Schlachtlinie und die ruhig dastehenden Mannschaften der- selben, sind die Reiter in den mannigfaltigsten und kühnsten Be- wegungen und Verkürzungen und die zu Tode Getroffenen in ihrem plôößlihen Zufammenbrechen gezeichnet. Kaum eine Figur ist in dem ausgedehnten Bilde vorhanden, die nicht besonderer Betrachtung würdig wäre, keine einzige jedoch, die aufdringlih hervorträte und die Einheit der Komposition oder die Harmonie der koloristishen Wirkung zu stören vermöchte.

Georg Bleibtreu schildert in einer lebendig bewegten Komposition eine Scene aus der Schlacht be: Wörth, die „Zer- \sprengung der französischen Reiterbrigade Michel durch das drei- zehnte Husaren-Regiment unter Oberst von Heiduck.“ Außerdem find von demselben Künsiler aber noh zwei große Bilder, „Sedan“ und „Wörth“ ausgestellt. In dem ersteren erblicken wir auf einem hügelig ansteigenden Terrain die in charakteristischer, ruhiger Haltung dastehende Figur Seiner Kaiserlihen und Königlichen Hoheit des Kronprinzen, umgeben von den Offizieren seines Stabes, deren Aufmerksamkeit gleich der des Fürstlichen Feldherrn dur die unten im Grunde fih entwickelnde Schlacht in Anspruch genommen wird und fich in der mannigfaltigsten Weise, hier in \{harfer Beobachtung der Vorgänge, dort in leb- hafter Erörterung, äußert. Das energisch concentrirte Interesse, die durch die Situation gebotene geistige Spannung hat der Künstler ebenso trefflich in den zahlreihen Portraitgestalten von Offiziercn aller Waffengattungen, die hier versammelt find, zum Ausdruck zu bringen und in Mienen und Geberden zu nüanciren gui, wie es ihm gelungen ift, in der klaren Anordnung der

omposition der Hauptfigur die ihr gebührende, deutlih hervor-

‘eine Scene „bei Roßbach“, frisch in der Farbe und ungemein

lichkeit des großen mittelasiatishen Eisenbahnprojekts anzustellen, Bombay verlassen haben, um nach Europa zurückzukehren. Das allgemeine Ergebniß ihrer Mission nah Indien wird von ihnen als ermuthigend betrachtet. Mit Bezug auf die wesentlichen Hinder- nisse in dem Bau einer Eisenbahn über das Gebirge sind sie der An- sicht, daß weder die Karakorumpä|}e nech der Bolanpaß geeignet find, moderne Ingenieure abzuschrecken.

New-York, 9. September. (W. T. B.) Der Hamburger Postdampfer „Frisia“ ift heute Morgen 9 Uhr hier eingetroffen.

Aus dem Wolff'\hen Telegraphen-Büreau.

Darmstadt, Freitag, 11. September, Vormittags. Der Prinz von Wales is Hier zu einem mehrtägigen Besuche bei dem Prinzen Ludwig von Hessen eingetroffen und hat auf Jagd- \{chloß Kranichstein Wohnung genommen.

Königliche Schauspiele. © Sonnabend, den 12. September. Opernhaus. (166. Vor- stellung.) Die lustigen Weiber von Windsor. Phantastish-

theils durch anziehende Motive, theils durch glücklihe In- dividualisirung ein besonderes Interesse zu verleihen. Noch bedeutender is indessen das legte Bild, der Einzug des Siegers in das eroberte Wörth ebenso meisterhaft in der Komposition wie in dem Ausdruck der freudigen Begeisterung, die Hoh und Niedrig in gleicher Weise erfüllt. Diese gehobene Stimmung, die der erste große Sieg hervorgerufen hat, fpricht besonders auch aus den Zügen des Fürstlichen Feldherrn selber, dessen Erscheinung in diesem Bilde treu, charakteristisch und ge- winnend wiedergegeben ist. Von beiden Seiten der Straße her wird er von seinen Truppen mit ftürmischem Jubel begrüßt, von einer Gruppe Verwundeter, die neben Gefangenen links am Wege stehen, und von den Bayern und Preußen auf der andern Seite, die mit den eroberten Fahnen, sie ihrem Führer darbietend, sih jauchzend an ihn herandrängen. Hinter dem Kronprinzen erscheinen die Offiziere seiner Suite und ganz hinten die Fähn-

eroberten Ort hineinführt, ist außerordentlich geschickt dazu benußt, die in gelockerten Gruppen Einherreitenden zu voller Geltung zu bringen und die Komposition, zu deren Vorzügen wiederum das durhaus zwanglos erreichte Hervortreten der Hauptperson gehört, auch nach dieser Seite hin vorzüglih abzuschließen. Von Emil Hünten finden wir zwei Kampfscenen, die „Eroberung einer französischen Batterie bei Loigny dur eine Escadron des eilften Ulanenregiments“ und die „Dreiundfünf- ziger bei Colombey“. Das wilde Getümmel der mit ihren Ge- spannen fliehenden Artilleristen und der auf fie einstürmenden, sie überholenden und umringenden Ulanen bot einer anschau- lihen und übersichtlihen Schilderung niht geringe Schwierig- keiten, gab dem Maler aber auch die wohlbenugßte Gelegenheit, in der Zeihnung der lebhaft bewegten Figuren der Solduten und dcr sfih bäumenden oder \{chnell dahinjagenden Pferde ein sehr sorgfältiges Studium der Natur zu beweisen. Gleich ver- dienstlih in der gesammten Ausführung ist das andere Bild, das eine gegen den von Feinden beseßten Saum des Waldes und gegen das von dorther unterhaltene Feuer vordringende Jnfanterie-Colonne in einfacher und klarer Komposition darstellt und jede einzelne Figur in carakteristisher Auffassung zeigt.

Eine Scene aus der Eroberung Straßburgs, die „Einnahme der Lünette Nr. 52“, \childert Casimir Geibel in einem Bilde, das die Verheerungen der feindlichen Geschosse in den Hintergrund verlegt, während vorn, diesseits des Grabens, über dessen Brücke eben ein Verwundeter herbeigetragen wird, auf der einen Seite General von Werder mit zwei Offizieren, auf der anderen eine neue Colonne von Landwehrmännern erscheint, die, dem ertheilten Befehle folgend, im Begriff stehen, eben über die Brüde ins Gefeht zu rücken. In den wenigen Figuren dieses Vordergrundes, die zum Theil Porträts sind, \piegelt \ih der Charakter des Kampfes treflich wieder, und diesen Eindruck erhöht noch die nähtlihe Stimmung. des Bildes mit den un- gewissen Umrissen der Ferne und dem von röthlihem Licht beleuhteten Wall, der hinter dem Graben empor- steigt. Noch stärker wird die eigenthümlihe Stimmung der dargestellten Kriegs\scenen in zwei Bildern von L. Koligtz betont, denen eine in hohem Grade unmittelbar packende Wirkung auf den Beschauer zum Verdienst gereiht. Dies gilt sowohl von der „Eroberung eines Geshüßes durch preußische Infanterie“, wie von dem ziveiten „Winterlandschaft“ betitelten Bilde des Künstlers. In beiden ergreift zunächst die meisterhafte landschaftlihe Scenerie, dort ein unebenes , durch einen Wald- saum begrenztes und hier und da von einem aus \{chwerem Gewölk durhbrechenden Sonnensftrahl beleuchtetes, weites Schlacht- feld, in dessen Vordergrunde in wenigen harafkteristischen Gestalten der allmählih vorrückende Kampf trefflich zur Anschauung kommt, in dem anderen Bilde eine düstere, trostlose, von \harfem Wind durhwehte winterliche Scenerie, die in dem verlassenen Gehöft an der Seite des \chnee- bedeckten Weges, in dem umgeworfenen Karren und dem frierend neben demselben stehenden Gaul die Spuren des vorangegangenen Kampfes erkennen läßt und dur eine im Hintergrunde fliehende Truppe und durch einzelne Nachzügler derselben, Figuren, in denen das Entsezen und die bange Furcht der Flucht sich leben- dig ausspricht, ihre carakteristishe ausdrucksvolle Staffage erhält. Eine besonders inhaltschwere Scene des leßten Krieges, die „Zusammenkunft Sr. Majestät des Kaisers mit Napoleon Il, im Schloß Bellevue bei Sedan“, versuchte endlih Wisniesfki in einem Bilde malerish zu gestalten, das zwar die Hand eines tüchtigen Künstlers niht verkennen läßt, in den beiden einander stumm gegenüberstehende Gestalten jedoch nicht zu einer den tragischen Ernft dieser Situation ergreifend wiederspiegelnden Charakteristik hindurhgedrungen ift.

Von Wilhelm Camphausen find in zwei Bildern Motive aus früheren Kriegen behandelt worden, in dem einen der Kampf der „achten Husaren bei Watetloo“ gegen französische Lanzenreiter, eine lebendig bewegte Episode, in der besonders die Gruppe des links fliehenden und von Husaren verfolgten Reiters durch harakteristishe Auffassung hervorragt, in dem anderen

lebendig in der Bewegung der beiden galoppirenden Kürassiere, die einen phantastish aufgepußten Mohren in rother Uniform, der vor dem Sattel die prächtigen Pauken seines Regiments trägt, eingeholt haben und zum Gefangenen machen. Der Eine durchhaut ihm die Riemen des Steigbügels, während der Andere den Entsehten beim Schopfe packt. Keck humoristish is diese Scene aufgefaßt, und voller lustigen Humors au der Zug, daß zwischen den Pferden der verfolgenden Kürassiere ein gleich

nach Indien begaben, um vorläufige Untersuchungen betreffs der Thun-

chen der Ulanen; die allmählihe Senkung der Straße, die in den |

kfomishe Oper in 3 Akten. Musik von O. Nicolai. Frau Fluth: Fr. Mallinger. Frau Reich: Frl. Lammert. Anna Reich: Frl. Lehmann. Falstaff: Hr. Fricke. Herr Fluth: Hr. Bez. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise.

Schauspielhaus. Dritte. Trauerspiel in 5 Abtheilungen von Shakespeare. fang halb 7 Uhr. Mittel-Preise.

Sonntag, den 13. September. Opernhaus. Tung. Der Troubadour. Oper in 4 Akten. Musik von Verdi. Ballet von P. Taglioni. Leonore: Fr. v. Voggenhuber. Azucena: Frl. Brandt. Luna: Hr. Schmidt. Manriko: Hr. Link. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise.

__ Schauspielhaus. (171. Vorstellung.) Ein Lustspiel. Lust- Brei in 4 Akten von R. Benedix. Anfang 7 Uhr, Mittel- reise.

Die in den Königlichen Theatern gefundenen Gegenstände können von den Eigenthümern innerhalb 4 Wochen bei den Hauspolizei - Jnspektoren Schewe (Opernhaus) und Hoff- meister (Schauspielhaus) in Empfang genommen werden, Erfolgt die Zurückforderung der betreffenden Sachen in der

angegebenen Frist nicht, so werden dieselben den Findern ohne Weiteres ausgehändigt.

Einer bedeutenderen Arbeit Camphausens begegnet man sofort im Uhrsaal, dem Reiterporträt Sr. Majestät des Kaisers, das fich denen des Kurfürsten Friedrih Wilhelm und Königs Fried- rich 11. in den Dimensionen sorvohl wie in seiner \{chlichten und würdigen Behandlung anschließt und den fiegreihen Fürsten auf feurig dahinsprengendem Rose mit erhobener und vorwärts zeigender Hand über das Schlachtfeld hinreitend darstellt. Unter den Figuren, die im Hintergrunde auftauchen, erkennt man noch die Gestalt des Grafen von Moltke, aber Nichts lenkt die Auf- merksamkeit von der Hauptfigur des Bildes ab, die mit bedeu- tender Gewalt dem Beschauer entgegentritt und eine vollendete Porträtähnlichkeit mit einem dem Charakter der Darstellung ent- \prechend gesteigerten Ausdruck verbindet.

Außer diesem monumental aufgefaßten Bildniß weist die Ausstellung noch zwei andere Porträts Sr. Majestät des Kaisers auf, ein Brustbild von Lenbach und ein Kniestück von Hein- rih von Angeli, die beide dasselbe Motiv der Stellung zeigen. Während der linke Arm ruhig herabfällt, faßt die rechte Hand unterhalb der Brust zwischen die Knöpfe der Uniform. In dem Lenbahschen Porträt erscheint der Dargestellte im einfachen Interimsrock, in dem Angeli's in voller General3uniform, ge- sticktem Waffenrok und reichem Ordens\{hmuck, der ebenso meister- haft behandelt ift, wie die Modellirung der rechten Hand. Nicht ganz auf derselben Höhe steht diejenige des Kopfes, dessen Aus- druck uns von Lenbah wärmer und inniger erfaßt zu sein \heint und dort noch ungetrübter wirken würde, wenn nit eine zur Manier neigende Behandlung der Malerei einigermaßen der, Eindruck störte.

Als Meisterwerke ersten Ranges, unübertrefflich in dem ge- sammten Arrangement, von hoher fkoloristisher Schör.heit und ebenso intim in das Wesen der Dargestellten eindringend wie dieses zugleih allseîtig ershöpfend, treten uns die von H. v. Angeli gemalten Porträts Ihrer Kaiserlihen und König- lihen Hoheiten des Kronprinzen und der Kronprinzessin ent- gegen, die im Uhrsaal einen würdigen Plaß gefunden haben. Ihnen reihen sih in demselben Saale noch das Porträt Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Albrecht von Fr. Kaulbach und das Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Georg von Bü- low an. Ersteres, das den Prinzen in ganzer Figur in Dra- goneruniform im Parke eines Schlosses dastehend darstellt, tritt ebenso dur ein feingetöntes, warmes Kolorit wie dur eine liebenswürdige Charakteristik hervor, leßteres, ein Brustbild, zeichnet sich besonders durch die leuhtende Kraft seiner Farbe aus. Wir bemerken feraer in dem Uhrsagal ein von Anton von Werner gemaltes Portrait des General-Feldmarschalls Grafen von Moltke, das uns den Dargestellten in einer offenen Halle stehend in russisher Uniform und in repräsentirender Haltung zeigt, die jedoh die Charakteristik in keiner Weise beeinträchtigt, und ein von Dieliß herrührendes Porträt (Kniestük) des Fürsten von Bismarck, das sich durch markige und lebensvolle Behandlung des imponirenden Kopfes auszeihnet. In einem der hinteren Säle finden wir noch von Freyberg ein fleißig gearbeitetes Reiterbildniß des Generals von Lüderiß als Com- mandeur des Garde-Kürasfsier-Regiments.

Einer früheren Zeit der vaterländishen Geschichte gehört ein Genrebild von Heydeck an, das die Königin Luise während eines Aufenthalts auf der Flucht von Ortelsburg nah Danzig in dem Augenblick darstellt, in welhem fie die bekannten Worte des Goethe hen Harfners „Wer nie scin Brot in Thränen u. \. w.“ in das Eis einer gefrornen Fensterscheibe ein- rißt, und ferner ein trefflihes lleines Kabinetbild von Frit Werner, ein vor der Front stehender Fahnenjunker, der in der Rechten die im Winde flatternde Fahne des Regiments Schwerin hält, Ein Genrebild von Rudolf von Deutsch, zwei Mädchen von Saarbrücken, die während des Kampfes bei Spichern einen Verwundeten forttragen, ein anderes von Heinr. Winter, das zwei rekognoscirende Kürassiere zeigt, gehören wiederum der neuesten Zeit an. Allenfalls kann ihnen noch eine Landschaft von Julius Jacob, eine Partie der Hasenhaide bei Berlin, angereiht werden, als deren Staffage eine Gruppe preußischer Infanterie erscheint.

Unter den plastishen Werken ragt eine Büste Ibrer Majestät der Kaiserin von Albert Wolff durh hohen und ernsten Aus- druck des meisterhaft behandelten Kopfes hervor, dessen Haar durch ein breites Diadem geschmückt ist, während den Hals eine ideale Gewandung abschließt. Eine Büste Sr. Kaiserlichen und Königlichen Hoheit des Kronprinzen von Schweiniß zeichnet sich dur liebenswürdige Auffassung und treue Porträtähnlich- keit aus. Diesen beiden Werken reiht sih eine anziehende Büste Ihrer Kaiserlihen und Königlichen Hoheit der Kronprin- zessin von Encke an; ferner eine Büste Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Georg von Caftan, eine Büste des Gene- ral-Feldmarschalls von Steinmetz von Emil Steiner und eine andere des Generals von Zastrow von demselben Künstler. End- lih gehört hierher noch der von Breßmann ausgestellte Ger- maniaschild mit einer Reihe \ymbolischer, auf die Einigung Deutschlands bezüglicher Reliefdarstellungen, eine galvanoplastische Wiederholung der Sr. Majestät dem König von Sachsen von der Hermanstiftung in Dresden überreihten Ehrengabe.

An- (167. Vorstel-

Redaktion und Rendantur: S chw ie ger.

Berlin: Verlag der Expedition (Kessel). Druä: W. Elsner : Zwei Beilagen

tretende Stellung anzuweisen und den umgebenden Gruppen

den Franzosen fliehender Hase hindurhläuft.

einschließlich Börsen-Beilage.

(170. Vorstellung.) König Richard der

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und

J 218.

5 : - utschen Reih8-Post-

Nr. 65 des „Amts-Blatts der Des iden Er Ai ampfschiffverbindungen Stralsund-Malmoe Vom 7. September 1874: Eröffnung der 7. Boner en 4 iti i über den Päckerei- und Geld-

der fiatifti\hen NaGweisungen Bee df zureichend frankirte

Verwaltung“ hat folgenden Jnhalt:

E gnt

d in - Ko . Bo Eisenbahn Gaschwiß-Meuselwiß. Vom (M eitehr. Vom 2. September 1874: Briefe aus Hongkong.

Beilage

Berlin, Freitag, den 11. September

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Ber tee DENe Vereins für die

i \chichte Potsdams wurde am 9. A A L difelssee und den ares Ravensbergen nommen. Um 4 Uhr fand na

von König Friedrich Wil tatt. Am Springgquell sprach E ier: Ueber die Ges Friedrich Wilhelm IV.; auf dem Berge: a.

: das Plantagenhaus, die Maulbeerb Wagener: Ueber Kadelienbaus 4 U E Sit dn ildparke König Friedrih Wilhelms L; Þ. Hr. Geheimer

Teufelssee am Ravensberge und die Sagen Yeber den Tou Ors Nasen Ampbiheättr als

e eidenzucht, das

eider: S N cifelgseen in der Mark, jou Theeplaß der Königlichen Familie. Das Septen De e*, Zeitshr Mon Oen Vaterlandes, herausgegeben ts-Anzeigers (Berlin, 8 Ealtishestraße 12), hat folgenden Inhalt: deutschen Kaiserge\chlechter. bildenden Künste der

reußischen Staats-Anzeigers von fa Deutschen R Ungarn, England, Eingegangene

literarische Neuigkeiten.

A inischen Chronik nebst Urkundenbuckch, O A für die Geschichte Berlins, ist so eben Hofbuchdruckerei (R. Urkunden-

usgegeben von dem ; Berga der Königlichen Geheimen Ober -

ie 11. Li enen, Dieselbe bringt: v, Deer) die 21 I0E a O : vierzehnten und funfzehnten Jahr- Tafel 6: Der Wusterhausenshe Bär, Die Schleusen

en 65 bis 6 Ba t Berliner Bauwerke,

mit 4

ie 1772 nebst A Setilie Deytia nebst Wappen; Wappen ; : e

t . Berliner Denkmäler, T Ss tes Großen, nebst 19 Jllustrationen. Tafel 1: Johann Georg Hossauer, nebst Glaubensscild, Pathengeshenk König Friedrich an den Prinzen von Wales.

L ene Handbuß für die Standesbeamten Das gestern besproch ‘EhesGliebungsres vim Gel

i s ußishenGeseßes vom 9. Mar ;

unga ere e S Sidiciungen als Anleitung für die Standesbeamten

hat folgenden Titel: „Das

Tafel 2:

im

Abbildungen. Berliner Medaillen, Tafel 9: i - Tafel 10: Das Jubelfest der französischen

1694 nebst Abbildung; en E Hariner Be H led afel 7: Die Fami : i ilie” ins nebst Wappen und 6 afel 8: Die Familie” von Wins nebfi Sn König Namhafte Bexliner, ortrait und Anlage: iedrich Wilhelms IV.

te Wande n u ng des laufen Ma LE us iht erlins und de erein

L Ta 9. d. M., Nachmittags, bei Potsdam unter- gemeinschaftliher Besichtigung des elm IV. algeltdten Spr Es cue Ae

i i i ° itheater auf dem großen Raven3- beits-Sißung in dem Rajen-Amphi spe br Geheimer Hoseatb

[t es Springque ur nig E Ei Hr. Vieuifon-Sünilebrer aumpflanzungen

3. IV. Bandes) der „Deutschen : D die gesaminten merten uftrage

i ihs-Anzeigers und Königlich Preußischen Redaktion des Deuishen Ne tes n ga O La Verioee An- Die Urkunden der älteren Die deutschen Dialektdichter. Die Gegenwart. F Bu Arret Raa, e

ifati ichs-Anzeigers .un g

Die Publikationen des Deutschen A e Oi 1874. e Sheonik Monatsronik für Juni 1874+ Oesterreich- ankreich, Italien, Rußland und Polen, Amerika.

er, Tafel 6: Die lie Grieben nebst

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der

Gel-

zusam vortragendem Ra lag von Franz l Der „Anh. St. A.“ \chreiht : einem Salon des König die Direktoren- der nor beider Cyflen westlich und

Excellenz des Herrn von Goß an welcher auch L für historishe Kunst Theil

lung a Vereins | Verhandlungen lag in der die Kunstvereinsausftellungen wah größere historishe Gemälde, nit bloße chen den list viel Frage tritt u renen ift, : / Stöllenbung noch Bilder wie z. sieben Nummern abgegeben n der Vereine zum Kun í der Vereinsblätter Pee E cin U er sih gegen die ] der A oa , Beifall gezollt. Kunstvereine des west- Verein für historische Kunst

ziehunge theilung vercretenden Referenten, ay S den folgen

elbischen und oftelbishen Cyklus und der noch mehrere Sißungen. i Von dem in Otto Müllers Verlage hierselbst erf Werke: „Das Deutsche Reich in geographis\ch {her Ran Mopogra mann“ liegen die

Damit ist der erste Band des Buches, Uebersicht die Topographie der mittlere umfaßt, vollendet. Ueber die erste den allgemeinen Theil enthalten, Nr. 272 des „Deui Anzeigers“ : die Topographie de südlichen Staaten,

ee staaten in

der beiden thüringischen staaten und die See und ung. politischen Eintheilung der Regierungsbezirke, Krei1e, Aemte deutung mehr oder weniger aus Aufmerksamkeit ist legraphenanstalten), Banken gewidmet. bei einzelnen Staaten, La graphie der Ortsnamen i weise abgewichen und den nach dem Vorgange Der zweite Ban

G

und der

m Regierungsbezirk Bromberg nah Tes bereits gewonnenen Ergebnisfen als dur * bezeichnet werden; Raps und Rübjen haben Vom Weizen erwartet man, mein éinen guten und reichen

getreide, bis auf den Hafer, d

und resp. dur Austausch zwis en Kunstfreunden zux ung t an die Vereine um so dringliher heran, daß aus der Náationaugalerie

ruppirung.

L

von 1572 aus. L der Königreiche Bayern, Großherzogthümer

fleinen

Kurze g Landestheilen und Ortschaften. In st er zuweilen von der gewöhnli

jeßt gangbaren Regeln der Re

anderer Völker, gefolgt. d wird die Topographie eutshen Reichslande enthalten, un Erscheinen sehr erwünscht.

tellt von Dr. Adolf Stölzel, Bunge the im Justiz-Ministerium.

Frage,

hischer B

ieferungen N

Die

lichen Af

n neun spricht

die

einzeln r 2c. au Ler rebedinitteln den Verkehrsmitte den Volksbanken (Vors

nahm.

werden dürjien.

an alle Vereinsmitglieder aussprach en Tagen hielten die Vertreter der

eziehung von i i 10 bis 14 (einshließlich) vor. welcher neben einer allgemeinen n und kleinen deutschen Staaten Lieferungen, welche fast nur sih bereits ein Artikel [hen Reichs- uw As M balten vorliegenden ieferun l T i Sachsen und Württemberg, Baden und nördlihen Central- der bier angegebenen Folgereihe einzelnen Ortschaften sind -nach der in Provinzen, geführt, und je nach ihrer Be- Eine besondere (Eisenbahnen, Post- und Te- K L carcidhs ihtli otizen dienen a inlei eshichtliche Notiz der Orth en Schreib- tshreibung,

en Staaten

behandelt.

Der Sch

Landwirthschaft.

namentli r Ertrag. Dagegen ist das er eine Mittelernte bringen kann,

eine

er Gustav

Geheimen Justiz- und De 1874. Ver- Vahlen. Mohrenstr. 13/14.) : : „Am 5. September hielten in Rem ege Eee zu er ddeutschen Kunstvereine un 6ftlih 1D Elbe unter dem Vorsiß Sr. ler aus Königsberg eine Versamm- Hr. Schulrath Loof als Vorstand des werpunkt der f welche Weise in Zukunft für rhafte Kunstwerke namentli ugbilder zu gewinnen E „und e s: ringen seien, e Sal faum darauf ; Gi pas e Heren j letzten auer Ausftellung Den Fre Os pes Zie Dee tlih über die Ber- sthandel und namentlich Feen Dessau g eines einzigen An

des preußischen Staates d ivie {ein baldiges

kann die Roggenernte weg- befriedigend een En

ererem Boden, allge- Me B anáge! Sommer-

fehl-

einenden atisti- Neu-

in

Hessen,

glei

120

Vor.

eutschen Bauken ult. August 1874.9 E M En mit Ende Wi 1874.) (In Tausenden von

Ae Ly s.

alern.)

Viehpr Im Regierungsbe

eschlagen. en häu toffeln, i litten haben, stehen üppig und offnung zu einer euernte des ersten Schnittes aber ein sehr geringes Quantu steht deshalb Futtermangel zu besorgen, eise bereits sehr erheblich heruntergegangen. : i ire Pa j gs e e Getreideernte ien i i ausgefallen, obschon die Sommerung, namenl- G P Boden, in der andauernd heißen und trockenen In Eo e a S i altende Hiße auf das Wachsthum der Futtergewa Sie “6 S au Landwirthe mit Futtermangel Stand der Kartoffeln, welcher aus

edenfalls

eingewirkt,

neuerdings so daß an Aus Hamburg Territorium, in Körnerfrüchte durchweg als ein recht erfreulihes bezeihn

gehabt ha Pfd. a Boden bis zu 1374 Pfd. erlangt. mehlhaltig; auch vom Roggen wir gerühmt, und kommen nur Die Besorgniß, daß : periode durch Nachtsröfte und die ver litten hätten, bestätigt sich nur legenen Stellen hat der Frost Anfangs Das Gesammtresultat dieses es bezeichnet. waren in den österreichischen genannte Orte durch Rinder- die Kontumazanstalt Nowo=- lizien: die Nizborg des H des Borszczower Dez Ungarn ist frei von gende Ortschaf=

ebracht. mm als ein durchaus h oma E Wie die „Wien. Ztg.“ meldet, Ländern am 7. September d. J. nah peft verseucht: i sielißza des Czernowi anstalt Husiatyn, Bezirkes, die Kon und Bozykow des Podhaycer Rinderpest. In Kroatien-S!| eut: Im Agramer Komitate: Jaska; im Belovarer Komi d Samarica im Bi tages d im Kreuzer Komitate Ferner herrscht. die 2 r, im Lica-Otocaner und im Grenzgebietes.

ten vers 2 S E rnava un ( und Roviste im St.-Jvancer Bezir cani im Bezirke P De uu )

tanj im Brbovacer : [V i lie im Gradis8cane

im Ogulin-S ) Distrikte des kroatisch-slavonischen

die

lich auf leichterem Boden, in Folge Witterung vielfach gelitten hatte.

o da

vor Allem gilt der in unserer als Es L ire u, p A je seit langer Ze )

ori n Während in den leßten Slinen der Sack Weizen mit ls besonders gut Bde LOnE De S N abe off un!

d eine gleich günstige Ergiebigkeit sporadisch weniger erfreuliche Mittelernten die Kartoffeln in ihrer Entwickelungs=- T rende Kartoffelkrankheit ge-

Auf höher ge= ftrihweise Nachtheile Jahres wird im Durchshnitt

In der

| ß de Se fämyfen haben werden. er t lei n Geiinde zu ernsten Besorgnissen Veranlassun in Folge des Umschlages der Witterung w ] ch hier mindestens auf eine Mittelernte gerechnet wird.

\chreibt man: Die Ernte ist auf Hamburger

Sioorow,

Bukowina:

er Bezirkes. In Ga Koveczynce und

tumazanstalt Kozaczowka Bezirkes. Slavonien find fol

zum geringen

olstein und Mecklenburg in g av Vie beendet. Das Resultat derselben wird überall et, sowohl quantitativ wie qualitativ z Gegend am meisten kultivirte Weizen machen unsere Landwirthe kein H! üglihes Weizenjahr nicht

Juni

Theil.

Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

1874;

Die Erbsen find fast überall gänzli ausgebrannt und ha- bereits als Futter eingebraht werden müssen. ie i freilih, zumal auf leihtem Boden, durch Nachtfröfte ge- in gleihmäßig voller Frische, so daß uten Mittelernte vorhanden if. D at zwar eine durchweg gute Qualität, m ergeben, ebenso der Kleeschnitt. Es und sind in Folge dessen die

Die Kar-

Die

gab, hat sich entlih gebessert,

Bezug auf die

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