1874 / 217 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

im Durchschnitt für 1840—49

wie der Flöße nach Vorstehendem zugenommen hat, so läßt sich doch der Aufshwung des hiesigen Flußverkehrs aus diesen Zahlen uur in pre Maße beurtheilen.

fracht einer geringeren Anzahl von Schiffen die einer bedeutend. Die Zahl der Fahrzeuge hängt hauptsächlich von den Wasserftänden ab, fie steigt oder ;

oder geringeren Tiefgang gestatten, ohne daß deêhalb die verfrahtete Gütermenge sich vermehrt oder vermindert.

in erster Instanz befaßt werden oder mag die Sate an das Landgericht in der Berufungsinstanz gelangen.

Der Werth und die Vorzüge der Kollegialverfa}sung sind aligemein anerkannt.

In dem Vortrage des Referenten des 1. Aus\{chu}es der bayerischen Kammer der Abgeordneten vom 12. November 1855 über den Entwurf des bayerischen Gesezes, die Gerichtsverfas- sung in den Landestheilen diesseits des Rheins betreffend , ift das Wesen einzelrihterliher Thätigkeit und die Bedeutung kol- [legialischen Zusammenwirkens in demselben Gericht mit solgenden Worten geschildert :

Der Einzelrichter wird zwar leiht eine gewisse Routine und einen praktischen Geschäftstakt erwerben und in Gegenständen des gewöhnlichen Lebensverkehrs, bei deren Beurtheilnng Er- fahrung, Lokal- und Personalkenntniß wichtig find, eine rasche und energische Justiz ausüben. Er wird dur seinen häufigen unmittelbaren Verkehr mit dem Volke besonders geeignet sein, durch Rath, Belehrung und väterlicher Autorität für vergleihs- weise Erledigung von Streitigkeiten mit Glück zu wirken.

Allein fich selbs überlassen ist er in der Regel von den Mitteln höherer wissenschaftliher Fortbildung abgeschnitten und entbehrt des anregenden Einflusses, den das Zusammenwirken mit Berufsgenofsen erzeugt.

Die kollegiale Behandlung der Rechtsangelegenheiten da- gegen ift eine Schule für Verbreitung theoretisher und prak- tischer Rehtsanshauungen unter allen Kollegialmitgliedern. Die geistig kräftigeren Mitglieder des Kollegiums üben einen bildenden Einfluß auf die minder befähigten Mitglieder, die wissenshaftlihen Strebungen und Errungenschaften Einzelner werden im Wege der follegialen Berathung in gewissem Grade Gemeingut Aller. Das Uebergewicht der besseren Juristen paralysirt die Shwäche der geringeren Kollegialmitglieder, die erfteren wissen in der Regel der rihtigeren Ansicht den Sieg zu verschaffen, ungerehtfertigte Entschließungen zu verhüten und gewisse Präjudizien im Bewußtsein des Kollegiums zu begründen.“

Im weiteren Verlauf des Vortrags werden die Kollegien als die Pflanzftätte der wissenshaftlihen Praxis und als Träger einer höheren Autorität bezeihnet, und es wird darauf hingewie- sen, daß \chon das Zusammenwohnen der Anwalte und die Gewißheit, einem ebenbürtigen Prozeßgegner mit rihtigen Grün- den entgegentreten zu müssen, einen- Wetteifer und gegenseitige Anregung der bei demselben Gericht beschäftigten Anwalte erzeuge.

Daß diesen \{lagenden, von dem Gemeinbewußtsein nit nur der gesammten Juristen, jondern der gebildeten Welt Deut\ch- [lands getragenen Gründen die deutshe Geseßzgebung Folge geben mußte, bedarf keiner weiteren Ausführung. Wenp aber in dem oben erwähnten Vortrage neben ihren Mängeln relativ auch ent- schiedene Vorzüge der Einzelgerichte mit Reht anerkannt sind, fo ergab fih zugleih neben der Regel follegialer Rehts\prehung die Modifikation dieser Regel. Es giebt ein weites Feld der be- rehtigten und segensreihen Thätigkeit des Einzelrihterthums, innerhalb dessen die schnelle und sachgemäße Verhandlung und Entscheidung durch Ueberweisung an den Einzelrichter gewinnt. Es genügt für diese Sachen, wenn die mit der Entscheidung der Sache dur den Einzelrichter unzufriedene Partei die Möglich- keit hat, die Sache in zweiter Instanz an das Kollegialgericht zu bringen. Deshalb mußten, wie {on jeßt im größten Theil Deutschlands der Fall if, den Kollegialgerihten erster Instanz

Die Friedrichs-Werdershe Gewerbeschule

feiert am 18. Oftober d. J. das Fest ihres funfzigjährigen Bestehens. Nach dem foeben erschienenen Programm wird Mittags 12 Uhr eine offizielle Feierlihkeit in der Aula der Schule und Nachmittags 6 Uhr ein Festmahl im Englischen Hause stattfinden. Von den zahlreichen früheren Schülern, die bei dem regen Interesse, das sie der Anstalt noch bewahren, sih an der Feier betheiligen werden, wird zum Andenken an den verstorbenen Direktor der Schule, Professor Dr. Köhler, eine eKöhler-Stiftung“ errichtet, die am Festtage der Schule überreicht werden soll. Den Statuten der Stiftung entnehmen wir, daß das Grundvermögen zunähst in 8000 Reichsmark besteht, deren Zinsen alljährlich zunächst für ein Stipendium von 309 Reichsmark ver- wandt werden sollen. Der Zweck der Stiftung ist, besonders befähigten, aber unbemittelten Abiturienten der Friedrichs-Werderschen Gewerbe- s{hule eine höhere Ausbildung auf ciner Hochschule der Technik, der Wissenschaft oder der Kunft durch Unterstüßung mit Geldmitteln 2u ermöglichen. Die Verleihung erfolgt in der Regel auf drei Jahre, die Bewerbung um das Stipendium geschieht \chriftliß bei dem Kuratorium.

Das in dem Atelier des Bildhauer Keil ausgestellte Denkmal, das die Stadt Bremen ihren im Feldzuge 1870/71 gefallenen Kriegern seßen läßt, besteht in einem überlebenêgroßen Krieger, der das gezückte Schwert in der Rechten, in der Linken eine Fahne haltend, in vorwärts \stürmender Stellung gedacht ist. Zwischen seinen Füßen liegt ein zerbrochener französisher Adler, als Symbol des Sieges. Auf der Fahne ist in leise erhobener Arbeit ein Adler ab- gebildet, der von einem mit der Inschrift: pro gloria et patria ver- fehenen Lorbeerkranze. umgeben ift, über den wiederum die deutsche Kaiferkrone {webt. Die geistige Auffassung wie die form-lle Dar- stellung des Denkmals find gleich glücklich durchgeführt und genügen in jeder Weise den Anforderungen der Schönheit. Die Bronzegießerei von J. Gladenbeck hierselbst hat den Guß des Denkmals übernommen, das alédann mit seinem Granitfockel, dessen Fries die letzten Groß- thaten unseres Volkes in Hautreliefs enthalten soll, die Höhe von . 25 Fuß erreicht.

Der Wasserverkehr Berlins in den Jahren 1840—1872.

Das Kaiserlich statistische Amt veröffentlicht in dem jeßt erschei- nenden VIL. Bande der Statistik des Deutschen Reichs, welcher den Schiffs- und Güterverkehr auf den deutshen Wasserstraßen für das Jahr 1872 nachweist, u. A. au Uebersichten über den Wasser- verkehr der Stadt Berlin in den Jahren 1840—1872, welche die Entwicklung dieses Verkehrs in den leßten Dezenninen näher er- sehen laffen. Wir entnehmen daraus folgende wichtigere Angaben:

Der gesammte jährliße Schiffsverkehr (Eingang, Durchgang, Ausgang) betrug:

Schiffe Floßhölzer beladen. leer. zu- Siück. beladene sammen. Flöße.

27,104 21,355 48,459 50,756 3834

1850—59 28,706 22,351 51,058 63,112 61

e 186069 35,568 27,131 62,699 113,526 484 1870 30,360 23,518 53,878 94,115 936 1871 32,994 24,836 57,430 102,935 591 1872 41,996 33,128 75,124 124,623 1127

Wennglei die Zahl der Schiffe, namentli der beladenen, so-

y ,

1 Denn die Zahl der Fahrzeuge schwankt den einzelnen Jahren fehr erheblih, und oft übertrifft die Gesammt- rößeren Zahl

ällt, je nachdem diese einen größeren

17) Granitplatten,

ren Uebersicht wegen in 5 Hauptgruppen: Kaufmannsgüter, Nahrungs- aa zusammen, und vergleicht dieselben mit dem Gesammtverkehr, geringen Bru@htheil der Gesammtkadung bilden, hauptsächlich aber

Boau- und Brennmaterial peln werden. In wie weit diese Grup- pen an der Gefammteinfuhr be

Einzelrihter zur Seite gestellt werden, für deren selbständige Formation in gefonderten Amtsgerichten {hon der Umstand \prach, daß es nur in solcher Weise möglih war, die auf Be- rufung eintretende Verhandlung der ganzen Sache vor dem Kollegialgerihte den Landgerichten zuzuweisen.

Die Amts- und Landgerichte als die ständigen Gerichte erster Instanz find die Gerihtsbehörden, an welche fih die Bil- dungen der im nächsten Abschnitt näher zu besprehenden Organe der Strafrehtspflege anschließen. Bei den Amtsgerihten werden die Schöffengerichte gebildet, bei den Landgerichten treten perio- disch die Schwurgerihte zusammen. Die Strafgerichtsbarkeit mittlerer Ordnung wird von den Strafkammern der Landgerichte ausgeübt,

Die Einrichtung von besonderen Handelsgerihten hâlt der Entwurf nicht für jeden Bezirk erforderlih. Wo fie nit ein- gerihtet find, haben die Amts- und Landgerichte auch in Han- delssahen zu entscheiden.

Die Landgerichte find, wenngleih dies nirgends ausdrücklih hervorgehoben i, da die nähere Einrichtuug der Gerichte erster und zweiter Instanz den Einzelstaaten überlassen bleiben muß, regelmäßig als yrößere Kollegialgerihte gedaht. Die erleihterten Verkehrswege der Gegenwart werden bei Aufrechthaltung des in Aussicht genommenen Umfangs einzelrihterliher Kompetenz die Bildung größerer Sprengel der Kollegialgerihte ohne Belästigung des Publikums mögli erscheinen lassen.

Landtags- Angelegenheiten.

Am 14. September starb der Rittergutsbesißer Ferdinand von Szerdahelyi zu Münsterwalde in Westp1eußen, Mitglied des Herrenhauses als Vertreter des alten und befestigten Grundbesißzes des Marienburger Landes.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Beziehentlih des bereits erwähnten Wiener Taubstummen- Kongresses bestand das sachliche Resultat der ersten von Salomon Löw in Wien präsidirten Sißung in dem Beschluß: eine Petition an die maßgebenden Faktoren zu rihten, daß au bei den Taubstummen der Schulzwang eingeführt und Uebungéstätten zur Heranbildung von Taubstummenlehrern ins Leben gerufen werden.

Die gestern abgehaltene erste Sißung des Orien- talisten-Kongresses in London nahm ihren programmmäßigen Verlauf. Vom Kongreßpräsidenten Birch wurde in der Eröffnungs- rede der Bemühungen Rosnys um das Zustandekommen des Kon- gresses mit warmen Worten gedacht.

Aus dem westlichen Odenwald wird der „N. Frkf. Pr.“ eine Erderschütterung gemeldet, die am 13. Morgens zwischen 2 und 43 Uhr stattgehabt hat.

Landwirtbschaft.

London, 16. September. (W. T. B.) Aus Cambridge wird gemeldet, daß die Pächter in großer Anzahl ihre Arbeiter entlassen baben und daß noch weitere Entlassungen in großem Um- fange in Ausficht genommen sind, um der Union der ländlichen Ar- beiter entgegenzutreten.

Gewerbe und Handel. Berlin, 16. September. Jun der gestrigen außerordentlichen General- versammlung der Berliner Lombard-Bank waren 26 Aktionäre mit 454 Stimmen anwesend, welche ein Aktienkapital von 227,900 Thlr. reprä- sentirten. Den Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Beschlußfassung über die Liquidation der Bank, welche mit 302 Stimmen gegen 152 an- genommen wurde. Nach längerer Diskussion über die Art und Weise, sowie über die Höhe“ der Honorirung der Liguidations-Kommission,

Zunahme der Gesammtzahl der Fahrzeuge in den drei Dezennien eine auffallend unbedeutende und steht ganz außer Verhältniß zu dem enormen, abgesehen von wenigen Stockungen, stets gestiegenen Güter- zuwachs. Zieht man den Gesamwtgüterverkehr, die Zahl der beladenen Schiffe und die Ladung eines jeden derselben in Betracht, so erhält man ein übersichtliheres Bild von der Zunahme des Wasserverkehrs.

Es betrug nämlich: : Die im Wasserver- DieZahl Die Durch- kehr beförderte Ge- der belade- shnittsbela- sammtilast. nen Schiffe, stung jedes

Schiffs.

im Durchschnitt für 1840—49 25,498,800 Ctr. 27,104 940 Ctr. ë f e 1850—59 32,411,300 , 29,106 1190 2 E « 1861 —69 49,869,900 , 39,068 1402 -, 1870 46,516,500 , 30,060 1532. 1801 O96119/600., 32,004 1702

1872 71,340,000 , 41,996 1700 , Diese Zahlen lasen nicht nur erkennen, daß sich der Güterverkehr seit 1840 fast verdreifaht hat, sondern sie zeigen au, wie stetig man bemüht gewesen ist, entsprehend den größeren Ansprüchen, welche der steigende Verkehr Berlins an die Schiffahrt stellte, die Tragfähigkeit der Fahrzeuge entsprechend zu erhöhen. Die Zunahme des Verkehrs erstreite sih auf fast sämmtlihe Transportgegenstände. Von den Hauptsächlichsten derselben heben wir folgende hervor, deren Menge in Tausend Centnern angegeben ist:

Im Durt#schnitt für In den Jahren

1840-49, 1850-59. 1860-69. 1870. 1871. 1872.

1) Kaufmanns- güter . . 24052 25916 83645,0 35965 4302,0 4013,6

2) Mühblenfa-

brifale 2058 269,7 928,7 T0 G 5695

3) Getreide und Hülsenfrüchte 1351s 17445 2049, 2096,4 1660, 1407,2. l E 7A 993,1 0215 1104 2095 1265 9) Obst, trockenes 59,7 4,8 8,4 24,3 7,0 1,3 6) Obst, frishes 57,6 114,2 1508 1690 240 104, 7c Gs 75,4 89 4 526 959, 57,0 D Ao 99,9 1334 12511 965. 1026 9) Torf . . . 16589 23987 2965,9 2645,s 2379,5 2620,

10) Braunkohlen,

Steinkohlen, Koks . . . 1865,07773980,0 48501 3869,7 6258,23 4249,

11) Holzkorke und Holzkohle . 1972 9254, 2376 3582 92387 159,6 12) Brennholz . 4957,3 5236,22 4839,9 5097,0 5792,9 6080,2

13) Nußholz aller Art... 11581 21426 49574 4471, 7729, 9788,7 14) Gyps u. Kalk 21,1 30,8 305. 201 Ds Bli

15) Gyps u. Kalk- steine . . 54239 6050, 9210,0 8323,2 10,601,2 14,233,2

16) Chamott-,Back-

u. Ziegelsteine 4423,33 51401 13,714,0 12,816,5 15,506,3 25,527,5

Sandsteine, i

Werkstüdcke 107,2 82,7 101,0 145,1 62,1 45,8 18) Pflastersteine 755,9 1094,3. 1830, 1508,6 1466,4 2201,2 Faßt man die vorstehend aufgeführten Transportartikel der besse- mittel, Brenn- und Baumaterialien, leßtere in Holz und Steine unter-

o ergiebt fich, daß Kaufmannsgüter und Nahrungsmittel nur einen

theiligt, und welche Aenderungen in

Im Allgemeinen ist die !

dieser Betheiligung während des treten find, läßt fich aus folgenden

wurden leßterer als Aequivalent für ihre Bemühungen bei Ce einer mobilisirten Mafse von 250,000 Thlr. 3% derselben und für den diese Summe überschreitenden Betrag 6% mit der Masgabo bewil- ligt, daß unter allen Umständen jedem Mitgliede der Kommission 2000 Thlr. garantirt wurden. Jn die Kommission wurden die Herren

gen Nordend-Aktiengesell|chaft Hugo Vetter gewählt. Da die beiden eßgenannten zum Auffichtsrath der Berliner Lombard-Bank gehören, so wird derselbe durch die demnächst stattfindende Kooptation der Herren Rechnungs-Rath Müller und Direktor Lewerenz aus Tivoli ergänzt werden. Zur Beseßung einer etwaigen weiteren Vakanz im Aufsihtsrathe wurde von der General-Versammlung Herr Banquier Stidckel aus Dresden vorgeschlagen, welcher au seine Bereitwilligkeit zur Annahme erklärte.

Durch ein Rundschreiben ladet der Vorstand die Mitglieder des Deutschen Handelstages zu einer Aus\{ußsißung auf den 21. September d. J. nah Berlin ein, indem er folgende Gegenstände auf di» Tagesordnung ftellt: 1) Reorganisation des Handelstages ; 2) die Eisenbahntarifreform; 3) die Einberufung einer Plenarversamm- lung des Deutschen Handelstages, für welhe der Monat Oktober und als geeignetster Ort Berlin in Ausficht genommen wird; 4) den Ent- wurf des Bankgeseßes. Von einigen Seiten wird es angestrebt, auch die einheitlihe Garnnummerirung zur Verhandlung zu bringen.

London, 16. September. (W. T. W.) Die Association der Berg- und Hüttenarbeiter von Durham beschloß, einer schiedsrichterlihen Entscheidung der zwischen Arbeitgebern und Arbeit- nehmern bestehenden Differenzen zuzustimmen.

Verkehrs-Anstalten.

New -York, 15. September. (W. T. B)

‘eptember. (V Der] Dampfer eGocethe* von der Adlerlinie ift hier eingetroffen.

Aus dem Wolff'\chen Telegraphen-Büreau.

Bruck a. L.,, Mittwoch, 16. September, Mittags. Heute haben hier in Gegenwart des Kaisers Manöver stattgefunden, an denen auch die Honvedtruppen theilnahmen. Der Kaiser spra seine volle Zufriedenheit mit der Haltung der Truppen as v O 29 Uhr erfolgt die Abreise des Kaisers na est,

Königliche Schauspiele.

Donnerstag, den 17. September. Opernhaus. (171. Vor- stellung.) Das Nachtlager von Granada. Oper in 2 Abthei- lungen nach dem Schauspiel gleihen Namens von Kind. Musik von Kreuzer. Hierauf: Tanz nah einer Melodie Ludwig X1lII, Anfang 7 Uhr. Mittel-Preffe.

__ Schauspielhaus. Zum Besten der Abgebrannten in Mei- ningen. Was ihr wollt. Lustspiel in 4 Akten von Shakespeare. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise.

…_ Sämmtliche freie Entrées (mit alleiniger Ausnahme derer für die Presse) find ungültig, dagegen werden den Besitzern von Dienst- und Freipläßen die betreffenden Billets gegen Zahlung bis Vormittags 12 Uhr an der Kasse reservirt. Die permanent reservirten Billets haben für diese Vorstellung Gültigkeit.

Freitag, den 18. September. Opernhaus. (172. Vorsftel- lung.) Iphigenia in Tauris. Große Oper in 4 Akten. Musik von Gluck. Tanz von Taglioni. Iphigenia: Fr. Mallinger. Diana: Frl. Lehmann. Orest: Hr. Beß. Pylades: Hr. Link. Thoas: Hr. Schmidt. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise.

__ Schauspielhaus. (175. Vorstellung.) Der Elephant. Lufst- spiel in 4 Aufzügen von G. v. Moser. Anfang 7 Uhr. Mittel-Preise. -

Prozente des Durchschnitts der Gesammt-

; ar, infuhr Einfuhrartikel: 184949. 1850—59. 1860—69. 1870—72. Kaufmannëgüter . . , 6,96 6,86 9,55 9,67 Nahrungsmittel... . 8,4 8,56 5,70 4,59 Breunmaterxial 3868 43,28 28,77 24,41 Baumaterial Holz . 6,8 8,10 12,21 15,22

Steine -. 38,46 33,20 47,711 50,11 _ Deutlicher noch wird das Verhä!tniß dieser Zahlen, wenn man sie sämmtli mit der Zahl des durschnitilichen Gesammtverkehrs der Jahre 1870—72 vergleicht, dann zeigt fich in ihnen zugleih die Stei- gerung in der eingeführten Menge. betrug in Prozenten der durchschnittlichen

Die Einfuhr an: Gesammteinfuhr von 1870—72:

1840—49. 1850—59. 1860— 69. 1870—72. Kaufmannsgütern .. 83,06 3,71 4,74 5,67 Nahrungsmitteln .. 83,73 4,64 486 4,59 Brennmaterial... 17,4 23,45 24,54 24,41 Bau- | Doe 2UBO 4,39 10,21 15,22 material | Steinen . 16,92 18,00 40,76 50,11

Zusammen 44,00 54,19 05,11 100

Das dadur gegebene Verhältniß der Kaufmannsgüter beweist, daß der Handelsstand troß der rasheren Beförderung mit den Eisen- bahnen, welche von Berlin aus na allen Richtungen hin auélaufen, in den Fällen, wo es auf möglichst rasche Lieferung niht ankommt, es vor- zieht, jeine Güter dem Schiffer zu übergeben. Bedeutender ist der Ausfall an Nahrungêmitteln ; derselbe ift zum Theil durch eine Aenderung im Salzverkehr, welhe bauptsächlich durch Aufhebung des Salzmono- pols veranlaßt wurde, herbeigeführt. Denn während die Einfuhr an Salz von 1850—1859 im Durchschnitt 369,200 Ctr. betrug 138,000 Ctr. mehr als im Durchschnitt von 1840—1849, sank dieselbe 1860—1869 auf 88,000 Ctr. und während der drei leßten Jahre 1870—1872 auf durschnittlich 78,000 Ctr. Es zeigt aber auch der Verkehr in Mübhlenfabrikaten, besonders in den 3 leßten Jahren, einen bedeutenden Rückgang, während Getreide und Hülsenfrüchte si be- haupten. Von Brennmaterialien wird Holz und Torf faft aus- s{ließlich zu Wasser herangebraht, die Zufuhren der Eisenbahnen darinnen find nicht nennenêwerth; dagegen haben fich leßtere des Kohlentransportes immer mehr bemächtigt. In der Vergleichung der wirklichen Mengen untereinander ist zwar den gegenseitigen Verhältnissen nah die Zufuhr zu Waffer von 1850—1859 nm nahe 4 % gestiegen, dagegen sank fie gegen 1840 —1849 in dem Jahrzehnt von 1860—1869 um 145% des Gesammt-Wasserverkehrs, und in den 3 leßten Jahren abermals um 4%. Der Hauptgrund dieser Erscheinung liegt in der im Jahre 1864 eingetretenen Aenderung des Berliner ohlenverkehrs, sowie in der Einführung des Pfennigtarifs für den Kohlentransport auf den Eisenbahnen. Bis zum Jahre 1864 wurden in Berlin viel englishe Kohlen verbraucht. Die Blokade der Nord- und Ostseehäfen während des dänischen- Krieges hinderte ten Bezug dieser Kohle, und man sah fich genöthigt, die früher nicht gewürdigte einheimische Kohle zu verwenden, wobei man fich überzeugte, daß die s{lesishe Kohle sich vorzüglich zur Gasfabrikation eigne und die fette westfälische die eng- lishe Schmiedekohle zu erseßen vermöge. Die Einfuhr englischer Kohle zum Verbleib in Berlin, wele vorzugsweise zu Wasser erfolgt, ist in Folge defsen von 3,266,867 Ctr. in 1866 auf 2,138,892 Ctr. in 1872 zurüdckgegangen, während die der s{lesischen Kohle, welche fast S E auf der Bahn transportirt wird, von 6,813,211 Ctr. in 1866 auf 9,749,321 Ctr. în 1872 gestiegen ift.

Redaktion und Rendantur: Schwieger.

Berlin: Verlag dêr Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

eiträums von 1840—1872 einge- ahlen ersehen:

Drei Beilagen (eiashließlich Börsen- und Handelsr gister - Beilage Nr. 169),

Kaufmann Peters, Banguier Paul Kucke und der Direktor der hiesi- |

zum Deutschen Reichs-Anzeiger

Berlin, Mittwoch, den 16. September

A2 217.

Deutsches Neich.

weisung der Einnahme an Wechbselstempelsteuer im E E Deutschen Reiche für die Zeit vom 1. Januar bis zum Schlusse des Monats August 1374.

= S8 S At 22ck =_ FT e = D e ck E22 - = n S 3: n 1 L Ober - Post- S SE ë S8 «s Direktions-Bezirke. | #2# | 2 S É& S | ae B = S2 = É LS E 1 A L: 2. 3, 4. 5. 6. E Fm R eiEe- : ostgebiete. ; i : 4,006] 34,020| 838,026] 37,197|+ 829 2) Srribinnea 1 7381 5,154 5,890| 5,670|+ 220 3) Danzig 3,612 28,8561 32,468| 38,746|— 6,278 4) Berlin. . . .| 21,624] 163,312] 184,936| 273,708/— 88,772 5) Potsdam . . | 1/014 7,9331 8,9451 9,525|— 580 6) Frankfurt a./O..| 2,266] 17,672| 19,938| 22,836|— 2,898 7) Stettin . . | 3,495| 26,379/ 29,874| 29,462/+ 412 8) Göslin . 767| 5,345) 6,1121 6,019+ 93 9) Posen . 2,610} 20,374} 22,9841 831,013|— 8,029 10) Breélau 5733| 45,413] 51,146| 56,441|— 5,295 11) Liegnitz 2736| 21,9221 24,658] 831,727|— 7,069 12) Oppeln . . | 2536| 18,023| 20,559) 22,202|— 1,643 13) Magdeburg . 4357| 37/273| 41,630| 41,035/+ 595 14) Halle a./S. . 1935| 16,763] 18,698] 19,21N1— 9514 15) Erfurt 3184| 21,6524 24,836] 27,749|— 2,913 16) Kiel * T 1/238] 11,083| 12,3211 14215|— 1,894 17) Hamover. . .| 2,08) 15,3 17,479] 19,977|— 2,498 18) Münster . . | 2,125) 16,853] 18,9781 19,607|— 629 19) Arnsberg . 7,074] 50,898] 57,9721 55,057|+ 2,915 20) Gasse. . ._ 4 139) 9,869) 11,261] 11,916|[— 655 91) Frankfurt a./M.| 10,869) 69,7421 80,611| 96,446|— 15,835 22) Göln . . . .| 9,356) 65,146| 74,5021 82,395|— 7,893 23) Coblenz .. 1/3281 9,154| 104841 9,483|4 999 24) Düsseldorf . .| 12,680| 95,291 107/971) 110;837|— 2,866 95) Trier . 897| 5,2431 6,1401 6,236|— 96 96) Dresden . . 5,2231 23,8501 27,073| 28,359|— 1,286 27) Leipzig . . | 10,674| 75,097| 85,7711 91,115|— 5,344 28) Karlsruhe 4/474) 30,2951 34,7691 82,279|+ 2,490 99) Konstanz . 1,159 9,6744 10,833) 9,500|+ 1,333 30) Darmstadt . 3'810| 24,862) 28,6721 264CN+ 2,272 31) Shwerin i/M| A 9a80| 19978| 10371(4- ‘607 | t 10 18: 37 33) S Eaei 1,315) 11,599| -12,914 O 1,344 34) Lübeck . 979 5,9231 6,9021 5,590|+ 1,312 35) Bremen . . | 8,305) 50,296] 58,601] 64,923|— 6,3 2 36) Hamburg. . .| 22,730| 160,855] 183,585] 199,052|— 15,467 37) Sabrog El 4/651] 36,698] 41,3491 39,277|+ 2,07 38) Meß . . . .| 1,328 8,276] 9,605 u E 2 T1 173,94011,272,57911,446,515[1,615,097]—168, II g | 10/505| 74,498| 85,0031 75,893|+ 9,110 111. Württemberg| 5,659 41,693] 47,352] 42,747 + 3,605 Ueberhaupt] is dis 1,5788701, 734,73 155,867 Berlin, im September 1

74. Statistishes Amt.

Beilage

Personal-Veränderungen-

Königlich Preußische Armee. Offiziere, Portepee-Fähnriche 2. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. m stehenden Heere. : Pießpuhl, 8. September. v. Koße, Rittm. und Eskadr. Chef im Hus. Regt. Nr. 10, zum überzähl. Major mit Beibehalt der Eskadr. befördert. Dammert, Hauptm. und Comp. Chef im nf. Regt. Nr. 27, dem Regt. unter Beförderung zum Üüberzähligen Major, aggregirt. Jaesrid, Pr. Lt. von demselben Regt. , zum tm. u. Comp. ef besorDdert. A eus Daum, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 23, Foß, Sec. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 34, v. Waligors ki, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 58, deren ult. September ablaufendes Kom- mando zur Dienstleistung bei den Gewehrfabriken auf unbestimmte

eit verlängert. N : Militär - Justiz - Veamke. Dur Verfügung des General - Auditeurs der Armee. Defen 10. September. Matthaeas, Divisions-Auditeur der 10. Division, zum 1. Oftober cr. als Garnison-Auditeur nah Caffel

‘verseßt.

Königlich Bayerische g Offiziere, Portepee-Fähnriche 2. A. Sine N Beförderungen und Verseßungen. arn Meier Ce: j 5 erhôhste Verfügung.

München, D Rai, Dengler, Sec. Lt. vom 3. Feld- Artill. Regt., zum 4. Feld-Art. Regt., Christoph, Sec. Lt. vom 4. fp Regt. zum 3. ae - Art. Regt., in Genehmigung ihres

i [h- 8, verseßt. : R Ves Kriegs-Ministerial-Reskript.

München, 5. September. Weniger, Hauptm. a. D., als

Aufsichts-Offizier bei der Strafanstalt Rosenberg in Verwendung ge-

E B. Absgiedsbewilligungen.

Im stehenden Heere.

Durch Allerhöchste Verfügung.

München, 30. August. Schmiedigen, 1. Chevaulegers-Regt., mit Pension zur Disy. gestellt. München, 31. August. Schnißelbaumer, Pr. Lt. und Bats. Adjut. vom 10. Infant. Regt., mit Penfion der Abschied ines, 1. September. Dösödeerlein, Sec._ Lt. vom 7. Inf.

Regt. Prinz Leopold, mit Pension der Abschied bewilligt. j München, 4. September. Feigele, Sec. Lt. vom 1. Pion. Bat., auf Narhsuchen mit dem Vorbehalt der geseßlichen Dienstpflicht

entlassen. - E / Durch Kriegs-Ministerial-Reskript: München, 4. D E ba, E Fähnr. vom 2. j ; Nachsuchen von der Charge enthoben. Man aeS u 5. E Ze ier, Pr. Lt. zur Disp, auf Nach- suchen der Funktion als Aufsichts-Offizier bei der Strafanstalt Ro-

jenkterg. enthoben. n der Reserve und Landwehr.

München, SES be, Winkler v. Mohrenfel 8, Landw. Sec. Lt. a. D., die nagesuhte Entlassung aus dem Militärverband mit Pensionêfortbezug bewilligt. A

C. Im Hanikäks-Corps

München, 3. S Dr. Roth, Assist. Arzt 2. Klasse

vom 15. Inf. Regt. zum 4. Chevaulegers-Regt. König verseßt. Durch Kriegs-Ministerial-Resfript. j

München, 5. September. Dr. Heckenberger, Ref. Unr vom Landw. Bez. Bamberg, zum Unterarzt im 15. Inf. Regt., E v. Löweni, einjähr; freiwill. Arzt vom 6. Jäg. Bat., zum Unter-

See. Lt. vom

und Königlich Preußischen Staals-Anzeiger.

187%,

eamfe der Milikär-Berwaltung. Durch Allerh¿chste Kabinets-Ordre. : München, 30. August. Carl, Rendant vom Montirungs- Depot Ingolstadt und Rechnungs-Rath, für immer in den Ruhestand

E üncken, 3. September. Staller, Zahlmstr. vom Inf. Leib-Regt., mit Pension zur Disp. gestellt.

XLTIL. (Königlich Württembergishes) Armee-Corps, Offiziere, Portepee - Fähnriche 2. A. Ernennungen, Beförderungen Eer n der Neserve und LFandweßr.

Gialigart % September. Freyer, Vize-Feldw. vom 2, Bat. Landw. Regts. Nr. 121, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Nr. 121, Grund, E vom 1. Bataill. Landw. Regts. Nr. 120, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regts. Nr. 120, Stänglen, Vize-Feldw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 127, zum Sec. Lt. der Ref. des Inf. Regts. Nr. 119, Schmidt, Vize-Feldw. vom Res. Landw. Bat, Nr. 127, zum Sec. Lt. der Res. der 13. Artill. Brigade, Feter, Vize-Feldw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 127, zum Sec. Lt. der Res. des Inf. Regt. Nr. 123, Veigele, Baas, Vize-Feldw. vom Res. Landw. Bat. Nr. 127, zu Sec. Lis. der Ref. des Pion. Bats. Nr. 13 ernannt. Palmer, /Sec. Lt. von der Art. des 2. Bats. Landw. Regts. Nr. 119, in das Res. Landw. Bat. Nr. 127

E B. Abschiedsbewilligungen. ut stehenden Heere. : Stuttgart, 9. Éctieater, Griepenkerl, Sec. Lt. im Ulan. Regt. Nr. 20, Behufs Uebertritts in Herzogl. Braunschweigische Dienste der Abschied bewilligt. A C. Im ZHanitäfs-Corps. j Stuttgart, 9. S Dr. Kur§, Unterarzt im Inf. Regt. Nr. 119, zum Asfist. Arzt zweiter Klasse ernannt. Beamte der Wislitär-Berwaltung. Durch Allerhöchste Kabinets-Ordre. _ - Stuttgart, 7. Septeniber. F1öck, Intendant. Sekret. Assist. von der. Intendantur des XII1. Armee-Corps, zum Jutendantur-Se- kretär ernannt.

Herzoglich Braunschweigisches Kontiugeut. Offiziere 2. Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. um stehenden Heere. Dur Allerhöchste Verfügung. : Braunschweig, 2. September. v. Stutterheim, Sec. Lt, vom Inf. Regt. Nr. 92, zum Pr. Lt. befördert.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

ie Nrn. 71—74 der Wissenschaftlichen Beilage der An ziger Zeitung. enthalten folgende größere Aufsäße: Zur Charakteristik der sozialen Bewegung der Gegenwart. FLE, Ein deutshes Journalisten - Jubiläum. Musikalishe Zustände in iris Der „N. Züricher Ztg." wird aus Schwyz geschrieben: Für die Ausschmücckung der Tellskapelle an der hohlen Gasse ist mit Hrn. Büttler, Muistmäler in Luzern, ein Vertrag abgeslofsen worden, wonach derselbe vier Freéko-Gemälde zu liefern hat, deren Motive sämmtlich der Tellssage entnommen worden find. Das eine stellt Teklls Gefangennahme, ein anderes den Apfelshuß, cin drittes den Sprung aus Geßlers Schiff, und endlich das leßte als Hauptbild, mit welhem die Vorhalle geschmüdckt wird, Geßlers Tod in der hohlen Gasse dar. Wie das „Rütli“ vernimmt, is das Land zu beiden Seiten der hohlen Gasse zum Theil mit Hülfe von Privatbeiträgen behufs neuer Baumanlagen angekauft worden.

arzt im 10. Inf. Regt. ernannt.

——

Kaiserliches : W

M | Ins erate für den Deutschen Reichs- u. Kgl. Preuß.

-Anzeiger, das Central-Handelêregister und das Se et anz die Inseraten-Expedition Anzeigers und Königlich

Postblatt nim

mt an:

des Deutschen Reihs-

ußischen Staats-Anzeigers: Berlii, B Wilhelm-Straße Nr. 32.

Subhastationen, Aufgebote, Vor-

ladungen u. dergl.

[4150]- Offfeutliche Vorladung.

ie verwittwete Frau Lina Hennig zu Dresden T E: - machermeister Alb. Menz, rihsftraße 2 wohnhaft, die 124 Thlr. nebst 6% Zinsen 1874, 2 Thlr. 10 Sgr. Porto- aus dem von ihr am 23.

Hat gegen den Hut früher in Berlin Fried Klage auf Zahlung von

seit dem 23. Apri

kosten und 4% Provision,

Sanuar 1874 ausgestellten,

acceptirten Wechsel über 124 Thlr.,

von dem

am 23. April -1874, angestrengt.

Aufenthalt des Alb. Menz unbekannt ist,

A hierdurch öffentlih aufgefordert, in dem

E Klagebeantwortung und weiteren mündlichen h

andlung der Sache auf

den 25. Iauuar 1875, Vormittags 10 Uhr vor der unterzeihneten Gerichtsdeputation im Stadt- Gerichtsgebäude, Jüdenstraße Nr. 59, Zimmer Nr. _67, anstehenden Termine pünktlich zu erscheinen, die Klage zu beantworten, etw

Stélle zu bringen

werden kann.

Erscheint der Beklagte

nicht, so werden die jachen und Urkunden eontumaciam für zu

in der

den Antrag des ct den und erquo: eragrel was den Rechten nah daraus folgt, wird 1m Crtenntaiß S - den Beklagten ausgesprochen

gestan

aige Zeugen mit zur M. Urfunben E Drs E inzureihen, indem auf spätere Einreden, welche at S beruhen, feine Rücksicht genommen

ur bestimmten Stunde lage angeführten That-

fällig gewesen

Klägers in

Soldin K

[4149]

Deffentliher Anzeiger.

1. Steckbriefe und Untersuchung8-Sawen. 5. InduftrielleEtablifsements, Fabriken u.Großhandel.

2. Subhaftationen, Aufgebote, u. dergk. :

3. Verkäufe, Verpzchtungen, Submisfionen 1e.

4. Verloosung, Amertifation, Zinszahlung u. st. w. von söffentliczen Papieren.

Gut Neuenburg

nebst den zugeschriebenen im Grundbuche von Neuen- burg Vol. IV. Nr. 190 und 191 e gewesenen Grundstücken mit einem der Grundsteuer unterliegen- den Gesammt-Flächeninhalte von 696 Hektar 72 Ar 30 Qu.-Metern, nah etnem Reinertrage von 5039 Thlr. 21 Sgr. 72/19 Pf. zur Grundsteuer und na einem Nußzungswerthe von 147 Thlr. zur Gebäudesteuer veranlagt, foll : am 19, Oktober 1874, Bormittags 10 Uhr, Alb. Menz an hiesiger Gerichtsstelle im Wege der nothwendigen Een verBaes werden. ; uszug aus der Die Klage ist eingeleitet, und da der iebige cioatie Abs cchäßungen und andere das Grundstück 9 | betreffende Nachweisungen, ingleichen besoudere Kauf- bedingungen können in unserem Bureau TV. eingesehen Wee S Alle Diejeni

6. Verschiedene BeÆanntmaczungen. 7. Literaris@e Anzeigen. 8. Familien-Nachrichten.

Varladungen

Erscheizt in separater Beilage.

2241/1600 Thlr. follen

Steuerrolle, Hypothekenschein,

zweiten Bureau einzu]ehen.

ealrehte geltend zu machen

vom Jahre 1870:

9, Central-Handel8-Regifter (einsGl. Konkurse).

ertrage von 42/100 ile, Lens nah inem Nußungs3werthe von L.

: 2) Wiese und Atcker an der Lübsower Grenze: den Restplan Nr. 91b. der Separationskarte, verzeihnet im Grundbuche der Greifenberger Aecker Band V. Blatt 361 Titelblatt Nr. 1 und veranlagt zur Grundsteuer bei einem Flächeninhalte von 5 Hektar 46 Ar- 30 Qu.-Meter nach einem Reinertrage von

Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite S2 } 4 s igenthum oder ander- | zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in da weite, zur Wirk Phi der Eintragung P bedürfende, aber nit eingetragene | der in das Grundbuch bedürfende, aber nicht einge- tragene Realrechte geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präklu- spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. as-Urtbeil über die Ertheilung des Zuschlags soll am 26, Oktober 1874, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle verkündet werden. den 12. August 1874. [993]

önigliches Kreisgericht. Der Subhastations-Richter.

Subhastationspatent.

IEN Ali (as iesel Vermeidung der Ausschließung t | ( teten e Berstäigernags-Termin anzumelden. iraße belegenen 19 Häuser in folgender Weise Greifenberg in Pommern, den 10. Sept. 1874. | im Köni liches. Kreisgericht. Der Gubhastations-Richter.

Bei e Een Gers das öffent- lihe Aufgebot folgender, angebli k er Schuldverschreibungen der fünfpro- zentigen Anleihe des Norddeutshen Bundes

Littr. B, Nr. 31,338 über 1000 Thlr. --

nehmenan: die autorisirte Annoncen-Expedition

2 E Mosse in Berlin, Breslau, Sem,

Cöln, Dresden, Dortmund, Frankfurt a.M,, Halle a.S.,

amburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Straß-

urg i. E., Stuttgart, Wien, Zürich und deren Agenten,

sowie alle übrigen größeren Anuoncen-Bureaus, i

meinen, S Ug ers e an hiesiger Ge- rihtsstelle spätestens an dem au

adi 9 April 1875, Mittags 12 Uhr, 7 vor dem Herrn Stadtrichter Roestel im Zimmer 12, Jüdenstraße 58, anberaumten Termine O und nachzuweisen, widrigenfalls fie mit ihren An- sprüchen ausgeschlossen und die aufgerufenen Sckcßuld- vershreibungen werden für kraftlos erklärt werden.

Berlin, den 28. Februar 1874.

am 3. Dezember d. Is3., Bormittags 10 Uhr, Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen. in unserm Terminszimmer Nr. k. im nothwendigen Subhastation versteigert und das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages

am 8. es A L e i ißungssaale verkün erden. 1 S bre und Hypothekenschein sind in unserm

Wege der

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

(4133) Bekanntmachung.

bin beauftragt, das in Charlottenburg am acltaies belegene Terrain, im Hypothekenbuche tadt Charlottenburg Band 20 Nr. 1170, Seite 95 und Band 13 Nr. 764 eingetragen, sowie die auf diesem Terrain neu erbauten, an der „Etglischen

ags 12 Uhr, Anus aus der

ege der öffentlichen Lizitation zum Verkauf zu

bringen. e 5 Gebote können s{riftlich in meinem Bureau, Hin-

ter der fatholishen Kirche Nr. 2, bis zum 22

September cr.,, Nahmittags/ 6 Uhr, und in

au zug Mittwoch, den 23. September 1874, Nachmittags ö Uhr, l

im Geschäftslokale der Preußischen Kredit-Anstalt

in Liquidation Hinter der kathol. Kirche Nr. 2 an-

beraumten Termine mündlih abgegeben werden. Die Lizitation wird an dem leßtgenannten Tage

abhanden ge-

werden. . : Nothwendiger Verkauf. Littr. C. Nr. 35,338 über 500 Thlr. Nachmittags geschlossen. gen di S "Ulipalung für Civilsachen, | Die dem Kaufmann Johann bubwig Angus Pape | | Läbtr: D, Ne, 1-645, 00,308. 1007. 189/079. | Mee Zusa bleibt dem freien Grmessen der Be- tar cet in Pommer deezeen n in Grm | 10e 1E 11288 BUAE 10588 | ller Unt Wer dos Becfnfootit wia z E A R von Greifenberg in Pommern verzeichneten ' _ 100 " “1 im Bureau der Preußischen Kredit-Anstalt in Liqui- - [3626] Subhastations-Patent. námliG: Loe t Via G v Meno: | Tite Ee 19204 (36,046. 36,947. 36,948 | dation ertheilt, woselbst auch die Situationtplkne Nothwendiger Verkauf, f Ader und Wiese im Buwalde | über je 50 Thlr. beantragt worden. : * 1874.

oéfntunn gehbige, ju dem Kreise Soldin belegene | Band 19; Biatt 257 Dielblat ‘Ne: 1 und Z, ver: | , Demgembh werden die, unbekannten (babe dser | Berin Ai h (anwalt und Notar

und Band Vi Nr 40 des Grundbuchs der Ritter- | anlagt zur Grundsteuer bei einem Flächeninhalt vo Werthpapiere irgend welche Ansprüche zu haben ver- L

güter verzeichnete

1 Hektar 24 Ar 60 Qu.-Meter nach einem Reine

É E i R E eie a dls, vi ire Mh

P E A E S A S A itgE R Si g - a

Zta 5 Sre n

M E)