1874 / 229 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Die Berlin-Dresdener Eisenbahn, deren Eröffnung nunmehr mit Ablauf des bevorstehenden Winters zu erwarten ist, wird für Berlin die gerade Verkehrs - straße von Süden resp. Südosten her bilden. Sie wird als solche eine seit lange vermißte direkte Verbindung mit dem ganzen Südosten von Mittel-Europa aus- machen und daher ohne weiteres in die Frequenz einer Eisenbahnlinie ersten Ranges eintreten.

Die eminente Bedeutung des Baues dieser Bahn ist nit nur allbekannt, sondern au von der Presse längst so vollständig gewürdigt, daß eine nohmalige Besprechung entbehrt werden kann, und dies um so eher, als die Resultate der nun in nähste Nähe gerückten Betriebseröffnung für si selbst werden eintreten können.

Im Augenbli>e dèr Emission der Prioritäts - Actien is es jedo<h angemessen erschienen, über den Stand des Baues einen offiziellen Bericht von der Direction der Bahn zu extrahiren. Derselbe lautet wörtli<h wie folgt:

A

n die Central-Bank fux Sudustrie und Haudel hierselbst.

Ihrem Wunsche gemäß geben wir Ihnen über den Stand des Baues unserer Bahn folgende Mittheilungen:

a. Der Bau, welcher concessionsgemäß spätestens am 1. October 1875 behufs der Betriebseröffnung beendet sein muß, ist in allen Theilen sowohl in Preußen als in Sachsen so weit vorgeschritten, daß die Betriebseröffnung \<hon vor jenem Endtermin erwartet werden darf. Es liegt in unserem Plane, den Bau schon zum ersten April des kommenden Jahres fertig zu stellen, und, soweit dies in unseren Kräften steht sind alle Vorbereitungen zur Erreichung dieses Zieles getroffen. Das Hauptbauwerk der Bahn, die Elbbrücke unterhalb Dresden, soll bereits im Herbst dieses Jahres befahren werden.

Mit dem Bau der Stammhahn, welche ohne jede Ausnahme sehr günstige Steigungs- und Krümmungsverhältnisse erhalten hat, halten die Bauten gleichen Schritt, welhe die Bahu in Berlin und in Dresden mit den dort mündenden anderen Bahnen in Verbindung seßen werden. Dasselbe if der Fall betreffs der zu dur<s<neidenden Bahnen, nämlih der Halle-Sorau-Gubener, der Oberlausizer Bahn, der Cottbus-

Großenhainer und der Großenhain-Pristewißer Bahn.

4 Die Lieferung der Schienen und Schwellen, sowie der inzwishen zum Theil gegen angemessenes Leihgeld verborgten Betriebsmittel find für den Betriebsbedarf völlig beendet. Die Locomotiven sind aus den Fabriken von chemals Schwarzkopf und von Hartmann aus Chemnigz hecvor-

gegangen.

d. Von dem Anlage-Capital - waren bis August dieses Jahres verausgabt: 8,895,287 Thaler.

e. Die Tarif grundsäße für den großen Durchgangsverkehr von Norden und Nordwesten nah Südösten wie vice versa sind bereits fixirt worden und werden die Verbands-Verträge mit den Preußischen, Oesterreichishen und Sächsishen näheren und ferneren Anschlußbahnen sofort nah Emanirung der

bezüglichen Bestimmungen des Reichs zur Feststellung gebracht werden. f. Die Direction leitet den Bau in eigener Regie, nachdem, wie bekannt, die alten Verträge mit der General-Bau-Bank gelöst worden sind. Der Bau der Bahn nah Sperenberg, welchen die Direction gleichfalls ausführt, erfolgt aus Mitteln des Kriegs-Ministeriums.

Berlin, den 20. September 1874.

Die Direction der Berlin-Dresdener Eisenbahn-Gesellschaft.

Berliner Pfandbrief- Amt.

[4447] Bekanntmachung.

Behufs der statutenmäßigen Amortisation werden na<stehende, dur<h das Loos bestimmte, Berliner Pfandbriefe ihren Inhabern zum 2 Iauuar 1875 gekündigt:

L. 4} prozentige Pfandbriefe.

Litt, A. Nr. 38. 64. 1805. 1912. 1981. 2238. 9815. 3634. 3764. 4409. 4616. 4758. 5147. 5210. 5265. 5487, 5683. 5783. 6097. 6106. 6141. 6320. 6488. T7143. 7648. 7896. 8137. 8199. 9511, 9706. 9908. 9953. 10245. 10279. 10610. 10895. 10963. 11003. 12035. 12453. 12568. 12610. 13070. 13176. 13396. 13432. 13945. 14348. 14851. 16231. 16242. 16459 = 52 Stüd> à 109 Thlr.

Litt. B. Nr. 195. 337. 342. 419. 601. 1492. 1716. 2312. 2363. 2368. 3069 = 11 Stü>æÆ à 509 Thlr.

Litt. C. ‘Nr. 356. 865. 931. 1437. 1633 = 5 Stü A I E Kyementigr V

- 5 prozentige Pfandbriefe.

Litt. D, Nr. 5. 210, N 582 = 4 Stüd> à 1000 Thlr.

Litt. E. Nr. 89. 154. 155. 258. 354. 396. 445, 499. 565. 611. 740 = 11 Stü à 500 Thlr.

Litt. F. Nr. 179. 194. 222. 244. 280. 294. 307. 326. 376. 471. 473. 654. 678. 884. 894. 945. 1233. 1323. 1622. 1647. 1772. 1844. 2157. 2248. 2410. 2464. 2628. 2742. 2873. 2912. 3032. 3143. 3422. 3434. 3461. 3491. 3522. 3539. 3914. 3961. 3985. 4209. 4908. 4940. 5081. 5111. 5311. 5480. 5542 = 49 Stü> à 169 Thlr.

Litt. G. Nr. 19. 169. 302. 527. 672. 734. 754. 811. 878. 952. 1031. 1047. 1288. 1609. 1747. 1823.

1858. 2007. 2148. 2458. 2467, 2505. 2597. 2604. |.

2714. 3001. 3117. 3139. 3274. 3521. 3655. 3746. 3854. 3864. 4037. 4173. 4178. 4265. 4313. 4554 = 40 Stü> à 50 Thlr.

Behufs ihrer Einlösung dur<h Zahlung des No- minalbetrages sind die vorstehend bezeichneten Pfand- briefe nebst den dazu gehörigen, nah dem 2. Ja- nuar 1875 fällig werdenden Coupons, im cours- fähigen Zustande zur Verfallzeit bei unserer Kasse einzuliefern. Der Betrag fehlender Coupons wird von der Einlöfungs-Valuta in Abzug gebracht.

Werden die gekündigten Pfandbriefe zur Verfall- zeit nicht eingeliefert, so wird in Betreff der Valuta derselben und eventuell wegen ihrer gerichtlichen Amortisation in Gemäßheit des $. 44 Alinea 2 des Statuts für das Berliner E E Verve Ges.-S. de 1868 Seite 450 ff. verfahren werden.

Berlin, den 29, September 1874.

Das E FISNRETE L Ine, asfer.

[3528] Bekanntmachung.

Durch die im Amtsblatte der Königlichen Regie- rung zu Gumbinnen Stü> 30 Seite 387 veröffent- lichte Allerhöchste Kabinetsordre vom 15. Juni die- ses Jahres ist genehmigt worden, daß die auf Grund des Privilegiums vom 6. März 1865 (Geseßsamm- lung Seite 153) ausgestellten, mit 5 Prozent zu verzinsenden und no< im Umlaufe befindlichen Gumbinner Stadt-Obligationen dur< Abstem- pem in zu 47 Prozent vérzinsliche umgewandelt werden.

In Folge dessen werden diese fünfprozentigen Gumbinner Stadt-Obligationen zur Rü>zahlung am 2. Januar 1875 gekündigt und foll Leßtere vom gedachten Tage ab bei der Stadtkasse zu Gumbin- nen an diejenigen Inhaber der Obligationen erfolgen, wel<he dieselbe wünschen und auf die vorzunch-

meude Konvertirung ni<ht eingehen wollen. Sel-

bige werden alsdann die Obligationen - nebst den Coupons und Talons behufs. der Auszahlung des Geldes einzureichen haben.

Diejenigen Inhaber aber, welche diese Ob- ligationen au<h na< der Konvertirung behal- ten wolleu, werden ergebenst ersu<t, diese Obliga- tionen behufs Abstempelung nebst den Zinscoupons Nr. 10 Serie II. und Talons schón des und \pä- testens zum 2. Januar künftigen Jahres den unter- schriebenen Magistrat zur Versehung mit dem Kon- vertirungsstempel einzureichen.

Die Rü>sendung der abgestempelten Obligationen nebs Coupons und Talons wird umgehend erfolgen.

Gumbinnen, den 6. August 1874.

Der Magistrat.

[2855] Bekauntmachung.

Folgende Stadtobligatiouen von Ostrowo sind heut ausgelooft worden : 1) Littx. C. Nr. 1, 70 und Nr. 34 à Wr O EUE 2) Littr. D. Nr. 114 à 40 Thlr... 40 3) Littr. E. Nr. 4, 39 und Nr. 66. à N R Die Inhaber derselben werden hiermit aufgefor- dert, solche nebst den dazu gehöcigen Coupons vom 1. Januar 1875 ab bei der hiesigen Kämmereikasse gegen Erhebung des Nennwerthes einzuliefern. Gleichzeitig werden die früher ausgeloosten, zur Zahlung no< nit präsentirten Sadtobligationen Nr. 4 à 100 Thlr., Nr. 59 à 40 Thlr., Nr. 8, 29, 67, 70 und Nr. 144 à 20 Thlr. hiermit wiederholt aufgeboten. Ostrowo, den 1. Juli 1874.

Der Magistrat.

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opfenbau un / Als das verkbreitetste Fachblatt für Hopfen-, Malz- und Braugeschäfte, Brautechniker und Maschinenfabriken 2c. bringt die Al f über Bierbrauerei, Bier-Aus- und Einfuhr, Alles über die neuesten Erfindungen im Gebiete der Brautechnik, was jedem Brauer von Interesse fein muß. Seit Bestehen des deutshen Brauerbundes zu dessen Organ erwählt, theilt fie alle vom Präsidium kommenden Ankündigungen, Erlasse und Bekanntmachungen der Leserwelt mit und als Organ des deutshen Hopfenvereins verkündet sie alle Ereignisse des zum Welthandel emporges<wungenen Hovfenverkehrs Europas und Amerikas. Ueber H opf Hopfen-Ein- und Ausfuhr, über den Stand, Ernte und die Preise des Hopfens aus allen Handels- pläten, namentli über die täglichen Preise des größten Hopfenmarktes Nürnberg, welche jeden Geschäfts- mann im Gebiete des Hopfenbaues und Hopfenhandels feln wird die Allgemeine Hopfenzeitung ‘einge- hendst berichten, und den erhöhten Anforderungen der Zeit Ï sie wendet dur<h Telegramme und zuverlässige Korrespondenzen unverzüglich Aufschluß geben. Inseraten und Bekanntmachungen, welche billigst berechnet werden, is die wirksamste Verbreitung in der Allg. Hopfen-

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uforderungen an Aerzte, einen Neuangezogenen gemäß $8. 4 des Freizügigkeitsgese zu untersuchen; 1 Bu<h = 48 Stü> = 1 Mark. Fd Sa ctletes Aufenthalts- und Führungsscheine für abziehende, beziehungsweise neuzugezogene unbeschol- ne Men (8. 1 des Paßgeseßes vom 13. Oktober 1867); 1 Buch = 24 Stü> = arf. / Aufenthalts- und Führungss{heine für abziehende, beziehungsweise neuzugezogene, mög- lihen Falls oder wirklich besholteue (8. 10 des Paßgeseßes; $. 3 des Sre ünigkeits- geseße8s; $S. 31 bis 37, $. 97 Nr. 5 des Reichsstrafgeseßbuches) Personen; 1 Bu<h = 24 Stü> = 1 Mark. Ersuchen an. auswärtige Behörden um Ausstellung eines Aufenthalts- und Führungs- scheins für einen Neuangezogenen ($. 63 des Reichsgescßes über den Unterstü zungs- wohnsiß vom 6. Juni 1873); nebst randschriftlicher Rü>äußerung darauf; 1 Bu<h = L 7 Dollellide An- und Abmeldungsscheine (&. 10 des Freizügigkeitöges

olizeiliche An- un meldungsscheine (8. 10 des Freizügigkeitsgeseßes; $. 10 des gabgcleges); je 1 Bu<h = 96 Stü> = 1x Mark. Z s

erwa ¿ungs-Protokolle für Landstreicher, Obdachlose, Bettler, Müßiggänger u. \. w. ($8. 361 und 362 des Reichsstrafgeseßbuches); 1 Bu<h = 24 Stü> = 1 Mark. Behändigungsscheine übec behördlihe Verfügungen und Vorladungen an Privatpersonen 1 Bu< = 96 Stü> = 1 Mark.

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Nürnberg, 1. September 1874.

Redaktion und Expedition der Allgem. Hopfenzeitung.

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Central -

Beilage zu Nr.

Das Ceutral-Handels-Register erscheint iu der Kegel tägli.

Das Abounement beträgt #5 Sgr. sür dgs Dierteljahr.

Einzelne Uummern koften 2 Kgr

| Insertiouspreis für den Raum eiuer Druckzeile 3 Sar.

Sind der Eintragung einer Firma ín | rung, die Geshäftsbranhe dem Namen des Fir-

das Handelsregister nachrichtlihe | Mittheilungen hinzuzufügen? Ueber die Fragen, die Eintragung der Ge- | \häftsbranhe und ähnlicher Nachrichten in die | Handelsregister betreffend, ist uns von tompe- tenter Seite das nachstehende Gutachten zuge- gangen: /

Die seit dem 1. Januar 1874 bestehende Ein- ; wird. Man wird vielmehr in der grünen Praxis

rihtung des Central-Handels-Registers für das Deutsche Reih hat unleugbar viel dazu beige- tragen, daß gegenwärtig überhaupt den handels- gerihtlihen Bekanntmachungen mehr Aufmerk- famkeit als bisher geshenkt wird. So fängt man u. A. immermehr an einzusehen, daß die

gegenwärtig übliche Form der Eintragung einer Firma in das Handelsregister nur einen ju-

ristishen Werth hat, dagegen für die Statistik, | ja für den Handelsstand selbst von einer gerin- |

gen Bedeutung is. Wir wollen diese Ansicht dur ein Beispiel aus der Praxis erläutern. Jn Nr. 235 der L. Zeitung vom 227 Sep- tember 1874 finden wir folgenden Eintrag des Königlichen Handelsgerihts im Bezirksgericht zu L. d. d. 17. September 1874: „Auf Fol. 3372 des Handelsregisters für die Stadt L. ist heute die Firma Otto Oppermann in L. und als deren

Inhaber. Herr Franz Otto Dppermann daselbft |

eingetragen worden.“ Wir fragen nun: welchen Werth hat eine \solhe allerdings dur< das Geseß gestattete lakonishe Form der Eintragung einer Firma in das Handelsregister für das allgemeine Interesse? Der Statistiker kann daraus nur ent- nehmen, daß - L. eine Handelsfirma reicher is,

aber der für ihn und jeden außerhalb L. woh- ; nenden Geschäftsmann eben so wichtige als inter- |

essante Punkt, welher Geshäftsbranche die neue Firma angehöre, bleibt ihm dunkel.

Es macht si daher in den Handels- und ande- ren Kreisen gegenwärtig der lebhafte Wunsch be- merkbar, daß die Eintragungen in das Handels- register sich ni<ht nur auf rein juristische Daten beschränken, sondern daß dieselben fi<h au< auf andere nachrihtlihe Mittheilungen über die ein- getragene Firma ausdehnen möchten, namentli<h auf die Bezeichnung der Geschäftsbranhe und auf die Angabe des Geschäftslokals nah Straße und Hausnummer. Auch find in der Presse be- reits des Oefteren solhe Wünsche, u. A. im Cen- tral- Handelsregister selbst veröffentliht worden. In legterer Beziehung wollen wir nur an den mit- getheilten Auszug aus den Verhandlungen der Handelskammer zu Lübe> und an den Artikel „Das Central - Handelsregister und die Post“ (conf. Nr. 174 u. Nr. 165 des C. H. R.) erinnern. Daß der dringende Wunsh nah Herstellung eines zuverlässigen Firmen- Adreßbuhes nur auf Grund amtlicher im Handelsregister veröffentlichten Daten bewirkt werden könne, hebt auch der bekannte Statistiker Dr. Franz in einer Zuschrift an die Redaktion des Reichs-Anzeigers (conf. Nr. 141 d. C. H. R.) hervor. Selbstverständlih können au<h dem Herausgeber eines Firmen - Adreßbuches solche kurze Eintragungen, wie die soeben mitgetzeilte, sehr wenig nügen.

Seitens vieler Handelsrihter hai man auh \{<hon längst eingeschen, daß solche tro>ene ju- ristishe Daten allein für das Publikum nicht ge- nügen und man hat daher angefangen dem Namen der Firma auch die Geschäftsbranche bei- zufügen, ein Gebrau<h der in Oesterrei längst zur Gewohnheit geworden if. Auch hat man hon hie und da es niht unterlassen, das Ge- \häftslokal näher zu bezeihnen. Daß in dem deutshen Handelsgeseßbu<h die Angabe der Ge- \chäftsbranche bei Eintragung der Löschung einer Firma im Handelsregister niht ausdrü>lih vor- geschrieben i, möchten wir dem Umstande bei- messen, daß man in jener Zeit, als das Handels- geseßbuh berathen wurde (3. Lesung 1860), für Statistik no<h sehr wenig Interesse hatte.

Trohdem, daß der eminente Nutzen der Be- zeihnung der Geschäftsbranche gelegentli<h der Eintragung oder Löschung einer Firma in das Handelsregister Jedermann einleu<hten müßte, giebt es do<h gerade in kaufmännischen Kreisen einzelne Stimmen, welche dieser Verbesserung abhold find. So hat sih ers neuli<h die Han- delóskammer zu Plauen im V. durch ihre Kom- missión in einem unter dem: 10. August crx. ver- öffentlihten Bericht entschieden gegen eine \olhe Einrichtung ausgesprohen. Die Kommission vermag nicht einmal die bisher hie und da ge- pflogene Praxis einzelner Gerichte, dem Namen des einzelnen Firmeninhabers eine kurze Bezeich- nung des Berufes desselben beizufügen, für zwe>mäßig zu erklären, ja sie hält dieselbe, weil die Eintragung nicht, wie in Oesterreich, dur die Handelskammern, sondern dur<h die Gerichte erfolge, unter gewissen Umständen sogar ge- fährlih.

Diese und alle sonstigen Auslafsungen gegen die Beifügung der Geschäftsbranche bei der Ein- tragung einer Firma in das Handelsregister kön- nen wir nit als stihhaltig oder wesentlih an- erkennen. Allerdings müssen au< wir es rect- li indifferent finden, ob die Firma B. ein Holz-

oder Cigarrengeschäft betreibt. Bei der Forde-

meninhabers beizufügen, handelt es si<h aber

| niht um Rechtsbegriffe, sondern in erster Linie

um die Wahrung der Interessen des Handelsstan- des selbst. Unmöglih kann au für den Firmen- räger eine große Beläjtiguung entstehen oder ein „Präjudiz“ geshaffen werden, wenn er bei seiner Eintragung die Geschäftsbranhe angeben läßt, wie dies vielfah no< angenommen

si die Sache niht so {wer machen, wie es jeßt der grauen Theorie erscheint. Ebenso wie die Aktiengesellschaften in -ihren Statuten den Ge- \chäftskreis- niht zu eng zu limitiren pflegen, um ohne Weiteres bald diesen oder jenen besonderen Geschäftszweig betreiben zu können, so würde dies au bei der Angabe der Geschäftsbranche der Einzelfirmen der Fall sein. Es würde usuell werden, den Kollektivnamen des Geschäftes zu nennen, au< daneben den hauptsächlichen Geschäftszweig, welchem si<h die. Firma na- namentli<h zu widmen gedenkt, vielleiht in die- ser Weise: „F. Müller. Materialwaarengeschäft, insbesondere Tabak- und Cigarrengeschäft.“ Die allerdings aus der einmaligen Eintragung der Geschäftsbranche in das Handelsregister hervor- gehende Konsequenz, auch die Angabe der etwaigen Veränderung in der Geschäftsbranche einzutragen wird in dieser Weise in der Hauptsache vermie- den werden. Der Firma F. Müller bleibt es dann au< unverwehrt, mit Zu>er und Kaffee zu handeln. Auch läßt es si< in der Praxis ni<ht annehmen, daß die mehrgenannte Firma F. Müller das Materialwaaren- resp. Tabaks- und Cigarrengeshäft aufgeben und sih plôglih in ein „Porzellan- und Glaswaarengeschäft“ ver- wandeln würde. Diese Angaben würden auh< Jedermann genügen und selbst den auswärtigen Großkaufmann und Fabrikant hinlänglich infor- miren, um ihre Reisende beauftragen zu können, bei ihrer nächsten „Tour“ mit der Firma F. Mül- ler in Geschäftsverbindung zu treten. :

Nach unserer Auffassung is die Forderung, mit der Eintragung einer Firma in das Handels- register nacrihtlihe Mittheilungen zu verbin- den, nicht nur in jeder Beziehung gerechtfertigt, sondern au< für die Zukunft durhaus noth- wendig. Auch bezügli<h der Institution des Central-Handelsregisters möchten wir no<h be- sonders betonen, daß diese ers ihre volle Be- deutung erlangen wird, wenn es gelungen sein wird, diese Neuerung in Deutschland allgemein zu machen. Ebenso wie das Central-Handels-

register selbst| wird auch diese für den Hans . delsstand und für die Statistik so wichtige an- |

gebahnte Verbesserung der Eintragungen von Firmen in das Handelsregister allgemeinen Bei- fall künftig finden.

Der se<ste deutshe Handelstag wird in Berlin und zwar, soweit bisher bestimmt, in den Tagen vom 22.—24. Oktober stattfinden. Auf die Tagesordnung ist gestellt: 1) die Eisenbahntarif- Reform; der bleibende Aus\{<uß beantragt in seiner Resolution, die Einführung des sogenannten Braun- \hweiger Systems zu vertagen und das in Betreff der Tarife bestehende Provisorium einstweilen zu verlängern, bis eine neue gründliche Enquéête statt- gefunden hat. 2) Die Bankfrage; der bleibende Ausschuß erneuert den Antrag des fünften Handels- tages auf Errichtung einer Reichsbank, indem er be- tont, daß ein potentes centrales. Institut nämentlich aus dem Grunde nicht entbehrt werden kann, weil es die Regulirung des Geldumlaufs und der Wechsel- course in die Hand nehmen muß; was die fünfpro- zentige Steuer anbetrifft, so stimmt der bleibende Aus\<uß der Vorlage des Reichskanzler-Amtes zu. 3) Das Eisenbahngeseß und 4).die einheitliche Garn- Nummerirung. Für die beiden leßteren Fragen wird es wohl nur zu vorbereitenden Beschlüssen kommen.

Der Kongreß der assoziirten englischen Handelskammern, welcher fürzlih in New- castle tagte, faßte u. A. Beschlüsse zu Gunsten der Ern-nnung eines Handels-Ministers und der fom- pulsorishen Registrirung von Firmen.

Die neueste Nummer (14, 15) der Monats- blätter zu Cassel enthält die Patentliste, Refe-

rate aus technischen Zeitungen, die Beschlüsse des 15. |

Kongresses deutscher Volkswirthe zu Crefeld, die Vervollständigung des Central-Handels- registers durch das Telegraphen-Verkehrs- blatt, die höhere Gewerbeschule zu Cassel 2c.

Nr. 39 des „Gewerbeblatts aus Württem - ber0s herausgegeben von der Königlichen Central- stelle für Gewerbe und Handel (Stuttgart, 27. Sep- tember) hat folgenden Inhalt: An die Herren Bau- unternehmer des Landes. Whitney's Bandsäge. Ueber die Darstellung des Glycerins. Die Sand- O von Allen, Ransome u. Comp.

eber die Anwendung der Carbol)äure zum Konser- viren des Holzes. Stand des Eisenmarktes ‘in England. Frequenz der Probiranstalt der Central- stelle für Gewerbe und Handel. Lebens- und Geschäftsregeln. Ankündigungen.

E P

Nx. 1198 des Bremer Handelsblatt, Wochen- \<rift für Handel, Volkswirthschaft und Statistik, hat folgenden Inhalt: Wochenshau. Der Silber- Preis. Ergebnisse der Lübe>er Einkommensteuer im Jahre 1873. Zur Brand-Versicherung. Der Waarenverkehr des deutschen Zollgebiets im ersten Halbjahr 1874. Rechtsfall. Anzeigen.

Nr. 188. T Berlin, Mittwoch, den 30. September. 1874.

Handels - Register für das Deutsche Reich.

SD9 des Deutschen Neichs- und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers. e

Handels-Register.

Berlin. Handelsregister

bes Königlichen Stadtgerichts zu Berlin.

Zufolge Verfügung vom 29. September 1874 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt:

In unser Gesellschaftêregister, woselbst unter Nr. 3901 die Aktiengesellshaft in Firma:

Rathenower s für Holzarbeit, Actien-

__ Gesellschaft, vormals W. Köhler jr. mit ihrem Sitze zu Rathenow und einer Zweignie- | derlassung in Berlin vermerkt steht, ist eingetragen :

Der Kaufmann Rudolph Alexander Emanuel Dieß zu Berlin ist in den Vorstand ein- getreten.

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: Berliner Schirmfabrik Ioseph Sachs & Co. : T, e September 1874 begründeten Handelsgesell- a (jeßiges Geschäftslokal: Oranienstraße 99) sind die Kaufleute : 1) Joseph Sachs, 2) Sigismund Sachs, Beide zu Berlin, 3) Adolph Sachs zu Breslau. Dies is in unser Gefellschaftsregister unter Nr. 5073 eingetragen worden.

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma: Krone & Mend>e ih F September 1874 begrundeten Handelsgesell- a (jeßiges Geschäftslokal: Friedrichsstraße 103) find die Kaufleute: 1) Wilhelm Albert Krone, 2) Alfred Franz Men>e, Beide zu Berlin. ; Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 5074 eingetragen worden.

Jn unser Firmenregister ist Nr. 8293 die Firma: . Casten und als deren Inhaber der Buchhändler Georg Christian Casten hier 4 (jeßiges Geschäftslokal: Potsdamerstraße 134 a.)

! eingetragen worden.

Jn unser Firmenregister ist Nr. 8294 die Firma: Moriß Sthlesiuger i und als deren Inhaber der Kaufmann Moriß Shle- finger hier D S (jeßiges Geschäftslokal: Leipzigerstraße 113) eingetragen worden.

Sn unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 4075 die hiesige Handelsgejells<haft in Firma: E. Boel>er & Schri vermerkt steht, ist eingetragen : 5 Die Gesellschaft ist dur< gegenseitige Ueber- “einkunft aufgelöst. Der Webermeister Wilhelm Schri> zu Berlin seßt das Handelsgeschäft unter der Firma Wilh. Schri fort. Vergleiche Nr. 8295 des Firmenregisters. ; Demnächst ift in unjer Firmenregister unter Nr. 8295 die Firma: Wilh. Schri i : und als deren Inhaber der Webermeister Wilhelm Schri> hier eingetragen- worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 1966 die Handlung in Firma: __ August Lach vermerkt steht, ist eingetragen: : Das Handelsgeschäft is dur< Vertrag auf den Kaufmann Albert August Neukranß zu Berlin übergegangen, welher dasselbe unter der Firma Albert Neukrauß, vorm. August Lath fort- set. Vergleiche Nr. 8296 des Firmenregisters. Demnächst ist in unser Firmenregister unter Nr. 8296 die Firma: Albert Neukraunß, vorm. August Lach, und als deren Inhaber der Kaufmann Albert August Neukranß hier eingetragén worden.

In unser Firmenregister ist Nr. 8297 die Firma“ Nyitraï & Comp. S

mit ihrem Siße zu Wien und einer Zweignieder-

lassung in Berlin und als deren Inhaber der

Banquier Samuel Nyitrai zu Wien

(hiesiges Geschäftslokal jeßt: Friedri<hs\traße 178)

eingetragen worden. S Dem Moriß Wechsler und dem Heinri<h Semo, Beide zu Berlin, ist für vorgenannte Firma Kollektiv-Prokura ertheilt und ist dieselbe in unser Prokurenregister unter Nr. 2 einge- tragen worden,

Der Kaufmann Rudolph August Ferdinand Emmert zu Berlin hat für sein hierselbst unter der

irma: Gustav Kramer, vorm. Ferdinand Burchardt (Firmenregister Nr. 6374) bestehendes Handelsgeschäft der Frau Emmert, Wilhelmine Pauline Marie, geb. Stoeßel, hier, Prokura ertheilt und ist dieselbe in unser Prokurenregister unter Nr. 2899 eingetragen worden.

Die dem Theodor Wilke für die Aktiengesellschaft in Firma Berliner Producten-Makler-Bauk er- theilte Kollektiv-Prokura if erlos<hen und ift deren Löschung in unserem Prokurenregister Nr. 1933 er- folgt.

Gelöscht find: Firmenregister Nr. 7350 di- Firma: Friedheim & Seidel. Prokurenregister Nr. 2567: ; die Kollektiv-Prokura des Max Michaltse> und des Felix Sommerfeld für die jevt ge- lôs<te Firma: Friedheim & Seidel. Berlin, den 29. September 1874. Königliches Stadtgericht. Abtheilung für Civilsachen.

P54

Dgs Central-Handels-Register kaun dur< alle Post-Anstalten des r Aabuttfeal 12, und alle Suhhaui

| 8, W., Anhaltstraße alle Bu migen, für Berlin au

| dur< die Expedition: 3. W,, Wilhelmstraße 32, bezogen S

dirr<h Tarl Heymauus Verlag, Berlin,

Breslau. Sefanutmachung,.

In unser ee ift bei Nr. 787 das Erlöschen der Firma M. Karpeles hier, heute ein- getragen worden.

Breslau, den 24. September 1874.

Königliches Stadtgericht. Abtheilung I.

Breslau. SBefanntmachung. In unser Firmenregister ist Nr. 3760 die Firma: Anton Böhm und als deren Jnhaber der Kaufmann Anton Böhm hier, heute eingetragen worden.

Breslau, den 25. September 1874.

Königliches Stadtgericht. Abtheilung I. Cammin. Bekanntmachung.

Die unter Nr. 25 uuseres Firmenregisters einge- tragene Firma Ludwig Pinner zu Cammin ist erloschen und zufolge Verfügung vom 19. September 1874 am genannten Tage gelös{<t worden.

Cammin, den 19. September 1874.

Königliches Kreisgericht. T. Abtheilung.

Crossen a. O. Handelsregister. Königliches Kreisgericht, 1. Abtheilung, zu : Crossen a, d. O. In unserem Firmenregister sind die hiesigen Firmen : Nr. 76. F. Lichmann, Juhaber: Leinewandhändler Ferdinand Theodor Ließmann hier, Nr. 70. Adolph Hahn, Inhaber: Kaufmann Karl Adolph Hahn hier, Nr. 65. Moriß Lehmann, Inhaber: Seifenfieder Friedri<h Moriß Leh- mann hier, Nr. 67. W. Müller, O: Tabacshändler Carl Wilhelm Müller ier, Nr. 48. C. Stengel, Inhaber: Tabaksfabrikant Karl Friedrich Wil- helm Stengel hier, gemäß Verfügung vom 25. September 1874 an demselben Tage gelöscht.

Crossen a. O. Sandelsregister. Königliches Kreisgericht, I. Abtheilung, zu Crossen a. d. O,

Im hiesigen Firmenregister sind folgende Firmen : Nr. 145. G. Sthhulz zu Coffar, SFnhaber: Kaufmann Gottlieb Schulz daselbst, Nr. 146. C. Leuk zu Baudach, Inhaber : Theerofenpeßger Karl Lenk daselbst, gemäß Berfügung vom 25. September 1874 an dem- selben Tage eingetragen.

Crossen a. O. Handelsregister. Königliches Kreisgeriht, 1. Abtheilung, un Crofsent a. d. O. Im hiesigen Firmenregister find folgende Firmen: Nr. 147. H. Bennwih zu Briesnißer Aumühle, Inhaber: Mühlenbefißger Carl Herrmann S daselbst, Nr. 148. Ernst Thomas zu Bothendorf, Is Mühlenmeister Ernst Thomas aselbst, Nr. 149. Ferdinand S<hulz zu Thiemendorf, Inhaber: Mühlenbesißer Ferdinand Schulz daselbst, gemäß Verfügung vom 25. September 1874 an dem- felben Tage eingetragen.

Crossen a. O. Handelsregister. Königliches Kreisgericht, l. Abtheilung, u Crossen a. d. O. Im hiesigen Gesellschaftsregister ist bei Nr. 9 die Auflösung der offenen Handelsgesellschaft _ »S<hulz, John und Scherpe“ emäß Verfügung vom 25. September 1874 an dem- selben Tage eingetragen worden.

Crossen a. O. Handelsregister. Königliches Kreisgeriht, L. Abtheilung, zu Crossen a. d. O. In unserem Firmenregister ist die hiesige Firma: Nr. 88: A. Schwarz, ula bers Pférdehändler Aron Salomon Schwarz zier, zufolge Verfügung vom 25. September 1874 an dem- selben Tage gelöscht.

Dorsten. Bekanntmachung. Sn Ls Mane ist eingetragen: N L 10

Col. Col, 2. Johann Tönnies und Louis Odenbach. 3, ‘Maschinenfabrik und Gießerei:

Col, „_ Horst, Tönnies und Odenbath. Col. 4. Horst. ; . Col, 5, Die Firma ist eingetragen unter Nr. 22 des Gesellschaftsregisters. Col. 6. Mathias Joseph Odenbach in Horst. Col. 7, Eingetragen in Folge Verfügung vom Mei S Bene am 26. September Akten über das Prokurenregister Band T. Fol, 113. Dorsten, den 26. September 1874. Ksnigliches Kreisgeriht. Erste Abtheilung.

Dorsten. - Bekanntmachung, 3 Im Gesellschaftsregister Seite 15 ist eingetragen : Col 1. Nr 22. Col, 2. Maschinenfabrik und Gießerei:

„_ Horst, Tönuies und Odenbath. Col. 3, Lt Col. 4. esells<hafter sind Johann Tönnies und Louis Odenbach in Horst. Jeder derselben ift zur Vertretung der Gesellshaft berechtigt.

Eingetragen in Folge Verfügung vom 23. September 1874 am 26. September 1874.

T0120 0E)

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