1874 / 264 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Beilage | E zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staals-Anzeiger.

¿ 26A. Berlin, Dienstag, den 10. November wi 1874.

: i fei í i iff wischen

| i leihe- feinem Posten dieser kolossalen Abrechnung eine Differenz ;

ung der verlorenen oder vernichteten Stadtanleihe bei f Sens ene Ter-Amt Age

An are y Prem n es E auf die Staats\{ulds{heine Bezug habenden BVor- | uns E as O Se ET Ca @ kder die eins

ivilegium wegen Ausgabe auf jeden Inhaber lautender An- {riften der Verordnung vom 16. Juni 1819 wegen des Aufgebots franz is u gi O ie - ferniiibe- Régierung ifi

lel ine dev: Stadt Deriin Relleruugovezies Potädgin.— zum und der Amortisation verlorener - oder - vernichteter Staatépapiere | zelnen z unge E s E Cine laenb eine E Besrage. won: AEVOO0, 000 Nat Reichéwährung, 88. 1 bis 12 mit nachstehenden Maßgaben Anwendung: in der Lage ge -

Vom 2. Oktober 1874. a. die im $1 jener Verordnung vorgeschriebene Anzeige muß dem

Erinnerung als richtig anzuerkennen. H j E n i jeni - die es sich dabei handelte, waren ni rheblich, ganz ¿ Sni ; istrate zu Berlin gemacht werden, welchem alle diejenigen Ge 4 | : A Suinngen, die Wt - Srage (edem tee Mad, Mee Ben und Reden Bee, | i n pan B Mun time when uet | esen und d ft well nie cine Sie rent aud lig! d Einverständni i i \ Schaß-Ministerium zukommen, w : H, 1! nd in im Ei tverordnetenversammlung daselbst | Verordnung dem 2 men , n Tate Sb: Aaéfülenna von T alies die Verfügungen des Magistrats Rekurs an die Königliche Regierung

i iftis s e i inige Mittheilungen wiegend vom statistishen Juteresse, wenn ih Cf e N hlimeea ; über die Einzelnheiten der Transafktionen mache. ie Zc 1 ädti : , sowie behufs Erbauung höherer Lehr- | zu Potsdam stattfindet; A Ai ai unt ‘Ausfübeurg, H D iniliiatios im III, Nadialsystem b. das im $. 5 jener Verordnung gedachte Aufgebot erfolgt be

R E n Nee i in, Lebe fiibentves 1: i in : hlungen zuglei ie Zahlungen, ) N UETES T / ; - 6 Stadtgerichte zu Berlin ; j a 8 den theils in Wechseln; T E at t EINIE orene Tue BmeGaAA S CEIR A Gun d 1 ive Bie Meme e E audetta Ark exsolglón E ie zu tejem (&nde aufs eden ) L 1 theil Wir in Ge- Bekanntmachungen soflen durch diejenigen a er gel eyen, lerwäbrun theils in süddeutscher Währung, theils in ran enwa )- jehene Stadtanleihescheine ausgeben zu dürfen, ertheilen “4 sstel- | welche die ausgeloosten Stadtanleihescheine veréffentliht werden; _ erwähru p in Pritisher Währung, theils in niederländischer mäßheit des $. 2 des Geseßes vom 17. Juni 1833 wegen Aus de d. an Stelle der im $. 17 jener Verordnung erwähnten sechs | rung, N M dli scweit es die Wechsel anlangt, in lung von Papieren, welche eine Zahlungsverbindlichkeit gegen N l ata ine sollen vier und an Stelle dcs im $. 8 erwähnten | Währung und endlich, Gen at ‘Srank- Z n inszahlungstermine sollen vier und a t in Mark - Banko. Im Ganzen | 2 e 000 Mat RelItabring Berliner Stabtanleipescheine na agten Zah E baba E bai me für die pünktliche und u At ie: in O Bun ate n 24,000, i ür die Sicherheit der L ; {8 in Guldenwährung 98,736, OeU ; f Deilieienpem Siem ui naG Maßlnbe der hom Man ee L e für je Zahlung der Zinsen haftet die Stadtgemeinde mit ihrem | in Franken, in britisher Währung 26,233,801 Pfund 20, uni ps Io, He E U VONNg tan SENCUNE, ne F N : enwärti d zukünftigen Vermögen und ihrer ganzen | 1,016,584,613 Franken, in brit ; 9,389 Gulden nieder- itter gen; Ung. Q tBE Sterling, in niederländisher Währung, 117,009, Vorbehalt der Rechte Dritter, Unsere landesherrliche Genchmigung, | ganzen geg Sterling, h 998,455 Mrk. Bco. Davon sind be-

i Anleihescheine in Ansehung | Steuerkraft. ; ländish, und in Mrk. Bco. 141,298,499 Vérk. Deo. hrer Oeiebiig elte Gawkhelelfaing Seiteito "des Staates zu be- Berlin, den 23. Juni E rat ahl in ele O E A U Guten l L Acansenahrung

illi ; ene G in süddeutsher Währung 78,408,118 L : Eis unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und hiesiger KönialiGen Daun gnd Residenzstadt. L Mee O Unis S : dio i 6nigli : ; niederländischer 919, d N :

g e Baden-Baden, den 5. Oftober 1874. ovinz Brandenburg u n L S A t 9 298 Wechseln, und Felaube,

brt © pen Mi ister für Handel V legierungsbezirk A L Sl O a0 Vieses Zahlen ein Bild des Umfanges

ih für d inister für Ha meine Herre C : t : V erbe u öffentliche Arbeiten. j Po E L.) gewinnen fönnen, welchen die Abrechnungsarbeiten S L Gr. Eul enbur g. (Trockener Stempel. denn für jeden von diesen 25,298 Stück Wechseln war di Säßen (Stadtwappen.) zu berechnen und zwar zum Theil nach sehr verschiedenen Su E

VARA I En Es kann uns bei dieser Lage der Sache um so ne zur E

iheschein der Stadt Berlin digung gexciVen, haß wit, wie gesaut, vel eine REE Frankreichs

F elhesena er Mark Reichswährnng. chem Umfange nicht einer einzigen Grinnerung von Seiten :

( e S dii6 2 lbjähr- begegnet find. L Z d Realisation Inhaber empfängt am . . ten 18 an ha Ich habe vorhin die Zahl angegeben, welche aus der ! Es In iee R B E der Siegäkoftenentfcäüdignng mit Hinzuziehung der Zinsen in Thaler-

. Béelliti, dei. „ten .

währung erwacjen ist. Es treten zu dieser Summe bekanntlich noch Magistrat hiesiger Königlichen Haupt- und Residenzstad?.

i i i ibuti ari lche in demselben hinzu einmal die Kontribution der Stadt Paris, we 4M N i i i - Betrage hier in Rechnung zu halten is, wie in der Vorlage von (Unterschrift des Magistrats-Vorsißenden und eines Magistrats S 1A Mo a0 8 a hien nihis geändert, mit Dlioaube: 53,505,865 Thlr. ; sodann treten hinzu die Se e a E der Verwaltung in Frankreih und die nicht unmittelbar A ra Kontrolbeamter. örtlichen Kontributionen. Diese Zahl hat sich as E L Ae ä dem Geseße vom 31. März 1838 am ändert und wird fich au in Zukunft vermuth is t ge A Verjährt nach dem d e Unc ültig, wenn eine Ecke ab- ändern, weil sie theils Zugänge, theils Abgänge er f Rie babe 018 0 Gurte E gelQniten oder der Fine | Revision durch den ReGnungöhof Sie nel nh Haute e lerabme j i i i r, nämlich au j E nmlî 1 hein durchlockt ift. fte it t era und, wie gesagt, vorbehaltlich der Se ung E i Regierungsbezirk Potsdam. | jer leßten Zahl, welhe auch in Zukunft noch s D Brit D Ae n : 1,484,683,105 ‘Thaler, also mehr gegen den Nachweis May | im Februar 131,831 Thaler. R : s Rus In der vorerwähnten Denkschrift find nachgewiefen die Poste ' welche auf diese Einnahme für Rechnung der Gesammtheit an sen find. Diese Posten standen damals zum Theil bereits fe f D d daran hat sich nihts geändert; sie waren damals zum Theil 20 anschlagt. Von diesen damals veranschlagten Posten haben U tige seitdem allerdings feststellen lassen; indessen die E e e zahl steht definitiv noch nicht fest. Es ist dem Hrn. Prä! zen en n diesen Tagen eine Mittheilung ues durch we eia Grund des Gesetzes über die französi\che S aua vom Jahre 1872 dem Hause eine Nachweisung eines Theiles A genannten Präcipualposten zur Genehmigung vorgelegt L a x die Genehmigung des Bundesraths bereits gefunden hat. nd das die Kosten, welche für die Armirung und E S 4 Festungen, für Belagerungsmaterial, für die A rit n n que g Rin n gde Ms ergenen und, dee | D H wnd Wegrmusie was farrer fe de etn dee El i i itgli ÿ i imile- | Feldpolt und -Qel | : s ee vee E ie bos E Tbe Zielen E e Lothringischen Eisenbahnen bis zu dem Zeitpunkte, wo sie in die ,

i ift ei ) i altung übergingen, erwahsen und auf gemeinschaftliche fung mit der eigenhändigen Namensunterschrift eines Kontrolbeamten A Kn ebMcA de N tadic, abgosWloisen ist diese Zu-

l Ea s nstellung noch nicht, indem ein Theil der hierher gehörigen Musecben od nit M definitiven Verrechnung gelangt ist.

gebung. 2) Zur Statistik des öffentlichen Dienstes; Zahl der im | lihe Entgegenkommen der Haller Freunde, die Staats-, Kirchen- und Schuldienst Angestellten; deren Gehaltsverhält- | einer reien Auéstellung von visse; Fürsorge für die Zeit ihrer Dienstunfähigkeit und für ihre | der Haller Zeichenschüler , großentheils Darstellungen al!t- Hinterbliebenen. 3) Zur Statistik des Departements des Kirchen- | hallisher Gebäude, Geräthe u. dgl. das alles stellt diese Versammlung des nunmehr im 27. Jahre bestchenden Vereins in die

und Schulwesens; Statistik des Unterri&ts- und Erziehungs- / i wesens im Schuljahr 1872—73. 4) Zur Statistik des Departements | vorderste Reihe seiner Jal:reêtage. Das bei diesem Anlaß zur Ver- theilung gebrachte neueste Jahresheft bringt außer den Original-

der Finanzen ; Notiz zur Statistik der Verkehrsanstalten. 5) Zur

Statistik des Departements des Jnnern; Uebersicht der Brücken- | arbeiten und Analekten des Redacteurs, nunmehrigen Vereinsvorstands und Pflafstergelder am S&lusse des Jahres 1873. 6) Zur Statistik | Hartmann in Widdern, nicht wenige Beiträge zur Geschichte des Ver- einsgebiets von den Römerzeiten bis zum 13. Jahrhundert aus der

des Departements dec Instiz; Ergebnisse der Justizverwaltung ‘in Beder Sr. Durchlaucht des Fürsten von Hohenlol;e-Waldenburg und

dem Jahre 1873. B. Zur allgemeinen Statistik, 1) Zur Statistik on Hohexrlobe l der Landwirthschaft. a. Die Ergebnisse des Ackerbaues; b. die Er- der Hrn. # Bauer in Weinsberg, Bossert in Bächlingen, Caspart in Sülzbach, Fischer in Oehringen, Ganzhorn in Neckarsulm, Haug in

gebnisse des Wiesenbaues; c. die Ergebnisse der Obstbaumzucht; r in d orn i i

d, E Ergebnisse des Weinbaues; e. die Ee Bang; Mannheim, Haußer in Hall, Kaufmann in Wertheim. Aufnahme des Viebstandes am 10. Januar 1873; mfang Der Professor der Botanik, Theodor v. Heldrei, zu des landwirthschaftlichen Grundbesißes und Zahl der Vichbalter. | Athen, fand, ME Vie „Köln. Ztg.“ mittheilt, als n den Silber- 2) Zur Statistik der Forstwirthschaft. A, Uebersicht über den Stand | ininen von Laurium botanisirte, eine Strecke von ungefähr 50,000 Meter ins Geviert mit einer großen Menge von Glaucium bcdeckt,

der Waldfläche fim 1. Januar 1873. B, Zufammenstellung der Er- gebnisse der Holzfällungen in den Staatswaldunzen im Wirth schafts- welches üppig aus den alten Sclackenresten emporwucherte. Ueber. diesem Plate hatte noch kurz vorher eine drei Mcter die Schlacken-

Jahr 1873. 3) Gewerbebetrieb / im Jahr 1873 (von Regierungs-

Assessor Gärttnec). 4) Güterbewegung im Jahr 1873. 4. Die Er- | {hit gelegen, welche von den Bergleuten entfernt worden war, um geouisse der Wollmärkte; b. die Ergebnisse der Fruhtmärkte; e. die | die von den alten Griechen nur unvollkommen ihres Silbergchaltes Ausfuhren au Früchten und Müblenfabrikaten über den Bodensce; | teraubten Schla&en einem neuen Schmelzprozeß zu unterwerfen. Die d. die Aus- und Einführung an Wein, Obftmost, Brauutw-in, Bier Zeit der Anschüttung dieser Schlackenmasfsen liegt mindestens 1500 bis und Malz im Etatsjahr 1872—73. 5) Zur Statistik des Verkehrs | 3000 Jahre zurück, und die Samenkörner müssen zwischen den auf den inneren Wasserstraßen, 6) Zur Statistik der Bevölkerung. | Sglackenschichten fo lange geruht haben. Die auf diese Weise gefun- A. Stand der Bevölkerung am 1. Dezember 1871 (definitive Ergeb- | denen Papaveraceen gehören nach Hrn, v. Heldrei einer besondern, nisse der Volkszählung von diesem Tage). B. Gang der Bevölkerung bisher unbekannten Gattung an, welcher ex den Namen „glauciaum (Eheschlicungeo, Geburten und Sterbefälle) im Jahr 1873. C. Sta- | serpieri“ beilegte. Eigenthümlih ist es, daß diese Gattung gegen- tistik des Erwerbs und Verlustes der Bundes- und Staatsangehöürig- wärtig font nirgendwo existirt und ohne jenen eigenthümlichen Zufall unferer Kenntniß entgangen sein würde:

keit im Jahr 1873. Angehängt sind graphishe Darstellungen: Ein ausführlicher Bericht über den archäologischen

1) e Srequenzverhältnisse der Universität Tübingen von

Ras »JIC v6 Df E: M 1 or ? . 5 u s Mie . , „e , Ostern 1822 bis Ostern 1872; 2) über die &Srequenz, Zahl der Leh Kongreß in Stockholm wird im nächsten Jahre im Druck er- scheinen.

Gleichzeitigkeit

sammlung ferner, daß in $. 2 und 4 der Schlußscheine als Taze, an überrashend s{önen Arbeiten

welchen keine Lieferungen und keine Anmeldungen stattfinden, auch diejenigen Tage genannt werden, an welchen nach Beschluß der Vor- steher der Kaufmannschaft keine Börse abgehalten wird.

Der Aufsichtsrath der Vereinigten vorm. Gräfligh Einsiedelschen Werke zu Lauchhammer hat beilossen, die Dividende für 1873/74 auf 2 Prozent festzuseßen. Hierbei ist Üübri- gens zu berüsichtigen, daß die Akschreitungen sehr hech bemessen worden find und daß u. A. der Gewinn aus den Gütern der Gesell schaft im Betrag von pst, 200,000 Thlr. gar nicht zur Dividende herangezogen werden.

Am 7. November hat eine Plenarsißung d-3 Verwaltungs- raths der Dortmunder Union stattgefunden, in welcher bes{leossen wurde, die bisherige Zweitheilung des Verwaltungsraths in ein west- fälishes Comité nebst Betriebscomité und cin Berliner Comité auf sih beruhen zu laffen; die Befugnisse derjelbcn fallen nunmehr auf das Ple- num zurück, welches für die Prüfung der Bilanz und der gesammten Betriebsverhältnisse eine besondere Kommission niedergeseßt hat. Um die in Ausficht genommenen Aenderungen in der Organisation und Verwaltung vorzubereiten und durchzuführen, tritt Hr. Russell, Mit- glied des Verwaltungsraths, in die Direktion ein und ist derselbe bereits zu diesem Zweck von Berlin nach Dortmund übergesiedelt.

Die Duisburger Maschinenbau- Aktien -Gesel[- \chaft (vormals Behem & Keetman) enuielte im Geschäftsjxhre 1873/74 einen Bruttogewinn von 91,051 Thlr. bei einem Akticn- kapital von 500,000 Thlrn. Davon wurden 27,523 Thlr.“ zu Ab- schreibungen, 6352 Thlr. für den Reservefonds und 6352 Thtr. Br Vertheilung der statutgemäßen Tantième verwandt. Zu dem verblei- benden Nettogewinn von 50,822 Thlr. und 343 Thlr. vorfähriges Saldo wurden von der Generalversammlung 50,000 Thlr, (104) Divideade festgeseßt, während der Rest mit 1166 Thlrn. auf neueRechnung vorgetragen werden soll. Die Bilanz hat in ihrem Debet nur für 28,561 Thlr. Kontokorrent-Kreditoren, denen im Kredit 99,326 Thlr. Kontokorrent- Kreditoren gegenüberstehen, und hat das Kredit außerdem 17,436 Thlr. an Bankierêguthaben und 24,633 Thlr. an Kassa, Wechseln und Effekten. Die Gesammtabschreibungen von 2 Jahren bis 1. Juli cr. belaufen sich auf 52,492 Thlr., der Reservefond beträgt 12,465 Thlr.

Die am 9. November in Chemniß abgehaltene Generalver- fammlung der Sächsischen Maschinenfabrik (vorm. Hart- mann) genehmigte die Vertheilung einer Dividende von 3%.

Bremen, 9. November. (W. T. B.) Die streikenden Schiffszimmerleute und Tischler der Dos von Bremer- hafen haben sich jeßt mit der beabsichtigten Herabseßung ihres Tage- lohns um 5 Groschen für die Wintermonate einverstanden erklärt und in Folge dessen ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Die Bank Franco-Hollandaise hat sich mit der Bank Franco- Autrichienne-Hongroise unter dem Namen Banque Franco-Hol- landaise fusionirt. Jede der vereinigten Banken behält jedoch die zur Tilgung ihrer Passiva nöthige Summe für sich. Außerdem ist O l der Bank Franco-Hollandaise (alte) are gts von A E. (Amtsblatt der A zu E vom zu tutmäßigen Vertheilung des bis zum 30. Juni d. F. erzielten ... ) j Gla a i : s S | Der ia es r els U bes R T B ave hier-

Paris, 10. November. (W. T. B) Gutem Vernehmen nach mit, daß der Inhaber dieses Anleihescheins de ag : sind die Gerüchte über einen bevorstehenden Rücktritt des Baron Mark Reichswährung, dessen A M Rae Sid Alphonse von Rothschild von der Verwaltung dex Lo mbar- der L R in Hîbe M Mark Reichs- dischen Eisenbahngesellschaft vollständig unbegründet. Se E Anleihe ¡VUO, Verkehrs-Anstalten. Die Verzinsung dieses Kapitals erfolgt mit Vier nnd ein Va

Nach der „Eisenbahn“ betrug das Vorrücken des Richtstollens vom Hundert uad die Tilgung R anae Maß- im großen Gotthardtunnel im Oktober auf beiden Seiten zu- Kapitalschuld unter Ds n ftehend * abaibrudten Bedin- sammen 188 Meter. Auf der e „vet e haben die S Allerhöchst genehmigten, nah täglichen Fortschritte ein regelmäßiges Mittel erreicht, das indessen mit 2 ; : c ; t die Stadt dein a Fels variirt, 4 fich hier und da in auêénahmsweise Für N L R, C És hartem Zustand präsentirt. Auf der Seite von Airolo scheinen end- Berlin mit ihrem gesam: lih die Schwierigkeiten, welche den Fortschritt der Bohrungen so

mögen und mit ihrer E lange hemmten, überwunden zu sein. Die erste Hälfte des Oktober Berlin, den h wies schon cin bedeutend besseres Refultat auf, als der Monat Sey-

(Save) V vit Retdenziiadt . 8 S 7E . d en ; tember; die leßte Hälfte aber verspricht, daß die Galerie endlich die Magistrat hiefiger Königlicher Haupt- und Restdenz shlechten Stellen, welche sie bis daher zu durchbrechen hatte, hinter

(Unterschrift des Mg E e L Sa iG s Gas sih hat. Das mittlere tägliche Vorrücken beträgt {on 3 M. in den 5 1B Difosceine Beifügung des Am ; leßten Tagen und der ganze Monat zeigt 75 M,, das Beste seit Be- Hierzu fi ginn des Jahres. Auf Grund dieser Resultate und da die in der Aufstellung der mechanischen Installationen entwickelte Thätigkeit in kurzer Zzit einen normalen Gang der Arbeiten voraussehen läßt, glaubt die „Eisenbahn“ gar nit bestellbar und alle Gewässer o ausgetrocknet, wie seit De- | ein tägliches Borrücken von 4 M. für jede der beiden Abtheilungen zennien niht mcchr. Sollte Frost, ohne vorher viel Regen eintreten, | in wahrscheinliche - Aussicht stellen zu dürfen. Verwirklicht sich so würde dies ein großes Unglück sein. diese Annahme, so werden zur Ausbrechung der noch restirenden 6150 M. der Göschenerseite 50 Monate erfordert. Da der Gewerbe und Handel. Tunnel M G E ee E mau y R m 21 Oliober d S n R C A ; fur die leßten Arbeiten, die nur 4—5 ouate în Anspruch nehmen, Se Eisen: unp Stabl: Su bu lelelles fonftituirt, Ex volle 18 Monate. Die Strecke auf der Seite gegen Airolo, die ge-

rer, über Ausgaben und Einnakmen der polytechnishen Schule in Stuttgart vvn 1846—1872 (3 Tafeln); 3) über den Schulbesuch und Unterric;t in der Baugewerks{chule zu Stuttgart 1845—1873, etuertcits mit Unterscheidung von Heimath, Borbildung und Beruf der Schüler, ihrer handwerklichen Ausbildung und ihres Alters, an- dererseits mit Berücksichtigung der wöchentlichen Stundenzahl in den einzelnen Unterrichtsfächern und der Zahl der Lehrer (3 Tafeln).

Däs 8. Heft der «Mittheilungen des Statistischen Bureaus der Stadt Leipzig“, herausgegeben von G. F. Kna p p, Leipzig, Dunker und Humblot, 1874, hat folgenden Inhalt: Bevslke- rungêwechsel 1868 bis 1873. Aenderungen der Sterblichkeit 1751 bis 1870. Die Hauéhaltungen geordnet nah der Dichtigkeit des Wohnens, 1867 und 1871. Sterblichkeit nah Wohnungsverhält- nissen. Tafeln über die Todesursachen. Tafeln über Geborene, Verstorbene und über Cheschlicßungen.

Nach den Angaben dcs statistischen Bureaus belief sich die Zahl der Geburten in Großbritannien und Irland während des verflossenen Quartals auf 274414, die Zahl der Todesfälle in demselben Zeitraum dagegen auf vuc 161,847; der natürlihe Zu- wachs der Bevölkerung stellt sich mithin auf 112,567 Personen. Die ansassiige Bevöikerung des Verein'gten Königreichs in der Mitie des Jahres 1874 wud auf 32,412010 Seelen geshäßt, von denen 23,648,609 auf England und Wales, 3,462,916 auf Schottland, und 9,300,485 auf Irland kommen. In dem am 30. Juni beendeten Quartal heirathetea 129,708 Personen oder 16,1 % pro Tausehd.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Der bisherige Professor und Injpektor an dem Pädagogium zum Kloster Unserer Lieben Fiauecn in Magdeburg, Dre, Ludwig Theodor Schulze, ist zum ordentlichen Professor der Theologie, und der bisherige Privatdozent an der Universität zu München, Dr. Carl Birkmeyer, zum außerordentlichen Professor der Rechte an der Universität RNostock crnaunt worden.

In der_ 97. Sigtung des Magdeburger Geschichts- vereins hielt Ober-Prediger Scheffer aus Neustadt bei Magdeburg den Hauptvortrag. Scin Thema lautete: „Der Dom zu Magde- burg, seine Geschichte, Sage, Legende, Kunst und Symbolik,* Zuerst berichtete Referent über die Legende des heil, Mauritius und über den Zufammenhang der Stiftung der Morißkirhe zu Magdeburg (955) mit dieser Legende. Die Gründung eines Erzstiftes verwandelte die Morißkirhe in eine hohe Stifts- und Domkirche (968). Dieser älteste Dom war jedenfalls im alten Basilikenstile mit Rundbogen erbaut. Seine Lage ift \{chon an der Stelle des jeßigen Domes zu suchen, nur mehr nach Norden. Am 20. April 1207 brannte dieser Bau ab, und der berühmteste Magdeburger Kirchenfürst, Albrecht Il. (1207—1234), begann bereits 1208 den Neubau. Die Vollen: dung des hohen Chores hat Albrecht II. wahrscheinli neh erlebt; die Weiterführung- des Baues ging langsam vorwärts und währte bis nah 1300. Weil in diese Periode gerade die Blüthezeit der Go-

Vand- und Forstwirtb% a,

Die im Jahre 1274 neu begründete, auf Gegenseitigkeit bes ruhende Allgemeine Deutsche Hagel-Versicherungs-Ge- sellschaft in Berlin hat im laufenden Jahre, dem ersten ihrer Ge- \chäftsthätigkeit, bereits mit einer Bersicherungssumme von (a. 24 Millionen Thaler abges{chlossen und aus den Prämien alle Schäden decken können, ohne NaGschüsse zu erheben. Das Prinäp der Ge- sellschaft, das Risiko in zwei Klassen zu theilen, hat bei den Land- wirthen viel Anklang gefunden, da die erste Klasse, bei welcher auf eine geringere Entschädigung als bis zum achten Theil der verhagelten GBeldfrüchte verzichtet wird, mit ihren geringeren Prämien eine nahe viermal so große Versicherungésumme umfaßt, als die zweite Klasse, bei welcher ein Hagelschaden bis zum fünfzehnten Theil zu vergüten ist. Die Gesellshaft beabsichtigt, ihre Wirksamkeit jeßt auch auf Süddeutschland auszudehnen, jedo soll hierfür eine für si be- stehende, besondere Rechnung führende Abtheilung eingerithtet werden. _-— Das 11. (November-) Heft (3. Jahrgang) der Forfstlichen Blätter, Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen, herauêgegeben vom Königlich preußischen Ober-Forstmeisier Grunert Und dem Dozent der Nationalöfkonomie Dr, Le o (Verlag ven einri Schmidt in Leipzig), hat folgenden Inhalt: T1 Aufsäße: Ueber Aerkulturen, vom Königl. preuß, Dverförster von Bernuth in Jägerhof. Gedanken über unseren dermaligen Hochwaldbetrieb, rom Königl. bayerishen Oberförster L. Heiß in Neustadt a. H. Betrachtungen über Berjüngungsmethoden únd Betriebsformen. Der Pinienwald bei Ravenna, von Bernhard Dürer. 11. Bücheranzeigen. Il]. Mittheilungen. Aus Mecklenburg, im November.

immer mehr beraus, daß die Ernte in Naps, Roggen und besonders in Weizen allgemein sowohl in Qualität wie in Quantität weit die beste gewesen is, welche Mecklenburg in diesem Jahrhundert noch gehabt hat. Besonders der Weizen hat so reichen Ertrag geliefert, daß einzelne Güter 3—400 vierspännige Fuder Weiz°n eingefahren haben. Bei Hafer und Gerste ist kaum eine Durchschnittsernte in ganz Mecklen- burg gemacht und ist daher der wohl noch niemals dagewesene Fall ein- getreten, daß der Weizen nit viel höher im Preis als der Hafer steht. Die Kartoffelernte is im Allgemeinen sehr gut, die Obsternte aber nur mittelmäßig ausgefallen. Die große Dürre hat den Futterertrag sehr verringert, daher Milch und Butter äußerst hoch im Preise stehen. Die Viehpreise sind in Golge des Futtermangels fehr her- untergegangen. Die Dürre hält leider noch immer an; die meisten Wintersaaten stehen \{chlecht, viele Felder sind wegen Härte des Bodens

Rei Sidi N Märk. Pf,

Camphausen.

Provinz Brandenburg. Regierungsbezirk Potsdam. Stadt-

D Wappen : Tis Anleiheschein der Stadt Berlin

Über l N amdegberrlichen Pri ilegiums vom tigt in Gemäßheit des landesherrlichen Privilegi D bo 2. Oktober 1874.

Es stellt sich j.6t i . Anleiheschein der Stadt Berlin : D Nr D bt Mark Reichswährung. Inhaber empfängt gegen diese Anweisung die . . .te Le Zinsscheine für die vier Jahre vom .... bis... bei der Stadt- Hauptkasse zu Berlin, sofern von dem Inhaber des Anleihescheins nicht rechtzeitig Widerspruch erhoben worden ist. B D A Le Magistrat hiesiger M D S Miteliedes.) ift des Magistrats-Vorsißenden un s ; A M (Stadtwappen.)

Kontrolbeamter.

Kontrolbeamter. Kontr 14 Anmerkung zu den Shemas für die Zinsscheine und

Anweisung ausgereicht.

dingungen zu einer von der Stadtgemeinde Berlin aufzuneh- D eiden Anleihe von 24,000,000 Mark Reichswährung.

er Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung von Berlin haben Llo nen behufs Ausführung von Erweiterungsbauten der städtishen Gasanstalten, so wie behufs Erbauung höherer Lehr- austalten und Ausführung der Kanalisation im II[T Radialsystem eine Anleihe von 24,000,000 Mark Reichswährung aufzunehmen,

Posten nur das sagen,

thishen Baukunst (1230—1500) fällt, o i Dom einer der interessantesten Mittelalters. Hauptmanns, Claus von Bismarck, erfolgt patron war Mauritius, Nebenpatronin

mitgetheilt ward. celebrirte seit 1209 der Erzbischof die entstand die noch heute auf dem richtiger Herrenmesse (festum

trat auf. Am

ließ den ehrwürdigen Prachtbau von 18 Herrlichkeit herstellen. Se.

fih nun zu dem Bau selbst,

berichtete i Aeußere und das

die Statuen, der Lettner, der hohe Chor schrieben und die betreffenden Legenden mit

U BORl E aeb. Abends der Geheime Justiz-Rath Dr. Friedr. Bluhme, Professor der juristischen Fakultät, gestorben.

Der Kapellmeister Dr. Julius Ri Prädikat cines General-Musikdirektors der kalishen Kapelle erhalten.

Am 8. d. M. fand in Pirna di von den Sängern Deutschlands dem am 6. storbenen Dichter Julius

Kirchhoff in Dreóden ausgeführt, und ein

der Rückseite den Schlußvers einer seiner schönsten Dichtungen: „Das

treue, deutsche Herz.“

Der Königlich württembergische Hofkapellmeister J. I. Abert hat jeine Oper „König Enzio“ einer vollständigen

in Stuttgart Umarbeitung unterzogen und wird dieselbe „Enzio von Hohenstaufen“

Franken hielt am 28. versammlung in Hall, der s{önen Stadt, Denkmälern

Raum gewährt, von Württemberg, den hohen Protektor

Königliche Dank, die auszeihnende Theilnahme des Ehrenpräsidenten,

Sr, Durchlaucht des Fürsten von Hohenloh

t esten und bemerkenswerthesten des ganzen 1363, zur Zeit des Erzbischofs Dietrih und seines

Jn der Mauritiuswoche (21. bis 25. September)

Domplazße abgehaltene Heer- oder dominorum), Die Thürme wurden erst 1520 vollendet; ihre obersten Theile zeigen die Eilfertigkeit des Baues und den Verfall des gothischen Stiles. 1. Advent 1567 ward der Dom ein Gotteshaus. Der Schmalkaldische und insbesondere der 30 jährige Krieg beschädigten den Dom arg. Erst König Friedrih Wilhelm 111.

„Se. jeßt regierende Majestät feierten im Oktober 1863 das 500 jährige Weihe-Jubiläum.

l das Innere und ging sodann zu dem Einzelnen über : Thürme, Spißsäulen, genster, Kreuzblumen, Rosen, Thüren u. f 0 Die Kunst und Symbolik ward beachtet und erörtert.

D j Otto errichteten Denkmals statt. Das qus Sandstein hergestellte Monument trägt auf seiner Vorder- seite cin Medaillon mit dem Bildniß des Dichters, in Marmor von

zur Aufführung bringen. Dex historische Verein für das württembergische v. Mts. bei prächtigem Wetter seine Jahreê-

einer langen Vergangenheit, nunmehr auh den Samm- lungen des Vereins in einem würdigen Lokal Schuß und zugäng!ichen Der auf den telegraphischen Gruß an den König

st gerade der Magdeburger

e die Einweihung. Schußtz- Katharina, deren Legende

folenne Messe; daraus

Die Reformation (vangelisces

26—1834 in seiner alten Der Vortrag wandte

m Allgemeinen über das

_Die Kanzel, wurden ausführlicher be- getheilt.

eb in Dresden hat das Königlich sächsischen musi-

e feierliche Enthüllung des November 1849 dort ver-

e Widmungsinschrift, auf

demnächst unter dem Titel

welche, selber fo reich an

des Vereins, eintreffende

besteht zunächst aus einer westlichen Gruppe, welche Rheinland, Westfalen und Hessen-Nassau umfaßt, und ciner östlichen, welche durch Schlesien repräsentirt wird. Auch jedem anderen im Gebiete des deutschen Zollvereins gelegenen Eisen- oder Stahlwerk steht der Eintritt in den Verein offen, und ist die eventuelle Bildung weiterer Gruppen in Auésicht genommen. Die westliche Gruppe zählt zur Zeit 96 Mitglieder und kann si duch sechs Firmen, welche dem früheren Eisenhütten-Verein angehörten, noch verstärken. Die \chle- fishe Gruppe umfaßt 8 Firmen. Der Verein richtet sein Augenmerk vorzugsweise auf: a. die wirthshaftlihe Geseßgebung des Reiches, beziehungsweise der Einzelstaaten; þ. den Abschluß giößerer Handels- und Schiffahrtsverträge; c. die Vervollständigung der Kommunikations- mittel, die Verbesserung des Betriebes auf denselben und die Ver- einfahung und günstigere Gestaltung der Preise; d. Regelung der Arbeiterverhältnisse; e. die Gründung solcher Einrichtungen in den einzelnen Bezirken, welche geeignet erscheinen, den Verkehr und die Vervollständigung zwischen den Eisen- und Stahl - Industriellen und einerseits deren Lieferanten von Roh- materialien, andererseits Abnehmern der Produkte zu erleichtern. Der Hauptvorstand des Vereins hat in seiner ersten Sißung vom 21. Oktober d. J. sich mit der Frage beschäftigt, ob die deutsche Eisen- und Stahl-Industrie dem mit dem 1. Januar 1877 in Aus- sicht genommenen gänzlichen Wegfall der Eifenzölle zuversichtlich ent- gegensehen könne. Der Vorstand beschloß, an geeigneter Stelle dahin zu wirken, daß diese Sachlage noch einmal erwogen werden und eventuell der Termin bis zum gänzlichen Wegfall der Eisenzölle einen mäßigen Aufschub erfahren möge. Der Hauptvorstand hat ferner den Beschluß gefaßt, an das Reichs-Eisenbahnamt das Gesuch zu richten, es möge bei der Unzulänglichkeit der früheren eine neue Enquete über das CEisenbahntarifwesen unter Hinzuziehung von Delegirten der Montan-Jndustrie resp. des Vereines deutscher Eisen- und Stahl- Industricllen veranlaffen.

In der am 7, November abgehaltenen Sißung des Kuratoriums der Preußischen Hypotheken-Aktien-Bank (Spielhagen) stattete die Direktion über die Ergebnisse der ersten drei Quartale Bericht ab. Darauf wurde die Erhöhung des Aktien- kapitals um eine Million Thaler und die Ueberlassung der neuen Aktien zum Emissionscours von 105 % an die alten Aktionäre ein- stimmig beschlossen, ;

In der am 5. November in Stettin abgehaltenen Versammlung der am Rübölhandel betheiligten Mitglieder der Stettiner Kauf- mannschaft wurde zunächst mit 17 gegen 14 Stimmen beschlossen, in Stettin künftig Rüböl inklusive Faß 2u handeln. In Konse- quenz dieses Beschlusses wurde die Aufnahme eines Passus der Berliner Schlußscheine für Rüböl (8. 9 Al. 4) in die Stettiner Schlußscheine genehmigt, und wurde die Fah- kommission mit Feststellung der hiernah noch weiter er- forderlichen Acnderungen der Schlußscheine beauftragt. Als Termin

e-Waldenburg, das freund-

der Einführung des neuen Modus wurde der 1. Januar 1376 ange- nommen. Nach dem Vorgange der Getreidehändler beshloß die Ver-

Tung.) Militaria.

genwärtig noch um 300 M. gegen diejenige von Göschenen zurück ift, würde einige Monate mehr in Anspruch nehmen. Jmmerhin wird, wenn die günstigen Umstände sih darbieten und wenn der die Masse

wie auf der Göschener Seite vor sich gehen.

In Folge eines Uebereinkommens der itali-nisch{chen und bayerischen Eisenbahn-Verwaltungen sollen die für den Orient bestimmten Güter von Lindau ab in Speziolzügen und ver- shlossenen Wagen nach Venedig befördert werden. Man giebt sich der Hoffaung hin, daß sie dadur“ \{neller und weniger beschädigt wie früher ankommen werden. Die italienischen Zeitungen sprechen den Wunsch aus, daß ein gleiches Abkommen für die über den Mont Cenis nach Genua bestimmten Güter getroffen werden möchte. Plymouth, 9. November. (W. T. B.) Der Hamburger Post- dampfer “Frisia* ist hier eingetroffen,

Southampton, 9. November. (W. T. B.) Der norddeutsche Lloyddampfer „Minister Roon“ ift hier angekommen. New-York, 9. Oktober, (W. T. B.) Der Dampfer „Hohen - staufen“ des norddeutschen Lloyd ist hier cingetroffen.

Königliche Schauspiele.

Mittwoch, den 11. November. Opernhaus. (220. Vorstel-

Ballet in 4 Bildern und scenishem Epilog von P. Taglioni. Musik von Sertel. Anfang 7 Uhr. Mittel- Preise.

Schauspielhaus. (228. Vorstellung.) Alte Schweden. Schau- spiel in 5 Akten von A. E. Brachvogel. Anfang 7 Uhr. Mittel-

Preise. Donnerstag, den 10. November. Keine Vor-

stellung.

Schauspielhaus. (229. Vorstellung.) Die Fräulein von St. Cyr. Lustspiel in 5 Aufzügen nach A. - Dumas von H. Börnstein. Anfang halb 7 Uhr. Mittel-Preise. In Folge der vielfa eingegangenen Anfragen und Gesuche erklärt die unterzeihnete General-Intendantur, daß zu der bevor- stehenden Generalprobe der Oper „Cesario“ der Eintritt nicht gestattet ist. : General-Intendantur der Königlihen Schauspiele.

Opernhaus.

Redacteur: F. Prehm. a Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

Drei Beilagen

Berlint

|

(einschließlich Börsen- und Handelsregister-Beilage)

des Gotthard bildende schihtige Fels erreiht ist, die Arbeit so ras

e mit 43% jährli ve:zinslih, von Seiten des Gläubigers un- T dhar ist Le E 1. Oktober 1877 ab regelmäßig mit Zwei vom Hundert des ursprünglichen nominellen Schuldkapitals unter Hinzu- rechnung der ersparten Zinsen nach einem von der Staatsbehörde ge- nel migten Amortisätionsplane mittelst Verloofung oder Ankaufs der Anleihescheine getilgt wird. Der Stadtgemeinde steht das Recht zu, die ganze Anleihe oder einen größeren Theil derselben aufzukündigen, jedoch soll von diesem Nechte vor dem 1. April 1879 kein Gebrauch t werden. i j : R Ausfertigung der Anleihescheine erfolgt in Apoints von 100, 200, 500, 1000, 2000 und 5000 Mark Reichswährung. 'Die Zinsen werden mit jährlich vier und ein halb vom Hundert am 1. April und 1. Oktober gegen Rücktgabe dcr ausgefertigten halb- jährlichen Zinsscheine durch die Stadt-Hauptkasse in Berlin gezahlt. Den Anleihescheinen werden Zinéscheine für einen vierjährigen Zeitraum und eine Anweisung zur Erneuerung der Zinsscheine bei- gegeken. ; : : n ie Ausgabe neuer Zinsscheine exfolgt bei der Stadt-Hauptkasse zu Berlin Ce0eN Ablieferung der den älteren Zinsscheinen beigefügten isung. ; E Din Verluste der Anweisung erfolgt die Aushändigung der neuen Zinsscheine auf rechtzeitige Vorzeigung an den Inhaber des ihescheines. * : ; V Ee Silamunciga, welche die Anleihe betreffen, namentlich auch die Bekanntmachungen der durch das Loos gezogenen Stadt- anleihescheine geschehen durch den Deutschen Reichs- und König- lih Preußischen Staats-Anzeiger oder das an dessen Stelle tre- tende Organ, durch das Amtsblatt der Königklickken Regierung zu Potsdam, oder das an dessen Stelle tretende Blatt, und durch wei Berliner Zeitungen. Die Namen der leßteren und etwaige Ver- änderungen werden im Reichs-Anzeiger bekannt gemacht. Mit dem Tage, an welchem nach diesen Bekanntmachungen, unter Einhaltung der geseßlihen dreimonatlichen Kündigungsfrist, das Ka- pital zurückzuzahlen ist, hört die Verzinsung desselben auf. Gegen Auszahlung des Kapitals sind mit den Stadtanleihescheinen auch die dazu gehörigen Zinsscheine der späteren Fälligkeitëlermine zurückzu- liefern; für die fehlenden Zinsscheine wird der Betrag vom Kapitale abgezogen. i i; kite er Kapitalbelrag der ausgeloosten Stadtanleihesheine verfä zu Gunsten Den Stadt. wenn die Einlösung uicht binnen 30 Jahren nach dem Fälligkeitstermine S Die Zinsscheine verjäh- xen mit Ablauf des vierten Kalenderjahres nach dem Jahre iyrer Fälligkeit. Die Amortisation derselben is unstatt- hajtz doch soll für den Fall, daß der Verlust der Zins- sheiize vor Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist beim Magistrate angemeldet und der stattgehabte Besiß der Zinsscheine durch Vorzei- gung der Anleihescheine oder sonst in glaubhafter Weise dargethan wird, nach Ablauf der Verjährungsfrist der Betrag der_ angemeldeten

Neichstags- Angelegenheiten. : Berlin, 10. November. Jn der gestrigen Sihung des Deutschen Reichstags leitete der Bundesbevollmächtigte , Präsi- dent des Reichskanzler-Amts Dr. Delbrüdck, die erste Berathung des Reichshaushalts-Etats für das Jahr 1875 wie folgt ein: Meine Herren! Bevor ich auf den heute zur ersten Berathung stehenden Etatsentwurf für 1875 eingehe, glaube ih, daß es von Jn- teresse sein wird, wenn ih einige Mittheilungen über die imeine Finanzlage des Reiches, wie fie sich einerseits aus den Zahlungen Frankreichs entwickelt hat, andererseits durch die Ergebnisse des lau- fenden Jahres vorausfichtlih gestalten wird, vorausschicke. E

Ueber ‘die Zahlungen Frankreihs aus der Kriegskostenentf{chüdi- gung ist dem Hause zuleßt im Februar diefes Jahres von dem Reichs- fanzler-Amt eine eingehende Mittheilung gemacht worden. Pie dieser Mittheilung enthaltenen Zahlen haben fich seitdem, wenn 4 in nicht erhebliher Weise, geändert. Es war in der damaligen M theilung die Einnahme an Kriegskostenentshädigung selbst auf 5 Mil- liarden angeseßt. Diese Zahl ist natürlih unverändert geblieben, das gegen hat eine Veränderung erfahren die in der bezeichneten Vorlage angeseßte Zahl für die Zinseinnahmen. Als die Vorlage dem Hause zuging, war die vollständige Abrehnung über die leßte französische Zahlung noch uicht aufgestellt, und in Folge dieser Abrechnung hat fih die damals eingestellte Zinseinnahme um den Betrag von 46,882 Franken vermindert, es stellt fich alfo die Gesammteinnahme an Kapital und Zinsen nnnmehr definitiv auf 5,301,145,077 Franken. Rechnet man den Frank, wie das in allen früheren Nachweisungen ge- schehen ift, zu 8 Silbergroschen, so hätte diese Summe eine E nahme ergeben müssen von 1,413,638,687 Thlr. Sie hat eine E - liche Einnahme ergeben von 1,413,557,631 Thlr., also 81,056 Th Fi weniger, als bei der Reduktion des Franken gleich 8 Silbergroschen sich ergeben mußte. Die in der Vorlage vom Februar d. s. aus- ge\prohene Vorausseßung, :daß M e RERE Ausfall bei der Realisa- tion gedeckt werden würdé durch die Zinsen von den vorübergehend angelegten Geldern, -hat sh im vollsten Maße bestätigt, Die Zins- einnahmen von diesen E Fueleiten Geldern haben jene

r. ganz ungemein überschritten. : hd, O Se Tate Votbüi Hemörtt, meine Herren, daß die Zahlen, die ih als den Ertrag der Kriegskostenentshädigung angab, nunmehr Ee nitiv feststehen; denn seit der Vorlag? im Februar hat die \cchließ ae Abrechnung mit der rana Gen eo Gl L RN

ach der ersten Zahlung, welche f ; Sei tderiGiebeitbeit Bee A ea ; Abl idi i i e, ob diese oder jene mit der Ueber ) L e Gta l ebel verbundene Ausgabe Frankreich e Last zu legen sei oder Deutschland. Diese Meinungsverschiedenhei

in Bezichung auf alle diese i ; 1 D A ven bis L TERATteN Wahrnehmungen mit Dye darauf zu rechnen ist, daß die Summe, welche in der S) vom Februar vorläufig berechnet war, nicht überschritten wird. Le Beträge, welhe nah Maßgabe der Denkschrift vom Februar, an ias süddeutshen Staaten aus der Kriegskoftenentschädigung R » len waren, sind vollständig herausgezahlt. Es ergiebt das al E mäßig die der Ihnen bereits vorliegenden Nebersicht über die nahmen und Ausgakten für 1873 beigefügte besondere Nachweijung der Geldgebahrung in Folge des Krieges. Von den 130 nene welche damals für die Staaten des Norddeutschen Bundes als Ueber- chuß nachgewiesen waren, find gezahlt 125 Millionen. Es ist uhe dem, was ih beiläufig historisch bemerken will, der AUeosl abe welcher ja längst ausgesondert war, nun auch definitiv niedergelegt. Ueber den Kredit, der durch ein Geseß vom 2. Juli vorigen Jahres für das Retablifsement des Norddeutschea Heeres u Reichstage bewilligt bet A in tg O Tagen die in die eße verlangte Uebersiht vorgeleg rden. / S Seit fann Ih die Konsequenzen der französichen Kriegskosten- schädigung verlafsen. : A Gestalt dei Reichshaushalts im verflossenen Jahre anne ich eingehend hier nicht zu erörtern; es liegt dem Hause bereits die Nachweisung der Einnahmen und Ausgaben für 1873 vor, und A, dieser Nachweisung berehnete Ueberschuß ist in den Etat E L aufgenommen. Dagegen glaube ih verpflichtet zu sein, auf die Urne einzugehen, wie der Reichéhau3halt des laufenden Jahres nah t Vorausberechnung, die man zur Zeit machen kann, abschließen wird, und ob und welche Ueberschüsse er in die Verwaltung von 1876 über- ird. x / E kann hierbei nicht meine Aufgabe darin fuchen, alle eugeinen Kapitel des Etats durcbzugehen und die Frage zu erörtern’, O diesem oder jenem eine größere Einnahme oder Ausgabe zu erwa da ist. Ich glaube, daß es richtig is, wenn ih E die wae lichsten Kapitel beschränke, und ih werde dann die emerkungen, die fih hinsichtlih der übrigen Kapitel ergeben werden, daran ansihließen. Ich habe mi zunächst mit den Ausgaben zu beschäftigen - un die Frage zu erörtern, - ob Ersparnisse an den im Etat für 1874 roe gesehenen Ausgaben zu erwarten find. Der Etat für 1874 Wi i aus 2,430,000 Thlr. für Verzinsung der Reichs{uld; dieser Aus- abe steht gegenüber eine Einnahme von 600,000 Thlr., welche fs Ansaß gebracht ist als Einnahme aus den Zinsen des Münzbetriels- fonds. Die Ausgabe von 2,430,000 Thlr. fällt vollständig weg, denn Zinsen für eine Reichs\chuld werden im laufenden Jahre nd zu zahlen fein; dagegen muß die Einnahme, die mit 600,000 Ei h pre geseßt ist, auch eine Ermäßigung erfahren : sie wird in der That n eta 140,000 Thlr. betragen. Es ergiebt fich also bei dem Posten „Verzinsung der Reichs\{huld®" eine Ersparniß gegen den Etat von

wurde bereits im Oktober 1871 ohne besondere Schwierigkeit erledigt,

und bis dabin nicht vorgekommenen Zinsscheine gegen Quiitung aus- gezahlt werden.

und seitdem ‘hat, wie ih konstatiren kann, in keiner Beziehung und

1,970,000 Thlr. in der Ausgabe. Eine zweite Ersparnißist mit Bestimmt- heit zu cation bei dem Kapitel Münzwesen. Für das Münzwesen sin

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