1899 / 102 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

der Nachwelt.

dur@ Bevollmächtigte vertreten waren,

bahnende Vorkämpfer e Anerkennung gefunden,

worden

“L e

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Umwa i t nte bedurfte, gewaltiger Umwandlungen es im Laufe der lehten Jahrzehne Ebtem | ftilisierte Lorbeerbäume, die aus Töpfen

um jenen Erfolg zu erreihen und au< bis zu Lebenêwerke zu gelangen : dem Weltpostvereine.

aber wohl zur Nachfolge auf- | Beamten und Unterbeamten der R

iese, bi inzig dastehende, e Diese, bis jevt einzig Loe sämmtlicher Kulturvölker der Die

rufende Schöpfung eines Verbandes

Unsterblihkeit seines ird A 1 Le M, É efunben ebha f: Das wird au 2 She 1891 war | Podbielzki Hten Worten f

S auf dem Wiener Weltpostkongresse im Jahre On O USM General - Postmeister von Stephan,

iten, die Ehrenpräsidentschaft zugedacht, die er be- | Post- auge Sep gean Eo Jahre uen aber, na< seinem Tode, hat dasselbe unter Jhre machtvolle Ihem 61 Länder aller Erdtheile | daß

i w orten Sessel | kraft au< no< zu kommenden Gef inen sWwatzumsorten h vou Podbielski versprach dies mit Worten des Dankes an alle

z ü igten Dr. von Stephan, der, wie es in unbesebt gelassen für den pee anerfan j „die Seele | diejenigen, welche mitgeholfen, das Werk zu schaffen. „Möge dieses Denkmal,“ so etwa fuhr er dann fort, „für uns und für die nachfolgen-

was ja selten | den Geschlechter eine lebendige Aufforderung sein, im Sinne des- | klaste f ltpostvereins unentwegt zu arbeiten an der Förde- | die eigentlihe Fabri

heiden ablehnte. ( der Kongreß zu Washington, bei we

der Ecêffnungsrede hieß, unbestritten anerkannt wird als

d twelt“, als „der Bismar> der Post“. t im Auslande, sondern auh

Ab ict nur Clcich tritt in der eignen Heimath hat der weg- Schöpfers des We

bis zu wirklicher Volksthümlichkeit gesteigerte | rung des Ver ] O C adt ist in der | wir uns stets den Wahlspruch des Heim

genug gleichzeitig ein

NT gar aae deutshe St Errichtung eines Stephan-Denkmals |{on vorangegangen. Freudig folgen j-8t, als Nächstbetheiligte, .. die Verwaltung, deren Leitung in Stephan's Hand lag. stolz darauf, daß aus ihren Reihen ist, dem cs gegeben ward, \<öpferi\ beit einzugreifen. Noch mehr aber

vorbilolihes Wirken zur Hebung des ordentli<h beigetragen hat und dessen Dichten unablässig auf Förderung der Wohlf Beamtenichaft gerihtet war. Solches W

lassen, ist gegen“ Köpfen wo i : hervortrat, so darf man nicht vergessen, daß di Disziplin ein und daß ein

Ziele nit überall persönliche Rüksichten walten lassen konnte.

Auf dem Grunde feines Herzens ruhte das können diejenigen indur<h in seiner nähsten Umgebung ge-

ein Mann hervorgegangen

sind fie durhdrungen von

ahrt der ihm unterstellten irken ist deutli< erkenn- ba- in einer Fülle von Maßnahmen und Verordnungen, die,

der neueren sozialen Gesetzgebung entsprehend, auf Antrieb zum Wohl der Telegraphen- und Postbeamtenschaft erlassen

e Aufrechterhaltung der

es der ersten Erfordernisse jed:r Verkehrsverwaltung ist 0 Mann vom Slage Stephan's bet Verfolgung großer j defsen

anz gegen | übergebe i i x und Telegraphen-Verwaltung

es rede von geistigem Helden

erkannt, Kraft aespannt, Pflicht gethan,

Angehörigen der | wir der Reichs-Post- und Telegraph?n-Verwaltung angebôren, wollen Sie sind | unentwegt an den Zielen festhalten, die er uns gewiesen: „Die deutsche stverwaltung allezeit voran !“ Mit der Hymne von Stadler „Großer

o r in die Geschide der Menich- Gai allmädtiger Gott“ {loß alsdann die Feter.

ankbarkeit für den hochgesinnten Führer, dessen Die Vereinigung der Berliner Sanitätswachen hielt Verehrung und Dank i Hn Standes so außer- | am 26. April im Rathhause ihre Generalversammlung ab. und Trachten | Nah dem vom Vorfißenden erstatteten Bericht ist die Sanitätswache 13 (Perle ren eingegangen und hat fih die Wache 10 (Adalbert- trafe) mit der Rettungsgeféllschaft behufs Wahrnehmurg des Tages- | hier unter Theil | dienstes rerbunden. Im Iabre 1898 wurde die Hilfe der Sanitäts- | eines Denkmals für «die hocselige Kaiserin Elisabeth von

i<hs-Post nund Telegraphie“. eih8-Post nin s p i

hiermit dieses Denkmal der Kaiser | und bitte Eur: Excellenz, | Nachmittag gegen 24 Uhr die Explosion eines Rußofens. Bei

Obhut zu nehmen, auf | derselben wurden, wie der „Fränkishe Kurier“ meldet, zwei Arbeiter thum und deutsher Srhaffens- | s{hwer und einer leiht verlegt. Zwei Arbeiter liegen no<h, wahr-

fehrslebens unseres geliebten Vaterlandes. gegangenen vor Augen: „Ziel | fanden, zerstört wurden. Herz obenan!“ Wir alle, die | ge{äßt, ist aber dur< Versicherung gede>t. Ueber die Entstehungs-

ursache is no< nis bekannt. Seine Majestät der Kaiser und König

Franz Joseph ließ sih üter das Feuer Bericht erstatten.

Leoben, 30. April. (W. T. B.) Gestern Miitag wurde hier ein sehr s<hwaches Erdbeben beobachtet. Auch in St. Michael

wurde am Mittag ein drei Sekunden Rollen begleitetes Erdbeben verspürt. Schaden wurde niht angerichtet.

rieftaube und eine Darstellung der Elektrizität; es folgen | befindlichen Kriegs\iffe : E T Lenden, u auf der Rit waltungsgebäude, dessen Giebel brannte, is gerettet; Pläne und seite liest man die Widmung: „Ihrem unvergeytchen Meister die | Zeihnungen sind unversehrt. Der Ausbru< des Feuers wird auf Furz\<luß der elektrishen Leitung zurü>geführt. An der Rettung der

ten det, Sin Dees ee (o | Lui Va D v Btimidate ter Min in Bedrrage ben der | v e onnenftrablen beleuhteten Denkmals war er- j Ugken ziere und Mannschaften der Marine in hervorragender

Erde zu friedlihem Zwe>e sichert ibrem Urheber neben der | vond (inmüthig erboben sich die Versammelten, als der | Weise.

r Red ine À mit folgenden, an den Staatssekretär von Re ner seine Ansprache f nte o Cre Et AN

B

außer Gefahr blieben. Das Ver-

hung des Brandes bethet-

Nürnberg, 29. April. (W. T. B.) In der Beleuchtung8-

„Im Auftra sichen Reichs- | kohlen-Fabrik von Fuhs in Doos bei Nürnberg erfolgte heute

<lehtern.“ Der Staatsfekretär | seinli< todt, unter

Stephan's | wacen im Ganzen 6380 mal (1897 : 6207), davon 4829 (4637) mal in Oesterreich statt.

flärlid, und wenn stellerweise ein \traffes Eingreifen

T Ÿ betrugen 53 (56) vom Hundert. In der Versammlung wurde der Norstand wiedergewählt. Vorsißender is der Kaufmann Görliß, Stellvertreter der Stadtv. Maltterre, Hammerstein, Schahmeister der Fabrikbesizer L. Mentelsobn. In den „Zentralaus\<uß des vereinigten Berliner Rettungswesens“ wurden | errichten ließen. gewählt: Kaufmann Görliß, Stadv. Hammerstein und Stadtv. Louis

bezzugen, die Jahrzehnte h l l [E ezeugen, die Jah wahre Menschenliebe. Nichts gleicht der | Sas I.

standen haben die ete, rührenden Freude, Andern völlig überr

i it die glüd>li<sten Augenbli>ke seines Lebens. i A ae L L \ n in vertrautem kleinen | 518 Hospitaliten. Als Kranke befanden fi< am 31.

Anstalt und in den Lazarethstationen des

einmal hat er bei zwanglofem Zusammensei f Kreise es ausgesprohen: „Das, Kinder, könnt Ihr mir

einen Grabstein seßen, daß, wo t t Gutes Ati habe. L / sonen. Während. der Monate Januar bis Die Antwort der dankbaren Beamtenschaft trägt dieser Stein. im Arbeitshause tur<schnittli< tägli

Dem Künstler ist gelungen, was Vielen uner gauzen Inhalt einer überragenden Persönlichkeit, wel Menschlihes fremd war, aus einem Gufse und in wahrheit zu gestalten hinweist: „Das Wes Stephan!

Wzhrend der leßten, mit bewegter Stimme zesprc<?nen Worte as 2,50 m bobe Standbild,

fiel die Hülle von dem Denkmal. / j L wie {on mitgetheilt, ein Werk des Bildhauers Josef

die er empfand, wenn es thm gelungen war, einem ashend eine große Freude zu bereiten: das waren i Mebr als | Ende März 1899: 1713 Personen, und zwar 1195 Korrigenden und

Im städtischen Arbeitshauf

dereinst auf | in dem Lazareth der

angekündigte „Urania“, Dr. P

en der Dinge ist die That“ das ist unser ( ne tau i L Cl ? : am nädbsten Donnerêtag statt; mit diesem Vortrage erreihen die im } erklärt, daß die A end des Winterhaltjahrs gehaltenen Vor- | beizol-gen fuche

Hörsaal der Urania währ

hat in der Mitte des Lichthofs seinen Plaß erhalten. Der | holt werden.

Staatssekretär ist redend dargestellt, feine {einen durchgeistigt, jedoh unter der Einwirkeng

Urkunde des Weltpostvereins, dieser größten S{öpfung des Ver- ewizten, die re<hte Hand ist bis zur Brust emporgehoben und zeigt charafkteristishe Bewegung, mit welher der Staats i

Zerbft, 30. April. (W. T. B.) Heute Nawmittag wurde das ercinen bierselbst errichtete, von dem Bildhauer

die sekretär seine Reden vor dem Reichëtage

pflegte. Als Stügpunkt der Marmorfigur dient mit dekorativen Gestaltung auf die weltumspannende

Staatssekretärs von Stephan hin. Vorn sieht man fen carakteriftishen Merk-

zwei Genien gehaltene Wappen, zu de

malen zwei mit einander verbundene Hände, ein Schi Posthorn und Globus gehören. _Ein Band über dem. Wappen trägt die Inschrift „Heinrih von Stephan“. Seitwärts ershzint ein fühl und veränderlid Ostwärts fortschreitend wärmeres, aufflarendes Wetter wahrs{Geinlich.

Wetterberiht vom 1, Mai, 8 Uhr Morgens.

zu begleiten

Gesitszüge

langjährigen In dem bekannten Verlage von

ein Staiiv | von den Wehrv

der Erdkugel, über die s< der Mantel breitet. Auch | Friedri Pf in - das runde Postament is aus Marmor gemeißelt und, weist B S | Feldmarshall Grafen Moltfe feierlih enthüllt. Lebengarbeit des das von Ä ha] has M (W. S, B) ¿28 C L eg ega der rupp’\<hen Germaniawerst bra gestern Abend Feuer aus, 46 fi ; n ) id mit Anker, | von dem au die Werkstätten ergriffen wurden. Nach Einäscherung daß das Comité sich ruhig verhalten werde mehrerer Magazin- und Werkstattgebäude gran es heute Morgen, E den Brand soweit einzudämmen, daß die Helli

Deutsche Seewarte.

E m a2 2 +2 E STES

A E Stationen. S Wind. | Wetter. 22 Il

B 2 | S <2

2 - t 7 5 Bellmulet . . | 760 |W 5/bede>t T Aberdeen . 763 |SW 2hbede>t 5 Christiansund | 763 |OSO 2\wolkenlos 2 Kopenhagen . | 762 |N 4|beded>t p Sto>holm . | 755 |[NNO 6|Schnee |— 1 Haparanda . | 764 |WSW 2|wolkenlos |— :

St.Petersburg| 754 |SSO 3\halb bed. | 1 Cork, Queens-

town 764 |WSW 3\Nebel (ai Cherbourg . | 768 |OSO ssbalb bed. | 10 Helder «4 0 [W 2halb bed. 7 E 4 086 NW 5\wolkig 6 Hamburg 766 |NW 4|\bede>t 6 Swinemünde | 762 \WNW 6 wolkig 5 Neufahrwasser| 756 |NW 5lhalb bed. 5 Memel ….. |_752 _|NW 3\bede>t 4 Paris O D 2 beiter 6 Münster W\tf.| 767 |NW 3|halb bed. 7 Karlsruhe . . | 770 |NNO 3s|bede>t 7 Wiesbaden. . | 769 |NW 2halb bed. D München …. | 769 |W 4|\wolkig 4 Chemniß 768 |WSW 2sheiter 4 Berlin , | 7656 |NW 4|halb bed. 5H Wien .... } 763 |WNW ö|Negen 6 Breslau …. _| _762 NW Esbeded>t 4 Sle vir. «4.4767: |D 2 heiter 11 Ma (¿s |: TOL \still|wolkenlos | 17 Stelie 1, 101 still[wolkenlos | 19

Uebersicht der Witterung.

Das Minimum, welches gestern über der west- liden Ostsee lag, ist ostnordostwärts una< dem Rigaishen Busen fortgeschritten und verursacht in We(hselwirkung mit einem über West - Europa lagernden Hochdru>kgebiete über dem westlichen Ba: -EUS lebhafte, böige nordwestliche Winde, unter deren Einfluß die Temperatur in Deutschland erbebli<h herabgegangen ist. Ueber den britishen Inseln ift der Luftdru> wieder in rashem Abnehmen begriffen, In Deutschland,

2 *

haus. 111. Vorstellung. Figaro’s Hochzeit. Komische Oper in 4 Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Text na< Beaumarchais, von Lorenzo Daponte. Uebersetzung von Knigge-Vulpius. (Sufanne: “lig; D Hedwig Kauffmann, als Gast.) Anfang

Theater. Zönigliche Schauspiele. Dienttag: O,ern-

Schauspielhaus. 117. Vorstellung. Das fünfte Rad. Lustspiel in 3 Aufzügen von Hugo Lubliner. Anfang 7# Ubr. Mittwoch: Opernhaus. 112. Vorftellung. Hänsel und Gretel. Märchensviel in 3 Bildern won Engelbert Humperdin>. Tert von Adelheid Wette. Vergifßmeinuiht. Tanzmärhen in 1 Akt (3 Bildern) von Heinri< Regel und Otto Thieme. Musik von Richard Goldberger. Anfang 7} Uhr. Schauspielhaus. 118. Vorstellurg. Die Räuber. (Franz Moor: Herr Oskar Kayser, als Gast.) Anfang 7 Uhr. Neues Opern-Tbeater. Dienstag und folgende Tage: Vier Vorstellungen des Partser Schavspiel- Ensembles (Impresario: Dorval-Paris) unter Mit- wirkung der Mme. Rosa Bruck, ex-pensionnaire du Théâtre Français, et de Mr. le Dr. Deval du Théâtre de la Renaiszance Le Pardon. Comédie en 3 Actes de Jules Lemaître. Un Client sérieux. ‘Comédie en 1 acte de George Courteline, Preife der Pläße: Fremden» Loge 10 4, Erster Rang 6 #4, Mittel-Parquet 1.—12. Rethe 5 M, 13.--22. Reibe 4 , Seiten- Parquet 2 #4, Seiten-Balkon 1, und 2. Reihe 3 M, 3.—d. Reibe 2 M 50 S, Tribüne 2 M, Stehplay 1 A Der Billetverkauf findet tägli in der Zeit von 9—10 und 104 —1 Uhr im Königlichen Sghauspielhause am Abendkassenschalter statt. Billet- reservesaßz 28.

Deutsches Theater. Dienstag: Die Ge- fährtin. Der grüne Kakadu. Paracelsus. Anfang 7F Uhr.

Mittwoch: Cyrano von Bergerac.

Donnerstag: Die Gefährtin. Der grüne

den Wa(hlokalen selbst und 1551 (1570) mal in den Wohnungen der | in E

sind. Daß nicht alle Hoffnungen si< haben erfüllen | Patienten, „in Anspruch genommen. 1994 (1867) Fälle betrafen innere | Seiner 2 f

iber einem Beamtenheere von weit über bunderttausend | Krankbeiten, 4226 (4207) irurgise Hilfsleisturgen und 159 (133) | gedachte, welhe im vorigen Geburtsbilfen. Die Fälle, in denen die Hilfe unentgeltlich geleistet wurde, | Friedens und der Sympathie gesprohen wurden. Der österreichi|<-

ungaris<e Konsul in Nizza Graf Gurowtki drü>te dem Bürger-

meister den Dank Stiner Majestät des Kaifers Franz Joseph aus.

Schriftführer der Stadtv. | Das Denkmal trägt eine Inschrift, welch? besagt, daß die Bewohner Mentones zum Gedächtniß der Kaiserin Elisabeth den Denkstein

e betrug die Vevölkerungsziffer

träge ihren Abs{luß Im Theater wird noch einige Wochen hin- Uphues, | durch der scenis< autgeslattete Vortrag „Das Land der Fjorde“ wieder-

Leidens hon etwas müde. Die shlanke. Fiaur trägt einfahe bürger- (Berlin, Friedrichstraße 75) find aus Anlaß der heutigen Feier der liche Kleidung mit offenem Ucberrc>. Die Linkz bält die Vertrags- | Enthüllung bes Denkmals für den Staatssekretär Dr. von Stephan illustrierte Erinnerungs- Post- und Weltpostkarten mit

eingedru>ier Reihspoftmarke in verschiedenen Ausführungen erfchienen. Wiencr K. K. trafen hier drei Mitglieder des Genfer Armenier-

tag, Abends 8 Uhr: Der Herrgottschuißer vou Aminergau. Volkss{hauspiel in 9 Aufzügen von Ludwig Sanghofer Und ‘Hans Neuert.

schuißzer von Ammergau.

Die Frau vom Meere.

letztes Gaftspiel von Nikolas Nothmühl, Königlicher Kammersänger. Margarethe. Große Oper in 5 Akten von Charles Gounod.

Prevosti. La Traviata. (Violetta.)

mübl. Zum ersten Male: Fidelio, Oper ia 2 Aftten von L. van Beethoven.

Hofer. Dienstag: Der G’wifsfenswurm.

Heimath.

4 Akten von A. Baumberg. Repertoirestü> des

wo allenthalben Regenfälle, theilweise in Begleitung von Gewitterersheinungen, stattfanden, ift das Wetter

Kakadu. Paracelsus.

Madrid, 29.

ven Trümmern. L

Budapest, 30. April. (W. T. B.) In der Kerzen- und Seifenfabrik Flora, welche cinen Flähenraum von 6500 Quadrat-

flaftèr nmfaßt, brach heute früh 44 Uhr Feuer aus, dur welches f, das Maschinenbaus und 16 Gebäude, in denen

lten | fi< die Fettstoffmagazine und die Kellereien für die Vorräthe be-

Der Schaden wird auf eine Million Gulden

dauerndes, von donnerartigem

Mentone, 30. April. (W. T. B.) Heute Nachmittag fand nahme der gesammten Bevölkerung die Enthüllung

Die Weihrede hielt der Bürgermeister, welcher

n Worten die Verewigte feierte und der Zusammenkunft ajestät des Kaisers Franz Josevh und des Präsidenten Faure

Jahre hier stattfand und beider nur Worte des

April. (W. T. B.) Der gestern im Theater ver-

hafteteChamorro Moya(s. Nr 101d. Bl.) erklärte dem Unterfuhungs- riéter, er habe gestern einige Gläser Branntwein getrunken und fei dann j ins Theater eingetreten, bei welhem er gerade vorübergefommcn war. März 1899 | Er habe die Gewohnheit, Waffen bei sih zu tragen, weil er türz- lih mit einem-Hufshmied einen Streit gehabt habe. Im Augenbli>

¡zusammen 263 Per- | seiner Verhaftung habe er den Dolch gezogen, weil er glaubte, daß

von

ih konnte, ih gern meinen Beamten Hospitals 80 Korrigenden und 183 Hospitaliten,

März 1899 befanden sh | man ihn argreife. Da er si< im Zustande der Trunkenheit den Korrigenden 1158, | be‘unden habe, fönne er ni<t sagen, ob er na< der König- reihéar sien: den | von den Hospitaliten 507. Fm Durhschnitt waren demnach täglich | lichen Loge gebli>t habe oder ni<t. Als Beweis für seine er do nihts | 1665 Perjonen von der Arbeitshaus-Verwaltung zu verpflegen. Behauptung, daß ec betrunken gewefen fel, TAVUIE (li;

voller Lebens- daß er währcnd der Vorstellung sh auf einen falschen

Vortrag des Direktors der | Play begeben und dadur cine leite Störung verursacht

Der mit ausdru>svoller Handbewegung darauf Der für morgen } d / (e . Spics: „Eine tausendstel Sekunde“ findet erst | habe. Der „Tiempo“, tas Organ des Minister-Präsidenten Silvela, ngelegent eit niht die Bedeutung habe, die man ihr

Ihre Majestät die Königin-Regentin äußerte h Silvela gege: über: Sie sei überz-ugt, daß Chamon ein be- dauern¿werther Kranker, aber keineêw-gs ein Verbrecher sei.

Otto Seiffert, Nachfolger

Comités ein,

gen der im Bau (Fortseßung

Berliner Theater. Dienstag: Don Carlos.

Mittwoch: Plat den Frauen! Donnerstag: Das Erbe.

Schiller-Theater. (Wallner-Theater.) Diens-

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Der HSerrgott- Donnerstag, Abends 8 Uhr: Zum erften Male:

Theater des Westens. Dienstag: Vor-

Mittwoch: Erstes Gastspiel von Francetchina Donnerétag: Lettes Gastspiel vor Nikolaus Roth-

Cessing-Theater. Direktion: Otto Neumann-

Mittwo<: Im weißen Rößl. Donnerétag: Erstes Gastspiel von Adele Sandro>.

Uenes Theater. Direktion: Nuscha Buyße. Dienstag: Eine Liebesheirath. Lebensbild in

Wiener Jubiläums-Theaters. Anfang 74 Uhr. Mittwoch: Eine Liebesheirath.

Belle-Alliance-Theater. Belle - Alliance- ftraße 7/8. Dienstag: Emil Thomas-Cyclus. ech- Schulze. Anfan $ Ubr. 29 s B

Mittrooch: Dieselbe Vorftellung.

Residenz - Theater. Direktion: Sigmund

Nach Schluß der Redaktion eingegangene

Depeschen.

Konstantinopel, 1. Mai. (W. T. B.) (Meldung des

Telegr.-Korresp.-Bureaus.) Wie verlautet,

um mit der Regierung über Maßnahmen

*s@midt in Berlin geschaffene Denkmal für den | zur Verbesserung der Lage der Armenier zu berathen. Die

Verhandlungen jollen mit Artin Pascha und dem Gouverneur von Pera Enver Bey gepflogen werden. Es heißt, die armenishen Delegirten übernähmen die Verpflichtung dafür,

des Nichtamtlichen in der Ersten Beilage.)

in 3 Akten von Alexandre Bifson. In deutscher Ueber: tragung von Benno Jacobson. Vorher: Zum Einfiedler. Luftspiel in 1 Akt von Benno Jacobson. Anfang 7# Uhr.

Mit woh: Gastspiel von Franz Tew-ele. Der C Vorher: Zum Ein- edler. :

Donnerstag und folgende Tage: ‘Gastspiel von Franz Tewele. Der Schlafwagen- Kontroleur. Borher: Zum Einfiedler.

Thalia - Theater. Oresdenerstraße 72/78. Dienstag: Zum ersten Male: Berlin bleibt Berlin. Große Gesangsposse in 4 Bildern von F. Guthery und W. v. Hoxar. Musik von Frißg Krause. Anfang 75 Uhr.

Mittwoch: Dieselbe Vorstellung.

B T O E T I I C E Tas R A E A NICASEA A T

Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Margarethe Koeher mit Hrn. Hauptmann Paul Wei>e (Naumburg a. S.— Magdeburg). Frl. Hedwig von Eichel-Streiber mit Hrn. Forft-Afsessor und Leut. d. R. Wilhelm Grafen Fin> von Fin>enstein (Eisenach). fn Ada von Horn mit Hrn. Leut. Erih von Poellniß (Allenstein— Gumbinnen). Frl. Hannah Bonte mit Hrn. Stabsarzt Dr. Hans Friedheim (Berlin).

Geboren: Ein Sohn: Hrn. Dietrih Grafen von Hülsen-Häseler (Berlin). Eine Tochter: Hrn. Oberleut. Heim (Straßburg i. Els.).

Gestorben: Hr. Polizei-Präsident a. D. Gottlob von Nathusius (Weimar). Hr. Oekonomie-Rath Elias Reymann (Bishofswalde). Hr. Re- gierungs-Rath Karl Wegner (Berlin). Hedwig Baronin von Zedliy und Neukirh, geb. Fretin von Dalwig a. d. H. Dombrowka (Schweidniß). Fr. Justiz-Rath Marie Krug, geb. Meyer (Breslau).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin,

Oru> der Norddeutschen Buchdru>erei und Verlags- Anftalt Berlin SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Elf Beilagen

Lautenburg. Dienstag: Der Séchlafwagen-Kon- troleur. (Le contrôleur des Wwagons-lits.) S<wank

(eins<ließli< Börsen-Beilage). (871H)

M 102.

| Erste Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Montag, den 1. Mai

Verichte von deutschen Fruchtmärkten.

Bruchsal .

Qualität E eer Ma rRe E oran gering mittel Dir its, Am vorigen Außerdem wurden Marktort 4 E Verkaufte | 9; fauiss- E 8 Markttage Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner . Menge für D a6 üb | niedrigster | höster | niedri ] werth | 1 Doppel- | shnitts Scbäbunz vert g ster | niedrigster | höchster | niedrigster | höchster [Doppelzentner zentner E D E, VELUEE M M. d Ta M t “A M (Preis unbekannt) ; Weizen L E N 14,00 | 14,00 | 16,00 i E ie s ; | / 10e 1 16,00 16,60 26 403 0 jz z Brandenburg a. H. . . « Ry O 48 0A 16,25 16,25 z 2 e Tod : - Swe n 16,00 | 16,00 | 1650 | 1650 | 17,00 | 1700 40 660 ' : , E 19,40 15,60 15,80 15,80 16,00 16,10 40 632 15/80 15,90 : é SIATGAED F De aa os e A A 9,40 15,70 : x : / 5 s S wm | e O 15,60 | 1550 | 1600 | 1600 | 1620 | 1620 100 1590 15,90 15,60 / Erei « « 13,00 | 14,00 : 7: e F 5 77 15,40 i : S / j 14/50 14,75 15,00 ; j 15,30 3 2 S s 13,10 14,10 14/40 14,80 15/40 1610 e ias 14,65 14,65 : a e L M N 1 100 16,00 20 300 15,00 15,00 | R L L Hoyerswerda, R E S Ae 16,00 16,50 16,50 200 3 250 16,25 C0 t : L 1528| 1586 | 1547 | 1558 15,69 | 15,81 7 61 15,25 ; i i E : E ' ; j 4,90 14,90 : j : y ° : ° s E e 15,00 15,20 15,25 15,50 15,80 1e38 Ó . . 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1899,