1899 / 105 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

lihea Verhandlung des Rechtéftreits vor das Kaiser- lide Amtsgeriht zu Markirch auf Samstag, deu 17, Juni 1899, Vormittags 10 Uhr. Zum

der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug

S>{midt, zu Welbsleben auf Grund der Urkunde vom 10. Oktober 1859 eingetragenen 300 Thaler nebft Zinsen zu willigen A igen bis often dal DEFMiL male ien belanat grn e ger laden die ag zur mun Klage bekannt z Fey des R De I Lth I N WBRH mtêger zu Ermdle au . re es Kaiserlichen Amtsgerichts. 1899, Vormittags Uhr. Zum L der VMRE M N e öffentlihen Zustellung wird diejer Auszug der Klage [9688] Oeffentliche Zustellung. bekannt gemacht. Der Händler Carl CThrum in Soest, als gesetz- Ermöleben, den 24. April 1899. liher Vertreter seiner minderjährigen Söhne Robert Conradi, Sekretär, und Karl Thrum, vertretea dur den Rechtsanwalt Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts. Klostermann zu Soest, klagt gegen den Unternehmer

[9689] Oeffentliche Zustellung. Hermann Maschmanu, zuleßt in Meiningserbauer,

i jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, wegen Lohn- , Der Tapezierer Vincenz Pilja> in Berlin, Linden- forderung, mit dem Antraze, den Beklagten zu ver- ftraße 35, klagt gegen die Schauspielerin Fräulein urtheilen an den Kläger 39,60 ÆA nebst 5 9/o Emma Emilie Pauline, genannt Diable-Schnau>, Buen seit dem 1. April 1899 zu zahlen, und früher in Berlin, jegt unbekannten Aufenthalts, aus adet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung dem Möbel-Leib-Vertrage vom 30. März 1898 für des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu gelieferte Möbel mit dem Antrage, die Beklagte Soest auf den 4. Juli 1899, Vormittags kostenpflichtig und vorläufig vollstre>bar zur Zablung 94 Uhr. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung von 300 M zu verurtheilen und ladet die Beklagte

[9667] [9680 Die Ebefrau „des Kleinshmiedes Robert Haupt, | Die Ehefrau des Bä>ers Heinri z s Maria, geb. Wolters, ohne Geschäft, zu Remscheid- Praießó geborene Gin Pie gs id per

zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts zu Ly> auf den 3, Oktober 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öfentli<en Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemalt.

Ly>, den 27. April 1899.

Mertzhaus, Gerichts\hreiber des- Königlichen Landgerichts.

[9675] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Franz Fraufahrt, Marie, geb. Paul, zu Jerichow, vertreten durch Justiz-Rath Schoß in Stendal, klagt gegen ihren genannten Ehemann, zuleßt in Stendal, jeyt un- bekannten Aufentbalts, auf Grund böslicher Ver- laffung und Ghebru<s mit dem Antrage, dîe Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erkläïen, demselben au<

zu 2 den Appreturmeister Ernft Otto Löser, früher in Frankenberg, jeßt unbekannten Aufentbalts, den Bä>ermeister Le Ernst Gaudlitz,

t, jeßt unbekannten Auf-

3) Unfall- und Fuvaliditäts- x. Versicherung.

Keine.

4) Verkäufe, Verpachtungen, [ai Verdingungen 2.

Verpachtung der Domäne Ses im Kreife Westharelland für die Zeit von Jobannis 1900 bis dahin 1918. Gesammifläche 455,6614 ha, darunter 249,1620 ha Ader, 71,2380 ha Wiesen und 119,7911 ha Weiden. Grundsteuerreinertrag 9954,15 4 _Bisberiger Pachtzins eins{ließli< Meliorations- zinsen 2c. 3048| M rund.

[9982] . Bekanutmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts vom heutigen e ist das Hypothekendokument über | zu 3 die im Grundbu von Kagel Band 11 Blatt Nr. 59 ] zulegt in Limbach wohnha in Abtheilung 111 Nr. 8 eingetragenen 592 Thaler } enthalts, wegen S fáx Teafilos etliche s d 3 E E böalicher Verlassung ersdorf, den 2. Ma ; ì un : ] E Königliches Amtsgericht. mit dem Antrage auf Ebescheidung, und laden die

Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- [9979] Bekanntmachung. streits vor die Vierte Zivilkammer des Königlichen Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Gerichts Landgerichts zu Chemniß auf den 11. Juli vom 28. April 1899 if der Hypothekenbrief vom 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffor- 13. Dezember 1843 über die auf dem Grundbuch- derung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen blatt des Grundstü>3 Osiek Nr. 8 für Adalbert | Anwalt zu besftellen. Zum Zwe>e der vom Prozeß- Karminski eingetragenen, zu 95 9% verzinsliben Erb- (eris bewilligten öffentlihen Zustellung wird dieser theilsforderung von 120,50 für fraftlos erflärt. uszug der_ Klagen bekannt gemacht. Jarotschin, den 28. April 1899. Sekr. Fischer, Gerichtsschreiber Königliches Amtsgericht. des Königl. Landgerichts, Zivilkammer IV.

9964 Oeffentliche Zustellung. [9956] _Oeffentliche Zustellung. [ Die Frau Marie Karoline Friederike Wikarvjczak, Die Ehefrau Marie Siruß, geb. Scheleter, zu geborene Franke, zu Damm- Hast bei Zehdeni>, | Spandau, Proze bevollmächtigter: Rechtzanwalt

] Sto>den, Prozeßbevollmächtigter : Rehtsanwalt Reich- ozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Glo>e in mann in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann auf indi A e nh klagt gegen ibren Gbemann auf Güter- Gütertrennung. Termin zur mündli@en Verhand- lung ift bestimmt auf den L. Juli 1899, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, TI. Zivilkammer, hierselbst. : Elberfeld, den 28. April 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. Gutmann, Aktuar.

trennung. Termin zur mündlihen Verhandlung ift bestimmt auf den 23. Juni 1899, Vormittags 97 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivil- kammer, hierselbft.

Saarbrücken, den 21. April 1899.

__ Cüppers, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[9670] Die Ebefrau des Scieferde>ers Jakob Kunz, A Et R f Dot hes Lennev, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rumve in | 1899 ist zwis<hen den Eheleuten Kaspar Friedri Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter- Fans Bi Sofie Amalie Delene: Me Eid trennung. Termin zur mündlihen Verhandlung | hof, în Remscheid die Gütertrennung ausgesprochen. ist bestimmt auf den L. Juli 1899, Vormittags | Elberfeld, den 27. April 1899. j 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, IT. Zivil- Gutmann, Aft:ar,

[9668] Durch re<tskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerihhts, IT. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 28. März

kammer, hierselbst.

Berlinerstraße 39, vertreten dur<h den Rechtsanwalt Dr. Carl Engel II. zu Berlin, Leipzigerstraße 12, flagt gegen ibren Ehemann, den Arbeiter Johann Wikaryjczak, zulegt zu Oranienburg wohnhaft ge- wesen, jegt unbekannten Aufenthalts, in den Akten 7. R. 90. 99, auf Ebesheidung wegen böswilliger Ver- lafiung, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen

Tetens in Altona, ladet ihren Ghemann, den Schuh- macher Friedri Wilhelm Berthold Siruß, un- bekannten Aufenthalts, zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des König- lichen Lardgerihts zu Altona auf den 283. Sep- tember 1899, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zjuge- lassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedke der

die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen, und [ladet dea Beklagten zur mündlichen erhandlung des Nechtsftreits vor die I. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Stendal auf den 29. Sep- tember 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu bestellen. at Zwede der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

zur mündlihen Verhandluna des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht T zu Berlin, auf den 1, Juli 1899, Vormittags Uhr, an der Staotbabhn 26/27 I, Zimmer 5. Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 26. April 1899.

wird diefer Auszug me e bekannt gemacht. enk, Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[9969] Oeffeutliche Zuftellung. Der Georg Wa>, Hoteldiener in Straßburg i. E.,

Hotel de Alsace, Bahnhofplaß, vertreten dur Rechtskonsulent Fran> in Straßburg i. E, klagt

Elberfeld, den 28. April 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. Gutmann, Aktuar.

[9662] Die Ebefrau des Klempners Karl Wächter, Henriette, geb. Walzholz, zu Barmen, Prozeßbevoll-

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(9671)

Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerihts, IT. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 6. April 1899 ift zwischen den Gbeleuten Franz Holfträter, Schneider, und Agnes, geb. Pippel, in Barmen die Gütertrennung ausgesprochen.

Zukerrübenbau jährli<h auf etwa 60 ha für die Zuckerfabrik in Nauen, 3,5 km von der Eifentahnftation Nauen.

Verpachtungsêstermin : Montag, den 12, Juni 1899, S Vormittags 11 Uhr, im Sizungssaale des Geschäftsgebäudes der unter-

zeichneten Regierung in Potédam, Waisenstraße 46 I.

Das zur Uebernabme der Pachtung erforderliche Vermögen, welches ebenso wie die landwirthschaft- lihe Befähigung der Pachtbewerber möglihft vor dem Termine, späteftens aber in diesem, dem Ober- Regierungs-Rath Bodenstein hier na<hzuweisen if, beträgt 100 000 Æ

Die Verpahtunaëbedingungen, die Ausbtetungs- regeln, das Vermefsungsregister und die Domänen- karte find in unserer Registratur einzuseen.

mächtigter: Rehtsanwalt Heuserzdaselbst, klagt gegen ihren Ebemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlihen Verbandlung ift bestimmt auf den 4. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, IT. Zivilkammer, hierselbft. Elberfeld, den 29. April 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. Gutmann, Aktuar.

Elberfeld, den 28. April 1899. : Gutmann, Aktuar, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgeri <ts.

bekannt gemacht. } : Stendal, den 1. Mai 1899.

Wiemann, i Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[9682] Bekanntmachung.

öffentlihen Zustellung wird diese Ladung bekannt

gemacht. Altona, den 29. April 1899.

Leißnig, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Z.-K. 2.

9960 Oeffentliche Zuftellung. In Sachen der Kuratel über Maria Theresia, illeg. [ Bee Erste Staatsanwalt beim p rande A Lo o E deu Ln ericht Duisburg klagt gegen 1) den Arbeiter f Kellnerin arie Höpfl von Panzhau}en, vertr

E bert é N dur< den Taglöhner Georg Höpfl in Troising, dieser

(L S.) Schlüter, Gerits\sreiber gegen den Koh Karl Neumann, früher in Dieden- des Königlichen Amtsgerichts 1. Abtheilung 59. ofen, zur Zeit obne bekannten Wohn- und Auf- [9683] Oeffentliche Zuste he Zustellun ; enthaltsort, aus einem baaren Darlehn, mit dem

. Ant Vercurtbeil des Beklagt Die Stellenbesißger Theodor und Albine Lamich- RErnge. ful „Des iun E

hl von Fünfzig Mark 50 Pfennig nebst 5, schen Eheleute zu Kolonnowska, Prozeßbevollmächtigter: met Vote mri L Durang on Ao

i ) insen vom Klagezuitellungstage, und ladet den Be- Rechtsanwalt Faltin in Groß-Strebliy, klagen gegen flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- den Kolonisten Franz Lamih aus Kolonnowsfa,

ftreits vor das Kaiserlihe Amtsgericht zu Dieden- jeßt Es Aufenthalts, wegen Auflassung mit hofen auf den 5, Juli 1899, Vormittags dem Antrage:

9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung

Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Be- flagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Siebente Zivilkammer des König- lihen Landgerihts 11 zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 22.. September 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage

[9946]

Durch re<tskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts, ITI. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 7. April 1899 ift zwischen den Eheleuten Walter Weyer, Shreiner, und Helene, geb, Fischbach, zu Elberfeld

[9663] die Gütertrennung ausgesprochen.

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bekannt gemacht. Berliu, den 22. April 1899. ; Bienotsch, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts Il. Zivilkammer VII.

[9679] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Emilie Auguste Marie Paulish, geb. Karraß, früher zu Chbarloitenburag, Sophie-Char- lottenftraße 89 wohnhaft gewesen, jzgt iu Bern in der Schweiz, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Wolffenstein zu Berlin, Alexanderstraße 33, klagt gegen ibren Ebemann, ten früheren Magistrats- Hilfsarbeiter Christian Friedri Wilhelm Paulisch, zuleßt zu Charlottenburg, Kantstraße 56, wohnhaft aewesen, jeßt unbekannten Aufentbalts, in den Akten VII R. 84. 99, auf Ebesheidung wegen böôs8- williger Verlassung, Versagung des Unterhalts und begangener Verbrehen mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein schuldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsftreits vor die Siebente Zivilkammer des Königlichen Landgerihts Il zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40 I, auf den 19, September 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforde- rung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 28. April 1899,

Bienot\<, als Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts 11. Zivilkammer 7.

[9983] Oeffentliche Zuftellung.

Die Frau Anna Hermine Sophie Sendrißky, geb. Schröder, zu Marwiß (Kreis Oft-Havelland), ver- treten dur den Recht8anwœalt Gröning in Berlin, Sm 24, flagt gegen ibren Ebemann, den

andelsmann Otto Max Ernst Sendritzky, zuleßt zu Bernau wohnhaft gewesen, jeßt unbekannten Auf- enthalts, in den Akfien VII R. 83. 99, auf Ehe- scheidung wegen Ehebru<3, Versagung des Unterhalts und Bestrafung wegen Verbrechens, mit dem Antrage, die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ber- handlung des Rechtsstreits vor die Siebente Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts TIT zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, Zimmer 40, auf den 19, Sep- tember 1899, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderuna, einen bei dem gedahten Gerichte zu- gelaffenen Anwalt zu beftellen. Zum Zwe>e der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 30. April 1899.

Bienotsch, als Gerichtêshreiber des Königlichen Landgerichts 11. Zivilkammer 7.

[9961] Oeffentliche F BeTURE- Die NRedakteursfrau Marie Louise Antonie Grube, geb. Gronau, zu Köklin, Rosenstraße 7, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtéanwalt Dr. von Kaßler zu Berlin, Neue Promenade 3, klagt gegen ihren Ghemann, den Redakteur Georg Paul Grube, früher zu Schöneberg bei Berlin, Golßstraße 19, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, unter ter Behauptung, daß der- selbe fie am 2. Januar 1892 böslih verlassen habe und bisher niht zurü>gefehrt sei, in den Akten I. R. 85. 99., mit dem Antrage, das Band der Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein huldigen Theil zu erflären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Erste Zivilkammer des Königlichen Land- gerits IT zu Berlin, Hallesches Ufer 29/31, I Trevpe, Zimmer 33, auf den 23, September 1899, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerihte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, d-a 2. Mai 1899.

Ovpvis, Aktuar, Gerichtsschreiber

des Königlichen Lantgerihts II1. Zivilkammer 1. {9080} Oeffeutliche Zuftellung.

Die zum Armenrechte zugelassenen Ghefrauzn ;

1) Bertha, vereheL Gisold, geb. Legler, in Chemniy,

2) Anna Marie, verehel. Löser, geb. Schrambke, in Frankenberg,

3) Anna Marie, verehel. Gaudliy, geb. Reuter, in Limbach, L

allerseits vertreten durh Rechtsanwalt Hösel in Chemnig, klagen gegen ihre Ghemänner:

zu 1 den Fleischer und Hausdiener Johannes Alwin

Adalbert Paé, zuleßt in Laar bei Ruhrort, jeßt unbekannten Aufenthalts, 2) die verehelichte Arbeiter Antonie Paé, gebor. Wozny, zu Laar, wegen Schließung der Ehe. troßdem der Beklagte zu J {on anderweitig verheirathet war, mit dem Antrage, die zwischen den beiden Beklagten bestehende Ghe für nihtig zu erflären. Der Kläger ladet den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Rechte streits vor die Zweite Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Duisburg auf den 12, Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforte- rung, einen bei dem gedahten Gerite zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage befannt gemacht. | Duisburg, den 28. April 1899.

v. Sieghardt, p Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[9678] Oeffentliche Zuftellung. L Albine Friederike Ro>täschel, geb. Dunger, in Mittelpöllnitz, zum Armenrechte zugelassen, und ver- treten dur< den Rechtsanwalt Sorger in Gera, klagt gegen ibren Ehemann, den Schneider Adolf Emil Rocktäschel, früher in Mittelpölniß, dann in Gera, jeßt untekarnten Aufenthalts, wegen Ghe- scheidung, mit dem Ant1age, die zwischen den Streit- tbeilen bestehende Ebe dem Bande nah zu trennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- kandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des gemeinschafilihen Landgerichts zu Gera (Reuß) auf den 22. September 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Gera, den 1. Mai 1899. Bul - i Gerichtsschreiber des gemeinschaftlichen Landgerichts. Landgericht Hamburg.

[9676] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ebefrau Johanna Caroline Wagishauser, geb. Schwarzki, zu Hamburg, vertreten dur<h Rechts- anwälte Dres. Nolte, Schroeder, Dr. Schön, Dr. Stammann, fklagt gegen den Carl Louis Emil Wagishauser, unbekannten Aufenthalts, wegen Ebescheidung vom Bande auf Grund böslicher Ver- lassung, mit dem Antrage, den Beklagten zu ver- vflichten, die Klägerin innerhalb vom Gericht zu be- stimmender Frist in eirer ibr vorher aufzugebenden angemessenen Wohnung aufzunehmen, andernfalls die Ehe der Parteien wegen bösliher Verlassung seitens des Beklagten vom Bande zu scheiden und ladet den Beklagten zur mündlihen D Rg des Nechtsftreits vor die VŸYI. Zivilkammer des Land- erihts zu Hamburg (altes Ratbhaus, Admiralität- siraße 56) auf den 12. Juli 1899, Vormittags 927 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentihen Zuftellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 28. April 1899. f

Luhmann, Gerichtéschreiber des Landgerichts.

[9959] Oeffentliche Zustellung eiuer Klage.

Nr. 6510. Der &ärtner Franz Brauu in Pforj- heim, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Dr. Binz und May in Karlérube, klagt gegen seine Ehe- frau Karoline, geb. Siegle, zur Zeit an unbekannten Orten abwesend, wegen Ehescheidung, mit dem An- trage, die Ghe des Klägers mit der Beklagten aus Berschulden der Beklagten zu sheiden und die Be- flagte zur Tragung der Kosten zu verurtheilen. Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die II. Zivilkammer des Greßberzoglihen Landgerihts zu Karlsruhe auf Samétag, den 7. Oktober 1899, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedaczten Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser AuSzug ter Klage befannt gemadht.

Karlsruhe, den 1. Mai 1899.

Kaußt, Gerichtéshreiker des Großherzoglichen Landgerichts.

[9677] Oeffentliche Zustellung.

Die Arbeiterfrau Charlotte Branigtfki, geb. Schu- branéfi, verwitiwete Nikolaiczik, jeyt in Lübed, Krähenstraße 18, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Walchhöffer in Ly>, klagt gegen ihren Ghe- mann, den Arbeiter Jacob Branigtzki, zulegt in Przykopken, Kreis Ly>, wohnhaft gewesen, jeßt un-

vertreten dur die Kindsmutter Marie Höpfl, früber in München, nun unbekannten Aufenthalts, Klags- partei, gegen den Fuhrkne<t Lorenz Stampfl in München, Beklagten, vertreten dur< Rechtsanwalt Dr. Sepp bier, wegen Vaterschaft und Alimente, hat der beflagtishe Vertreter mittels Schriftsatzes vom 3. des. Mts. gegen das dem Beklagten am 97, März l. Ihrs. zugestellte Urtheil des K. Amts- gerihts München 1, Abth. B. für Zivilsachen, vom 4. Mai 1895 die Berufung zum K. Landgerit München 1 eingelegt. Zur Verhandlung über diese Berufung ist die öffentlihe Sißung der ITI. Zivil- kammer des genannten Gerihts vom Freitag, den 20. Oktober 1899, Vormittags 9 Uhr, be- stimmt und wurde die öffentliche Zugtellung des Be- rufungsschriftsaßes bewilligt. Zu diefem Termine wird die Marie Höpfl dur den beklagtis<hen Ver- treter mit der Aufforderung geladen, einen bei dieë- seitigem K. Landgerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen. Der beklagtishe Anwalt wird beantragen, zu erkennen: é 1. Das angefo<tene Urtheil des K. Amtsgerichts München I, Abth. B. für Zivilsawea, wird aufge- boben. I1. Die Klage wird abgewiesen. ITI. Der Klagetheil hat die Kosten des Rechts- streits zu tragen bezw. zu erstatten. München, den 1. Mai 1899. A Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts München I. Hartmann, K. Ober-Sekretär.

9686] Oeffentliche Zustellung einer Klage.

h e) 99 988. Die Schreiner Philipp Heinrich Göring Ehefrau Wilbelmine, geb. Kappler, in Fttersba<, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Groß hier, flagt gegen den Schreiner Philipp Heinrich Göring in Ittersbac, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Alimentation für 3 Jahre, mit dem Antrage, den Beklagten vorläufig voll- stre>bar zu verurtheilen, der Klägerin vom Lage der Zustellung der Klage an auf die Dauer von 3 Jahren einen in Quartalsraten im Voraus zahlbaren Alimentationusbeitrag von jährli 100 46 zu entrichten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Pforzheim auf Dienstag, den 27. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 15. Zum Zwette der öffentlichen ustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Pforzheim, den 1, Mai 1899. (L S.) Dufner; :

Gerichtsshreiber des Großherzoglichen Amt3gerichts.

[9687] Oeffentliche Zuftellung.

Rechtsanwalt Rieth dabier hat in eigener Sache gegen den ledigen Bauern Gottfried Bachmann von Wintersba<, z. Z in Amerika, unbekannten Auf- enthalts, wegen Deservitenforderung bei dem K. Amtégerichte Aschaffenburg Klage gestellt mit Ladung ¡u naGbezeihnetem Termine und dem Antrage, dur Urtheil auszusprechen : i:

I. Der Beklagte ist s{ultig, an den Kläger 30 Á 80 4 Hauptsache, nebst 5 9/9 Zinsen hieraus vom Tage der Klagezustellung an zu bezahlen.

11. Derselbe hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen bezw. zu ersetzen.

ITI. Das Urtheil if vorläufig vollftre>bar.

Zur mündlihen Verhandlung über diese Klage hat das K. Amtsgericht Aschaffenburg Termin be- stimmt auf Mittwoch, den 28. Juni 1899, Vormittags 84 Uhr, Sitzungssaal Nr. 34. Zum

wede der vom Prozeßgerichte bewilligten öffentlichen Satelune der Klage an Gottfried Bahmann wird dieser Auszug hiermit bekannt gegeben.

Aschaffenburg, den 30. April 1899.

Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Der geschäftél. K. Sekretär: (L. 8.) Hirn, [9019] Oeffentliche Zuftellung.

Die Ebefrau des Steinbruchsau}sehers Robert Né>e, Johanne, geb. Krüger, und deren Ehemann zu Welbéleben, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Meißner in Aschersleben, klagt gegen

1) die Wittwe Marie Stoeckel, geb. Hagen,

2) deren 3 großjährige Söhne Fruchthändler Wilbelm, Friedrih und Albert Stoekel,

sämmtlich zu Gllinwood, Benton County Kansas, Nord-Amerika, wegen Ertheilung einer Löschungs- bewilligung, mit dem Antrage:

1) die Beklagten zu verurtheilen, in die Löshung der in den Grundbüchern von Welbsleben Band I supp1. Blatt Nr. 2 Seite 21 Häuslerstelle Nr. 116 in Abtheilung 111 Nr. 1 und Band VII Art. 155

1) den Beklagten zu verurtbeilen als Miterbe nah dem am 26. März 1880 zu Kolonnowéka verstorbenen Stellenbesizer Wilhelm Lamih den Klägern den ideellen Miteigenthumsantheil zu einem Achtel au den Grundstü>en Blatt 2 Kolonnowska, 103 und 124 Es und 164 Kelts< unentgeltli<h auf- zulaffen, 2) dem Beklagten die Kosten des Rechtsftreits aufzuerlegen, i B L 3) das Urtheil bezüglih der Koften für vorläufig vollstre>bar zu erklären. L Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Groß-Strehliy auf den 4, Juli 1899, Vormittags 9 Uhr 5 Minuten. Zum Zwede der öffentlichen Zuftellung wird dieser Aus- ¡ug der Klage bekannt gemacht. 3 C. 367/99. Grof: Strehlit, den 27. April 1899. (Unterfchrift), als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[9684] Oeffentliche Zuftellung.

Die Stellenbesizer Theodor und Albine Lamich- {en Gheleute zu Kolonnowska, Prozeßbevoll- mächtigter : Rechtsanwalt Faltini in Groß-Strehlit, flagen gegen den Werkarbeiter Alexander Lamich aus Kolonnowska, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Auflassung, mit dem Antrage:

1) den Beklagten zu verurtbeilen, als Miterbe nah dem am 26. März 1880 zu Kolonnowska ver- storbenen Stellenbesizer Wilhelm Lamich den Klägern den ideellen Miteigenthumsantheil zu einem Achtel an den Grundstü>en Blatt 2 Kolonnowska, 103 und 124 Groß-Stanish und 164 Keltsh unentgeltlih aufzulafsen, i .

2) dem Beklagten die Kosten des Rechtöftreits aufs- zuerlegen, : 2 ;

3) das Urtheil bezüglih der Koften für vorläufig vollstre>bar zu erklären. N

Die Kläger laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeribt zu Groß-Strehliß auf den 4. Juli 1899, Vormittags D Uhr 10 Minuten. Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemaht. 3 C. 366/99.

Groß:-Strehlitz, den 27. April 1899.

(Unters{rift), : als Gerichts\<reiber des Königlichen Amtsgerichts.

[9681] Oeffentliche Fuentuna:

Der Landwirth Gustav Frankenberg zu Wedder- stedt für si< und als geseßliher Vertreter seiner minderjäbrigen Kinder: a. Gustav, þ. Richard, Ge- \{wister Frankenberg, Prozeßbevollmächtigter: Justiz- Nath Krüger zu Halberstadt, klagt gegen den Schmied August Wermuth, früher zu Mühlhausen i. Th., jetzt in unbekannter Abwesenheit, wegen einer Hypo» thekenforderung von 2100 „4 und Darlehnsforderungen von 600 Æ, mit dem Antrage:

1) den Beklagten zu verurtheilen, an den Kläger 2700 M4 nebst 439% Zinsen von 2100 # seit 1. Oktober 1898 und 4 9% Zinsen von 600 „4 seit 1. Oftober 1898 zu zahlen, und ¿war bei Ver- meidung der Zwang vollstre>ung in das dem Be- Iagten gehörige, zu Wegeleben unter Nr. 232 ge- legene, im Grundbuhe von Wegeleben Band 10 Blatt 49 verzeichnete Hausarundftü> nebst Zubehör, sowie in sein übriges Vermögen, i !

9) dem Beklagten die Kosten des Rechtsstreits mit Einschluß der im Arrestverfahren entstandenen Kosten aufzuerlegen, / L e 1

3) das Urtheil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstre>bar zu erklären, f

Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor die Zweite Zivil- kammer des Königlichen Landaerichts zu Halberstadt auf den 11. Juli 1899, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelafjenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. :

Halberstadt, den 26. April 1899.

Severin, Assistent, als Gerichts\<reiber des Königlichen Landgerichts.

[9685] Oeffentliche Zustellung.

Die Fahrradhandlung von H. Jeannin zu Strafß- burg, vertreten dur< Geschäftsagent Fran> daselbst, flagt gegen den Kunstmaler S Bohly aus Markir<, z. Z. ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort, wegen Lieferang eines Fahrrades, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 262,20 M nebst 5 %/ Zinsen seit dem Klage-

Eisold aus PMeißen, zulegt in Chemniy wohnhaft, z¿- Zt. unbek. Aufenthalts,

bekannten Aufenthalts, auf Grund bösliher Ver- laffung, mit dem Antrage, die Che der Parteien

Seite 221 in Abtheilung 111 Nr. 2 für die Wittwe des Sattlers Friedrih Stoe>el, Friederike, geb.

zuftellungstage, und ladet den Beklagten zur münd-

wird dieser Au8zug d Enge bekannt gemacht. eber, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[9970] Oeffentliche Zustellung.

Die Meiereibesitzerin Fräulein Amalie Hartmann in Königsberg, Louisenstraße Nc. 17, vertreten dur den Rechtsanwalt Fuhbge in Königsberg i. Pr., klagt gegen den Kaufmann Ë. Wückenhagen, früber in Königsberg, jeßt unbekannten Aufentbalts, wegen 79,32 A Wechselforderung aus einem Wechsel vom 7. Auguft 1898, mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 79,32 #4 nebst 69/6 Zinsen seit dem 2. Januar 1899 und Wechselunkosten mit 0,10 46 zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur münd- lihen Berhandlung des Rechtsstreits vor das König- lihe Amtsgericht zu Königsberg auf den 16. Juni 1899, Vormittags 19 Uhr, Zimmer 81b. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den 28. April 1899.

Dreyer, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtégerichts. Abtheilung 12.

[9672] Vekanutmachung. Victoria Louis, Ebefrau von Anton Meyer in Petersholz, vertreten dur<h Rechtéanwalt Abt in Colmar, klagt gegen ihren genannten Ehemann mit dem Antrage auf Trennung der zwischen ihnen bestehenden Gütergemeinschaft. Zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor der II. Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Els. ift Termin auf den 13. Juni 1899, Vormittags

9 Uhr, bestimmt. Der Landgerichts-Sekretär: Meß.

[9673] Bekanutmachung. _ Elifa Stoffer, Chefrau Heribert Hecht, Eigenthümer in Rufach, vertreten dur<h Rechtsanwalt Dr. Behr in Colmar, klagt gegen ibren genannten Chemann mit dem Antrage auf Trennung der zwischen ihnen bestehenden Gütergemein|<aft. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor der I. Zivi!kammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar i. Els. ift Termin auf den 16, Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, beftimmt. Der Landgerichts-Sekretär: Weid ig.

[9661]

Die Ebefrau des Schlofsermeisters Josef Sutter, Clara Regina, geb. Schmidt, in Düsseldorf, rozeß bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Levison in Düffel- dorf, klagt gegen ihren Ebemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen. Verhandlung ift bestimmt auf den 2. Juni 18%9, Voruittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 3. Zivilkammer, zu Düfseldorf.

Gerichtsschreiberei des Königl. Landgerichts.

[9941]

Die Ehefrau des Gustaw Klabunude, Hermine, geh Füllner, zu Düfseldorf, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Welter in Düsseldorf, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlihen WBerhandlung if bestimmt auf den 21. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 2. Zivilkammer, hierselbft.

Düsseldorf, den 1. Mai 1899.

Arand, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

[9669]

Die Chefrau des Schreiners Johannes Ewald Hafsenpflug, Lina, geb. Striepsche, in Barmen, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Krüsemann 1. daselbst, tagt gegen ihren Ehemann auf Güter- trennung. ermin zur mündlichen Verbandlung ift bestimmt auf den 27, Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 11. Zivil- kammer, hierselbft.

Elberfeld, den 26. April 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

Gutmann, Aktuar.

[ 9949]

Die Ehefrau des Photographen Hugo Neuhoff, Emma, geb. Müller, in Solingen, P I: tigter: Nehtsanwalt Dr. jur. Erlinghagen in Glber- feld, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 30. Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, . vor dem Königlichen Landgerichte, 111. Zivilkammer, V Elberfeld, den 2

eld, den 27. April 1899,

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

Die Ebefrau des Bandwirkers August Pließ, Adeline, geb. Heuser, in Barmen, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Fechner daselbst, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verbandlung ift bestimmt auf den 4. Juli 1899, Vormittags D Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, IT. Zivilkammer, bierfelbst. Elberfeld, den 29. April 1899. Gerichts\{reiberei des Königlichen Landgerichts.

[9664]

Die Ebefrau des Schornsteinbauers Heinri<h Bruns, Lisette, geb. Siepmann, in Barwen, Prozeßbevoll- mächtigte: Rechtsanwälte Dr. Bloem und Dr. Wefsen- feld daselbst, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter- trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ift bestimmt auf den 4. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. Zivil- kammer, hierselbst.

Elberfeld, den 29. April 1899.

Gerichts\<hreiberei des Königlichen Landgerichts.

[9665] Die Ebefrau des Lederhändlers August Nusch, Ida, geb. Engels, in Barmen, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Krüsemann I. daselbft, flagt gegen ihren Ghemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ift bestimmt auf den 4. Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, II. era y bierselbft.

- Elberfeld, den 29. April 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[9951]

Die Ebefrau des Tagelöhners Wilhelm Schlöfser, Antonie, geb. Scherkenba, ohne Geschäft, in Elber- feld, Prozeßbevollenächtigter: Nechtsanwalt Neich- mann daselbst, klagt gegen ihren Ehemann auf Güter- trennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ist bestimmt auf den 30, Juni 1899, Vor- mittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 111. Zivilkammer, hierselbst.

Elberfeld, den 1. Mai 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[9952]

Die Ehefrau des Maurermeisters Johann Beck, Margarethe, geb. Becher, in Solingen, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Kray in Elberfeld, klagt gegen ibren Ehemann auf Gütertrennung, Términ zur mündlichen Verhandlung ift bestimmt auf den 30. Juni 4899, Vormittags ® Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, IT1. Zivilkammer, hierselbst.

Elberfeld, den 1.. Mai 1899.

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

[9950] Die Chefrau des Scherenschleifers Auguft Melcher, Mathilde, geb. Wirt, in Ohligs, Prozeßbevollmäch- tigter: Nehtsanwalt Koenig Il. in Elberfeld, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ift bestimmt auf den 30, Juni 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, 111. Zivilkammer, hierselbst. Elberfeld, den 1. Mai 1899. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts. [9944] Die Ehefrau des Anstreichers Mathias Maaßen, Margaretha, geb. Brüssel, zu Köln, Prozeßbevoll- mächtigter : Rechtsanwalt Neuer in Köln, klagt gegen ihren Chemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlihen Verhandlung i} bestimmt auf den 13, Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgerichte, IIL Zivilkammer, hierselbst. Köln, den 2. Mai 1899.

__Goethliug, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[9943] Die Ehefrau des Kaufmanns Ferdinand Monod, Henriette, geb, Großmann, zu Köln, Prozeßbevoll- mächtigter: Rechtsanwalt Levinger in Köln, klagt gegen ihren Ehemann auf Gütertrennung. Termin zur mündlichen Verhandlung ift bestimmt auf den 13, Juli 1899, Vormittags 9 Uhr, vor dem Königlichen Landgericht, III. Zivilkammer, hierselbst. Köln, den 2, Mai 1899.

Goethl

Elberfeld, den 28. April 1899.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [9947]

Durch re<tskräftiges Urtheil des Königlicher Land- gerihts, 111. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 7. April 1899 if zwischen den Ebeleuten Josef Waguer, Klempner, und Auguste, geb. Bru>el, zu Obligs die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 28. April 1899.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[9948]

Durch rehtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts, III. Z 1899 ift zwis<en den Eheleuten Karl Lohmauu, Händler, und Hulda, geb. Eigen, in Elberfeld die Gütertrennung ausgesprochen.

Elberfeld, den 28. April 1899.

Gerichtsschreiber des K3niglichen Landgerißts.

[9666] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts, II. Zivilkammer, zu Elberfeld vom 6. April 1899 is zwis<hen den Eheleuten Emil Soter, Kaufmann, und Lydia, geb. Robert, zu Barmen, die Gütertrennung ausgesprochen. Elberfeld, den 29. April 1899. i Gutmann, Aktuar,

als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. (99415) Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- geri<ts, 11. Zivilkammer, zu Koblenz vom 6. April 1899 ist zwishen den Eheleuten Müller Wilhelm Berinel und Anna Maria, geb. Zimmermann, ohne Geschäft, in Gondorf die Gütertrennung ausê- gesprochen. Koblenz, den 28. April 1899.

i (Unterschrift), Aktuar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [9942] Durch rechtskräftiges Urtheil des Königlichen Land- gerichts, 111. Zivilkammer, zu Köln vom 30. März 1899 ift zwishen den Ebeleuten Fabrikarbeiter Karl Tempelmaun und Johanna, geb. Bonfigt, zu Hunstig bei Dieringhausen die Gütertrennung aus- gesprochen. Köln, den 1. Mai 1899.

: __ Goethling, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[9674] Bekanntmachung. lichen Landgerichis zu Mey vom 15. April 1899 ift zwishen den Eheleuten Johann Peter Wey- meringer, Schreiner, und Magdalena, geb. Filstroff, zusammen zu Nieder-Jeutz wohnhaft, die Güter- trennung mit Wirkung vom 13. April 1899 ausge- sprohen worden. Meg, den 1. Mai 1899,

Der Gerichtsschreiber: Lichtenthaeler.

[9953] _Gütertreunung. Durch Urtheil des Kaiserlihen Landgerichts zu Mülhausen i. E. vom 25. April 1899 ift zwischen Kunigunde, geb. Grollimund, und deren Ehemann Josef Mär>ky, Schreiner in Mülhausen, die Güter- trennung ausgesprohen worden. Mülhausen i. E., den 29. April 1899,

Der Landgerihts-Sekretär: Hansen.

[9954] Gütertrennung. Durch Urtheil des Kaijerlihen Landgerichts zu Mülhausen i. E. vom 25. April 1899, ist zwoischen Magdalena, 20 Edelmann, und deren Ehemann Max Haas, Meßger in Dornach, die Gütertrennung ausgesprohen worden, Mülhausen i. E, den 29. April 1899,

Der Landgerichts-Sekretär: Hansen.

[9955] Gütertrennung.

Durch Urtheil des Kaiserlihen Landgerichts zu ! Mülhausen i. E. vom 25. April 1899 it zwischen Genovefa, geb. Schirmer, und deren Ghemann Martin Audres, Milhhändler in Mülhaujen, die Gütertrennung ausgesprohen worden.

Mülhausen i. E,, den 29. April 1899, er Landgerichts-Sekretär: Hansen.

ing Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

ivilkammer, zu Elberfeld vom 7. April |

Durch Bescbluß der Zweiten Zivilkammer des Kaiser- ;

Auf Wunsch werden gegen Erftattun, der Dru>- bezw. Schreibkosten auch Abdrü>e der allgemeinen und Abschriften der besonderen Verpachtungebedingungen und der Ausbietungsregeln ertheilt werden.

Potsdam, den 27. April 1899.

__ Königliche Regierung. Abtheilung für direkte Steuern, Domäuneu und Forften. 1.

Bodenstein.

[5396] i Zur öffenilih meiftbietenden Verpabtung der im Kreife Ratibor an der von Thrôm über Groß- Peterwiß na< Natibor führenden Chaufsee und mit einer eigenen Haltestelle an der Kleinbahn Katsber— Groß-Peterwitz etwa 2 km von leßterem Orte, einer Station der Staats-Eifenbahn von Leobschüy nah Natibor und etwa 12 km von der Kreisftadt Ratibor entfernt gelegenen Domäne Ratsh mit dem Nebenvorwerk Neuhof auf die 18 Jahre von Johannis 1900 bis ebendahin 1918 haben wir auf

Mittwoch, deu 24, Mai d. J.,

Vormittags 10 Uhr,

im Sitzungssaale des fisfalis<hen Schlofz- gebäudes hierselbft einen Termin vor unserem Domänen-Departements-Rath, Regierungs-Asessor | Freiherrn von Houwald anberaumt. ¡ Die Domäne umfaßt:

Hof- und Baustellen

Gärten .

Aedter .

Wiesen . Le

Hutungen und Abhänge

e

Teiche und Tümpel .

Sand und Lebmgruben

Grtraglose Liegenschaften,

(Hräben, Wege 2c.

2,6121 ha

«A OATS . 287,809L 29,2392 1,9929 0,1815 0,1286 0,2525

e A. lie ; zusammen 330,6547 ha

mit 17 169,42 „4 Grundsteuer-Reinertrag.

Der gegenwärtige jährliche Pachtzins einschließli 1365,86 A Meliorationskapitalszinsen (6 09/9 von 11 900 und 5 9% von 11 700 A) beträgt 27 475,86 4

Mitverpachtet wird auch die volle Jagd für ein besonderes Jagdpachtgeld von jährlih 130 #4 Die Pachtbewerber haben si über den eigenthüm- lihen Besiß eines zu ihrer freien Verfügung ftehen- j den Vermögens von 110 000 #4, sowie über ihre

Befähigung als Landwirtbe möglichst |<on 8 Tage vor dem Bietungétermin, spätestens aber in dem- selben unserem vorgenannten Kommissar gegenüber auszuwet]en.

Die Pachtbedingungen und die Regeln der Aus- bietung liegen in dem Pächterwohnhause zu Natsch und in unserem Domänen-Bureau im hiesigen Schlofgebäude zur Einsicht aus, werden auh auf Verlangen gegen Erstattung der Schreib- bezw. Dru>k« ; ren T: werden. p

Wegen Besichtigung der Pachtobjekte wollen die Pachtbewerber an den Domänenpähhter, Rei UNETSOIS von Selchow auf Nudnik, Kreis Ratibor, wenden.

Oppeln, den 13. April 1899.

Königliche Negierung.

Abtheilung für direkte Steuern, Domänen

und Forsten. XW.

Bekanntmachung. N Verpachtung des Königlihen Domänen-Vorwerks Prüßmannöshagen im Kreise Grimmen von Johannis 1900 bis dahin 1918. Gefammtflähe 98,274 ha. Darunter: 0923 ha Garten, 84,464 ha Aer, 7,854 ha Wiesen, mit einem Grundsteuer-Reinertrage von 2029,96 A Bietungstermin om 29, Mai d. Js8., Vormittags Uk Uhr, in den Räumen der unter- zeichneten Negterung. Bisheriges Pachtaufkommen 3010 A Erforder- lihes Vermögen 28 000 A Leytteres unter Vor- legung der Veranlagung zur Staats. Einkommen- und Ergänzungssteuer möglichst einige Tage vor dem Termin dem Domänen-Departements-Rath, Regie- rungs-Assessor Vol>kart nahzuweisen. Pachtbedingungen sind in unserer Registratur während der Dienststunden einzusehen, au< von ihr gegen Erstattung der Schreibgebühr zu béztehen. Besichtigung der Domäne nah zuvoriger Meldung bei dem jeßigen Pächter, Herrn Greier, gestattet. Stralsund, den 27. April 1899.

Königliche Negierung. Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten.

[9640]