1899 / 117 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Er fte Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 117. Berlin, Freitag, den 19. Mai 1899.

i E M E R 7 t T Ee Phar A i ( Es N z N T

haupt fand diese erste Abtheilung so vielen Beifall,

E Zugakte erfolgen mußte. Die Arbeiterlieder enthielt ebenfalis manhes Schône, so Ada Negri's kraftvolles Gedicht „Erde“, rahmen zum theil aber wegen ihrer Tenderz weniger für fi ein. Besonders ansprehend war in der dritten Abtheilung ein -Cyclus „Sonnige Lieder“ aus „Johanniskind“ yon Paul Remer, welcher mit aroßer Zartheit und Innigkeit vorgetragen wurde, ohne daß der Nezitator dabei ins Weichlihe oder Sentimentale gerathen wäre,

orientierender Hinweis \<hon jeßt erwüns<ht sein dürfte. Betritt man die Ausftellung von der Bernburgerftraße aus, so findet man im Vorgarten eine große Liegehalle für 16 Lungenkranke, mustergültige Auf sa tung von der Firma H: Jordan Im großen Oberlichtsaal hat dieselbe Firma einen

Im Königlihen Opernhause gelangt morgen Marx Scillings? Oper ,Ingwelde*® zum dritten Male zur Aufführung. darein

Im Könitiglihen Schauspielhause findet morgen eine | bewirkt ist. Aufführung von Hugo Lubliner's Lustspiel „Das fünfte Rad“ unter | 100 qm großen Krankensaal, gleichfalls mit 16 Betten, aus- Mitwirkung der Damen Shramm, Sperr, Sandow und der Herren | gestellt, mit dem jzuglei<h ein Operationssaal verbunden i

, Kr >, Christians, Keßler und Herger statt. i die Kleidungen des Wartepe: sonals i as Son Königliche L Dpern-Tbehier wird morgen | den Ti Berliner Krankenhäusern, in den Tropen u. dgl. | Unter den Prosadihtungen erwe>te namentli Hartleben's ke>e Satire

bann Strauß’ Operette „Die Fledermaus“ in folgender Beseßung | berlicht det man die Ausstellungen der österreihi- | „Der Romarcier“ starke Heiterkeit. Herr. Laurence kann jedenfalls Be Eisenstein: Herr Philipp. Rosalinde: Frau Herzog; Frank: e E, w Tunnel unter dem Oberlichtsaal hat das | mit dem fkünstlerishen Erfolge des Vortragsabends zufrieden fein, dem

rr Bulß; Suite fog d Fes Oa eO P Gebiet der Krankenküche E de getndenz her hat us Me Bren für den wohlthätigen Zwek au< niht nah- ommer; Dr. Falke: Herr Berger; Dr. Blind: Herr Krasa; Adele: | der Lette-Verein seine Krankenkühe aufgeshlagen. m_ großen | gestanden haben wird. , Fräulein Dietrich; Frosh: Herr Knüpfer; Ida: Fräulein Pobl; | Hauptsaal, auf oren Bühne die Kriege-Kraukcnpfleg-stätte des ; 2 Berichte von deutschen Fruchtmärkten, Melanie: Fräulein Reinish. Im Garten findet Nachmittags | Vaterländischen rader En si< befindet. find im übrigen die Auf der Treptower Sternwarte wird allabendli<h mit "2 Z RZR A Militär-Konzert statt. | Z verschiedensten eräthe zur Krankenpflege ausgesiellt. In} dem großen Refraktor der Swift'she Komet gezeigt. Derselbe ift : Qualität Im Berliner Theater wird Herr Hans Siebert, der kürzlich | den Umgängen findet man vollständig eingerihtete Kranken- | jet so groß geworden, daß er fast das ganze Gesichtsfeld erfüllt. Dur snitts- mit Erfolg als König Heinrich gastierte, in der am Dienstag ftatt | immer. Âls Aussteller seien hier das Eppendorfer Krankenhaus, | Direktor Arhenhold hat in dem Kopf des Kometen neben dem gering mittel gut Verkaufte | 9erkaufs- preis findenden 125. Aufführung von „Renaissance“ die Rolle des Silvio | die ftädtishen Krankenhäuser von Berlin, die Berliner Universitäts- auptkern no< einen {wachen Nebenkern gesehen. Die Treptower Î Menge für spielen. finiken und der Verein zur Verbesserung der Frauenklinik genannt. ternwarte bleibt während der Pfingstfetertage bis 1 Uhr Nachts Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner werth 1 Dopyel- Im Theater des Westens wird morgen als Vorstellung zu | Fn den Umoängen des grofien Saales wird das Kaiserlihe Impf- | geöffnet; die „Große Berliner Pferdeeisenbahn* läßt no< um 1 Uhr : j zentner halben Preisen Boieldieu's Spieloper „Die weiße Dame“ mit Herrn | Fystitut zu Wien ein Impfzimmer im Betrieb, die Allgemeine Elek- | von Treptow aus bis zum Spittelmarkt an diesen Tagen Extra- niedrigster | höchster | niedrigster | höchster | niedrigster | höchster [Doppelzentner Werner Alberti als George Brown gegeben. Der Vorverkauf für | trizitätsgesellhaft ein Röntgen-Kabinet und das medicomechanishe | wagen laufen. “A M“ é M A M “K die Pfingstfeiertage, an denen Frau Moran-Olden als Santuzza und | Fpstitut einen Uebungésaal vorführen. Auch ein großes Devinfektions- ; Fräulein Prevosti als Carmen auftreten, hat bereits begonnen. zimmer ift hier eingerichtet. Wendet man sih_ nunmehr dem Ober- Braunschweig, 18. Mai. (W. T. B.) Bei einem gestern : Weizen. Einer plöuli< eingetretenen Unpäßlichkeit des Fräuleins Adele eshoß zu, so findet man im braunen Saal die chemische | im Karstadt’shen Waarenhause hierselbst au8gebrohenen Brande Äanbdbera::a-W F “E 15.00 15,00 16.00 16.00 Sandro> wegen mußte die gestrige Aufführung von Sudermann's ndustrie und im blauen Saal die diätetishen Prä- | sind fünf junge Mädchen in den Flammen umgekommen. Außerdem Tai ad e : 16 60 f: 16 60 1670 | - 1670 16/80 18 80 : ' P Schauspiel „Heimath“ im Lessing, Theater ausfallen; statt dessen | Zarate. Im Durhgangszimmer nah den vorderen Räumen | ist ein Schwerverleßter seinen Brandwunden erlegen. Mehrere Personen Wongrowlle:) 2520) Qs Met atisN 14/40 1480 | 1500 15/20 9 U * Y 14 95 15.00 wurde das Lustspiel „Im weißen Röß'l*" von Oscar Blumenthal und | hgt Frau Professor Baginsky (Kaiser und Kaiserin Friedrih- | wurden theils s{wer, theils Teichter verleßt. Hirs ra 46: S i 15.00 15.00 16,10 18,10 e | s 15,90 15,85 ; - ; 2 o diLEe P LBOS 7 5,00 D207 5,4 15,1 15,2 Paris, 19. Mai. (W. T. B.) Sämmtliche Briefträger Geldern 1640 16.60 16/60 1690 1690 | 1720 ' ' ; c eo E T Sus ; ; h x | é 16,80 16,90 (vgl. Nr. 117 d. Bl.) haben beschlossen, den Dienst witder auf- Neuß 4540555) (az! 1 Ms 257 9/550 15/50 16/00 16,50 1650 | 1670 16,40 16,40 St. Wendel « - - . . 4 « . . . E E ms A 16,00 | 16,00 16,00 . Ott d os E 16,50 16,50 17,00 17,00 Í ¿ Ï

S Außerdem wurden Meartriene, am Markttage

(Spalte 1) Durch- na übershläglider shnitt3-

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Schätzung verkauft preis dem Doppelzentner (Preis unbekannt)

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Nach Schluß der Redaktion eingegangene Depeschen.

St. Petersburg, 19. Mai. (Telegramm der Russi- chen Telegraphen-Agentur.) Unter dem Vorsiß des Kaisers wurde hier eine Konferenz zur Berathung der Deporta- tionsfrage abgehalten. Dabei zog der Kaiser Nachstehendes in Erwägung: Der seit dem siebzehnten Jahrhundert bestehende Modus der Deportation von Verbrehern nah Sibirien hat sich, je mehr das Land durch freiwillige Arsiedler besiedelt wird, nicht

i 14,75 14,75 S T 10,25 S E G ais ä e TSILES _ | 14,00 14,00 j 14,50 | 14,70 Château-Salins . . i A _— ‘| 15,00 1520| i i ) O C ao s ia ais 13,50 18,70 ‘| 1380| 14,00 25 13:55 13,98 Glogau E E E @ 14,00 | i | 14,10 14 10 14,20 14,20 14,10 14,39 nur als unnüß, sondern sogar als shädlih für Sibirien erwiesen. S: S E e 12,90 | | E R 1208 205 N das Mit der Verbesserung der Verkehrsmittel und der fortschreitenden Schwerin i. M. . L. T4 13/50 14:00 14:00 1450 / / fulturellen Entwi>elung Sibiriens hat die Deporiation all- Ï e : ( y l N ò , mähli< den Charakter einer Strafe verloren, während der G rfte.

Schaden, der dem Gebiete durch die Verbannung von Ver- Landsberg a. W.. «e r M 13,60 13,60 j 1460 | 1460 brechern dorthin zugefügt wird, mit jedem Jahre größer wird. Breu E A E E T T et | ao T0 j 12,60 | 12,60 . i ; È Nachdem \si< mit der Frage der Aufhebung der Deportation Bieidbera r O ALLE l TIEEE 0 e T | Ct 208 11,46 11,40 | und der Zwangsarbeit bereits die Kaiser Alexander Il. E a iris V se E EILOO | ©1100. f: 19,00 -(5->4076 4: 0000| TA6O J 2 8: 12/30 12,12 und Alexander Ill. beschäftigt haben, betrachtet dcr Kaiser E E E La h 5 2 2h 26100 16.00 4 ' diese Angelegenheit als ein Vermächtniß seiner Vorfahren und D ces Sor a e r 15,50 15,80 | 16,00 y ? . 6 erbli>t in der Deportation ein s{<hweres Hinderniß für die Ent- U e a o ee 16,00 1640 | 16,10 16,55 wi>elung Sibiriens und hat daher gestern befohlen, daß unter SRR ena f H e oa iss 16,00 16,00 | i 16,00 16, dem Präsidium: des Justiz-Ministers eine Kommission zu- Colmar i. E. . E s 15,69 15,69 / i sammentrete, die über den Ersag der Deportation durch andere Châüteau-Salins . S RAE AS = T 16,00 17,00

Strafen und über die damit zusammenhängenden Angelegen- Posen „i e os A E E, 11,00 1,40 11,60 12,00

N berden al Breu 9/90 10,60 12,10 12,40 [U 14,00 , 1 x ogau - - . . . . ti ae 12,90 2,90 Gi Di für Krankenpflege in der hil- | und derber Humor glei treffend zum Ausdru> kamen; aber _au< : s s 4

ac a0 Mittag eröffnet wird, t ih Facobowski's unter dieselbe Kategorie fallende Dichtung „Sonn- (Fortsezung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten

so umfangrei< gestaltet, daß den Besuhern ein kurzer | tag Nachmittag“ erwies si< als schr wirksam. Ueber- Beilage.)

WetterLericht vom 19, Mai, Großhberzoglih Me>lenburgischen ofoper aus Sonntag: Die Badesaison. Sonntag und folzende Tage: Dieselbe Vor-

í Schwerin. Jugwelde. Oper in 3 Aufzügen von Montag: Zaza. stellung. B N E Max Schillings. Dichtung von Ferdinand Graf | Dienstag: Renaiffance. Im Sommergarten: Großes Militär-Doppel-

Gustav Kadelburg gegeben. Heute giebt Fräulein Sandro>k die | Krankenhaus) ein Diphtheritis - Krankenzimmer zur Aufnahme „Francillon“ zum leßten Mal, morgen und am Pfingst-Montag spielt | yon e und Kind eingerihtet. Der vordere weiße Saal des fie die Magda in „Heimath“ und am Pfingst-Sonntag die „Camelien- | exsten Sto>werks und die anschließenden Räume find den Frauen- und 1 be dame“. E U S e E Ee a zunehmen; der Ausstand ist somit beendet. ungenheilstätten am Grabowsee und bei Belzig, ein Schwesternzimmer de t S / 2 1G Manuigfaltiges. Sun ere für Krankenpflege, ein Unterrichtszimmer des jüdischen New York, 18. Mai, (W. T. B) Nach einer Meldung Döbeln 14/50 1450 15.00 15.20 15/30 15/40 Die Stadtverordneten beschäftigten sih in ihrer gestrigen Krankenpfl-gerinnen-Vereins, ein Wöwnerinnenzimmer des Frauen- | des „Reuter'shen Bureaus kebrte der Dampfer des Nord- Langetáu f ‘Witbg ; U. 13° 119 17.60 17.60 17.80 18/00 di E 17 85 18.05 Sitzung zunächst mit einem Antrag der Stadtver. Kyllmann und beims am Ürban urd eine Krippe des Berliner Ktippenvereina. In | deutshen Lloyd „Barbarofsa“, welcher heute früh mit un- A tvacdDatiag N00, SNUSNLR 109 l il 16:00 1700 | s E ' / Genossen, betreffend die einstweilige Balaaung der Sammlungen des | den anftoßfenden Räumen endlich hat das Pestalozzi -Fröbel- | gefähr 450 Passagieren abging, na<hdem er Sandy Hook Breslau ? 13.00 14,90 14/30 1470 | 1530 | 1600 s Í Märkischen rovinzial. Mujeums aus dem Köllnischen Rathbaufe. | Haus die Küchenanlage einer Klinik für Uebererrährung irstalliert. | errei<t batte, um, weil Feuer im Vorderra um ausgebrochen Neuß E Aan 2D 15/50 1550 16 00 16 50 1650 16 70 . s 1640 16 40 Nach der Fe Saone soll leßteres im Oktober d. J. | Der Eintrittspreis beträgt am morgigen Eröffnungstage 1 4, | war. Der Dampfer ankerte an der Quarantäne - Station. Ein Schwerin i. M. 9 ares x A drit s Ds O M 18:40 1660 7 : abgebrochen “und das Museum sowie das Gewerbegeriht bis | fonst nur 50 „S. Um der Ausftellung einen erhöhter praktishen | Regierungsf{lepper und zwei Feuersprißdampfer gingen zur Hilfe ab. «l, , s 18 af:28 0 l ¡ L ¿ J Z auf weiteres in dem Gebäude - der städtishen Spar- Werth zu geben, beabsibtigt das Comité, an jedem Tage während der | Der Dampfer verließ bald darauf die Quarantänestation und ging N gen. fasse, Zimmerstraße 90/91, untergebraht werden. Es wurde | ganzen Dauer der Ausstellung all-n berufsmäßigen Kranken-Pflegern | die otere Bucht binauf, da das Feuer von der Manrschaft felbst be- Candoberaa. W A ai! fi: 1091900) 1:6 T8 80 1400 | 1400 beschlossen, die Angelegenheit zurähst in einem Ausschuß | und Pflegerinnen, die si< als fle auêweisen, eine Stuyde | wältigt wurde. Die Ladung im Vorderraum nuß gelö\{<t werden. Ss e Ey Ss . E D rail, 1: ELO D: O MAiT u j A, A vorzuberathen. Sodann erklärte \si< die Versamm]ung mit der | vor der offiziellen Oeffnung unentgeltlihen Gintriti in die Räume E E A LLILE : 13.00 1300 | 1310 | 1310 | 1320 | 1390 I ) Ausbaggerung des Reini>endorfer Sees einverstanden. Im weiteren | zu gefiatten, um ihnen so Gelegenheit zu geben, în aller Rube von Wongrowiß,» : 12/50 1300 | 1330 | 1340 | 1350 1360 13 26 13.30 Verlaufe der Sitzung befaßte sich dann die Versammlung mit dem | den vielen Neuerungen Kenntniß zu nebmen, welche die Auéfstellung 1 Sieber E 1290 1340 | 1370 | *1420 | 1440 | -1490 14.00 14.00 Antrage der Stadtver 2E und Seyollen, E Magistrat e E ihnen in so reihem Maße darbietet. atibor . E u S E Zie Hf L 25105 19/80 1088 Ie Se i reffend die oriführung der Kaiser- Et 4 S4 | N ' 40% s 149 E fige! 9 N Der nt Ne bies darauf bin, Zum Besten der Ferienkolonien hatte Herr Max 14,20 14,60 e 755 O 0 O S daß die Versammlung die Fortführeng der Kaiser-Wilbelmstraße | Laurence, das bekannte Mitglied des Schiller-Theaters, am Mitt- ' 2 P T P 1450 1450 14.00 {hon im Jahre 1890 beschlossen habe; Stadtra!h Krause | woch im Bürgersaale des Rathhauses einen Vortragsabend ver- ' | e / ' betonte dagegen die Schwierigkeiten des Unternehmens ; er könne nicht anstaltet, der si eines zahlreichen Besuchs erfreute. Herr Laurence / i | | sagen, wie der Beshluß des Magistrats ausfallen werde. Der Antrag | beabsichtigt, na< Ablauf seines Vertrags mit dem Schiller-Theater Alt gelangte darauf zur Annahme. Zum Schluß wurde die | seine Bühnenthätigkeit aufzugeben und feine Vortragskunst vornehmlich Errichtung einec städtis<en Untersuhungsanftalt für Noahrungs- | in den Dierft der modernen Lyriker zu stellen; ihm lag also gewisser- mittel und Gebrauchégegenftände eingehend erörtert. Es i | maßen daran, an diesem Abend dur< die That zu beweiscn, daß er

wo

ein berufener ers Mee E sei. U O n atte, von der Errihtung einer solhen Anstalt Abfland zu | tragend, hatte er nur Arbeiten der Jüngeren und Jüngsten, von Lilten- v8 weil ihm mitgetheilt worden war, daß die Errichtung | cron, Hend>ell, Holz, Jacobowski, Dehmel, Remer u. A., auf sein eines staatlichen Laboratoriums zur Unterfu<hung von Nahrungés- S OE gesezt, während die älteren Dichter nur durd) Theodor mitteln u. \. w. im Sinne des Nahrungêmittelgeseßes in Aus- | ¿Fontare und Gottfried Keller -vertieten waren. Stofflihh zer- idt genommen sei und deshalb eine ftädtishe Unterfuchungéanftalt fi:len die vorgetragenen Dichtungen in dei Abtheilungen: moderne \{<werli< die staatlide Anerkennung als öffentliche Anstalt finden | Soldatenlieder, moderne Arbeiterlieder und moderne Narurlyrik ; jeder werde. Die Sta>tvv. Roscnow, Cassel, Virchow, Dr. Langerhans er- | Vbibcilung ging die Vorlesung einer Novelle oder Huroreëke in suchten, die Angelegenheit in einem Ausschusse weiter zu verfolgen ; Prosa vorauf, und zwar „Die Lavendel-Cbe*“ von Otto Jultus man müsse den ersten Schritt vorwärts thun, das Weitere werde sh | Bierbaum, „Parfum“ von Ludwig Jacobowski und „Der dann finden. Mit großer Mehrheit wurde die Vorlage dann einem | Romancier" von Otto Erich Hartlcben. Demjenigen, der Ausschuß überwiesen. Gelegenkeit gehabt hat, Herrn Laurence in den vom Schiller- E Theater im gleichen Dane Pes i Ee zu M es nastfestes wegen werten am morgigen Sonnabend die | war es nit fremd, was der Künstler als Kezi ator bezüglich des geistigen Rad i DEN Me t Bureaux bereits um 1 Uhr Mittags | Erfassens seiner Aufgabe und der ershöpfenden Wiedergabe ihres ges<lofsen, mit Auënabme des Zentralbureaus, das zur Entgegen-

Stimmungsgehalts zu leisten im stande ist. So blieb denn auch der nabme von wichtigen Sachen bis 4 Uhr Nachmittags geöffnet bleibt,

hon früher mitgetheilt worden, daß der Magistrat beschlossen

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11,67 12,05 |

storte Erfolg an dieiem Abend ni<t aus. Besonders eindru>svoll 12,90 O20

waren Detley von Liliencron’'s Soldatenlieder, in denen Shwermuth

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Fandoberg L e RZR | —— 13,20: f 13 20 j; ü : I O E E E 1460. L 1€50 E 1480 : 14,68 h

De G e. 2 1 terte (U e a e 1200 | 1500 1240 | 12,40 ; 12,80 l i y a0 A 4, s QUIA L » 1150 | 11,60 1180 | 12,00 : 12,50 ; 588 iL76 11,70 Sha s bia A l > 1300 | 1310 13/10 13,20 Q 13,40 : 9270 13,20 12,97 Ratibor . 1200 | 19:60 : 2 460 12,30 12/40

ermann : Ad Konzert mit Variété-Vorftellung.

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Stationen.

Bellmulet .

Aberdeen

Christiansund 745 |D__ | Kopenhagen 762 |[WSW 2\wolkig

Stohol

Pavarato 759 till\wo tig t.Petersburg| 762

Cork, Queens-

town

Cherbourg. O

elder Sylt

mburg 763

Swinem

Neufahrwasser| 766

Memel

Bs ünster

Karlsruhe . 767 |SW

Wiesbad

München 768 |W Chemniß | 766 |SSO

Berlin Wien Breslau

Fle dir . . | 767 |D

Nizza Triest .

Mind. Wetter.

Bar. auf 0 Gr. u. d. Meeres\p Temperatur

red. in Millim.

4 Regen 3'halb bed. b|beded>t

755 |OSD 755 |SW

m 762 |WSW 2Regen

WNW 2bede>t

753 Regen bededt halb bed. beded>t halb bed. balb bed, wolkig heiter balb bed. | halb bed. | beiter [wolkenlos 3\wolkenlos 1\heiter 764 |SO 3 beiter 767 ftill|wolkenlos 768 |SO 2¡Dunst 1/Dunst use L D 1 heiter a 765% |O 3\heiter Nebersiht der Witterung.

764 761

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ünde | 763

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767 j . j 76k [SW Wítf.| 765 |W

pi f O O U L Ms C C i C CO

en. . | 766: |ND

Die Witterung Mittel- und Süd-Europas steht unter dem Einfluß eines Hochdru>kgebiets, dessen

Kern üb

er Westrußland liegt. Barometrishe Minima

lagern westli<h von Irland und bei den Shetlands-

infeln.

In Deutschland däuert die ruhige, beitere

und warme Witterung fort ; Regen ift nüc in der

Nordsee

gefallen. Mühlhausen hatte Gewitter. Deutsche Seewarte.

E M E E L A

Theater.

Königliche Schauspiele. Sonnabend : Opern-

haus,

127. Vorstellung, Gesammt-Gastspiel der

Spor>. In Scene gesezt vom Regisseur H Gura. Dirigent: Hof - Kapellmeister Hermann Zumpe. Anfang 7F Uhr.

Schauspielhaus. 135. Vorstellung. Das fünfte Nad. Lustspiel in 3 Aufzügen von Hugo Lubliner. Anfang 7F Uhr.

Neues Opern-Theat-r. Die Fledermaus. Komische Operette mit Tanz in 3 Alten nah Meilbac und Halévy. Bearbeitet von C. Haffner und Richard Genée Musik von Johann Stzauß. Tanz von Emil Graeb, Billetreservesaß Nr. 37.

Sonntag: Opernhaus. 128. Vorstellung. Tann- häuser und der Sängerkrieg auf Wartburg. Romantische Oper in 3 Akten von Richard Wagner. Anfang 7 Uhr.

Schauspielhaus. 136. Vorstellung. Julius Caefar. Trauerspiel in 5 Aufzügen von William Shakespeare. UVeberseßt von August Wilhelm von Shlegel. Anfang 7 Uhr.

Neues Opern-Theater. Sonnabend, den 20. Mai:4 Im Garten: Großes Kouzert, ausgeführt von dem Musik-Korps des Garde-Fuß-Artilleriz-Regiments | unter Leitung des Königlichen Musik-Dirigenten Herrn F. Jolly. Anfang: Wothentags 6 Uhr, Sonntags 4 Uhr. Garten-Billet 50 $, Duyend- Billets 4 # Die Billets zum Garten- Konzert werden Wochentags von 5 Uhr, Sonntags und Feier- tags von Nahmittags 3 Uhr ab am Eingang zum Garten veraucgabt. Der Verkauf von Duyzend- Billets zum DBarten findet au< {hon Vormittags am Tageskassenshalter des Königlichen Opernhauses statt. Die für dén Garten gelöften Billets haben für das Theater keine Gültigkeit, dagegen berehtigen die Theaterbillets au< zum Eintritt in den Garten.

Sonntag, den 1., und Montag, den 2. Pfingst- etertag im Garten des Neuen Opern-Theaters :

roßes Früh-Konzert, ausgeführt vom Musik- Korps des Kaiser Alexander Garde - Grenadier- Regiments Nr. 1. Anfang 5f Uhr.

Deutsches Theater. Sonnabend: Zum 75. Male: Fuhrmann Henschel. Anfang Uhr. Sonntag, Nachmitiags 24 Uhr: Die Weber. Abends 74 Ubr: Die Gefährtin. Der grüue Kakadu. Paracelsus. Montag, Nachmittags 24 Uhr: Die versunkene Glo>e. Abends 7} Ubr: Die Gefährtin. Der grüne Kakadu, Paracelsus,

Berliner Theater. Iu Be-

Sonnabend:

Sihiller-Theater. (Waliner-Theater.) Sonr- abend, Abends 8 Uhr: Der Herrgottschnizer von Ammergau. Volfksschauspiel in 5 Kufzügen von Ludwia Sanghofer und Hans Neuert. Sonntag (1. Pfingstfeiertag), Nawmittaas 3 Uhr: Romeo und Julia. Abends 8 Uhr: Die Frau vom Meere.

Montag (2. Pfinätfeiertag), Nachmittags 3 Uhr : Die Frau vom Meere. Abends 8 Uhr: Zwei glüc>liche Tage.

Theater des Westens. Sonnabend: Volks- thümliche Opern-Vorstellurg zu halben Preisen: Die weiße Dame. Komische Over in 3. Akten von Boieldieu. (George Brown: Werner Alberti.)

Sonntag: Gastspiel Moraa-Olden. Cavalleria, rusticana. Die Regimentstohter. Nachmittags: Gastspiel Luise Geller-Wolter. Der Troubadour. i

Montag: Goftspiel Prevosti. Zum ersten Male: Carmen. Nachmittags: Undine.

Lessing-Theater. Direktion: Otio Neumann- Hofer. Sonnabend: Gastspiel Adele Sandro>. Heimath. Y

Sonntag: Gastspiel Adele Sandro>. Die Cameliendame. |

Montag, Nachmittags 3 Uhr: Zu volksthümlichen Preisen (Parquet 2 #): Fu weißen Nöf?l. Abends 7} Ubr: Gastspiel Adele Sandro>. Heimath.

Neues Theater. Direktion: Nusha Buye. Sonnabend: Hofgunst. Lustspiel in 4 Akten von Thilo von Trotha. Anfang 7 Uhr. aud E Nachmittags 3 Uhr: Der Sohn der

rau.

Montag, Nachmittags 3 Ußr: Tartuffe.

Sonntag, Abends: Hofgunsft.

Montag, Abends: Etne Liebesheirath.

Dienstag: Eine Liebesheirath.

Belle-Alliance-Theater. Belle - Alliance-

ftraße 7/8, Sonnabend: Gastspiel Emil Thomas. Der Aktienbudiker. Posse mit Gesang und

An beiden Pfingfttagen: Großes Früh-Konzert und Früh: Vorstellung. Konzert-Anfang 5 Uhr, Theater-Anfang 6 Uhr. Entrée für den Sommer- garten: abendli<h 50 S, an Elitetagen 75 8, zu Festtaa8-Frühkonzerten 30 S.

Residenz - Theater. Direktion: Sigmund Lautenbura. Sonnabend: Gaftspiel von Franz Tewele. Der Schlafwagen - Kontroleur. (Le contrôleur des wagons-lits) S<hwrark in 3 Akten von Alexandre Bifson. In deutscher Ueber: tragung von Benno Jacobson. Vorher: Zum Eiufiedler. Luftspiel in 1 Akt von Wenno Jacobson. Anfang 7} Uhr.

Sonntag und folgende Tage: Gastspiel von Franz Tewele. Der Schlafwagen: Kontroleur, Vorher: Zum Einfiedler.

Familien-Nachrichten,

Verlobt: Frl. Luise aris mit Hrn. Oberleu?. Richard Steppuhn (Caffel). -

Verehelicht: Hr. Prediger Dr. Max Runze mit A Anita de Grahl (Berlin). Hr. Regierungs- Affsessor Dr. Walther Fle> mit Martha Freiin von Lyn>er (Marhurg—Berlin). Hr. Negie- rungs-Referendar Dr. Kurt von Herßberg mit Frl. Priéca Föls< (Moholz). Hr. Vber-Amt- mann Richard Kuntßen mit Frl. Anna Kuntzen (Fürstenberg a. W.). Hr. Pfarrer Theodor Graf mit Frl. Martha Harms (Köln).

Geboren: Eine Tochter: Hrn. Professor Dr. Langerhans (Berlin).

Gestorben: Hr. Obterleut. Theodor von Krause (alen i. T). Hr. Emil von Kö>riß (Obernigk). Verw, Fr. Pastor Lina Kie>häfer, geb. Richter (Stolp i. P.).

Verantwortlicher Redakteur: Direktor Siemenroth in Berlin.

Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin,

Dru> der Norddeutshen Buchdru>terei und Verlags- Anftalt Berlin 8SW., Wilhelmstraße Nr. 32.

Acht Beilagen

handlung.

Tanz in 3 Akten von D. Kalish. Anfang 8 Uhr.

(eins{ließli< Börsen-Beilage).

_erforderlih. Endlich kann die Landes-

E ia R L E D ots o O E S D i 15,60 O ed Bild CNOIEN Fa 15,25 Sarg: «Ed, 17,00 e N 4 12,50 L S A _— Längen i. H «As, Château-Salins . o ¿Edt dia D L amis I L R E 13,09 E aur dab aao E 12,09 G ret ocdin aile o R E b 13,20 n nte eid e I T TDIRHCRD E Beta, Uai d 14,00 S@Mwekin i M.15 nta Pu Bemerkungen. Die verkaufte Menge wird

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auf volle Doppelzentner und der

E Ann 1d els è «T 1460 { 1600 15,00 | 15,60 50 | 16,00 910 15/15 15,00

lat v L 60 | 1460 15,60 16,00 16,30 16/80 15.25 U “t [1020 17/00 p} s na 12/50 1320 | 13,90 ; 14,20 ad 14/40 15 00 2 Pfa 1420 | 1440 14 80 «& 15.00 16/00 e 13,20 1340 13/60 14 00 12.30 12,50 12/80 : 13,20 13/20 13/30 13/30 3 13/40 55 D bas E 360 | 1460 9% 15,00 15.20 | 15,40 i 15/80 59

13,00 13,40 1340 | 183,90 s

779 14,10 14,00 1 066 16,30 16,00

68 17,00 17,00 935 14,70 14,40 244 14/50 14/40 343 13,72 14,10 17.5.

732 13,30 13,40 12. 5. 350 1400 O | 126. 910 15,40 108 | 1260.

Verkaufswerth auf volle Mark abgerundet mitgetheilt. Der Durhschnittspreis wird aus den unabgerundeten Zahlen bere<net.

Sin liegender Stri (—) in den Spalien für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende Preis niht vorgekommen ift, ein Punkt (.) in den leßten se<s Spalten, daß entsprehender Bericht fe h lt.

Deutscher Reichstag. 85. Sißung vom 18. Mai 1899, 11 Uhr.

Tagesordnung: Fortseßung der zweiten Berathung des Entwurfs eines Jnvalidenversiherungsgeseßes bei dem Abschnitt über die Renten stellen.

Nach der Vorlage sollten dieselben dur< die Landes- Zentralbehörde nah Anhörung des Anstaltsvorstandes für kleinere Bezirke errichtet werden.

Die Kommission hat dagegen beschlossen, daß Renten- stellen errihtet werden können für die Wahrnchmung der Obliegenheiten, welhe den unteren Verwaltungsbehörden über- wiesen sind, und zwar vom Vorstande der Versicherungsanstalt unter Zustimmung des Ausschusses derselben. Sind die be- amteten Mitglieder des Vorstandes von der Landes-Zentral- behörde zu ernennen, so ist auch die Zustimmung der leßteren

, A eet Bbthoil nah An- rung der Vorstände und der Ausschüsse der betheiligten An- talten die Errichtung von Rentenstellen anordnen.

, Die Sozialdemokraten beantragen die Rentenstellen obligatorisch einzuführen.

Die Abgg. von Loebell (d. kons.) und Genossen bean- (ragen, daß au< die Verwaltungsbehörde des betreffenden

ommunalverbandes, welche die Aastalishemnten anstellt, zur rihtung von NRentenstellen ihre Zustimmung geben muß; ferner sollen die Rentenstellen nur für Bezirke mit besonders

dihter oder vorwi ; ; : n wérden. orwiegend industrieller Bevölkerung errichtet

_ Abg. Richter (fr. Volksp.) beantragt, den ganzen Ab- schnitt über die Rentenstellen zu streihen oder deren Errichtung der Landesgeseßgebung zu übertragen.

_Abg. Hilb> (nl.) beantragt, nur der Versicherungsanstalt

selbst, nicht den Landes-Zentralbehörden das Recht zur Errichtung von Rentenstellen zu geben. _ Anträge der Abgg. Gerstenberger (Zentr.) und Schmidt - Elberfeld (fr. Volksp.) gehen dahin, den Landes- Zentralbehörden nur im Falle des geschäftlihen Bedürfnisses nah Anhörung der Anstaltsvorstände 2c. das Recht zur Ec- rihtung von Rentenstellen für die Bezirke der unteren Ver- waltungsbehörden oder einzelner Gemeinden zu geben.

Ueber den Anfang der Sißung sowie über die Debatte, an welcher sih die Abgg. Hilb> (nl.), Stadthagen (Soz.), von Kardorff (Rp.) und Richter (fr. Volksp.) betheiligten, wurde in der gestrigen Nummer“ d. Bl. bereits berichtet.

Staatssekretär des Jnnern, Staats-Minister Dr. Graf von Posadowsky-Wehner:

Meine Herren! JH habe aus der heutigen Debatte über die Nentenstellen den Eindru> gewonnen, daß man bei der ganzen Beurtheilung des Instituts und das ist namentlih auch seitens des Herrn von Kardorff ges<hehen den Veränderungen ni<ht Nechnung getragen hat, die seitens der Kommission beschlossen sind, In der Vorlage war vorgesehen, daß obligatorishe Rentenstellen zu errihten seien, und subsidiär fand si< die Bestimmung , daß da, wo ein Bedürfniß für die ErriGtung von besonderen Rentenstellen niht vorliege, au< die bestehenden Verwaltungs-

behörden mit den Aufgaben der Rentenstellen betraut werden könnten. In dieser Konstruktion der Sache is durch die Beschlüsse der Kommission eine wefentliGße Aenderung eingetreten. Es ift prinzipaliter vorgeschrieben, daß die ordentlichen unteren Ver- waltungsbehörden, denen jeßt bereits die Vorbereitung der Anträge auf Renten zusteht, auch ferner diese Funktion zu übernehmen haben. Das würden, wenn i< auf preußische Verhältnisse Bezug nehme, dort die Landräthe und die Magistrate der selbständigen Stadtbezirke sein. Gegenüber den Vorschriften des JInvaliditätsgeseßes enthält die Vorlage und der Kommission8bes{luß nur insoweit eine Aenderung, daß in dem bisherigen Geseg die Verpflihtungen der unteren Verwaltungsbehörden nur fehr allgemein und sehr lose vor- geschrieben waren, sodaß es zweifelhaft sein konnte, wo eigentlih der Schwerpunkt der Vorbereitung der Rentenanträge liege bei der Gemeindeverwaltung oder bei der unteren Verwaltungsbehörde während die Vorlage und die Kommissionsbes<lüsse den großen Fortschritt aufrocisen, daß sie ganz bestimmt im einzelnen festseßen, wel<he Verpflichtungen der unteren Verwaltungsbehörde auf sozial- politis<hem Gebiete bei Ausführung des Invaliditätsgesezes obliegen. Darüber wird wohl niemand zweifelhaft sein, daß in irgend einer Lokalinstanz diese wichtigste Angelegenheit des Arbeiters, wenn er erwerbfunfähig ist, sorgfältig und gewissenhaft in Gemäßheit der geseßlißen Vorschriften vorbereitet werden muß (sehr rihtig! links); und daß dazu ein großer Theil der Gemeindebehörden ges<häftli< ungeeignet ist, au< darüber, glaube ih, wird ein Zweifel nit bestehen. Wenn die Rentenanträge so vorbereitet werden sollen,