1875 / 17 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

173564 (1442) „Der hohe Göll.“ Oelgemälde von J. Schoyerer in

von Jaspers in

Oelgem. von J. Bernardi in

München.

174909 (1389) „Winterabend (Motiv an der Ruhr).* Oelgemälde von J. Dunte in Düsseldorf.

176524 (1373) „Landschaft.“ Oelgem. von L. Fahrbach in Düsseldorf.

176647 (1445) Af Ri bei Kairo.“ Aquarell von F. Perlberg in München.

179202 (1400) „Wasserfall in Graubündten,“ Oelgemälde von A. Keßler in Düsseldorf.

180235 (1421) „Der Dom in Trier.“ Aquarell von Hofmaler A. Wegelin in Cöln.

197888 (1382) „Eltville am Rhein." Oelgem. Düsseldorf.

198074 (1393) „Florentiner Blumenmädchen."“ Oelgemälde von Prof.

. Begas in Berlin.

198533 (1463) „Waldlandschaft.*“ Düsseldorf.

212253 (1391) „Schloß in Abendbeleuchtung:* Aquarell von Prof. C. Scheuren in Düsseldorf.

212911 (1458) Se rnlafete.” Delgemälde von Prof. Camphausen in Düsseldorf.

212934 (1402) Dau be Oelgem. von Th. v. d. Beck in

Üüsseldorf.

214576 (1423) ie Oelgem. von F. W. Ingenmey in

uNeldorf.

218116 (1383) „Abendstimmung." Oelgemälde von E. Post in

Düsseldorf.

Oelgemälde von H. Stromeyer in Hau-

234966 (1443) „Mühle. *

nover. 241640 (1436) „Norwegischer Fjörd.“ Oelgemälde von C. Oesterley jr. in Hamburg. 251367 (1390) „Heuernte am Chiemsee.“ Oelgemälde von R. Schießold in München.

| Wir machen darauf aufmerksam, daß gemäß der S. 7 und 8 des danten im Sekretariate des Central-Dombau-Vereins

257299 (1454) ¿Winterlandschaft.“ Oelgemälde von H. Goerß în n

258978 (1464) „Sechs Albumblätter“ in Gouache-Farben vo l. S. Meyer in Düsseldorf. s M 260126 (1410) „Schwedishes Bauernmädchen.* Oelgemälde von Frl. . Morgan iu Düsseldorf. 260914 (1429) Di Transport Delgem. von Chr. Sell in üsseldorf. 262612 (1446) „Die Memnonsäulen in Aegypten.“ Perlberg in München. 264453 (1422) „In Jugend-Erinnerungen.* Minna Heeren in Düsseldorf. - 264468 (1374) S Oelgemälde von H. Lauenstein in üfseldorf. Ç 264519 (1457) „Kleine Landschaft." Oelgem. von J. Holter in Wien. 272161 (1408) „Herbsttag am Wallenjee.“ Saale von A teinach in München. 272439 (1412) „Der Brunnen im Dom zu Regensburg.“ Aquarell von F. Perlberg in München. 273822 (1425) Ed. daheim.“ Oelgemälde von F. Pondel in üfseldorf. 274280 (1417) S Aquar. von Prof. C. Sceuren in üsseldorf. 274457 (1384) „Genrebild (Bei der Arbeit)." Oelgemälde v F. M. Webb in Cleve. ) E n S 285996 (1444) Es Marmortis{chen.“ Von Frau A. Jaeger

in Cóln. 289359 (1395) „Winterlandschaft." Oelgemälde v. F. Stegmann in Düsseldorf. 269584 (1413) „Der Hausonkel.“ Oelgemälde von H. Wieschebrinck in Düsseldorf. Oelgemälde von L. Scheins

Aquarell von F. Oelgemälde von Frl.

293432 (1462) „Monds\cheinlandschaft.* in Düsseldorf.

295954 (1418) Gim Aquar. von Prof. C. Sheuren in eldorf. 299127 (1377) „Jnterieur.* Oelgemälde von H. Vosberg in 302760 (1427) eNorwegischer Fjörd.*“ Delaedráldo Von A. Mere in Düsseldorf. 303451 (1398) „Aus dem Sabiner Gebirge.“ A. Flamm in Düsseldorf.

310052 (1448) „Flora.“ Marmerstatuette von A. Werres in Göln

311656 (1424) „Der alte Schiffszimmermann.“ Ä Von C. J. Lorck in Düsseldorf. E Os

315373 (1451) „Nah durchwachter Nacht.“ R. Jordan in Düsseldorf.

319422 (1415) „Am Chiemsee.“ Oelgemälde von örl. Budinsky in

Düsseldorf. 320794 (1409) Miete Post.“ Oelgemälde von F. Quaglio in en. 332324 (1392) „Hofraum der Wartburg.“ Aquarell vo C. Scheuren in Düsseldorf. \ Fe 332648 (1401) „Sruchtstück mit Champagner.“ I. Wilms in Düsseldorf. 334099 (1394) B Oelgemälde von D. Gerhardt in üsseldorf. 335683 (1440) E T O nie Schafen.“ Oelgemälde on A. Arnz in Düsseldorf. 336484 (1456) „„Torbole am Gardafee.“ Oelgemälde von A. Metzner in Düsseldorf. : 339182 (1406) „Mondschein am Chiemsee.“ A. Schliecker in Hamburg. 341611 (1426) „Wasserfall.“ HDelgemälde Düsseldorf. 342406 (1381) „Rast nah der Jagd.“ in Düsseldorf.

Oelgemälde von

Oelgemälde von Prof.

Oelgemälde von

Delgemälde von von G. Genschew in Oelgemälde von C. F. Deiker

Planes die Prämien sech3 Wochen nah Vorzeigung der Loose, welche bei unserm R r . , ; / 4 N- zu Côln (im Hauptgebäude des Rathhauses) Dienstags und Freitags, von 10 bis 12 Uhr

Dritte Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Skaals-Anzeiger.

Berlin, Donnerstag, den 21, Januar

1875.

A E Dann aaa D e H zam V PSETEA G T ETAEOA R S L MEA T TTPODAMONEI. IC AZE E M E M 2M B Er A2 A T E Der Irthalt dieser Beilage, in welher auch (vom 1. Mai d. I. an) die im §. 6 des Gesetzes über den Markenshutß, vom 30. November 1874, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentlicht

werden, erscheint auch iv ezem besonderen Blatt unter dem Titel

Central-HandelgZ-

Das Central - Handels - Register für das Deutsche Reich kann durch alle Post-Anstalten des Jn- und Auslandes, sowie durch Carl Heymanns Verlag, Berlin, SW., Königgräßerstraße 109, und alle Buchhandlungen, für Berlin auch durch die Expedition: SW. Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

Ueber Ausstellungen im Jahre 1874 hielt Dr. Grothe in der Polytechnischen Gesellschaft einen Vortrag,

dem wir Nachstehendes entnchmen. Man hat nach der Wiener

finanziellen Mißerfolgen, die sie im

erklärt, es sei jeßt unmöglich,

Ausstellung

Grund des Gelingens liegt Ausstel technischen Kreise. Die Messen und Märkte find als

auf denen in früheren Tagen der Kaufmann seine neu2 Waare pro- | im duzirte; sie werden erseßt durch die modernen Auéstellungen, die freilich auf etwas anderem Pcrinzipe beruhen : der Wunsch, das Ausgestellte in

und nach den Gefolge wiederum eine nennenswerthe Aus- stellung, wenn auch in kleineren Verhältnissen, zu Stande zu bringen. Gleichwohl ist man an das Wagniß gegangen, und hat in Europa im Jahre 1874 zwslf bis dreizehn größere Ausstellungen arrangirt, die Zahl der amerikanischen wird fich in gleicher Höhe bewegen. Der in dem Avóstellungsbedürfnisse unserer

wurde ein ähnliches Urtheil. Bronzewaaren, die ferner die Spißeninduftrie. stellung mehr den Eindruck Gewerb eausstellung,

gehabt hat, | Die Ausstellung in Mailand war

todt anzusehen, | vertreten; besondere

Mittelalter von einer

Unübertreffli® waren dagegen die meist französischem Im Ganzen machte die einer obgleich sie

vollftändiges Bild italienischer Kunstgeschichte. die keramishe Kunst durch prachtvolle Leistungen aus dem 13. und | ‘die 14. Jahrhundert vertreten; der Katalog der Bronze-Abtheilung zählte über 3000 Nummern, auch die Textil-Industrie mit den herrlichen Gobelins gewährte einen freundlichen Anblick. Spitzenindustrie, die jeßt niht mehr existirt, war durch alte Leistungen Bewunderung italienischen dem Erzgebirge und aus Tondern in Schleswig bezogenen Spißen. Das in Mailand erzielte Entree soll übrigens zur Gründung eines

Register für das Deutsche Reih. x: o;

Das Central - Handels-Register für das Deutsche Reich erscheint in der Regel täglich. Das

in Lissabon ftatt Geshmack huldigen, und 3 Aus- Industrie, als einer Kunst- als leßtere angekündigt war vorzüglih arrangirt und gab ein Hier war besonders Russen ,

Auch die italienische die Ausstellungen erregten hierbei Spißen, die | Pomp ins Leben

Adelsfamille aus

Abonnement beträgt 146 50 H für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 29 Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 3.

\ ; Portugal bestrebt sich sichtlich, sib dem industriel- len Einflusse Englands zu entziehen und si unabhängig vom engli- \hen Handel zu machen; die Ausftellung selbft wird dazu beitragen, für billigere Bezugêsquellen im eigenen Lande zu sorgen und zur He- bung der dortigen Fndustrie beizutragen. Ausstellungen ftattgefunden, \#o celona. Das lebhafteste Interesse für Ausstellungen zeigen jedo welhe den wenig entwickelte Induftrie einsehen. jährlich eine JIndustrie-Ausstellung während der Monate Juli bis- September in St. Petersburg zu veranstalten. Zahlreich waren ferner

3 Arch in Syanien haben in Madrid, Valenciæ und Bar-

desfallsigen Nußen für ihre noch Es herrscht die „Absicht, all»

in Amerika, die dort stets mit großem Lüxus und gerufen werden. Der Amerikaner hat als praktischer

Geschäftsmann ein ganz besonderes Talent für Ausstellungen, die ihm stets noch einen Ueberschuß gewähren, während fie in Europa nur Kosten verursachen.

Erwähnenswerth ist, daß die Regierung Chili's

Vormittags stattfinden kann, an die Inhaber und gegen Aushändigung der Loose ebendaselbst ausbezahlt und verabfol I j i

5 L / ' l u t werden, und daß jedes Gewinnloos [ binnen drei Jahren, vom Zichungstage an gerechnet, nicht vorgezeigt und aeltend ae : f A e jo i ift ot Bi L t es E Bniiten 064 Danbeusonds verloren hat. , mr vorgezeig geltend gemacht worden ist, mit Ablauf dieser Frist sein Anrecht auf Erhebung der Prämie

Zur Abnahme der Gewinne sind bisher noch nit präsentirt worden:

Aus der achten Dombau-Prämien-Kollekte die Loose: 1879. 2522. 10026. 10520. 13461 30486. 31838. 32165 : : : . 9522. ; ; ; i ; . 33522. 33833, 33955, 36401. 37035. 38921. 54413. 549 06416. 5549 S8 5 62 „61089 71175. 78167. 85095. 87447. 91554. 93142. 95575. 95636. 103125. 108510. 114812. 114842. 116427. 117284 11T604, 1908 Ta S uZA S 49081, 49178. ¿Ne LaLSd, 140277, 144700, 148964. 152259, 154445, 1 270, 160519. 160874. 162796. 165269. 165860. 173820. 174342. 183529. 187066. 189890. 194177. 196534. 202906. 206479. 206496“ 912 23. 282958. 287386. 288077. 288566. 292476. 300338. 301069. 301109, 801129. 301998 04615 314831 916928 E04 Ma 20, 209825. 255469 258204 2e OL 61468. 275902 278623. 277200 HTTT64. e . . . V U è q. C . . 2 . 2 2 . U ï ? . 3: S 3 -: ( : 48486. 48995. A T E i Pren Moetie die Loofe: 1210. 8918, 4748 14380. 10261. 18477 17062 17988 18580. 25304. 27006, 83301. 38481 3399. 35756, 43020 1004. 0 48030 : ; 3. 53496. i . 56449. 4. : ; 2. 75305. y ; : . 108269. 114134, 5 48. 199: P « 1 / 139589. 144724. 153417. 160662. 161725. 169001. 173256. 176056. 178095. 183329. 184270. 186079. 188797. 188923. 189417. 192977. 200018. SOCI S 207999. 210050. E STIBRO 2OBeA S

234883. 239462. 239939. 242523. 242698.“ 246093. 252501. 25 5 é 9 5 ° ° 311981. 316779. 330432. 335206 336390. 337034. 94493. 258669. 262490. 267666. 272832. 275268. 276860. 276970. 278422. 280683 284535. 287461. 288155. 292605. 293928. 296157. 302081.

den Kauf zu bringen, tritt zurück vor dem Bestreben, etwas Tüchtiges zu leisten oder seine Kenntnisse zu bereichern. Doch fehlt noch bis zum heutig-n Tage die klare Erkenntniß dessen, was eine Ausstellung eigentlich leisten soll ; dennoch bricht \sich die Ueberzeugung Bahn, daß eine Ausstellung ohne ein bestimmtes Programm wenig Werth habe.

Bon den Kunstindustrie-A usstellungen sind zwei zu nennen und zwar die zu Brüssel und zu Mailand. Die erstere bot eine planlose Zusammenstellung, man hatte eben kein Programm inne gehalten. Ein klarer Blick lehrte hierbei, daß in einem großen Theile des Auslandes das Kunstverständniß geringer ist, als bei uns; wir untershäßen anderen. Ländern gegenüber unsere eigene Kunstfertigkeit. So waren in Brüssel eine Menge Geschmackéverirrungen und Uniformen vertreten, die wir nicht hervor zubringen im Stande sind. Die Teppichmanufaktur gab hierfür einen sprechenden Beleg, wenngleich die von Tournay vorzügliche Waare geliefert hatte; über die Glas- und Porzellanwaarenmanufaktur

Gewerbemuseums verwandt wecden.

Die meisten der neueren Industrie-Ausftellungen machen den Ein- druck, daß sie niht mit der Wirklichkeit übereinstimmen, wir sehen Kabinets1tücke und Paradeleistungen in Menge, gewinnen aber schwer- lich ein treffendes Bild über den Stand der Industrie. Redner ge- brauchte hierbei den treffenden Vergleich, die Ausstellungen erfchienen mit ges{minktem Gesicht und im Leibrock. Als die bedeutendste Jn- dustrie-Ausstellung des vergangenen Jahres wurde die in London be- zeichnet. Dert hatte man bekanntlih vor vier Jahren den Plan gefaßt, in einer Reihe jährli aufeinander folgender Aus- stellungen, die bis zum Jahre 1888 projektirt waren, stets einen besondere Zweig der Industrie zu berücksichtigen, hat aber die Idee wegen mangelnder Betheiligung fallen lassen. Das Ausland war bei der Ausstellung im leßten Sommer fast gar nicht vertreten, da die Kommission viele Sachen zurückwies, ohne sie überhaupt gesehen zu haben. Eine weitere Ausstellung fand

für diescs Jahr eine „Ausstellung in Santiago eröffnet, sie glaubt hierdurch dem Einfluß, den die nähstjährige Ausstellung in Phila- delphia auf die südamerikanishe Industrie ausüben wird, in natio- naler Beziehung entgegenwirken zu können.

Von Spezialausstellungen find namentlich hervorzuheben die Aus- stellung von Brennmaterialien in Manchester und die on Heizungs- apparaten in London. Leßtere hat kein béfriedigende# Resultat er- geben und foll im Laufe des Sommers nochmals in Manchester statt finden. Es liegt somit in leßter Ausstellung ein Versuch vor, dieselbe lediglich zur Lösung eines Problems zu verwerthen, die rotederum an» regend auf Jndustrie und Handel wirken muß. Man mugz: derartige Versuche aber als Folgen des Ausstellungêwesens überhaupt be-- trachten, das sih noch in den Kindershuhen bewegt. Erneuerte Er- fahrungen werden endlich eine Ausfstellungswissenschaft schaffen, welche uns denn eine gerechte Heershau Über alle Leistungen der Kunst und Industrie halten läßt.

: Schließlich ersuchen wir die Jnhaber von Loosen, auf welche da die Gefahr der Aufbewahrung den neuen Eigenthümer trifft.

Cóln, den 19. Januar 1875.

Steckbriefe und Untersuchungs - Sachen. | Dorothee Elisabeth,

Steckbrief. Der Brauergcehülfe Franz Schmie- derer, früher zur Straßburg, dessen jetziger Aufenthalt _nicht angegeben werden kann, ist der Unterschlagung verdächtig und flüchtig. Jh ersuche um Verhaftung. Bochum, 15. Januar 1875. Der Staatsanwalt. Signalement. Schmiederer is unterseßter Statur, f E Gesicht, blasse Gesichtsfarbe, {chwarzen innhart.

| Subhaftationen, Aufgebote errn Kreisgerichts- | bungen He MaE E A unter Beibr

[416]

Der Kaufmann Otto Stadion zu Greifswald hat wider den Bäckermeister Panl Moldt, früher hier, jeßt unbekannten Aufenthalts, wege einer For- derung von 36 Thlr. 20 Sgr. nebst 5 4% Verzugs- zinsen seit dem 24, Oktober 1874 unterm 19. No- } vember 1874 beim hiesigen Kreisgericht Klage erho-

nommen am 30. August 1818, 5) Das gegenseitige Testament des Predigers Johann Albert, Heise n Garlin und dessen Ehefrau Henriette geb. Hirschberg, vom 13. Januar 1819, Nach \hrift des Allgemeinen Landrechts Theil 1. Titel 12 §. 218 seq. werden alle Diejenigen, welche bei der Publikation der leßtwilligen Verfügungen ein Inter- esse haben, aufgefordert, dieselben bei uns innerhalb

Monaten oder spätestens in dem hierzu auf den 3, September d. I., Vormittags 11 Uhr, vor dem

tel über das Ableben der Testatoren nachzusuchen, widrigenfalls mit Eröffnung der leßtwilligen Ver- fügung von Amts wegen- verfahren, von dem Jnhalt aber nur den etwaigen darin bedahten milden Stif- tungen Nachricht gegeben werden wird. Perleberg, den 15. Januar 1875. Königliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

Kunstsachea als Gewinne gefallen sind, dieselben so bald als zulässig in Besiy zu nehmen,

Der Verwaltungs-Aus\chuß des Central-Doömbau-Vereins.

geb. Lenz, zu Perleberg, ange- | [404]

Elisabeth, Bor-

abschriftlih bezogen werden.

Direktor Flaminius anberaumten ingung der nöthigen Beweismit- |

Preußische

[265]

ben und zur Begründung derselben angeführt, daß dex Verklagte für denselben am 23. uns a weise 24. Juli v. Js. gelieferte 2 Mehlsäcke, 10 Sack Roggenmehl und 10 leere Säcke ihm den be- dungenen und auch angemessenen Preis von im Gan- zen 96 Thlr. 20 Sgr. s{chuldig geworden sei, und daß Verklagter, nahdem er darauf abshläglich 60 Thlr. gezahlt, ihm nech den Betrag von 36 Thlr. 20 Sgr. verschulde. Dem Verklagten, Bäckermeister Paul Moldt, wird hierdurch aufgegeben, binnen 14 Tagen dem Klöger 36 Thlr. 20 Sgr. nebst 5 % Zinsen seit dem 24. Oftober 1874 zu zahlen, sowie 1 Thlr. oder gleich 3 Mark an Kosten zu erstatten. Wird hiergegen vom Verklagten binnen 14 Tagen weder mündlich pi Protokoll noch \chriftlich Wider- spruch erhoben, jo erlangt dieses Mandat die Kraft eines a L e und wird auf Antrag des Klägers ohne Weiteres zur Vollstreckung ge- bracht werden. Greifswald, den 16. Januar 1875. Königliches Kreisgericht. Kommissarius für Bagatellsachen.

[424]

auf Sonnabend (d 12 Uhr im Büreau

„Offerte zum

[448] Oeffentliche Borladung. Die verehelichte Tischlermeitter Mühlagz, Wilhelmine, geborene Drebert, aus Beatenwalde, zur Zeit in Streitwal de, hat gegen ihren Ehemann, den Tischlermeister Eduard Mühlatz aus Beaten- walde, dessen gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt ist, wegen bösliher Verlassung die Ehescheidungs- lage erhoben. Zur Beantwortung derselben und weiteren Verhandlung ift ein Termin vor dem unter- due Ae an hiesiger Gerichtsftelle, Zimmer ¿Lal den 10. Mai cr., Bormittags 11 Uhr, anberaumt worden, wozu der Verklagte hierdurch unter der Verwarnung vorgeladen wird, daß béi seinem Ausbleiben der obige Klagegrund für erwiesen erachtet und, was Rechtens, erkannt werden wird. Zielen ig den 12. Januar 1875. König ies Kreisgeriht. I. Abtheilung.

Es so von 203 Mm.

werden.

Bormi

Bekanntmachung. In unserm Depositorium hbe- nden fi nachstehende leßtwillige Berfügungen seit eren Niederlegung mindestens sech8 und fünfzig | find. Jahre verflossen sind: 1) Der gegenseitige Erbfolge- | Die Bedingungen u vertrag des Hofeigenthümers Friedrich Kupaß und dessen Ehefrau Catharine Elisabeth, geb. Janecken ¿u Dargardt vom 22. Juli 1818. 2) Das Testa- ment der Kossäthenwittwe Oldenburg, Maria Do- rothee, geb. Knaac, zu Kleinow, vom 4. Juli 1818. S Das Testament des Altsißers Hans Joachim eyer zu Karstädt vom 27. Oktober 1818. 4) Dag Testament der "verehelihten Maurergeselle Wille,

Zimmer

auch auf portofreie a

Verkäufe, Verpachtungen Submissionen is

Königliche Nieders op MartilGe Eisenbahn. ; l etriebe zurückgestellten Per- | v. Philipsborn.

sonenzug-Lokomotiven Nr. 67, 68, 69 und 70 im Wege !

der Lieitation verkauft werden. Termin hierzu ist ? [369]

Es sollen die vom

(Stationsgebäude) anberaumt, Offerten frankirt, verfiegelt und mit der Aufschrift :

Nr. 67 —70*“ S ch O versehen, eingereiht sein müssen. Die Licitations-Bedingungen fitgen in a Wodten tagen im vorbezeichneten Büreau zur Einsicht aus und können daselbst auch Abschriften gegen Erstat- tung der Kosten in Empfang genommen werden. ¡

Berlin, den 18. Januar 1875.

Der Königliche Ober-Maschinenmeister

H. Gus t.

[422] Hannoversche Staatsbahn.

die Anfertigung und Lieferung vou: 2 schmiedeeisernen Cysternen, fertig hergestellt incl. Aufstellung an Ort und S 108 gußeisernen Röhren, Knie- und Façonstücken

30 gußeisernen Röhren und Faconstück : Mm. lihter Weite E E im Wege der öffentlihen Submission verdungen

Termin hierzu is auf Dienstag, den 9. Februar 1875,

im Bureau des Königlichen Maschinenmeisters Over- beck zu E (Eisenbahn - Direktionsgebäude,

] r. 3IV.) anberaumt, bis zu welchem Tage die Offerten portofrei und versiegelt einzureichen

\chinentechnischen Bureau zur Einsicht aus und können

reau zu richtende Schreiben gegen Einzahlun M. pro Exemplar bezogen werden. s E Haunover, den 16. Januar 1875. Maschinentechnishes Bureau der Königlichen Eisenbahn-Direktion. Overbedck.

nommen werden.

Da Berliu, im Januar 1875.

en 30. Januar c.) Mittags

Bekanntmachung.

Die Lieferung einer Centefimalbrückeuwaage für die Königli infol) inißz- Dechen“ lie Epmisiondwege vergeben werden. E E E e te Sröfsnung der verfiegelt einzureihenden und mit entspreche: [chrift | j L erfolgt in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten P I N IGEfE Bersehanen, Offertes E aut 10, Februar curr., Vormittags 10 Uhr. Die Lieferungsbedingungen können hier eingesehen, auch gegen Erftattung der Schreibgebühren

Heinitß bei Neunkirchen, Reg.-Bez. Trier, den 13. Januar 1875. Königliche Berg-Inuspektion V äx.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. w. von öffentlichen Papieren.

Eentral-Bodenkredit-

Aktiengesellschaft.

Depot-, Giro: und S Beposs tro S baare Einlagen und Effekten. ie baaren Einlagen find entweder unverzinslih, sederzeit rückzahlbar, f Ü i Chedcks Be O Esel oder verzinslich und gegen Dinbläitng ial a N Deponirte Essekten werden zu jederzeitiger Verfü è NEDÍ i f u Namen dés Devonenten R zu jederzeitiger Verfügung gehalten; die Depotscheine werden auf „GViro-Conten sird unverzinslich; für die Giro-Folien-FInhab i Ine 3 : Geldanweisungen und Effekten am hiesigen Platze Abernomna: E Die Prospekte können an der Gesellschaftskasse, Unter den Linden 34, in Empfang ge-

IÎIncasso-Gescháft.

Die Direktion.

Bossart. Herrmaun.

E _ Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß für die gemäß Allerhöchst bestätigten

des Unterzei i in / 5 ; nterzeichncten in Berlin | Statuts der Central-Landschaft für die Preußischen Staaten vom 21. Mai 1873 (Geseßz-Sammlung do

bis zu welchem die

der Lokomotiven

[112]

Die Herstellung der Erd-, Material-Lieferung des Looses IV. de

telle,

lihter Weite und mission verdungen werden.

ttags 10 Uhr, Submittenten erfolgen soll.

nd Zeichnungen liegen im mas- '

1873 Nr. 23 S. 309) ausgefertigten landschaftlichen Ceutral- ß höôrigen P G oe Sabstellen ties das e S G as : t f. von Rothschild & Söhne zu . M. als Zahlstelle für Kapital und Zinsen bestelit worden ist. E A Berlin, den 9. Januar 1875.

Central-Landschafts-Direktion für die Preußischen Staaten.

v. Klüßow.

eKöni ï glich Westfälische Eif env a9.

Planirungs- und Befestigungsarbeiten, sowie der Maurerarbeiten inkl. R Se r IV. Bau-Abtheilung von Station 198 bis Station 202,27, enthal- en Kubikmeter zu bewegende Bodenmassen und 1500 Kubikmeter Mauerwerk, ferner die Her- stellung der Straßenverlegung in Station 202 mit 2160 Q.-M. Chaussirung foll im Wege der Sub-

Die Massendispositionen, Bedingungen und Submissionsformulare, sowie die zu ehöôri i nungen liegen im Abtheilungsbureau zur Einsicht aus, erstere können a \ gugenLrigen Beile 3,5 Márk Drudkosten bezogen Maa D j en auh von dort gegen Erftattung von

Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submissionsoffer d und Chausfirungsarbeiten bis zum Submissionstermine N sionsofferte auf Erd-, Maurer-

Mittwoch, den D. Februar c., Vormitta

in dem Bureau des Unterzeichneten einzureichen,

gs 10 Ubr,

woselbst die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen

Kaution von 9000 Mark ist vor dem Termine bei der Hauptkasse in Münster zu deponiren. Northeim, den 4. Januar 1875. Der Eisenbahnbaumeister. Hahn.

(a. 157/1)

[378]

n das mascinentechnishe Bu-

Beamte, womöglich solche,

Der

Die Stelle eines Stadt-Hauptkassen-Rendanteu, mit wel ini i

men zum garantirten Minimalbetrage von 150 Mark, ein nah Vabgale des. e R e De | Regulativs von 5 zu 5 Jahren um je 150 Mark bis 3000 Mark steigendes Gehalt von 2400 Mark und die Pflicht zur Bestellung einer Kaution .von 6000 Mark verbunden, ist zum 1. April d. J. zu De

welche n eine ähnli / i | 5, Bebruár d S) unter Clnteitno s {hon eine ähnliche Stelle. bekleidet haben, woüen fich

t | is zum eugnifse und eines Lebenslaufes, melden. /

Magistrat der Stadt Halberstadt,

Der Verein zur Beförderung des Gewerbe- fleißes in Preußen beschloß in seiner Sißung vom 4. Januar, die Neuwahlen der Mitglieder des Vorstandes und des technischen Ausschusses bis zur Februar-Versammlung zu vertagen. Hr. Dr. H. Grothe hielt einen Vortrag über die Papierfabrika- tion auf chemischem Wege, Hr. Dr. Kosman über die Resultate der Thätigkeit der Eichämter in den Fahren 1870—1872. Der Vortragende gab eine vergleichende Uebersicht über die Betheiligung der ver]chiedenen Provinzen bei den einzelnen zum Res- fort der Eichämter gehörigen Arbeiten und erläuterte die sich aus deu statistishen Grmittelungen ergebenden Beziehungen zu der industriellen Thätigkeit der ein- zelnen Provinzen. Hr. G. Stein stellte eine Shrot- mühle für Hafer und Roggen aus seiner Fabrik aus.

Beim Handelsgerihte zu Cöln kam kürzlich eine Seitens eines Aktionärs der. Rheinifchen Effek- tenbank gegen diese und den Vorstand derselben ge- richtete Klage zur Verhandlung, deren Petitum die Nufhebung des in der Generalversammlung vom 24. Oktober pr. gefaßten Beschlusses (Kapitalsreduk- tion von 4 auf 3 Millionen durh Zusammenlegung von 4 in 3 Aktien) forderte. Die Klage stüßte sich insbe)ondere darauf, daß der fragliche Beschluß der Bestimmung des Art. 215 des Handelsgesebuches, wonach der Aktieng-sellschaft der Erwerb und die Amortisation eigener Aktien verboten is, zuwider- laufe, und daß ferner durch den Beschluß die sta- tutarischen Rechte der einzelnen Aktionäre gekränkt würden. Der Kläger glaubte ferner darauf seinen Angriff basiren zu können, daß der Beschluß nicht der für die Generalversammlung vom 24. Oktober 1874 - aufgestellten Tagesordnung entspreche, viel- mehr eine Abänderung derselben insofern involvire, daß die Tagesordnung uur die Herabsezung des Grundkapitals bis auf 3 Millionen Thaler durch Umwandlung von Stammaktien in Prioritäts- Aktien vorgesehen habe. Die Klage ist zurückgewiesen worden und macht das Erkenntniß geltend, daß dem von dem Kläger angezogenen Artikel 238 des Han- E durch Angabe des Zweckes der Ge- neralversammlung Genüge gethan, die Art und Weise, wie dieser Zweck zu erreichen ist, aber ledigli dem Beschlusse der Generalversammlung überlassen bleibt, und diese nicht an den Weg gebunden ist, den die Berufung als zum Zwecke führend oder als dienlich aufführe, daß zunächst der Artikel 215 des Handels- geseßbuches in seinem hier in Betracht kommenden Absaß 3 von dem Erwerbe. und der Amortisation eigener Aktien handelt, in diejem Falle aber weder von dem einen, noch von dem andern die Rede sein kanu; daß vielmehr der angegriffene Ge- neral - Versammlungs - Beshluß nur von einem Umtausch von Aktien gegen andere handelt, auf welche Manipulationen der Artikel 215 keine Anwendung findet, indem aus den Mitteln der Gesellschaft für die an dieselbe zurück zu liefernden Aktien Nichts zurück bezahlt wird, daß jener Ge- neralversammlungsbes{luß vom 24. Oftober 1874 allerdings den einzelnen Aktionären gewissermaßen eine Beschränkung der ihnen früher zustehenden sta- tutarischen Rechte auferlegt, day aber der Gesetzgeber in dem hier maßgebenden Artikel 248 des Handels- geseßbuchs überhaupt der Generalversammlung das Recht beigelegt hat, niht nur über das Vermögen der Aktiengesellschaft resp. deren Verwaltung, son- dern auch über den Aktienbesiß der Aktionäre ge- wissermaßen insofern zu verfügen, als die General- versammlung befugt is, durch Majoritätsbeschluß die Herabseßung des Aktienkapitals und somit eine Aenderung in dem Aktienbesiß des einzelnen Aktio- närs herbeizuführen, daß aber hiermit und hierdurch gleichzeitig der Geseßgeber dieselbe Generalversamm- lung mit der Befugniß bekleidet hat, den einzelnen Aktionären diejenigen Opfer aufzuerlegeu, welche die Durchführung der beschlossenen Herabseßung erfors derlich macht.

| tität und 12 % im Werthe verringert.

Großbritanniens Handel. Die Ausweise des Handelsamtes für den Monat Dezember und das verfloffene Jahr zeigen noch immer eine Ab- nahme des Exporthandels, obwohl dies hauptsächlich dem verringerten Werthe zugeshrieben werden muß. Aber der Abfall in den Quantitäten ist hinreichend markant, um zu zeigen, wie verfrüht die in vielen Kreisen während der leßten Monate des abgelaufenen Jahres ausgedrückte Meinung war, daß das Schlimmste vorüber sei und daß der Prozeß der Erholung bereits begonnen habe. Der Gesammt- werth der Ausfuhr für Dezember betrug 17,830,148 Pfd. Sterl, / gegen 19,147,506 Pfd. Sterl. im entsprechenden Monat des Vorjahres, d. i. eine Abnahme von 63%. Mit einem Abfall im Export figuriren folgende Artikel: Säuren, Kleidungsstücke, Biere, Kohlen (272% im Werth und 23% in der Quantität), Kupfer, Baumwollgarn 13% in der Ouantität und 157% im Werth), Baumwollfabrikate (33% im Werth), Steingutwaaren, Fische, Kurz- waaren, Metallwaaren, Eisen und Stahl (6} % in der Quantität und 113% im Werth), Blei, Leinen- garn (17% in der Quantität und 18% im Werth), Seidengarn und Stoffe, Schreibmaterialien, Tele- graphendrähte, Zinn und Wollengarn (10 % in der Qualität und 14 % im Werth). An der andern Hand zeigen Chemikalien, Leinenfabrikate, Wolle und Garnstoffe einen mäßigen Zuwachs, Der Ex- vort für bas gauze Jahr 1874 errtilite einen Werth von 239,436,207 Pfd. Sterl. gegen 255,164,603 Pfd. Sterl. in 1873, d. i. eine Abnahme von 6%. Das Resultat würde noch ungünstiger und die Differenz gegen das Jahr vorher noch größer gewesen sein, wenn nicht die Produzenten in Ae ébo inte Grade ihre eigenen Exporteure gewesen wären. Fabrikanten in Lancashire und anderwärts verschifften, als die Bestellungen abzunehmen be- gannen, große Quantitäten auf eigne Rechnung, was zur Folge hatte, daß gewisse Jndustrie- zweige ein trügerishes Aussehen von Wohlfahrt cer- hielten, obwohl in einer Menge von Fällen das Ge- {häft durch übexrfüllte Märkte keinen Nußenertrag lieferte, sondern in yerderbenbringende Verluste re- sultirte, wie die Bankerottstatistiken im Norden von England während der leßten wenigen Monate zur Genüge bekunden. Durch Erfahrung klug gemacht, find die Exporteure seit Kurzem vorsichtiger gewor- den, und die Abnahme in dem Export von Baum- wollfabrikaten ist somit wirklich ein Zeichen eines gesunderen Geschäfts, obwohl die vorläufigen Resul-! tate auf den ersten Blick ungünstig ersheinen. Der deklarirte Werth der Einfuhr im vorigen Monat betrug 28,683,185 Pfd. Sterl. gegen 33,137,892 Pfd. Sterl. im Dezember 1873, d. i. ein Abfall von 134%. Der größere Theil dieser Abnahme ist dem reduzirten Import von Getreide und Mehl zuzuschreiben ein anderes gesundes Symptom. Die Getreideeinfuhr erreichte cinen Totalwerth von 1,251,147 Pfd. Sterl. gegen 3,028,860 Pfd. Sterl., d._i. eine Abnahme von 582 %, während die Quantität sich um 471 % geringer stellt. Rohbaumwolle hat 224 % in der E 177 t im ¡Weriy L

Bl a um % in der an- nommen; Flachs hat fich % Rohseide in der Quantität, aber 303 % im Wolle fiel 73 % in der Quantität, aber der Werth stieg um 64 %. Thee nahm 13 % in der Total-Quantität, 2} % in der für den heimi- schen Verbrauch importirten Quantität und 15 % im Totalwerth zu. Kaffee zes feine Veränderung in der Quantität, aber der Werth hat sich um 5 % vermindert. Die Einfuhr für das Jahr erzielte einen Werth von 368,435,434 Pfd. Sterl, gegen 370,389,442 Pfd. Sterl. in 1873, d. î. etnen Abfall

von 22 %,

nahm 5% % Werthe ab.

Brüssel, 8. Januar. Die Regierung hat bei der Eme eine Geseße#orlage über Aufhebung der Handelskammern eingebracht. Sm Anfange des Jahres 1871 ernannte das damas-

lige Ministerium einen Ausschuß von Fachmännern, welche über die Frage der Reorganisation der Han- delskammern berathen sollte. Die Mitglieder der- selben wurden bis jeßt vom Könige und zwar aus fünf für jede offene Stelle durch die Nummer (3) und den ständigen Provinzialaus\{chGuß (2) bezeich- neten Personen gewählt. Die Kommission suchte zwar, wenn auch vergeblich, hinsichtlich des Ernen- nungsmodus \chlüssig zu werden, befürwortete aber ausdrücklich die Beibehaltung der bestehenden Kam- mern. Troßdem beantragt das Kabinet jeßt die Auflösung derselben. Wie dasselbe meint, werden sich alsbald freie, von der Regierung unabhängige Ver- eine zur Erseßzung der aufgehobenen Handelskam- mern bilden und bleibe außerdem die Befugniß der Regierung fortbesteheu, für eventuell entstehende Han- dels- und Gewerbe-Fragen das Gutachten sahver- ständiger Personen einzuholen.

Ueber die große Bedeutung der kommerziellen Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland entnehmen ‘wir dem „Königsberger Handelsblatte“

olgende Zahlen. Es betrug Rußlands s Da N 1872 1841

Export nah England Rubel 143,305,877 33,849,820 Import aus England p,“ 120,066,596 21,838,001

Export nach Deutsch- o G A 77,318,461 6,307,470

N A id mport aus eut] ch)- 7 land A y e AS20419 E2OTSONT Diese Zahlen zeigen nicht allein einen bedeuten- den Aufschwung des auswärtigen Handels Rußlands, sondern auch, daß Deutschland in großem Umfange an demselben betheiligt war. 1841 überstieg der Verkehr Rußlands mit England denjenigen Deutsch- lands um ca. 47%, 1872 nux noch um ca. 5%, und seitdem sind diese wahrscheinlich auch noch verschwunden.

Handels - Register.

Belgard. Sefanntmathung.

Sn unser Firmenregister ist unter Nb 233 der Brauereibesißer Franz Andrae zu Polzin mit dem Niederlassungsorte Polzia und der Firma "F: An- drae“ zufolge Verfügung vom 16. am 18. Jannar 1875 eingetragen. ;

Belgard, den 18. Januar 1875. ;

ónigliches Kreisgericht. I. Abtheilung.

EerIlin. Handelsregister des Königlichen Stadtgerichts zu Berlin, Iu unser Gesellschaftsregister, woselb| unter Nr. 785 die hiesige Handelsgesellschaft in Firma: Dietrich & arge vermerkt steht, ist zufolge Verfügung vom 19. Januar 1875 am 20. SZanuar 1875 eingetragen: S die Handelsgesellschaft ist durch gegenseitige Uebereinkunft aufgelöst. Die Kaufleute Gustav Adolph Paehge und Carl Heinrih Theodor Dietrich zu Berlin sind gemein]|chaftlich zu Liqui datoren exnannt.

Zufolge Nariiguna vom 20, Januar 1875 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolat :

In unjer Me E , wofelbst unter Nr. 3974 die hiesige Aktiengesell|chaft in Firma :

Die Handelsgesellschaft ist durch gegenseitige Uebereinkunft aufgelöst, Die Kaufleute Gustav Marcuse und Oscar Kempner, Beide zu-Berlin, find zu Liquidatoren ernannt, und ift ein Jeder für fich zur Zeichnung. der Liquidations- firma berechtigt.

Iu unser Firmenregister, woselbst unter Rr.. 7472

die hiesige Handlung in Firma:

A. Warmuth:

vermerkt steht, ift eingetragen: : Der Kaufmann Joseph Hauser zu Berlin. ist in das Handelsgeschäft des Kaufmanns: Joel Wulff John Löwenthal zu Berlin und Gronberg am Taunus als Handelsgefellschafter eingetreten und die nunmehr unter dez Firma A. Warmuth bestehende Handelsgejellschaft unter Nr. 5217 des Gesellschaftsregisters eingetragen.

Die Gesellschafter der hierselbst unter der Firma:

A, Warmuth

am 1. Januar 1875 begründeten Handelsgesellschaft

sind die Kaufleute:

1) Ioel Wolff John Löwenthal. zu Berlin: und Cronberg am Taunus,

2) Joseph Hauser zu Berlin.

Dies ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr.

5217 eingetragen worden.

Die dem Joseph Hauser für die bisHerige Ein-

zelfirma ertheilte Prokura ist erloschen und ist: deren

g in unserm Prokurenregister: Nr. 2808

erfolgt.

Die dem Heinrih Wilhelm Rothenstein für die

bisherige Einzelfirma ertheilte Prokura: bleibt auch

für die nunmehrige Handelsgesellschaft. bestehen und

ist dies in unserem Prokurenregister: bei Nr. 2596

vermerkt worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nx. 8522 die hiesige Handlung in Firma: Heinxich Meyer: vermerkt steht, ist eingetragen : S Der Kaufmann Emil Petersew. zu Berkin: ist in das Handelsgeschäft des Kaufmanns Heinri Ghristian Meyey zu Berlin, als Handelsgesell» schafter eingetreten und die nunmehx unter der Firma Heinrich: Meyer bestehende Handelsgesell« \chaft unter Nv. 5218 des Gesellschaftsregisters eingetragen. i : Die Gesellschafter der hiersetbst unter der Firmat Heinrih Meyer am 20. JIanuax. 1875 begründetea Handelsgesellschaft find die Kaufleute: | : 1) Heinrich Christian. Meyer, 2) Emil: Petersen, Beide zu Berlin. : Dies ist in unser GeseWaftsregister untex Nr. 5218 eingetragen worden.

In unser Firmenregisder ist Nx. 8539 die Firma: Herm. Otto Hix

und als deren Inhaher der Kaufmann Her-

mann. Otto Hirsch hien

(jeßiges GeschäßtWokal: Papenstraße 9)

cing&hrcagen worden.

Die hiesige Aktieagesellschaft in Fixma:

Deutsche Bank

Thüringishe Schiefer-Bergban Altien-Gesell- schaft bei Graefeuthal

vermerkt steht, ist eingetragen: i Der Baumeister Felber zu Coburg ift als Vo» steher der Ge\ellschaft ausgetreten und an sene Stelle der Kaufmann Johann Lehmann zu Berlin als solcher ernannt worden.

2786 die biesige Handelsgesellschaft in Firma:

Sn unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nx,

\Gesellschaftsregister Nx. 2882) hat dem Hugo Mylo, Carl Reimer, Richard Wiener und dem Adolph Bock, sämmtli zu Berlin Kollektivprokura mit der Maßgabe ertheilt, daß jeder derselben die Firma der Gesellschaft zusammen mit einem Vorstandsmitgliede oder a Pech eines Vorstandsmitgliedes zu zeichnen berechtigt ist.

ies ist in unsex Prokurenregister unter Nr. 2987 ein A word?'a,

erxlin, dev 20, Januar 1879.

Marcuse & Kempner, vermerkt steht, ist eingetragen:

Körigliches Stadtgericht, Abtheilung für Civilsachen.