1936 / 276 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 26 Nov 1936 18:00:01 GMT) scan diff

Erste

November 1936. S. 4

Beilage

Reichs- und Staatsanzeiger Nr. 276 vom 26. —. É

zu Deutschen Reich8Sanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger

Berlíner Börse am 26. Movember,

Aktien nach festerem Beginn gehaltén, Renten freundlih

Zu Beginn -der Börse gelangten: wieder - einige Kausfauftrz des Publikums zur Abwicklung, die angesichts des nux sehr uns deutenden Angebots fast überwiegend zu“ Kurssteigerun 4 führten. Jm allgemeinen nahm das Geschäft aber kaum größer Umfang an, da es vorwiegend von der Kulisse getragen wurd Die Grundtendenz war dabei freundlih, wozu unverkennbar v verschiedenen cünidigen Meldungen aus der Wirtschaft beigetragy

Berlin, Donnerstag, den 26. November

D E I MEEIORA

1936

dem Gebiet der Preisbildun i Pre! g sei das Hauptproblem, bei Stabil- E k: M ade tg a Nubenspanne, in e bkr Weite virtschaftlihen Produktions- und V i- lungsprozesses umzule i ( ino

j imzulegen. Der deutshe Einzelhandel in sei

de N Srganisatan fab 2E E für 0 pad Ee e Aufgal erjahresplanes und sei bewußt illt, di staatspolitischen Notwendigkeiten als ein N L aes Sora r gesamten deutschen Wirtschaft darzubringen.

————

Die Bereitschaft des Großhandels für die Aufgaben der nationalen Wirtschaft.

S. von Sellner vor der Wirtschaftskammer in Düsseldorf.

Nachweisung der Einnahme an Kapitalverkehrsteuer.

Gegenstand der Besteuerung

Fortsetzung des Handel8teils. P] April 1935

bis Oktober 1935 RM [s

| April 1936 | bis

Oktober 1936

NM | 4

Oktober 1936

NM

4, Reichsbauerntag in Goslar. ; haben. Man verwies u. a. auf den Geschäftsbericht der Berlin

e : : s Kraft und Licht A.-G., der eine um ca. 8% erhöhte S O ;

nachdrücklichste, ‘daß das Verlangen des Landarbeiters nicht in | abgabe und ein entsprechend gebessertes Geschäftse „Alton Jn der Jndustrie- und Handelskammer zu Berlin fand

erster Linie nah Geld gehe, sondern danach, Land: zux Nußung weist, sowie auf M "Berlins es reten A ¿G vbrt 94, 11. 1936 eine Beiratssißung der Cent a S ctatt. F . . 02 « 1 ,

zu erhalten. Der bodenverwurzelte und selbstwirtshastende Land- | ; „s; ce vormali der Präsident Tengelmann grundl z arbeiter müsse das Ziel aller Lohnpolitik sein. ;| Schwartkopff, die den vorliegenden Abschluß erstmalig wid ber die Berufspolitik des Einzelhandels R S E Born

i L als den eines normalen Geschäftsjahres betrad rNer v : ; Welche Wege außerdem einzuschlagen sind, um den Menschen die Versmèlzung L 2E I9) Po qus, daß der Eingelhandel heute noch keinen einheitlichen ge- zu höherer Leistungswilligkeit und Lei unga geie ou dendenzahlung bei Junghans mit 4% und die Dividendener enen T E und daß dadur die Aufbauarbeit im darüber machten in einer Son ertagung * R L Ne hung bei Lüdenscheider Metall. t i: Ee Bord fh eror N shwer sei. Der erste Begriff, den abteilung I, auf J H Nan ag i 0 Sr E, Verhältnismäßig fest lagen insbesondere Montanwerte, yy wir u n i I jet der Begriff des Mittelstandes. Dyer be ck eingehende Ausführungen. Wenn es au allein denen Ver. Stahlwerke mit + 1% % die Führung hatten. Ny Gand gebe, könne es ungelk Eni R S i Tre t A 5M i U arf : 154 20M E p E i tuf ines

dur eine verbesserte Ausbildung und ein zwéckmäßigeres Prü- R E S s O a Mandsfelty mMittelstandes geben. Die Anerkennung als e 9 : Î fungsverfahren niht gelingen ‘wird, den Mangel an Land- | Braunk Men 4 Qaliwert s : A 24ck bis E % feste MFinzelhandel in der Allgemeinheit noch nicht erreicht Si E Düss luf einer Sißung des Beirats der Wirtshaftskammer für arbeitern zu beseitigen, so laßt sich doch. durch den Aufbau einer Van L Am Hemtishen Markt N ih Note E müßten noch gewisse Vorausseßungen erfüllt werden. Die Wert B landie Wider dem Vorsiß von Handelskammerpräsidenten richtigen Berufsausbildung in der Landwirtschaft dex Grundstein ( VeresMigägung, die ein Beruf in der Oeffentlichkeit genieße, gehe leßten geshäftsführer ber Sa Ae sih der L 10 C ie ; sgruppe Groß-, Ein- und Ausfuhr-

G . , . für v. H eyden ( bd %) und Kokstverke ( | 1 %) è i u è ‘ü T

j 1 t je eine Berufsgruppe sich selbst aufer sowi f die eis f 167 %.. Jm Gegensaß zur Allgemeintendeng gaben Conti-Gumnj ene De egr e L Jerv) auferlege, sowie auf die eiserne | Großhandels um 44 % nach. Bei den Elektro- und Tari werten fielen ledigli e Ber Elesbanbel be besonderen Ty von Menschen deutschen Nationalwirtschaft estellt sind. Hi i Bekula mit einex durch den Bericht, ausgelösten Steigerung v 58 E, nicht oi ton, E Yave [i ein jolher einheitliher | zum Ausdruck: : S 1% auf. Von Maschinenbauwerten zogen Berliner Masthiny h im Libemaliènms dar Tyv des TULO vere komme hinzu, daß „Das Wehrwirtschaftsproblem ist i i i Und Muag auf die einleitend erwähnten Gründe hin um 1% bzy E tugebildet Lade R 1 is Krämers und des Nur-Haändlers | Teil auch das Großhandelsproblem D H E L 1% an. O noch Dt. Eisenhandel und Waldhof mit jy P udentums in den Eitizelhandel O Eindringen des | Wirtschaftsfunktion unseres Volkes betraGten so n, R v + 2 % zu erwähnen. E E daß sie in Teilfunkti ä " ale l e dd “Fin Verlauf segten sich zunächst weitere Befestigungen du e C Ad e eines einheitlichen Berufsstandes | mehr oder nile rofe Bb Fi A ae einzelne eine i e B Lee O Vörfenslünde niGt überall E or müsse eee uswahl des Nachwuchses. Der Ein- | wirtschaft hat, und von denen die A ENH ie Absaßseite der Wehr- behaupten E Die Tendenz blieb aber unvermindert freundlih, hen, die er als jilanttigs Boruttbllegen 2 t Mau fails Ae E des M DeS münde e Farben galten zuleßt 16714, Ver. Stahlwerke gaben auf 12/W Möglichkeit, ungeei | N L Le. Von Bei Untersuchung | Hrof sfunkti i î A L Gegen den ersten Kurs gewannen Berlin-Karlöruhy O Sa r fn Minen ‘Falle Geb e. E E Lagerhaltung des Großhandels hingewiesen worden Da: 4, Daimlerx 54 und Orenstein 1 %. rund'äßlih \ i U Cd des N [N Que stets betont, daß sie bei G fungen j E der zweiten E s{hrumpften die Ums t Blidtprüfung A Oen müßt O Angebot und Nach frage und darüber hinaus Schwankungen auf ein Minimum zusammen. ie Kursfeststellung stieß deshlWhit hon im sten J h bli fori Nach beendete | Lon Krise und Konjunktur zu überwind i fgabe, die für Gre Nuf SOWE Get Slb Mai (0 aüf ben Rurstafeln d it iei ) Jahr 0 ligatorish werden. Nach beendeter | die Unabhängiaket zu Ubertvinden, eine Aufgabe, die für j jerigl f ah auf [n ci mitdesiens fünfiährige Handlunagsgebil ¿ i abhängigkeit unserer Volkswirtschaft v Ö lange Reihe von Strichnotierungen. Fm übrigen konnten sich di tbe ie si jechs e BE o Eine e f deutung. ist, Unser wi rän sein, weil ge Ae: : : Wisehen, an die sih der sechsmonatige Besuch Ei y dels e R nene Dortsioischast muy sou i i i Voeleuf eviselten Muss elios Khaubien. - Ver, Stabliverte (MMA val: (As 1 such einer Einzelhandels- | unser Volk A : z souverän sein, weil | . Ver. gal L Ks C dañaV nue bér S - } unser Vo souverän ist, d. h. sie muß frei sein, weil bis auf 12214 nach, Farben notierten zuleßt 1674 nah 167. Gesu hilfe die Qualifikatio Betriebsfü N: | Ne e Da i ängi i 1d darf nit dem 25 "De j ; ; 67. : D i als Vetriebsfilhrer ‘be 0e el tst. Dann muß sie aber unabhängig sein und darf nicht d waren Reichsbankanteile zu 1864, d. h. 4 % höher als im VerluWrüfung sollte im Regelf 2 er oerommen. le ] tribunär werden, der das hat ie b S é Am Einheitsmarkt 400 A pte V 4%, Nordd Per abiebaupt aa S Hf aufen Du n T L Rüdcklagen hat, tank cten Veiten Q Nube a O Ia Steingut um 314 % an. Andererseits büßten Berthold-MessnuMeise der Nachwuchs si [ i “wü s Bei der Wirtschaft ist es genau so. J id ind di i und Brauhaus ürnberg j bzw. 3% % ein. Banken waren Í R dabin O L T C 1 B räte, die ih bio es an Ca E 56 meist gebessert, Dt. Uebersee gewannen 1% %. HypothelFinheitliches Gesi t und it die i uhr ‘teni E E e trisen zu ü ) banken hatten uneinheitliche Kursentwicklung. Dt. Hyp. gelangty E S entildfit F M IIIN O Ee ANE Eg E a e O iee Me D s 1 % niedriger, Rhein. Op: im gleihen Ausmaß höher zur Noi Ratsherr Pro ge stellte die besonderen Aufgaben, die d wirtschaft vor dem schlimmsten Feind im Frieden: den inter: L N R C E Dt. E A Stand uinzelhandel aus dem Vierjahresplan e Sau u nallnacen Spetutguien! G 32s, Neuguinea um 6 un Shantung um 3%. ameruner Meh, an welcher Stelle “de i stehe, müsse man sid Wenn man im Hinblick a i i Ö mäßigten sich gege ie Che 8 Notiz um 10 &. „Vou is 5 s des Laue Bolte Fit une Maia De an des Großhandels in den Vordergrund ndswerten befestigten si ade D um 3 RM, Conti Linoleuazen als „Soldat der deuts Wirtschaft“ f bein Gebiet | Se, Del SOEILNATIQUNE M.) ießli i rof N 4 und Otavi um 174 RM. Aku blieben laut Taxe ui Ne cus deutscher RoL aat Wertsteffe sei L ict wit 2 E Vorratswirticaft dann müssen wir feststellen, Mie A tve S al E E E A g daß auch alle anderen Funkti "des s E 118 tis E A unverände PieauHsletun U Ban Se B tee Aufflêrune A Den Großhändler die Erfüllung der Lagerhaltungs- 3,60 ntl je Umschuldungsanleihe gab um 18 E State and her Vor 2 ae Je N l ( funfkftion zu ermöglihen. Sie leister ( ( S- A A ra [dwacer lagen aus Viederaufbanzudy Palhändler E N ee E E Roh: E i R Falle Sainallinttiow nentbebeliGe Silfebienste Tan Y assarentenmarkte herrschte fa öllige GeschäftsstlWffe vermittelt werden. Diese deuts Rohstoff müß ; | gilt von der Kreditfunktion, von der Funktion des Markts | Von Pfandbriefen sind nur Dt. Rentenbank, die erneut #Michwertig den frü L O Ele Na O F und allei aud ie Kredì ior 3 ermbalicht eine ge. j i Di, f if, j N : : h En 1 anderen. Die Kredit j i î n G O Kommunl sab stoffe“ ee O ties O E Verteilung der Läger in La GRRNE Absattanälen. Die obligationen blieben ziemlich umsahlos. Stadtanleihen waren Finden. Es verrate einen M l Verst zelhändlers ver- | Funktion des Marktsuchens ermöglicht es | ied ialen. - 0E A Ie _ j O n. | Schwankungen bis "4 % nach beiden Seiten uneinheitlich, WährWige E j E Berständnis für Textil- | fanäle zu finden, di iäfiaervelse Bab, une Oitec O e U Gin L i R Daa Gleichzeitig konnte die Hauptvereinigung darangehen, die | sich 26er Emden um 34 % befestigten, gingen 26er Frankfurt Vi E Rie Sn L en gee e Ler benuben müssen, um volkewirtschastlic richt Vansgenust zu ind eine Mehrung der Forstflächen durch Aufforstung von Oed- E S die sur O Vorrttti j erau im s d ie s Jn landschastlihen GoldpfandbriesMngs zur Gestellung von E A Lie hee Ae L E n e andere und alle gemein- Deine 0 n i : S worden war, um einer unangemessenen Borratswirt|cha[k vorzu- | suv ie die Tendenz eher als freundlih anzusprehen war, vermo/Frbraucher ge j tig interess je das N a ¿wirtschaft. [and r a E a beugen, einer Prüfung zu unterziehen. Dabei hat sich ergeben, fie faum Geschäft zu entwideln. Das een tür B t E wenig interessant wie das Gras, das das Wir b aBeR so oft Fe Gele Laa Bad, A D r eb sammenfassend noch einmal eine Klaxlegung der Marschziele der daß die Gesamtversorgungslage mit Schweinen und Schweine- | band- und Provinzialanleihen. Ländevanleihen waren, soweit s Vi itel | ' ft gefennzeidnet Erzeugungéshlacht, die der Erreichung der ‘Nahrunasfreiheit und | [Lsch deres soweit hat verstärkt werden können, daß die gegen- | Veränderungen ergaben, geringfügig [aer Dn N einer Förderung der Rohstoffreiheit dient Jn der Reichtshaupt- über dem Vorjahr etwas engeren Vorschriften für die Haus- | anleihen gewannen 4 %ige von 34 4 %, 39er und 40er Postshà abteilung 111 wurde die Berichterstattung über die Tätigkeit der | [Hlachtungen erheblih aufgelockert werden dürfen. Bei der Auf- | erhöhten ihren Stand um 10 Pfg. Am Markt der Judust Marktvereinigungen abgeschlossen. Weiter wurde darauf hinge- lockerung wird eine Unterscheidung gemacht zwischen gewerblih | obligationen lagen Arbed 5 % fester, Für Auslandsrenten, war wiesen, daß die Fischerei durch restlose Ausfischung der Gewässer bei hausshlahtenden Betrieben 3. B. Kolonialwarengeschäften | Kursgestaltung bei überwiegenden Befestigungen unregelmäßig, gleichzeitiger Verbesserung der Fahrzeuge und Geräte erfolgreicher und Gastwirtschaften und Privatpersonen, die hausshlachten Der Privatdisfkontsay wurde bei 3 % belassen, E E A ane Sbraleiita Ler wollen. Für die erstere Gruppe bleiben die Bestimmungen für Am Geldmarkt trat eine kräftige Anspannung ein, derzufol Absaßwege für Fischereiprodukte erforderlih. Schon jeßt ist das die Erteilung der Genehmigung zur Hausschlahtung in vollem | die Blanko-Tagesgeldsäße 24 bis 3/4 % erhöht wurden. gesamte Fangergebnis der Seefischerei von 3,3 auf 4,3 Mill. dz Umfange aufrechterhalten. Dagegen soll in Anbetracht der Bei der Berliner Devisennotierung wurde der Gulden gestiegen. Auch die Ostseeküstenfisherei habe einen ähnlichen gee EOEN Versorgungslage mit der Erteilung der Genehmigung | 135,09 (134,95), die Peseta mit 21,50 (22,00) festgesegt. Sonst war Fortschritt zu verzeichnen. Zu nachhaltiger Belebung des Absatzes 6 L int ie 9 T M en E an Fischen sei es notwendig, daß der. Verbraucherschaft jederzeit e blen, hr L I End “Antrá S Sh E A vaißause Fische reichlich, gut und billig zur Verfügung gestellt werden. R n auf O Mh ‘von Haus schlatu en estellt Ueber die Fortschritte bei Oel- und Gespinstvflanzen berichtete G Sa it A b És S i diesem l iräenban A Sonderbeauftragte. Außerdem wurden Muttershuß und er i e En, N e “Ane 15 can A und nationalsozialistische Landjugenderziehung | hingewiesen, daß der achweis über in früheren aua

Neue Wege im Einzelhandel.

|-

I. Gesellshaft steuer. a) Aktiengesellshaften und Kommanditgesellschaften b) Gef lor E A esellschaften mit be- schränkter Haftung . .. c) Bergrechtlißhe Gewerk- Dei s S ndere Kapitalgesell- haften . . 8 ; gelt : e) Andere Erwerbsgesell- schaften und die übrigen juristischen Personen . . f) Zinsenzu as...

IIL. Wert papiersteuer. a) Verzinsliche inländische chuld- und Nentenver- schreibungen, Zwischen- scheine und Schuldver- schreibungen über zinsbare G oder ¿Renten- | d E 7 286 019 719) b)Verzinsliche ausländische P E Schuld- und Rentenver- reibungen u. Zwischen- | ne c) Für ausländische Aktien u. andere Anteile sowie für ausländische Genußscheine und Zwischenscheine . Ba A

IIL Börsenumsaht- teuer. Anschaffungsgeshäfte über

Aktien und andere Anteile sowie verzinslihe Werte | 1 178 828/99

Zusammen . . . | 3972 242/09 Berlin, den 25. November 1936. Statistisches Reichsamt.

T C S E I S S S

Wagengestellung für Kohle, Koks u Î i - g j nd Brik Ruhrrevier: Am 25. November 1936: Gestellt 26 908 Wagen.

Ireue Richtlinien der Srzeugungsschlacht.

Sondertagung der Reichshauptabteilung IT, im gab Reichshauptabteilungsleiter Richtlinien sür die

Auf einer Rahmen des Reichsbauerntages Dr. Brummenbaum neue grundsäßliche : b Durchführung dex Erzeugungsschlacht. Noch stärker als bisher wird die Einheitlichkeit in der Führung gewahrt werden, während die Durchführung dezentralisiert erfolgen muß. Bei der notwendigen Ertragssteigerung ist grundsäßlich jede Ausdehnung der Mangel-* früchte auf Kosten anderer Früchte abzulehnen. Die zusäßlihe Er- zeugung muß vielmehr durch eine Steigerung der nit er- reiht werden. Das ist wesentlich eine Frage des zweckmäßigen Arbeitseinsaßes und eines vernünftigen Maschineneinsatzes, der auch im Haushalt unerläßlich ist und dem noch in stärkerem Maße als bisher auch die Gestaltung der elektrishen Strompreije auf dem Lande Rehnung tragen muß. Dr. Brummenbaum beschäftigte sih in diesem Zusammenhang auh mit der Jndustrie, die 1m Zeichen der Erzeugungsschlacht eine wesentliche Steigerung ihres Absaßes an Produktionsmitteln für die Landwirtschaft erfahren habe. Man könne daher erwarten, daß, insbesondere beim Han- delsdünger, die Preisstellung bis zum äußersten den weiter ge- steigerten Absaßmöglichkeiten Rechnung trägt. h

Ministerialdirektor Rie cke gab hierzu Ergänzungen für das Gebiet der Landeskultur. Durch leßtere müsse zur Schließung der Futterlüce in der Grünkandwirtschaft beigetragen werden. Für die Ausfüllung der Sonderkulturen, im Hinblick auf den zu er- wartenden Bevölkerungszuwachs und für den Bedarf der öffent- lichen Hand müsse im Laufe von vier Jahren der Ertrag einer Fläche von 1 bis 1,2 Millionen Hektar durch Leistungssteigerung zusäßlich gewonnèn werden. Entgegen vielfach geäußerten Be- fürhtungen werde eine einheitlich und mit jeder nur denkbaren Sorgfalt durchgeführte Melioration und Wasserwirtschaft dafür sorgen, daß die angeblich drohende Versteppung ein gegenstands- loses Gespenst bleibt, Die sahgemäße Verwertung städtischer Ab- wässer werde in zentraler Regelung die bisherigen Düngerver- luste vermeiden und die Verschmußung der Flüsse, Seen und Bäche verhindern. Die Umlegungsordnung werde sih bei der künftigen Durchführung nicht auf einen Grundstückstausch beshränken, son- dern eine grundsäßliche Neugestaltung der Dorffluren bringen, u. a. auch die Arrondierung zu kleiner Wirtschaften und die Schaffung gemeinschaftlicher Einrichtungen, wie Weiden und der- gleichen.

Forstabteilungsleiter von Gron e sprach über die besonderen Gesichtäpunkte, die für den Privatwald wichtig sind. Vor allem dürfe der Kleinwald nicht weiter als „Bauernheide“ vernachlässigt werden, denn fast die Hälfte der gesamten Waldfläche befinde sih in Vrivatbesißz. Wie groß der Schaden ist, der aus der üblichen Vernachlässigung entsteht, geht daraus hevvor, daß der durch- schnittlihe Jahresertrag sih im freien Privatwald auf etwas über 9 Festmeter Holz beläuft im Gegensaß zu den staatlichen Forsten, in denen 4,5 Festmeter erzielt werden. Gerade beim kleinen Privat- wald müsse daher die Arbeit einseßen, um die deutsche Holz- wirtschaft leistungsfähiger zu gestalten. Während die Forsthoheit im Reich vom Reichsforstmeister ausgeübt wird, liegt die Be- treuung des Privatwaldes beim Reichsnährstand, die Auf-

650 113/11 1 623 090/13 11 995 40 128/15

6 293 618/95 4744 780/45 351 987 41

66 367/66

5 091 0683 7 427 344 66 1 060 28615

30 516/02

2 49775

169 271 72 95 173/71 ;

136 260/57

Aenderung der Schlachtkontingente für Rinder und Schweine.

Ab 30. November 1936: Für Schweine 80 °/ für Ninder 70 °/+

Durch die im Zuge des Weideabtriebs im Oktober laufend E erhöhten Zufuhren zu den Rindermärkten hatte sih der

eihsnährstand veranlaßt gesehen, mit Wirkung vom 1. Oktober d. J. durh die Hauptvereinigung der deutschen Viehwirtschaft das Kontingent für die Rindershlachtungen und Rindfleishumsäße auf 80 % heraufzuseyen. Nachdom nunmehr, beshleunigt dur die winterlihe Witterung der leßten Tage, der Weideabtrieb nahezu beendet ist, trägt die Hauptvereinigung der deutschen Viehwirtschaft folgerichtig den veränderten Verhältnissen Rech- nung. Der Kontingentsaß der Rinderschlachtungen und Rind- fleishumsäße wird mit Wirkung vom 30. November 1936 auf 70 % abgeandert. Hier und dort an den Märkten auftretender Spivenbedarf in Rindfleish wird, wie vor dex Weideabtriebs8zeit, aus von der Reichsstelle A Tiere und tierishe Erzeugnisse zur Verfügung gestelltem Auslandsfleish gedeckt. Fm übrigen bieten sich bereits jeßt und noch mehr in Zukunft hinreichende Ausgleihsmöglichkeiten duxch den ständig wachsenden Anfall an Sihweineflesh Zur Anpassung der Bedarfsdeckung an den vor- handenen Bestand shlahtreifer Schweine war, wie für die saisonüblich s{chwachen Ausftriebsmonate vorgesehen, zu Anfang August d. J. durch die Hauptvereinigung der deutshen Vieh- wirtshaft eine Einschränkung der Schweineshlachtungen und Schweinefleishumsäße auf 70 % als notwendig erachtet worden. Jn Anbetracht der seit Beginn des Oktober ununterbrochen zunehmenden Schweinezufuhren bzw. des auch für die Folgezeit anzunehmenden merklich höheren Vorrats an schlachtreifen Schweinen kann nunmehr die erwartete Wiederaustweitung des Schlachtkontingentes folgen. Mit Wirkung vom 30. November 1936 wird eine Erhöhung des Kontingentsaßes der Schweine- shlachtungen und Schweinefleishumsäße auf 80 % vorgenommen.

568 883 391 089/74

103 200/20 2 029 55

8 759 970/57 21 718 296/28

9215 337 25 018 687

64 80

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereini ü Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berner Melduna da D N Ba

a 6. f 5 5 n a aae auf 61,50 «é (am 25. November auf 61,50 4)

Berlin, 25. November. Preisnotierungen für Nahrungs=5

mittel. (Einfkaufs8preise des Lebensmitteleinzel- hande [s für 100 Kilo frei Haus Berlin in Originalpa@ungen.) Bohnen, weiße, mittel 37,50 bis 38,50 6, Langbohnen, weiße A verlesen 47,00 bis 50,00 4, Linsen, kleine, fäferfrei —— bis —,— A, Linsen, mittel, käferfrei 53,00 bis 58,00 ‘Linsen große, fäferfrei 58,00 bis 72,00 Æ, Speiscerbîen, Vict.. Konsum. gelbe 50,00 bis 33,00 #, Speiseerbsen, Vict. Riesen gelbe 93,00 bis 55,00 Æ, Geshl. glaj. gelbe Erbsen II 63,50 bis 64,50 4, do. IIT 59,00 bis 60,00 #4, Reis, nur für Speise= zwcecke notiert, und zwar: Ftaliener - Reis, unglasiert 30 90 bis D O Reis, glasiert 30,70 bis 31,50 , Perser- E E D _Gerstengraupen, mittel und fein 2,00 S 43,00 Æ, Gerstengraupen, grob 39,00 bis 40,00 Gerstengraupen, Kälberzähne 35,00 bis 36,00 M Gerstengrüte 35,00 bis 36,00 4, Haferflocken 42,00 bis 43,00 #, Hafer- gruße, gejottene 46,00 bis 47,00 Æ, Roggenmehl “Type 997 24,06 bis 25,50 , Weizenmehl Type 790 31,90 bis ‘32,90 4 S, Type 405 36,90 bis 3790 M Weizengrieß, 2 ype 405 28,90 bis 42,30 H, Kartoffelmehl 34,00 bis 35.00 M. Zucker, Melis 68,35 bis 6935 ( (Aufschläg Zorten-

Ce / U 9,99 M (Aufshläge nach Sorten- tafel), Röstroggen, glasiert, in Säcken 23400 bis 3500 M

Großhandels durch eine Art ständige Bereitschaft gekennzeichnet ijt, Seine Devisé ist „Semper paratus“, Er muß jeder Auf- gabe gerecht werden können. Es darf kein Problem geben gleich- gültig ob es durch ein plößliches Auftauchen von neuen Bedürf- nissen, durch unvermittelt auftretenden Überfluß oder Mangel entsteht, das von ihm nicht gerecht oder volkswirtschaftlih richti gelöst werden muß. Und ist es nicht auch die Devise (hiever ganzen Wehrwirtschaftspolitik dieses „Semper paratus“, diese ständige Bereitschaft ? Klingt nicht hier aus dem rein Wirtschaft- lichen ein Begriff in das Soldatische hinirber? Der Großhandel N Ueberzeugung durchdrungen sein, an der ständigen ereit] zaft unserer Wirtschaft mitzuarbeiten und muß in seiner gesamten Tätigkeit darauf ausgerichtet sein, seine Arbeit jederzeit in den VIENT4 fUL den friedlichen Kampf um den Lebensraum des deutshen Volkes stellen zu können.“

Wichtiges Mittel der Verbrauchslenkung sei eine Zusammen- beit mit den Verbrauchern, wie sie sich neuerdings in Ver- uucherausschüssen angebahnt habe. Da der Preis nicht mehr | ihm im liberalistischen . Wirtschaftssystem zustehende Aufgabe

könne, dur seine Bewegung die Knappheit der Waren zuzeigen, müsse auf andere, möglichst schnelle Weise dafür sorgt werden, daß Mangelerscheinungen in der Wirtschaft den die Produktion und Verteilung verantwortlichen Stellen zur huntnis kommen. Es genüge nit, lediglich über den Grossisten | Kenntnis Über die Nachfrage der Verbraucher zu regeln, dern auch über die fahlihen Gliederungen der Wirtschafts- Die von Ministerpräsident Göring in seiner großen

e angefündigte Bekämpfung des Schwarzhandels müsse nun uh in entscheidender Weise in Angriff genommen werden. Auf

E Cf E A I E T T O Ae E E I T Ip I E mr Nr" ermme pre ergenerzrpenngnee pee E Er T E E E E See I E I Ta py e P

der è Kinderauszucht

Auch Zugoslawien und Rumänien

in

erörtert.

Wege zur Verbesserung des Arbeitseinsazes in der Landwirtschaft.

Als in den vergangenen Monaten der Ernte die Ein- bringung der Nahrunïgsgüter immer größere Schwierigkeiten bereitete, da ist wohl jedem Volksgenossen klar geworden, welche Bedeutung die Landarbeiterfrage und damit der Arbeitseinsaß in der Landwirtschaft überhaupt für das deutsche Volk hat. Der Dienstagnahmittag der Sondertagung der Reichshaupt- abteilung I des Reichsnährstandes auf dem Reichsbauerntag in Goslar war darum ausshließlich der Behandlung dieser Fragen gewidmet.

Der Landesbauernführer von Ostpreußen, Spicchen, und der Landeshauptabteilungsleiter 1 Thüringen, Rein- hardt, behandelten in ihren Vorträgen die Besonderheiten des Arbeitseinsaves für den Osten und für den Westen Deutschlands. Dabei wurde betont, daß der entscheidende Grund der Land- arbeiternot einmal die frühere Geringshäßung der Landarbeit selbst sei, zum anderen die allzu geringe Möglichkeit, sih-Tirt- \chaftlich hochzuarbeiten und vorwärts zu kommen. Der Land- arbeitershaft müsse das Gefühl für die inneren ethishen Werte der Arbeit auf der Scholle wiedergegeben werden. Schon bei der jüngsten Landarbeiterjugend müsse eine viel umfassendere Er- ziehung als bisher begonnen werden, um die jungen Menschen des Landes des Wertes iherr selbst und ihrex Arbeit bewußt werden zu lassen. Aufgabe der landwirtschaftlichen Betriebs- führer sei es, immer die Tüchtigsten der Gefolgshaft wirtshaftlih und sozial besser Zu stellen und damit den Leistungswillen in der Gefolgschaft zu stärken. Durh Zuteilung von Land zum Anbau vou Futter müsse der Landarbeiterschaft eine stärkere Rindvieh- und Schweinehaltung ermöglicht werden. Auch müsse die Alters- versorgung der Landarbeiter unter allen Umständen gesichert werden. Der Bau von Werkwohnungen muß durh zinslose Til- gungsdarlehen aus öffentlihen Mitteln verstärkt werden. Es wird dazu auf die Dauer eine Angleihung der Tariflöhne des Landarbeiters an die der auf dem Lande tätigen Arbeiter im Gewerbe und Industrie niht zu umgehen sein. Entscheidend aber ist, daß die Lebenshaltung der Landarbeiterschaft durch Deputat, Wohnung und Landnußung gesteigert und damit ein sozialer Aufstieg eingeleitet wird, der unter Umständen bis zur Beseßung einer Neubauernstelle führen muß. Auch der dritte Redner des

genommene Hausshlachtungen nicht erforderlich ist. vereinigung hat sich im übrigen dabei nicht zuleßt davon leiten lassen, daß damit zugleich auch dem Bedürfnis, die alten wirt- shaftlihen Beziehungen möglichst aufrehtzuerhalten, weitest- gehend Rechnung getragen werden kann.

stellen auf der Leipziger FrühjahrS8messe au:

Zu der vor kurzem veröffentlichten Mitteilung des Leipzi! Meßamtes, die eine kollektive Beteiligung der bulgarischen 1 griehischen Wirtschaft an der Frühjahrsmesse 1937 meldete, erfi dex DHD,, daß nun auch das Deutsh-Rumänische Handelskonl und das Kgl. Jugoslawishe Handelsministerium entspre? Verträge über eine kollektive Beteiligung dieser beiden größ Wirtschaftsräume des Südostens unterzeihnet haben. Rum und Jugoslawien werden ihre Ausstellungen im Ringmeßh unterbringen, in dem neben den beiden anderen genannten Ball staaten auch Jtalien und Japan ihr Heim haben. Mit di Beteiligung hoffen die Balkanstaaten, niht nur ihre Hand beziehungen zu Deutschland zu verstärken, sondern auch auf Wege über den internationalen Markt Leipzig neue Absaygeb! außerhatb Deutschlands zu erschließen. Dennoch wird das 51 gewicht des Angebotes auf Erzeugnissen liegen, die für die deu Rohstoff- und Ernährungwirtschaft von Bedeutung sind. Dar! hinaus eröffnet die voraussichtliche Anwesenheit maßgebender | osteuropäisher Persönlichkeiten günstige Aussichten auf die Î rung auch \wirtschaftspolitisher Besprehungen.

Fortsetzung des Hanudelstells in der Ersten VBeilagf

Verantwortlich: : ; für Schriftleitung (Amtlicher u. Nichtamtlicher Teil), Anzeig und für den Verlag: Präsident Dr. Schlange in Potsdam; für den Handelsteil und den übrigen redaklionellen Rudolf Lanysch in Berlin-Schöneberg. : Druck der Preußiscken Drukerei- und Verlag3-Aktienae!‘ell'? Berlin, Wilhelmstraße 32.

Fünf Beilagen

Teil;

Nachmittags, Helmut Reinke, betonte in seinem Vortrag auf das

(einschl. Börsenbeilage und zwei Zentralhandelsregisterben/

Internationale Handwertertagung in Frankfurt a. M.

Handwerkervertreter Deutschlands, Dänemarks, Frank- hs, Jtaliens, Luxemburgs, Oesterreihs, der Schweiz und garns treffen am 28. und 29. November in Frankfurt a. M. tiner Tagung zusammen. Am 28. November, dem Eröffnungs- sindet nach der Begrüßung der Teilnehmer eine Beratung r die Durchführung des internationalen Gesellenaustausches t. Nachmittags und abends sind folgende Veranstaltungen vor- then : Empfang durch die Stadt Frankfurt/Main, Besichtigung pad oder Weitertagung, Begrüßung durch den Landeshand- ismeister von Hessen. Der zweite Tag bringt Beratungen über Fragen der Preis- ung im Handwerk und des internationalen Austausches von dwerkserzeugnissen. Die Beratungen am Nachmittag befassen mit der Organisation von Genossenschaften und anderem.

Pto S L

Virtschaft des Auslandes.

L, veitere Ermäßigung des Schweizer Diskont- fages. Vern, 25. November Das Direktorium der Schweizerischen nalbank hat am Mittwoch beschlossen, den Diskontjaß von ay 114 9% und den Lombardsaß von 3 % auf 2% % herab- E Us zwar mit Wirkung vom 26. November, nachdem erst N aus vom 9. September ab der Diskontsaß um 4 auf 2 % f, C OMYarDIay entsprehend ermäßigt wuvden. Die Naitonal- Gehe runder ihr Vorgehen damit, daß seit der Währungs- kuf; g sih der allgemeine Geldstand in der Schweiz durch die dig une und die Loclerung der Thesaurierung so verbesserte, N „Nationalbank durch eine weitere Ermäßigung der ossl- hi (Sfontsä ze dem Rechnung tragen mußte. Durch die Zins- egung werde eine Anpassung an die veränderten Verhält- herbeigeführt.

Eden über die Hindernisse für cinen Handels- vertrag mit der Sowjetregierung.

London, 26. November. Der Abgeordnete Davison lenkte im Unterhaus die Aufmerksamkeit des Außenministers auf die unbesfriedigenden english-sowjetrussishen Handelsbeziehungen Er [ragte Eden, aus welchem Grunde keine Verhandlungen mit der Sowjetregierung über den Abschluß eines regelrehten Handels- und Schiffahrtsvertrages aufgenommen worden seien, und ob das gegenwärtige vorläufige Abkommen nicht gekündigt werden würde, um einen regelrechten Vertrag abzuschließen nachdem das vorläufige Abkommen seinen Zweck nicht erreicht habe. ;

Eden erwiderte, daß erst die Forderung britisher Staats- angehöriger an die Sowjetregierung befriedigt werden müßten bevor Verhandlungen über einen formellen Handels- und Schiffahrtsvertrag mit der Sotwwjetunion aufgenomnen werden könnten. Aus diesem Grunde sei es niht möglih gewesen, einen endgültigen Vertrag abzuschließen. Es sei rihtig daß der gegen- wärtige Vertrag insoweit fehlgeshlagen sei, als er keinerlei zu- säbliche Arbeit in England geschaffen habe. Er hoffe aber, daß das kürzlich getroffene Abkommen über die Gewährung von Ausfuhr- sicherheiten weitere Möglichkeiten für britishe Exporteure ‘geben werde. Ueber einen Vertrag könne aber auf keinen Fall ver- handelt werden, bevor die britischen Forderungen befriedigt seien

ZJugoslawien kauft ungarisches Eisenbahn- material.

Budapest, 25. November. Zwischen Ungarn und Jugoslawi bestehen im Zusammenhang mit der ExciGng eines Ten ‘ungsabkommens Meinungsverschiedenheiten über die Deckung des bisherigen ungarischen Passivsaldos von 90 Millionen Dinar dex sich daraus ergeben habe, daß Jugoslawien entgegen der Ver- einbarung die entsprehendeu Mengen von Judustrielieferungen nicht abgerufen hat. Von ungarischer Seite bestand man darauf daß Jugoslawien für 90 Mill. Dinar Eisenbahumaterial über=- nehmen möge, damit das neue Zahlungsabkommen ohne Vor- belastung in Kraft trete. Wie verlautet, soll sih die jugoslawische Regierung nunmehr bereit êrklärt haben, 50 Lokomotiven, ferner Schnelltriebwvagen und Signalapparate in Ungarn zu kaufen Bur Führung der Verhandlungen trifft eine Abordnung derx jugo-

25,94 G., o 2 0 7 e 212,78 B., Auszahlung Warschau (verkehrsfrei) 99,80 G.

24,80 B.,

Röstgerste, glasiert, Säcken 36,50 bis 38,50 Æ, Malzkaffee

«m 4 L r Supertor faffee, Zentral- Röstkaffee, Brasil Röstkaffee,

glasiert, in Säken 46,00 bis 48,00 , Robkaffee, Brasil bis Extra Prime 304,00 bis 850,00 -, Robkafee, amerikaner aller Art 340,00 bis 472 00 M Superior bis Extra Prime 8396,00 bis 420,00 Zentralamerikaner aller Art 434,00 bis 560,00 «, Kakao stark entölt 170,00 bis 180,00 6, Rafao, leiht entölt 180,00 big 190,00 „E, Tee, chines. 810,00 bis 880,00 4, Tee, indisch 960,00 bis 1400 00 M, Ringäpfel amerikan. extra choice 320,00 bis 330,00 6, Pflaumen 40/50 in Kisten 136,00 bis 146.00 K, Sultaninen Kiup Caraburnu Auslese Kisten 59,00 bis 62 00 , Korinthen hoice Amalias 50,00 bis 52,00 4, Mandeln süße, bandgewählte, 4 Kisten 260,00 bis 270,00 ., Mandeln, bittere. handgewählte, { Kisten 270,00 bis 280,00 4, Kunsthonig in 7 Ie Packungen 70,00 bis 71,00 J, Bratenshmalz in Tierces e ae M, Bratenschmalz in Kideln —— W —— M D iner Rohschmalz —,— bis —— e, Speck, inl, ger. G —,— #, Markenbutter in Tonnen 290,00 bis 292.00 6 : arkenbutter gepackt 294,00 bis 296,00 , feine Molkereibutter in Tonnen 284,00 bis 286,00 Æ, feine Molkereibutter gepat 288,00 bis 290,00 H, MWMoslkereibutter îin Tonnen 276,00 bis 278,00 4, Molkereibutter gepackt 280,00 bis 282,00 4%, Land- butter in Tonnen 262,00 bis 264,00 M, Landbutter gepadckt 266,00 I I Allgäuer Stangen 20 9/4 96,00 bis 100,00 16, er Käse, vollfett —,— bis —,— H, echter Gouda 40 2% 72,00 bis 184,00 4, echter Edamer 40 9%, 172,00 bis 18400 «, bayer. Emmentaler (vollfett) 220,00 bis R é, Allgäuer

Wap tt Robkaff

,

Romat 20 % 12 i reise i our 20 9% 120,00 bis —,— H. (Preise in Reichsmark.)

Berichte von auswärtigen Devijsen- und

Wertpapiermärkten. G Devisen. j C L 4 an zig, S Mitter, (D. N. B.) Auszahlung Londo i , Auszahlung Berlin (verkehrsfiei) 211,94 G., Auszahlungen: Amsterdam 287 ),. 288 E, Aus H rdam 287,10G., 28822 B. Zürich 12 122,28 B, New York 5,2995 G. 5,3205 B., | Paris Brüssel 89,60 G, 8,96 B. Stockholm Kopenhagen 115,80 G.,

c oe 116,26 B., Oslg0

134,24 B.,

[lawi]hen Staatsbahnen in Budapest ein.

130,82 B.