1936 / 303 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 30 Dec 1936 18:00:00 GMT) scan diff

Neichs-: und Staats8anzeiger Nr. 303 vom 30. Dezember 1936. S. 4

Itichtamtliches.

Deutsches Neich.

Ankauf gezogener Auslosungsrechte der Anleiheablösungs- schuld des Deutschen Reichs vor dem ilen Die zur Einlösung am 1. 4. 1937 gezogenen Auslosungs- rechte der Anleiheablösungsschuld des Deutschen Reichs wer- den bereits vor dem Fälligkeitstag, und zwar vom 2. 1. 1937 ab, unter Abzug eines zum jeweiligen Reichsbankdiskontsaß zu berechnenden Diskfonts, frei von Provision, angekauft. Der Ankauf der Auslosungsscheine erfolgt durch die Reichs- baukanstalten, in ‘Berlin durch . die Nostrobörsen-Abteilung der Reichsbank, Jägerstr. 55 1. Die Fnhaber der Auslösungs- scheine, die vor dem 1. 4. 1937 in den Besiß des Einlösungs- betrags gelangen wollen, können schon jeßt ihre Stü>ke der näâchstgelegenen Reichsbankanstalt zum Ankauf übergeben. Die Auszahlung des Einlösungsbetrags, unter Abzug des Diskonts, erfolgt nah Prüfung der Stücke vom 2.1. 1937 ab. Der Ankauf der ausgelosten Schuldbuchforderungen er- folgt zu denselben Bedingungen durch die Reichsschuldenver- valtung.

Verkehrswesen.

Die Deutsche Reich8spost unterstüzt das Winter-

hilfswerkt des Deutschen Volkes. _ Nach einer Verordnung des Reichspostministeriums wird bis Ende März 1937 für Postanweisungen und Zahlkarten über Be- träge an das Winterhilsswerk von den La ndzustellern keine besondere Annahmegebühr erhoben. Solche Postanweisungen und Hahlkarten müssen entweder an das Winterhilfswerk oder seine Vertretungen oder an die NSV. oder ihre Beauftragten gerichtet oder zur Gutschrift auf deren Postsche>kkonten [bestimmt sein. Auf den Abschnitten muß dexr Vermerk „Gaben für das Winterhilfs- werk“ oder „Winterhilfe“ stehen.

Deues PBostpaketabkommen mit Großbritannien.

Das im Jahre 1894 zwischen den Postverwaltungen von Dentschland und Großbritannien abgeschlossene Postpaketabkommen verliert mit Ablauf d. J. seine Gültigkeit. Dafür ist zwischen der Deutschen Reichspost und der am zwischenstaatlihen Post'paket-

Großbritannien ein neues Postpaketabkommen

1 t , abgeschlossen worden, dessen Bestimmungen am 1. Fanuar 1937 ge allen treten werden. Dieses Abkommen enthält, abgesehen von einigen tehnischen Verbesserungen, gewisse Vorteile für die Versenderkreise.

Kunst und Wissenschaft.

Spielplan der Berliner Staat8theater

Donnerstag, den 31. Dezember 1936.

Staatsoper. Ju der Neuinszenierung: Martha. Beginn: 19 Uhr.

Sn Ra Heger.

uspielhaus. Hans Sonnenstößers öll 5

Wi Ee 19 Uhr. E S aatstheater Kleines Haus. Das kleine Hofk

Beginn: 19 Uhr. A ES

Bitte ausverkauft beachten!

Staatsoper. Mittwoh: Rigoletto. 20 (8). Cebotari - lund, Schlusnus, Wittrisch, Ee e Nachmittags 14,30 Uhr zu kleinen Preisen: Der ge- ]stiefelte Kater. Staatliches Schauspielhaus. Mittwoh: Don Fuan und Fau st von Grabbe. 20 (8). Die Vorstellung ist aus- verkauft! Staatstheater Kleines Haus, Nürnberger Str. 70/71. Mittwoch: S M N l ù Bs M a l Qa von Raiî-

S Ï old, Hoppe, inger, Koppenhöfer, -

kind, Liebeneiner, Dohm, Slunèe, : S

Kammersänger Heinri<h Sc<hlusnus singt in der Staats- oper am Mittwoch, den 30. Dezember den Rigoletto und am Sonn- tag, den 3. Fanuaxr, den Posa in „Don Carlos“.

“Jn der Staatsoper findet die dritte geschlossene Aufführun von Richard Wagners Dex Ring des E N N der Fnszenierung von Heinz Tietjen und unter musikalisher Leitung von Robert Heger statt. Am Mittwoch, 6. Januar, gelangt Das Rheingold, am Donnerstag, 7. Januar, Die Walküre, am Sonntag, 10. Fanuar, Siegfried, und am Mittwoch 13, Januar, Götterdämmerung zur Aufführung. i Für alle 4 Abende wird eine Sonderstammiete ausgegeben. Der öffentliche Kartenvorverkauf beginnt am Sonntag, den

abkommen von Kairo ni<h t teilnehmenden Postverwaltung von

Die Finanzwirtschaft der öffentlihen Verwaltung im Deutschen Reich in den Rechnungsjahren 1933/34 und 1934/35.

Ein neuer Land des Statistischen IteichSamts.

Nachdem die Zerrüttung der öffentlihen Finanzen Deutsch- [lands int Rechnungsjahr 1982/33 ihr Aceußerstes erreicht hatte zeigen sih in den beiden ersten Rechnungsjahren nach der Matht- Übernahme hon die ersten finanzwirtschastlihen Auêwirkungen des nationalsozialistishen Aufbauwerks. Fnsofern gebührt gerade dem neuesten, soeben vom Statistishen Reichsamt als Band 483 der Statistik des Deutschen Reichs herausgebra<hten Quellenwerks der Finanzstatistik besondere Beachtung. Jn ihm sind die Er- gebnisse sämtlicher finanzstatistishen Evhebungen für den Berichts- zeitraum zusammengefaßt. Es bringt die Ausgaben und Ein- nahmen der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände für die Rechnungsjahre 1933/34 und 1934/35 in weitgehender Ausgliede- rung; eine zusammenfassende Vebersicht über den Personalstand der Gemeinden und Gemeindeverbände am 31. März 1934; die kassenmäßigen Steuereinnahmen aller Gebietsförperschaften vom Avril 1934 bis März 1935 mit einer textlichen Darstellung der allgemeinen Entwi>klung der Steuereinnahmen und der steuer- rechtlichen Veränderungen sowie ein umfangreihes Zahlenwerk über das Schuldenwesen der öffentlichen Verwaltung und Wirt- schaft, in dem die Nachweisungen zum Teil bis zum 31. Dezember 1935 fortgeführt sind. Die öffentliche Ausgabenwirtschaft steht ganz im Beichen der Arbeitsbeshaffung und der Abkehr von der Deflationspolitik vergangener Jahre. So betrugen die Avbeits- beschaffungsausgaben der Länder, Gemeinden und Gemeindever- bände im reinen Finanzbedarf 1933/34 allein {on 575 Mill. RM bei den Hoheits- und Kömmereiverwaltungen und 114 Mill. RM bei dem in deren Verwaltung stehenden Erwerbsvermögen. * Diese Entwi>lung hat sih au<h 1934/35 noch fortgeseßt, wie die weitere Zunahme der Neubauauêsgaben um durchweg etwa 15 % erkennen läßt. Wenn sich die zusäßlichen Arbeitsbeschaffungsausgaben nicht voll in einer entsprechenden Zunahme des gesamten Finanz- bedarfs auswirkten, so ist das nur den Einsparungen auf anderen Gebieten der öffentlichen Verwaltung zu danken, unter denen vor allen Dingen die Minderung der Woklfahrtslasten dur<h den Er- folg der Arbeitsshlacht und die Zinssenkung zu nennen sind. Viel augenfälliger noch spiegelt sih der dur die Arbeitsbeschaffungs- politik der Reichsregierung ausgelöste wirtschaftliche Aufschwung im Steueraufkommen wider. Am s<hnellsten unter den wichtigsten Reichssteuern folgten die Umsaßsteuer und Güterbeförderungs- steuer dem zunehmenden Avbeits- und Produktionsumfang.- Das Aufkommen der Körperschaftsteuer verdoppelte sih sogar hon von 1932/33 auf 1933/34. Die Lohnsteuer und die veranlagte Ein- kommensteuer und mit ihnen die großen Verbrauchsteuern folgten dieser Mengenkonjunktux demgegenübex im allgemeinen erst im folgenden Jahre. Noch langsamer seßte si<h die Aufwärts- bewegung bei den Realsteuereinnahmen der Länder und Ge- meinden dur<. Alles“ in allem bewirkte die dargestellte Entwick- lung schon eine ganz wesentlihe Konsolidierung der Landes- und Gemeindefinanzen. Jn der Geïamtsumme der Fahresausgaben und -einnahmen hat sih der Fehlbetrag der Gemeinden und Ge- meindeverbände für das Rechnunasjahx 1932/33 von rund 500 Mill, RM bereits in einen Ueberschuß von 222 Mill. RM im Rechnungsjahr 1934/35 verwandelt, dem freili<h no< erhebliche Sc<huldverpflichtungen aus der Zeit der Wirtschaftskrise gegen-

3, Fanuar.

Iachweisung des Steuerwerts der im Monat November 1936 gegen Entgelt verausgabvten Tabaksteuerzeichen und der aus

dem Steuerwert berechneten Menge der Erzeugnisse. ($ 1 der Bestimmungen über die Tabakstatistik, Vorläufige Ergebnisse.) 1. Zigarren.

Berechnete Menge der Erzeugnissé |

1000 Stüd>

Steuerwert in Neichsmark

Kleinverkaufspreis für das Stüd

e S

zu von über 50 Npf

87141

2 053 296 1 781 098 46 958 366 466

5 634 154 808 773 40 867

3 496 664 50 162 27 873

-1 460 710 67 034 354 377 6 163 313 450 4 543 4 595 57

T7 977 848 1481 14

35 591 309 33 975 173

16 742 642 764 127

9 472 178 547 129 065

2 917

19 917 244 963 29 303

1 367 101 353

1 363

673 31 759 1 329

zu 4 Npf

zu 5 Ryf

zu 6 Npf

zu O

zu 8 Npf

zu 10 Npf 12 Npf 13 Npf 15 Npf 16 Npf 18 Npf 20 Npf 22 R, 2% Npf 30 Npf

u Bo; e

zu 40 Npf

zu 45 Npf .. 50 Npf

Go bi DO S5 Ur D ai S, An BD E

S PRR O00 N00 N L I M N O

Dn n (L Ds A L D i

-

zusammen

S

2, Zigaretten.

Berechnete Menge der Erzeugnisse

1000 Stü>k | vH

Steuerwert in Neichsmark

Kleinverkaufspreis für das Stüd

von über 15 Npf ..

u 2E N), zu 24 Npf zu 34 Npf zu 4 Npf . 7 806 360 zu 41/, Rpf 2 211 698 zu 9 Rot A 1 756 707 zu 6 Npf 555 802 zu 8 Npl 18 501 609 zu 10 Npf 33 681 842 zu 12 Rpf 27 1 u O D, 716 11 2 439 16

93 188 791 3 139 701

242 580 3417 171 17 143 109

40 430 495 623 1714 311 629 545 168 510 103 336 26 467

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Do INDERR R

zusammen ..

100,0

3a. Feingeschnittener Rauchtabak.

trberstehen. Von höchster Bedeutung für die Sanierung der öffentlichen Finanzen in Deutshland war auh die großzügige Gemeindeumschuldungsaktion der Reichsregierung, derzufolge bis Ende März 1935 allein bei den Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern und bei den Gemeindeverbänden rund 24 Mrd. RM

Kleinverkaufspreis Steuerwert E Menge der für das Kilogramm | in Reichsmark E s i kg

rehtsfräftig umgeschuldet wurden. Neu aufgenommen in den vorliegenden Band wurde vor allem eine äußerst lehrreihe Dar- stellung der Entwicklung des gemeindlihen Schuldendienstes seit dem Jahre der Kreditkrise 1931. Demnach ist es den Bemühungen der neuen Regierung insbesondere auch dur< die Zinsensenkungs- aktion gelungen, die jährliche Belastung der Gemeinden aus dem Schuldendienst von über 1 Mrd. RM im Jakßre 1931 um über 300 Milll. RM oder annähernd. 20 27. zu senken. Auch der Stand dèr Schulden sinkt dank der scharfen Kreditfkontrolle langsam, so- weit Länder und Gemeinden in Frage kommen. Nur die Reichs- {huld erhöht sih in Auswirkung der neuen Aufgaben noch, wobei es in steigendem Maße gelingt, kurzfristige in langfristige Ver-

zu von über 50 NM

pflihtungen überzuführen.

16 NM 13 446 1681 2 18 NM 64 7

Kleinverkaufspreis für das Kilogramm

Steuerwert in Reichsmark kg

(Le 303

3h. Steuerbegünstigter Feinschnitt und Schwarzer Kraujd n Deutschen Reichs

Berechnete Menge d Erzeugnisse V

Zweite Beilage

Berlin, Mittwoch, den 30. Dezember

1936

bH

zu 10 NM zu 12 NM zu 14 NM zu 16 NM .,. zu 18 NM ., 302 zu 20 NM.. 17 336 zu s 10 von über 25 NM . E E T

4 022 419 431 496 42177 89 785

1 058 531 94 626

7 928

14 767

44

2281 114

zusammen 4 604 598 4. Pfeifentabak.

1 178 291

P aRE

des Handelsteils.

i | Fortsezung P

(Vie an der (f Jm abgelaufenen Jahr

100Munte die dur die Bankfr

jgeschlossen werden. Zum a

Kleinverkaufépreis für das Kilogramm

Steuerwert

in Reichsmark kg

Berechnete Menge der Erzeugnisse

vH

zu 3RM.\¿ zu 4RM.,. U O M zu G6GNRM.. zu 7NM.. zu 8RM.. zu 9 NM zu 10 NM.. zu 11 NM,. zu 12 NM .. zu 13 RM zu 14 NM.. zu 15 RM.. zu 16 NM zu 18 NM.,

zu 20 NM von über 20 NM

282 944 308 471 606 146 410 248 93 9959 199 874 14 967 92 493 6 202 29 526

6 242 9 991 9 543 5 151 11 628 13 890

295 789 246 956 385 660 226 770 25 709 85 050

5 303 29 375

1835

7 689 301 72 1 393 2 081 1 864 894 1817 1 423

224 187 299

haften nunmehr endgültig in jirtshaft eingegliedert worden.

deutschen gewerblichen Genossenschaften

Fahreswende. 1936 sind zwei bedeutende Ereignisse

das gewerbliche Genossenschoftswesen - hervorzuheben: einmal

ise erforderlih gewordene Aktion zur

Widergesundung der gewerblichen Kreditgenossenschaften erfolgreich

nderen sind die gewerblichen Genossen- die Neuordnung der gewerblichen Dabei wurde dexr Deutsche Ge-

179 Abschluß eines franzöfisch-norwegischen

20) HandelS8abkommens.

6M Paris, 29. Dezember.

Zwischen der französischen und der

0Miwegischen Regierung ist am Montag diesex Woche ein Handel$-

Whfommen

l

06 : 0,0 Sicherstellung

für das Jahr 1937 abgeschlossen worden.

der polnischen Anleihen

011 von der franzöfischen Kammer genehmigt.

Paris, 29 Dezember.

Die Kammer nahm am Dienstag mit

) Stimmen einstimmig die Vorlage an. die den Finanzminister

[Fwollmächtigt, den Anleihen 0'1Franzöjisch-Polnishen Eisen

zusammen . 2 061 576

5. Kautabak.

1320180

1000Mußenminister Delbos, daß

elle Unterstüßung beantragt habe zur

Arbeitsprogramms.

[hen

Kleinverkaufspreis für das Stück

Steuerwert in Reichsmark 1000 Stüd

Erzeugnisse

996 sei in 4 uf Grund dessen die franzö vH Fie Vollmachten für die Si

zu 6 zu 10 zu 12 zu 15 zu 20 zu 25 26 306 zu 30 Y 200 1 von über 30 44

2 400 1 400 1 014 23 984 65 649

Rpf

800 280 169 3145 6 965 2104

3 2

Das Abkommen bilde eine

anzösishen Staates zu gewähren.

wischen beiden Ländern sei es selbstverständlich Berechnete Menge der Frankreich diesem Ersuchen entsprochen habe. Am 17. September Rambouillet ein Abkommen

der polnischen Regierung und der bahngesellschaft die Sicherheit des ä Vor der Abstimmung erklärte die polnische - Regierung: eine finan- Ausführung eines öffent- Fn Anbetraht der Beziehungen gewesen, daß unterzeihnet worden, sische Regierung nun vom Parlament herstellung dieser Anleihen verlange. bedeutsame Quelle für Lieferungen

6 1Mhid erlaube, den Transfer einer großen Anzahl französischer An- 13 prüche an Polen zu realisieren. '

24,1 502 1611

0/0 Für Warensendungen

zusammen . 120 597 6. Schnuvftabak.

13 07

8

1000 \rland sind an "Fer

Ursprungszeugnisse zu Postpaketen 01 nach Zrland (Freistaat).

in Postpaketen nah dem Freistaat

Stelle der bisher gefoxderten einfachen Aus-

tigung von Ursprungszeugnissen von jeßt an für jedes Post- fet (oder jede Sammelsendung) doppelte Ausfertigungen er-

Steuerwert in Reichsmark

Kleinverkaufspreis für das Kilogramm kg

Berechnete Men Erzeugnisse

tellung der Ursprun ge der And Fndustrie- und

R

zu 3NM von über 3 bis 4 NM von über4 bis 5 NM von über bis 6 NM von über6 bis 7 NM von über7 bis 8 NM von über8 bis 9 NM von über9 bis 10 NM von über 10 NM

1 374 19 756 4 390 3 699 30 052 7274 1 428 5 005 2189

4 580 49 390 8 700 6 165 42 931 9 093 1587 5 005 1 785

irderlih. Ueber die zu beahtenden s8zeugnisse geben. die Außenhandelsstellen dandelskammern Auskunst.

Einzelheiten bei der Aus-

Erhöhung des Goldbestandes der Nieder-

ländischen Vank.

Amsterdam, 29. Dezember.

lndischen Bank - zeigt ein E01 Mill. hfl. Der Gold 7 669,5) Mill. hfl. ausgewiese VEtand erreicht als zur Ze

Der lébte ‘Auswéis der Nieder- e Zunahme des Goldvestandes um haß der Bank wird jeßt mit 719,6 n und hat damit wieder einen höheren it der Abwertung. Diese starke Zu-

hahme des Goldbestandes ist auf die Goldverkäufe des Währung82-

14

zusammen . 75 127

7, Zigarettenhüllen.

129 236

#12 Mill. hfl. Auch die üb

Steuerwert in Reichsmark

313 472 | 313 472

Berichtigung für den Monat Oktober 1936.

1000 Stück

Berechnete Menge der ErzeugniMill. hfl. ausgewiese j till. hfl. eine Zunahme um 15,5 Mill. hfl., Monatsende

Zufammen 1 bis 7 Steuerwert: 57 185 862 NM.

der Nachweisung des Zigarettensteuerwerts usw.

(Reichsanzeiger Nr. 279 vom 30. November 1936, S. 4.)

tine Erhöhung um 8,7 Mill

ßeanspru<hung zum

qusgleihsfonds zurückzuführen, der in her Hauptsache angel]ächsische Devisen { 100,0 FMändigen Steigen des Guldenkurses entgegenzutvirken. (andswechsel zeigen mit 232 (22,0) Mill. hîl.

leßter Zeit fortdauernd in aufgekauft hat, um dem ¿ Die Jn- einé Erhöhung um rigen Ausleihungen der Bank weisen . hfl. auf, sie werden mit 320,2 (311,5)

n. Der Notenumlauf zeigt mit 792,4 (776,9)

was der üblichen

Die sehr starke

entspricht.

Flüssigkeit des niederländishen Geldmarktes tritt în ‘den Angaben

über die Giroguthaben quthaben werden mit

deutli<h in die Erscheinung. Die Giro- 310,1 (267,1) Mill. hfl.

ausgewiesen und

erfuhren somit eine Zunahme um 43,0 Mill. hfl. ‘Hierbei werden

mit 216,5 (177,9) Mill bfl.

die Guthaben des Staates mit 93,7 (89,2), die Guthaben Privater

ausgewiesen. Unter den obwaltenden

Umständen erscheint die allgemeine Annahme berechtigt, daß hon

in nächster Zeit mit einer

Kleinverkaufspreis für das Stück

Steue1rwert

in Reichsmark 1000 Stüd>

Berechnete Menge der Erzeugnisse

re<hnen ift.

au

zu von über

zu 23 RNp1*). zu 23 Npf zu 3T Npf…. zu 4 RNpf…. zu 41/¿Rpf. zu 5 Npf.. zu s 4B ë zu V 29 306 964 zu 10 Npf.. 16 310 408 zu 12 Rpvf.. 52 1

274 200

3 823 059 19 001 493 x 8 761 345 3483 147 1 475 246 590 846

45 700 509 741

1 900 149 706 560 265 383 86 779 26 231

15 Rpf. 798 12 15 Npf. 2 713 15

Bercn, 29. Dezember. D

neuen Diskontsenkung in Holland zu

Ermäßigung des schweizerischen Ausfuhrzolls

f Alteisen.

er Bundesrat ermäßigte den Ausfuhr-

joll auf Alteisen, dex nah der Abwertung auf 2 sr. erhöht worden

war, auf 1,20 sr. Die He 36 Mlebereinstimmung mit den i

Unterzeichnung

rabseßung exfolgt, unt den Ansaß in nternationalen Bindungen zu bringen.

des sowjetruifis<-japanischen

Fischereiabkommens.

Moskau, 29, Dezember.

sowjetrussishen Außenkommissariat ein

ivorden, das eine provisoris hen Fischereistreit enthält. ernöstlihen Gewässern ste

zusammen 37418 511 3 541 943

igaretten ($ 6 Abs. 4 Tabst. A. B.). Berlin, den 29, Dezember 1936.

Statistisches Reichsamt.

-

($ 93 di

*) Zu ermäßigtem Steuers | ? i ü Sédivarie g uersay ausgegebene Steuerzeichen fiß

1000 Moskau und Tokio dar.

Bekanntlich wurde no<h vor

Wie amtlih mitgeteilt wird, ist im Protokoll unterzeihnet he Regelung im Fisdereirecte in den

Die japanischen ischereirehte in den eine alte Streitfrage zwischen

[len dem Ab-

{hluß des deutsch-japanischen Antikominternabkommens in Moskau

An Zigarettentabak sind im M 198 j : 1E 34 600 dz in die Sol antebatetle O O tine nene ‘Bereinbarung in. dieser Gesetzes und $ 2 der Tabafkstatistik.)

Frage. exzielt. Nach der Be-

lanntgabe des deutsch-japanischen Abkommens lehnte jedo<h die

Sowjetreqierung ohne Angabe eines triftigen Grundes diese Ver-

einbarung wieder ab.

Das nunmehr zustandegekommene Provi- orium hat nur für ein Jahr Geltung.

Einfuhr ungestempelter Pesfetennoten

nach

4 l 20 RM 7014 701 7 22 NM . 47531 4321 | 60,0 2% NM 738 59 8 30 NM . 5 450 363 1 35 NM 36 2 0 40 RM .…. 326 16 2 45 NM 50 NM 393 16 2 4061 35 5

0, 0

,

zusammen ..

Präsident Dr. Schlange in Potsdam. Berlin, Wilhelmstraße 32.

Sechs Beilagen

79 059 | 7201 | 100,0

Fortsetzung des Handelsteils in der Zweiten Veilage

Verantwortlich für Schriftleitung, Anzeigenteil und für den Verlag

me Dru> der Preußisken Dru>erei- und Verlags-Aktiengesell scat!

(einshl. Börsenbeilage und zwei Zeutralhandelsregisterbeilagen?

Verordnung Pesetennoten und solchen, d

nale Spanien als

bestehe au keine Möglichke noten zur Abstempelung be legen.

Salamanca, 29. Dezember. i t ) veröffentlicht im Zusammenhang mit der im November erlassenen über die Unterscheidun(

ins Ausland geschleppt wurden : ) die Einführung ungestempelter spanischer Banknoten in das natio- Schmuggel betrachtet und entsprechend bestraft wird. Da die für die Abstempelung geseßte

Spanien strafbar.

Die spanische Nationalregierung

zwischen re<hbmäßigen ie von den BVolschewisten gestohlen und eine neue Verorduung, nah der

Frist abgelaufen ist, it mehr, an den HZollgrenzen die Bank- i den zuständigen Behörden zu hinter-

nossenschastsverband, in dem rund 4000 gewerbliche Genossenschaften vereint sind, unter Umgestaltung im Sinne des Führergedankens als alleiniger erte Prüfungsverband anerkannt. JFhm obliegt außer derx genossen|chaftlichen rüfung die Betreuung seiner Mit- glieder in allen übrigen I tür Angelegenheiten. Liegen au<h abschließende Geschà tszahlen für 1936 noch nicht vor, so kann do<h aus Teilergebnissen mit Sicherheit angenommen werden, daß die gewerblichen Kreditgenossenschasten bei über 2,1 Mil- liarden Reichsmark gesamter Betriebsmittel Ausleihungen von über 1,6 Milliarden Reichsmark vorgenommen haben. Der Warenumsaßz dexr Warengenossenschaften, der 1935 1,7 Mrd. RM betrug, dürfte ebenfalls erheblih gewachsen sein. S Zahlen beleuchten zugleich die beahtlihe Stellung der gewerblichen Genossenschaften in der Gesamtwirtschaft.

Wirtschaft des Auslandes.

Amerikanische Goldkäufe im Rahmen des „Sterilisierungsprogramms“.

Washington, 29. Dezember. Schabsekretär Henry Morgenthau/ gab am Montag bekannt, daß das Schaßamt im Rahmen des „Sterilisierungs8programms“, das eine Kreditausweitung Vver- hindern soll, bereits. eine ibestimnite Menge Gold gekauft hätte. Die Ankäufe seien aus Regierungsguthabén sinanziert worden.

——

Ursprungszeugnisse zu Poftsendungen nach Chile.

Neuester Nachricht zufolge verlangt die chilenishe Kontroll- kommission für Devisen für die Ausfuhr deutscher Waren nah Chile ein Ursprungszeugnis, das dur ein cilenishes Konsulat (kostenlos) beglaubigt werden muß, falls Zollherabseßungen bean- spruht werden. Das Ursprungszeugnis fann getrennt von der Sendung abgesandt werden. Nähere Auskunft erteilen die Außen- handelsstellen. S

AMnktauf der Cordoba-Sisenbahn durch die argentinische Regierung.

London, 29. Dezember. Wie .aus Buenos Aires gemeldet wird, beabsichtigt die argentinishe Regierung, die zentrale Cordoba-Eisenbahn zum Preise von 10 Mill. Pfund Sterling an- zukaufen. Sie hat eine ‘entsprechende Goseßesvorlage im Parla- ment eingebraht. Die Eisenbahn war bekanntlih bisher in eng- lishem Besiy. Von der Gesamtsumme sollen 700 000- Pfund Sterling in bax und der Rest in mit 5 % verzinslichen Bonds bezahTt werden. |

Japans Kunstseidenausfuhr 1936 um über 13°/ gestiegen.

Tokio, 29. Dezember. Die japanische Kunstseidenausfuhr belief sih in den ersten zehn Monaten 1936: auf 121 Mill. Yen, das be- deutet eine Erhöhung um 13,3% gegen den entsprechenden Vor- jahrszeitraum.

E E E E I I E I E E I

Wagengesteuung für Kohle, Koks und Briketts im Ruhrrevier: Am 29. Dezember 1936: Gestellt 25 465 Wagen.

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereinigung für deutsche Elektrolytkupfernotiz stellte sich laut Berliner Meldung des „D. N. B. am 30. Dezember auf 67,50 46 (am 29. Dezember auf 66,75 4) für 100 kg.

Berlin, 29. Dezember. Preisnotierungen für Nahrungs3= mittel. (Einkaufspreise des Lebensmitteleinzel- handels für 100 Kilo frei Haus Berlin in Originalpa>ungen.) Bohnen, weiße, mittel 36,00 bis 37,00 M, Langbohnen, weiße, hand- verlesen 42,00 bis 45,00 M, Linsen, kleine, käferfrei —,— bis —,— A, Linsen, mittel, kfäferfrei 51,00 bis 54,00 M, Linsen, große, käferfrei 55,00 bis 70,00 M, Speiseerbsen, Vict. Konsum, gelbe 48,00 bis 50,00 M, Speiseerbsen, Vict. Riesen, gelbe 50,00 bis 53,00 MÆ, Geshl. gla}. gelbe Erbsen 11 63,50 bis 64,50 A, - do. IIT 58,00 bis 59,00 4, Reis, nur für Speise- zwe>e notiert, und zwar: Perser-Reis 32,50 bis 33,50 4, Brasil. SFapan-Reis —,— bis —,— „(, Roggenkaffee 38,00 bis 38,50 M, Gerstenkaffee 38,00 bis 39,00 A, Gerstengraupen, mittel und fein 40,00 bis 42,00 M, Gerstengraupen, grob 37,00 bis 38,00 A, Gerstengraupen, Kälberzähne 33,00 bis 34,00 M, Gerstengrüye 34,00 bis 85,00 M, Haferflo>en 40,00 bis 41,00 M, Hafer- arübße, gesottene 44,00 bis 45,00 4, Roggenmehl, Type 997 24,55 bis 25,50 M, Weizenmehl Type 790 32,00 bis 33,00 M, Weizenmehl, Type 405 37,00 bis 88,00 M, Weizengrieß, T ype 405 39,00 bis 42,40 H, Kartoffelmehl —,— bis —,— H, Zu>er, Melis 68,35 bis 69,35 M (Aufshläge nah Sorten- tafel), Röstroggen, glasiert, in Sä>ken —— bis —,— M, Röstgerste, glasiert, in Sädten —,— bis —,— , ‘Malzkaffee, glasiert, in Säcken 45,00 bis 47,00 4, Rohkaffee, Brasil Supertor bis Extra Prime 8304,00 bis 350,00 46, Rohkaffee, Zentral- amerikaner aller Art 330,00 bis 462,00 M, Röstkaffee, Brasil Superiox bis Extra Prime 8396,00 bis 420,00 , Röstkaffee, Zentralamerikaner aller Aut 432,00 bis 558,00 46, Kakao, stark entölt —,— bis —— s, Kakao, leicht entölt —,— bis —,— M, Tee, cines. 810,00 bis 880,00 46, Tee, indis<h 960,00 bis 1400,00 4, Ringäpfel amerikan. extra <hoice 290,00 bis 300,00 4, Pflaumen 40/50 in Kisten 120,00 bis 122,00 M,

Korinthen <hoice Amalias 50,00 bis 52,00 <4, Mandeln, süße, handgewählte, +4 Kisten —,— bis —,— #, Mandeln, bittere, handgewählte, + Kisten —,— bis —,— #, Kunsthonig in F kg- Packungen 70,00 bis 71,00 4, Bratenshmalz in Tierces —,— bis —,— M, Bratenshmalz in Kübeln —,— bis —,— M, Berliner Rohshmalz —,— bis —— -#, Spe, inl., ger, —— bis —,— #4, Markenbutter in Tonnen 290,00 bis 292,09 M, Markenbutter gepa>t 294,00 bis 296,00 6, feine Molkereibutter in Tonnen 284,00 bis 286,00 M, feine Molkereibutter gepa>t 288,00 bis 290,00 MÆ, Molkereibutter in Tonnen 8276,00 bis 278,00 M, Molkereibutter gepa>t 280,00 bis 282,00 6, Land- butter in Tonnen 262,90 bis 264,00 6, Landbutter gepa>t 266,00 bis 268,00 4, Allgäuer Stangen 20 °/o 96,00 bis 100,00 M, Tilsiter Käse, vollsett —,— bis —,— M, e<ter Gouda 40 9/6 172,00 bis 184,00 16, echter Edamer 40 %/% 172,00 bis 184,00 M, bayer. Emmentaler (vollfett) 220,00 bis —,— 4, Allgäuer

Romatour 20 9/9 120,00 bis —,— «6. (Preise in Reichsmark.)

Sultaninen Kiup Caraburnu Auslese $ Kisten 55,00 bis 57,00 ,

Berliner Börse am 30. Dezember. Akti2:x \hwankend. Lebhafte Nachfrage für Altbesiß.

Die infolge der gestern zu beobachtenden Abgaben einge- tretenen Kursverluste bei den meisten Aktienwerten konnten heute zum Teil wieder wettgemaht werden, da nah Erreichung der niedrigeren Limitgrenze eine Reihe von Kauforders zur _Auss führung gelangte und dadur< au<h Nachfrage des berusSmapzigen Börsenhandels ausgelöst wurde. Die Bestimmungen über Ab- wertungsgewinne wirkten sich lediglih no<h bei den Papieren solcher Gesellschaften aus, die größere Auslandsverbindlichkeiten baa: dabei ist zu bemerken, daß si<h aus den erwähnten Maß- keinerlei bilanzmäßige Verluste ergeben, da die aus der Tilgung solchex Verpflichtungen erzielten Gewinne bisher kaum realisiert wurden. Bei den Montanwerten waren es namentlih Verein. Stahlwerke, die auf Grund des oben ge- sagten eine stärkere Einbuße von ca. 1 % erlitten. Dagegen waren Harpener 1/4 und Rheinstahl 14 %, die übrigen Werte des Marktes bis 1% fester. Auh Braunkohlenwerte famen meist höher zur Notiz, jo Dtsch.-Erdöl mit + 1%, Niederlausitzer mit + 1 %.

Jn der chemischen Gruppe konnten Favben den um A % höheren Anfangskurs von 1724 nicht behaupten und gaben im Verlauf bis auf 1704 nah. Kokswerke seßten 24 % höher ein. Bei den Gummi- und Linoleumwerten gewannen Conti Gummt 214 %, dagegen wurden Harburger Gummi bei nur kleinem An- gebot, das nicht unterzubringen war, mit Minus-Vorzeichen aus- geshrieben und dann um (1% % heruntergeseßt. Elektro- und Tarifwerte kamen, - sofern niht Vortagskurse zugrunde gelegt wurden, bis 114% höher an. Erivähnt seien Lahmeyer mit + 124, Siemens mit + 1%, HEW. mit + 1 und Charl. Wasser mit + 1% %. An den übrigen Märkten fielen mit größeren Ab- weihungen gegen den Vortag. nULx, no<h Felten (+ 124%), Feld- , mühle Papier (+ 14), Bln.-Karlsruher- und Berger (je + 1%) auf. Lebbaft gefragt waren AG. für Verkehr, die daraufhin um 214 % anzogen. Bubiag, die zunächst eine Notiz nicht erhielten, wurden im Verlauf 8% höher mit 224 festgeseßt. i s

Fm Verlauf war die Kursgestaltung an den Aktienmärkten ziemlich starken Schwankungen ausgeseßt, die sih aber meist nur bei unbedeutenden Umsäßen - ergaben. Kennzeihnend für diese Tendenz ist die Schwenkungslinie bei Favben, die na< etnem Er- öffnungskurs von 1724 spater bei 171 4— T0 —T1 4 —T2—T2A verlief. Harburger Gummi gaben Þper Kasse nohmals um 3% nach, büßten damit also gegen den Vortag über 10 % ein. Fm übrigèn ermäßigten sich gegen den ersten Kurs Siemens um 14, Schu>ert um 4, Westdtsh. Kaufhof um 2%, während Desszuer Gas 5% und Westeregeln 4 % höher notierten. s

Am Börsenschluß seßten sih bei fleinen Rückäufen meist Er- bolungen durh. So gingen Farben mit 173 nah 172%, Dtsch. Erdöl mit einem Gewinn von 4 und Rheinbraun mit einem solchen von 1/4 % aus dem Verkehr. Am morgigen Jahres- \hluß sollen nah Möaglchkeit alle Aftien notiert werden, darunter auch Conti Linoleum. H h Am- Einheitsmarkte überwogen, soweit sih Veränderungen ergaben, Einbußen bis zu 8 %, denen vereinzelt Gewinne bis zu 4 % gegeniïberstanden. Banken verkehrten mit Ausnahme von Dtsch.-Asiaten (— 5-RM) und Peberseebank (— 234 9%) in freund- licher Haltung. Von Hyp.-Banken sind besonders Bayer. Hyp. (+ 1) und Rhein. Hyp. (— 1%) hervorzuheben. Auslandsaktien sowie Kolonialpapiere wiesen mit Ausnahme von Neuguinea (— 6) kaum Veränderungen auf. S

Von Steuergutsheinen waren 34er, 35er und 36er Fälligkeiten leiht ed N / E j 5

Am Rentenmarkt wurden Reichsaltbesiß in größeren Beträgen gesucht und 35 Pfg. höher bezahlt; offenbar hat die Mitteilung über den vorzeitigen Ankauf der zur Einlösung gezogenen Aus- losungsrechte eine Anregung gegeben. l :

Die Umsagtätigkeit am Kassarentenmarkte bewegte si<h in ruhigen Bahnen. Rhein. Westbod. Liquis büßten 14 % ein, Lig. Pfandbr. der Preuß. Pfandbr. Bk. gewannen % %. Komm. Obl. und Hyp. Pf. Br. blieben ziemlich unverändert. _Stadtanleihen verkehrten in uneinheitlicher Haltung. Wer Elberseld Gold und 98er Gelsenkirh2en-Buer gingen um % bzw. 2% % zurü>. Anderer- seits ergaben sich aber au<h Besserungen bis 4 %. Auch land- \haftli<e Goldpf. Br. hatten bei fleinsten Schwankungen un- regelmäßige Kursentwi>tlung. Am Markt der Provinzanleihen verloren 2er Niederschlesien 4 %, Oldenburger Liquis büßten 14 % cin. Von Zwe>verbänden waren Kasseler Bezirksvev and um 54 % ermäßigt. Länderanleihen waren bei kleinsten Schwan- kungen netbeltlit. Alte Hamburger gewannen %. Von Reichsanleihen lagen Young 4 % fester. Bemerken2wert ist no<, daß heute die 4/4 %ige Ruhrverbandanleihe 1935 C mit 94 und dto. 1935 D mit 974 zum erstenmal zur Notiz gelangten. Aus- landsrenten zeigten in ihrer Kursgestaltung ebenfalls keine ein- heitlihe Linie. Am Markt der Jndustrieobligationen wurden die 5 Ligen Mittelstahl heute zum erstenmal mit 99% notiert. Harpener gewannen 7, Farben waren in gleichem Ausmaße rü>- läufig, Aschinger büßten 4 % ein. _ ;

Bei dex amtlichen Berliner Devisennotierung wurde das Pfund mit 12,225 (12,25), der franz. Franc mit 11,625 (11,65) und dev Schweizer Franken mit 57,22 (57,23) festge]jeßt.

Blanko-Tagesgeld erforderte unv. 3—34 %.

nahmen zunächst ja

Börfenkennzifsern für die Woche vom 21. bis 26. Dezember.

Die vom Statistishen Reichsamt erre<neten Börsenkennziffern stellen sich in der legten Woche (21. bis 26. Dezember) im Vergleich

zur Vorwoche wie folgt: Wochendurchschnitt Monats- vom 21. 12. vom 14. 12. durchschnitt Aktienkurse (Index 1924 bis 26. 12. bis 19. 12, November

bis 1926 = 100)

Bergbau und Schwerindustrie 120,25 119,13 Verarbeitende Indul|trie 97,65 97 11 Handel und Verkehr . « 106,96 106,99 105,859 105,32

Gesamt . .

Kursniveau der 44 °/%igen Wertpapiere Pfandbriefe der Hypotheken- akftienbanfen « . ï Pjandbriete der öffentlich- rechtlichen Kredit-Anstalten Kommunalobligationen Anleihen der Länder Gemeinden . « « - *

Dur(schnitt . « «

Außerdem: 6 0/6ige Îndustrieobligationen 4% ige Gemeinde-

120,76 98,09

108,38

106,98

97,24

96,28 95,10

95,12 96,37

und

101,86

ums<uldungsanleihe « « + 90,48

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