1831 / 17 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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den dringendsten Malnungen und den glänzetidsten Versprechun- en fehlen, um Hessen-Kassel in den Rheinischen Bund zu zichen.

er Preußische Minister Graf von Haugwiß machte Über diese Treulosigkeit dem Französischen Gesandten Laforest bittre Vor- würfe, und in dem späteren Preußischen Kriegs - Manifest wurde dieser Gegenstand unter den zahlreichen Beschwerden, welche Preußen gegen en hatte, nicht vergesscn. Nun war da- mals Hr. Bignon Französischer Minister in Kassel, und die Er- óffnungen in fjenem Betreff müßten , so meint er, durch ihn ge- schehen seyn. Dies leßtere verneint er aber ganz entschieden, und wir wollen das, was ihn persönlich hierbet angeht, unbe- dingt glauben; allein er läugnet zugleich die ganze Sache, behaup- tet geradezu, man habe von Hesstischer Seite durch das Vorgeben solcher Anlockungen sih in Berlin nur wichtig zu machen ge- sucht, und es sey dem Französischen Geschäftsträger, der nach Hrn. Bignons Abgang in Kassel geblieben, späterhin, als das Manifest erschienen war, dort nachdrücklih| verneint worden, daß dergleichen je vorgekommen; „Je ne sais rien de lout cela, habe der Kürfürst gesagt, pers»nuc ne m'a rien dit, ne m'’a rien offer.” Und hierguf sagt Hr. Bignon weiter: „„Ainsi des fails qui, dans le mmniteste prussien, constituent l’un des principaux griels de celte puissan'e contre l'emperear Napoléon., etaient une

invention paure’ ou Minlé êt ou de malveillance. Ils seraint,

érizés en vérités historiques sans le déinenti formel que je leur donne en ce moment: ce qul prouve que ce n'est point sur les manilestes, mais sur les pièces seules des né- gociations, qu’il esì aujourd’hui possible de connaitre la vérilé et ‘de la porter dans Phisioire.’” Biel Schwung und Stolz bei so dúrftiger Gelegenheit! denn das „dementi tormel”, genau be-

“Tehen, reicht nicht gar weit, und kann nur sagen, jene Erdfnun-

gen scien nicht durch Hrn. Bignon gegangen, und jene Aeuße- rung des Kurfürsten habe in dem Berichte des Geschäftsträgers gesianden. Was is nun damit bewiesen? daß die ganze Sache ungegründet gewesen? Mit nichten! daß es keine anderen Wege für dergleichen Anträge gegeben? ex selbs aber führt gelegentlich {olche an, es bestanden diplomatische Mittheilungen zwischen Frankreich und Hessen-Kassel nicht nur in Kassel, sondern auch in Paris und in Frankfurt a. M. Und wenn schon ein falsches Borgeben Hessischerscits, auch nah unsrem Vers., nicht zu ret- ten seyn soll, dürfte dies nicht viel eher in dem späteren, so gut wie aufgedrungenen Läugnen gegenüber dem gefürchteten Sieger, als in der früheren gegen den befreundeten Bundesgenossen zu suchen seyn? Nach den verlorenen Schlachten woar es so drin- gend als leicht, sich auf Kosten Preußens- zu entschuldigen, dem dies bei schon entschiedenem Unglück guch nicht weiter viel scha- den konnte. Und was sollte uns abhalten, Napoleon jener Arglist fähig zu glauben; lag ste etwa nicht in sciner Art? Erzählt nicht der Verfasser gleich nachher ganz ähnliche Zúge noch bei demsel- ben Stoffe, daß Napoleon nämlich den Preußischen Bund bald wieder um die schon zugesagten Hansceltädte habe vertürzen wol- len, und darauf auch Sachsen gleichsam aufgefordert habe, sei- nen Beitritt zu verweigern? Fs dies Eingestandene nicht ganz gleiches Werthes mit dem Geläugneten? Und wird nicht dieses durch jenes erst recht wahrscheinlich? Uns dänkt, wo o vieles zusammensiimmt, kann dem unbefangenen Urtheil sein Weg kaum zweifelhaft seyn, und das vermeintliche .„„dementi formel* wird nicht als Schlagbaum ihn versperren können. i

In den Preußischen Angelegenheiten finden wir andererseits einen Punkt erörtert, über welchen uns der Verfasser zuerst einen genügenden Aufschluß zu geben scheint. Welche Bewandtniß es eigentlich mit dem Durchmarsche Französtscher Truppen im Fahre 1805 durh Ansbach gchabt, darüber konnte man bisher sehr in Zweifel seyn. Ein absichtliches Vorhaben, das Preußische Gebiet zu verleßen, war so wenig anzunehmen, als eine bloß unbedachte Vergessenheit. Der Verfasser, der Überhaupt das Verdienst hat,

u die Zeiten zu unterscheiden, und nicht, was der einen gez |

ört, der andern beizulegen, bemerkt und zeigt, daß Napoleon gerade zu der Zeit, als. er die Märsche seiner Truppen für den Ausbruch des Krieges entwarf, die Hoffnung hatte und schon ganz darauf rechnete, Preußen werde mit ihm engverbündet seyn, und daß er daher seinen Truppen den Weg über Preußischen Boden ganz frei und ofen gedacht; bald darauf aber habe sich die politische Aussicht gänzlich verändert, der gegebene militatiri- sche Befehl hingegen in seiner ursprünglichen Gestalt fortge- dauert, und scy ungufhaltsam zur Ausführung gelangt - unter Umständen, die ganz entgegengeseßte von denen waren, die hei dem Entwurfe gewaltet Hatten. So erkläct sich allerdings das ganze Ereigniß am natürlichsten, wie dasselbe geschehen konute nach Befehl und doch ohne Absicht, und wie, ében der yeränder- ten Umslände wegen, Napoleon die Verlegung wohl zu entschul- digen bemüht war, aber se doch nicht für eia bloßes Versehen ausgeben, noch Überhaupt gradezu tadeln wollte.

Der Verfasser findet häufîg Anlaß, seine Vorgänger zu be- streiten, ihre Angaben zu beleuchten und zu berichtigen. Gegen Walter Scott hat er dabei leichtes Spiel, cbenso gegen Mont- ae und Bourrienne. Mehrmals findet er sich im Wider- pruche mit Lucchesini, zwischen welhem und Hrn. Bignon wir gern noch andre Zeugen hôren würden, um ein Urtheil zu he- gründen. Auch Rovîigo, Lascases und Napoleons eigne Aeuße-

rungen werden zuweilen untersucht Fund nicht immer bestätiat. Die Ueberlegenheit an Geist und Kenntniß würde in e dts sten Fällen noch stärker hervortreten, wenn nicht neben ihr auch die Oberhand einer abgeschlossenen, nicht hôren noch sehen wol- lenden Parteilichkeit allzu fühlbar waltete.

Wir entlassen das Buch, nah dieser, wie uns dúnkt, dem Zwecke genügenden Berichtgabe, mit der willigen An- erkennung, daß, ungeachtet der bedeutenden Mängel, welche wir zu rugen fanden, dasselbe ein. ausgezeichnetes, umfassen- des und sehr zu beachtendes Geschichtswerk ist; der Stoff ift trefflich geordnet, die äußere Thatsache meist genau und klar, der Zusammenhang sicher, die Richtung gleichmäßig. Wir möch- ten es vorzugöwectse zum Studium anempfehlen, zu einer Grund- lage, um eigene Uebungen daran zu knüpfen, und im Gegensaße davon den geschichtlichen Stoff gus dem einscitigen Glanzbilde in scine nach allen Seiten gerechte Gestalt umzuarbeiten. Fs man nur ers gewarnt und aufmerksam, so gcht man ohne Scha- den und sogar mit Nußen und gewiß mit Unterhaltung hindurch, denn der Vortrag is, wie schon gerühmt worden, lebhaft und an- zichend, und selb aus dem Boden diplomatischer Noten und Depeschen, wo doch wenn das flüchtige Fateresse vom Tage sich verdünsiet hat, meist nur die verschmachtungsvollste Dürre übrig ju bleiben pflegt, sind durch glücklihe Behandlung hier Quellen er frischesten Theilnahme hervorgerufen, so daß auch der Unein- geweihte den Wendungen des geheimen, in seinen verdeckten Zü- geit oft kaum entzifferdaren Federkampfes mit fast gleicher Span- nung folgen kann, wie denen des wirklichen Krieges, dessen Mit- tel und Entscheidungen mit handgreiflicher Verständlichkeit den Sinn am allgemeinsten ansprechen.

Königliche Schauspiele.

___ Sonntag, 16. Jan. Jm Opernhause: Fidelio, Oper in 2 Abcheilungen; Musik von L. van Beethoven. (Mad. Schrôder - Devrient: Fidelio, als Gastrolle. Fräulein von Schäßel : Marzelline. Herr Devrient: Rocco.)

Im Sqauspielhause: Der Mann von 50 Jahren, Lust- spiel in 2 Abtheilungen, von P. A. Wolff. Hierauf: Das erste Debüt, komisches Gemälde iu Z Abtheilungen. Und, zum erstenmale wiederholt: Der Stellvertreter, Lustspiel in 1 Aft, frei nach Scribe.

Königstädtisches Theater. Sonntag, 16. Jan. Der Diamant des Geisterkdnigs, Zauberspiel in 2 Akten. i

Berliner Börse. Den 15. Januar 1831.

Amtl. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preuss. Cour.)

(Zf. Brief. Geld] A |Zf. Brief.) Ged. &T5 { 87 JOetpr. PVfandbrf.| 4 E 975 | |¡Pomm. Pfandbrf.| 4 lut 954 kur- u. Neum. do.| 4 /

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Si.-Schuld-Sch. Pr. Engl. Anl. 18 Pr. Engl Anl. 22 Pr. Zngl, Obl. 30 Kurm.Ob.m.lL.( Neum Int.Sch.d. Berl. Stadt - Ob. Königstg. do. Zbinger do. Danz. do. in Th. VVestpr. Pldb. Grasshz.Pos. do.

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Auswärtige Börsen, Amsterdam, 10. Januar.

Niederl, wirkl Schuld 405. Kanz-Bil. 155. Oesterr. 5proec.

Metall, 85. Russ. Engl. Anl. 82. Paris, 8. Januar.

5proc. Rente pr. compt. 93. 10. fin cour. 93. 10. 3proc, pr. compt. 62. 5. fin cour. 62. 10. S5proc. Neap. pr. compt. 62. 70. fin cour. 62. 75. 5proc. Span. Rente perp. 463.

Neueste Bör!en-Nachrichten. Frankfurt a. M., 12. Jan. Oest. 5pr. Met. 907. 905. 4pr. 794. 795. 25pr. 46. 1pr. 197. B. Bank-Actien 1274. 1271. „Part.-Obl. 118. 1174. Loose zu 100 Fl. 171. G. Poln. Loose 413. 4li.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

G O E E D E A LTA at D cene erren

Redacteur Fo hn, . Mitredacteur Cottel.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

A? 17.

Amtlihe Nachrichten. Kronik des Tages.

Befkfanntmacchung,.

Seine Majestät der König haben zu befehlen gerußt, daß das Krönungs - und Ordens -Fest in diesem Jahre am 93sten d. M. auf dem Königlichen Schlosse gefeiert werden soll. Der beschránfte Raum gestattet nur die Anwesenheit der Herren Ritter und Jnhaber Königlicher Orden und Eh- renzéchen, welche ausdrülich dazu und zur Königlichen Ta- fel Einladungen erhalten werden.

- Berlin, den 17. Januar 1831. E Königliche General-Ordens-Kommission.

Befanntmachunsg. | : Auf Befchl - Sr. Majestät des Königs wird die Feier des Krönungs - und Ordens-Festes am 23sten d. M. fstattfin- den. Jn Folge dieser Allerhöchsten Bestimmung werden die in Berlin anwesenden Besißer Königlicher Ehrenzeichen, welche nicht im aftiven Militairdienst stehen, so wie die, welche nicht im Staatsdienst angestellt sind, hierdurch aufgefordert, am 18ten d. M. in den Stunden von 9 Uhr Vormittags bis 2 Uhr Nachmittags im Bureau der unterzeichneten General- Ordens-Kommijsion , Friedrichs-Straße Nr. 139, ihren Na- men, Charakter, die Ehrenzeichen, die ihnen verliehen sind, und ihre Wohnung persönlich oder schrifelich anzuzeigen. . Berlin, den 17, Januar 1831. E Königliche General-Ordens-Kommission.

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¡1 Zeitungs-Nachrichten. | A U s land

Rußland.

St. Petersburg, 8. Jan. Am ersten Weihnachts-

feiertage fand in der Kapelle des Winter - Palastes im Bei- seyn Jhrer Kaiserl. Majestäten, Jhrer Kaiserl. Hoheiten des Großfürsten Thronfolger und des Großfürsten Michael, so ‘wie Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Peter von Olden- burg, eine feierliche Messe statt, und darauf ein Dankfgebetr zum Allerhöchsten für die Befreiung des Russischen Gebietes von den feindlihen Armeen im Jahre 1812. Der Hof, die Minister, die Generale der Garde und des Heeres und eine große Anzahl angesehener Personen wohnten dieser Feierlich- keit bei. Im hiesigen Journal heißt es: ¡Obgleich alle Hoff- nung vorhanden ist, daß die Cholera nicht bis hierher dringen werde, so sind dennoch Vorsichts halber zehn temporäre Hos- pitäler für 780 Kranke in verschiedenen Theilen der Stadt organisirt und denselben Kommissäre mit Gehülfen und Aerz- ten zugewiesen worden. Außerdem hat man 11 Häuser mit 130 Betten eingerichtet, um etwanigen Kranken. die ersten Hülfsleistungen reichen zu fônnen. Unabhängig von diesen, abseiten der Regierung getroffenen, Maaßregeln wird auch von der Kaufmannschaft ein E eingerichtet.‘

Am 30sten erkrankten in Moskau an der Cholera 8 Per- sonen; es genasen 12 und starben 3; am 31sten erfranften 11 und starben 6. Am 1sten d. M. des Morgens blieben 87 Kranke übrig, von denen 43 Hoffnung zur Genesung gaben.

Auf Veranlassung des Grusinischen Civil - Gouverneurs, Rees von Sawileisfy, wurden im August 1828 mehrere eamten nah dèn Provinzen Fmeretien, Össetien7 Schir- wan, Schefiusf, Karabag Dagestan und zu mehreren Ge- -birgsvölkern abgefertigt, um diese Gegenden im Jnteresse der National-Jndustrie und der Wissenschaften zu untersuchen ;

Berlin, Montag den 17ck Januar

1831.

das Resultat dieser Nachforschungen , auf das man sehr ge-

“spannt ist, wird seiner Zeit öffentlich durch den Druck bekannt gemacht werden. :

Das hiesige Bergwerks-Journal enthält Notizen Aber die neuesten Entdeckungen von Gold- und Platinalagern im Kreise der Nischnei - Tagilskischen Werke der Erben des Kammerherrn Demidoff. Denselben zufolge wurden seit 1829 9 Gold- und Z Platinalager entdeckt; in ersteren liefern die meisten in 109 Pud Sand 7 bis413 Solotnik Gotd; zwei

L his 24 und eines mitunter sogar 4 Solotnif Gold. Die

drei Platinalager liefern in 100 Pud Sand 5 bis 48 So- lotnif Platina.

Die vorjährige Ausfuhr in Liebau betrug 3,449,466 und die Einfuhr 538,922 Rubel; in Polangen betrug erstere 361,086, leßtere dagegen 6,017,403 Rubel; in Taganrog be- lief sich die Ausfuhr auf 8,384,647 und die Einfuhr auf 4,368,174 Rubel; in Mariupol betrug erstere 2,694,285 und leßtere 1179 Rubel; in Orenburg wurde für 1,507,623 aus- und fúr 2,795,296 Rubel eingeführt.

P o len.

Warschau, 13. Jan. Die hiesige Staats-Zei- tung enthált folgende vom 12. Jan. datirte amtliche Nach- riht: „Gestern um 3 Uhr Nachmittags wurde der Diftator

ry ciner Verschwörung gewarnt, welche. zu Umstúrzung der gegenwärtigen Regierung angezettelt seyn sollte, mit dem Hinzufügen, daß man sih bemühe, die in Warschau antwe- senden Sappeure zum Aufstand gegen die Regierung zu rei- zen. Diese Anzeige veranlaßte den Diftator jedoch nicht, irgend entscheidende Maaßregeln zu nehmen. Einige Stun- den später reichte der Artillerie-Oberst-Lieutenant Dobrzansfkt dem Diktator folgende eigenhändige Erklärung ein:

7, ¡Der Lieutenant Nieïzokroc, Chef der vierten Reserve- Artillerie-Compagnie, stattete mir heute Morgen um 10 Uhr den Bericht ab, es sey ihm das Gerücht zugekommen , daß die Sappeure die Artillerie zu einer contrerevolutionnairen Unternehmung zwingen wollten; ih begab mich in die Ka- sernen und erfundigte mich bei den versammelten Offizieren, so wie auch noch insbesondere bei dem Lieutenant Waligorsfi, welcher mir dasselbe bestätigte, indem er hinzufügte, daß es den Uebelgesinnten leiht seyn würde, mit der Politik Unbe- fannte zu verleiten, da sie ihnen vorredeten, der Zweck die- ser Verbindung sey, dem Diktator, dessen wohlgemeinte Ab- sichten die Regierung nicht hinreichend unterstüße, Hülfe zu gewähren. Nachdem ih rmich hiervon überzeugt, mel- dete ih dem General Bontemps, daß es nôthig sey, 200 Stück Gewehre und Schießbedarf für die 4te und 5te Reserve: Batterie nah den Sappeur - Kasernen zu schaffen, und sobald ich- Vollmacht dazu erhalten hatte, ertheilte ich den Befehlshabérn die Ordre, Gewehre und Schießbedarf in Empfang zu nehmen, empfahl “ihnen jedoch die größte Behutsamfkeit an, und daß sie sich nur in dem Fall, wenn sie entweder von den Sappeuren angegriffen oder auch zur Uebert:etung gezwungen werden sollten, der Gegenwehr bedie- nen sollten. Später empfing auch die 1ste, 2e und Zte Re- serve- Batterie eine jede 100 Stück Gewehre aus dem Ar- senal. Nach der Mitte des Zeughauses kommandirte ih, auf den mir vom General Bontemps mündlich durch dessen Adjutanten zugekommenen Befehl, einen Unteroffizier und 12 Mann. Außerdem hörte ih, daß ein gewisser Mochnacki einen Bürger gerathen habe, seine Frau, der bevorstehenden Gefahr wegen, aus Warschau zu entfernen; dies sagte mir Stanislaus Rzewuski , welcher mir überdies noch die Nach- richt mittheilte, es solle eine Konferenz zroischen dem Mini- ster Lelewel, Bronikowsfkfi und Boleslaw Ostrowski stattge- funden haben, an welcher auch Franz Grzymala Theil ge- nommen und nachher ausgesagt habe, es sey dort berath- schlagt worden, wenn der Diktator die Klubs verbiete, würde