1831 / 37 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

t u c E E E E E M L

%

304

hatten. Was anders beweist dies, als daß das Beträgen detz Europäischen Mächte sich ni<ht immer gleih gewtsen ist: *

Heutiges Tages wünscht Europa nur, daß Frankreich unter einer regelmäßigen.«Regierung bestehe, feine Jnstitutionen entwicele" und ‘nicht ein neuer Es. hängt sonah von Unserer Weisheit ab,“ uns mit ganz Europa in gutem Vernehmen zu erhalten, denn daß wir selbst angegriffen werden sollten, läßt sch niht annehmen. Núr aus dêm Schoße Frankreichs . selbst könnte ein Krieg fúr uns hervorgehen. Jst nun’ aber ‘uñsere innere Lage wöhl von der Art, daß sie einen Krieg rathsam macht ? Jch glaube es ni<ht. Diese Lage it keittèswezes so, wie wir ste wün-

schen. Die Regierung is shwach, und in den Gemüthern herrscht

ein gewisser Argwohn , eine Ungëéwißhéeit , eine Anarthie , die nichts weniger , als: einen guten inneren Zustand verrathen. Viele sind der Mèéinung gewesen, daß an dieser fortdauern- den Ohnmacht der Regierung, an“ diesem ‘anarchischén Zu- stande die republifanishe Partei Schuld sey; ih selbst habe dies eine Zeit lang geglaubt , bin “aber jeßt davon ‘zurú>gè- fommen. Nicht- republikanishe Ansichten, die republika- nische Form schließt keineswe zes dié Ruhe und geseßliche Ord- iung aus nein, anarchische Begriffe, Leidenschaften und Gewohnheiten, ein*Erbtheil. Unserer ersten Revolution, sind es, dié unsern gesellschaftlichen Zustand bewegen und an den unaufhörlihen Komplotten Schuld -sind, gegen die schon die vorige Regierung ‘anzukämpfen hatte. "Nicht, daß ich allen Verschwdörern ohne Ausnahme Tugend “und Groß- muth aàbsprechen will, aber es läßt sih nih<ht läug- nen, daß ihre Versuché nur auf Anarchie bèrechnet sind; es fann deshalb doch: re<tmäßige Kömplotte gegeben háben, die ih achte und: ehre. Gegen jene anar<ishen Be- griffe, die wahre Ursache! des jeßigen Uebels, müssen wir nun anfämpfen, wenn gleich ih sie eben nicht gefährlich für ‘das Länd ‘hälte, denn - die Masse’! dés Volkes ‘theilt sie - nicht.

Nichtsdestöweniger abet vekursachen sie Stdrungen. Wir hä-

ben es mit einer“ Partei zu thun, die immer ‘no< Kräft ge- nug! besi6t, um alles ‘dasjenige, was uñs am theuersten! ist, in

Frage! zu skellen. ‘Nur dádurh, daß wir die Ruhe und Ord.

müiig händhaben, die öffentliche Wohlfahrt fördern nnd die Freiheit des! Eitizelnen:deshüßen fönnen wir ‘das voti mir añgédeuteteé Uebel ‘bekämpfen. Bei éinem Kriege ist dies aber

nit möglich. Dèr Krieg würde uns viélmehr ällex der Mittel

bérgubein/ dieuns jeßt gegen die Anarchistèn zu Gébote stehen, und uns” ihne zulest Ca und gat’ in die Hände spielen, Fus ziehe h den S | i

digkeit unszu einem Kriege bewegen darf ,„- und düß wik

detiselben nicht muthwillig herbeiführen, sondetn viélinehr Zeit: gewinnen suchen Und unsêrn ganzen Einfluß, unserè ganze

Göschicklichkeit anwenden müssen, um nicht:in ‘den Fall zu gerathen, eine uns nicht’ Unmittelbar berührende Frage durch die Gewalt ‘der Wäffen"zu lôsén. ‘/ dèér an ‘diésem Tage- ‘den Beschluß | der: untér Anderern sein Bedauern zu ‘erkennen, -daß ‘die Völkèr

állrnálig von der“ gutèn Meinung zuräckkämen, dieFrankreih“ fich durch: ‘die leßte Revolution: etworben ‘hâbe; * er “sey durch-- aus von kéiñem! Eröberungsgeiste béseelt , dênn ér wisse nur zu gut; wié theuer derselbe: zu stehen komme ; doch: sey man: noch fein Eroberétr , wenn’ man ‘die: Gaben, die das Glück

einem“ darbiete, annehme; es leide feiñen Zweifel, daß man hinsichtlich Bélgiéns“ eine ‘falshe Bähn* befolgt häbé , und: venn man si<“ni<ht den. Geist der Völker,“ die Ftankreich: ihxe Freundschaft" 'antrügen, ‘für immer abwendig- machen: wölle, se müsse mán ras<h wieder auf “dem ‘einges{hlägenen Wege umkehren. E l Sn derSifun g ‘Dinge vou Made wozu sihebéu-: “falls wiedex: eine: große - Menge’ von- Zuhörern, wénn“ gleich nicht iw solcher Anzähl wie'Tägés zuvor , eitigefudén.hatte, wurde diè- Debatte fortgeseßt. Sämméeliche -Ministes ‘waren P Alte vo n Ven i o ven “Netüvuts. Hr. Cunin/-Gridaëne'’' eröffnete: gégen 2: Uhr!'dié Síi6Ung: tit! ‘einer! Rede ,-woriti er einge etrachtútigei iber ‘dié Lage ‘der * gewerbtreibèeden- Klassen!

zu Stände .geto - eine solche“ Máaßtégel Frankre

wle nig H he Geivetb

"nit die! Bélgische:-Revolu-

tion iti ‘irgend einèr- Weise mit? der! Französis<hen vêrgleichen; Uution ingleichom Mäáße? voti’ der Ackerbau, Hanidel - undGetwvetb“ teeibéñnderi Klasse ,: wenn gleich: sie- fich

hier-sèy diè:Revölittion in’ ‘glei in ‘dert! blühöndsténZustandé béfuriden) gebilligt wörden; dort sey sie ri éüizelniet artei ‘gewesen, die; mäthtig zum Handeln? unfähig! zum Ebhalteh i

treibende ‘Klasse iú° Belgien e“ lebhaft, was ‘sie ‘dükch die Réèvolucion' veilópeti’ habe ; ' die reichen Manufaktur - FJúühaäber,

jeerd der Revolution ‘werde.

<luß/ daß nur die strengste Noth | f EP h ve f } hängigkeit zu bewahren.“ Näthdam Her Auszu

érv v. Corcelles, ébatte' machte, gab

renwerther“ Kl : gézählt, die uts Belgien seit ‘4

wir -uttserèe Au uns is dex Friede'bisher aufre<t erhalten-worden ;- ditt üns- nd immerdux{ uns; soller auch Emópagesichert werden: Zulange chor hat':unser! schônes- Vaterland (nter * dent Einflüsse des: Auslaüdes- | pelhmachtet 15 Fahre: hitduxch“ wurde der: -Fklede: Frankreich: | ge éatzoiché: 1X6, Frankreich Fetet-

altentu Loge bemerkte: man den | Lassen. Sie uns--immer,. m.., H., eine ruhige, vr tali ‘aber. tige Sprache ct Har fo ‘es uns Mbl 7 utisere V

vera gv E L E E E L 1 unter den Natióne it-Frankteich:: anskellés, falls ‘cine Verelnigung: mit Bélhièn: | überla ér üen! wäre. Er''‘gláübté’, dag. män durch 15

fleiß! zu''Grabe ge “irgend?Femandi biw ichs

sey ;“ die“ gewerb; ju britigen j wod "Fe si< "in diesém Augen det. Zu" téiter

deren Fabrikate zum Theil die Erzeugnisse des Französischen Gewerbfleißes Überträfen, sähen sich jeßt ihres bisherigen Absaßes in Holland und den Holländischen Kolonieen beraubt ;

für ein sol<hes Volk aber, das größtentheils aus Handel-

und Gewerbtreibenden bestehe , einen -isolirkeh Staat bilden und sich in die Holländische, Preußische" nd Fralizösische Zoll - Linie einzwoängen, heiße nichts Anderes, als si selbst den Tod bereiten. „Daher ,‘/ fügte der Redner hinzu, ;;jenes seltsame Schauspiel einer Nation , die überall ‘um einen Kd- nig bettelt, d. h. die“die Unmöglichkeit eingesteht , “ohne einen äußern Stüßpunktc ihre Existenz zu fristen; denn, verhehlen wir

“es Unsticht/die Belge ficher ntcht bloß elten König, ste suchen

zugleich ein Aequivalent für Holland und seine Absabpunkte. Ein solches konnte ihnen freilich kein-Staat besser ‘bieten, als Franfreih. Die zwischen beiden Ländern bestéhendé Schranke, die den Belgiern nicht gestattet unsere Märftezmit den rei- chen Erzeugnissen ihres Gewerbfleißes zu versehèn, wäre so- fort verschwunden. Schon hatte diese schöne Aussicht das Spekulanten: Fieber erzeugt; man häufte- in Belgien unge- heure Niederlagen Englischer Waaren , um , sobald die Ver-

einigung ausgesprochen , unser Gebiet: damit zu übershwem- men; wie nachtheilig aber eine--solhè Jnvasion für unsern.

Handelsstand gewesen seyn--würde, bedarf keiner Erwäh- nung. Lassen Sie uns daher, m. H., statt’ die: Véreinigung

beider Länder zu verlangen, lieber der Régierung Glück ‘dazu:

wünschen, daß sie unser wahres. Jateresse richtiger erkannt,

daß sie gefühit hat, wie eine solche: Vereinigung nichts An-

deres heiße, als unseren Hammerwerken, unseren Tuch -, Lei- nen- und Baumwollen-Manufakruren, so wie unserm Acker-

bau, ‘den ‘Todesstoß verseßen. Und“ welchen Ektsas hätte uns denn Belgien“ bieten ‘können? -Gät feinen. A

t | Belgien producirt, als ob «es 32. Millionèn Einwohner hätte;

es fonsumirt aber nur für 4. Millionen. _ Man berúft si

darauf , daß Frankreich eine Gebiets - Vergrößerung erhalten:

würde. Was nusßt aber eine solche, wenn sle nicht. zugleich.

den Wohlstand eines Landes erhöht 2 Abgesehen. von“ dem Allen, würde eine Vereinigung Belgiens- mit Fraÿkreih -uns

aber auch. noch. in einen Krieg verwi>eln, den wir zu mei- den Ursache haben, um unsere-Justitutionen zu befestigen.

Warum. wollten: wir also, ganz. gegen -unser. eigenes Juter- esse, dem. .gésammten Europa den Fehde - Handschuh hinwer- fen? Nein, m. H., die Regierung verdient ‘ünseten Dank, daß sie dasjenige, was dem inneren Zustande* unseres Landes frommt, mit „der National -Würde zu verschmelzen gewußt

und zugleich nichts verabjäumt, um uns. unsete Unad- Schonen

E i err v. i (dessen Rede wir morgen ‘im Metheilen werden )

eslen Rede 1 Auszuge seine Meinung über die Belgische Frage abgegeben hatte,

ergrisf ‘der Kriegs-Minister das Wort und äußerte si

im A eal ir i i Ga //Sranfreth Yat? zuerst; das Princip der?! Nicht > Eittmischung

aufgesteilt ; es hat diefes rincip Info Eo E als gd

selbe bisher allein mit Kraft und Nachdru>“anzuwenden gewe

hat. Worin dieses Princip eigentlich bestehe, und wie dasselbe sich nicht aaf Füite Matt lâga ausdehnenlasse, hat Fhnen einer meiner alten Waffengefährten,. der Minister der auswärtigen An- g genten B lern hintängklich ‘auzeinandergeseßt. Mein ch-

áé hát Jhnén zuglêih alle°die Wohlthaten auf- enseit 4 Meönaten verdankt: Dex unge- wohnten Sprache, mit der wiv: zu Gunsten'+der Belgier--das

Princip der-Nicht-Einmischung/ aufgestellt, haben--sie cs vielleicht beizumessen, daß. die, Armeen, dîe- bereits auf ihr: Anmaxsch waren, . plôblich, Halt “machten, --Belgien - wurde als. ungbhätigig anerkannt und konnte. sich in Ftieden mit pes Bés- Gd mner tistitutionen. beschä en, EILNE l

ésu ü>st{htigun

<dnes Land im

erdienen solche Ee Be: tigung? Gleithtwdohl' wolle be no<'’’niht als beendigt békrachtén.!* Dürch

tate denn gür keine Ber >

„das den Fi

ten. Dié!

brigens die 2 rsicherttng geben; daß Frankre auß Pin) sonden eie M) Änfiern, Oa G e nomaiet'hat>-dis das Gefühl seittér Macht'erheistht/:: Mehr äl en | Stade gewesen, die Dietisteizui-roür- digen,die mein berühmter! “5 DeÉOUgANIE Ader dend ecke) wom, B lande, getrennt war o r é A a borne déeral E afen, do konnte s t A in fo t eit Wiede d ‘den Fúß: dthe unserer" Geschithte} / vielleicht * sogar

damals nicht¿ als 14 * Armee) = Eorps!: dert ‘Boden’ Frant--

det Di fchall- ard/ r

i>e* befint-

305

g“vértheidigten , war die Begeisterung so groß als icht. e irite; d é mir von allen Seiten. zukommen; stimmen hierin überein. - Selbst in der Nacht ‘übt sich unsere junge Maunscha im Exrercieren; ja, bet: mehreren Corps sind sogar freiwillige: Bel- träge’ geliefert wörden, ‘um die Kosten für Miethe: und Heizung eines Lokals zu dén Yebungen in den langén Winternächten aufzubringen. Ehre unferu Frattkreich, das allein das Geheim= niß besißt, solche Wunder hervorzubringen! Ehre unserer tapfe- ren Fugend, die dem an sie ergangenen Rufe auf #6 würdige Weise entspricht! Mit solchen Elementen, m. H., dürfen wir versichert seyn, unser Land hinführo auf der hohen Stufe zu er- halten, zu der dasselbe berufen ist. Von Frankreich allein hängt der Friede von Eurôpa ab; kann der Friede erhalten werden, #0 verdankt Europa ihn lediglich uns. Die Minister des Köntgs find sämmtlich einerlei Sinnes : sie alle bieten den Frieden. Sollte indessen irgendwo die Fackel des Krieges geshwungen wérden, so i auch Frankreich schlagfertig; nie hat es den Krieg gescheut, und heute, wie ehemals, wird es sein Recht zu behaupten wissen.‘

Nach Beèndigung dieser Rede, die von der Versamm- lung ‘mit großem Beifalle aufgenommen wurde, ergris der Baron Bignon das Wort und ließ sich im Wesentlichen folgendermaßen vernehmen: „Das Princip der Nicht - Ein- mishung hat durch die’ zwar verde>te, aber darum nicht min- der der That nach bestehende Dazwischenkunft der Londoner Konferenz cine merklihe Veränderung erlitten, und ih roill untersuchen, ob der von dem Ministerium den Belgiern er- theilté Näth unsern wahren Juteressen angemessen sey. Der Minister der auswärtigen Angeiegenheiten" hat uns gesagt, die Regierung habe die Vereinigung Belgiens mit Frankreich nicht abgelehtit und nicht ablehnen können, weil ihr in die- ser Bezühung ‘kein auf geseßliche Weise geäußerter Wun|ch von Seiten der Belgier zugekommen ‘sey. Jch bezweifle, daß der Minister auf diese Erwiederung wirklich Gewicht legt. Kann'er- im Ernste sagen, daß, um ein Anerbieten ausschla- gen zu fôntien, dasselbe vorher gemacht worden- seyn müsse, da er es doch war, der mehreremale, um diesem Anerbieten vorzubeugen, zu "verstehen gégeben hat, daß es, wenn man es'machen- sollte, abgelehnt werden würde? Warum einem solchen ‘Ereignisse ‘vorbeugen, warum es verhindern? An- genommen selbst, .es sey unseren Interessen gemäß, auf die Veéteinigung wegen ‘der gefährlichen Folgen , die sie haben föûnte, nicht einzugehen , so ‘ijt es ein wichtiges Ereigniß, wetin ein Volk vön 3 bis ‘4’ Millionen den feierlichen Wunsch ausspkicht, sch. mit einem ‘Nachbarstaate' zu vereinigen ; die- ser ‘Wurisch ist | eine {dne Huldigung , die diesem: Staate und seinem Fürsten-dargebracht wird. Warum. beraubt man den König und Féänkreichdieser: füt beide soruhmvollèn Huldigung ? Jh ‘weiß sehr wohl, daß, da die Vereinigung Belgiens mit Frankteich derjenige möglihe-Fall ‘ist, den einige Regierunz4 gen am'meisten l sie dieserhalb zu ‘bécuhigen. Legte uns aber - diese Rücksicht fúr die Besorgnisse’ der andern Staaten ‘die Verpflichtung auf, ein noch gar niche in die Wirklichkeit getretenes Ereig- niß’ im-voráus abzulehnen? - Zugegèben, daß, nah dem wirk- tih “geschehenen! Anerbieten der * Vereinigung mit uns, . die Klugheit ‘uns ‘gébôte/ ‘nicht: darauf einzugehen, ist es dann nicht immer’! nöch'! Zeit sich ‘mit’ den Belgiern zu verstäudi- gen? Bis'dahiin ‘bleibt es. ihnen unbenommen, ‘ihren Wunsch auszusprechen. Worin liegt die Nothwendigkeit , ‘die Aeuße: rung -dieses* Wunsches abzuweisen' und ihn in das Junere der ' Herzen ‘gewaltsam zuürückzudrängen? Die Weigerung fömmt immer nöch: zeitig: genug, wenn: sie die Verwirklichung des Wüinschés verhindert: Niemand * würde berechtigt gewe- sen seyt ; * uis zu ‘tadeln, wenn wir so gehandelt* hätten.“/ Die: Lösung der Bélgischeti! Frage; fuhr - der Redner: ‘nach die- sêm Eingange ‘fort, sey in diesém“Augenblicfe' sehr: nahe; und welchen Beschlu auch’ die Belgier’ und die großen Mächte fassei-möthten,: sö: istéheizuhoffen, daß man nicht zur Theilung

Belgiens schreiten: wördè. | Ueber das von dem ' Minister der |

auswättizetn Angelegenheitên ‘Tages zuvor ‘angekündigte: Sy: stem, Belgien zu? eiern“neuttälén:Stääte! zu: machen,: der im Norden Frankreichs das" stynivürde, was*die-Schwely im Ostèti“ sey, so: enthalte er! si<> über? diesen nenen Plan: vor: wégc zu itrthétlen ¿freue sich“ indéß insofern: darüber , als er ein Schußmittel gegen die Theilung Belgiens darin'érblicke: Die“Zetstückelung: eines! Volkes. sey immer ‘eine betrübende undfür: älle Pärttien naht

aus hervorgehe, daß jeßt no<, nah einém halben Jahrhuns dext die’ Euröpäischén'Stääten ‘mit den Séhwierögkeiten zu fätüpfen hätte „die durch: die Theilung: Polens verutsa wörden ‘seyen, Was: di Polnische Angelegenhèit betreffe, wundere» er sih Úber die Aeußerung des Ministers; daß Fraù reich. nihts. mit den Waffen âe Polen thun könne, weil beide Länder zuLweit austknätider ‘lägen: Mag tnE, ünd'die gro- ßen Mächte könnten“ für ein“ Volk“ diel'“t

Waffen-zu greifen. Die“ Gegenwart biete in der Londoner

träge halten, so

rehten; man es ‘für nöthig gehalten hatsz |

Ge Europa? ante heiligé Maäßregal, wie: f<on: dat? E

: unte When N Belgische» Fnsuvre pr s : 4 2 Verta S i l in gileiner:: sung:

V daner die: Feindseligfeite fart; d

rer). UND Vie groe:!, | bar’angetiomnien zeit Waffe ün, “ohne zu“ det | ein | f

Kökferetiz einen Beweis für diese Behauptung dar. Frauk- reih tônne auf diplomatischem Wege für - Polen sehr wirk- sam seyn. Jun den Protokollen der Londoner Konferenz be- rufe man sich häufig auf die Verträge - von 1814 und 1815, und allerdings müsse man sh an diese Veér- ltén sehr au< Frankreich, dessen Mache durch dieselben beschränkt worden sey, Ursache habe, zu wünschen, daß diese Verträge nicht vorhanden wären ; es würde gewiß höchst gefährlich jeyn, die bestehende Orduung der Dinge zu vernichten und alle dabei betheiligte Parteien. ihrer Verpflichtungen zu- entbinden, indem daun die ver schie- denen Mächte leicht veranlaßt werden fönntèén, das wieder zu, nehmen, worauf sie ein Recht zu haben glaubten , oder was ihnen vortheilhaft liege, kurz die ihnen angewiesenen Gränzen zu überschreiten, um die sogenannten natürlichen Gränzen wieder zu gewinnen. Jene Verträge müßten daher zur Grundlage dienen, und dies um so mehr, als sich in der, vollständigen Vollziehung derselben ein Ausweg zur Beilegung der Polnischen Angelegenheit finde. Der erste Artikel ‘des Vertrages vom 9. Juni 1815 scheine ihm eine Rechtferti- gung der Forderungen Polens zu enthalten, und es sey da- her fúr Franfreih und England, welche durch die Unterzeich- nung jenes Vertrages dessen Vollziehuag mit garantirt hätten, die Pflicht vorhanden, in dieser Beziehung et- was zu- thun. England werde durch das Juteresse- fet- ner Politif, dem durch Eroberuugen in der Türkei und Persien vergrößerten Rußland gegenüber, dazu getrieben, fúr die Polen zu sprechen, Franfkfreich' aber habe gegen dies jelben eine Schuld der Dankbarkeit für frühere treue Dienste abzutragen. Aus welchem Grunde könnten die großen Mächte nicht für Polen thun, was sie für Belgien gethan hätten? Nachdem man Belgien für neutral erklärt, warum thue man nicht etwas Aehnliches für das Königreich Polen ?. Er äußere, bemerkte dec Redner am Schlusse seines Vortrages, diesen Gedanfen nur, um zu zeigen ; daß Veranlassung da sey „zu. handeln; es sey nicht seine Sache , zu bestimmen, in welcher Art män handelu müsse; er stelle bloß die von ihm gemä<htén Bémerküngen der Weisheit des Ministeriums anheim. Dem Baton Bignon folgte der Minister der auswärtigen Angelegenheiten auf der Rednerbühne.

„(Fch komme//, äußerte er; „meinen chrenwerthén Gegner zu antworten, denn ich: ehre sie und danke denjenigen unter th=- nett, die sich: auf die zwischen uns bestehenden Bande der Freund- schaft berufen haben. Es wird mir hoffentlich leicht seym, zu beweisen, daß. diejenigen von den angebrachten Besu digungen die den (Minister perfdnlich betreffen, völlig gern: nd: Hr. v. Salverte ‘hat gestern wiederholt, was bereits Hr. Mau- gin añzeflthrt hatte, daß ich nämlich in einem-Schreiben im Moniteur ‘dasjenige widerrufen hätte, was ih ‘früher : ges

* oder geschrieben. Die Sache verhält sich folgendermaßen. Et:

“Belgischer Abgeordueter hatte cine diplomatische Unterredung :

* etnem Briefe: erzählt, dem: eine unverhoffte Publicit 4 c

ung i ¿atun wurde, und GGlmeEet: Ma , wie. der Schreiher ‘selbst ge- steht, mehrere Unrichtigkeiten zum Vorscheinkameu. Diedem Publiz fum/auf folche: Weise überlieferten: Thatsachen erlangten dadurch die: höchste et: Es war darin die Rede von der Vereinigung Bel> iens mit: Frankreich, von der Ablehnung::der Krône Seitens erzogs ‘von Nemours, von dem Widerstande, den die: dicsseit Regierung:der Wahk des Herzogs: von Leuchtewberg entgegensieliet u müssen Zlaubte , und. von einem Heirathsplane der nie ritte Kugénbli zur Sprache: gekommen war, hinsichtlich: dessen man sich:aber in meinem Namen solcher? Ausdrü>c- bediente ,: die) i< weder im Reden noch: im Schreiben «jemals - anzuwenden pœlege. Hier t der’ Brief, den ih Steuer der: | schreiben: zu müssen glaubte. ae: :Mitnister | verlas: hier-das in Nr.'23' der: St.: Zeit: mitgetheilte Schreiben, das: er untern: 44. Fattuar an: e D R E RA hgtte: ) and Er iei orts met gebe 19 au 0e dee Bitgern PetgE Loe, M8 H etmiele, gee ich nun: zu::dexi U | UOET î rieden, die Sie tw diesem; 1 e ibbice, delbbäftigt /, über: Ma î giebt gu: verstehen, daß:wir den um: jeden: P ves woll: ken; ‘ch mag meine Gegner nicht,mit: iheenieigenen Wassett ¿}chtas enun von ihnen behaupten;:da j L 4 ollen; ‘es würde—miv zw! schmerz ber thren Patriotismus. zit 1

estern: geäußert» i daß: ¡durch Vrrir| allerdings ‘lie Ecinner lew 7hat. ¿Sle)zu brechen hi

den Fehdehandschuh: hinwèrfen:) Will: man: eite. Di N bte a S Thab ia,

Nachdem" idie \Txenÿ g von ollan m a1 0n da 4 e“ voutrd Belgten -bekreitw s i

eit.

erfolat; 0d t: dié Belgiét sich N

ei ‘ans e x afer ae d Me e A RieE D giese in Ende. Nach dieser ‘ersten /: die dié V A ONGG Ee Frankreich dertentck, begehrten sie, daßmanihre Un Îngi

E A Pee cent Ti E ne