1831 / 41 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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elliptische Schiefe, während. von da av ‘re<ts und links ‘die: R0- Littonen immer excentrischer werden, bis zu den parabolischen Ul- trabahnen Vot dieser Stellung aus findet er, daß Frankreich u éiner wahren Freiheit. nicht gelangen könne, so lange es den Begriff der Verfassung ganz indem der Reichs-Verfassung für crshdpth t, s0 lange és immer nur an dec Spiye jetnes

taatsgebäudes zimmert, die von den platten Bleidächern des /

republikanischen Terrorismus bis zu dem schiefen Thurm der Napoleonischen Alleinhereschaft dur<h alle Formen hindurch

egangen, während Kommunal- und Provinzialverfassungen, dfent- licher Unterricht und Freiheit dèr Verwaltung durch Unabsechbar- keit der Beamten dagegen nur als Nebensache, ja leßtere sogar als ein unvereinbarer Hemmschuh erscheinen; von hier aus hält er _dett. esprit, der in dén Französischen. Kammern glän;t und ahe und fern die Augen hbestiht, allein nicht für hinlänglich,

m. Alles zu regieren, und meint, er habe nur zu oft von wahrer Regierungskunft hinweggeführt; von hicr aus ist er auh mit den sogenannten Doctrinairs bet aller Achtung, die er ihnen zollt, nicht einvecstanden, weil ste thm zu mathematisch, regelrecht und absirakt sind und diese Abstraction endlich nur dahin führt , die Köpfe und die Thaler zu zählen, na< der Zahl alle Dinge ent-

scheiden zu wollen, den Kdnig nur für den dritten Begriff zu den -

Wel Degen, der beiden Kammern zu halten und die Theilung er Gewalten in dem anatomischen Auseinanderschneiden des ZuU- sammengehörigen zu suchen. : Auf der andern. Seite bchauptet er, von demselben Standpunkte aus, in welchem er das göttlichs Me der Obrigkeit mit einer ebe 40 R Pflicht gegen das ‘Volk unzertrennlich verbunden erbli>t, das Revolutionniren habe ‘diesmal von oben angefangen, und indem der Regent aus dem Kreise des Rechts und der geschlichen Entwickelung hergusgetre- ten U P den Ausgang. in die Hände der bloßen Gewalt gelegt und - ih deren! Eitsche ung preisgegeben; oder er zeigt O Hier aus den Urheber der Restaurationslehre in sciner Blöße: oder erzüchtigt die ANatrat Leg zu etgongl en Bewegungentn Pie Hdrigkeits -, Zwangs - und Banurechts-Berhältnisse mir scharfen ißelhieben. Béi a I eee für fremde Etgenthümlichkeit,

e A E i e Großes und _Schdnes darbie-

hei dankbarem Anerketintniß Französischer Zuvorkommenheit rt ex doch. nte auf, ein Deutscher und cin Preuße zu seyn. n ‘vou L E gus für Verblendung durch Fran- 4dsischen éclat. in dem Grfüht der Ueberlegenheit Deutscher Bil- g Und des Werths déx vaterländischen Einrichtungen, weiß: er oes die Ge gene l L: mit Bescheidenheit und Sach- „gebührende Gerechtigkeit zu 'verschaen; wo ihm aber

liath. catzbss er Anmaßung und Eitelkeit allzu

i Weg tritt, stellt M io fee mit der Schleu-

<, greift er ihn von der fe |

euthrit - fiber: LEE R an und verblüt thn. 'derda meint, daß andere Vélker nichts Bes-

n_Stre>-Anstalt die Glieder brechen und cilen zu lassen/ Überall, wo er fich geltend

der

j û Gener, möchte ‘Preußen überall, wo es ut- ( D ectretee 7 :

finden! Selbst die ftimmung und Mäßigung, 1w9- nd in den dret Tagen / aus-

¡tig beurth t wird sol ‘der Kraft, Ueber L è Pa isee Vats:

at, hindert thit nicht, auch an diese Begebenheit det.

_<ristllichen: und vaterländischen Sinnes, in folgen-

ilégén. Setin ich Seiträume der Weltgesehichte der. aldo ‘und das Menschengeschlecht Cf: 7106 V

unt Leute (wie-G. und H.) mit

r Hand’ erweisen, der Mensch ‘sey ein

e oder wolle auch nie das geringste

üble 1h/- daß Fretheit, Kraft und Wil- ud er’ davor Gebeanch machen soll. Höre 6) das Ungemrssenste Lobpreifen des

zung. auf Gott und ‘Vor R,

„eigene igkeit

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chen Gigde und Erkbsutig, Es

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r Koönta ‘Vat érland (and Alles scî dod ‘größer, als ‘der Spruch: ‘mit der

Ehre ektung des Bâterlands: -Drum: ht umhin; noch eine‘andere Stelle

h fm n wir.

en dur ) den Knttppeldämm 4 ug O g _Westpr. Pfdb.

Breslau Thl. |2 Mt

Päfuntg ‘der Welt mit hren | lumb. 18. 19. Fey) ènttgegnen / ‘dèr Wahl- |

, f hs anzuwenden und zu sagen: 2 führe, wie der Gerber ‘Sleon; und ¿die

Freiheitshelden, wie Demofihettes, nicht mehr zu -dem- engen: Kreis einer cinzelnen-Gemeinde sprechen, sondern Weisheit und Thorheit, guf den Schwingen der öffentlichen Blätter, in wenigen Tagen ganz Europa überfliegt , von Millionen gehört, wiederholt,- bewundert und verdammt wird, wo diese unermeßliche Mehrung der: Gewalt des Geistigen úber das Materielle mit threm Segen aber auch dem Einschleihen des Bösen Thür und Thor dffnet, da sind Männer, wie er, so berufen als verpflichtet , als ein geistiges Heer, neben unsern leiblichen Soldaten, in die Schranken zu treten und das Uebel, welches nicht ausgerottet werden kann, wenigstens bezähmen und bannen zu helfen. Möchten wîr ihm noch recht oft in dexr Ansübung dieses Berufs O wun n.

Königlihe Schauspiele.

Mittwoch, 9. Febr. Jm Operuhause: Die Jungfrau von Orleans, romantische Tragödie in 5 Abtheilungen. (Frl. v. Hagn: Johanna, als Gastrolle.)

Im Schauspielhause: 1) L’amour et la raison, co- médie en 1 acte. 2) Jeune et vieille, vaudeville nouveau en 2 parties. i

Königstädtisches Theater. - - ___ Mittwoch, 9. Febr. Die FJraliänerin in Algier, komi- sche Oper in 2 Akten; Musk von Rosfini. (Dlle.--Hähnel vom K. K. Hof-Opern-Theater- zu Wien: Jsabella, als erste Gastrolle.) : ,

Berliner Börse.

Den 8.: Februar 1831.

Amil. Fonds- und Geld-Cours-Zettlel. (Preufs. Cour.)

St.-Schuld-Sch, Pr. Engl. Ani. 18 Pr. Engt. Anl. 22 Pyr. Engl. Obl. 30 Kurm:OVb.m.I-C. Neuan.Tut Sch.d. Berl. Stadt - Ob. Königsbg. do.

Ephtuger do. Danz. do. in Th.

- [Ostpr. Pfandbrt. Pomm. Pfandbrf. TKur- a Neum do. Schlesische do. Rkst. C.dK.-u.N. Z.-Sch. d, K.- u.N.

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Grofshz.Pos, do. Wechsel- Cours.

Anwterdam , 250 Fl. | Kurz 1424 dico -250 Fl. (2M. 1415 Hamburg . 4 Kurz 150 s 2 Nt. 1493 - 3 Mt. 6 214 2 Mt. « 2 Mt. 1017. Augsburg , L&M 1015

Leipzig 8 Tage | Fratkfürt ¿. 0 WZ y 2. M 1021 Petersburg: BN. ): Rbl. |3:Woch. | Warschau Ó 1. {Karz -—

e Börsen.

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Auswärti

6 J omg n; A, SOEAr: E n aug

3proc. Cons. 80%. 7. uss. 924. F. an. 164.4. Griech, 27.28. Port. 432. Dün. 602. Bras, 551. Mex. 352. 36. Co-

Berichtigung, Jr der Beilage zum “gestrigen Blatte

der Staats-Zeitung, S. 325, Sp. 2, Z. 18 v. u- st. „„Dich- - tungen‘ l. „Richtungen“ und S. 328, Sp. 1, 3. 13

v. u. l. „Gleichheit “/ st. „Freiheit“.

Hierbei Nr. 6 des Allgemeinen Anzeigers.

Nach \< rift. So -eben (halb 5 Uhr Nachmittags) kommen uns noch die Pariser Blätter vom 1. u. 2. Febr. ‘zu, welche jedoch nichts. ausgezeichnet Bemerkenswerthes enthalten. Die Cours - Notirungen sind wie folgt: : i l Pa ris, 1. Febr. Sproc:- Rente pr. compt, 93. 70. fin cour 93. 80. 3proc. pr. compt. 61. 20, fin cour. 61. 30. sproc. Neapol. pe:-compt; 63. - fin ‘cour. 63. 25. 5proc. Span. Rente perp. 46. Parts; 2: Febr. Z5proc. Rente pr. ‘compt.-93. 15. fin cour. 93, 25. Zproc. pr. compt. 60. 80. fin cour: 60. 90. Sproc, Neapol. pr. ‘compt.’63. 15. sin cour. 63. 95. 5;roc. Span. 464. i s | _Franuffu rt a. M./5. Febr. ‘Hestérr.-5proc. Metall: 915.9175. 4proc. 794. 794. 23proc. 452. lproc. 205.B. Bank- Actien 1253. 1240." Part.¿Obl. 1175. Loose zu 100 Fl. 1702. B. Poln. Loose44#. 44.

Ecdrudt bei A. W. Haÿn.

eren S S T Smet t ———

Redacteur John: Mitrcdacteux Cottel.

Brief | Geld.

u

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

_.

Me 41.

Anitlihe Na<hrichten. Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben dem au Allerhöchstißrem Hofe residirenden Kdnigl. Hanndverschen Gesandten, Staäts- Minister Fkeißeren von Reden, den Rothen Adler-O*den erster Klasse zu verleihen Mee

Se. Majestät der König ‘haben dem pensionirten Com- mandeur vom Asten Baraillon ( Mindenschen) des 15ten Landwrvehr - Regiments, Oberst- Lieutenant von Eller-Eb e r- stein, dêm vormaligen Landrath des Templiner Kreises,

‘von Arnim, und dem Superintendenten Grünewald zu

Achen , den Rothen Adler ¿Orden dritter Klasse zu verleißen

__ geruht.

Ihre Durchlauchten der Herzog und die Herzogin von Anhalt-Köthen sind von hier nah Köthen abgegangen.

Daß dieser Tage das 5te Sachregister zur Geseßfamm- {ung , uid zwar für die Fahre von 1826—1830, erschienen ist, wel<es den Gescßsammslungs - Abonnenten unentgeltlich veräbrei<t wird, und în kurzem auch das große Sachregister für die Zeit von Entstehung der Gesessammlung ab und

einschließli<h des Nachtrags von 1806 1810 bis zit Fahr?

1830 gegen eine billige Kosten-Vergütigung nachfolgen wiede;

davon benachrichtigt das Debits-Cortoir mlt der Erinne- !

rung: daß seit dem 1sten Januar d. J. eîn neuer Prä- numerativas- Termin begounen hat. Berlin, den 10. Februar 1831. Debits-Comtoir.

Dur chgerei s: Der Kaiserlich - Russische Feldjäger Schmidt, als Courier von St. Petersburg kommend, na< Weimar.

“Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

“Franfret<.

Pairs-Kammer. Jn der Sißkung- vom 1. Febr. erfolgte zunächst die L einer Kommission zur Prú- Fung des Geseß - Entwurfes Über- den Tilgungs - Fonds. Sodann begannen die Berathurigen über das Geseß wegen Eünftiger Besoldung der Rabbiner. Der Vice-Admiral Ver -

„A

——

Hwel widersebté c diesem Geseßbez eine aufgeklärte Regie-

xung, meinte er, dürfe nicht eine Religion salariren, wodur der Jrrthum fortgepscanzs werde; die Juden, die Jahrhun- derte lang den wahren Gott allein angebetet ‘weigerten fich seitdem, das Licht ‘des heiligen Evangeliums: zu empfangen ;

inFölge ihrex Vorurtheile hätten sie- ih? eigenes Geseb vér-

ssen und lebten absichtlich in der Unkunde der geoffenbarten Wah rheiten, indem sie den Talmud befolgten ,' der von -eini- gen Rabbinern“ in “den frühesten Zeiten abgefaßt worden sey, und den ‘sie ihr raundlihes Geseß -nennten; dieses Buch, das in einem geheimnißvollen und faum zu U eN Style geschrieben > hindere sie, ihre-Augen über den. wahren Sinn hres alten heiligen Buchs zu öten und die Offenbarung es Evangeliumns auzunehmen; nicht die Anhänger Mosis, sondern “die Sektiver des Talimud würde der Staat bezah- len, wenn er den Rabbinern ein Gehalt bewilligte, so {ange “diese si<h zu ‘einer’ antichristlihèn Religion befkenn- ten, dürfe die Regierung nicht einen Thell' der Staats-

Einnahme dazu verwenden ; E und’ Vorurtheile

zu nähren. Der Berichterstatter, Graf Portalis, erwiederte,

“Berlin, Donnerstag dén 10e Februar

1831.

m]

es handele si<h gar ni<t darum, zu untersuchen, ob die Rab-

biner die religióse Wahrheit lehrten oder ni<t; der Staat bezahle mehrere Kulte, obgleich nicht alle von ihnen die Wahrheit lehrten, denn diese fônne nur eine und dieselbe seyn; es frage si< bioß, ob és dem Staate nüblich sey, daß die Rab- diner den Unterricht, mit dem sie beauftragt wären, fört- febten; man sprehe von dem Talmud, seinen Fabeln únd feiner Unduldsamkeit; Niemand wisse aber, welchen Grad von Einfluß dieses Buch ' auf die Französishen JFsraeliten habe; um dergleichen Einwendungen vorzubeugen, habe er s<{<on in seinem Berichte zu“ beweisen gesucht, daß die Ent- s{<hÄdungen des großen Sanhedrin den Religions - Unterricht der Rabbiner in Frankreih mit der Civilisation und den Ge- seßen in Einklang gebracht, daß sie die damit im Wider- spruch stehenden Grundsäße des Talmud verdammt, und for na<h deu Französischen Jsräeliten einen Gesebes : Text gelie- fet hätten, der in den Synagogen, wie das Geseß selbst, ausgelegt werde. Man dürfe also die Französische Synagoge nur na< den Entscheidungen des großen Sanhedrin, nicht aver nah den rabbinishen Compilationen, beurtheilen. Der Graf Verhuel entgegnete hierauf, daß, wenn der Mensch au<h in seinem Glauben unabhängig sey, diese. Unab- * hängigkeit fich do< ni<ht auf seinen Stand als Bür- ger und Unterthan erstre>en könne; in- leßterer Be- zirhuno müsse sielmehr der Staat zu ergründen suchen, ob jener Giaube au< nit mit den gesellschafclihen Principien im Widerspruche stehe; in dem vorliegenden Fälle jey dies aber unmöglih, da es si<- von einer Religion handle, die der Regierung völlig unbekannt sev, und von der man annehme, daß sie auf einer antichriftlihen und antiso- cialen Grundlage beruhe. Als bei- diesen Worten der Graf Molé den Redner mit dex Bemerkung unterbrach, daß felt dem großen Sauhedrin dié Gesebe der jüdishen Religion be- fannt seyen, erwiederte Lekterer, dieses würde nur der Fall seyn, wenn die Rabbiner ihre frühere Erklärung, daß in den Synagogen nichts gelehrt werde, was den christlichen Ver- einen zuin Nachtheile géreiche, erneuert hätten; Jedermann wisse aber, daß die Juden in den übrigen Ländern si<h über jene der Kaflserl. Regierung abgegebene Erklärung nur lu- stig gemacht hätten. Der Graf Molé bestieg hierauf die Rednerbühne und bemerkte, daß es sich in dem vorliegenden Falle bloß ura die Juden in Frankreih handle. Nach der Erklärung, fúgte er Unte die der große Sanßhedrin abgege- ben habe, und" die das Symbol fúr- alle Französische Jsra- eliten geworden, sey“ fein Grund mehr vorhanden, die im Talmud enthaltenen Lehren zu fürchten ; in jer Erklärun g aber, auf. welche man allein jeßt refuriren müsse, um zu: erfah: ren, was die jüdische Religion .vorschreibe, sey durchaus fein Grundsaß enthalten , der die Besorgnisse einiger Personen rechtfertige. Der betreffende Geseß-Entwurf wurde hierauf mit 57 gegen 32 Stimmen angenommen. R

‘Deputirten-Kammer. Die Sis ung vom 31 sten an. eröffneten die Herten v. Berigny und Landrhÿ- illon' mit zwei Berichten“ über: 7 Geseß: Entwürfe von

örtlichem Juteresse. Der Präsident trug sodann ein Schreis ben des Hrn. Gallot. vor, wodurch- dieser Deputirte ‘des Departements der niedern Charente seine Entlassung einreicte.

Hierauf wurden die Betathungen über den Municipal:-Ge- | L ntwurf fortgese6t.

r. Daunou lie A, gegen den- n vernehmen und gad eine furze historische Uebersicht von den Gemeinde-Räthen seit : den Zeiten der Röômer- bis auf die neuesten Tage. „„Seit der Kaiserl. Regierung‘, so s<loß er selnen Vortrag, „beruht unser Kommunalwesen le-

‘diglih tn der Einbilduñg: wir sind aber. beréits in solchem

ep an O geivbdnt, bop area les ee pg on ‘Jeb Existenz von- Municipalitäten vora t. finden diése Namen n Aktenstücken und an öffentlichen Ge-