1831 / 44 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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“_vridan, die ) Uybeliébtheit“ in Fe und "wegen der großen? Verschiedenheit

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und werthlos gewesen wgr. Ersi im Jahre 1778, als Jrlgud, in Fol e n ichen Krieges, in den \s{re>li<sten Ver- fall gerieth und dic Einwohner laute Klagen darüber führten, wurden ihrem Handel von der Englischen Re ans einige Frei- heiten zugestanden, wiewohl nicht ohne großes Mißbehagen von Seiten der vorurtheilsvollen Englischen Kaufleute und Fabrikanten. Hierdurch erhielt Frland ein gewisses Ansehen von Selbstständigkeit, nachdem es Jahre lang von einem Lord-Lieutenant verwaltet und

eigentlich von den Ministern beherrscht worden war. Jm Fahre >

1779 drohte die verbündete Secmacht von Frankreich und Spa- nien mit einer Fuvasion in Jrland. Die Englische Flotte war in dem damaligen Kriege niht immer stegreih gewesen; Jrland d war von aller Landmacht, die in dem Feldzuge gegen die

reen Staaten gebraucht wurde, ganz entblößt worden. So bildeten si<h denn militairische Associationen, gus denen 50,000 Freiwillige, gehdrig bewaffnet und disciplinirt, hervorgin- en. Dem damaligen sehr eigensinnigen und kurzsichtigen Englischen

inisterium entging es jedoch, daß die Macht, die icht zur Abweh- rung einer fremden Fnvasion sich erhoben I sehr leicht auch einst zur Durch uns von Freiheiten, dîe man haben wollte, dienen könne. Es zeigte sih dies nur zu bald; die feindliche lotte kehrte, ohne viel ausgerichtet zu haben, in den Hafen von

rest zurú>;- die Jrländischen Freiwilligen aber blieben beisam- men. Das Frländische Parlament, das im Oftober eröffnet wurde, votirte eine Adresse, in der auf freicn Handel gedrungen wurde. Ein in dieser Weise energisch ausgedrü>tes Verlangen konnte seinen Einfluß auf den Minisier- Rath nicht verfchlen, und die von Lord North im Englischen Parlamente gemachten Anträge

gingen dahin , den Jrländischen Handel zu begünstigen und zu.

eben. Aus der Art dieser Anträge läßt sich ersehen, wie groß die Abhängigkeit war, in der Jrland damals geschmachtet hat. unen wurden “nämlich die Gesehe zurü>kgenomimen - roonach ie Ausfuhr aller Jrländischen Manufaftur-Erzcugnisse aus Jr- sand tee untersagt war; ferner das Geschß, wonach / in Frland kein anderes Glas als - das aus England einge- Führt werden durfte; endlih wurde nachgegeben, daß Fr- land mit den Britischen Kelonieen in Amerika, Westindien und Afriïa Handel treiben dürfe. Gleichwohl wurden auch nach dieser Zeit noch die Beschlüsse des Jrländischen Parla- ments von dem Britischen L conneil (Geheimen Rath) stets geändert oder ganz unterdrü>t , und erst im Fahr 1782 hat sich Srland von diesem \klavischen Verhältnisse zu Großbritanien los u machen gewußt. Die Freiwilligen thaten das Jhrige dazu urch große Versammlungen und dur< Beschlüsse, die daselbst gefa t wurden; im Jrländischen Unterhause war cs icdoch der erühmte Grattan, der die Adresse an den König, zur Erlangung

der Unabhängigkeit des Jrländischen Parlaments, durchzubringen „wußte. Von dieser Zeit an war JFrland emancipirt, und sein

Zustand. wurde immer blühender, bis 17 Fahre später, im Fahr 1799, das Britische Ministerium în der Furcht vor einem Fran- zdsischen Einfalle in Frland, zum ersten Male den Antrag auf

“eine innigere- und legislative Vereinigung Großbritaniens mit

rland machte, welche den Zwe> haben sollte, beider Länder

acht und Freiheit zu befestigen. Beim Jrländischen Parla- mente machte dieser: Antrag kein souderliches Glü>; guch das Volk ließ ‘sich heftig dagegen aus und ging sogar so weit, die Unionisten zu mißhandeln ; dagegen shken der Land-. bau, so wie der Handel in den meisten großen Städten Frlands, aufer Dublin, dex Maaßregel nicht ungünstig zu seyn. Als Pitt im Beginn des nächsten Jahres den Antrag wiederum zur Sprache brachte, sagte er, cines der größten Hindernisse für Frlands Wohlfahrt sey der Mangel an Fudustrie und Kapital, dem allein durch die nähere Verbindung mit Großbritanien, wel-

überließ: indessen no< dem Publikum die- Beurtheilung dieser

j Maaßregel und {lug cine Reihe von Beschlüssen vor, die der p e

s Grundlage dienen sollten, wie die Repräsentation in nem und demselben Parlamente nach cinem gleichen Maáß-

sabe, die Beibehaltung bésonderer Gesehe für die Kirche jedes ; Landes Gleichstellung der Handels-Pridilegien, gb ens j | | beider Länder, * “-und Beibehaltung aller besonderèn Gesebe und Gerichtshdfe. Wir

und abgesonderte Verwaltung der Schuldenla

ersehen hiergns, daß der genannte Minifter wenigstens nicht an eine. rüd>sichtslose Céntrakisatión oder: an die ‘ifraie, leiñe et entière”

" dachte; wte neuercDiplomatén sie für Holland und Belgieubegehrt ha- ben. P L L Se ede er Bs inbeiden Parlamen-

ten durch; im en jedoch nur mit einer’ sehr geringen

_ Majorität, die wohl nd dazu demministeriellen Einflusse zu verdan-

ken war. Im Englischen Parlamente waren es Grey und She- Fh der Union widerseßten, haupt ächlich we en deren

des "Zustandes dieser Fnsel und desfenigen von Schottland, als diess" nit England vereinigt durde: Fn Srlénd selbst- war Grattan/ der frühex dié Emancipatiow des Landes bewirkt hatte,

jebt derx ie Me der-Union , die er-als cine Sklaverei

für .Frland \childerte. „Vereinigung und Jdentification//, sagte er/ sind zwei große Worte; allein diese Vereinigun mit ‘Groß

: britanien will uns mit ünsern Parlamente au< un ere -nationa-

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| gronen

Jos ‘beides im _Uebermaße besäße, abgeholfen. werden könne.

. Königsbg. da.

len Eigenthümlichkeiten nehmen; eine Vereinigung is da unmda- lich, wo keine Analogie der Zustände fattfinvet. nur Erniedri- gung, Unterwerfung is hier denkbar. Fdentification erscheint als gebieterische Nothwendigkeit, wo es fi um Bewahrung von Freiheit und Vaterland handelt; allein ohne Vereini- gung der Gemüther, mit einem abgesonderten Gouvernement und doch ohne abgesondertes Parlament, le vielmehr Unterdrü>kung, Unehre, Vernichtung. ‘/ Prophetish fügte er hinzu : „Es ist möglich, daß unsere Verfassung für eine d t lan gans untergeht; der Charakter des Landes kann jedoch nicht #0 rasch vertilgt werden. Die Minisier werden oder können viel- leicht die Erfahrung machen , daß es nicht #\o leicht sey, ein al- tes und achtungswerthes Volk für ewige Zeit herabzuwürdigen; die Freiheit wird ihr Haupt. eins| wieder erheben und mit ver- doppelter Gluth das Land beseelen. ‘/ ; |

Zwar ist der gegenwärtige Eiferer für die Aufhebung der Union in keiner Hinsicht mit Grattan zu vergleichen ; allein die Beschwerden , die ießt in ganz Frland vernommen werden, sind darum nicht minder wahr. Fürs Ersie beschwert man si< über die große Zahl der abwesenden Grundbesißer (Absentees), die L die Union gewiß nicht in geringem Maße vermehrt wor- den ifi; fürs Zweite Über den Zehnten, der an die protestanti-

che Kirche zu bezahlen is; dieser rührt zwar von der Frländi-

schen Legislatur noch her, so lange jedoch nicht wieder ein ab- gefandertes Jrländisches Parlament zu Stande kömmt, wird iese E nicht abgeschafft werden können und immer zu ißbräuchen_ und Beschwerden Anlaß geben. urs ritte werden die Frländischen Katholiken nicht im Brítischen Parlamente und noch viel weniger im Kabinette nah einem rich- tigen Verhältnisse vertreten. Was den Handel betrifft, so hat der nach den Kolonicen und at dem Auslande in Frland sehr verloren; dagegen hat dessen inlän bau, wegen der freien Einfuhr von Getreide und Schlachtvich in England, einen bedeutenden Umfang erhalten. Jrland kann, wenn es zu scinem früheren Zustande der Emancipation zurüd- kehrt, schr große Vortheile erlangen; England aber muß dadurch verlieren, weil es den Rang und den Einfluß auf die Europäi- schen Angelegenheiten, den es seit der Unton ausübt, derselben beimißt, und zwar nicht ohne Grund. Fn einer vor kurzem in London erschienenen Schrift unter dem Titel: „Die Aufbebung der Union zwischen Großbritanien und Frland, verglichen -mit- der Trennung von Belgien und Holland//, wird mit vieler Sach- kenntnifi nachgewiesen, daß Jrland unendlich. mehr Ursache habe, als Belgien, eine Trennung zu verlangen. Es steht nun zu er= warten, ob bei folcher Spannung die scheinbare Freundschaft von Frankreich welches immer die unt. Jelands war und England lange wird bestehen bleiben können. Solche Freund- schaftsbande erhalten nicht dur<h Principien, die sih eben in Umschwung befinden, ihre Befestigung; nur der nationale Cha- rakter der Völker kann über die Dauer derselben bestimmen.

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x Königlihe Schauspiele.

Sonnabend, 12. Febr. Jm Schauspielhause: Romeo und Juli, Trauerspiel in 5 Abtheilungen. (Frl. v. Hagn: Julia, als leßte Gastrolle.) i |

Im Saale des Schauspielhauses : Subscriptions-Ball.

L Hebt rg erlth note ved Wfa wder U _ Sonnaben . Febr. Fra Diavolo, fomische er iw I Akten ; Musik von Auber. 4 Ey

Berliner Börse. Den 11. Februar 1831.

Amt]. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preuss. Cour.)

|Zf.|Brief.| Geld.

867 | 854 [Ostpr. Ptandbrf. i Pomm. Pfandbrf. Kar- u Neum. do.

ISchlesische do. Rkst. C.d.K.-u.N. 56 Z.-Sch.d.K.- u.N. 57

Holl. vollw. Duk. Neue ‘dito Friedrichsd'’or . 131

Disconto .. . ;

St.-Schuld-Sch Pr. Engl. Anl. 18 Pr. Engl. Anl. 22 Pr. Engl, Obl. 30 Kurm-.Ob.m.I.C. Neum.Int Sch.d. Berl-Stadt - Ob.

Elbiuger do. Danz. do. in Th. Ee Pfdb. Grosshz.Pos, do.

Auswärtige Börsen. Hamburg, 9. Februar. : Oesterr. 4proc, Metall. 783. Bank-Actien 1000. Engl. Russ. 873. Russ. Anl. Hamb. Cert. £62. Dän. 57. Poln. pr. ukt. Febr. 85; pr. ult. März 78. : - : London, 2. Februar. * | 3próc. Cons, 802. 7.

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Gedru>t bei A. W-Han 7

Nedacteu John. - Mitredacteur Cottel.

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discher Handel und sein Land- «

|Zf.\Brief.|(Geld.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

M44.

Amtliche Nahriichten. Kronik des Tages.

Des Königs Majestät haben Ar ag gerußt, die er- ledigten Regierungs - Präsidenten Stellen - 1) zu Arnsberg dem Wirklichen Geheimen Ober -Finanz- rath und Direktor im Finanz-Ministerium, Wol fart, Y zu Marienwerder dem seitherigen Präsidenten der Re- gierung zu Arnsberg, Grafen von Flemming, und Z) zu Merseburg dem Geheimen Ober-Regierungsrath und Kammerherrn von Rochow i zu übertragen. :

L ne ene t M R L Dm L M É S A Ame O O A ARE: A Ew Ä M C ELITE MEEET

- Zeitungs-Nachrichten. Ausland.

Frankrei.

Deputirten-Kammer. Sißung vom 4. Februar. Zu Anfang dieser Sibung verlas der Prásident ein Schrei: ben des Finanz-Ministers, worin dieser die Kammer ersuchte, dem Könige se<hs Kandidaten in Vorschlag zu bringen, un- ter denen Sie. Maj. verfassungsmäßig zwei neue Kommissa- rien zur Beaufsichtigung des Tilgungs-Fonds , an die Se

der Herren Casimir Périer und B. Détessert, deren 3jährîge |

Functionen mit dem 14. März d. J. aufhdren, wählen könn- ten. Die Versammlung beschloß, die Wahl der se<hs Kan-

didaten am folgenden Tage vorzunehmen. Der Vicomte

v. Cormenin theilte hierauf der Kammer eine Proposition über die Erledigung der beim Staats-Rathe vorkommenden Streit- fachen, bis zur definitiven Organisation dieser Behörde, mit und behielt sich vor, seinen Antrag in der Sißung v. 7. näher zu ent- wickeln. Hiernächst bestiegder Kriegs-Minister die Redner- bühne, um der Versammlung einen neuen Geseb - Entwurf úber die Bildung einer Fremden-Legion vorzulegeu. Er mo- tivirte denselben in folgender Weise: „M. H., nach dem Inhalte des 13ten Artikels der Charte können fremde Trup- pen nur kraft eines Gesekes im Staatsdjenste angeworben werden. Diesem Grundsaße gemäß hat der König uns an- befohlen; Jhnen das nachfolgende Geseß vorzuschlagen. Es soll dadurch zuvörderst die Lage der verschiedenen Truppen- Corps, die den Dienst in unseren Kolonieen oder in den von uns besebten Ländern versehen und aus Eingebornen des Landes bestehen, geregelt werden. J< führe unter jenen Corps das der Zuares an, déren Muth, Eifer und Nußen der Ober- Befehlshaber unserer Armee in Afrika mehr als einmal zu erproben Gelegenheit gehabt hat. Diese Araber halten in ihren Exkursionen am Fuße des Atlas‘ die verschiedenen Stämme,’ die ‘sih no< ni<t unterworfen haben, im Zaume und beshüßen die Ankunft der Lebensmittel in Algier. Aber noch einen andern wésentlihen Zweck hat die Regierung im Auge, indem sie von Jhnen die Autorisation zur Bil- dung einer Fremden - Legion verlangt; ste will nämlich einer großen Anzahl von Jnudividuen, die den Nachbar-Staa: ten angehdren, aber, von allen Mitteln entblößt, in unseren Departements umherirren. und zuleßt Unruhen veranlassen könnten, eine angemessene Beschäftigung geben. Sie wissen, m. H, daß das Geseß vom 10. März 1818 den freiwilligen Eintritt in das Heer nur Eingebornen oder naturalisirten Franzosen gestattet; eben so davf die Armee nur durch Fcan- zosen refrutirt werden. Mittlerweile fallen die Ausgewan- derten, die bei uns eine Freistätte gegen politishe Scürme gesucht und gefunden haben, dem Staats: Schaße zur Last,

_toeil die Menschlichkeit und Großmuth uns nicht gestatten,

sie ganz húülflos zu lassen. Die dadurch verursachten Kosten

-

Berlin, Sonntag den 1Zten Februar

1831.

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haben si< indessen in einem Verhältnisse vermehrt , das wir nicht unbeachtet lassen dürfen; sie würden eingeschränkt, viel- leiht ganz und gar eingestellt werden müssen, wenn uns nicht in anderer Weise irgend eine Vergütung dafür zu- Theil würde. Wir haben geglaubt, daß, während wir einerseits die Ausgewanderten bei uns unterstükten, es andererseits recht und billig sey, ihnen ein Mittel an die Hand zugeben, unis für unsere großmüthigen Opfer durch ehrenvolle Dienstleistungen zu entschädigen. Zugleich aber sind wir der Meinung gewe- sen, daß, um den Uebelständen vorzubeugen, die aus dem Gebrauche fremder Truppen im Lande selbst hervorgehen fönnten, es angemessen sey, ihnen in Friedenszeiten einen Dienst außerhalb der Gränzen des Königreichs anzuweisen. Dies is! der Gegenstand des vorliegendèn Gesekcs, dur< dessen Annahme es der Regierung möglih seyn wird, die Pflichten dec Menschlichkeit mit denen zu verschmelzen, die die Erhaltung der innern Ruhe uns auflegt.‘/ Der Minister verlas hierauf den Geseß-Entwurf selbst,- welcher alfo lautet: „Art. 1. Es soll eine Fremden - Legion gebildet werden , die dazu bestimmt ist, außerhalb- des Kontinental - Gebiets des Königreichs Dienste zu thun. Art. 2. Die- kommandirenden Generale in den von den Französischen Truppen außerhalb Landes beseßten Gebietstheilen können zur Errichtung von Corps, die zugleich aus“ Eingeborenen und Ausländern beste- hen, ermächtigt werden.“ Nachdem der Präsident den Empfang des Geseß-Entwurfes bescheinigt hatte, wurden die

| Berathungen über den Municipalgeseß- Entwurf, und na-

mentlich übcr das (gestern erwähnte) Amendement des Hrn. Berryer, wonach: der König die Maires und Adjunkten un- ter drei ihm vorzuschlagenden Kandidaten für jedes Amt wäh- len sollte, fortgeseßt. Der Graf Alexander v. Laborde und Herr von Tracy unterstükten den Antrag, wogegen der Baron Pelet und der Baron Méchin ihn, als das Wahlrecht des Monarchen beschränfend, verwarfen. Auch der Berichterstatter, Hr. Faure, erhob sih gegen denselben

| und wies auf die Nothwendigkeit hin, die Königl. Macht

mögli{ßst zu verstärken. „Es sey mir erlaubt‘/, so schioß er seinen Vortrag, „„no<h eine letzte Bemerkung zu machen. Ein Volk, für welches wir das lebhafteste Mitgefühl hegen, die Polen, wollen ihre Unabhängigkeit wieder zu erringen suchen. Was war die erste Handlung, die sie in dieser Absicht be- gingen? Sie fühlten, daß es vor Allem darauf anfomme, die Macht zu: foncéntriren, und wählten sh einen Diktator. Wir befinden uns nicht in derselben Lage; doch möchte der Krieg, wenn auch-unwahrscheinlih, do< nicht unmöglich seyn. Lassen Sie uns, m. H., dies nie vergessen; lassen Sie uns, bei der möglichen Aussicht auf große Anstrengun- gen im Jnnern und nach außen hin, nicht eíne shüßende Macht entwaffnen, deren Frankreich alsdann mehr als je be- dürfen möchte. Jch stelle diese Betrachtung- vertrauensvoll Band Patriotismus anheim.‘/ Das obige Amendement des rn. Berryer wurde hierauf mit großer Stimmen-Mehrheit verworfen und der Zte Artikel des Geseb - Entwurfes ‘nach einer unerheblichen Debatte mit einem Amendement des Hrn. Gaujal in folgender Abfassung aúgenommen : | h „Ar t. 3. Die Maires und Adjunkten werden von dem Könige oder in seinem Namen von dèen Präfekten ernannt. Jh Gemeinden von 3000 Seelen und dar- über, so wie an den Hauptorten der Bezirke, ohne Rück- siht auf ihre Einwohnerzahl, werden sie bloß von dem Könige ernannt. Die Maires- und Adjunkten werden unter den Mitgliedern des Municipal - Conseils gewählt, hdren deshalb aber niht auf, Mitglieder desselben zu seyn. Sie können durch einen Beschluß des Präfekten in ißrem Anite suspendirt; jedoch nur durch eine Königl. Verordnung abberufen werden.“ s : Gegen den ten Artikel, wonach die Maires und ihre Adjunkten: auf 3 Jahre gewählt werden und mindestens 25