1831 / 50 p. 4 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Dranien ¿ausgebracht worden sey, und daß nur zwei

‘¿otiid sie zu: dem Ruf i Bis dad MBigier Lie pa GMRSte. E aach fin as Q Aus Gent wird gemeldet, - daß ein- großer Theil der

Besabzung die Stadt verlassen und sich nah der Giänze zu

I Utds , ili} Tei ; a. die; :von; hier entsernten, Kon- gleß:::Méitglieder, eine : chringen de Susorderans (erlassen, wor- gli

oi Die - Zeitung Emancópation erdhle, d 144 AbendiGejellschaftr,- bie kürzlich. bei Lord P D uhr

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nig hauptsächlich desselben fselbstsüchtigen Ehrgeizes angeklagt zu werden, der Napoleon verleitete, die Mitglieder seiner Familie auf fremde Throne zu seßen ; er will nicht, daß man ihn anfklage, er habe, um seinen Sohn zu krônen, einen Krieg entzúndet, der, nach allen Anzeichen, immer umsichgreifender werden dürfte, wenn er unseren Vorschlag annähme. Indessen muß ih Sie bitten, mein Herr Präsident, wohl zu bemerken, daß wir bis jeßt nur Privat- Audienzen bei Sr. Majestät hatten, und daß wir bis-zu dem nahe bevorsteheuden Tage, wo wir eine feierliche Audienz und folglich die amtiihe Antwort des Königs- erhalten werden, die Verweigerung nicht als gewiß und fest beschlo}en anschen dúrfen. Was wir übrigens in unseren Konferenzen mit dem Herrn Minister der auswär- tigen Angelegenheiten als ganz bestimmt erfahren haben, ist, daß die Wahl des Herzogs von Leuchtenberg von den Mäch- ten nicht würde anerfannt worden seyn (wovon der Kon- greß sich bald durch amtlihe Mittheilungen überzeugen wird); ferner: daß sie sich jedem Versuche des ‘Prin- zen von Oranien, um sich in Belgien in Besiß einer Macht zu seben, die ihm und seiner Familie entgangen, einem Versuch, der nur die Ruhe unseres Vaterlandes und der benachbarten Staaten gefährden fönnte, widerscken wür- den; und endlich, .daß-Franfkreich unsere Jnteresscn immer wie seine-eigenen unrerstüßen wird, und daß wir, in Betreff der Staatsschuld, unserer Gränzen und unserer Unabhängig- feit, auf seine Unterstüßung und seinen unveränderlichen Schuß rechnen dürfen. Jch glaube nicht, mein Herr Präsident, daß die Deputation des Kongresses dem Köntge der Franzo- sen früher als in den!’ ersten Tagen der nächsten Woche vor- gestellt werden wird. Mögen die vom Throne herab gespro- chenen Worte den Erwartungen und Wünschen aller Bclgier entsprechen! Mögen sie dazu dienen, in unserem Vaterlande den-- Frieden, die Eintracht und die Freiheit zu befestigen ! Empfangen Sie, mein Herr Präsident, die Verficherung mei- ner: hôchsten Achtung. -

Paris, 10. Febr. 1831.

E ; (Unterz.) Surlet de Chofier.‘‘

Nachdem dieses Schreiben verlesen worden war, trug Hr. Lebeau auf folgendes Dekret an: „Jm Namen des Belgischen Volkes dekretirt der: National - Kongreß: Art. 1.

N. N. wird zum General-Statthgalter des Königreichs er- nannt. Art. 2, Der Geaerxal-Statthalter soll die. Gewalten

des Staats:Oberhauptes, wie ste festgestellt worden, und in den von der Confsiitution vorgeschriebenen Formen ausüben. Er

Foll seine Functionen nicht eher antr.ten, als bis-er- den vom

Art, 80 der Verfassung vorgeschriebeven Eid geleistet hat. Art. 3. Die Gewalten des General- Statthalters hôren Jo- fort auf, wenn der vom National-Kongresse erwählte König die

Kroneangenommen und geschworen hat, die Coustitution zu beob-

achten. Ar t. 4. Die Constitution tritt in Kraft, sobald der Gene- ral-Statthaltér seine Functionen übernominen hat.“ Nachdem Hr. Lebeau seinen Autrag mit: wenigen Worten entwielt ätte, wurde derselbe den Sectionen überwiesen j Tages - Ordnuug war die- Diskussion úber das Wahl-Geseb, dessen erster: Artikel folgende Bestimmungen enthält: „Um Wähler zu seyn, muß man 1), Belgier pon Geburt seyn oder

die große Naturalisation: erlaugt haben; 2) das 25ste Jahr. 4

zurücgelegt haben; 3) inden Staats-Schaß so viel an di-

reften Steuern : zahlen, Patent-Steuer mit einbegriffen, „als

inder beigefügten, Tabelle (für jede Provinz und Stadt nach. einem andern Verhältuisse); angegeben „worden,“ Hr, van; Snicf- mächte das Ameudemeut, daß; alle Doktoren, DOffiiere

u: ‘w. von selbst: Wähler seyn, sollten ,. was jedo. nicht; |, e allerhô

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empfing ihre Huld U D ey

fi 23 _W arschau, 14. Febr. ie‘htesl Stänts-: eis ¿- +4 tun 4 meldet iat g éd ‘Folgendés ‘übék' die Sißung Én der De b Üi: Ka “G

stattge: |, Sißüng wurden Unte“ Aiderem höch" fölgern

Elhgereicht: von Hrn, Zw ler föwsfi/ "däß" der Senät' aus

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durchging: : Dex erste Artikel ¿wurde „ohne, Aenderung, ange- nommen. Als: ¿mau zur; Berathung des - n esten. i

schreiten wollte, ¿bafand ch. die- erforderliche Anzahl, von, Mit- - t E Slkung wurde bitle

ee mehr beisammen, und die alb: aufgehöben.; ¿7 i. i, 4 3 : 75Neué gs..ist. gestera: an

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v den¿:sich recht: bald, uyd zwar wo m

y hon zur morgen- den: Stluugj; hier einzufinden. ;

d, bei Lord Ponsonby funden, ein. Toast: auf:,die- baldige Rückkehr des Prin) n von à zin diesen Toast’ nicht eingestimmt hätten. D] 5

11,7 “Hoe van de-Weyer befand sich auf seiner. Rundreise vor 7 eitiigen Tagen-in Löwen, wo er die B lde dang as: srièté j :' ¡Es lebe der Herzog von Nemours, |

von der Furcht zurückgehalten werde,

An der |

geruht.

fels.

pscikte | { boten - Karimer Ua sólle; ‘ferner, dáß ‘die

van Gent aus befürchtet.

__—— Amsterdam, 12. Febr. Die Preise der Staatspapiere gingen während dieser Woche merklich herunter und erhoben sich auch wieder bedeutend. Dieser erhebliche Wechsel wurde durch politische Nachrichten verursacht; denn in Folge der Ernennun des Herzogs von Nemours zum Könige von Belgien waren alle Fonds gedrückt, und auf die gestern eingegangene Nachricht -der Weigerung dieses Fürsten gingen. die Preise wieder in die Hdhe. Die große Frage, ob die gegenwärtige Krisis ohne Krieg ablau- fen werde, ist auch zugleih der Maaßstab der Preise von den Staatspapieren, und nah Maaßgabe die Meinung für Erhaltung des Friedens mehr oder weniger allgemein ist, findet sih größere und geringere Neigung zum Einkaufen. Fn Englisch-Spanischen Obligationen war großer Verkehr,. weil man von Unterhandlun- gen spricht, welche wegen dieser Schuld im Gange seyn sollen. Am gestrigen Getrecide-Markt blieb Weizen preishaltend, und we- gen geringen Vorrathes sind einige rothe Sorten sehr gesucht und verhältnißmäßig höher bezahlt worden; die Verbraucher zeig- ten im Ganzen wenig Neigung zum Einkaufen. Roggen wurde zu den lebten Preisen ausgeboten, weshalb, obgleich einige Auf- träge aus dem Binnenlande corhanden waren, größere Particen nur durch Preis-Erniedrigung anzubringen gewesen seyn würden. Unter Schloß zahlte man für 124pfündigen bunten Polnischen Weizen 385 Fl., für 130pfündigea rothen Königsberger 400 Fl., für 122—125pfünd. dito 375—392 Fl. , für 125pfünd. schönen bunten Polnischen 408 Fl.; im, Verbrauch für 124pfünd. bunten Polnischen 394 Fl. , für 121pfünd. rothen Königsberger 380 Fl., für _119pfünd. Rostocker 355 Fl.; für 116—117pfünd. Preußi= schen Roggen unter Schloß 224 227 Fl.; im Verbrauch für 115,119. 129pfünd. Preußischen Roggen 2283. 240.243 Fl. , für 11“pfünd. Pernauer 236 Fl. , für 116 —— 117pfünd. getrockneten 225—230 Fl. |

Dänemarf.

__ Kopenhagen, 12. Febr. ‘Am 9ten d. M. endete durch einen sanften Tod der Gehéeirne Staats-Minister und“ Chef des Departements der auswärtigen Angelegenheiten, Graf v. Schimmelmann, seine irdishe Laufbähn. Weit über ein halbes - Jahrhundert waren seine Kräfte dem Dienste des Staates gewidmet. Seit 47 Jahren ständ er als Rath un- serm Könige zur Seite, und an Vieles von dem, was wir “Allerh stdessen Regierung verdanken , und was vom Volke und vom Auslande als Muster anerkannt wird, knüpft sich sein geahteter Name. Der König, welcher Geist, Herz Und Wissen sicts erkennt, weiht dem Andenken ‘des ‘edlen hinge- schiedeuen, Sr. Maj. skets mit unwandelbarex Treué ergebe-

wiesene vertrauensvolle „Gade und immer gezeigte volle Würdigung seines ausgezeichneten Wirkens auf eine für den Herrscher und. den ‘Entschlafenen ‘gleih ehrenvolle Weise* be- thätige. Die Schwächen eines hohen Alters, denen sein Jr- disches „zuleßt erlag, vermochten nur wenig über die Stärke seiner Seele und. selner Thätigkeit; scin_raästloser Eifer für seinen geliebten Zirsten und das ‘theure ‘Vaterland’ erloschen nur mit seinem Daseyn hienieden, Se. Mäj. habey dem Ches der Dänischen -Kanzelei, dem hochverdienten Gehetmen Staats-Minister v. Steinänn, provisorish die Führung 'des Departements der auswärtigen Angelegenheiten zu Überträgen

besagt, däß Se. ‘Ma-

Die gestrige Staats-Zeitu

,

de n jestät mittelst eines ähnlichén Resfripts zur Eiñführung bee

rathender Stände, wie früher gn die“

rathender Ski vie früher gn die Séthlesìivig-Hölstein- Lauenburgische Kanzelei erlässen worden, so “auch ‘nütimehr

die. Dänssche Kanzelel beordert haben, sür Dänemark einen Ense zu P v ;

pinzial-Ständen, nah dêm Mustér der den reußischen Stäagten it Sah 1823 eit efühttén, ‘ju mächen ehmiguüng vorzülégen.“ (Furh nos ublicat ug. bei "fich" he ‘gro è Metngs upenten zah, dèm, Königl, Sihlosse, um“ deni Léréhrten ôn e M fré dcis M bezéugen. “Der ‘König j g mit - T gee offfénét ° ers eit ‘gewinnt. i

"Poffe n.

lication der Staats-Zeîtu

r Landbote

r Landboten Kammer vöm Îtén E aE ee ißung wurden Untex

‘Anderem ‘ôch' föléridéPetitibnen

_„Sénatoren ohne den Unterschied" der Titel! Wöjerbode? und | Kastellan, die Láuidbo

Rästellan, die Landkt ten imer“ aber! aus Répráséntánten ohne den Unterschied vor L dbötett ‘und'Dipüttrten ‘béskehen solle, daß endlich ‘einé jéde Kilnmet" ihre Rügen“ für ‘sich! dis- futiren und M R Aus “der ‘Laudeáge D ais

chter eine Steuer von 10 pCt. von “‘ihren* Pacht? Raten bezah-

len, und daß auch andere Pérsonen , die feine Lasten

begeben hat, weil man einen Einfall der Holländer von Sas

nen, Greises ein Bedauern ,- welches die ihm- imm Leben be- -

stn nach dee: Zusammenberufung festgtleht, werden, D Lgén-—nach— der: Zujamnsen tverden. . Den B ' Luhe di

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trúgen , eine gebührende Steuer zur Ausrüstung der neu organisirteun Regimenter entrichten- sollten ;" endlich, daß man

‘die Russischen Gefangenen für einèn-Krzyzanowski, Luükasinski,

Majewsfi und Andere äustauschen - solle; von Valentin Miklaszewsfki, vertnittelst ‘des Plocker Deputirten K0oz- sowsfi, daß die Kässen ‘des Latides revidirt“ werden sollten ; und von dem Radzynet Landboten Malachowsfi, daß der Reichstag nah Kielce verlegt werden möchte. Hierauf wur- den noch eine Adresse des Krakusen-Regiments, worin dasselbe seine Ergebenheit für das Vaterland beschwört, und der Ein- wohner der Wojewodschast Masowien vorgelesen, in welcher dieselben dem Akt der Unabhängigkeits - Erklärung und Aner- fennung der Revolution als einer nationalen in seiner ganzen Ausdehriüng beitreten. Alle diese Anträge und Adressen wur- den an die Konimissionen vèrwiesen. | : | Am 11ten dieses wurde der Geseß-Entwurf hinsichtlich der inneren Einrichtung der Landboten - Kammer zum drittenmale in dieselbe eingebracht. Die Haupterörterungen fanden darúber statt, ob die Landboten und Deputirten, welche gegenwärtig in den Kriegsdienst getreten sind, ihren Sib in der Kammer verlieren sollten, und ob diejenigen Repräsen- tanten ihre Stellen behalten sollten, welche während der Pro- rogation des Reichstages ein Amt angenommen, wenn sie auch dasselbe wieder niedergelegt hätten. Hinsichtlich des er- sten Punktes unterstüßte der Landbote Swirski aufs hef- tigste die Meinung, daß jene Mitglieder ihres: Rechts, in der Kam-

“mér zu iben, : verlustig gingen, da dies den bestehenden Statuten

Yemäß scy„ von denen man nicht abweichen dürfe, um }o mehr, da die Erfüllung der Deputirtenpflichten eine |o wich- tige und heilige scy, daß man feiner anderen den Vorzug einräumen müsse. Der Landbote Ledochowsfki und An- dere vertheidigten die entgegengeseßte Aussicht mit der Be- hauptung, daß es sich nicht gezieme, denjentgen Mitgliedern der Kammer eine Strafe irgend einer Art zu Theil werden zu“ lässen, die im ersten Augenbli des Aufstandes der Na- tion das’ Schwerdt ‘ergriffen hätten, um für die Sache des Vaterlandes zu kämpfen. Die leßtere Meinung behielt“ die Oberhand, und die Karnmer nahm den Geseß6-Entwurf in

“folgender ‘Abfassung ‘an :

¡Die Sénatoren- und Landboten-Kammer haben, in Be- tracht der Nothwendigkeit, die erledigten Stellen in der Land- boten-Kammer auszufüllen, ‘und zivar inder den jeßigen drin- genden Umständen entsprechenden Art und Weise, auf An- trag ihrer Kommissidnen beschlossen und beschließen, wie folgt :

Art. 1. Für die in Folge der entweder durch noch nicht [tatt- gefundene oder noch nicht bestätigte Wahlen, oder durch Tod, f

Annahme bésoldeter Xamter und Entfernung aus dem Lande ohne Erlaubniß-des Reichstages erxlèdigten Stellen von Land- boten und Deputirten, sollen sogleich neue Wahlen erfolgen. Art. 2. Für diesen gegenwättigen.- Reichstag : sollen diejeni- en Läñdboten und Deputirten, wélche bis zu“ dern Tage die- es Beschlusses eine Stelle in der" aktivén Armee angenom- men haben , ihren Siß in der Kammer nit verlieren ; die- jenigen Landboten ünd ‘Deputirten' aber, welche seit dem Beginn der Revolution Aemter angenommen haben, mit denen ein Gehalt ‘verbunden ist, können dieses Amt niederle-

«géù und ckverlieren ‘dann--ihren Siß ‘in „der: Kammer nicht ; - wenn-sie-aber -in--ihrem Amt verbleiben so. joilen-fle=nur* "noch so lange _in der Hamme Sn bis neu gewählte

eprásentanten--ihre Stelle: einnehmen. Art. .3Z. Bei -Be-

-zeichinutig:der für „jet zusänimen zu: bèrufenden-Landtage oder - Line Versammlungen sollen nicht ‘die in. ‘den: Artikeln

33 und Z4 ‘des otgañisthen! Stacuts'| über ‘die! National ¿Re- “präseiitation vorgeschttebetién F t¿-so dern statt des ini Art. 35 geforderten 15rägigen Termiris: für die Landtage und-Gemeinds:Versarimlungeti in Warschau nur

auf denfelben-vsólli der— d Fen. Abwesenheit, ein Bürgerrath des betreffenden Di-

firikts, der Anciennetät nah, führen. Sollte aber weder ein Friedéhstichter och“ ein Bütger Rach auf dem Land-

tage oder in der Versammlung seyn, so soll der Unter. Richter isestieSrélléberrreten:Arit. 4. Zut Fall dasirgend- ein Mitglied der” Lätibbotén -'Käñtiméer

sterben oder: in*die-2SGéwalt. des Feindes fommen sollte, béruftdie'Narivnal-Regièrung sogleich,

dem gegenwärtigen Geseh. zufolge, die betreffenden Landtage ““ dder citide-Vetsammlungèn'zusäinnien: ‘A r. 5.6 Die Voll, dus gegenwärtigen Beschlusses wird der National-Regie- ade F

rágen.‘/ i | erner wurde noch eir zweiter ‘Géset-Eitwurf/ ebenfalls

die innere Organisation betreffend, in dieser Sißung von der ‘Kammer in folgender Abfassung angenommen:

drmtkichkeiten / beobachtet; son-

rovinz aber vou 10 Ta-- |imeuemizur

e; betreffeude, -Verwal-'| eingereicht;-avorin» sie:ihre völlige

tungs - Behörde aufgefordeute-Friedönsrichter. oder „in. dess ,

‘¿lerie/au&dev¿Hauptstadt auszerüt.

¡Die ‘Senatoren - und Landboten - Kammer haben, um die geseßliche Vollständigkeit in ‘den Sißungen der Landboten- Kammer zu sichern, auf Aatragck der Reichstags - Kommissio- nen „, beschlossen und beschließen, wie folgt: Art. 1. Jedes während des „jeßigen - Reichstages: in : Warschau anwesende Mitglied der Lanoboten - Kammer, wenn es sih ohne schrift- liche Bevollmäcyrigung des Marschalls von feiner Stelle. ents fernt oder auch von dem ihm für eine Zeit gestatteten Ure- laub, ohne Darlegung triftiger Gründe, nicht zurückfehrt, verliert das Recht, in der Kammer ‘zu sien, und es soll eine neue Wahl an die dadurch erledigte Stelle vorgenommen werden. Art. 2. Sobald über die im Art. 162 des organi- schen Statuts vorgeschriebene Vollständigkeit der Landboten- Kammer nur noch 10 Mitglieder der Kammer gegenwärtig sind, darf der Marschall keinen Urlaub mehr ertheilen. Nie- mals dúrfen solche Urlaubs-Bewilligungen- auf länger als 15 Tage gegeben werden , die Zeit jedoch nicht mit eingerechnet, welche zur Hin- und Rückreise nothwendig erforderlich ist. Art. 3. Die Vollziehung dieses Beschlusses wird dem Mar- schall der Landboten - Kammer und der National- Regierung, so weit er einen jeden angeht, übertragen.“

Zum Oberbefehlshaber über alle Streitkräfte der Polen am liafen Weichselufer, ist der Divisions - General Klick vom Generalissimus ernannt worden, und zeigt derselbe: den ihm untergebenen Kriegern an, daß ihr Hauptbestreben .da- hin gerichtet seyn músse, gedeckt von der Weichsel, über- díe der Feind so leicht nitt überfeßen- werde, die in den Woje- wodschafren zerstreuten Streitkräfte zusammenzuziehen ,- um damir im Fall der Noth die auf dem Kriegsschauplaß be- findlichen unterstüßen zu föônnen.

Zum General -Chirurgus in der Armee hat der Genera- lissimus den Dottor Kaczkowsfi ernannt; der Generalstgbs- arzt Stúmer verbleibt bei der medizinishen Section in der Kommission des Krieges und wird nöthigenfalls die Organi- sacion der Reserve-Spitäler übernehmen. ian

Der Oberst-Lieutenant Kwiatkowski ist-zum Jufanterie- Befehlshaber der sogenannten Litthauischen und Wolhynischen L. gion ernannt worden.

Die Bewohner der Hauptstadt jedes Standes , Alters und Geschlehts werden nochmals vom Municipalrath auf- gefordert, zur völligen Beendigung der Schanzen und Wälle Hand ans Werk zu legen, Diejenigen, welche es unentgelt- ih zu thun nicht im Stande sind, - sollen, wenn sie von früh bis Abends ununterbrochen arbeiten, eine Vergütigung

von 2 Fl. (10 Sgr: Preuß ) täglich: erhaltén.

_Thomas-Morawsfy , cin Bürger von- Warschau, hat voû der Kriegs-Kommission die Erlaubniß erhalten, eine .Ab- theilung Wall; Artillerie aus Freiwilligen zu bilden, die nach ihrer Organisation auf den Regierungs-Etat übergehen -und fn Unterscheièung von der National-Garde gang: hochusthe

úßsen,: so wie die reitenden. Jäger, tragen soll. - i Dem Warschauer Kurier zufolge: ziehen sehr viele von den Bewohnern ‘der Vorstadt Praga jeßt nach Warschau

herúber , und «àâlle Einwohner --der Hauptstadt versorgen: sich

mit ‘Lebensmitteln. À

Dieses Blatt meldet: auch, daß die Vice-Präsidenten und Sécretaire des patriotischen Vereins unter denen : sich Morib ?Mochnacki und: Xaver. Brouifowsfi befinden zur Armes abgegangen:seyen; und daß deshalb :an: ihre-Stelle neue Wahlen: stattgefunden: haben. Zum: Präsidenten: se o gu Lelewel ‘und zum ersten Vice-Präsidenten: Roman Spltyk ers

wählt worden; auch habe in dieser neuen Zusammansekung

‘odes Vereins einer: der Vice-Präsidenten, J::B.„Dstrowski,

bereits eine: Sibung. abgehalteu. : Den Lazarethen der Hauptstadt fehlt;,es „oh am Betten;

der-Municipalrathiisteht sich dadex genöthigt,„die Bürger; von

ufordern. _ DieiUhlanenm» Division rieg Aervntp eine. Fldresse

ngehung-« für; dle Sache der Nation:zus erbenuenigiebt. ] ; ; 1 ¿Mißev: den:\chan: erwähnter, Inuppentheilen sind, wie die

Abhülfe: dieses; Bedür füisses ca

Staats Zeitu ugi(berichtet:géstern auch ;-noch die; Com- | pagnieen deviEhreugapde, die! lse Schmadra R,

‘tex PoseneuckKavallerie und? ein:Regiment. val

‘Das ‘Corps - der Gendarmerie':ist; vom Senexalissimus zum aktiven Dienst beordert worden und führt jeßt. den: Na-

men: 7;Karabiniere zu Pferde. ‘‘

- Die Ausrústuag und ¿Verproviantixung-- der Festung

1 -Modlin soll Hi e:sigèn Bl ätt ern: zufolge, jet voll ndig Þ: beendigt seyn.

ren ¿Jofeph:Glinski

die National: Regit un x at: die H Die Nativnal Regierung hat di aats -Referendarien

und Prot Lelewel zu etatsrnäßigen .

T ertranntc.

A T M E C E R R T O A A E “M eh V nett qrm- n E E ris E Ad S L H É