1831 / 58 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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fâr Unsere Übrigen Staaten, wohlthätige Fürsorge zu treffen. Möôge der Vater der Barmherzigkeit Unser demüthiges Ge- bet, welches Wir, als Mittler zwischen Jhm und dem Volke, inbrünstig zu Fhm emporschi>en -- erhdren, damit, nach Zer- fireuüng jedes Frrthums, nach Vereitlüng aller feindlichen Ma- cinationen, die Liebe zur Religion, die Unterwürfigkeit, die Ein- tracht jener Geist sey, der alle Unsere Unterthánen veseclt, so wie

allein dexr Wunsch, ihnen Glü>k und Zufriedenheit zu gewähren,

Uns bei der Herzensergießung leitet, mit der Wir, ihnen Allen den AAE C L IIOR Segen ertheilend, für Alle die Fülle der himm- lischen Trôftungen erfkehen. Gegeben zu Rom, bei St. Peter, den 9. Februar. 1831, Unseres Pontifikates im ersten Jahre. Gregortus P. P. AVI./

Der Papst hat den Kardinal Bernetti zum Vice-Staats:- Secretair ernannt und die meisten der Päâpstlicssen Haus-Be- amten in ihren. Aemtern bestätigt. Am 9ten d. M. be- suchte Se. Heiligkeit das auf dem Monte Celio gelegene Klo- ster der Benediktiner, deren Orden Sie früher ang:hôrte.

_— Ein von der Aligemeinen Zeitung mitgetheiltes Privat-Schreibea aus Rom vom 12, Februar meldet: „Die Stadr ist heute in großer Bewegung. Die Nachrichten von der zu Bologna angefangenen Empörung der Provinzen wer- den schr beunruhigend. Man spricht von Ancona und Ur- bino. Die Bürger-Garde Roms, welche aus ungefähr 2000 Mann besteht, wird schleunigst, nah einem heut erlassenen Edifte, um 1400 Mann vermehrt. Das Karneval ist unter- brochen ; die Theater sind geschlossen, alle Festlichkeiten unter- sagt, und in tem deshalb gleichfalls heut erlassenen Befehle wird das Volk zur Ruhe ermahnt. Alle Päpstlichen Unter-

thanen, die fremd iu Rom sind, sollen sich sofort bei der ‘Po- .

lizei legitimiren. Für die Ausländer müssen die verschiedenen Gesandtén sich verbürgen. Statt des bisherigen Legaten a la- tere, Beruetti, welcher Pro - Segretario des Staats gewor- den ist, ward der Kardinal Benvenuti ernannt. Alle Maaß- regeln zwecke bis jeßt. bloß dahin ab, die Stadt von außen zu sichern ; im Jyuern. zeigen sich feine Symptome von auf- rdhrezilchem Geiste. / S Nach ferneren. Nachrichten aus Bologna - vom 12. Febr., welche: die Allgemeine Zeitung (in Verfolg des gestern: vou uns erwähnten Schreibens) bringt, hat sich die gattzé Bevdlkerung nunmehr gegen die weitliche Gewalt des ‘Pap- stes ‘érflárt. Man organisirt gergarden und Linicntruppen, man hat sih nach England gewendet, um Gewehre zu erhalten ; - eine Menge lästiger Mi¿bräuche wird rasch abgeschasst. Die Romagna ahmt dem Beispiele Bologna’s nach, eben so Ferraraz auch: in Urbino. wird die Freiheit ausgerufen. Zu alleu diesen Bewegungen haben die Vorfälle in Modena das

Signal: gegeben, wo der Chef der geheimen Polizei, Ciro |

Menotti, an der Spiße der Verschwörung jtaud.

Die Gazetta di Milano vom l4tên d. M. mel- det; „Den ‘neuesten Nachrichten aus Bologna zufolge, waren daselbst verschiedene Bekanntmachungen der provtsorischen Re- gierung erschienen. Eine derselben bezieht fich auf die Bil- dung eines aus drei Personen, Krabinsky , Luigi Barbieri und Emilio-Gandolfi, bestehenden Aus |[husses, welchem das

Kommando sämmtlicher Truppen mit der Befugniß, dasselbe |

auch an eines der drei Mitglieder zu übertragen, anvertraut ist, Eine andere Bekanntmachung verordnet die Bildung eines Regimentes anstatt des bisherigen Bataillons. An- dere Bekanntmachungen- ändern die Siegel der Behörden und erklären die“ weltliche Herrschaft des heiligen Vaters úber die Provinz Bologna für erloschen. //

Das- genanute. Blatt meldet aus Modena vom gten Februar: „Mehrere Bürger. haben sh im Kommunal- Palaste versammelt ¡und eine provisorische Regierung, -aus einem: Diktator ‘und drei Konsuln bestehend, ernannt. Der Advokát | Biaggio Nardi ist zum Diktator ernannt. Die Konsuln sind, Zetró Bigtan}) der Advokat Fernando. Min- ghelliz und der Matchese Antönio “Morano. Dieser Be- \<luß. und die obgenannten Ernennungen sind heute dur< den Druck bcfkanuk: ‘gemacht. worden.// Der Diftator BViaggio Nardi war zur Zeit, der Jtaliänischen Revolutionen inden Neunziger Jahren Priester und. hat sich, damals, als ce ‘Anhängeë- derselben, unter dem Freiheitsbaume ver- *— Die Allgemeine Zeitung enthält folgende Pri vat-Nachrichten von der Jtaliänischen Gränze, vom 16. Febr. Nach den, freilich sehr unverbürgten, Erzähiun- gen von. Reisenden sollen. in Modena zwei Mitglieder der

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mördet worden seyn. atcht in Modena eingerú>t; in Ferrara aber die Oesterreichi- Bon einer weitern Verbreitung des Aufstandes wußten dies Reisénden nichts. Jn Ro j F v herren. < J m soll jedoch große Bestürzung

Florenz, 14. Febr. Gestern ist hier eine Verordnun Sr. K. K. H. des Großherzogs erschi:nen, des Jnhalts : daf, falls ein Theil der dienstthuenden Truppen aus der Haupt- stadt wegen einer momentanen Ruhestdrung nah den Grän- zen des Großherzogthums berufen sey, Se. K. K. H. im Vertrauen auf den Eifer und die Liebe seiner Unterthanen die Wiederherstellung der Bürgergarde anbefehle. Zum Kom- mandanten derselben ist. Bailli Martelli ernannt, bei weléhem alle Gutsbesißer, Beamte, Kaufleute, Handwerker u. s: w. von 18 bis 50 Jahren sich einschreiben müssen, um den täg- lichen Dienst zu verrichten. Derselbe hat bereits die Namen der Capitaine zur ôffentlihen Kenntniß gebracht.

A R M Berlin, 25. Febr. Jn den Plenar-Sibungen der Kö- , higl, Akademie der Wissen]chasten sind im Monat Februar

d. J. folgende Abhandlungen gelesen worden : -

__Am 3. Febr. Herr Dirfksen, über die genäherte Be- stimmung des Werthes. eines bestimmten Jntegrals. : __ Am 10. Febr. Herr Ritter, Fortsekung und Schluß seiner Abhandlung über. eine chemische Weltkarte.

___ Am 17. Febr. Herr v. Raumer, über Masfániello und úber den Aufstand in Neapel, in den Jahren 1647 und 1648. ___Am 24. Febr. Herr Crelle, Bemerkungen über die Zerlegung gebrochener polynomischer Functionen.

- Jn Paderborn. hat sich- vor kurzem. aufs neue eine _Schükengesellschaft gebildet, nachdem die srüher durch Jahr- hunderte. bestandene, in. Folge. der großen-Ereignisse des Jah- res 1813, bei Bildung des Landsturms, sich aufgelöst hatte. Die Reorganisirung dieser Gesellschaft wurde ‘auf dem neu eingerichteten uud zu. dem Ende besonders festlich geschmück- ten Rathhaus - Saale durch einen aus der Stadt und Um- gegend zahlreich besuchten Ball gefeiert, indem man zugieich-

diese Belegenheit benußte, die innige Anhänglichkeit an Se.

Majestät dena König und Höchstdessen erhab

Berliner Börse. Den. 25. Februar 1831.

Amil. Fonds- und Geld-Cours-Zettél. (Preuss. Cour.)

|Zf. Brief | Geld.

865 | 864 [Ostpr. Piandbrt. 977 Pomm. Pfandbrf. 957 Kur- u Neum do.| 4 [1027 T8 Schlesische do. 1037 86 Rkst. C.d.K.-u.N. 56 Z.-Sch.d.K.- u.N. 57

|Zf. Brief.|G eld.

94; 1035

St.-Schuld-Sch. Pr. Eugl. Anl. 18 Pr. Engl. Anl. 22 Pr-Engl. G61. 30 Kurm.Ob.m.i C. Neum.Int Sch.d. Berl. Stadt - Ob. Königsbg. do.

Elbinger do.

Danz. do. in Th. VWestpr. Pfdb,

Giolahu.Pos, do.

86 S7

87

911 352 902. | 891

Holl. vollw. Duk.|-

Neue dito Friedrichsd’or . Disconto . .

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A | ar

Auswärtige Börsen. L c T O a. M., 21. Februar. prac. Metalliq. 84. 885. proc. 745. T44. 24proc. 444. 1proc. 197. Briet. Bank- Actien 1262, 1258. Peri -Gülia, L 1142. Leose zu 100 Fl: 1672. Brief. Poln. Loose 434. 434.

Hambürg, 23. Februar.

_Oesterr. Aproc. Metall. pr. ult. d. 765, pr. März 754. Bank- Actien pr. ult. 990, pr. März 985. Russ. Engl. Anl. pr. ult. 8G6E, pr. März 854. Dän. 56. Poln. pr. ult. Febr, 89, 885, pr. März 847.

. Paris, 18. Februar. 5proc. Rente pr. compt. 92 Fr. 35 C. fin cour. 92 Fr. 40 Cent: proc. pr. compt. 58 Fr. 65 Cent. fin cour. 58 Fr. 70 Cent. 5proc. Map pr. compt. 61 Fr. 20 Cent. fin cour. 61 Fr. 25 Cent. 5proc, Span. Rente perp.-43#.

Neueste Börsen-Nachrichten.

Paris, 18. Febr. Iproc. Rente pr. compt. 92,

sin:cour. 92. 5. Z3proc.

pr. compt. 58. 10. fin cour. 58. 15. proc, Neapol. pr. compt. 60. 80. fin' cour. 60. 85. 5þproc. Span. Rente perp. 435-

Frankfurt a, M., 22. Febr.

Oesterr. 5proc. Metall. 88. 874. 4proc. 734. 734. 2#proc. 1447-

1proc. 195. B.

Bank/Actien. 1143. 1140. Part.-Obl. 1137. 1134. Looïe zu 100 Xl. 1674. B. Poln. Loose 435. 435

Gedrud>t bei A. W. Hayn.

Redacteur John. Mitredacteur Cottel.

provisorischen Regierung, denen die Uebrigen mißtrauten, er- - Oesterreichische Truppen waren noch

sche Besaßung der Citadelle beträchtlich verstärkt worden.

von dem Ministerium verlangten Aufschlüsse.

Allgemeine

aats-Zecitung.

Preußische S1

Berlin, Sonntag

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben den bisherigen Kammer- gerichts - Vice- Präsidenten von Grolman zum Prôsidenten bei dem Kammergerichte und dessen Instructions - Senat zu ernennen geruht. /

Angekommen: Se. Durchlaucht der General-Major, Fárst zu Wied, von Neuwied.

Zeitungs-Nachrichten. Aus l a1 d. ErL@utrei G.

Deputirten-Kammer. Zu der Sibung vom 13. Kebr. hatten si< lange vor der Eröffnung derselben eine zahlreiche Menge von Zuhörern eingefundén. Mehrere von. diesen, die auf den öffentlichen und vorbehaltenen Tribunen” feinen Plaß mehr finden fonnten - stellten sich in den na< dem Sibungs-Saale führenden Gängen auf, um wenigstens durch die gedffneten Thüren die von Hrn. Délessert angeregte politische Debatte so viel als thunlich mit anzuhdren. Gegen 1 Uhr füllte das Junere des Saales sih allmälig mit den Mitgliedern der Kammer ; auch die Minister fanden sich- cin, and namentli<h unterhielt Fe Laffitce fih- sehr eifrig Wle, mehreren Mitgliedern der lin ald 1 | Sik drängten. Um 1z Uhr erôffnete der Präsident die Sibung mit der Erklärung, daß von den 9 Bureaus der Karamèr 8 sich der Vorlesung der Tages zuvor von Herrn Marchal einge- reiten Proposition wider]eßt hätten. (Herr Marchal soll in dieser Proposition verlangt haben, daß man das Geseß, wodurch die Feier des 21. Januar eingeführt worden , ab- schäffe und hinführo jeden Trauerdienst zu Ehren eines Mit- gliedes der vorigen Dynastie untersage.) „„Es beginnt jeßt,“ fuhr der Präsident fort, „die Berathung über die gestern

Ein jeder von Jhnen, m. H., wird ohne Zweifel in der Wichtigkeit des Gegenstandes einen gebieterishen Grund finden, sich der be- vorstehenden Erörterung mit der Ruhe und Mäßigung zu widmen, die zugleich als Lehre und als Beispiel dienen. Der Herr Minister des Innern hat das Wort.‘

¡Meine Herren//, hob dieser an, „der chrenwerthe Depu- tirte, der gestern Auf(c<lüi}se von uns verlan te, bediente sich dazu cincs ibm zustehenden Rechtes, und die egierung erfüllt. eine p icht , indem sie diesc Aufschlüsse bereitwillig giebt. Herr Dé- esert hat aber ‘nicht bloß die Unruhen dieser leßten Tage vor einen Richterstuhl gezogen , er hat dgs ganze Ministerium be- schuidigt und es der Schwäche und Unvsorsichtigkeit angeklagt.

eicht läßt“ sich über geschehene Dinge flügeln, und es giebt Leute, die am folgenden Tage immer vorhergeschen hahen wollen, was sich am Vorabend zugetragen hat. Bevor ih mich in eine Erdrterung der Ursachen des ge enwärtigen allgemeinen Mißbe- hagens einlasse, bin ih Jhnen eine Antwort in Betreff der ein- zelnen Thatsachen d , dic genen in dieser Versammlun angeführt worden sind. Herr essert beschuldigt uns pr / daß wir dem Trauerdienste am 14. Febr. nicht vorgebeugt, 9 er daß wir nicht mindestens die org des verhindert haben. Den zweiten Theil dieser.Beschuldigung hat Hr. Délessert {on selbst wider- legt, indem er sagte, daß es, bei der Aufregung der Gemüther, der National - Garde unmbglih gewesen sey, dem begangenen Unfug L Es bliebe also nur noch der erste Theil jener Be- <uldigung übrig. Hier bemerke ih aber zunächst, daß man die air d f Sache nicht nach ihren Folgen, sondern nach ihrem Entstehen beurtheilen muß. Hätten wir, guf die-bloße Ankündi- gung einer religidsen Feier, eine Kirche von der Po izci und der

- vicderherzustellen.

en Seite, die ih bald um seinen

: Dunkel

den 27fen Februar

1831.

Zweifel. eine solche Maaßregel als eine Herausforderung zu einem ohne Grund vorausgeseßten Vergehen, odér als eine _willkühr- liche Verlegung der Freiheit verschriceen haben: und derselbe Redner, der uns jeyt tadelt, würde uns vielleicht mit -gleï- cher Heftigkeit zurufen: ,Leichtsinniges Minisierium, was hast Du mit Deinen kindischen Vor ichts - Maaßregeln au- gerichtet; dem Sysieine der Mäßigung ungetreu, das wir ir täglich predigen, hasi Du im Angesichte des ganzen civilifîr- ten Europa cinen Tempel des Friedens in eiten ummelplaß des Krieges verwandelt; Du haft den Religions - Terrorismus gewisser Provinzen gewe>t, hast einen Saamen zum BÚr- gerkriege ausgestreut , hast die Freiheit etner Messe wegen verlebt, die Dir Besorgniß einfldßte!//// So würde man unbe- denklich gesprochen haben. Unsere Meinung war ader- daß cs hessex sey, Repressiv-, als Prâventiv-Maaßregenu zu ergreifen, und dieser Gedanke, der aus dem Gefühle der Kraft und Mäßigun der Nation entsproß, war auch der des Pol Pan der meï- nen Erflärungen noch einige nähere Details hinzufügen wird. Da dieser die ganze Ohnmacht der Karlisten kannte und überdies vorn eute, daß es sich in der Kirche St. Germains l’Auter-- rois bloß um eine flille Messe, nicht aber um eine feierliche Ceremonie handele, so wollte er nur die antinationale Partet- die sich in jener Kirche ein Rendezvous gegeben zu haben schien, in der Nähe beobachten lassen. Nur wentge Augenbli>e trenn- ten die religidse Feier von der politischen Demon ration, die un- mittelbar darauf stattfand, und als wir den unserer lezten R& volution zugefügten Schimpf erfuhren, war das Ungewitter hon ausgebrochen. Unser Betragen seit diesem Momente kennen Sie meine Herren. Die schleunigsten Befehle wurden ertheilt, um zunä<h| den Umtrieben der antinationalen Partei zu fteuern, dann die aufgeregten Gemüther zu besänftigen und die Ordnung | Unterstügt von den begven Commandeurs der National - Garde -gezaig es uns endlich der Bewegung eil Ziel. zu schen. Aber nicht Paris allein it der Gègen- siand unserer Sorge gewesen. Schon am 15ten wurden zwölf telegraphische Depeschen nah verschiedenen Punkten des Reichs erlassen, um Untersuchungen bei den erklärten Anhängern der vorigen Dynastie zu veranstalten und diejeni- en zu verhaften, die als kompromittirt erscheinen möchten. Wes ie Telegraphen - Linien aufhdrten, sollten sofort Courtere nach den übrigen Hauptorten abgefertigt werden, um die Präfekten von dem wahren Zustande der Dinge in der Hauptstadt zu unter- richten. Schon habe ich die Nachricht erhalten, daß meine Be- fehle in mehreren Departements vollzogen worden sind. Jh bitte hier um die Erlaubniß - die Au merksamkeit der Kammer auf das Treiben jetter unheilbaren Partei zu lenken, die sich heu- tis Tages die Karlistische nennt, und deren Loos ewige Ver- h endung. 1 seyn scheint. Durch Schwäche eichnet sie si< aus; eherrscht sie. Gebrechlich und mit dem Tode ringend, träum- te sie von der Macht; überwunden träumt sie immer noch Sieg. Wenn übrigens diese Partei nichts vergessen hat, \o hat sie doch etwas geternt, nâmlich die Kunsi, auf g eseßlichem Wege zu fonspiriren, . h. mit den Waffen einer Freiheit die sie icht für sich in An- spruch nimmt, nachdäm sie selbige erst kürzlich hatte untergraben wollen. Fn dem langsameren, aber um #0 wirksameren Einflusse verleumderischer S Ae und treuloser Einflüsterungen sucht sie vorzüglich ihren Triumph. Von ihr is daher auch jenes elende Gerücht ausgegangen, daß zwischen dem Könige und der Dynas ftie, die für me wie für uns immer ein Gegenstand der Abnei- gung war, ein entferntes Einverständniß obwalte. Vernehmen ie, m. H., um der Quelle dieses Gerüchtes auf den Grund zu kommen, die nachfolgenden Bruchstücke eines am 23. oder 25. Fan. von London ausgegangenen Schreibens, das sich in den Händen einiger Vertrauten befindet, Dieses Aktenstü> drückt den en Gedanken jener Partei aus; es is der treue Spiegel erselben : i „Auszug ciner unterm 23. oder 25. Januar aus Lon- - dom erlassenen Jnfstruction.

„„Man muß überall wiederholen, daß die. Mächte si rüstet, “um die rechtmäßigen Fürsten wieder einzuseßen ; daß sih Agen- ten der vornehmsten Mächte bei dem Kdnige Karl befinden; daf dexr König Karl die Vormundschaft für seinen Enkel, den 1s

einrich, Übernommen hat; . . man muß die Völker dure driegsgerüchte in Bewegung seßen; sie müssen es erfahren , daÿ sie weder Ruhe und Friede, no< Handel und Gedeihen zu er-

bewaffneten Macht besehen lassen wollen, so würde man ohne

warten haben, bevor nicht eine Dynastie zurückgekehrt ist, die 15