1831 / 65 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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“verbreitete demagogischett Faction aus; jener war das Werk der “Persönlichkeit: eines Einzigen. - Dieser 1 mstand ist wichtig und ‘darf-von-der- Geschichte-ntht-überfeh

Schlusse seiner Rede, „eine sehr wichtige Frage aufgeworfen ; man bezweifelt e nämlih/ däß wir das ‘Recht gehabt „die Ver- einigung Belgiens mit Feankreich.. zuru n, 4 tet, daß die Königliche Prärogative sich. so weit nicht erstre>e. Haben Sie diese Frage wohl ernstlich erwogen, m. H.? wissen Sie nicht, daß bei ciner Mitwirkung der drei Staatsgewalten der Widerstand einer einzigen das Beschlossene vernichten fann? Die Minister haben in Fällen, wie der obige, die ganze Veraut- wortlichkeit auf sh zu nehmen; auch weisen sie dieselbe nicht von sich ab, indem fie fich auf das Königliche Vorrecht Füßen, das

r Aufrechthaltung des Fricdens und zur Unabhängigkeit des fandes geübt wird und in welches die Kamwer sich hoffentlich nte cinen Eingriff erlauben wird.// Herr Mau gun, den das Wort zu einer Replik bewilligt wurde, wies zunächst den Vor- wurf zurü>, daß er und scine Freunde hartnäckig auf den Krieg beständen; wenn er die Uceberzeu ung hâtte, meinte er, daß der riede aufrechterhalten werden könnte, so würde auch ev dafür immen; dem scy aber nicht also; zwar berufe der Graf Se- hastigni sh auf bestimmte Zusicherungen der fremden Mächte; indessen toisse Jedermann, was von diplomatischen Betheuerungen ju halten s&; wenn Übrigens der Minister bchaupte, daß Europa ei cinem Kriege zwischen zwet Völkern berechtigt sey, seines eigenen Futeresses wegen einzuschreiten, so sey dies gerade derselbe Grundsaß, der in Laybach und Verona aufgestellt worden sey, und kraft dessen Frankrcich seine Armecn in Spa- nien habe einrü>en lassen; das für Belgien in Antrag gebrachte Neutralitäts - System sey nichts als ein verkapptes Mittel, um rankreich die Hände zu binden und ihm zu schaden; Franfreich abe nur ein Funtcresse, nämlih dasjenige, seine natürlichen Gränzen wieder zu gewinnen, und er glaube , daß es dieses Fn- teresse verfolgen kdnne, ohne daß es gerade den Vorwurf der Er- oberungssucht verdiene. Nachdem der Redner noch in Betreff der Vereinigung Belgiens mit Frankreich die Meinung ausgesprochen: #0 wenig ein Ministerium befugt sey, irgend einen Strich Lan- des ohne das Zuthun der Kammern abzutreten, eben so wenig dürfe: es auch aus eigener Macht. - Volikommenheit eine Gebiets- Vergrößerung zurü>weisen , {loß derselbe also: „Was unser di- plomatisches Corps im Auslande betrifft , so haben wir in Lon- don, Wien und Madrid Botschafter, in Petersburg sogar cinen außerordentlichen ; dagegen halten wir an allen Übrigen Höfen nur Geschäftsträger, die unseren Bedürfnissen keinesweges ent- sprechen können. Jch tadelé dies-namentlich in Bezug-auf Preußen, dessen Fnteressen mit den unsrigen zusammentreffen. Dort dürften vielleicht die politischen Unterhandlungen zum Schluß kommen;

dort ‘bedürfen wir daher einés Gesandten, der durch sich selbs und durch den Titel, den er besißt, ein großes Uebergewicht ausübt. l Die

Berlin ist cin Legations-Seccretair keinesweges ausreichend.

Mächte halten auf Etikette , und lciht möchte Preußen sich da- durch verleßt fühlen, daß es nicht, wie die úbrigen Mächte ersten Ranges, cinen Gesandten bei fich sicht. / Hr. Viennct gab sein Bedauèrn darüber zu erkennen, daß die Belgier dur< den von der Französischen“ Regierung gefaßten Beschluß aufs neue in ihren vorigen ungeivissen Zustand zurückverseßt worden seyen; doch hielt er den Vorwurf des Generals Lamarque, daß dic Mini- ster bet dieser Gelegenheit das Fnteresse Frankreichs und die Würde der Krone aufgeopfert hätten, für ungerecht. Der Redner suchte hierauf zu beweisen, daß Belgien als ein selbsisiändiger Staat für die Dauer doch nie werde bestehen können, und daß Frankreich, als der cinzige Staat, der ihm in jeder Beziehung zusage, es doch zuleßt in sei- nen Schooß werde aufnehmen müssen; wenn aber dieser Fall eins eintrete, s0 müsse Frankreich seine Gränze gleich bis zum Rheine ausdehnen und auf cinen dauerhaften Frieden in Europa sey nicht

cher zu renen, bis Frankreich einen solchen “Gebiets - Zuwachs" erhalten habe. Der General La fayette tadelte die Tendenz:

der Londoner Konferenz, wodur< doch immer cine gewisse Ein- aan n die Belgischen Angelegciheiten gebt werde. Sich votr Belgien nah Polen wendend , (pad er -scinen Unwillen dar- Uber zu erkennen ,„- daß &Sranftreih sich ni<t dem Einmar- sche der Russen widerseßt habe, indem dieser Einmarsch eine offenbare Verlchung des Princiys der Nicht - Einmischung

sey? Hinsichtlich Ftaliens sprach er die Hoffnung aus, daß das:

Ministerium eine ähnliche feste und bestimmte Erflärung wie die-

jenige abgeben: werde, die cs (l Jeiger Zeit an die Nachbarstag= a

ten Bas ens erlassen gehabt habe. - Nachdem ‘der Redner noch einen L <tigen Bli auf die leßten Unruhen in der Hauptstadt geworfen hatte, schloß derselbe: mit folgenden Worten: „Ungeach-

tet der Meinungs-Véerschiedenhciten und. des Parúti wistes, die < während- dieser Unruhen offenbart--haben, E ie ‘d och,

was bereits von anderett Rednern. schr richtig bemerkt \ worden ift: daß nämlich bei cinem Angriffe des a añdes auf unsere

reiheit und Unabhängigkeit „Jeder Zwiespalt verschwinden und

b cidlgen el würden, um das -genteinsame Vaterland zu

verthe M: A “Jtalien. ‘Die: Allgemeine Zeitung giebt in ihrem reuesten

Blatte“ na einem Schreiben aus Ober - Jtalien (vom 10. Fébruar) ‘ausführliche Nachrichten über die Vorgänge zu - Mödetia in der Nacht vom Zten zum ten. dieses Monats : .//Dex demagogische Titus zu Modena//, heifit es. darin, „ist abweichend. von allen bisherigen revolutionnairen Erscheinun- gen. Diese leßteren gingen mehr oder- weniger von einer weit

Gébru>t hei A. W. Hayn.

>zuweisen, -und--behaup--{-

arf L Besch nicht enwexrden;-denn er"beweist für die Rechtlichkeit des Volkes, das v dllig zufrieden mit seiner Regierung den wilden Meinungsfturm nicht theilte. Der Her- zog hatte hon seit länger als vier Wochen genaue Kunde von dem Plane des Kaufmanns Ciro Menotti, dessen Haus nur un- gefähr 390 Schritte vom Palaste entfernt liegt. Der Herzog, ein harakfterfester. Fürst, der zwar die Bewegungen der Zeit im Auge hielt, sich jedoch von ihnen nicht einschüchtern licß, wollte absichtlich nicht einschreiten. Menotti, der schon früher durch die planmäßige Entlassung cines Theils sciner Arbeiter, denen jedoch der Herzog Beschäftigung verschaffte , den Saamen der Unzufrie- denheit auszustreuen gesucht hatte, sollte Zeit gewinnen ,- damit thm das Schändliche seines Beginnens klarer würde und er von selb abließe von eiñem Unternehmen, das- sein Familtenglüd> be- graben mußte; andern Falls sollte die Frucht reif werden und als warnendes Beispiel dem Schwerdte der Gerechtigkeit anheim fallen. Menotti blicb leider seinem. Entwurfe getreu. Fn der Nacht vom 3ten auf den 4. Februar sollte der Schlag ausgeführt werden, der neben dem Umsturze der beskchenden Verfassung auch dem Leben -des Herzogs galt. In dem Herzoglichen Palaste herrschte die größte Ruhe. Der Herzog war so sicher, so ener- gisch fest, daß er cinem kleinen Bälle seiner Kinder beiwohnte, während schon die Vershwornen ihre Dolche gegen ihn s<li|ffen. Nur wenige seiner Räthe hatten Kunde von dem wider ihn an- gesponnenen, der Ausführung so nahen, blutigen Plane. Einigen oberen Offizieren war die geheime Ordre geworden, ihre Truppen schlagfertig zu halten. Unbemerkt von den Meuterern, umgab man das Mcnottische Haus, in das die Verschwornen durch ver- schiedene Thüren eingingen. Da die Meuterer endlich bemerk- ten, daß das Haus, das ihnen zum Heerde ihrer verrätheri- schen Entwürfe dienen sollte, umstellt war, #\o verschlossen ste die Thüren. Der Offizier, der die Beobachtungs - Mannschaft kom- mandirte, klopfte an die vershlossene Thúr und forderte Einlaß im Namen des Gesehes. Da man seiner Aufforderung nicht ge- nuügte; #0 befehligte er sofort cinige Pioniers zur Einhauung- dex Thür: Die Soldaten vollzogen rasch {cinen Befehl, die Thür stürzte ein, und ein Theil der Verschwornen, der auf dem Haus flur aufgestellt war, feuerte: auf. das ’cindringende Militair. Zwei Pionier® fanden “hier ihren Tod. Der Herzog un durch. seine Persönlichkeit die Meuterer zur Ordnung zurü>-

zuführen. Ohne dic Ruhe seiner Gemahlin durch Mittheilung

des jeb¿ schon blutig gewordenen Ercignisses zu “trüben , eilte er mit“ cimgen seiner Vertrauten nach dem Orte des Aufruhrs. Mit den Worten: „Gott ‘wird mit ‘uns' seyn , jeder thue seine Pflicht !// verließ er dea Palast: Tief bewegt und zerrissen in sci= uem. Fnuern, trat er in die Rethe seiner Krieger und sprach ver- nehmbvar zu den Meuterern. Bei. der Popularität des Herzogs, der für jeden seiner Unterthanen zugänglich ist, war dic Stimme des Fürsten den Verschwornen bekannt. Seine Worte tôntem ern, aber doch mild dabei, durch die Nacht. Die Meuterer ‘be- antworteten die landesväterlihe Mahnung durch das Abfenern: threr Gewehre. Das Leben des Herzogs war ihrem Kugelvegen ausgescßt. Es mußte jevt zum eußersten kommen. Der Her-= z9g befahl, daß Kanonen aufgefahren würden. Die Soldaten, treu ergeben ihrem: Fürsten, wollten das Haus sürmen. Dem Herzog war ihr Leben zu theuer; daher der Befehl zur Aufüh= rung der Kanonen. Er entferute sich auf cinige Augenbli>e, um: in dem Palaste seiner Gemahlin von dem Vorgefallenen persönlich: Kunde zu beingen. Er- fand seine Dienerschaft bewaffnet; seine Nobelgarde ‘war bereit , Alles für ihn zu wagen. Ueberall be gegnete der Herzeg : dett Betheuerungen der getreucsten Anhäng-= Uchkeit. Das Auffahren der Kanonen hatte die Verschwornen noch immer nicht zur Besonnenheit gebracht. Sie fingen von neuem zu feuern an. Der Herzog, der die Gefahren seiner getreuen: Krteger- theilen wollte, begab sich ‘iebt wieder in deren Rethe. Mit den Worten: Jhr wollt, daß ich“ eu< Wort halte die cx von neuem an die Meuterer richtete, und denen no< eine Pause folgte, die der Ergebung Raum: gab, befahl er-den Kanonteren, thre Pflicht zu thun. Zuerst \{<oß man mit Kartätschen, denn man wollte das Gebäude schonen und die Meuterer vorerst nur shre>em Da die Familie des obersten Gcrichts-Präsidenten Sco- zia, der sih, ein treuer Diener, an der Seite des Herzogs be- fand, in dem Menottischen Hause wohnte, so sollte Alles ver=- mieden werden, was diesen Unschuldigen irgend cinen Unfall bereiten konnte. Die Verschwornen verkannten no<“ immer die Milde des: Herzogs; das Aeußerste durfte - icht nicht: länger ‘ver=- schoben werden. Die Kanonen wurdemw mit Kugeln: geladen , die Mauern fingen an zu wanken, und die Meuterer verhießen Er- gezun . Der kommandirende Offizier gebot den Verschwornen, re Waffen aus dem Hause zu werfen. “Sie thaten, wie ihneit

geheißen; doch hatten sich: mehrere von: ihnen in dem Junern des Hauses verborgen. Menotti selbs| war auf das Dach des Hauses estiegen und hatte so zu entkommen gesucht. Er wurde mit einen Genossen, von denen feiner entwischte, ergriffen und ge- bunden nach dem Gefängnisse abgeführt. In dem Menottischen Hause fand man bedeutende Vorräthe von Munition, dreifarbi- en Kokarden und Proclamationen, deren Fnhalt über die Sträf- Unternehmens einen Zweifel übrig licß. Die Bürger

ahmen auch nicht den entferntesten Antheil an diesem

firäflichen Aufzuge; ruhig verhaerten sie in il ren Wohnungen.“( E E !

Redacteur Johr, Mitredacteur Cottel.

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

M? 65.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages,

Des Königs Majestät haben den seitherigen Geheimen Regierungs - Rath und Justitiarius Kloß zu Minden zin Ober-Regierungs-Rath und Dirigenten der Regierungs - Ab- theilung für innere Angelegenheiten ebendaselbst Allergnädigsk zu ernennen geruht.

Dér Königliche Hof -legt morgèn den 5ten dieses die

Trauer für Se. Durchlauchc den Herzog Friedrich Wil- |

helm Päul Leopold zu Schieswig-Holstein-Son- derburg-Glücksburg auf drei Tage an, "Berlin, den 4. März 1831. L j | von Buch, Ober-Ceremonienmeister.

Abger eist: ‘Der General - Major und Commandeur dér oten Landwehe- Brigade, von Rudolphi, nach Frank- fütt'a. d. O | i |

Zeitungs-Nachrichten. | Ausland.

Frankrei.

Yalrs:- Kammer. Ju der Sißung vom 25. Feb, erifvickelté-der Graf Tafch er seine am 21sten gemachte Pro- pósition über das künftig zu beobachtende Verfahren in Fäl: len, wo ein Pair Aufschlússe von den Miktistern verlangen wll: Der! Z4s\te Artifel des Reglements lautet also: „Kein Pair dárf das Wort ergreifen, wenn ihm dasselbe niht von dem Präsidenten bewilligt worden ist. Hierzu soll, dem obigen Antrage gemäß, folgender Zusaß gemacht werden : „Wenn das Wort für einen Gegenstand verlangt wird, der nicht an der Tages-Ordnung ist, so fann dasselbe nur mit Einwilligung der Kammer zuerkannt werden, und wenn es

sh von einer Aufforderung an die Minister handelt, so nuß |

der’Tag, an welchem diese stattfinden soll, vorher angekün- digt“ werden.“ Die Proposicion wurde den Bureaus zur Prüfung überwiesen. Die Kammer nahm hiexauf- ohne irgend" eine L den Geseß- Entwurf über die Unter- drüi@Euñig des Sfklavenha ' ér v

Kammer verändert worden ist, mit 84 Stimmen gegen 1 an. Es sollte’ jeßt die Diskussion über den Geseß-Entwurf wegen der fünftigén Verwendung des Tilgungs-Fonds beginnen: Der Ptäsidentdes Minister-Ratrhs bemerkte inzwischen, daß

_ er die von dex Kommission in diesem Entwurfe vorgenommenen

Amenudetnents nur eben erst e UA Len habe und zur Béfkätipfüng derselben noch nicht - hin! |

jeh;! é gläube nicht, daß er dem Köni e_ zu der Annahme derfélben ivürde rathen können; überdies bésorge er, das auch

die: Députittén#z Kamnier jene Amendements nicht annehmen -

? ebenfalls: wünsche er daßer, “damit ‘das pee 4 / ‘dés Geseh: urses ‘nicht ganz und gar verlustig géhé, daß die- Kämmer ihrer Berathung darüber bis zum

würdéz

ile

dés Geset/Entwourfes nicht ganz und

olgenden Tage Anstand gebé, ‘damit er mit der Komnitssion bet ?die: von ihr“ vorgenommenen Aenderungeu- no< einmal

vache nehmen könne. Die Versammlung béschloß hier-:

ti p ' / auf,’ die- Diskussion: bis zum nächsten Montag auszuseßen,

“Deputirtén- Kammer. - An dér Sikung vom ‘25. Febr: hatte: sich: béreits vor Eröffnung. derselben. eine größere

Anzahl von “Deputirten: als: gewöhnlich eingefunden. Kaum hatte Hr: CuninaGridaine- das Protofoll der 'vorherge-

henden "Sißung“ verlesen, als Hr: Ödilon-Baxrot das Wort ‘verlangte, um auf eine Berichtigung desselben anzu- tragen. Der Vices Präsident, Hr. B. Délessert, habe näm- lich am Schlusse der Sißyng “des vorhergehenden . Tages

Berlin, Sonntag den 6e März

10:31.

- offenbar das Reglement verleßt und' die Rechte der Kamrner

beeinträchtigt, indem er die Versammlung: niht darüber de-

fragt habe, ob die Debatte (áber den 1sten Artikel des Wakhl-

Gesehes) geschlossen oder auf den folgenden Tag verlegt wer- den solle; er (2er Vice -Präfiderit) verdiene deshalb einen sireugen Tadel; jedenfalís aber músse des Faftums im Pro- tofolle erwähnt werden, Herr Délessert erwiederte zu seiner Rechtfertigung, daß er die Kammer laut be- fragt habe, ob sie die Sizung auf den folgenden Tag verlegen wolle oder nicht, in welchem leßteren Falle er die

ndels, wie solchèr von der Deputirten- -

nglih vorbereitet

|- habe machen lassen, Die En

f Berathung über das Wa Den | Antrag des Grafen H Lde La wt A Ce:

, herabzuséßen, wieder aufgenommen. Hr. Gautièr hielt de ee E on den beiden Centris

Kronleuchter anzúnden lassen wúrde; im Saale habe indes: sen ein solches Geräusch geherrscht, daß leicht mehreré Depu- cirte jeine Frage nit gehört haben möchten, was ihm um so wahrscheiulicher sey, als sich gleih darauf viele Mitglie-

gewesen, daß er nicht mehr habe unterscheiden fônnen, ob die Versammlung zum Abstimmen noch zahlreich genug sey, habe er es für angemessen befunden, die Sißkung aufzuheben ; hätte

ben Tönnte, fo würde er den Saal haben erleuhten lassen und die Kammer über den Schluß der Debatte befragt haben; übrigens müsse er ausdrücklich no<. hinzufügen, daß über das Amendement dés Grafen v. Sade. (den Bahl - Census auf 200 Fr. zu ermäßigen) doch no< -niht hätte abgestimmt werden fönnen, indem no<- zwei andere. Propositionen die

riorität pertwslhen gyn Maat daß Ee “fa ens. beé einem Vekfahreu nicht etwa die Absicht geha e, jenes wéendei 6 C Ae -Latinaies daraus

f ervor, daf L eld fâr eine Ermäßigung des Wahl-Census

avuf*200 Fr. stimme; eben deshalb aber habe er au<h ge- wünscht , daß die Kammer ihrer Berathung die größtmög- lichste Reife und Freiheit angedeihen lasse, Der General Demarçay behauptete, daß Herr Délessert nicht geäußert habe: „„wenn man die Sißung fortseben wolle, werde er tie Kronleuchter anzünden lassen; ‘/ wenigstens habe dies Niemand gehört. Herr von Tracy fügté hinzu: weil dek Vice- Präsident nicht dem Wunsche der Majorität, die den Schluß der Debatte verlangt habe , - nachgekommen sey, ver- diene er den Tadel der Kammer. Herr K. Dupin nahm sich. dagegen „des Herrn Délessert anu - und. fragte, weshals denn die linke Seite Tages zuvor die Debatte so sehr habe übereilen wollen; etwa, weil 50 Mitglieder der beiden Centra sich bêreits entfernt gehabt: hätten und man ‘sonach geglaubt habe, das Amendement des Grafen v. Sade um so leichter dufchseßen zu fönnen? "Eine ‘solche Absicht würde weder großmüthig; noch parlamentaris< gewesen seyn. Der Streit endigte si<h damit, daß das Protokoll in seiner ur- sprünglichen Abfassung angenommen wurde. —. Der Graf Gaëtan v, Larochefoucauld trat: hierauf, mit dem -An-

zur Erhaltung: des Friedens den Belgiss i i für Hetzog v. Nemours ege täve: Miny ähnliche pons mahte_‘au<h Hr. ‘Gaujal; et vetlängéte ‘nân

bnigé für die Mittheilung. dank k der auswärt

È

wurde bis nach der Beseitigung map: ordnung befindlichen E : hlgeseb, und namentlich

de, die v

bei dieser Gelegenheit eine

äußerte sich etwa folgendermaßen :

präsentation feststellen, haben Sie zu bestimmen, wem hinführo p06 Recht Uiseben soll den Willen “der gesammten Nation zu verkündigen. Das Schi>

déx der Kammer mit dem Rufe: auf morgen! entfernt hát- . tén; unter diesen Umstäriden, und da es bereits so dunkel

er geglaubt, daß dies irgend zu einer Reclamation Anlaß ge:

Tes ua gie jo ital e E E R E Op E cil G ie C E S g E E (Er rbe he Bree Zwei S Sped dr S D O L R E E C E R R C E DiE E

trage hervor, eine. Adresse an den König zu erlassen; um ihm-- dafür danfen, daß er in dem- Juteresse/ Fraufreichs- Und : ishen Thron für den |

nde verlegt. —' Jebt: wurde die: Über den

mit dem ungestünisten Beifalle aufgenomnien wurde. Er

9 rge Lern grie Tae erre V rc T E e-n ae p

,¡Fndem Sie, m. H) die Grundlagen unseter National-Re=

sal Frankretchs hängt von diesex Ent=

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