1831 / 75 p. 5 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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dri 1 i ersten Maranesi nnd Rossi sind zu | von Anatolien, so wie die Zurückberufung des bisherigen Musse- De L Da Ian Man afi zwei g Regi- | lims von Brussa, Mussa Aga, welcher durch einen gewissen Ha-

R E s i E is Q. i isirt, | fiz- Aga, ehemaligen Kiaja Hassan Pascha’s von Smyrna, erseht menter; die Kavallerie und Artillerie siad schon organisirt, wird , zu bemerken. -Füe den in weniges- Dager einttcbétiden rstere zählt (dem Monitore Bolognese zufolge) 300 Mana, / 5 : ; ; P E A De eriteré za9 : i , V Ramazan haben Se. Hoheit auch diesmal, in Betracht der Zeit- und leßtere führt einen Parë von vier Kanonen. “Don | \mstände, die Minisier und Großen des Reichs von den sonst Bologna ist am 28. Febr. eine Truppen - Abtheilung unter | während des Fasten-Monats üblichen mit bedeutenden Auslagen Sein y Via Bitdea Berta Aocele und Mit ware | f ee E n t D Me n, Die Städte Fermo, Asco ur gut befunden. Dle nd i | I ge- ant von den Truppen der Insurgenten beseßt worden ; nieen fortwährend, ungeachtet des diesjährigen sehr gelinden es zeigt sich aber bei dem dortigen Landvolke wenig Eifer sür | Winters, des besten Gesundheitszustandes.-/

e y ta d ch Inhalt des lebthin auszugsweise olgendes sind nah Jnha es lebthin cif d i dic Schreibens aus Boldgna vom 25. Febr. die Königliche Schauspiele. f

N Aoiande befindlichen. Länder Ztaulans: Mittwoch, 16. März. Jm Schauspielhause: Das Biüid,

: rovinz von Bologna, die Stadt 66,188 Einwohner, ihre U I Q ; j tmkteise 210,AST.. Provinz Ferrara, Stadt und Distrikt, mit | Trauerspiel in 5 Abtheilungen, von E. v. Houwald.

dem Distrikte Lugo, 204,984 Einw. Provinz Ravenng: Stadt und y 48

“thr Distrikt, Fmola und Distrikt, Faecnza und Distrikt 148/989. d s Provinz von Forli: Stadt und Distrikt, ote dds Ds Königstädtisches Theater.

imini und Distrikt 188,097. Provinz von Pesaro und Urbino, |- U | ; # j Kevino und Distrikt, Gubbio t Ditirift, Pesaro und Distrikt, Mittwoch, 16. März. Zam erstenmale wiederholt : Ro- Fano und Distrikt, Sinigaglia und Distrikt 216,571. Provinz |} bert der Teufel, dramatische Legende in 5 Akten, von Karl von Ancona: Ancona und Distrikt, Fesi und Distrift, Osimo und | von Holtei.

Distrikt 155,397. Provinz von Perugia: Perugia und Distrikt, | Sl a Castello L Soligno e A el s Distrikt 188,598. Zusammen 1/,409,6 1 Seelen. Diese Provinzen ; H sollen fünftic le Provincie- unite heißen. Macerata und Cingoli Berline P Börse. mit 35,777 Einw. hahen 120 feine E hierher Het “8 _ Den 15. März 1831.

“den sth aber wahrscheinlih auch mit obigen vereinigen. Ferne )- vi btcte eli i Ua e eo T C00 Einw: Massa und Carrara mit Amil. Fonds- und Geld-Cours-Zettel. (Preufss. Cour.) 137,520, Parma mit 390,005. Alle zusammen also 2,32 913 Einwohner. |

G R | Lp d ° ra 26a] |Z[. Brief | Geld. __ |4f. Brief. Geld. 875 | #65 [Ustpr. Ptandbrt.| 4 | 945 972 | 971 1Pornun. Pfandbrf.

s 102

St.-Schuld-Sch. 2 952 Kur-u Neum do.| 4 4

Türkei. : Pr. Engl. Anl. 18 __ Die Allgemeine Zeitung giebt folgendes Schreiben Pr. Engl. Anl. 22 „aus Konstantinopel vom 10. Febr: Pr. Engl. Obl. 30 _/Bei der hier fortwährend herrschenden öffentlichen Ruhe | Karm.Vb.m.1.C. benußt die Regierung den gegenwärtigen Zeitpunkt des Friedens Neum.Int.Sch.d. und der freundschaftlichen Verhältnisse mit den auswärtigen Mâach- Berl. Stzadt- Ob. ten, um in der innecn Administration Verbesserungen vorzunch- Köuigsbg. da. men, Handel und Fnduftrie aufzumuntera und insbesondere den | Elvingec do, Zustand ihrer Rajas oder nichtmabomedanischen Unterthanen zu } Danz, do. in Ch./ erleichtern. Dadurch hot sie, nicht nur der vorzüglich seit dem Westpr. Ptdb. leßten Kriege überhand genommenen Auswanderung derselven vor- | Grolshz.Pas. do. zubeugen, sondern auch mehrere dieser Auswanderer zur Rückkehr N u bewegen, was auch wirklich sowohl in Asien von der Seite W echsel- Cours. T EST Armenien, als Be E nicht e dge E Donau, ars rief. | Geld. auch gegen Griechenland, von günstigem Erfolge war. È da s 1131 Ader cine Berechnung dieser Art, welche den Sultan bestimmte, N OAR 250 Fl |2 Mt. al dem Patriarchen von Ferusalem zu e schwebender Forderun- Hamburg 0 Mk. [Kurz [1502 gen und Interessen - Zahlungen eine Geldhülfe von einer halben | “trt 300 Mk. [2 Mt. 498 | iièe “Million Piaster zu bewilligen und den baaren Betrag dieser Sum- | 7 don | 1 LSI [3 MC 6 2226 228 me mit einer gewissen Feierlichkeit in das Griechische Patriarchat Di ris 300 Fr. [2 Met. Sli 801A senden zu lassen. Weit beträchtlichere auf vier bis fünf Mil- | wi. n 0 150 FL [2 Me "102 lionen. angegebene Summen sind mittel| des Commissairs Hafiz u ga 2 Mt. 1022 |1621 Bey nach Runielien und Bulgarien geschaft worden, um an p M 19 e | gol “die Rajas, welche am meisten durch die Verheerungen des lehz- Ae 0 Thl: |8 Tage [1622 | “ten Krieges gelitten haben, vertheilt zu werden und sie in Foal krt M l 19 M 11022 Stand zu schen, thre Dörfer wieder aufzubauen, thren Viehstand | y \ehure B 10 RBL |3-Woch- | 30,2, | 2911 herzusiellen und Getreide zur Aussaat anzukaufen. Noch wich- Wak s ' Kati 4 tigere auf die Belebung des Handels und der Schifffahrt ab- ziclende Vorschläge, worunter auch die Herabseßung der Mauth- | gebühr für die Ünterthanen der Pforte begriffen seyn soll, sind ereits in den Rathsversammlungen besprochen, aber wegen des besorgten Ausfalls, welchen die Staats - Einkünfte vor der Hand dadurch erleiden dürften, noch nicht zur Ausführung gebracht tat “R worden. Der bisherige Seraskier und Gouverneur der Fnsel N Lt Sebetd 28, Daa E 108 Detail Kandien, Suleiman Pascha „ist, nachdem die Statthalterschaft Niederl. wirkl. Schuld 385. Kanz-Bill. 155. Oesterr. 5proe. dieser Fnscl an Mehmed Ali Pascha (den Vice-Kdnig von Aegyp- | Metall. 813. Q 2% ten) een worden und die Aegyptischen Truppen von der- seven co Metten B 28S Aer gs Bon, nopel zurücgekehrt und erwartet eine andere Bestimmung. - ( : le hat der biesige Griechische Patriarch die Aufforderung er- | {1proc. 182 Brief. Bank-Actien 1105. 1101. Part. -Ublig, 111.1102. alten, die Wahl cines Erzbischofs und anderer Bischöfe für | Loose zu 100 Fl. 1581 Brief. Poln. Loose 421.- 424. | Kandien einzuleiten und der Pforte die hierzu geeigneten Per- d rmtrtirets sonen vorzuschlagen. Die Ruhe auf jener Jnsel befestigt Paris, 8. Mürz. sich N mehr, aber noch immer is| die Nachricht von 5proc.: Rente 82, 3proc. 51. 60. 5proe. Neap. 53. 50. 5proe, der Räumung des Forts von Karabusa durch die. Alliirten Span. Rente perp. 424" “und der Uebergabe desselben an die Aegyptischen Truppen | deriiiGbititibmth hier noch nicht angelangt. Auch die Uebergabe vou Athen Dúnls -9,-Mleni | und Negroponte war bis u den lebten Tagen des Ja- 5proc, Rente 83. 80. 8proc. 53. 20. 5proc. Neap, 56. 5pree. nuars noch nicht bewerkstelligt. Von Veränderungen in Span. Rente perp. 424. den Chargen is diesmal nur die Pestrdauna des ersten Groß- : Zweite Beilage herrlichen Jmams Essend - Zemel - abidin - Efendi zum Badiasker

i Nach schrift. aris, 9. März. Der bisherige Großsiegelbewahrer Hr. Mérl:hou hat den von ihm nachgesuhten Abschied erhalcen, e sein bisheriges Portefeuille ist provisorisch dem See-Min ster Grafen von Argout übers

tragen worden. h É f Frankfurt a. M., 12. Mirz. Oefterr. 5proc. Metall. 814.813. 4proc. 674. 67. 2¿p:oc. 435. 1proc. 187. B. Banko

Actien 1126. 1123 Part.-Obl. 1115. 1115. Loose zu 100 Fl. 159. B. ‘Poln. Loose 435. 43.

103 78 |TTX TSchlesische do. 86 ikst. C.d.K.-u.N. | 86 1Z.-Sch.d.K.- u.N. 88 8ST 92 354 901 90

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Frankfurt a. M., 11. Mäcz.

5proec. Metalliq. 81. 804. MAproc. 6617. 66. 24proc. 43,

| B 629 | Zweite Beilage zur Allgémeinen Preußischen Staats - Zeitung M 75.

d j “Deutschland. München, 8. März. Nachstehendes ist die (vorgestern erwähnte) Dank, Adresse der Kammer der Reicheräthe an Se. Majestät den König : p

„Allerdurhlauchtigster Großmächtigster König, Allergnädigster Köuig und Herr! Mit gewohnter Ehrfurcht naht dic Kammer der Reichs-Räthe den Stufen es Thrones, um vor denselben die Bctheuerung der“ unerschütterlichsten Treue Cen: sie. if der reine Ausdruck der Ste, des Balerschen Volkes. Dex chönste Lohn für solche Treue is das Vertrauen, mit welchem

w. Majestät den Ständen des Reichs und dadurch Jhrem Volke entgegenkommen ; in diescm Einklange ruht das wahre Wohl un- La, Vaterlandes. Es gewährt uns große Beruhigung, aus der

ede vom Throne zu entnehmen, daß Ewr. Majestät weise Vor- sorge für Ordnung îm Staatshaushalte zu erfreulichen Resulta- ten geführt, und wir segnen den Monarchen, ‘welcher sich die Aufgabe seßte, Seinem Volke Erleichterungen zu bereiten. Die Beschleunigung der Kataster- Arbeiten wird einem dringenden Be- dürfnisse abhelfen. Durch die Vollendung dieses großen National- Werkes wird sih Allerhöchfithre Regierung ein (nvergänglichesDenk- mal schen. Die mühevoll errungene Ordnung im Staatshaushalte Und den hocherstarkten Kredit des Staates zu erhalten, wird fortan ul! Je cifrigstes Bestreben seyn. Mit Dank erkennen wir das fsicte Bestreben Eurer Majestät , Zoll - Vereine zu ermitteln und zu begründen; Allerhöchstdenselben gebührt der Ruhm, in dieser Beztehung die ersten Schritte gethan zu haben. Vieles ist wirklich schon gewonnen, und so Vieles auch noch zu wün- chen Übrig bleibt, so wenig verkennen wir die großen cchwierig- Feiten, die der Erfüllung aller Wünsche entgegentreten ;. do ge- ben wirder Hoffnung Raum , es werde den fortgeseßten Bemü-

- hungen Eurer Maiesiät gene en, die Schranken verschwinden zu é

machen, welche dem freien Verkehr der Deutschen Volksstämme noch hemmend entgegenstehen, In froher Erwartung sehen wir der Vorlage des Rechenschaftsberichts Über die zweite Finanz- Periode und des Budgets, so wie der verschiedenen angekündig- ten. dringend nothwendigen Geseßbücher, fnlegeh. Wir glauben, den wohlwollenden Absichten Eurer Maiesiät nicht beser ent- sprechen zu kdnnen, als indem wir der Prúfung derselben mit unauszeseßter A TOrgung obliegen und bei den Ge- eßbüchern nur nach dem zeitgemäßen wahren Guten sire- en. Wir sind von der Ueberzeugung durchdrungen, daß cs in Baiern an genügendem Schuße gegen die Mißbräuche der Presse fehle; dieser Schuß kann so wenig entbehrt werden, als die Freiheit. der Presse selbs. Eure Majestät kommen da- her durch die Ankündigung eines Prefigeseßes einem allgemeinen Wunsche mit Rae er Vorsorge entgegen. Eure Majestät ge- ruhten, ‘uns zu versichern, nichts SÚßeres zu kennen, als des Vol- kes Licbe; diese Worte drangen tief in unsere Herzen, wir kön- nen sie nur mit der Betheuerung erwiedern, daß wir stolz sind auf den Fürsten, welcher diese Worte sprach, so wie auf das Volk, zu dem Er sprah. So wie Sclbftsucht, wird auch alles Streben nach falscher Gunst jeder Art fern von Baierns Stän- den bleiben , nur das, was unvergänglih ift Wahrheit und Recht wird unsers Strebens Zielpunkt seyn; wo Fürst und A durch das Organ treuer Stände sch offen Úber des Landes ohl berathen, kann keine Täuschung herrschen, keine falsche Gun bestehen. So wie Baierns erhabener Herrscher, #0 halten auch wir, so hält auch Baierns Volk an dex Ver- fassung. Was uns Eurer Majestät unvergeßlicher Vater ge- geben, was Allerhdchst Dieselben gewissenhaft erhalten , soll Nie- mand erschüttern! Wir finden eine große Bürgschaft in dem Monarchen, welcher laut verkündet, daß Ihm die Vex assung so heilig sey, als werth die Treue Seines Volkes. Jndem wir die Ve Tag utiserer unershütterlichen Anhänglichkeit wiederho- len, empfehlen wir uns in tiefster Ehrfurcht Eurer Königlichen Majestät München, den 5. März 1831. i allerunterthänigst treugehorsamfste Kammer der Reichsräthe. /

i Die Adresse der Kammer der Abgeordneten lautet , wie digt: h

…_ ¿7 Allerdurchlauchtigster 2c. Das Vertrauen, mit dem Ew. Könégl. Maiestät uns bei der Eröffnung dieses Latidtages: em- pfangen, erwiedern wir mit dem Vertrauen , welches das ganze Volk: von Baiern auf seinen König ebt. - So wie die alte deut- he Treue, welche ganz Baiern, wie immer, auch in dieser sckurm- ewegten Zeit bewährte, Jhr Herz mit freudigen Empfindungen erfüllt, #9 sind von denselben Gefühlen „auch die, Herzen aller Baiern erhoben durch das Glück,/ von einem Könige regiert zu werden, dessen „„„Stolz ist, Beherrscher eines freien Volkes zu feyn. // Schr erfreulich ist die Eröffnung , daß es durch die E Engen, welche Ew. Königl. Majestät beharrlicher Wille bewirkte, gelungen ist, nicht nur die gefdrte Ordnung im Staats- Haushalte wteder herzustellen, sondern auch -Jhrem- getveuen Volke einige Lasten durch die Abschaffung mehrerer Abgaben, und

besonders durch die Aufhebung der Tantiemen der Landräichter--

abzunehmen, und dennoch für Anstalten, welche zum Ruben und zur Sclbstständigkeit des Landes dienen, die ndth gen Mittel auf-

zubringen. Vertrauen Ew. Königliche Majestät auf den Ei- fer der Kammer der Abgeordneten, die errungene Ordnung im Staatöhaushalte aufrecht zu halten, den Gang der Schulden- L Bait zu fordern, und dadurch nicht nur den zukünf- tigen schlechtern, sondern schon der gegenwärtigen Generation glle mögliche, ersehnte und hdchsindthige Erleichterung zu ver- fpusas Die -dffentliche Meinung wird uns. bei diesen Bestre- ungen eine sichere Wächterin seyn; wir würden aber nit Bei- fall erwerben, sondern uns den gerchten Tadel des Baierschen Volkes zuziehen, wenn wir jenes Ziel auf Kosien des Staatszwecks ju erreichen suchen würden. Wir erkennen mit Dankbärkeit die

ortheile, welche der Zollverein mit der Krone Würtemberg dem esammten Vaterlande, und der Handelsvertrag mit Preußen den reisen diesseits des Rheins gewährt, und wünschen dem eifrigen Bemühen Ew. Königl. Maj., den Zollverein auszudehnen, segen- reiches Gedeihen, in der Hoffnung, daß die Deutschen Stämme durch ihre wahren Fnteressen enger verbunden, und in nächster Zukunft

den werden.

‘tung dex. Angeleg

von unsernGränzen Anstalten entfernt werden, deren wirth haftlihe Nachtheile von dem sittlichen Verderben, welches sie etbVeire Io überwogen werden. Die Rechenschafts - Berichte und Rechnungen Uber die zweite Finanz- Periode, und das Budget für die dritte werden wir ciner gründlichen Prüfung, und die von Ew. Köntagl. Majestät angekündigten wichtigen Gesezes-Entwürfe der for A tigsien Berathung unterwerfen. Jusbesondere if eine auf münd- lichem und dffentlichem Verfahren beruhende Gerichts-Ordnung. auch den frühern wiederholten Wünschen und Anträgen der Kam- mer der Abgeordneten gemäß, und cin dem Geiste der Verfassungs$- Urkunde entsprechendes Preßgeseß das einzig geseßliche Mittel, den gegenwärtigen Zustand der Presse zu verbessern, ihre Freiheit fest zu begrúnden und gegen den Mißbrauch derselben Gewähr- schaften H, geben. Die Kammer der Abgeordneten, nur von der Rücksicht auf Baierns Bestes geleitet , erkennt mit freu= digem Danke gegen Ew. Maj. Königl. Vater, den unfterblicher Gründer der Verfassung, welche unschäzbare Güter cs in dieser und in der Gemeindeordnung besigt ; sie erinnert fich- aber auch derx Königl. Worte, daß ,/¡änsre Verfassung bei allen ihren Vorzügen niht von Mängeln frei sey.//// Die rfahrung hat untex Anderm die Mängel des X. Edikts zur Verfassungs- Urkunde und beson- ders der daselbst vorgeschriebenen lähmenden Geschäfts-Ordnung. der Kammer, und die Ungewißheit der Bedeutung des s. 44. (Litt. c. Tit. L) cgcigt, dessen shwankender Anwendung nur dur cin, dem Geiste der Verfassung angemessenes, erläuterndes Gese ein sebnlichf erwünschtes Ziel geseht werden kann. Ew. K nigkl. Matestät denkwürdigen Worte: „Fch möchte niht unumschränkter Herrscher scyn/4, werden in ganz Deutschland wiederhallen. Baiern vertraut auf Sie, als den treuesten Freund der Verfas= sung, und Fhrex wiederholten Versicherung, unerschütterlich die= selbe zu beobachten und beobachten zu machen, begegnet aus al= len Herzen die. wiederholte Betheuerung der une chütterlihen Treue Fhrer Baiern. Mit diesen Gesinnungen ersterben wir in allertieser Ehrfurcht und Untèrwürfigkeit, Ew. Königl. Majestät allerunterthänigst treugehorsamfte Kammer der Abgeóordneten.. München, den 4. März 1531.//

Luxemburg, 5. März. Folgendes ist die bier er les nene E Kônioliche Proclamation: Wir Welhelm u. # w. . Allen denjenigen ; die Ge s tiges Ey arn E 1A bbe b F N gane __,Œinwohner Unsere roßherzogthums Lutemhurg ! haben mit géreckter Betrübniß Wahreene en, wie es den Ber mühungen der Unruhestifter gelungen ist, bis in Eure Gegenden den Aufruhr zu verbreiten, der in den südlichen Provinzen des i B da endhrt wurde, Vermdge Eurer Treue und Eurer unerschütterlichen Anhänglichkeit an Eure Fürsten habt JFhr \on| immer den schlechten Belsplelen widerstanden. Jet aber buten Viele unter Euch sich hinreißen lassen und auf die Stimme der Aufrührer gehört. : Jhr habet S Acht darauf gehabt, daß das eal ber han eigent iche Verhältnisse hat, denen nis heil des ‘großen Bundes: ausmacht , der die Völte Deutschlands neren und daß dieser Verein, in welchem jeder Staat mit Rechten, le er erhält, auch: P BUEReo G L D Du s erleve ini ë ganzen Bun i "T verleßt werden darf. Gleichwohl lo Bbswilige in der Hoffnung, durch

cs einen:

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n Anarchie und: Geseblostgkeit zux Erreichung ibrer etgenn Zwecke, denen sie das Sl der Staaten. aufopfern, A Sen Euch cine Zeit lang täuschen können. Wir hegen inzwischen das Vertrauen, daß Unser Hegen tiger Aufruf und Unsere vd- terlichen Ermahnungen Euch zu Euren 4 ten de ‘führen werden. Diese Sprache hat sich niemals vergeblich an die Lugemburger gewandt. Jn solcher Absicht haben Wir die Maaßregeln genommen, die Wir durch Gegenwärtiges zu Eurer Kenntniß bringen und in deren Betz tevun Wir nöôtb igensfalls von dem SASILN N Deutschen Bundestage unterstüßt wer=

le einer besondern Verwaltung anvertraute Lei-

enheiten des Großherzogthums wird hin

von derjenigen, welche für die getreuen nördlichen Provinjen des Königreichs der Niederlande befieht, ganz getrennt seyn.

4 E E O G A R T E R O L s 2E h P e 1 oi: M20 M O, °