1831 / 87 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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es<hah nun buchstäblich freilich nicht, aber wir erhielten

Dies errn Dr. Pinder vielmehr eine vermehrte und in vielen

durch Punrees berichtigte. Die 8 Bände des Originals, das sich vom Beginn Griechischer Literatur mit einer Vollständigkeit, rote kein anderes Werk, bis auf die Eroberung von Konstantinopel eritre>t, sind hier, troß der vielfachen Vermchrungen, auf 3 starke Oftav- bände gebracht, und das Werk hat durch diese äußere Concentra- tion sicherlih an Bequemlichkeit gewonnen. s

Die agte vqa Ueberseßung umfaßt leider nicht das ganze Werk. Der erfte Band war bereits durch F. F. J. Schwarße, Prorektor am Gymnasium zu" Prenzlau , Übertragen worden, als durch den Tod des Ueberseßers das Werk unterbrochen wurde, bis sich in Herrn Dr. Pinder eine geschi>tere Hand hergad. Wenn Schwarze weder durch eigene Hülfsmittel noch durch Verbindung miît einer großen Bioliothek in dem Grade zu dieser Arbeit begünsiigt war, als sein Nachfolger, so ließ er es doch auch an Nachlässtgkeiten jeder Art nicht fehlen, für die es keine Entschuldigung giebt. Am auffallenden zeigt sich diese Nachläs- sigkeit darin , daß er nicht einmal Schoells Nachträge und Ver- besserungen (im Orêginal Band VU. pag. 431 450) an den Stellen einschaltete und berucksichtigte, wohin ste gehdren. - Es bleibt demnach. nur zu wünschen, daf bei einex neuern Auflage, oder schon früher, auch der erste Band des Werkes und der An- fang des zweiten, welcher Herrn Schwarbe gehört, in “dexr Ucber- seßung und Ucberarbeitung seines Nachfolgers dem Publifum Übergeben werden möchte. / ;

_— Herr P. wußte nicht nur die elegante Schreibart seines Ori- gittals auch im Deutschen zu erhalten , sondern er hat auch hier und da Unbestimmtheiten und- mögliche Mißverständnisse durch cine leise Wendung zu bescitigen verstanden. Auf solche Weise hat er, wie doch sonst bei den Ueberseßern Sitte is, den Origt- nal -= Schriftsteller nicht mit Lärm sciner ctwanigen Frrthümer Uberführt, sondern ist vielmehr mit der seltensten Schonung und „Zartheit Überall gegen denselben verfahren. Wie diese ungewdhn- liche Eigenschaft sich äußert, möge im Einzelnen ersehen werden. Band 1i1. S. 18 Anmerk. 4 (Vol. V1. p. 28 des Originals) liest man, nachdem Schôlls Jrrthum im Texte bereits stillschweigend berichtigt worden, es heiße in mehreren neueren Werten, z. B. bei Heeren 1c. , die Kreuzfahrer hätten Bücher auf ihre Lanzen geste>t, wobei denn freilich der Leser am wenigsten merkt, daß untex diesen neueren Werken sich zunächs| auch Schölls Buch selbs befinde. An anderen Orten is, immer aber ohne alles Ge- pränge, das Gegènthecil von Schôöls Behauptung nachgewiesen. So Band 111. S. 19, wo Schôll mit Bestimmtheit erflärt, es sey durch die Kreuzfahrer keine Griechische Handschrift in den Oc- rident gekommen, oder doch wenigstens kein Zeugniß_ für eine F hatsache vorhanden, bringt P. aus Leibuitii Access. hist, L p. 453'das Zeugniß des Albericus bei, welcher ausdrü>lich von der Metaphysik des Aristoteles berichtet, daß sie damals von Konstantinopel nach Paris gebracht wurde. Es durfte diese be- scheidene Berichtigung aber um #9 mehr bemerft werden, als sie ein so wichtiges und einflußreiches Faftum betrifft. Daß der Ue- berseßer das Original da nicht bloßstelt, wo das Versehen #0- gar ins Lächerliche spielt, versteht fich nun von selbs. Ein sol- her Fall findet sih Vol. VII. p. 345 des Originals, womit man Tom. 1. S. 549 der Ueberseßung vergleichen wolle. Eine Aeu- ßerung des Henricus Stephanus über das Wörterbuch des Craf- tonus, wo er diese an sich magere Zusammenstellung durch einen Schwall von Zusäßen gemästet nennt, wie. cine Boéotica sus, hat hier ein spaßhaftes Mißverständniß für das zu flüchtig le- sende Auge veranlaßt. Ein anderes eben so seltsames Mißver- ftändniß (Vol. VII. p. 40 ves Originals) is vom Uecberseßer L man findet dort nämlich die andere niht ungebräuch- iche Form des Namens Hiskias: Ezechias, sogar mit dem Pro- pheten Ezechiel verwechselt.

M läßt Schdll mit Bewußtseyn eine Ungewißheit stehen, e ih nah Ausfüllung der mangelnden Angabe umzuthun: hier hilft P iminer dem Bedürfniß des Lesers nah, wie sich gebührt. Aber auch ganze Artikel, wie z. B. der über den Athe- nâus, sind vervollständigt und erweitert worden. Ja sogar um einen neuen Abschnitt hat der Uecberseßer das Werk bereichert, ih meine die Abhandlung über die Papyrus- Rollen, wobet er fo R R der hiesigen Königl. Bibliothek ungewödhn- unterst 1 So hat denn das Buch în seiner Deutschen Uebertragung (früber schon is eine Ftaliänische von Emilio' Tipaldo: Istoria ella Letter. Greca profana. cet. Venezia 1824, 8., und von der ersten Ausgabe des Originals in zwei Bänden eine Neugriechi- sche [NNOREs) RERA ache Vorzüge vor dem Franzdsischen Ori- ana voraus; jenes aber’ schon empfiehlt sih durh seine Dar= ellung allen Männern von Bildung Überhaupt, während es na- mentlih durch Genauigkeit der bibliographischen Angaben und durch seine Fortführung bis- auf die neueste Zeit au<h dem Phi- lologén' von Fach unentbehrlich seyn möchte.

Gedru>t hei A. W, Hayn.

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Königliche Schauspiele.

Sonntag, 27. März. Jm Opernhause: Joconde, Oper in 3 Abtheilungen, mit Tanz ; Musik vol N. al / Hter, auf: Die jungen Pensionairinnen, komisches Ballet in 1 Aft, von Ph. Taglioni. (Hr. Fleury: Rustic, als Gastrolle.)

Im Schauspielhause: König Enzio, historisches Trauer- spiel in 5 Abtheilungen, von E. Raupach.

Königstädtisches Theater.

Sonntag, 25. März. Der unzusammenhängende Zusams- menhang (mit neuen Scenen), ein musikalish - dramatisches Quodlibet, als Trauer-, Schauer -, Rühr-, Lust -, Lach - und Wein Gemälde für Trauer -, Schauer -, Rühr -, Lust - , Lach- und Wein -Lustige; in zwei Haupt - Abtheilungen , deren jede wieder in mehrere Unter - Abtheilungen abgetheilt ist. Die Dichtung ist von mehreren bekannten und unbekannten Dichs- tern; Musik von Mozart, Spontini, Karl Maria v. Weber, Rossini, Auber, Jsouard, Strauß, Haibel, Gläser, Wenzel und Adolph Müller.

BerTinetr“B Tg - Den 26. März 1831.

Ami]. Fonds - und Geld-Cours-Zettel. (Preufs. Cour.)

|Zf.\Brief.| Geld. Sbt | 567 972 | 971 954 771 S9 SO2 87Ì 57 912 351

|Zf.\ Brief eid, üstpr. Ptandbrt. or | Pomm. Pfandbrf. 103 Kur- u Neum. do. 1027 Schlesische do. 13 Rkst. C.d.K.-a.N.| | 54 Z.-Sch.d.K.-u.N. 55

e%t.-Scliuld-Sch. Pr. Eng!. Anl. 18 Pr. Engl-Anl. 22 Pr. Engl. Ot:I. 30 Kurm.QOBb.m.l.C. Neum fnt.Sch.d. Berl. Stadt - Ob. Königebg. do.

Elbinger do.

Danz. do. in Th.

Holl. yollswy. Duk. ] S in Neue dito —| 204 YW Gas Ptdb. 991 Friedrichsd’or . 137 | 125 Grolsbz.BÞos. do. 892 PViscontôò . 35 ! 41 SGGU E Nr E C CEAMa A P R A C A) G P UIE R At I T E Ld E E T CEL G: A R I FOIRE S’ MEAICE I S 2B O E R S ETD L E W echsel-Cours. IL-0 Brief. | Getd.

Amalerdam Q E 250 F. Kurz 142

dito 2 Nt. 1413 Hamburg . | Kurz 1491

dito Mk. [2 Mt. 1487 Lordon 3 2t. 6 213 Paris 2 Mi. 802 2 At. 1027 2 Mt. [1027 2 Mit. 8 Tage 2 Nt. 1021 3 Woch, | 30 Kurz

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Auswärtige Börsen.

Niederl. wirkl. Schuld 382. Kanz-Bill iederl. wirkl. Schuld 382. anz-Dill, 153. Oest. 5proe. Metall. 803. Russ. Engl. Anl. ‘82. ü 0 TEPN Hamburg, 24. März. Oesterr. 4proc. Metall: 69, Bank-Actién 945.

| Russ. Engk. Anl. 87. Russ. Anl. Hamb. Cert. 86. uss. Engl.

C 753 Londan, 19. März. 3 gge” /0N8. d T 7 USS8. 89 0 Fi Bras1], 562 ° 57 L, S O d. 162, È. Dän. 572,2, A p 94 : D pu

Berichtigung. Jn einigen Exemplaren des gestrigen.

Blattes dieser Zeitung, S. 706, Sp. 1, Z. 27 von unten

sind die Worte „mit der‘/ auf der vorhergehenden Zeile hin- ter dem Worte: „innigste// einzuschalten; axf derselbe Seite: Sp. 2, Z. 11, st. „ein“ l. „es“.

Hierbei Nr. 14 des Allgemeinen Anzeigers.

T E E I C O R R I R E E SU 000 00s cen j

“Redacteur Joh u. Miktredaeteux Cottel.

Mattete sodann den Kommissions - Bericht über den Geseß-

Dän. 55. Poln. 932, 93,

Allgemeine

Preußische Stk

E E e R ere E R E

A 87.

R E E M S E E A E s

Zeitungs-Nachrichten.

A 10nd.

Frankrei. :

Pairs-Kammer. Jn der Sibung voin 19. März berichtete zunächst der Admiral Duperré über den Geseb- Entwurf, wodur< die Lage der in den Jahren 1814—17 perisiouirten Marine - Offiziere verbessert werden soll, und trug auf die Annahme desselben an. Der Graf Roy

Entwurf wegen der Anleihe der 200 Mill. Fr. zur Bestrei- tung der außerordentlichen Ausgaben des laufenden Jahres ab, Er untersuchte zuvörderst, ob der verlangte Kredit drin- gend erforderlich sey , zu welchem Behufe er die Bedürfuisse des Schatzes scinen Hülfsquellen gegenüber stellte, „„Die ge- wöhnlichen und außerordentlichen Ausgaben des Jahres 1831,// bemerkte er, „find (in runden Zahlen) auf 1177 Mill. , die gewöhnliche Einnahme dagegen ist nur auf 973 Mill. abge- \chäßt worden, und es ergiebt sih daher ein Deficit von 204 Mill. ierzu fommt noch der Ausfall in der Einnahme des vörigen Bie der mindestens 50 Mill. betragen dürfte, so daß eine Summe von 254 Mill. Fr. zu deen bleibt. Es is

aats-Zeitunsgs.

Berlin, Montag den Wien März

um so nothwendiger, zur Bestreitung der verschiedenen Aus- gaben der Dertbaitana auf außerordentliche Mittel bedacht zu seyn, als für den Schaß ohnehin eine Verzögerung in der. Erhebung der gewöhnlichen Steuern dadurch entstehen

bewilligt if, während andererseits die Ausgaben sich in den etsten i, dieses Jahres angehäuft und sonach die

shwebende Schuld erhöht haben. |

unter sol<en Umständen. für die Annahme des vorliegenden Geseb- Entwurfes, jedo< mit Ausnahme des bten Artikels, wodur der Finanz - Minister ermächtigt werden soll, wegen des Verkaufs von 300,000 Hektaren Waldungen mit einer oder mehreren Compagnieen zu unterhandeln und ihnen diese Waldungen ganz oder theilweise käuflich zu überlassen. Eine solche Bestimmung steht, nach den Ansichten der Kommission, mit unserem Staatsrechte in völligem Widerspruche und würde alle die Garautieen vernichten, die dem Lande, wo es sich von der Veräußerung eines so wichtigen Staats-Eigenthums han- delt, unerläßli<h sind. Die Konkurrenz und die Oeffentlich- feit würden überdies bei cinem solchen Verfahren nur noch eine leere Förmlichkeît seyn, und da eine Handels-Compagnie di: Kaufsumme ebenfalls nur in dem Maaße würde an den Schaß zahlen können, als sie die einzelnen Parzellen wieder verkaufte, so ist es ungleih vortheilhafter für den Staat, wenn er diesen Einzel-Verkauf selbst übernimmt, Unter die- sen Umständen glauben wir Jhnen, m. H., die Verwerfung des 6ten Artikels in. Vorschlag bringen; zu mússen./ Die Kammer beschloß, sich sowohl mit diesem, als dem Eingangs erwähnten _Geseß-Entwurfe in ihrér Sizung vom 22. d.-M. zu beschäftigen. i L Q 30/1

Deputirten-Kammer. Sihung vom 18. März. Nachtrag.) Det Großsiegelbewahrer, welcher dem aron Louis auf der Rednerbühne folgte , äußerte sich etwa Ia Levs ¡¿Die innere Ruhe, m. H. - ist das erste edürfnilß Frankreichs, uud das geeignetste Mittel, uns den äußeren Frieden zu erhalten. Voiksaufläufe und aufrühreri- he Bewegungen müssen daher von der Regierung unter- drückt werden; die gegenwärtige Gesebgebung bietet aber dazu feine hinreichende Mittel dar. Der gesunde Sinn der Menge hat zwar schon bei verschiedenen Gelegenheiten und noch ‘júngst den Ruhestôrern gezeigt , daß sie: Unrecht haben wärden, wenn sie sich für eine Macht hielcen; diesem. guten Geiste muß aver das Geseß zu Hülfe fommen, und dies ijt der

i nen S : | Lzort. Die Minister, meinte er, hätten nur ein unvollstän-

wird. bag cin Theil derselben dur das Budget no< nit diges Gemälde von der Lage Franfkreihs entworfen; ér halte li

Die Kommission stimmt

Zwec> des Entwurfs, den wik Zhnen hiermit vorlegen. Obgleich

S

aiada (f T a T E E C 1E: S M A M D M E E10 “P A A R L E E T wet BdcM Oi

103i.

E M R R

dieser Entwurf nur wenige Tage nach den leßten tumultuarischen Auftritten in dieser Hauptstadt abgefaßt worden ist, so isi er do< nicht das Resultat einer übertriebenen Besorgniß. Die guten Gesinnungen _ der Einwohner und die Mitwirkung der National-Garde, die ihren Siun fär Freiheit durch ihre Liebe zur Ordnung so sc<hôn bekundet hat, würden immer hinreichen, um. unwürdige und zwe>lose Bewegungen im Keime zu ersti>en; nichtsdestoweniger aber möchte es ia cinem Augenblicke, wo die Ruhe wiederhergestellt worden, angenzessen seyn, dem Geseßbe eine Bestimmung hinzuzusügen, wodurch der Beistand der guten Bürger, falls dieser jemals rwoieder nôthig werden solite, leihter und wirksamer ais bis- her gemacht würde.“ Der Minister > verlas hierauf den aus 7 Artikeln bestehenden Gesez-Eutwurf selbst, welcher fol- gende wesentliche Bestimmungen enthält: Bei einem Voiks- zufsammenlaufe soll künftig von Seiten des Präfekten , des Maire oder der Polizei - Offiziatiten an die versammelte Menge eine dreimalige Aufforderung zum Auscinandergehen erfol- gen. Bleibt diese Aufforderung auch bei dem dritten Male ohne Erfolg, so wird, dem Gesebe vom 3ten August 1791 gemäß, Gewalt angewandt; die Verhafteten werden vor den Assi- senhof gewiesen und können mit 3 monatlicher Gefängnißs- strafe belegt werden; die Häupter des Aufruhrs dagegen, so wie diejenigen Jundividuen, bei denen man verborgene Waffen findet, trifft eine Gefängnißstrafe von 3 Monaten bis 2 Jah- ah Hrn. Barthe verlangte Hr. Salverte das

es daher fúr angemessen, dasselbe zu vollenden. Ohne Zwei- fel werde der Patriotismus der Kammer sie bewegen , alle an sie gemachte Forderungen zu bewilligen, indessen sey es nothwendig, daß sie si<h vorher davon überzeuge, ob die Minister au<h den Zustand“ des Landes richtig be- griffen hätten; _ er seinerseits glaube dies ni<ht. Die Revelution des Juli hade si keinesweges darauf beschränken wollen, einen ungerechten Angriff} zurückzuweisen, ihre Absicht sey zugleich gewesen, ele Regierung einzusühren, die die Wiederkehr eines solchen Angriffes unmöglich_mache ; der An - fang hiermit sey geschehen, doch bieibe das Werk noch zu vollenden übrig. Nach einigen Bemerkungen über die innere Lage Fraufkreihs kam der Redner auf die äußerc Politif zu sprechen, wobei er die Meinung aussprach, daß, so sehr er, wie Jedermann, den Frieden wünsche, an die Möglichkeit der Aufrechthaltung desselben doch schwer zu glauben jey; ehedem hátte in Europa ohne das Zucthun Frankreichs kein Krieg geführt werden können; diese Zeit bestehe jeßt ni<r mehr, und’ leider habe Franfreih mit dem Verluste seines Ueberg wichtes auch seine ehemaligen Bündnisse, namentlich die lianz Schwedens und der Schweiz, eingebüßt. Auf die jeßigen diplomatischen Beziehungen zurückkommend, - tadelte Herr Salverte es, daß Frankreich in London einen Botschafter halte, der an dem Wiener Kongresse Theil genommen habe; eben so mißbilligte er die Politik Frankreichs in Bezug auf

Polen und- Jtalien ; wie groß auch die Wohlthaten: des Fries

dens wären, äußerte er, so dürfe man diesen no< nicht auf Kosten * seiner Ehre und Würde erkaufen ;. dies würde aber der Fall seyn, wenn man hinsichtlich Jtaliens den Grund- saß der Nicht - Einmischung gänzlich aufgeden wollte; man dürfe nicht vergèssen, daß dieses Land von dem Ge- danken -dur<drungen gewesen sey , daß es unter dem Schuße Frankreichs - an seiner Freiheit werde arbeiten können. (Stimme zur Rechten: An der Freiheir arbeiten! Ein niedlicher Ausdruck!) „„Wenn wir“, fügte der Red- ner hinzu, „so ‘unbarmherziger Weise diejenigen aufgeben, die < für unsere Sache opfern, so müssen wir - au befürchten, daß einst der Tag fomnien werde, wo wir unse- rerseits als das Opfer eines furchtbaren Bündnisses fallen.“ Nachdem hierauf Hr. Carl Dupin verlangte, daß man díe